Verfasst: Sonntag 5. Oktober 2025, 15:38
Am Ende des Tages konnte sie nur hoffen, dass sie wenigstens für andere die Rolle als Glücksbringerin ausfüllen konnte. Es war ja nicht so, als wäre sie mit großer Begeisterung in einen Feldzug gezogen. Treue und Eide waren zu wahren, ja sicherlich. Aber ihr Schwur galt dem Volk des Seelenschmieds und dem Nilzadan. Nicht einem Unternehmen, wo sie bis zum Abend des zweiten Tages immer noch keine Ahnung hatte, was sie hier überhaupt verloren hatten. Es war ja wohl nicht wegen eines halb verlassenen Grenznests, das schon seit ihrem letzten heimlichen Besuch kaum das Interesse wert war für Leute aus dem Westen, sich da niederzulassen.
Warum auch? Unbefestigt an der Grenze, notfalls noch eine Zuflucht in der Feste suchen, um schlimmstenfalls das eigene Heim wieder aufzubauen war auch da nicht der Traum aller Bauern und Handwerker. Abgesehen davon hätte sie das ohnehin nicht nachvollziehen wollen, was in den Landratten so vor sich ging, war auch nicht wirklich wichtig.
Und so zog man von Adoran aus mit wehenden Bannern nach Westen, grimmig und entschlossen hatte sie die Ehre die Farben der Graik und des Bergs als Standarte zu führen. Eigentlich sollte es ja über ein Schiff passieren, nur war ihr klar, dass weder die Kaluren noch Thyren in Erwägung zogen, so dahin zu reisen. Die einen wegen des großartigen Meeres, wo die Gischt über die Reling peitschte, das Schiff stampfend und rollend in hoher See den Weg sich bahnte, der Wind fröhlich... sie schwiff ab! ... und die anderen den Weg durch die trockene Wüste... Also über Land, gut!
Der Heerzug teilte sich. Was die anderen vorhatten außer ein Lager zu sichern, wusste sie nicht. Dafür holte sie das Alarm Läuten aus ihren Gedanken von Grenzwarth aus. Es musste Absicht gewesen sein, offen und sichtbar sich hier zu zeigen. Die wenigen Wachen des Dorfes hielten nicht lange stand. Siegessicher machte sie sich an der Glocke mitten auf dem Dorfplatz zu schaffen und entfernte den Schlägel. So damit sollte Ruhe.... Ein weiteres Alarmläuten. Ja soviel zu der tollen Idee, vermutlich gab es in der Feste auch noch welche. Schade...
Und da kam auch schon die geballte Heeresmacht des Westens. Wortgeplänkel wie meistens, wo jeder wusste, dass diese überflüssig vor dem Kampf sein würden, dann entbrannte der Kampf. Ein paar wenige zogen es vor, Zweikämpfe zu bestreiten, was... zugegeben... auf ihre Weise überschaubar und berechenbar war, als das Getümmel.
Nebel zog auf mit dem heulen von Gespenstern und Kälte, vermutlich ein Werk von Fuchtlern oder Rabendienern. Während auf der linken Flanke Kampfeslärm tobte, sahen beide Seiten kaum noch etwas. Das Ganze führte dazu, dass die Akademie Schützen von Kompass und Schwert sich Pfeile in ballistischen Bahnen mit ihren Gegenüber austauschten, ohne wirklich ein Ziel zu haben. Je enger zusammen und größer ein Heer und je mehr Schützen, desto mehr Erfolg. Hier aber, ohne Sicht mit wenig Erfolgsaussichten. Dazu kam noch, dass sich ein Wald erhoben auf ihrer Seite. Zumindest würde er die Bogenschützen ihrer Freunde schützen. Dazwischen krochen untote Kreaturen ihnen entgegen, Fleischklopse und Skelette.
Sie aber hatte derweil direkt vor sich einen Zweikampf von Keylon und diesem Letharen... Gin? Kimm? Irgendwie sowas, sie hatte den nicht verstanden. Aber! Wieder eine Idee! Sie gab bei der Distanz etwas mehr Pulver in den Lauf und zielte auf einen Fleischklops, besser sein Bein, um den zu verlangsamen zu wollen und lehnte sich im Rücken des Letharen etwas in seine Richtung. Mit Glück würde das ihn ablenken und Keylon einen Vorteil verschaffen, dazu noch das Untote verlangsamen. Peng!
