Ein neues altes Leben? (RP Geschichte)
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Erinna Hinrah
Als Xin eingeschlafen war und sie selber ein wenig geschlafen hatte, richtete sie sich leise auf und setzte sich auf die Felle vor dem Kamin. Nachdenklich beobachtete sie die Flammen.
Es war einfach vorbei gewesen, keine Empfindung mehr, mittendrin. Sie verstand es nicht. Es war doch erst so schön gewesen, es war so richtig warm geworden und dann auf einmal, alles weg, jegliches Gefühl in ihrem Körper.
Sie verschwieg es vor Xinthra, sie konnte darüber nicht reden. Als Xinthra sie danach in den Arm nahm, fühlte sie sich wie ein Versager.
Ich möchte dich auch.. glücklich machen.
Hatte Xinthra geflüstert. Erinna hatte ihr einen Finger auf den Mund gelegt, sanft gelächelt und geantwortet
Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist.
Irgendwann schlief sie vor den Fellen wieder ein am Kamin und sie schlief sehr unruhig. Sie weinte im Schlaf, schlug um sich. Irgendwann morgends wachte sie schweissgebadet auf und trank gierig einen Krug mit wasser. Wieder gingen ihre Gedanken an die Nacht zurück.
Hatte es daran gelegen das Xinthra jetzt irgendwo dazugehörte? Eine Gruppe hatte die immer voll hinter ihr stehen würde? Hatte es am Wortabschlag mit Luczilla gelegen? Sie würde mit Xinthra nicht darüber reden, sie gönnte ihrer fee das Glück zu einer Gruppe zu gehören, eine Aufgabe zu haben. Xinthra schlief noch, als sie sich rüsstete und jagen ging und erst am Abend wiederkam.
Sie konzentrierte sich beim jagen kaum, liess sich eher verprügeln, als das sie wirklich konzentriert zuschlug. Als sie wiederkam, setzte sie sich vor ihre Leinwand und wartete auf Xinthra. Das Gold tat sie wie immer in die dafür vorgesehende Kiste. In die Gruppe in die Xinthra gegangen war, konnte Erinna nicht gehen. Sie wusste es und Ronya wusste es. Es würde eine harte Prüffung für sie und Xinthra werden, das spürte Erinna.
Es war einfach vorbei gewesen, keine Empfindung mehr, mittendrin. Sie verstand es nicht. Es war doch erst so schön gewesen, es war so richtig warm geworden und dann auf einmal, alles weg, jegliches Gefühl in ihrem Körper.
Sie verschwieg es vor Xinthra, sie konnte darüber nicht reden. Als Xinthra sie danach in den Arm nahm, fühlte sie sich wie ein Versager.
Ich möchte dich auch.. glücklich machen.
Hatte Xinthra geflüstert. Erinna hatte ihr einen Finger auf den Mund gelegt, sanft gelächelt und geantwortet
Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist.
Irgendwann schlief sie vor den Fellen wieder ein am Kamin und sie schlief sehr unruhig. Sie weinte im Schlaf, schlug um sich. Irgendwann morgends wachte sie schweissgebadet auf und trank gierig einen Krug mit wasser. Wieder gingen ihre Gedanken an die Nacht zurück.
Hatte es daran gelegen das Xinthra jetzt irgendwo dazugehörte? Eine Gruppe hatte die immer voll hinter ihr stehen würde? Hatte es am Wortabschlag mit Luczilla gelegen? Sie würde mit Xinthra nicht darüber reden, sie gönnte ihrer fee das Glück zu einer Gruppe zu gehören, eine Aufgabe zu haben. Xinthra schlief noch, als sie sich rüsstete und jagen ging und erst am Abend wiederkam.
Sie konzentrierte sich beim jagen kaum, liess sich eher verprügeln, als das sie wirklich konzentriert zuschlug. Als sie wiederkam, setzte sie sich vor ihre Leinwand und wartete auf Xinthra. Das Gold tat sie wie immer in die dafür vorgesehende Kiste. In die Gruppe in die Xinthra gegangen war, konnte Erinna nicht gehen. Sie wusste es und Ronya wusste es. Es würde eine harte Prüffung für sie und Xinthra werden, das spürte Erinna.
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Erinna Hinrah
Lange sehr sehr lange hatte sie mit Xinthra gesprochen. Es dauerte fast zwei Tage an das Gespräch. Auch darüber das es mittendrin zu Ende war, auch darüber sprach Erinna. Xinthra erzählte ihr von ihrer Vergangenheit und Erinna von iher. Erinna sprach sich gestern alles vom Gewissen, alles was sie bedrückt hatte, was sie im Grunde zum schweigen verdammt hatte redete sie heraus. Es war ihr egal ob und wen sie verriet, sie wollte die Last nicht mehr tragen, nicht mehr ständig über alles Schweigen und unter der Last dabei zusammenbrechen.
Wenn Xinthra lange schlief und Erinna alleine am Kamin sass, dann fragte sie sich, warum niemand vom Clan sie besuchen kam. Sie dachte über Luczillas Worte nach, sie habe Falk entehrt. Falk hatte sich an dem Tag selber entehrt, an dem er die Gardisten in Berchgard ermordete. Erinna hatte zu Luczilla gesagt das es ihr egal sei, dass sie nicht mehr nur um andere zu Gefallen auf sich und ihr Leben verzichten werde. Manchmal Nachts wenn sie nicht schlief sondern eher döste, dann vermisste sie Violas Geruch neben sich im Fell, aber über sowas sprach sie dann doch nicht mit Xinthra. Sowas schrieb sie in ihr Tagebuch. Da fand man Zeilen vor wie :
Mein Tag und meine Nacht
Es ist manchmal grausam, nicht mehr Grimwould zu riechen, mit all seinen Leuten darin, aber am grausamsten ist die Ignoration. Es ist als wenn ich nie im Clan gewesen wäre, das einzige was mir geblieben ist, ist nicht die Herzen der anderen, sondern einzig und schlicht nur der Name. Falk hatte gesagt, in seinem Herzen würde ich immer sein Krümel bleiben, seine Tochter, aber bisher hat er mich noch nie besucht. Auch Mah war noch nie hier. Sie vermissen mich scheinbar nicht, also hat Falk gelogen. Er hat gesagt man würde mich vermissen, er und Mah besonders. Aber warum besucht mich dann niemand und warum ist Argos einfach weggeritten, obwohl er mich gesehen hatte? Sie vermissen mich angeblich, aber ignorieren mich. Ich muss damit abschliessen, aber ich kann nicht. NAchts in meinen Träumen, höre ich sie lachen, ich höre Falk den Narrenkönig singen, sehe Mah beim Schmieden. Ich vermisse sie, aber sie würden niemals akzeptieren wenn ich mit Xinthra zusammen zurückkehren würde, denn sowas passt nicht in ihre dämliche Tradition und ohne Xinthra würde ich niemals zurückkehren wollen.
Das Tagebuch war gut versteckt, nur Xinthra wusste wo es war und Erinna hatte ihr angeboten es zu lesen. Sie zeigte ihr damit bedienungsloses Vertrauen, denn ausser ihrer Mutter hatte noch niemand das Buch gelesen. Oft sassen sie und Xinthra am Tisch und sprachen durch wer was tun musste, denn zumindes ein Zelt wollten sie sich kaufen, um endlich aus diesen stinkenden engen Gassen rauszukommen. Erinna war unglücklich in der Stadt, das hatte sie nun endlich zugegeben. Sie fühlte sich wie ein eingesperrtes Tier. Essen und trinken tat sie immer weniger. Ihre Libe zu Xinthra war so gross das sie es hin nahm, weil sie wusste : Sie selber konnte im Wald überleben, ohne Dach und ohne Mauern, aber ob Xinthra das konnte, das wusste sie nicht.
Darna von Elbenau war gestern da gewesen. Erinna und Xinthra hatten sich einen Jux erlaubt. Keiner der beiden rechnete mit der Gardistin dabei und Erinna wollte nur aus Spass so tun als wäre Xinthra ihre Geisel. Aber dann war Darna aufgetaucht und Erinna wusste nicht wie sie sich da rauswinden sollte. Also versuchte sie mit der vermeindlichen Geisel in die dunklen Gassen zu kommen, machte aber den Fehler Darna kurz aus den Augen zu lassen und konnte so gerade noch flüchten. Nachts musste sie leise am Kmain darüber lachen. Wären die Handschuhe nicht gewesen, wäre es niemals aufgefallen das sie der "Täter" gewesen war. Sie hoffte das Darna mal öfter vorbeischauen würde, auch wenn jene nicht ein einziges Mal gelächelt hatte, und nur einmal sanft geklungen hatte, wusste Erinna rein vom Gefühl her das Darna im Nachinein bestimmt auch es lustig fand, oder auch nicht. Aber immerhin konnte sie die Frau gut leiden.
Wenn Xinthra lange schlief und Erinna alleine am Kamin sass, dann fragte sie sich, warum niemand vom Clan sie besuchen kam. Sie dachte über Luczillas Worte nach, sie habe Falk entehrt. Falk hatte sich an dem Tag selber entehrt, an dem er die Gardisten in Berchgard ermordete. Erinna hatte zu Luczilla gesagt das es ihr egal sei, dass sie nicht mehr nur um andere zu Gefallen auf sich und ihr Leben verzichten werde. Manchmal Nachts wenn sie nicht schlief sondern eher döste, dann vermisste sie Violas Geruch neben sich im Fell, aber über sowas sprach sie dann doch nicht mit Xinthra. Sowas schrieb sie in ihr Tagebuch. Da fand man Zeilen vor wie :
Mein Tag und meine Nacht
Es ist manchmal grausam, nicht mehr Grimwould zu riechen, mit all seinen Leuten darin, aber am grausamsten ist die Ignoration. Es ist als wenn ich nie im Clan gewesen wäre, das einzige was mir geblieben ist, ist nicht die Herzen der anderen, sondern einzig und schlicht nur der Name. Falk hatte gesagt, in seinem Herzen würde ich immer sein Krümel bleiben, seine Tochter, aber bisher hat er mich noch nie besucht. Auch Mah war noch nie hier. Sie vermissen mich scheinbar nicht, also hat Falk gelogen. Er hat gesagt man würde mich vermissen, er und Mah besonders. Aber warum besucht mich dann niemand und warum ist Argos einfach weggeritten, obwohl er mich gesehen hatte? Sie vermissen mich angeblich, aber ignorieren mich. Ich muss damit abschliessen, aber ich kann nicht. NAchts in meinen Träumen, höre ich sie lachen, ich höre Falk den Narrenkönig singen, sehe Mah beim Schmieden. Ich vermisse sie, aber sie würden niemals akzeptieren wenn ich mit Xinthra zusammen zurückkehren würde, denn sowas passt nicht in ihre dämliche Tradition und ohne Xinthra würde ich niemals zurückkehren wollen.
Das Tagebuch war gut versteckt, nur Xinthra wusste wo es war und Erinna hatte ihr angeboten es zu lesen. Sie zeigte ihr damit bedienungsloses Vertrauen, denn ausser ihrer Mutter hatte noch niemand das Buch gelesen. Oft sassen sie und Xinthra am Tisch und sprachen durch wer was tun musste, denn zumindes ein Zelt wollten sie sich kaufen, um endlich aus diesen stinkenden engen Gassen rauszukommen. Erinna war unglücklich in der Stadt, das hatte sie nun endlich zugegeben. Sie fühlte sich wie ein eingesperrtes Tier. Essen und trinken tat sie immer weniger. Ihre Libe zu Xinthra war so gross das sie es hin nahm, weil sie wusste : Sie selber konnte im Wald überleben, ohne Dach und ohne Mauern, aber ob Xinthra das konnte, das wusste sie nicht.
