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Verfasst: Sonntag 10. April 2005, 13:09
von Balthasar
Der Besuch in Menek’ur nahm viel Zeit in Anspruch doch Balthasar hatte Erfolg und es gelang ihm den Stadthalter davon zu überzeugen das Dawoud von höchster Wichtigkeit war und das sie nicht auf ihn verzichten können.
Und so kam es das Balthasar sich mit Dawoud am Hafen von Menek’ur einfanden und die Reise nach Bajard antraten.
Die Reise war sehr beschwerlich da die See aufbrausend und unruhig war.
In Bajrad machten sie eine winige Pause und tankten kraft auf und Stärkten sich mit Frischem Obst und Quellwasser.
Doch plötzlich als Balthasar grade erneut von einem Saftigen Apfel ab beißen wollte erhörte er den Ruf der Tiere der von Serendo ausgesandt wurde.
Schnell stopfte er sich den Restlichen Apfel rein und machte sich so schnell er es konnte mit Dawoud zur Kutsche auf.
Normaler weise hielt Balthasar nicht viel von Kutschen doch er musste auf sie zurückgreifen da die Zeit knapp war und dies die einzige Möglichkeit war schnell ans ziel zu gelangen.
Die Kutsche fuhr schnell und immer wieder sahen die beiden Druiden brennende Lava risse in der Erde die Feuer und Lava spuckten.
Nach einer weile holpriger schneller fahrt gelangen sie ans Wegeskreuz wo Serendo und die anderen Druiden warteten.
Balthasar und Dawoud schauten in die Besorgnis erlegten Gesichter und schlossen sich dem kreis der wartenden an in der Hoffnung das noch mehr ihrer Brüder zu ihnen finden würden.
Verfasst: Sonntag 17. April 2005, 21:21
von Dawoud Saddiq
Dawoud war nicht ganz wohl dabei. Was sollte er schon erreichen können? Er fühlte sich nicht wie ein Berufener Eluives, auch wenn Balthasar große Stücke auf ihn hielt. Er war ja noch nicht einmal ein Mensch und fühlte sich ohnehin als Außenseiter in der Gruppierung die sie zu jener Stunde antrafen. Balthasar stelle ihm die anderen vor und einige waren ihm gleich symphatisch. Serendo hatte einen immergrünen Stab dabei. Dawoud hielt sich mit seinen Fragen zurück, doch brannte es ihm auf der Zunge, da der Stab eine starke Verbundenheit ausstrahlte
Die Zeit war nun da, dass man aufbräche. Gemeinsam folgten sie Serendo, der den Weg zum verlassenen Druidental kannte. Der Weg war schnell beschritten, doch fanden sie keinen Eingang in das Tal. Erst als Anchoron ein Lied anstimmte, welches Dawoud mitsummte, schien es als wenn die Bäume den Weg freigaben. Mit dem Gefühl der Euphorie wandte sich Dawoud als dritter dem neuen Weg entgegen. Serendo und Balthasar waren vor ihm und schritten langsam sich umsehend vorwärts. Serendo sagte wir würden auf Widerstand stoßen, aber noch war nichts zu sehen. Einzig die Bäume knarrten bedrohlich.
Nun ging es über eine kleine Steinbrücke auf eine in Wasser gebettete Insel, doch am Ende der Brücke, die so breit war, dass man gerade so hintereinander darüber gehen konnte, versperrte ein mächtiger Baum den Weg. Der Wind brachte ein Flüstern an die Ohren der jungen Druiden.“Haltet ein Menschen...“ war es der Baum der dort sprache? Dawoud hatte noch nie solche großen Bäume gesehen und hatte sie für Palmen mit vielen vielen Ästen gehalten, doch hätte er das je ausgesprochen hätten seine Mitreisenden ihn womöglich ausgelacht und außerhalb des Tals gelassen. Der Baum wedelte mit den Zweiten wild umher. Serendo, der ganz vorn stand, wurde fast von den Ästen und Zweigen getroffen. Der Baum fragte was unsere Absicht sei, und Dawoud wurde gestärkt in seinem Bewusstsein, und machte sich bereit dem Baum selbst gegenüberzutreten. Serendo reichte seinen Stab dem Baum welcher ihn fast gierig an sich heranzog. Dies sollte der Beweis ihrer Freundschaft und ihrer Gesinnung sein. So legte der Baum seine Äste auf Serendos Schultern und verlangte ihm einen Schwur ab. Auch Balthasar musste diesen Schwur ablegen, dann endlich kam Dawoud an die Reihe und etwas widerwillig geht er die Schritte bis er in der Reichweite des Baumes war..