Ja also... den Letharen hatte das schon mal nicht beeindruckt. Schade! Aber der Klops? Nein auch nicht, normal war sie da ziemlich treffsicher, aber die Kugel schlug schmatzend ein mit brennender Pyrian Ummantelung, aber... der schien das nicht mal zu bemerken und wurde auch nicht langsamer! Doppeltschade! Sie könnte aber einfach den Zweikämpfer in den Rücken...? Ein Blick von Alaun an ihrer Seite aber sagte das gleiche aus was sie dachte. Nein das macht man doch nicht!
Am Ende zogen sich beide Seiten zurück, ohne groß Verluste oder Erfolge erzielt zu haben, sie sowieso nicht. Danach machte sie dann eifnach das, was sie gut konnte. Wache halten auf dem Turm. Wer so lange in den Stollen des Bergs sich aufhielt, lernte irgendwann auch im Dunklen passabel sehen zu können. Außerdem war da noch niemand, um aufzupassen, also machte sie das einfach.
Am nächsten Tag verging es alles ziemlich ereignislos. Auch auf Rückfragen, was zu tun sei, gab es mal wieder keine Antworten. Sie schnaufte wartete... immerhin gab es Gelegenheit Nathaniel etwas besser kennen zu lernen. Und dann wartete sie wieder untätig. Das sind so Sachen, die sie weder von Schiffen noch im Berg kannte. Es gab immer irgendwas zu tun. Und wenn nicht, fiel ihr oder jemand anderen schon was ein.
Um so erleichterter war sie, nachdem man da eine Messe abgehalten hatte (sie würde nicht noch einmal Leandra oder Antorius das Angebot machen, was sie ihnen offeriert hatte wie schales Bhir), dass sie mit Bork und Thorlav losziehen konnte, die Soldaten aus dem Turm in der Nähe zu prügeln.
Dieses blöde Schloss war für ihre Fertigkeiten zäher als viele die sie kannte. Aber am Ende klappte wenigstens das, während sie mit erst Steinen, dann Möbeln, Essenresten und allem, was der Verteidiger da oben finden konnte beworfen wurden. So baumelte eine alte Socke oben an ihrer Schaller wie ein schmutziger Federbusch, als sie reinstürmten. Hätten die beiden Trottel doch einfach sich ergeben, aber nein! Oben der wurde über die Brüstung gestoßen und unten der von dem großen Thyren regelrecht beacktert. Ist jetzt nicht so heldenhaft das Ganze, dafür erfolgreich ja?
Und da war wieder das Aber der letzten Zeit. Kaum draußen mit dem verprügelten Kerl, stand da eine ganze Horde von Rabendienern und Letharen und noch anderen. Die beiden anderen flüstertern ihr zu, sie sollte Hilfe holen, sie kämen notfalls im Turm verbarrikadiert schon zurecht.
Aaaalso rannte sie wie der Blitz los zum nahen Lager, schlug Alarm. Großartige Idee, mit den Truppen schnell zurück in einem Ausfall und die beiden die Zeit verschaffen, dass man sich in den Wald und Lager zurückziehen konnte.
Es dauerte. Und dauerte, irgendwie war der Hilferuf wenig erwartet worden. Natürlich, ist ja nun auch nicht so, als müsste man vor Begeisterung von einem aufs andere Bein springen, aber ein bisschen mehr Etnhusiasmus wäre schon gut gewesen. Egal. Erneut siegessicher lief sie los, sie würden schon mitkommen, hinter ihr waren zumindest Laufschritte. So und dann kamen sie zum Turm. Mutig rief sie dem Feind entgegegn, während Bork und Thorlav schon im Turm waren. Dann drehte sie sich um. Greya und noch wer vom Regiment? Mehr waren nicht gekommen. Ach schade.. mal wieder. Und diese Rabenpute von Emilia nannte sie noch Göre. Das kommt davon, wenn man jemanden hilft, wie im Goldgrab! Hätte sie die beiden da am Boden mal einfach erstochen. Nein so war sie nicht. Also... Rückzug Nummer Zwei!
