Verfasst: Donnerstag 2. Juni 2011, 13:19
Die Nacht war ein guter Gefährte wenn es darum ging zu richten. Viele Jahre schon ist die Magistra durch die Räume der Ordensburg geschritten, Viele Seelen hatte sie schon erlöst von ihrem sinnlosen Leben. Das Blut vieler klebte an ihren Händen, sie sah es, sie sah die Seelen, jede Nacht wenn sie die Augen schloss und anstatt sich zu fürchten genoss sie jede Sekunde während all jene ihr drohten oder auch anbettelten.
Sie würde so schnell nicht zu ihnen stossen nach Nileth Azur, dem Reich der Toten und die Brücke überqueren um eins zu sein mit ihnen.
Wer weiß vielleicht gab es für sie einen anderen Platz dort in dem Lande aus dem nur selten jemand lebend wiedergekehrt ist.
Die Schatten tanzten einen freudigen Tanz um sie herum, während sie durch die kühlen, dunklen Gänge der Burg trat. Sie brauchte kein Licht, sie brauchte nicht einmal ihre Augen, sie spührte es und hörte es, worauf sie zuging.
Ein lebendiges Herz, voller Kraft pochte es nervös in der Brust eines Mannes, der seine letzte Seite in der Geschichte des Ordens bereits geschrieben hatte.
Ihr Stab gab ein leises Pochen als Echo wieder, während sie weiterhin langsam und gelassen ihren Weg ging.
Wie immer roch sie bereits weit entfernt von ihrer nächsten Beute den Gestank der Angst. Dieser drang aus allen seinen Poren und schrie ihr entgegen : "Habe Erbarmen!"
Der Kopf wurde leicht gesenkt, die Augen wurden nun völlig geschlossen, die Schritte blieben in einem gleichmäßigen Takt.
Ein Arkorither kannte kein Erbarmen, kein Mitleid, er tötete oder ließ am Leben wenn er sich sicher war das das was ihm gegenüber stand noch einen Nutzen für ihn hatte.
Sie trat nun durch die eiserne Tür in das Schlafgemach ein, er stand erstaunlicherweise bereits inmitten des Raumes und sah sie aufmerksam an.
Die Mundwinkel zuckten empor, ehe sie zu ihm sprach: " Komm Bruder Mirlas, du kannst mir noch einen guten Dienst erweisen, indem du mir bei einem kleinen Experiment hilfst", die Stimme erklang heiser, doch die Strenge und die Überzeugung in ihrer Intonierung ließen die Schultern des Adepten erleichtert hinabsinken.
Der Gestank nahm abrupt ab und man sah die zwei noch durch die Gänge davonziehen.
Stunden später erklang durch die Gänge der Burg ein durch Mark und Bein grellendes Geschrei und am nächsten Morgen würde man in der Folterkammer einen bis zur unkenntnis verunstalteten Leib finden.
Würde man diesen untersuchen, würde man vielleicht herausfinden, das keiner auch nur eine Hand an diesen Menschen gelegt hat, vielleicht Selbstmord?
Aber wer würde sich in Todeseifer solche schmerzhaften Wunden zufügen?
Sie würde so schnell nicht zu ihnen stossen nach Nileth Azur, dem Reich der Toten und die Brücke überqueren um eins zu sein mit ihnen.
Wer weiß vielleicht gab es für sie einen anderen Platz dort in dem Lande aus dem nur selten jemand lebend wiedergekehrt ist.
Die Schatten tanzten einen freudigen Tanz um sie herum, während sie durch die kühlen, dunklen Gänge der Burg trat. Sie brauchte kein Licht, sie brauchte nicht einmal ihre Augen, sie spührte es und hörte es, worauf sie zuging.
Ein lebendiges Herz, voller Kraft pochte es nervös in der Brust eines Mannes, der seine letzte Seite in der Geschichte des Ordens bereits geschrieben hatte.
Ihr Stab gab ein leises Pochen als Echo wieder, während sie weiterhin langsam und gelassen ihren Weg ging.
Wie immer roch sie bereits weit entfernt von ihrer nächsten Beute den Gestank der Angst. Dieser drang aus allen seinen Poren und schrie ihr entgegen : "Habe Erbarmen!"
Der Kopf wurde leicht gesenkt, die Augen wurden nun völlig geschlossen, die Schritte blieben in einem gleichmäßigen Takt.
Ein Arkorither kannte kein Erbarmen, kein Mitleid, er tötete oder ließ am Leben wenn er sich sicher war das das was ihm gegenüber stand noch einen Nutzen für ihn hatte.
Sie trat nun durch die eiserne Tür in das Schlafgemach ein, er stand erstaunlicherweise bereits inmitten des Raumes und sah sie aufmerksam an.
Die Mundwinkel zuckten empor, ehe sie zu ihm sprach: " Komm Bruder Mirlas, du kannst mir noch einen guten Dienst erweisen, indem du mir bei einem kleinen Experiment hilfst", die Stimme erklang heiser, doch die Strenge und die Überzeugung in ihrer Intonierung ließen die Schultern des Adepten erleichtert hinabsinken.
Der Gestank nahm abrupt ab und man sah die zwei noch durch die Gänge davonziehen.
Stunden später erklang durch die Gänge der Burg ein durch Mark und Bein grellendes Geschrei und am nächsten Morgen würde man in der Folterkammer einen bis zur unkenntnis verunstalteten Leib finden.
Würde man diesen untersuchen, würde man vielleicht herausfinden, das keiner auch nur eine Hand an diesen Menschen gelegt hat, vielleicht Selbstmord?
Aber wer würde sich in Todeseifer solche schmerzhaften Wunden zufügen?