Darna von Elbenau war gestern da gewesen. Erinna und Xinthra hatten sich einen Jux erlaubt. Keiner der beiden rechnete mit der Gardistin dabei und Erinna wollte nur aus Spass so tun als wäre Xinthra ihre Geisel. Aber dann war Darna aufgetaucht und Erinna wusste nicht wie sie sich da rauswinden sollte. Also versuchte sie mit der vermeindlichen Geisel in die dunklen Gassen zu kommen, machte aber den Fehler Darna kurz aus den Augen zu lassen und konnte so gerade noch flüchten. Nachts musste sie leise am Kmain darüber lachen. Wären die Handschuhe nicht gewesen, wäre es niemals aufgefallen das sie der "Täter" gewesen war. Sie hoffte das Darna mal öfter vorbeischauen würde, auch wenn jene nicht ein einziges Mal gelächelt hatte, und nur einmal sanft geklungen hatte, wusste Erinna rein vom Gefühl her das Darna im Nachinein bestimmt auch es lustig fand, oder auch nicht. Aber immerhin konnte sie die Frau gut leiden.
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Erinna Hinrah
Die ganze Restliche Nacht blieb sie wach und achtete auf Xinthras Schlaf. Der Gedanke das sie hätte sterben können, machte Erinna wahnsinnig. In ihrem neuen grossen Zelt, das sie den ganzen Nachmittag über eingerichtet hatte, setzte sie sich an den Tisch und kramte ihr Tagebuch hervor.
Der Tag
Nach einer wundervollen Nacht, einem ruhigen Morgen, haben wir es endlich geschafft. Unser neues Zelt steht und wir sind den Ahnen sei dank endlich aus den stinkenden Gassen Varunas heraus. Um uns herum, frische Luft, Freiheit. Die Nacht war so schön gewesen, wie beim aller ersten Mal, nur noch schöner. Erst empfand ich gar nichts, wollte einfach aufgeben und resigniert schlafen, aber diese Frau, sie muss magische Hände haben. Ich sitze hier und muss trotz meiner Besorgniss lächeln. Ronya und Magnus fanden es schön wie ich das Zelt eingerichtet habe, Ronya meinte sogar sie bekomme dadurch wieder Lust sich ein Zelt zu bauen. Magnus hat sich danach prompt entschlossen sich ebenfalls ein Zelt zu bauen. Als es ruhig war sprachen Xinthra und ich über Fiona. ICh verstehe sie nicht, sie hat doch erst dreimal mit uns geredet. Fiona verlangte von Xinthra eine Rechenschaft darüber warum wir aus Varuna weggezogen sind und am Morgen hat sie Ronya gefragt warum Xinthra jetzt zur Truppe gehöre. Ich verstehe dieses Verhalten nicht, sie scheint wütend und beleidigt, aber warum? Ich schlug vor mit ihr zu reden und auf dem Weg nach Varuna sahen wir etwas unglaubliches. Da war ein durchsichtiges komisches Wesen im Wasser, das eine unangenehme Stimme hatte. Es war eine Frauengestalt und sie wollte einen Mann. Erst wollte sie Faldor, aber dann Niathael. Ich zerrte Nia hinter mich, er ist immerhin mein Freund. Dann auf einmal kamen Untote aus der Erde. Ich sah einen Ghul und einen Geist. Ich befahl Xinthra auf ihr Pferd zu steigen und schrie noch sie solle abhauen, aber der Geist hatte sie schon vom Pferd gerissen und dann einfach das Tier erschlagen. Ich stellte Ras in den Stall beim Friedhof und stürmte mit einer Fackel bewaffnet auf den Geist zu. Licht ist es was diese Wesen hassen, sie sind die völlige Dunkelheit gewöhnt. Es waren noch andere mit Fackeln da und nach langer Rennerei, schafften wir es es zu bezwingen. Als ich mich umsah, sah ich Xinthra am Boden und rief direkt nach Niathael, der sich um Xinthra kümmerte. Als ich sah wie stark ihr Blutverlust war und wie sie wegkippte, bekam ich regelrecht Panik. So eine Angst um jemanden hatte ich noch nie. Ihr geht es jetzt besser, nachdem Niathael die Wunde vernäht hatte. Endlich schläft sie. Niathael bringt morgen noch Medizin und Xinthra soll viel ruhen und trinken.
Langsam legte sie die Feder beiseite und lehnte sich auf dem Stuhl zurück. Müde strich sie sich über die Stirn und blickte zu den Vorhängen. Erst als der Morgen graute fiehl sie dann doch schlafend vom Stuhl. Die ganze Angst um Xinthra, der Kampf, der Verlust von Xinthras Pferd hatte sie dann doch zu sehr geschafft und sie merkte nichtmal wie sie vom Stuhl fiehl.
Der Tag
Nach einer wundervollen Nacht, einem ruhigen Morgen, haben wir es endlich geschafft. Unser neues Zelt steht und wir sind den Ahnen sei dank endlich aus den stinkenden Gassen Varunas heraus. Um uns herum, frische Luft, Freiheit. Die Nacht war so schön gewesen, wie beim aller ersten Mal, nur noch schöner. Erst empfand ich gar nichts, wollte einfach aufgeben und resigniert schlafen, aber diese Frau, sie muss magische Hände haben. Ich sitze hier und muss trotz meiner Besorgniss lächeln. Ronya und Magnus fanden es schön wie ich das Zelt eingerichtet habe, Ronya meinte sogar sie bekomme dadurch wieder Lust sich ein Zelt zu bauen. Magnus hat sich danach prompt entschlossen sich ebenfalls ein Zelt zu bauen. Als es ruhig war sprachen Xinthra und ich über Fiona. ICh verstehe sie nicht, sie hat doch erst dreimal mit uns geredet. Fiona verlangte von Xinthra eine Rechenschaft darüber warum wir aus Varuna weggezogen sind und am Morgen hat sie Ronya gefragt warum Xinthra jetzt zur Truppe gehöre. Ich verstehe dieses Verhalten nicht, sie scheint wütend und beleidigt, aber warum? Ich schlug vor mit ihr zu reden und auf dem Weg nach Varuna sahen wir etwas unglaubliches. Da war ein durchsichtiges komisches Wesen im Wasser, das eine unangenehme Stimme hatte. Es war eine Frauengestalt und sie wollte einen Mann. Erst wollte sie Faldor, aber dann Niathael. Ich zerrte Nia hinter mich, er ist immerhin mein Freund. Dann auf einmal kamen Untote aus der Erde. Ich sah einen Ghul und einen Geist. Ich befahl Xinthra auf ihr Pferd zu steigen und schrie noch sie solle abhauen, aber der Geist hatte sie schon vom Pferd gerissen und dann einfach das Tier erschlagen. Ich stellte Ras in den Stall beim Friedhof und stürmte mit einer Fackel bewaffnet auf den Geist zu. Licht ist es was diese Wesen hassen, sie sind die völlige Dunkelheit gewöhnt. Es waren noch andere mit Fackeln da und nach langer Rennerei, schafften wir es es zu bezwingen. Als ich mich umsah, sah ich Xinthra am Boden und rief direkt nach Niathael, der sich um Xinthra kümmerte. Als ich sah wie stark ihr Blutverlust war und wie sie wegkippte, bekam ich regelrecht Panik. So eine Angst um jemanden hatte ich noch nie. Ihr geht es jetzt besser, nachdem Niathael die Wunde vernäht hatte. Endlich schläft sie. Niathael bringt morgen noch Medizin und Xinthra soll viel ruhen und trinken.
Langsam legte sie die Feder beiseite und lehnte sich auf dem Stuhl zurück. Müde strich sie sich über die Stirn und blickte zu den Vorhängen. Erst als der Morgen graute fiehl sie dann doch schlafend vom Stuhl. Die ganze Angst um Xinthra, der Kampf, der Verlust von Xinthras Pferd hatte sie dann doch zu sehr geschafft und sie merkte nichtmal wie sie vom Stuhl fiehl.
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Erinna Hinrah
Xinthra schlief und Erinna setzte sich draussen an das Feuer und starrte in die Flammen. Der Abend war katastrophal gewesen. Irgendwann stand sie auf und trottete ins Zelt zurück. Vorsichtig kramte sie ihr kleines Buch heraus und nahm Feder und Tinte. Solange wie Xinthra schlief kratzte die Feder langsam über die Pergamentseiten.
Wieder nur ein Tag
An sich war der Tag langweilig gewesen. Xinthra war müde, ich kann es ihr nicht verdenken, nach der letzten Nacht. Ich überlegte mir einfach mal den Clan zu besuchen und ritt auch dorthin. Argos machte die Türe auf und Leif bat mich an das Feuer. Ich zögerte, ich wollte plötzlich nicht mehr, ein ungutes Gefühl beschlich mich und ich hätte darauf hören sollen. Wir unterhielten uns, Argos sprach dauernd das von Gestern an, aber ich wollte darüber nicht reden und mich auch nicht zwingen lassen darüber zu reden. Manchmal sprachen sie in ihrer eigenen Sprache und ich kam mir vor wie nicht vorhanden. Am Ende meinte Leif dann auf einmal, er und ich sollten uns doch regelmässig treffen, in Bajard, so jeden zweiten Freitag zur siebenten Stunde. Ich willigte ein, aber eigendlich wollte ich nicht. Er sagte dann auch noch ich dürfe nie wieder das Clansland betreten. Ich dachte mir schnüre es alles ab und wollte nur noch weg. Erst verstossen und jetzt voellig vertrieben. Alles was ich einst besass haben sie behalten, aber eines können sie mir niemals wegnehmen, meinen Namen und sollten sie es doch versuchen, wird der Clan nicht mehr lange leben. All meine Kleidung, meine Felle, meine Reagenzien, von meinem SOHN alles, es war mein Sohn und nicht der ihre aber behalten durfte ich von ihm NICHTS. *die Stellen die in grossen Druckbustaben geschrieben worden, wirken wie in grosser Wut geschrieben und an einigen Stellen scheint es als wäre Wasser auf das Pergament getropft, deutlich zeigend das sie geweint hatte wärend des schreibens* Was habe ich denen getan, um so gedemütigt zu werden? Was ist so verwerflich daran eine Frau zu lieben? Falk liebt doch auch eine Frau und nur weil der da unten was baumeln hat macht es ihn doch nicht besser als mich! Ich weis nicht ob ich jemals nochmal einen von ihnen wiedersehen will, denn sie haben mir etwas gestohlen, das sie mir nie wieder geben können. Eine Familie hält zusammen egal in welchen Zeiten und sollte mein Sohn, sollte ich jemals wieder einen haben, einen Mann lieben, oder meine Tochter eine Frau dann werde ich den Mut aufbringen und weiterhin zu ihnen stehen und nicht so unehrenhaft handeln, gerade das was ich neben meiner Gefährtin am meisten liebe einfach im Stich lassen. Man kann es sich immer einfach machen, aber das Leben wäre öde, wenn es sich alle nur immer einfach machen würden. Die Möbel für das Waisenhaus, die hat Falk nicht aus Nächstenliebe gespendet, die hat er nur gespendet um an Varuna etwas gutzumachen, den MORD an 10 GARDISTEN in BERCHGARD. Ich gönne den Kindern das Gefühl etwas zu haben, was sie niemals vorher hatten, aber wenn ich daran denke weswegen sie es bekommen haben, dann wird mir schlecht. Sie alle im Clan leben ihr leben weiter, ohne darüber nachzudenken wie stark das Blut anderer an ihren aller Händen haftet, auch an meinen. Ich hoffe fast schon das Ulfaar seinen Vater einmal töten wird aus Hass wegen all dieser Taten. Erst den Mord, Kindern die Väter stehlen und dann noch seine Schwester verstossen und vertrieben.
Sie liess das Buch offen auf dem Tisch liegen und rannte aus dem Zelt, sie brauchte frische Luft. Ganz weit fernab jegliches Hauses tief im Wald kniete sie sich auf den kalten nassen Boden und schrie einfach nur, sie konnte nicht anders, sie schrie solange bis sie heiser wurde und rollte sich weinend zusammen. Zusammengerollt schlief sie auf dem Waldboden irgendwann dann ein. Der Wald, er war schon immer ihr Zufluchtsort. Der Ort wo niemand sie zwang sich uz beruhigen. Wo niemand sie bemitleidete und sie einfach sie selber sein konnte. Trotz ihrer ziebzehn Jahren, doch noch so klein, so verwirrt.