Huorn: *leicht recken sie die Aeste in Richtung des naechsten Mannes*
Dawoud Saddiq: *beinah wie gezwungen tapst Dawoud vor*
Huorn: *als wollten sie ihn auffordern naeher zu treten*
Balthasar: *verharrt ruhig*
Balthasar: *und wartet auf die anderen*
Dawoud Saddiq: *und bleibt stocksteif vor dem baum stehen*
Dawoud Saddiq: *schaut ihn ehrfurchtsvoll bis ngstlich an*
Huorn: *wie eine dichte schwarze Wolke senken sich nun auch die Aeste ueber Dawoud*
Balthasar: *balthasars blicke liegen auf dawoud*
Dawoud Saddiq: *fast als wolle er ausweichen senken sich die schultern*
Huorn: *und greifen recht ruppig nach ihm, um sich ihm auf die Schultern zu legen*
Serendo Radil: *legt eine hand auf baltharsars schulter*
Balthasar: *besorgt schuat er auf seinen jungen freund*
Huorn: *ein zweifelndes Knarzen raunt durchs Blaetterdach*
Dawoud Saddiq: *lässt seinen holzstab fallen*
Huorn: Zweifelst du Mensch? *fragt der Riese ihn mit pruefendem Unterton*
Dawoud Saddiq: *und erträgt den druck des baumes*
Dawoud Saddiq: *wie selbsverständlich spricht der menekaner in seiner heimatsprache*
Dawoud Saddiq: [menek] Nein .. Ich wrde nicht zweifeln, doch die Vollmacht Eurerseits lässt mich zittern
Dawoud Saddiq: [menek] Verzeiht große Palme mit vielen Ästen
Dawoud Saddiq: *ehrfurcht liegt in seiner stimme*
Huorn: *ein fast belustigtes Schuetteln scheint den alten Riesen zu durchfahren und er lockert*
Huorn: *seinen Griff etwas*
Huorn: *und so antwortet er schliesslich in Dawouds Sprache*
Huorn: [menek] Vor mir braucht ihr keine Angst haben wenn ihr in eurem Herzen aufrichtig der einen dienen wollt
Huorn: [menek] Und auch die vielen Zungen die ihr Menschen sprecht mögen daran nichts ändern
Dawoud Saddiq: *erstaunt blickt er den Baum an, und antwortet nun seinerseits*
Dawoud Saddiq: [menek] Ich möchte Eluive dienen. Was auch immer sie verlangt, ich will es tun
Dawoud Saddiq: [menek] Sollte ich lügen soll ein Blitz herabfahren und mich meines Lebens berauben
Huorn: [menek] Ihr sprecht wahr und duerft passieren
Huorn: *brummt er nur zufrieden und die Aeste weichen wieder von seinen Schultern*
Dawoud Saddiq: *erleichtert bckt er sich und hebt den stab auf*
Dawoud Saddiq: *Dann geht er vorsichtig vorbei*
Zitterten seine Knie? Schwächelten seine Hände? Zweifelte sein Geist? Mitnichten. Je näher er dem heutigen Ziel kam, umso gefestigter wurde sein Wille. Und er war froh, sich vor dem Betreten die Stiefel ausgezogen hatte. Von unten erfuhr er eine Stärkung wie er sie nur in der Salzmine gespürt hatte. Auch Lukan und Anchoron leisteten nun den Schwur Eluive zu helfen und ihr im Leben und im Tod zu dienen. Und als alle den schswur geleistet hatten sammelten sich die Druiden an einem platz, den sie als den alten Ritualplatz ausmachten.
