Seite 3 von 3

Verfasst: Samstag 5. August 2006, 23:14
von Raakin Yazir
Es war für Raakin die letzten Wochen, seit der Sturm begann sich hochzupeitschen, immer eine Umstellung wenn er von Gerimor aus in eines seiner magischen Luftenergieportale trat und ihm buchstäblich der Mund voll von Sand war. er vergas es ständig sich seinen Mundschutz umzubinden, da die muffigen, warmen, stickigen Höhlen Gerimors ihn zwangen den Mundschutz eh wieder abzunehmen. er hatte gute Beute gemacht, für ihn war der Sturm keine Ausrede trotzdem Dämonenknochen für die künftigen Kämpfer seines Emirs zu sammeln damit sie ihre Pflichten ohne Aufschub erfüllen konnten. Raakin wusste das der Emir nicht gerne wartete und sah es als seine Pflicht als seine Rechte Hand für solche Dinge zu sorgen, weil er es konnte.

Raakin lief wie gewohnt, zu Aneesa die Bankfrau um seine wertvollen Güter bei ihr zu hinterlegen bis er von weitem die Trümmer des Bankhausses Nördlich des Basars erblickte. Mittlerweile hatte er sich sogar seinen Mundschutz wieder hochgezogen und stand Starr vor Schreck inmitten des Tobenden Windes. Sandkörner Prasselten schmerzhaft auf seine Stirn und die obere Hälfte seines Kopfes, da er seinen Umhang in einem Kampf gegen einen wildgewordenen Höllenhund eingebüst hatte.
Er hatte nun das dumpfe Gefühl irgendetwas vergessen zu haben, es lag ihm beinahe auf der Zunge.
Als er langsam in Gedanken versunken sich immer weiter zu seinem alten Turm, der von Aussen mittlerweile recht lädiert aussah vorankämpfte erkannte er, das Teile des Daches bereits eingestürzt sein mussten und das untere Geschoss beschädigt wurde.

Auch er hörte nun das bedrohliche Knacken und Ächzen der Balken die die Sandsteinkonstruktion trugen und fand es eine dumme Idee einzutreten einzutreten. Doch die Ausicht seinen Turm das letzte mal zu sehen überredete ihn und er fand ihm die letze Ehre erweisen zu müssen.

Es war recht windstill hier drinnen dafür das der Sturm schon einige Löcher in die Wände gerissen hatte und der Sand Zentimeterdick auf dem Boden lag. Alles sah so verändert aus, mit wehmütigem Gesicht blickte er im Raum herum als sein Blick plötzlich auf die Holzluke in der Ecke fiel aus der man zugang zum Keller hatte. Allerlei Gerümpel und Sandsteine sind darauf gefallen und hatten sie vollends bedeckt. Als der Magier nach oben blickte sah er den Sternenhimmel es war mittlerweile nacht geworden. von hier unten konnte man die Sterne gut sehen weil die Spitze des Turmes hoch genug ragte um den Sturm unter sich zu lassen.

Komisch irgendwie fehlte ihm seine Frau Aalina, wartete sie doch stets hier auf ihn wenn er von der Jagt nach Hause gekommen war, wenn sie ihn nicht gerade begleite.

Plötzlich beschlich ihn ein mulmiges Gefühl als er an Sie dachte. er hatte sie ja schon seit Tagen nicht gesehen und wenn er nun so darüber nach dachte bemerkte er, das er über haupt nicht wusste wo sie sich aufhielt.
Er Begann den Schutt vorsichtig wegzuräumen und die Luke um Keller freizuräumen. Als er Fertig war musste er feststellen das die Luke in der Mitte gebrochen und in die Sandsteineinlassung eingepresst war. Gegentreten brachte rein gar nichts und eine Axt war nnicht in der Nähe... abschätzend betrachtete er sich die Walnussholzluke und richtete Schliesslich seinen Stab darauf und trat einen Schritt beiseite. Die Explosion war heftig und lies die Holzluke zerbesten. allerdings liess sie auch die Gemäuer erschüttern und erneut hörte er bedrohliches knacken über sich. Schnell lief er Hinunter als ihn beinahe der Schlag traf.

Dort lag sie, blutend und mit Staub bedeckt, ein Querbalken hatte sich wohl durch das Gewicht des Gebäudes, das immer instabiler wurde, gelöst und war an einer Seite herabgestürzt und sie bewusstlos geschlagen. Glücklicherweise hielt die eine Seite des Balkens noch immer dort oben an der Decke sonst wäre sie wohl erschlagen worden.
"Bei den Göttern... Eluive lass sie nicht sterben."