Wieder nur ein Tag
An sich war der Tag langweilig gewesen. Xinthra war müde, ich kann es ihr nicht verdenken, nach der letzten Nacht. Ich überlegte mir einfach mal den Clan zu besuchen und ritt auch dorthin. Argos machte die Türe auf und Leif bat mich an das Feuer. Ich zögerte, ich wollte plötzlich nicht mehr, ein ungutes Gefühl beschlich mich und ich hätte darauf hören sollen. Wir unterhielten uns, Argos sprach dauernd das von Gestern an, aber ich wollte darüber nicht reden und mich auch nicht zwingen lassen darüber zu reden. Manchmal sprachen sie in ihrer eigenen Sprache und ich kam mir vor wie nicht vorhanden. Am Ende meinte Leif dann auf einmal, er und ich sollten uns doch regelmässig treffen, in Bajard, so jeden zweiten Freitag zur siebenten Stunde. Ich willigte ein, aber eigendlich wollte ich nicht. Er sagte dann auch noch ich dürfe nie wieder das Clansland betreten. Ich dachte mir schnüre es alles ab und wollte nur noch weg. Erst verstossen und jetzt voellig vertrieben. Alles was ich einst besass haben sie behalten, aber eines können sie mir niemals wegnehmen, meinen Namen und sollten sie es doch versuchen, wird der Clan nicht mehr lange leben. All meine Kleidung, meine Felle, meine Reagenzien, von meinem SOHN alles, es war mein Sohn und nicht der ihre aber behalten durfte ich von ihm NICHTS. *die Stellen die in grossen Druckbustaben geschrieben worden, wirken wie in grosser Wut geschrieben und an einigen Stellen scheint es als wäre Wasser auf das Pergament getropft, deutlich zeigend das sie geweint hatte wärend des schreibens* Was habe ich denen getan, um so gedemütigt zu werden? Was ist so verwerflich daran eine Frau zu lieben? Falk liebt doch auch eine Frau und nur weil der da unten was baumeln hat macht es ihn doch nicht besser als mich! Ich weis nicht ob ich jemals nochmal einen von ihnen wiedersehen will, denn sie haben mir etwas gestohlen, das sie mir nie wieder geben können. Eine Familie hält zusammen egal in welchen Zeiten und sollte mein Sohn, sollte ich jemals wieder einen haben, einen Mann lieben, oder meine Tochter eine Frau dann werde ich den Mut aufbringen und weiterhin zu ihnen stehen und nicht so unehrenhaft handeln, gerade das was ich neben meiner Gefährtin am meisten liebe einfach im Stich lassen. Man kann es sich immer einfach machen, aber das Leben wäre öde, wenn es sich alle nur immer einfach machen würden. Die Möbel für das Waisenhaus, die hat Falk nicht aus Nächstenliebe gespendet, die hat er nur gespendet um an Varuna etwas gutzumachen, den MORD an 10 GARDISTEN in BERCHGARD. Ich gönne den Kindern das Gefühl etwas zu haben, was sie niemals vorher hatten, aber wenn ich daran denke weswegen sie es bekommen haben, dann wird mir schlecht. Sie alle im Clan leben ihr leben weiter, ohne darüber nachzudenken wie stark das Blut anderer an ihren aller Händen haftet, auch an meinen. Ich hoffe fast schon das Ulfaar seinen Vater einmal töten wird aus Hass wegen all dieser Taten. Erst den Mord, Kindern die Väter stehlen und dann noch seine Schwester verstossen und vertrieben.
Sie liess das Buch offen auf dem Tisch liegen und rannte aus dem Zelt, sie brauchte frische Luft. Ganz weit fernab jegliches Hauses tief im Wald kniete sie sich auf den kalten nassen Boden und schrie einfach nur, sie konnte nicht anders, sie schrie solange bis sie heiser wurde und rollte sich weinend zusammen. Zusammengerollt schlief sie auf dem Waldboden irgendwann dann ein. Der Wald, er war schon immer ihr Zufluchtsort. Der Ort wo niemand sie zwang sich uz beruhigen. Wo niemand sie bemitleidete und sie einfach sie selber sein konnte. Trotz ihrer ziebzehn Jahren, doch noch so klein, so verwirrt.
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Erinna Hinrah
Xinthra klappte das Buch zu, ohne es zu lesen und fasste Erinna bei den Schultern um sie zu den Fellen uz bringen. Erinna griff das Buch und verstaute es in eine geheime Lücke zwischen Schrank und Boden. Jemand der nicht wusste wo das Buch war, würde es niemals entdecken, so gut versteckt war es. Zitternd lag Erinna dann in den Fellen und Xinthra gab sich alle Mühe Erinna aufzuwärmen.
Durch jene Wärme schlief Erinna dann ein und wachte erst wieder auf als sie glaubte draussen etwas zu hören. Xinthra kam mit einer Frau heran, die sich später als Sandy entpuppte, die zur Schwesternschaft des Waldes gehört hatte, so wie auch Ronya. Man sprach eine Weile lang, aber Erinna war einfach zu müde, es war ihr langweilig und trotzdem ging sie mit jagen damit Sandy nicht ohne Gold dastand. Man hatte ihr ja schliesslich damals auch geholfen.
Sandy blieb später draussen bei den Puppen und übte, nachdem sie in Varuna gewesen waren und Erinna traurig festgestellt hatte das Aradan heiratete und sie nicht eingeladen hatte. Sie erzählte Xinthra davon und jene meinte sie solle all jene vergessen die ihr wehtaten. Wüetnd verliess Erinna das Zelt. Warum soll sie immer jene vergessen die mal sehr gemocht hatte? gar geliebt hatte?
Sie stritten sich als Erinna zurück kam, der erste Streit im Grunde seid sie uzsammen waren. Wieder war Erinna die flüchtete und Xinthra die sie dann suchte. Die Versöhnung war sanft und zärtlich. Innerlich nahm sich Erinna zwar vor alle jene zu vergessen, aber wie sollte das gehen wenn sie jenen doch immer und überall begegnen würde?
Traurig schlief sie ein nachdem sie noch mit Sandy etwas geboxt hatte. Ihre nase kuschelte sie wie immer an Xinthras Brustbein.
Durch jene Wärme schlief Erinna dann ein und wachte erst wieder auf als sie glaubte draussen etwas zu hören. Xinthra kam mit einer Frau heran, die sich später als Sandy entpuppte, die zur Schwesternschaft des Waldes gehört hatte, so wie auch Ronya. Man sprach eine Weile lang, aber Erinna war einfach zu müde, es war ihr langweilig und trotzdem ging sie mit jagen damit Sandy nicht ohne Gold dastand. Man hatte ihr ja schliesslich damals auch geholfen.
Sandy blieb später draussen bei den Puppen und übte, nachdem sie in Varuna gewesen waren und Erinna traurig festgestellt hatte das Aradan heiratete und sie nicht eingeladen hatte. Sie erzählte Xinthra davon und jene meinte sie solle all jene vergessen die ihr wehtaten. Wüetnd verliess Erinna das Zelt. Warum soll sie immer jene vergessen die mal sehr gemocht hatte? gar geliebt hatte?
Sie stritten sich als Erinna zurück kam, der erste Streit im Grunde seid sie uzsammen waren. Wieder war Erinna die flüchtete und Xinthra die sie dann suchte. Die Versöhnung war sanft und zärtlich. Innerlich nahm sich Erinna zwar vor alle jene zu vergessen, aber wie sollte das gehen wenn sie jenen doch immer und überall begegnen würde?
Traurig schlief sie ein nachdem sie noch mit Sandy etwas geboxt hatte. Ihre nase kuschelte sie wie immer an Xinthras Brustbein.
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Erinna Hinrah
Immer mehr rückte der Clan in Vergessenheit bei ihr. Es kam eh keiner mehr zu Besuch, Leif hatte ihr gesagt sie dürfe das Clansland nicht mehr betreten. Da der Kontakt somit ausblieb vergass sie sie immer mehr. Es war eine Eigenart bei ihr. Enttäuschte man sie, existierte der andere irgendwann nicht mehr für sie. Es war ihre Art sich zu schuetzen. Nur so konnte sie ihr Inneres davor bewahren kaputt zu gehen.
Nachdenklich sah sie ihre Post durch und fand einen Brief von Sonya. Sacht lächelte sie darüber. Hatte jene sie also doch nicht vergessen und Wort gehalten. Annerkennend legt sie etwas den Kopf schief und blickte auf das Wasser. Xinthra schlief noch und sie selber fühlte sich wie durch Schlamm gezogen. Die Jagt letzte Nacht hatte ihr gut getan, vor allem aber auch Domians Kompliment. Er hatte gesagt an sie würde er mit dem Bogen niemals heranreichen. Das gab ihrem Ego eine gehörige Portion Honig. Das hatte im Clan nie jemand gesagt, sicherlich Falk hatte mal gesagt sie wäre die Beste, aber dann kam Auri die schneller als sie Meisterin im Bogen wurde und ihr Ego bekam einen Knacks. Sie selber hatte vier Sommer hart gearbeitet daran um den Bogen meisterlich zu beherschen und Auri brauchte vielleicht nur ein halbes Jahr. Es wurmte sie und hatte sie ein Stück weit auch vom Clan entfernt.
Jetzt war sie wieder die beste, keiner in ihrer Umgebung war so gut wie sie und es tat ihr gut. Sicher sie gönnte es im Grunde jedem meisterhaft zu werden, sie selber zog sich dann aber immer wieder zurück, ging ihren eigenen Weg. Alles im allem gefiehl ihr das Leben aber auch ohne den Clan. Sie war Frei. Alles was sie sich kaufte gehörte auch wirklich ihr, sie musste es nicht abgeben wenn sie mal ging. Ganz ganz langsam baute sie sich wieder ihr eigenes Reich auf. Das Zelt hatte sie schonmal und die Möbel die Falk ihr gelassen hatte auch. Alles andere kam langsam mit der Zeit. Da sie von ganz null anfangen musste, dauerte es natuerlich alles länger.
Falk hatte damals mal gesagt jeder der ginge bekäme 10 Kronen, dadurch das sie die Möbel genommen und einmal Miete bezahlt hatte, wollte er ihr 5 Kronen geben. Am Ende bekam sie gar nichts, aber es störte sie nicht im geringsten. So hatte sie nicht das Gefühl dem Clan noch irgendwas zu schulden. Jeder im Clan durfte 10 Kronen als sein Eigen nennen, so hatte sie es immer gehandhabt, nachdem sie in einem Buch des Clans davon las. Alles andere hatte sie immer abgegeben. Von den eigenen 10 Kronen hatte sie einmal 2448 Kronen bezahlt für Miete und doch hatte Falk es ihr abgezogen, obwohl sie es von ihren eigenen 10 Kronen bezahlt hatte. Ganz zu Anfang war sie ein wenig wütend gewesen, dann enttäuscht und jetzt war sie froh das Falk ihr keine einzige Münze gegeben hatte. So konnte sie später sagen
Das habe ich mir mit meinen eigenen Händen selber zusammen mit Xin geschaffen. Ich bin keinem mehr etwas schuldig, nur mir selber.
Morgends stand sie jetzt wieder mit einem Lächeln auf und Abends ging sie mit einem Lächeln ins Bett. Es ging ihr von Tag zu Tag besser. Es kamen keine Vermutungen mehr über sie wie früher im Clan. Es beschwerte sich nicht dauernd jemand über sie so wie im Clan. Sie konnte ihren eigenen Weg gehen, ihre eigenen Wünsche erfüllen, sie war wieder ihr eigener Herr oder besser, ihre eigene Frau. Ihr Tagebuch war schon seit einigen Tagen nur noch mit positivem Gefüllt. Langsam ganz allmälich liess sie los vom Clan. Sicher einige Sitten hatte sie noch immer an sich, aber sie verband es nicht mehr mit dem Clan, sondern nur noch mit sich selber.