Im Lager sprach sie das an, aber man hatte da einen anderen Auftrag, welchen auch immer. Und so zog sie langsam frustriert los. Vielleicht kam der Trupp aus dem Dorf den beiden zu Hilfe, am besten einen Bogen schlagen. Das machte Florence dann auch um... auf der denkbar falschen Seite der Westler anzukommen, die immerhin sich dem Trupp aus dem Dorf gegenüberstanden. Also was tun? Ja perfekt! Ehe sie hier allein aufgerieben wurde, forderte sie die Rashar an der Seite zu einem Zweikampf.... Hmmm sie hatte mal irgendwo in einer Spelunke gehört, dass die sowas ernst nehmen. Aber nein... die wollte nicht und warf ihr irgendwelche komischen Worte an den Kopf. Rückzug Nummer 3. Irgendwann fand sie sich dann doch wieder bei den Truppen ein, als man sie gehen ließ. Ein kurzes Scharmützel. Sie schoss auf einen Rabendiener mit allem was sie hatte. Aber nein nein... kein Schuss traf, dem mit einer Glaskugel mit Paralyse Trank wich er einfach aus. Dann schoss sie der Krallenkämpferin nachher ebensowas in den Rücken... auch das schien nicht getroffen zu haben. Schade...
Gut, nicht perfekt gelaufen. Die Alarmglocken aus Düstersee, das musste also da sein, wo der Trupp aus dem Lager lieber hinwollte, als am Turm direkt zu helfen, erklangen und die Westler zogen sich zurück fürs Erste.
Immerhin, war schon eigenwillig, es darauf ankommen zu lassen, ob die beiden im Turm durchhalten würden so lange, wie es dauerte. Genau, dauern. Es dauerte nicht lang, als die meisten sich zum Lager zurück zogen, dass die Westler schon wieder aufkreuzten, hatten wohl noch nicht genug erlebt. Es kam zum Kampf, einem heftigen noch dazu. Laufen, Laden, schießen, Tränke nehmen, in Deckung springen, wieder Laden. Und das bei einer erdrückenden Übermacht der übernatürlichen Kräfte gegen sie. Einen oder eine hatte sie mit erwischt und hier und da versucht zu verlangsamen. Dann war eine ganze Meute über ihr und es wurde kurz dunkel. Ach schade...
Nein, das war nicht ihr Tag. Und der davor auch nicht. Und eigentlich wollte sie nicht noch den dritten so erleben. Mit einer Buddel Rum zog sie sich in eine Ecke des Lagers zurück.
Warum auch? Unbefestigt an der Grenze, notfalls noch eine Zuflucht in der Feste suchen, um schlimmstenfalls das eigene Heim wieder aufzubauen war auch da nicht der Traum aller Bauern und Handwerker. Abgesehen davon hätte sie das ohnehin nicht nachvollziehen wollen, was in den Landratten so vor sich ging, war auch nicht wirklich wichtig.
Und so zog man von Adoran aus mit wehenden Bannern nach Westen, grimmig und entschlossen hatte sie die Ehre die Farben der Graik und des Bergs als Standarte zu führen. Eigentlich sollte es ja über ein Schiff passieren, nur war ihr klar, dass weder die Kaluren noch Thyren in Erwägung zogen, so dahin zu reisen. Die einen wegen des großartigen Meeres, wo die Gischt über die Reling peitschte, das Schiff stampfend und rollend in hoher See den Weg sich bahnte, der Wind fröhlich... sie schwiff ab! ... und die anderen den Weg durch die trockene Wüste... Also über Land, gut!
Der Heerzug teilte sich. Was die anderen vorhatten außer ein Lager zu sichern, wusste sie nicht. Dafür holte sie das Alarm Läuten aus ihren Gedanken von Grenzwarth aus. Es musste Absicht gewesen sein, offen und sichtbar sich hier zu zeigen. Die wenigen Wachen des Dorfes hielten nicht lange stand. Siegessicher machte sie sich an der Glocke mitten auf dem Dorfplatz zu schaffen und entfernte den Schlägel. So damit sollte Ruhe.... Ein weiteres Alarmläuten. Ja soviel zu der tollen Idee, vermutlich gab es in der Feste auch noch welche. Schade...
