Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2013, 18:01
Sie hat in den letzten Jahren viel über die Tugenden gelernt. Aber eines hat sie noch immer nicht unter Kontrolle bekommen, und zwar ihre impulsiven Handlungen.
Sie hinterlässt bei ihr weniger bekannten Menschen nie den Eindruck impulsiv und unüberlegt zu handeln. Aber sie weiß, dass sie sich manches Mal zu sehr von ihren Gefühlen leiten lässt und sich keine Gedanken um die Tugenden macht.
Und mit jedem Mal wird ihr bewusst, dass es ihr nicht immer leicht fällt die Tugenden bewusst zu beachten.
Ob es den anderen Ordensgeschwistern ebenfalls so geht?
In den letzten Tagen verhielt sie sich so oft falsch, dass sie mit sich haderte.
Erst der Besuch mit Bruder Mandred und Schwester Eliana in Düstersee, dann ihre große Lust Severin einen kräftigen Arschtritt zu verpassen als sie ihn dort vor den Siedlungstoren sah.
Der Kampf vor den Ordensmauern, zu dem sie mit diesem Verhalten dazu zugetragen hat.
Dann ihr Besuch in Bajard.
Sie hatte sich einen schlichten Krempenmantel und einen Gugel über den Kopf gezogen, ihre Hände mit ihren Kettenhandschuhen bedeckt, aber dennoch erweckte sie dort die Aufmerksamkeit zweier Arkorither. Offenbar wussten diese nicht genau wen sie vor sich hatten, denn besonders dramatisch lief das Aufeinandertreffen nicht ab. Vielleicht trug sie selbst dazu bei, indem sie beharrlich schwieg in der Angst sich sonst zu verraten.
Und zu guter Letzt gab es da noch das Gespräch mit Severin.
Es lief anders ab, als sie es erwartete. Sie war wütend auf ihn. Sie fühlte sich verraten in dem sie ihm in seinen Absichten vertraute und dies auch noch seit sie wusste, dass er mit den Menschen aus LaCabeza verkehrte. Irgendwie hatte er es geschafft, sie dennoch von seinen Willen im lichten Reich Fuß zu fassen überzeugt. Vor allem nach seiner Bitte mehr über Temora zu lernen. Aber im Laufe des Gespräches führte er ihr immer mehr vor Augen, wie untugendhaft sie sich verhielt. Es war ungerecht von ihr sich aufgrund ihrer Gefühle ohne näheres Wissen über ihn zu urteilen. Besonders einige Sätze geisterten noch in ihrem Kopf herum und sie lief das Gespräch Revue passieren.
„ Ich wollte es aus dem Mund des Vicarius hören, welche perversen Gedanken er hegt…Und sie sind regelrecht widerlich.“, sprach er streng zu ihr.
„Es kam zu einem sehr lautstarken Disput, der damit endete das Draconis des Tempels verwiesen wurde. Viel wichtiger ist jedoch das Eingeständnis, welches der Vicarius gab. Draconis sagte, er suche keinerlei sinnlose Unterwerfung. Woraufhin der Vicarius antwortete: , Dann seid ihr in Rahal falsch. Eine ziemlich deutliche Aussage.“
„Nun…was habt ihr erwartet? Das frage ich euch nun ganz im Ernst. Was habt ihr anderes erwartet als solch eine Aussage?“
„Das er seine perfiden Gedanken weit weniger offensichtlich äußert.“
„War es nicht vorher klar genug?“
„ Für mich nicht Alexa…ich habe Althan stets als helfenden Mann erlebt. ..jemanden mit Ehre. Doch es scheint nur bloße Fassade. Welchem Gott er dient war mir klar, doch nicht auf welche Art und Weise. „
…
„ Ich will mein Leben nicht mehr von anderen Menschen bestimmen lassen. Ich muss meinen Weg finden…und nun kenne ich zumindest die Richtung.“ „ Und diese liegt ganz sicher nicht Richtung Westen?“ „ Alexa… ich bitte dich. Ich sehne mich nach einer Gemeinschaft… und nicht nach einem Herrscher, der sein Volk unterdrückt und mit Hass und Angst im Zaum hält.“
Nach einer kurzen Unterbrechung von ihren Ordensbrüdern ging das Gespräch weiter.