Das sie gestern Asteve getroffen hatte, hatte ihr auch gut getan. Sie hatten miteinander gesprochen. Asteve hatte für Domian noch einen Bogen gemacht und Erinna erfuhr das sie bald auch zu Asteve gehen konnte wenn ihr bogen Risse bekam und nicht mehr vermummt nach Rahal musste und vorgeben musste sie würde an Alatar glauben. Bisher hatte sie in Rahal noch nie jemand erkannt und darüber war sie froh. Xin und Erinna sprachen oftmals auch über Kinder, sie planten für die Zukunft, wobei Erinna immer im Hinterkopf behielt das immer etwas dazwischen kommen konnte.
Nachdenklich sah sie ihre Post durch und fand einen Brief von Sonya. Sacht lächelte sie darüber. Hatte jene sie also doch nicht vergessen und Wort gehalten. Annerkennend legt sie etwas den Kopf schief und blickte auf das Wasser. Xinthra schlief noch und sie selber fühlte sich wie durch Schlamm gezogen. Die Jagt letzte Nacht hatte ihr gut getan, vor allem aber auch Domians Kompliment. Er hatte gesagt an sie würde er mit dem Bogen niemals heranreichen. Das gab ihrem Ego eine gehörige Portion Honig. Das hatte im Clan nie jemand gesagt, sicherlich Falk hatte mal gesagt sie wäre die Beste, aber dann kam Auri die schneller als sie Meisterin im Bogen wurde und ihr Ego bekam einen Knacks. Sie selber hatte vier Sommer hart gearbeitet daran um den Bogen meisterlich zu beherschen und Auri brauchte vielleicht nur ein halbes Jahr. Es wurmte sie und hatte sie ein Stück weit auch vom Clan entfernt.
Jetzt war sie wieder die beste, keiner in ihrer Umgebung war so gut wie sie und es tat ihr gut. Sicher sie gönnte es im Grunde jedem meisterhaft zu werden, sie selber zog sich dann aber immer wieder zurück, ging ihren eigenen Weg. Alles im allem gefiehl ihr das Leben aber auch ohne den Clan. Sie war Frei. Alles was sie sich kaufte gehörte auch wirklich ihr, sie musste es nicht abgeben wenn sie mal ging. Ganz ganz langsam baute sie sich wieder ihr eigenes Reich auf. Das Zelt hatte sie schonmal und die Möbel die Falk ihr gelassen hatte auch. Alles andere kam langsam mit der Zeit. Da sie von ganz null anfangen musste, dauerte es natuerlich alles länger.
Falk hatte damals mal gesagt jeder der ginge bekäme 10 Kronen, dadurch das sie die Möbel genommen und einmal Miete bezahlt hatte, wollte er ihr 5 Kronen geben. Am Ende bekam sie gar nichts, aber es störte sie nicht im geringsten. So hatte sie nicht das Gefühl dem Clan noch irgendwas zu schulden. Jeder im Clan durfte 10 Kronen als sein Eigen nennen, so hatte sie es immer gehandhabt, nachdem sie in einem Buch des Clans davon las. Alles andere hatte sie immer abgegeben. Von den eigenen 10 Kronen hatte sie einmal 2448 Kronen bezahlt für Miete und doch hatte Falk es ihr abgezogen, obwohl sie es von ihren eigenen 10 Kronen bezahlt hatte. Ganz zu Anfang war sie ein wenig wütend gewesen, dann enttäuscht und jetzt war sie froh das Falk ihr keine einzige Münze gegeben hatte. So konnte sie später sagen
Das habe ich mir mit meinen eigenen Händen selber zusammen mit Xin geschaffen. Ich bin keinem mehr etwas schuldig, nur mir selber.
Morgends stand sie jetzt wieder mit einem Lächeln auf und Abends ging sie mit einem Lächeln ins Bett. Es ging ihr von Tag zu Tag besser. Es kamen keine Vermutungen mehr über sie wie früher im Clan. Es beschwerte sich nicht dauernd jemand über sie so wie im Clan. Sie konnte ihren eigenen Weg gehen, ihre eigenen Wünsche erfüllen, sie war wieder ihr eigener Herr oder besser, ihre eigene Frau. Ihr Tagebuch war schon seit einigen Tagen nur noch mit positivem Gefüllt. Langsam ganz allmälich liess sie los vom Clan. Sicher einige Sitten hatte sie noch immer an sich, aber sie verband es nicht mehr mit dem Clan, sondern nur noch mit sich selber.
Das sie gestern Asteve getroffen hatte, hatte ihr auch gut getan. Sie hatten miteinander gesprochen. Asteve hatte für Domian noch einen Bogen gemacht und Erinna erfuhr das sie bald auch zu Asteve gehen konnte wenn ihr bogen Risse bekam und nicht mehr vermummt nach Rahal musste und vorgeben musste sie würde an Alatar glauben. Bisher hatte sie in Rahal noch nie jemand erkannt und darüber war sie froh. Xin und Erinna sprachen oftmals auch über Kinder, sie planten für die Zukunft, wobei Erinna immer im Hinterkopf behielt das immer etwas dazwischen kommen konnte.
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Erinna Hinrah
Wieder waren einige Tage vergangen. Das Leben so wie es war gefiehl Erinna. Einiges jedoch änderte ein wenig ihre Einstellung. Raphael hatte irgend einen Auftrag angenommen ohne davon Ronya und Farbiano in Kenntniss zu setzen. Sie selber konnte zum Treffen nicht dabei sein, aber als sie ins Lager zurück kam, sah sie noch gerade Ronya die etwas von zu den Waffen rief und das Rahaler da wären. Schnell zog sie sich ihren Rock aus und den Helm auf den Kopf. Aber sie hatte nicht wirklich einen Hauch einer Chance, als es zum Kampf wie erwartet kam, stürzte sich erstmal alles auf sie. Da nutzte es auch gar nichts das sie Meisterschuetzin war. Schneller als sie Ahne hätte sagen können lag sie am Boden.
Sie erlangte gerade das Bewusstsein wieder als sie mitbekam das die Xinthra mitnehmen wollten. Ihr war egal wie weh ihr etwas tat, schnell sprang sie auf und versuchte sich vor Xin zu stellen. Es brachte nichts, einer von ihnen in einer besseren Rüsstung, dass sah selbst Erinna, und sie vermutete das es der Ahad war, schlug sie nochmal nieder und sie nahmen Xinthra mit. Wärend sie mit Ohnmacht und Bewusstsein kämpfte murmelte sie verwünschungen und verfluchungen hinter ihnen her. Nachdem sie sich halbwegs aufrichten konnte trat sie an den Hengst von Rafael de Arganta und zog sich mit Mühe auf das grosse Tier rauf. Sie zog ihr Kryss und Dämonknochenschild und trieb das Tier scharf an. Die Angst um Xinthra gab ihr die Kraft sich halbwegs auf dem Tier zu halten, dass im gestreckten Gallop nach Rahal raste.
Dort stellte sie sich sichtbar auf und wartete. Irgendeiner von denen würde schon rauskommen und dann würde sie ihn töten, einen nach den anderen, bis keiner mehr da war und sie Xinthra rausholen konnte. Sicher sie hatte keinen Plan, sie handelte aus dem blossen Bauch heraus, aber hier ging es nicht um irgendein SK Mitglied, hier ging es um Xinthra. Wärend sie noch grübelte und sich nur sehr langsam beruhigte, kamen Raphael, Farbiano und Ronya mit der Kutsche. Ronya sagte das sie warten solle. Viel bekam Erinna nicht mit, sie wartete nur bis sie Xinthra sah. Schnell, wenn auch wackelig sprang sie vom Hengst und gab dem Tier einen Wink, so das es sich neben Xinthra stellte und sie aufsitzen liess. Als Xinthra an ihr vorbei ritt flüsterte Erinna noch schnell dem Tier zu das es so schnell wie möglich zum Söldnerlager zurück solle. Sie selber musste laufen. Ronya und Farbiano fuhren mit der Kutsche. Erinna war zu langsam gewesen und der Kutscher hatte auf sie nicht gewartet.
Ihr tat alles weh aber so schnell sie konnte lief sie ins Lager der Söldner zu Xinthra. Als sie erfuhr das die Rahaler scheinbar zu wenig nackte Frauen in ihrem Leben gesehen hatten und Xinthra sich hatte vor ihnen ausziehen müssen, knurrte sie innerlich wütend und schwor Rache. Xinthra erzählte das die Rahaler ihr gedroht hatten das sie entweder Erinna verrieht, sich ihnen anschloss oder sterben sollte. Dreckshunde dachte Erinna vor sich her so gewinnen die also ihre Leute, unter Morddrohungen. Haben sie etwa zu wenig Leute das sie mit dem Tot drohen müssen? Feiges Rattenpack.
Als sie im Zelt waren war es um Erinnas Fassung einfach geschehen, ihre Beine gaben nach und sie weinte nur noch. Sie schaffte es nicht mehr die Starke zu spielen. Der Gedanke das sie Xinthra ihr restliches Leben vielleicht nie wieder hätte sehen können, berühren können, reden können, küssen können raubte ihr für einen Moment jegliches starke Gefühl. Sie liebten sich dann kurz und heftig als würde es das letzte Mal sein. Als Xinthra schlief stand Erinna nochmal auf. Sie streifte sich ein einfaches Kleid über und wollte sich noch eien Moment an das Feuer setzen als ihr Blick auf Domian fiehl.
Jener lag an einem Baumstamm und schien nicht bei Bewusstsein zu sein. Seine Kleidung war klatschnass, also schlief er nicht nur. Vorsichtig verpasste sie ihm links und rechts eine Ohrfeige und beobachtete wie seine Lieder flatterten. Komm schon , murmelte sie, werd wach bist doch ein Kerl und da ist man nicht so schwach.. Er machte zwar kurz die Augen auf aber mehr regte er sich nicht und so zerrte sie ihn mit ihrer letzten Kraft und mit Fluchen in ihr Zelt. Dort zerrte sie ihm das nasse Zeug vom Leib, stellte eine Kohlepfanne näher zu ihm und wickelte ihn in einige Felle. Das nasse Zeug von ihm hängte sie über die Stühle und stellte auch dort zwei Kohlepfannen hin, damit die Sachen trockneten. Mit einem Handtuch rubbelte sie ihm die Haare trocken und flöste ihm dann einen Trank ein. Das meiste davon ging zwar daneben, abe das was er zu sich von dem Trank musste ausreichen das er am Tage, wenn er aufwachte zumindes wieder halbwegs fitt war. Danach als er etwas aufgewärmt war, versorgte sie still seine Wunden. Die die sie fand verband sie ordendlich und benutzte wie immer einen Knoblauch-Gingseng Brei den sie vorher aus den Knollen und Wurzeln gekaut hatte. Als sie die erstenVögel hörte und ihre eigenen Wunden, die sie noch nicht versorgt hatte, ihr entgültig alle Kraft nahmen kroch sie zu Xin in die Felle und schlief fast sofort ein.
Sie erlangte gerade das Bewusstsein wieder als sie mitbekam das die Xinthra mitnehmen wollten. Ihr war egal wie weh ihr etwas tat, schnell sprang sie auf und versuchte sich vor Xin zu stellen. Es brachte nichts, einer von ihnen in einer besseren Rüsstung, dass sah selbst Erinna, und sie vermutete das es der Ahad war, schlug sie nochmal nieder und sie nahmen Xinthra mit. Wärend sie mit Ohnmacht und Bewusstsein kämpfte murmelte sie verwünschungen und verfluchungen hinter ihnen her. Nachdem sie sich halbwegs aufrichten konnte trat sie an den Hengst von Rafael de Arganta und zog sich mit Mühe auf das grosse Tier rauf. Sie zog ihr Kryss und Dämonknochenschild und trieb das Tier scharf an. Die Angst um Xinthra gab ihr die Kraft sich halbwegs auf dem Tier zu halten, dass im gestreckten Gallop nach Rahal raste.