Anchoron versuchte sich als Ritualmeister und wies jedem Druiden einen Text und eine Ecke des Ritualplatzes zu, dann begann er erneut ein Lied anzustimmen und sang jeder seine Strophe des Liedes.
Anchoron Calanor:
Dem Feuer gebahr die Erde
sodass die Erde zum Wasser werde..
Aus Wasser wachse wirbelnd Luft,
damit wir binden Schicksals Kluft
Balthasar:
Fegend Feuer durch funken entfacht
Erdenmutter zu geben die Kraft
Brennender geist so gib uns die Kraft
Serendo Radil:
Rauschende Wasser Wellen gebracht
den Kindern der Erde ein Schwur
Flutender Geist gib auch du deine Macht
Dawoud Saddiq:
Klingende Erde ewger Pracht
der Wunden Erde schließen machen
Reisender Geist geben Macht deine!
Lukan:
Wirbelnd Luft mit Gedeih über allem gewacht
Alles neu zu schaffen durch Mutter Natur
Fliegender Geist gib auch du deine Macht
Dawoud war sicher, dass er seinen Text falsch gesagt hatte, doch er wusste dass Eluive ihn verstanden hatte, denn sie konnte alle Sprachen und jeden Akzent, das hatte ihm der Baum auch schon bewiesen. Und als das letzte Strophe gesungen war, stach eine Feuersäule aus dem Steinkreis, dann war Stille...
Verfasst: Montag 18. April 2005, 09:03
von Serendo Radil
Endlich war Ruhe, nach der kräfte zerrenden Suche, wieder in Serendos Körpers eingekehrt.
Die erwälten Kinder Mutter Nautrs hatten es geschafft, Ihr verschollen gegangenes Hain wieder zu finden und Eluive einen Teil ihrer Kraft zurück zu geben. Damit sie die tiefen Wunden zunächst einmal wieder schließen konnte.
Die Druiden traten somit ihren alten zugewiesenen Platz, als Schützer Mutter Naturs, wieder an.
Nie Zuvor sah Serendo einen so umberührten, reinen und wunderschönen Ort, wie das Tal Vernementon. In welchem das Lied Eluives so klar, deutlich und rein wie nirgend wo anders ist. Umfast von einem riesigen Gebirge und einem gespaltenen Fluß konnte sich die Tier und Pflanzen, ohne Einwirkungen von Äxten oder den Speeren von Jägern, über die Jahrhunderte in Ruhe und Frieden, ohne Angst davor den Kreislauf des Lebens vor ihrer Bestimmung zu verlassen, entwickeln.
Diese Abkapselung des Tals durch jenes Gebirges und jenen Fluss, ist sicher auch der Grund, warum das Lied und ihre Melodie sich in jedem Baum, jedem Stein, jedem Vogel und in allem anderen sich so klar und rein entwickeln konnte. Man konnte die feinen Unterschiede, in den Höhen und Tiefen, wie in den Rythmen der einzelnen Teile, Eluives Werkes deutlicher als irgendwo anders vernehmen.
Serendo gönnte sich ein paar Tage, an einem riesigen Wasserfall, aus welchem der zweigeteilte Fluss entsprung, ein wenig Ruhe und Erholung. Man konnte den Preis dieser körperlich und geistig Kräfte zerrenden Suche, deutlich in seinen Gesichtszügen und seinem stark erblasten Haaren, deutlich erkennen. Dennoch zahlte Serendo nicht nur, um das Tal zu finden und das Gefüge mit vereinten Kräfte der Druiden weder zu richten. Nein in den Tagen, in welchen er Ruhe und Erholung fand, begann er auch zu verstehen. Er konnte sich voll und ganz auf das Lied des Wasser und dessen Melodie konzentrieren. Mehr und mehr gelang es ihn auch diese zu beeinflussen. Anfangs war dies nur als eine leichte Veränderung von den Schwingungen einer kleinen Fütze. Doch verstand er nach und nach. Die Melodie so zu manipulieren, dass die Fütze gefror. Es waren anfangs kleine Zusammenhänge die er nach und nach besser verstand. Und auch durch die Reinheit und Deutlichkeit bekam er mehr und mehr Verständnis über seine Tiergefährten, welche eine solche Vielfallt in diesem Wald zeigten. Ihm gelang es eine vorbeischwimmende Wasserschlange, mit Hilfe des Liedes und großer konzenration, zu sich zu rufen. Ein Pfiff hätte bei einem solchen Wesen wohl kaum ausgereicht.