„Wie gesagt Alexa…der Vicarius scheint verbittert und verblendet ..oder… er weiß das er mit seinem Weg viel macht erlangt, mit wenig Einsatz. Furcht und Hass lassen sich ganz schnell erzeugen.“
Das Gespräch wurde erneut unterbrochen und Bruder Mandred teilte ihr mit, dass der Orden ausrücken würde.
In Reih und Glied saßen die Ordensmitglieder vor den Toren auf ihren Pferden und sammelten sich. Schwester Tarnya übernahm die Führung, welche ihr in Kriegszeiten zustand. Schweigend lauschten sie ihren Anweisungen. Alle wussten was zu tun war. An diesem Abend würde es geordnet zugehen. Sie waren vorbereitet. Alle erinnerten sich an die Übungen.
Langsam dämmerte ihr, dass sich der Orden offenbar tatsächlich in einem Kriegszustand befand.
Sie ritten in zügigem Trab nach Bajard und kontrollierten die Umgebung. Es gab einen Wachritt durch die Straßen des Dorfes und nachdem sie keine Auffälligkeiten bemerkten, nahmen sie Stellung vor der Kutschstation ein.
Und sie warteten...und warteten...Da stiegen zwei Damen aus der Kutsche, eine von ihnen trug die Siegel der Bruderschaft der Küste. Welche sich an den letzten beiden Angriffen auf den Orden beteiligt hatte.
Sie versperrten ihnen den Weg und wiesen sie an sich zu Fuß in Bewegung zu setzen, denn ihr Weg würde nicht durch Bajard zum Hafen führen. Und so marschierten die beiden Frauen die Straße gen Westen davon.
Nun hieß es wieder warten...und warten...
Nach einer gefühlten Stunde tat sich noch immer nichts, aber alle waren bereit. Sie wussten, es würde sich schnell bis in den Westen tragen, dass sie warteten. Und dieses Mal würde man sich auf keine nichts nutzenden Diskussionen einlassen. Der Überraschungsmoment war auf ihrer Seite, denn mit einem solchen Vorstoß würden die Gegner wohl kaum rechnen, wo sich der Orden sonst um Höflichkeit bemüht. Ein jeder wusste was er zu tun hatte. Schwester Tarnya war ausschlaggebend für alles.
Dann plötzlich flog ein Adler über sie hinweg. Ein zweiter folgte jenem, eines der Tiere des Paters und dieser schrie scharf auf, als er zu einem Sturzflug zu ihm ansetzte. Wie auch alle anderen Ordensgeschwister verfolgte sie mit ihren Blicken die beiden Tiere und als sie sich in einen Kampf verwickelten, war dies für den Paladin ein offensichtliches Zeichen. Er nickte knapp gen Mandred, während jener sogleich aufmerksam die Umgebung beobachtete und gleichzeitig sein Schwert zog. Man hörte mehrmaliges sirren und klirren und ein jedes Ordensmitglied zog seine Waffe und das Schild. Schwester Eliana und sie legten Pfeile in ihre Bögen. Sie waren bereit…Darauf hatten sie gewartet. Sobald sich Schwester Tarnya in Bewegung setzte, war dies der stumme Befehl zum Angriff. Sie ritten in Richtung Bajard, in diese Richtung ist auch der lebende Adler geflüchtet. Dort standen sie. Sie sah auf den ersten Blick 6 vermummte Leute, in den Farben des Westens. Sie sahen sie, führten kleine Phiolen zu ihren Mündern und machten sich für den Kampf bereit.