Dort stellte sie sich sichtbar auf und wartete. Irgendeiner von denen würde schon rauskommen und dann würde sie ihn töten, einen nach den anderen, bis keiner mehr da war und sie Xinthra rausholen konnte. Sicher sie hatte keinen Plan, sie handelte aus dem blossen Bauch heraus, aber hier ging es nicht um irgendein SK Mitglied, hier ging es um Xinthra. Wärend sie noch grübelte und sich nur sehr langsam beruhigte, kamen Raphael, Farbiano und Ronya mit der Kutsche. Ronya sagte das sie warten solle. Viel bekam Erinna nicht mit, sie wartete nur bis sie Xinthra sah. Schnell, wenn auch wackelig sprang sie vom Hengst und gab dem Tier einen Wink, so das es sich neben Xinthra stellte und sie aufsitzen liess. Als Xinthra an ihr vorbei ritt flüsterte Erinna noch schnell dem Tier zu das es so schnell wie möglich zum Söldnerlager zurück solle. Sie selber musste laufen. Ronya und Farbiano fuhren mit der Kutsche. Erinna war zu langsam gewesen und der Kutscher hatte auf sie nicht gewartet.
Ihr tat alles weh aber so schnell sie konnte lief sie ins Lager der Söldner zu Xinthra. Als sie erfuhr das die Rahaler scheinbar zu wenig nackte Frauen in ihrem Leben gesehen hatten und Xinthra sich hatte vor ihnen ausziehen müssen, knurrte sie innerlich wütend und schwor Rache. Xinthra erzählte das die Rahaler ihr gedroht hatten das sie entweder Erinna verrieht, sich ihnen anschloss oder sterben sollte. Dreckshunde dachte Erinna vor sich her so gewinnen die also ihre Leute, unter Morddrohungen. Haben sie etwa zu wenig Leute das sie mit dem Tot drohen müssen? Feiges Rattenpack.
Als sie im Zelt waren war es um Erinnas Fassung einfach geschehen, ihre Beine gaben nach und sie weinte nur noch. Sie schaffte es nicht mehr die Starke zu spielen. Der Gedanke das sie Xinthra ihr restliches Leben vielleicht nie wieder hätte sehen können, berühren können, reden können, küssen können raubte ihr für einen Moment jegliches starke Gefühl. Sie liebten sich dann kurz und heftig als würde es das letzte Mal sein. Als Xinthra schlief stand Erinna nochmal auf. Sie streifte sich ein einfaches Kleid über und wollte sich noch eien Moment an das Feuer setzen als ihr Blick auf Domian fiehl.
Jener lag an einem Baumstamm und schien nicht bei Bewusstsein zu sein. Seine Kleidung war klatschnass, also schlief er nicht nur. Vorsichtig verpasste sie ihm links und rechts eine Ohrfeige und beobachtete wie seine Lieder flatterten. Komm schon , murmelte sie, werd wach bist doch ein Kerl und da ist man nicht so schwach.. Er machte zwar kurz die Augen auf aber mehr regte er sich nicht und so zerrte sie ihn mit ihrer letzten Kraft und mit Fluchen in ihr Zelt. Dort zerrte sie ihm das nasse Zeug vom Leib, stellte eine Kohlepfanne näher zu ihm und wickelte ihn in einige Felle. Das nasse Zeug von ihm hängte sie über die Stühle und stellte auch dort zwei Kohlepfannen hin, damit die Sachen trockneten. Mit einem Handtuch rubbelte sie ihm die Haare trocken und flöste ihm dann einen Trank ein. Das meiste davon ging zwar daneben, abe das was er zu sich von dem Trank musste ausreichen das er am Tage, wenn er aufwachte zumindes wieder halbwegs fitt war. Danach als er etwas aufgewärmt war, versorgte sie still seine Wunden. Die die sie fand verband sie ordendlich und benutzte wie immer einen Knoblauch-Gingseng Brei den sie vorher aus den Knollen und Wurzeln gekaut hatte. Als sie die erstenVögel hörte und ihre eigenen Wunden, die sie noch nicht versorgt hatte, ihr entgültig alle Kraft nahmen kroch sie zu Xin in die Felle und schlief fast sofort ein.
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Erinna Hinrah
Wieder waren sie da gewesen. Diesmal der Ahad, den sie als solchen vermutete, alleine mit einem Giftelementar. Vorher war wohl einer seiner Lakaien da gewesen und drohte ihnen mal wieder. Etwas anderes können sie wohl nicht, dachte sie, für mehr reicht deren Intelligenz scheinbar nicht. . Es Wurden Pläne geschmiedet. Magnus kam auf die für sie wahnwitzige Idee, dass alle doch besser in Steingebäuden aufgehoben seien, zumindes verstand sie es so. Panik machte sich dabei in ihr breit, sie dachte an Varuna diese enge Wohnung in der stinkenden Gasse. Es brauchte eine ganze Weile bis Lamiro und Xinthra durch ihre Panik durch sie vordrangen. Vielleicht war sie auch nur so weil sie zwei Tage kaum geschlafen hatte.
Domians Knie hatte sie operieren müssen. Er hatte einen Bluterguss unter dem Knie und das Blut an sich fing schon an schleimig fest im Knie zu werden. Es war dick angeschwollen und blau. Mit einem heissen Dolch der in Alkohol gereinigt war schnitt sie sein Knie ein kleines Stück weit auf, nicht zu tief aber auch nicht nur angekratzt. Dann führte sie vorsichtig eine heisse ebenso in Alkohol gereinigte Nadel in sein knie und brauchte einen Moment lang bis sie den Bluterguss an der Nadelspitze "erfühlen" konnte. Den Bluterguss stach sie auf und mit einem dünnen Glasröhrchen saugte sie es aus. Danach spühlte sie mit dem Röhrchen, das sie vorher nochmal gereinigt hatte, die Wunde sorgsam aus und vernähte jene. Keine Sekunde zu spät wurde sie fertig als Domian nach der Betäubung eines winzigen Stückes Nachtschatten aufwachte. Domian erzählte das Karl es wohl nicht für nötig gehalten hatte oder keinerlei Interesse gezeigt hatte als Domian bewusstlos am Feuer gelegen hatte. Sie war froh das sie keine Heilerin war aber umso froher war sie das es in ihrem Leben einst jemanden gab der Heilerin war und von der sie eine Menge von kleinst auf gelernt hatte.
Immer öfter dachte sie an ihre leibliche Mutter nach, die sie kurz nach ihrem Unfall noch einmal kennengelernt hatte. Luriana. Als sie in Varuna gewohnt hatte, hatte sie genau gegenüber von ihr gewohnt und sie niemals gesehen. War sie überhaupt noch im Land? Lebte sie noch? Gerade jetzt, im Angesichts der Ereignisse die bevorstanden, wünschte sie sich eine Mutter oder einen Vater wo sie Halt finden konnte wenn Xinthra schlief.
Wärend die anderen Sprachen gingen ihr diese Dinge alle durch den Kopf und sie wurde erst wieder richtig bei klarem Verstand als Xinthra bemerkte wie die Pferde unruhig wurden. Sie beobachtete wie Xinthra irgendwelchen Spuren folgte und die angespannte Haltung liess Erinna alle Sinne schärfen und sie stand ebenso auf und ging auf der anderen Seite entlang. Xinthra rechts vom Zelt, sie selber links. Ein Knacken, das zu laut war und zu unregelmässig das es von einem Tier stammen konnte liess sie zu ihrem bogen greifen und auch Ronya und die anderen kamen. Vor ihnen stand ein Mann der sie belauscht hatte. Zator nannte er sich. Alle stellten sich so auf das eine Flucht für Zator unmöglich war und wärend jener sich gegen Magnus wehrte sprach Erinna kühl das er still halten solle wenn er nicht mehrere Pfeile im Rücken haben wollte. Danach hielt er endlich still.
Eine ganze lange Weile wurde gesprochen, gedroht und am Ende als Zator frei gelassen wurde, setzte Erinna sich auf den Baumstamm beim Feuer und liess sich auf den Rücken kippen. Sie war so unendlich müde. Einmal noch sah sie nach den Tieren, dann schlurfte sie in ihr Zelt, zog sich die Kleidung aus und liess sich fallen wo sie war. Auf dem Boden zwischen Türen und Vorhang schlief sie tief und fest. Nichts hätte sie wohl weken können.
Domians Knie hatte sie operieren müssen. Er hatte einen Bluterguss unter dem Knie und das Blut an sich fing schon an schleimig fest im Knie zu werden. Es war dick angeschwollen und blau. Mit einem heissen Dolch der in Alkohol gereinigt war schnitt sie sein Knie ein kleines Stück weit auf, nicht zu tief aber auch nicht nur angekratzt. Dann führte sie vorsichtig eine heisse ebenso in Alkohol gereinigte Nadel in sein knie und brauchte einen Moment lang bis sie den Bluterguss an der Nadelspitze "erfühlen" konnte. Den Bluterguss stach sie auf und mit einem dünnen Glasröhrchen saugte sie es aus. Danach spühlte sie mit dem Röhrchen, das sie vorher nochmal gereinigt hatte, die Wunde sorgsam aus und vernähte jene. Keine Sekunde zu spät wurde sie fertig als Domian nach der Betäubung eines winzigen Stückes Nachtschatten aufwachte. Domian erzählte das Karl es wohl nicht für nötig gehalten hatte oder keinerlei Interesse gezeigt hatte als Domian bewusstlos am Feuer gelegen hatte. Sie war froh das sie keine Heilerin war aber umso froher war sie das es in ihrem Leben einst jemanden gab der Heilerin war und von der sie eine Menge von kleinst auf gelernt hatte.
Immer öfter dachte sie an ihre leibliche Mutter nach, die sie kurz nach ihrem Unfall noch einmal kennengelernt hatte. Luriana. Als sie in Varuna gewohnt hatte, hatte sie genau gegenüber von ihr gewohnt und sie niemals gesehen. War sie überhaupt noch im Land? Lebte sie noch? Gerade jetzt, im Angesichts der Ereignisse die bevorstanden, wünschte sie sich eine Mutter oder einen Vater wo sie Halt finden konnte wenn Xinthra schlief.
Wärend die anderen Sprachen gingen ihr diese Dinge alle durch den Kopf und sie wurde erst wieder richtig bei klarem Verstand als Xinthra bemerkte wie die Pferde unruhig wurden. Sie beobachtete wie Xinthra irgendwelchen Spuren folgte und die angespannte Haltung liess Erinna alle Sinne schärfen und sie stand ebenso auf und ging auf der anderen Seite entlang. Xinthra rechts vom Zelt, sie selber links. Ein Knacken, das zu laut war und zu unregelmässig das es von einem Tier stammen konnte liess sie zu ihrem bogen greifen und auch Ronya und die anderen kamen. Vor ihnen stand ein Mann der sie belauscht hatte. Zator nannte er sich. Alle stellten sich so auf das eine Flucht für Zator unmöglich war und wärend jener sich gegen Magnus wehrte sprach Erinna kühl das er still halten solle wenn er nicht mehrere Pfeile im Rücken haben wollte. Danach hielt er endlich still.
Eine ganze lange Weile wurde gesprochen, gedroht und am Ende als Zator frei gelassen wurde, setzte Erinna sich auf den Baumstamm beim Feuer und liess sich auf den Rücken kippen. Sie war so unendlich müde. Einmal noch sah sie nach den Tieren, dann schlurfte sie in ihr Zelt, zog sich die Kleidung aus und liess sich fallen wo sie war. Auf dem Boden zwischen Türen und Vorhang schlief sie tief und fest. Nichts hätte sie wohl weken können.
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Erinna Hinrah
Krieg.
Was sollte sie da? Sie wollte das Versprechen das sie Alliestra gegeben hatte einlösen, aber - nein sie war nicht feige, nur realistisch. Sie hatte die wenigen Mannen gesehen die da Berchgard zurückerobern wollten und innerlich schuettelte sie nur den Kopf.
100 Mann würde es brauchen um gegen diese verfluchten Rahaler vorzugehen, hundert und nicht gerade mal vielleicht 12, denn mehr sah sie an dem Abend nicht. Nein selbörderisch war sie noch lange nicht, also wande sie sich zusammen mit Ronya und Xinthra vom Schlachtfeld ab. Zusammen gingen sie zum Waisenhaus und bezogen dort Stellung. Das Haus zu verteidigen war zumindes leichter als eine ganze Stadt.
Krieg.