Und da kam auch schon die geballte Heeresmacht des Westens. Wortgeplänkel wie meistens, wo jeder wusste, dass diese überflüssig vor dem Kampf sein würden, dann entbrannte der Kampf. Ein paar wenige zogen es vor, Zweikämpfe zu bestreiten, was... zugegeben... auf ihre Weise überschaubar und berechenbar war, als das Getümmel.
Nebel zog auf mit dem heulen von Gespenstern und Kälte, vermutlich ein Werk von Fuchtlern oder Rabendienern. Während auf der linken Flanke Kampfeslärm tobte, sahen beide Seiten kaum noch etwas. Das Ganze führte dazu, dass die Akademie Schützen von Kompass und Schwert sich Pfeile in ballistischen Bahnen mit ihren Gegenüber austauschten, ohne wirklich ein Ziel zu haben. Je enger zusammen und größer ein Heer und je mehr Schützen, desto mehr Erfolg. Hier aber, ohne Sicht mit wenig Erfolgsaussichten. Dazu kam noch, dass sich ein Wald erhoben auf ihrer Seite. Zumindest würde er die Bogenschützen ihrer Freunde schützen. Dazwischen krochen untote Kreaturen ihnen entgegen, Fleischklopse und Skelette.
Sie aber hatte derweil direkt vor sich einen Zweikampf von Keylon und diesem Letharen... Gin? Kimm? Irgendwie sowas, sie hatte den nicht verstanden. Aber! Wieder eine Idee! Sie gab bei der Distanz etwas mehr Pulver in den Lauf und zielte auf einen Fleischklops, besser sein Bein, um den zu verlangsamen zu wollen und lehnte sich im Rücken des Letharen etwas in seine Richtung. Mit Glück würde das ihn ablenken und Keylon einen Vorteil verschaffen, dazu noch das Untote verlangsamen. Peng!
Ja also... den Letharen hatte das schon mal nicht beeindruckt. Schade! Aber der Klops? Nein auch nicht, normal war sie da ziemlich treffsicher, aber die Kugel schlug schmatzend ein mit brennender Pyrian Ummantelung, aber... der schien das nicht mal zu bemerken und wurde auch nicht langsamer! Doppeltschade! Sie könnte aber einfach den Zweikämpfer in den Rücken...? Ein Blick von Alaun an ihrer Seite aber sagte das gleiche aus was sie dachte. Nein das macht man doch nicht!
Am Ende zogen sich beide Seiten zurück, ohne groß Verluste oder Erfolge erzielt zu haben, sie sowieso nicht. Danach machte sie dann eifnach das, was sie gut konnte. Wache halten auf dem Turm. Wer so lange in den Stollen des Bergs sich aufhielt, lernte irgendwann auch im Dunklen passabel sehen zu können. Außerdem war da noch niemand, um aufzupassen, also machte sie das einfach.
Am nächsten Tag verging es alles ziemlich ereignislos. Auch auf Rückfragen, was zu tun sei, gab es mal wieder keine Antworten. Sie schnaufte wartete... immerhin gab es Gelegenheit Nathaniel etwas besser kennen zu lernen. Und dann wartete sie wieder untätig. Das sind so Sachen, die sie weder von Schiffen noch im Berg kannte. Es gab immer irgendwas zu tun. Und wenn nicht, fiel ihr oder jemand anderen schon was ein.
Um so erleichterter war sie, nachdem man da eine Messe abgehalten hatte (sie würde nicht noch einmal Leandra oder Antorius das Angebot machen, was sie ihnen offeriert hatte wie schales Bhir), dass sie mit Bork und Thorlav losziehen konnte, die Soldaten aus dem Turm in der Nähe zu prügeln.
Dieses blöde Schloss war für ihre Fertigkeiten zäher als viele die sie kannte. Aber am Ende klappte wenigstens das, während sie mit erst Steinen, dann Möbeln, Essenresten und allem, was der Verteidiger da oben finden konnte beworfen wurden. So baumelte eine alte Socke oben an ihrer Schaller wie ein schmutziger Federbusch, als sie reinstürmten. Hätten die beiden Trottel doch einfach sich ergeben, aber nein! Oben der wurde über die Brüstung gestoßen und unten der von dem großen Thyren regelrecht beacktert. Ist jetzt nicht so heldenhaft das Ganze, dafür erfolgreich ja?