„Lasst dem Dunkel keine Zeit zum Atmen.“ , sprach der Pater mit dröhnender Stimme und deutete voran. „Angrifff!!!“
Sie hinterlässt bei ihr weniger bekannten Menschen nie den Eindruck impulsiv und unüberlegt zu handeln. Aber sie weiß, dass sie sich manches Mal zu sehr von ihren Gefühlen leiten lässt und sich keine Gedanken um die Tugenden macht.
Und mit jedem Mal wird ihr bewusst, dass es ihr nicht immer leicht fällt die Tugenden bewusst zu beachten.
Ob es den anderen Ordensgeschwistern ebenfalls so geht?
In den letzten Tagen verhielt sie sich so oft falsch, dass sie mit sich haderte.
Erst der Besuch mit Bruder Mandred und Schwester Eliana in Düstersee, dann ihre große Lust Severin einen kräftigen Arschtritt zu verpassen als sie ihn dort vor den Siedlungstoren sah.
Der Kampf vor den Ordensmauern, zu dem sie mit diesem Verhalten dazu zugetragen hat.
Dann ihr Besuch in Bajard.
Sie hatte sich einen schlichten Krempenmantel und einen Gugel über den Kopf gezogen, ihre Hände mit ihren Kettenhandschuhen bedeckt, aber dennoch erweckte sie dort die Aufmerksamkeit zweier Arkorither. Offenbar wussten diese nicht genau wen sie vor sich hatten, denn besonders dramatisch lief das Aufeinandertreffen nicht ab. Vielleicht trug sie selbst dazu bei, indem sie beharrlich schwieg in der Angst sich sonst zu verraten.
Und zu guter Letzt gab es da noch das Gespräch mit Severin.
Es lief anders ab, als sie es erwartete. Sie war wütend auf ihn. Sie fühlte sich verraten in dem sie ihm in seinen Absichten vertraute und dies auch noch seit sie wusste, dass er mit den Menschen aus LaCabeza verkehrte. Irgendwie hatte er es geschafft, sie dennoch von seinen Willen im lichten Reich Fuß zu fassen überzeugt. Vor allem nach seiner Bitte mehr über Temora zu lernen. Aber im Laufe des Gespräches führte er ihr immer mehr vor Augen, wie untugendhaft sie sich verhielt. Es war ungerecht von ihr sich aufgrund ihrer Gefühle ohne näheres Wissen über ihn zu urteilen. Besonders einige Sätze geisterten noch in ihrem Kopf herum und sie lief das Gespräch Revue passieren.
„ Ich wollte es aus dem Mund des Vicarius hören, welche perversen Gedanken er hegt…Und sie sind regelrecht widerlich.“, sprach er streng zu ihr.
„Es kam zu einem sehr lautstarken Disput, der damit endete das Draconis des Tempels verwiesen wurde. Viel wichtiger ist jedoch das Eingeständnis, welches der Vicarius gab. Draconis sagte, er suche keinerlei sinnlose Unterwerfung. Woraufhin der Vicarius antwortete: , Dann seid ihr in Rahal falsch. Eine ziemlich deutliche Aussage.“
„Nun…was habt ihr erwartet? Das frage ich euch nun ganz im Ernst. Was habt ihr anderes erwartet als solch eine Aussage?“
„Das er seine perfiden Gedanken weit weniger offensichtlich äußert.“
„War es nicht vorher klar genug?“
„ Für mich nicht Alexa…ich habe Althan stets als helfenden Mann erlebt. ..jemanden mit Ehre. Doch es scheint nur bloße Fassade. Welchem Gott er dient war mir klar, doch nicht auf welche Art und Weise. „
…
„ Ich will mein Leben nicht mehr von anderen Menschen bestimmen lassen. Ich muss meinen Weg finden…und nun kenne ich zumindest die Richtung.“ „ Und diese liegt ganz sicher nicht Richtung Westen?“ „ Alexa… ich bitte dich. Ich sehne mich nach einer Gemeinschaft… und nicht nach einem Herrscher, der sein Volk unterdrückt und mit Hass und Angst im Zaum hält.“
Nach einer kurzen Unterbrechung von ihren Ordensbrüdern ging das Gespräch weiter.