Falk hatte ihr vom Letzten erzählt. Alliestra hatte ihr davon erzählt. Viele hatten ihr davon erzählt. Müde rollte sie sich in ein Fell das sie mitgenommen hatte. Sie wollte nicht mit machen, sie wollte ihre Ruhe haben, sie wollte nachdenken, sie wollte erstmal den Tod von Seymour und Miki's verstehen. Was brachte es in einem Krieg zu sein, wo es genauso viel Leid, tote Kinder gab wie immer? Krieg war nur eine Laune von denkenden Wesen, die nicht wussten wie sie Macht ausüben konnten und dafür lieber Frauen und Kinder schlachteten. Jene Machtgierigen Idioten die es auch noch sehr Heldenhaft fanden Kindern die Köpfe abzuschlagen und Frauen Leid zuzufügen der schlimmer als der Tod war. Waren sie in Rahal schon stolz am zählen, wieviele sie grundlos von den wehrlosen ermordet hatten? Tranken sie danach gierig darauf wenn der Krieg vorbei war? Rahaler waren in ihren Augen elendiges Rattenpack, nicht mehr Wert als der Dreck den ein Hund verlor wenn er seinen Haufen setzte.
Wütend knirschte sie mit den Zähnen. So hilflos, so alleine. Sie konnte doch eh nichts tun, sie hatte die Todesschreie der gefolterten in Berchgard gehört. Es war ihr eiskalt den Rücken heruntergelaufen und hilflose Ohnmacht hatte sie zu erfassen gedroht. Wie gerne würde sie hineinschleichen und die Überlebenden über den Meerweg hinausschaffen. Hoffentlich, so dachte sie, war ihre Mah wenigstens diesmal klug genug gewesen und hatte sich von Anfang an herausgehalten, aber so wie sie Falk kannte war das gar nicht wirklich möglich. Vermutlich stand Cailly in Berchgard blutend an einer Schmiede um für das Rattenpack zu schmieden. Grim hätte dann eher das tun sollen, der war bloss ein Kerl, den sie kaum kannte aber der trotzdem ein Claner war. Von wegen alle Mitglieder mussten im Clanshaus schlafen. Grim betrank sich lieber immer auf Menekur und brauchte sich an keine Tradition zu halten. So gingen ihre Gedanken die ganze Nacht lang und dann noch eine Nacht. Schlafen konnte sie nicht. Dabei war sie so unendlich müde.
Was sollte sie da? Sie wollte das Versprechen das sie Alliestra gegeben hatte einlösen, aber - nein sie war nicht feige, nur realistisch. Sie hatte die wenigen Mannen gesehen die da Berchgard zurückerobern wollten und innerlich schuettelte sie nur den Kopf.
100 Mann würde es brauchen um gegen diese verfluchten Rahaler vorzugehen, hundert und nicht gerade mal vielleicht 12, denn mehr sah sie an dem Abend nicht. Nein selbörderisch war sie noch lange nicht, also wande sie sich zusammen mit Ronya und Xinthra vom Schlachtfeld ab. Zusammen gingen sie zum Waisenhaus und bezogen dort Stellung. Das Haus zu verteidigen war zumindes leichter als eine ganze Stadt.
Krieg.
Falk hatte ihr vom Letzten erzählt. Alliestra hatte ihr davon erzählt. Viele hatten ihr davon erzählt. Müde rollte sie sich in ein Fell das sie mitgenommen hatte. Sie wollte nicht mit machen, sie wollte ihre Ruhe haben, sie wollte nachdenken, sie wollte erstmal den Tod von Seymour und Miki's verstehen. Was brachte es in einem Krieg zu sein, wo es genauso viel Leid, tote Kinder gab wie immer? Krieg war nur eine Laune von denkenden Wesen, die nicht wussten wie sie Macht ausüben konnten und dafür lieber Frauen und Kinder schlachteten. Jene Machtgierigen Idioten die es auch noch sehr Heldenhaft fanden Kindern die Köpfe abzuschlagen und Frauen Leid zuzufügen der schlimmer als der Tod war. Waren sie in Rahal schon stolz am zählen, wieviele sie grundlos von den wehrlosen ermordet hatten? Tranken sie danach gierig darauf wenn der Krieg vorbei war? Rahaler waren in ihren Augen elendiges Rattenpack, nicht mehr Wert als der Dreck den ein Hund verlor wenn er seinen Haufen setzte.
Wütend knirschte sie mit den Zähnen. So hilflos, so alleine. Sie konnte doch eh nichts tun, sie hatte die Todesschreie der gefolterten in Berchgard gehört. Es war ihr eiskalt den Rücken heruntergelaufen und hilflose Ohnmacht hatte sie zu erfassen gedroht. Wie gerne würde sie hineinschleichen und die Überlebenden über den Meerweg hinausschaffen. Hoffentlich, so dachte sie, war ihre Mah wenigstens diesmal klug genug gewesen und hatte sich von Anfang an herausgehalten, aber so wie sie Falk kannte war das gar nicht wirklich möglich. Vermutlich stand Cailly in Berchgard blutend an einer Schmiede um für das Rattenpack zu schmieden. Grim hätte dann eher das tun sollen, der war bloss ein Kerl, den sie kaum kannte aber der trotzdem ein Claner war. Von wegen alle Mitglieder mussten im Clanshaus schlafen. Grim betrank sich lieber immer auf Menekur und brauchte sich an keine Tradition zu halten. So gingen ihre Gedanken die ganze Nacht lang und dann noch eine Nacht. Schlafen konnte sie nicht. Dabei war sie so unendlich müde.
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Erinna Hinrah
Der KRieg war vorbei, sie war nichtmal dort gewesen. Sie hatte einfach kein Interesse zuzusehen wie vielleicht Freunde fiehlen. Kein Interesse daran wie die ach so stolzen Ritter mit Befehlen um sich warfen. Sie hätte ihnen eh nicht gehorcht. Warum auch? Der Hauptmann der königlichen Garde war kaum älter als sie selber und so einem gehorchte sie nicht. Falk wäre der einzige gewesen von all den "hohen Tieren" dem sie gehorcht hätte. Er hatte in ihren Augen das Alter um zu Komandieren und auch die Erfahrung.
Der Tot um Anara liess sie nur schmunzeln. Nie sah oder hörte man wirklich von jener Königin und es war doch logisch gewesen wenn man auf dem Seeweg direkt nach Berchgard fuhr, mitten im Krieg das etwas passieren würde. Sie hätte nach Bajard fahren sollen und den Landweg wählen sollen, aber so waren diese hohen Tiere, lieber nahmen sie den direkten Weg und starben kaum das sie einen Fuss auf das Festland setzten. Wenn selbst sie, die selber nicht sehr viel von allem verstand soweit logisch denken konnte, wie wenig dachten dann die adeligen über sowas nach?
Sie selber galt als beschränkt bei den meisten, vieles wusste sie nicht, vieles verstand sie nichtmal, aber das hätte selbst sie gewusst, das man nicht direkt in den Rachen des Löwen fuhr. Wer jetzt könig war, war ihr egal. Sie lebte in Frieden in ihrem Zelt, hielt sich an keine Stadtregel denn da wo sie war, war nur Wald und keine Stadt. Die Gesetze der Natur waren ihre Gesetze, alle anderen waren ihr einfach zu unlogisch, zu sehr nur auf den Adel geschnitten und hatte nichts mit dem einfachen Volk zu tun.
Als sie ins Lager zurückkam, hatte sie sich neben Sera gesetzt und hing ihren Gedanken nach. Irgendwann war sie in die Felle gekrochen, ohne etwas zu essen. Sie hatte einfach keinen Hunger. Das Leben ging für sie weiter wie immer. Ob nun der oder der König war spielte für sie keine Rolle in der Natur.
Der Tot um Anara liess sie nur schmunzeln. Nie sah oder hörte man wirklich von jener Königin und es war doch logisch gewesen wenn man auf dem Seeweg direkt nach Berchgard fuhr, mitten im Krieg das etwas passieren würde. Sie hätte nach Bajard fahren sollen und den Landweg wählen sollen, aber so waren diese hohen Tiere, lieber nahmen sie den direkten Weg und starben kaum das sie einen Fuss auf das Festland setzten. Wenn selbst sie, die selber nicht sehr viel von allem verstand soweit logisch denken konnte, wie wenig dachten dann die adeligen über sowas nach?
Sie selber galt als beschränkt bei den meisten, vieles wusste sie nicht, vieles verstand sie nichtmal, aber das hätte selbst sie gewusst, das man nicht direkt in den Rachen des Löwen fuhr. Wer jetzt könig war, war ihr egal. Sie lebte in Frieden in ihrem Zelt, hielt sich an keine Stadtregel denn da wo sie war, war nur Wald und keine Stadt. Die Gesetze der Natur waren ihre Gesetze, alle anderen waren ihr einfach zu unlogisch, zu sehr nur auf den Adel geschnitten und hatte nichts mit dem einfachen Volk zu tun.
Als sie ins Lager zurückkam, hatte sie sich neben Sera gesetzt und hing ihren Gedanken nach. Irgendwann war sie in die Felle gekrochen, ohne etwas zu essen. Sie hatte einfach keinen Hunger. Das Leben ging für sie weiter wie immer. Ob nun der oder der König war spielte für sie keine Rolle in der Natur.
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Erinna Hinrah
Diesmal schlief sie nicht im Zelt. Sie wollte nicht wieder bemuttert werden wie ein Baby. Gestern hatte ihr gereicht. Xinthra machte Ronya demonstrativ darauf aufmerksam wie abgenommen Erinna hatte und jene stellte ihr auch promt eine Schüssel mit Kartoffeln vor die Nase.
Bäh Kartoffeln. Widerwillig stubste sie sie mit den Fingerspitzen an, und hörte still zu was Ronya zu sagen hatte. Xinthras Worte das sie ja essen müsse und das die Kartoffeln schon zu ihr reden würden das sie gegessen werden wollten, brachte Erinna fast dazu einfach aufzustehen und zu gehen.
Heute wollte sie Xinthra dazu bewegen mit ihr zu üben, klappte auch alles bestens, bis Erdil oder wie der Kerl hiess auftauchte und misstrauisch seinen Bogen fasste. Xinthra blaffte ihn gleich an, was es denn gäbe und so Sachen. Innerlich stöhnte Erinna nur auf. So machte man sich am besten gleich Feinde bevor irgendwas überhaupt an geplanten Dingen ins Rollen kamen.
Irgendwann reichte es Erinna einfach und sie ging mit den Worten das sie lieber verkaufen würde und das danach Xinthra ja wieder vielleicht normal sei. Sie irgnorierte Xinthras wortfall danach einfach. Sie hatte keine Lust auf einen Streit. Als sie fertig verkauft hatte setzte sie sich ins Zelt und wartete einfach. Xinthra kam später nach Hause und meinte gleich sie habe gedacht Erinna wäre noch in Bajard. Erinna fragte sie was das eigendlich solle. Das Xinthra sie behandeln würde wie eine Glucke ihr Kücken und sich anderen gegenüber verhalten würde wie ein Kriegerweib.
Um nicht doch noch eine endlose Disskussion zu führen, die eh zu nichts gebracht hätte, stand sie auf und ging spazieren. Sie hatte langsam keine Lust mehr von irgendwem geliebt zu werden. Sie wollte einfach frei sein, entscheiden können ohne darüber noch nachzudenken ob der andere sich deswegen vielleicht Sorgen machen könnte. Als sie wiederkam hörte sie Xinthra an Mikis Grab reden und hockte sich in die Nähe an einen Baum.
Xinthra weinte, doch Erinna reagierte darauf kaum, sie rollte sich nur zusammen und hörte weiter zu. Als Xinthra dann wegrannte und fast neben ihr auf dem Bauch landete weil sie ausgerutscht war, blickte sie nur kurz zu ihr hin. Sie verlor kein einziges Wort. Xinthra blickte wohl zu ihr rüber, aber Erinna wande den Blick von ihr ab. Sie wollte nicht reden, sie wollte das Xinthra erstmal eine Weile nachdachte. Sie wollte nicht reden und hinterher nur um der Seele Frieden zu geben klein bei geben und nur wieder einem Fass einen höheren Deckel geben, nur um das jener bei der nächsten Kleinigkeit gesprengt würde.