Die Schlange schlängelte sich an seinen beinen hinauf und lies sich auf seinem Schoß nieder. Als würde sie Serendo gewähren, sie zu studieren. Dies Tat der wissberierige Druide. Serendo betrachtete das anmutige Wesen und studierte dessen äußerlichen Aufbau eindringlich. Auch lauschte er der Melodie, welche die Aura der Wasserschlange wiederspiegelte und der schlange ihr Sein gab. Aus Unwissenheit über jegliche Folgen, versuchte er dennoch seine „Aura“, bzw. die Melodie, welche ihm sein Wesen gab, jener der kleinen Schlange anzupassen. Nach großer anstrengung und einiger Zeit gelang es ihm. Und sein Aussehen veränderte sich eben zu diesem Wesen. Doch konnte er diese Gestalt nicht lange aufrecht halten. Er war wohl zu überrascht und glücklich das er den Kontakt zu dem Lied Eluives wieder verlor und glücklich lachend am Boden lag. Die kleine Wasserschlange währendessen wieder zu ihrem Element zurück.
Serendo sprang auf und wollte hinaus in die Wälder was mit jener Schlange klappte muss auch mit größeren Wesen klappen, sagte er sich.
Verfasst: Montag 18. April 2005, 16:49
von Balthasar
Die verloren gegangene Siedlung das Erbe der Druide war gefunden, ein weiter weg lag hinter Balthasar bis er dieses Ziel Erreicht hatte.
Doch ruhen konnte er nicht, immer noch waren Risse im Erdboden und der Seelische schaden an der Bevölkerung war enorm.
Balthasar zog wieder los raus in die Welt und versuchte den Leuten mut zu, zu sprechen.
Die Leute betrachteten Balthasar Skeptisch doch später waren sie froh darüber das sich jemand um sie kümmerte.
Die Leute in den Dörfern und Städten begannen wieder Ordnung zu schaffen sie Füllten die risse mit erde auf und pflanzenden Blumen und Gräser auf die frische Erde.
Natürlich konnte Balthasar den Bürgern nur einen geringen teil beistand leisten doch er war sicher das sich noch andere Druiden um die Menschen kümmerten.
Nach mehreren Tagen reiste er wieder zum Druiden Hain, erschöpft ließ er sich auf dem Ritual platz nieder.
Lange Beobachtete er den Stein an dem Balthasar stand und sich mit dem Element des Feuers vereinte.
Balthasar war in mancher Hinsicht sehr engstirnig und aufbrausend es kam auch manchmal vor das er nicht nur mit dem Wort gegen Wilderer oder Ausbeuter Mutternaturs Kämpfte.
Vielleicht gerade deswegen erwählte er das Feuerelement oder besser gesagt das Element des Feuers ihn.
Doch was Balthasar beschäftigte war etwas anderes, ihn plagte immer noch die Ungewissheit, hatte er sich doch so erhofft das es einen Alten Weisen Druiden gäbe den er fragen stellen könnte.
Doch so wie es aus sah lebte in dem Druiden Hain schon lange niemand mehr.
So strichen wieder die Tage ins Land und Balthasar versuchte mehr über den Hain raus zu finden doch er fand keine Schriften oder etwas der Gleichen.
Doch er war sich sicher das es irgendwo im Hain hinweise geben muss und so suchte er unaufhörlich weiter doch vergebens.
Balthasar beschloss auf seine Brüder zu warten und mit ihnen weiter zu suchen.