„Wie gesagt Alexa…der Vicarius scheint verbittert und verblendet ..oder… er weiß das er mit seinem Weg viel macht erlangt, mit wenig Einsatz. Furcht und Hass lassen sich ganz schnell erzeugen.“
Das Gespräch wurde erneut unterbrochen und Bruder Mandred teilte ihr mit, dass der Orden ausrücken würde.
In Reih und Glied saßen die Ordensmitglieder vor den Toren auf ihren Pferden und sammelten sich. Schwester Tarnya übernahm die Führung, welche ihr in Kriegszeiten zustand. Schweigend lauschten sie ihren Anweisungen. Alle wussten was zu tun war. An diesem Abend würde es geordnet zugehen. Sie waren vorbereitet. Alle erinnerten sich an die Übungen.
Langsam dämmerte ihr, dass sich der Orden offenbar tatsächlich in einem Kriegszustand befand.
Sie ritten in zügigem Trab nach Bajard und kontrollierten die Umgebung. Es gab einen Wachritt durch die Straßen des Dorfes und nachdem sie keine Auffälligkeiten bemerkten, nahmen sie Stellung vor der Kutschstation ein.
Und sie warteten...und warteten...Da stiegen zwei Damen aus der Kutsche, eine von ihnen trug die Siegel der Bruderschaft der Küste. Welche sich an den letzten beiden Angriffen auf den Orden beteiligt hatte.
Sie versperrten ihnen den Weg und wiesen sie an sich zu Fuß in Bewegung zu setzen, denn ihr Weg würde nicht durch Bajard zum Hafen führen. Und so marschierten die beiden Frauen die Straße gen Westen davon.
Nun hieß es wieder warten...und warten...
Nach einer gefühlten Stunde tat sich noch immer nichts, aber alle waren bereit. Sie wussten, es würde sich schnell bis in den Westen tragen, dass sie warteten. Und dieses Mal würde man sich auf keine nichts nutzenden Diskussionen einlassen. Der Überraschungsmoment war auf ihrer Seite, denn mit einem solchen Vorstoß würden die Gegner wohl kaum rechnen, wo sich der Orden sonst um Höflichkeit bemüht. Ein jeder wusste was er zu tun hatte. Schwester Tarnya war ausschlaggebend für alles.
Dann plötzlich flog ein Adler über sie hinweg. Ein zweiter folgte jenem, eines der Tiere des Paters und dieser schrie scharf auf, als er zu einem Sturzflug zu ihm ansetzte. Wie auch alle anderen Ordensgeschwister verfolgte sie mit ihren Blicken die beiden Tiere und als sie sich in einen Kampf verwickelten, war dies für den Paladin ein offensichtliches Zeichen. Er nickte knapp gen Mandred, während jener sogleich aufmerksam die Umgebung beobachtete und gleichzeitig sein Schwert zog. Man hörte mehrmaliges sirren und klirren und ein jedes Ordensmitglied zog seine Waffe und das Schild. Schwester Eliana und sie legten Pfeile in ihre Bögen. Sie waren bereit…Darauf hatten sie gewartet. Sobald sich Schwester Tarnya in Bewegung setzte, war dies der stumme Befehl zum Angriff. Sie ritten in Richtung Bajard, in diese Richtung ist auch der lebende Adler geflüchtet. Dort standen sie. Sie sah auf den ersten Blick 6 vermummte Leute, in den Farben des Westens. Sie sahen sie, führten kleine Phiolen zu ihren Mündern und machten sich für den Kampf bereit.
„Lasst dem Dunkel keine Zeit zum Atmen.“ , sprach der Pater mit dröhnender Stimme und deutete voran. „Angrifff!!!“