Langsam schlief sie unter dem Baum nahe an Mikis Grab ein. Der Wind strich sanft durch einige Strähnen ihres goldblonden-silbrigen Haares. Xinthras verzweifelten lauten Schrei aus dem Zelt ignorierte sie.
Bäh Kartoffeln. Widerwillig stubste sie sie mit den Fingerspitzen an, und hörte still zu was Ronya zu sagen hatte. Xinthras Worte das sie ja essen müsse und das die Kartoffeln schon zu ihr reden würden das sie gegessen werden wollten, brachte Erinna fast dazu einfach aufzustehen und zu gehen.
Heute wollte sie Xinthra dazu bewegen mit ihr zu üben, klappte auch alles bestens, bis Erdil oder wie der Kerl hiess auftauchte und misstrauisch seinen Bogen fasste. Xinthra blaffte ihn gleich an, was es denn gäbe und so Sachen. Innerlich stöhnte Erinna nur auf. So machte man sich am besten gleich Feinde bevor irgendwas überhaupt an geplanten Dingen ins Rollen kamen.
Irgendwann reichte es Erinna einfach und sie ging mit den Worten das sie lieber verkaufen würde und das danach Xinthra ja wieder vielleicht normal sei. Sie irgnorierte Xinthras wortfall danach einfach. Sie hatte keine Lust auf einen Streit. Als sie fertig verkauft hatte setzte sie sich ins Zelt und wartete einfach. Xinthra kam später nach Hause und meinte gleich sie habe gedacht Erinna wäre noch in Bajard. Erinna fragte sie was das eigendlich solle. Das Xinthra sie behandeln würde wie eine Glucke ihr Kücken und sich anderen gegenüber verhalten würde wie ein Kriegerweib.
Um nicht doch noch eine endlose Disskussion zu führen, die eh zu nichts gebracht hätte, stand sie auf und ging spazieren. Sie hatte langsam keine Lust mehr von irgendwem geliebt zu werden. Sie wollte einfach frei sein, entscheiden können ohne darüber noch nachzudenken ob der andere sich deswegen vielleicht Sorgen machen könnte. Als sie wiederkam hörte sie Xinthra an Mikis Grab reden und hockte sich in die Nähe an einen Baum.
Xinthra weinte, doch Erinna reagierte darauf kaum, sie rollte sich nur zusammen und hörte weiter zu. Als Xinthra dann wegrannte und fast neben ihr auf dem Bauch landete weil sie ausgerutscht war, blickte sie nur kurz zu ihr hin. Sie verlor kein einziges Wort. Xinthra blickte wohl zu ihr rüber, aber Erinna wande den Blick von ihr ab. Sie wollte nicht reden, sie wollte das Xinthra erstmal eine Weile nachdachte. Sie wollte nicht reden und hinterher nur um der Seele Frieden zu geben klein bei geben und nur wieder einem Fass einen höheren Deckel geben, nur um das jener bei der nächsten Kleinigkeit gesprengt würde.
Langsam schlief sie unter dem Baum nahe an Mikis Grab ein. Der Wind strich sanft durch einige Strähnen ihres goldblonden-silbrigen Haares. Xinthras verzweifelten lauten Schrei aus dem Zelt ignorierte sie.
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Xinthra
Und wieder war es passiert. Wieder hatte es gekracht, doch warum? War es weil Xinthra sich sorgte dass Erinna seit Tagen nahezu nichts gegessen hatte und immer dünner wurde obwohl sie ohnehin schon ziemlich schlank war? War es weil sie sich den Scherz erlaubt hatte, die Kartoffeln würden sprechen? Sie wusste doch dass Erinna lieber Fleisch aß als Kartoffeln, hatte sie doch selbst einmal gesagt, als sie in Varuna frisch eingezogen waren, dass sie das "Zeug" nur für Xinthra gekauft hätte. Ronya kannte sie doch viel länger, sie müsste das auch wissen, warum setzte sie Erinna dann trotzdem Kartoffeln vor? Der Schinken der bald darauf auf den Kartoffeln landete war dann auch schnell weggefuttert.
Des Nachts lag Xinthra noch wach und fragte sich warum Erinna sich von ihr entfernt hatte. Sicherlich war sie voll Trauer wegen Miki gewesen. Aber war ihr alles andere deswegen egal? Wollte sie sich zu Tode hungern aus lauter Trauer? Natürlich war es schrecklich gewesen, dass der kleine Miki im Sumpf versunken war, aber selbst Ronya kam darüber hinweg und wie es schien, beinahe schon besser als Erinna.
Am nächsten Abend saß sie dösend am Tisch, die Nacht war lang und voller Gedanken gewesen, da kam plötzlich jemand ins Zelt und schmiß die Türen, Xinthra schreckte auf, es konnte nur ihre Liebste sein und fragte nach ihr. Diese meinte, sie solle sich ihre Rüstung anlegen, sie würden die Banditen ärgern gehen. Gesagt getan, einige Zeit später rutschten die ersten Banditen von Xinthras Schwert oder krachten zu Boden, schwer getroffen von Erinnas Pfeilen.
Xinthra freute sich, schien Erinna sich doch langsam wieder zum Leben zurück zu finden. Wenn jetzt nur niemand störte. Doch dies blieb ihr nicht gegönnt. Es kam ein Herr, wohl ein Schütze, auf die beiden zu und sprach sie unverhohlen gleich mit einem Du an, als ob er die beiden gut kennen würde. Dies stieß Xinthra übel auf, kannte der Kerl nicht mal höfliche Umgangsformen? Nein, kannte er nicht, er stamme aus dem Wald, meinte dieser. Pah aus dem Wald, und warum trägt er dann ein feines Hemd? Xinthra glaubte ihm nicht, dieser Kerl schien ihr suspekt und sie ließ auch nicht aus, dies ihm zu zeigen. Doch was geschah mit Erinna, die sonst auf ihrer Seite stand, sie brummte nur und nahm den Herrn in Schutz, riß einen komischen Spruch. Der Herr hatte sich sogar vorgestellt, aber so wie Erinna sich nicht vorstellen wollte, verschwendete Xinthra auch keinen Gedanken daran. Warum auch? Woher sollte sie wissen dass der Kerl nicht ein Spitzel war?
Aus dem Gebüsch neben ihnen kam ein Rascheln und anschließend ein Bandit auf sie zugeschossen, Xinthra fuhr herum und es hätte als Antwort auf die Frage des Mannes bezogen werden können rief sie laut "Narr!" und hieb auf den Banditen ein. Anscheinend nahmen die beiden das aber so auf, als hätte sie Narr zu dem Kerl gerufen. Erinna ging fort und meinte zu Xinthra, sie würde verkaufen gehen und sie könne ja kommen wenn sie wieder normal ist. Ein wenig sprachen die beiden noch miteinander, der Herr mit Xinthra, der sie fragte, ob ihr Kleid über der Rüstung irgend eine Bewandnis habe, einen praktischen Nutzen. Sie erklärte es ihm, weshalb sie zusätzlich Stoff über der Rüstung trug, einmal da es warm hielte, einmal da es schön aussehe, einmal da man ihre Beine nicht sähe und diese beim Schuß aus der Ferne vielleicht verfehlte, dann sollte es gewisse Angst einflößen und zuguterletzt konnte so niemand sehen, was für einen Harnisch sie trug es könnte einer aus Diamant sein, oder nur aus Kupfer, niemand würde es erkennen.
Nach mehr Unterhaltung verlangte es Xinthra nicht, so verabschiedete sie sich von dem Herrn, ohne sich vorzustellen, der das auch verstand, da sich die beiden immerhin nahezu überhaupt nicht kannten. Sie machte sich auf nach Bajard, um Erinna zu suchen und ihre eigene Beute zu verkaufen. Doch Erinna war nicht in Bajard zu sehen, so ging sie nach Erledigung der Geschäfte in ihr Zelt zurück. Dort saß sie am Tisch und blickte auf selbigen, ohne ein Wort zu sagen, als Xinthra das Zelt betrat. Jene ging an ihren Schrank und legte die Rüstung ab, etwas gemütlicheres aus Stoff an und setzte sich neben Erinna. "Kannst du mir sagen was das soll" fragte diese. "Mich behandelst du wie eine Glucke ihr Küken und da draußen führst du dich auf wie ein Kriegerweib". Verdattert und sprachlos blieb Xinthra sitzen, als Erinna das Zelt verließ um "spazieren zu gehen". Kaum war sie zur Tür heraus, murmelte Xinthra los. "Warum bist du auch schon weggelaufen, hättest du nicht warten können.." und wartete selbst. Doch nach einigen Minuten geschah nichts. Es war nicht einmal ein Schatten von Erinna an der Zeltwand zu sehen. Warum machte sie sich schon wieder Sorgen? Zumindest ein mal war Erinna nach einem Streit gegangen um sich etwas anzutun. Sie hatte es vorgehabt, sie hatte es gesagt.. und so brach Xinthra auf um ihre Liebste zu suchen. Und fand..
das Grab von Miki. Wie versteinert blickte sie auf das kleine Grab, die Inschrift im Grabstein, die weiße Rose in der Vase darauf und die kleine Holzfigur oben auf dem Stein. Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Jemand hatte ihn heraus gezogen, jemand hatte ihn beerdigt und eine Gedenkstätte daraus gemacht, eine Gedenkstätte für den viel zu früh gestorbenen Mikilas. Einige Zeit dachte sie darüber nach, wie er gewesen war. Der kleine Quirl hatte Ronyas Leben umgekrempelt. Xinthra sprach mit dem Grab, als stünde Miki vor ihr. Viel zu früh sei er gegangen, meinte sie.. blickte auf ihre Hände. "Weisst du noch, die haben dich gehalten als du Adler spielen wolltest, wie hast du dich gefreut, und bist auf Frau Una gelandet, und auf meinem Schoß bist du eingeschlafen.. Tante hast du gesagt.. ich vermisse dich, Miki Sotan..." bei ihren Worten musste sie schluchzen und wendete sich vom Grab ab. Einige Schritte ging sie weg um sich dann wieder dem Grab zuzuwenden. Sie winkte, wie sie ihm immer winkte, nur fehlte die Fröhlichkeit darin. Wind strich durch die weiße Rose und diese zitterte, als ob Miki zurück winkte.
Xinthra rannte los, wollte in ihr Zelt doch sie rutschte aus und fiel auf den Bauch. Sie lag einige Augenblicke da, murmelte, weinte noch, rappelte sich langsam wieder auf und ihr Blick fiel dabei zufällig auf die am Boden zusammengerollte Erinna. Ohne ein Wort zu sagen blickte sie einige Momente zu ihr, ehe sie sich abwandte, nachdem Erinna weggesehen hatte. Blicke sagen mehr als Worte, dachte sie und ging ins Zelt. Dort kam ihr alles wieder hoch, all die Gedanken am Tag. Und warum nur, warum lag Erinna nun an dem Baum, warum sah sie sie nicht einmal an, blickte gar weg. War vielleicht die Liebe vernichtet, weil Xinthra sich zu sehr bemühte um das Wohl ihrer Liebsten und dabei nicht erkannte dass sie sie schier erdrückte? Oder war es weil sie nicht verstand, warum Erinna sich so seltsam verhielt in letzter Zeit, oder vielleicht sogar beides zusammen? War da noch etwas anderes, Xinthra konnte kaum einen klaren Gedanken fassen, hielt ihre Hände an den Kopf und stützte ihre Ellbogen auf den Tisch, mit dem Blick zur Platte aber die Augen geschlossen. Die Gedanken überfluteten sie, sie hielt es nicht mehr aus, allein die Angst, ihre Liebste zu verlieren liessen sie bitterlich weinen.. sie riß ihren Kopf zurück und schrie.. einen verzweifelten, lauten Schrei, der ihren Schmerz lindern sollte. Doch er tat es nicht. Wahrscheinlich würde sich ihr Schmerz lindern, wenn Erinna wieder bei ihr wäre. Doch würde sie sich dann anders verhalten? Würde sie Erinna die Freiheit lassen die sie wollte? Würde sie ihr die Freiheit lassen können?