Und da war wieder das Aber der letzten Zeit. Kaum draußen mit dem verprügelten Kerl, stand da eine ganze Horde von Rabendienern und Letharen und noch anderen. Die beiden anderen flüstertern ihr zu, sie sollte Hilfe holen, sie kämen notfalls im Turm verbarrikadiert schon zurecht.
Aaaalso rannte sie wie der Blitz los zum nahen Lager, schlug Alarm. Großartige Idee, mit den Truppen schnell zurück in einem Ausfall und die beiden die Zeit verschaffen, dass man sich in den Wald und Lager zurückziehen konnte.
Es dauerte. Und dauerte, irgendwie war der Hilferuf wenig erwartet worden. Natürlich, ist ja nun auch nicht so, als müsste man vor Begeisterung von einem aufs andere Bein springen, aber ein bisschen mehr Etnhusiasmus wäre schon gut gewesen. Egal. Erneut siegessicher lief sie los, sie würden schon mitkommen, hinter ihr waren zumindest Laufschritte. So und dann kamen sie zum Turm. Mutig rief sie dem Feind entgegegn, während Bork und Thorlav schon im Turm waren. Dann drehte sie sich um. Greya und noch wer vom Regiment? Mehr waren nicht gekommen. Ach schade.. mal wieder. Und diese Rabenpute von Emilia nannte sie noch Göre. Das kommt davon, wenn man jemanden hilft, wie im Goldgrab! Hätte sie die beiden da am Boden mal einfach erstochen. Nein so war sie nicht. Also... Rückzug Nummer Zwei!
Im Lager sprach sie das an, aber man hatte da einen anderen Auftrag, welchen auch immer. Und so zog sie langsam frustriert los. Vielleicht kam der Trupp aus dem Dorf den beiden zu Hilfe, am besten einen Bogen schlagen. Das machte Florence dann auch um... auf der denkbar falschen Seite der Westler anzukommen, die immerhin sich dem Trupp aus dem Dorf gegenüberstanden. Also was tun? Ja perfekt! Ehe sie hier allein aufgerieben wurde, forderte sie die Rashar an der Seite zu einem Zweikampf.... Hmmm sie hatte mal irgendwo in einer Spelunke gehört, dass die sowas ernst nehmen. Aber nein... die wollte nicht und warf ihr irgendwelche komischen Worte an den Kopf. Rückzug Nummer 3. Irgendwann fand sie sich dann doch wieder bei den Truppen ein, als man sie gehen ließ. Ein kurzes Scharmützel. Sie schoss auf einen Rabendiener mit allem was sie hatte. Aber nein nein... kein Schuss traf, dem mit einer Glaskugel mit Paralyse Trank wich er einfach aus. Dann schoss sie der Krallenkämpferin nachher ebensowas in den Rücken... auch das schien nicht getroffen zu haben. Schade...
Gut, nicht perfekt gelaufen. Die Alarmglocken aus Düstersee, das musste also da sein, wo der Trupp aus dem Lager lieber hinwollte, als am Turm direkt zu helfen, erklangen und die Westler zogen sich zurück fürs Erste.
Immerhin, war schon eigenwillig, es darauf ankommen zu lassen, ob die beiden im Turm durchhalten würden so lange, wie es dauerte. Genau, dauern. Es dauerte nicht lang, als die meisten sich zum Lager zurück zogen, dass die Westler schon wieder aufkreuzten, hatten wohl noch nicht genug erlebt. Es kam zum Kampf, einem heftigen noch dazu. Laufen, Laden, schießen, Tränke nehmen, in Deckung springen, wieder Laden. Und das bei einer erdrückenden Übermacht der übernatürlichen Kräfte gegen sie. Einen oder eine hatte sie mit erwischt und hier und da versucht zu verlangsamen. Dann war eine ganze Meute über ihr und es wurde kurz dunkel. Ach schade...
Nein, das war nicht ihr Tag. Und der davor auch nicht. Und eigentlich wollte sie nicht noch den dritten so erleben. Mit einer Buddel Rum zog sie sich in eine Ecke des Lagers zurück.