Sich im Stuhl zurücklehnend, die Tränen über ihre Wangen laufen lassend sah sie immer wieder dieselben Bilder.. Erinna, wie sie aus dem Zelt ging, Erinna wie sie sich von ihr abwendete. Erinna wie sie davon ging. Davon, von ihr. Es zerriß ihr Herz. Mit jedem Bild ein bischen mehr. Egal was sie tat, ob sie die Augen schloß, die Hände davor hielt oder heiser nach Erinna rief, es waren immer dieselben Bilder, sie liefen ununterbrochen vor ihren Augen ab, der Schmerz den sie dabei erlitt nahm ihr jegliche Regung. Er brannte sich in ihren Kopf ein, heftete sich an jeden Gedanken, der nicht mit Erinna zu tun hatte. Sie erlebte nun den Schmerz, den ihr kein Rahaler bei keiner Folter je hätte zufügen können.
Des Nachts lag Xinthra noch wach und fragte sich warum Erinna sich von ihr entfernt hatte. Sicherlich war sie voll Trauer wegen Miki gewesen. Aber war ihr alles andere deswegen egal? Wollte sie sich zu Tode hungern aus lauter Trauer? Natürlich war es schrecklich gewesen, dass der kleine Miki im Sumpf versunken war, aber selbst Ronya kam darüber hinweg und wie es schien, beinahe schon besser als Erinna.
Am nächsten Abend saß sie dösend am Tisch, die Nacht war lang und voller Gedanken gewesen, da kam plötzlich jemand ins Zelt und schmiß die Türen, Xinthra schreckte auf, es konnte nur ihre Liebste sein und fragte nach ihr. Diese meinte, sie solle sich ihre Rüstung anlegen, sie würden die Banditen ärgern gehen. Gesagt getan, einige Zeit später rutschten die ersten Banditen von Xinthras Schwert oder krachten zu Boden, schwer getroffen von Erinnas Pfeilen.
Xinthra freute sich, schien Erinna sich doch langsam wieder zum Leben zurück zu finden. Wenn jetzt nur niemand störte. Doch dies blieb ihr nicht gegönnt. Es kam ein Herr, wohl ein Schütze, auf die beiden zu und sprach sie unverhohlen gleich mit einem Du an, als ob er die beiden gut kennen würde. Dies stieß Xinthra übel auf, kannte der Kerl nicht mal höfliche Umgangsformen? Nein, kannte er nicht, er stamme aus dem Wald, meinte dieser. Pah aus dem Wald, und warum trägt er dann ein feines Hemd? Xinthra glaubte ihm nicht, dieser Kerl schien ihr suspekt und sie ließ auch nicht aus, dies ihm zu zeigen. Doch was geschah mit Erinna, die sonst auf ihrer Seite stand, sie brummte nur und nahm den Herrn in Schutz, riß einen komischen Spruch. Der Herr hatte sich sogar vorgestellt, aber so wie Erinna sich nicht vorstellen wollte, verschwendete Xinthra auch keinen Gedanken daran. Warum auch? Woher sollte sie wissen dass der Kerl nicht ein Spitzel war?
Aus dem Gebüsch neben ihnen kam ein Rascheln und anschließend ein Bandit auf sie zugeschossen, Xinthra fuhr herum und es hätte als Antwort auf die Frage des Mannes bezogen werden können rief sie laut "Narr!" und hieb auf den Banditen ein. Anscheinend nahmen die beiden das aber so auf, als hätte sie Narr zu dem Kerl gerufen. Erinna ging fort und meinte zu Xinthra, sie würde verkaufen gehen und sie könne ja kommen wenn sie wieder normal ist. Ein wenig sprachen die beiden noch miteinander, der Herr mit Xinthra, der sie fragte, ob ihr Kleid über der Rüstung irgend eine Bewandnis habe, einen praktischen Nutzen. Sie erklärte es ihm, weshalb sie zusätzlich Stoff über der Rüstung trug, einmal da es warm hielte, einmal da es schön aussehe, einmal da man ihre Beine nicht sähe und diese beim Schuß aus der Ferne vielleicht verfehlte, dann sollte es gewisse Angst einflößen und zuguterletzt konnte so niemand sehen, was für einen Harnisch sie trug es könnte einer aus Diamant sein, oder nur aus Kupfer, niemand würde es erkennen.
Nach mehr Unterhaltung verlangte es Xinthra nicht, so verabschiedete sie sich von dem Herrn, ohne sich vorzustellen, der das auch verstand, da sich die beiden immerhin nahezu überhaupt nicht kannten. Sie machte sich auf nach Bajard, um Erinna zu suchen und ihre eigene Beute zu verkaufen. Doch Erinna war nicht in Bajard zu sehen, so ging sie nach Erledigung der Geschäfte in ihr Zelt zurück. Dort saß sie am Tisch und blickte auf selbigen, ohne ein Wort zu sagen, als Xinthra das Zelt betrat. Jene ging an ihren Schrank und legte die Rüstung ab, etwas gemütlicheres aus Stoff an und setzte sich neben Erinna. "Kannst du mir sagen was das soll" fragte diese. "Mich behandelst du wie eine Glucke ihr Küken und da draußen führst du dich auf wie ein Kriegerweib". Verdattert und sprachlos blieb Xinthra sitzen, als Erinna das Zelt verließ um "spazieren zu gehen". Kaum war sie zur Tür heraus, murmelte Xinthra los. "Warum bist du auch schon weggelaufen, hättest du nicht warten können.." und wartete selbst. Doch nach einigen Minuten geschah nichts. Es war nicht einmal ein Schatten von Erinna an der Zeltwand zu sehen. Warum machte sie sich schon wieder Sorgen? Zumindest ein mal war Erinna nach einem Streit gegangen um sich etwas anzutun. Sie hatte es vorgehabt, sie hatte es gesagt.. und so brach Xinthra auf um ihre Liebste zu suchen. Und fand..
das Grab von Miki. Wie versteinert blickte sie auf das kleine Grab, die Inschrift im Grabstein, die weiße Rose in der Vase darauf und die kleine Holzfigur oben auf dem Stein. Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Jemand hatte ihn heraus gezogen, jemand hatte ihn beerdigt und eine Gedenkstätte daraus gemacht, eine Gedenkstätte für den viel zu früh gestorbenen Mikilas. Einige Zeit dachte sie darüber nach, wie er gewesen war. Der kleine Quirl hatte Ronyas Leben umgekrempelt. Xinthra sprach mit dem Grab, als stünde Miki vor ihr. Viel zu früh sei er gegangen, meinte sie.. blickte auf ihre Hände. "Weisst du noch, die haben dich gehalten als du Adler spielen wolltest, wie hast du dich gefreut, und bist auf Frau Una gelandet, und auf meinem Schoß bist du eingeschlafen.. Tante hast du gesagt.. ich vermisse dich, Miki Sotan..." bei ihren Worten musste sie schluchzen und wendete sich vom Grab ab. Einige Schritte ging sie weg um sich dann wieder dem Grab zuzuwenden. Sie winkte, wie sie ihm immer winkte, nur fehlte die Fröhlichkeit darin. Wind strich durch die weiße Rose und diese zitterte, als ob Miki zurück winkte.
Xinthra rannte los, wollte in ihr Zelt doch sie rutschte aus und fiel auf den Bauch. Sie lag einige Augenblicke da, murmelte, weinte noch, rappelte sich langsam wieder auf und ihr Blick fiel dabei zufällig auf die am Boden zusammengerollte Erinna. Ohne ein Wort zu sagen blickte sie einige Momente zu ihr, ehe sie sich abwandte, nachdem Erinna weggesehen hatte. Blicke sagen mehr als Worte, dachte sie und ging ins Zelt. Dort kam ihr alles wieder hoch, all die Gedanken am Tag. Und warum nur, warum lag Erinna nun an dem Baum, warum sah sie sie nicht einmal an, blickte gar weg. War vielleicht die Liebe vernichtet, weil Xinthra sich zu sehr bemühte um das Wohl ihrer Liebsten und dabei nicht erkannte dass sie sie schier erdrückte? Oder war es weil sie nicht verstand, warum Erinna sich so seltsam verhielt in letzter Zeit, oder vielleicht sogar beides zusammen? War da noch etwas anderes, Xinthra konnte kaum einen klaren Gedanken fassen, hielt ihre Hände an den Kopf und stützte ihre Ellbogen auf den Tisch, mit dem Blick zur Platte aber die Augen geschlossen. Die Gedanken überfluteten sie, sie hielt es nicht mehr aus, allein die Angst, ihre Liebste zu verlieren liessen sie bitterlich weinen.. sie riß ihren Kopf zurück und schrie.. einen verzweifelten, lauten Schrei, der ihren Schmerz lindern sollte. Doch er tat es nicht. Wahrscheinlich würde sich ihr Schmerz lindern, wenn Erinna wieder bei ihr wäre. Doch würde sie sich dann anders verhalten? Würde sie Erinna die Freiheit lassen die sie wollte? Würde sie ihr die Freiheit lassen können?
Sich im Stuhl zurücklehnend, die Tränen über ihre Wangen laufen lassend sah sie immer wieder dieselben Bilder.. Erinna, wie sie aus dem Zelt ging, Erinna wie sie sich von ihr abwendete. Erinna wie sie davon ging. Davon, von ihr. Es zerriß ihr Herz. Mit jedem Bild ein bischen mehr. Egal was sie tat, ob sie die Augen schloß, die Hände davor hielt oder heiser nach Erinna rief, es waren immer dieselben Bilder, sie liefen ununterbrochen vor ihren Augen ab, der Schmerz den sie dabei erlitt nahm ihr jegliche Regung. Er brannte sich in ihren Kopf ein, heftete sich an jeden Gedanken, der nicht mit Erinna zu tun hatte. Sie erlebte nun den Schmerz, den ihr kein Rahaler bei keiner Folter je hätte zufügen können.
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Xinthra
Nachdem sie die ganze Nacht nicht ein Auge zugetan, ihr Herz in Stückchen immer noch stark wummerte und die Tränen versiegt waren, die Augenränder rot und ihr Mund fast zugepappt, da sie ihn seit Stunden nicht bewegt hatte, fasste sie einen Entschluß. Erinna sollte ihre Ruhe bekommen, sie sollte ihre Freiheit haben, sie sollte alles haben wonach sie begehrte. Sie war die ganze Nacht über nicht zurückgekehrt und hatte wohl draußen geschlafen, wahrscheinlich ging sie nun wieder spazieren. Xinthra schlief einen kleinen Brief, den sie auf den Tisch legte. Darauf stand geschrieben:
Erinna,
da du momentan ohne mich besser zurecht kommst als mit mir, werde ich einige Tage fortgehen. Wenn du mich suchst, findest du mich dort, wo alles angefangen hat.
Xin
Jenen Brief faltete sie einmal in der Mitte, schrieb auf die Rückseite noch einmal "Für Erinna" darauf. Eine Ecke des Briefes schob sie unter den Kerzenständer, welcher auf dem Speisetisch stand. Anschließend begab sie sich an ihren Schrank, packte ihre Kleidung ein, ihre Rüstung und sonst die Beutel die sie immer trug. Gerade hatte sie gepackt und wollte gehen, da fiel ihr ein.. vielleicht schrieb sie ja noch etwas an Ronya. So setzte sie sich noch einmal an den Scheibtisch und begann, zu schreiben:
Ronya,
ich ziehe für einige Tage aus dem Zeltlager, da Erinna meiner Anwesenheit momentan überdrüssig scheint. Vermutlich wird sie ihren Brief lesen und mit dir sprechen, daher sei dir gesagt dass ich nicht fortziehe um mich von ihr zu trennen, sondern vielmehr, um unsere Liebe zu schützen, die sonst zerbrechen würde. Ich lasse ihr einige Tage der Ruhe die sie anscheinend möchte, die Freiheit die sie anscheinend vermisst. Sie weiss, wo sie mich findet, und auch dir möchte ich dies mitteilen. In zwischenzeit wohne ich in der Herberge zu Bajard. Grüße,
Xin
Mit diesem Gepäck und dem Brief ging sie aus dem Zelt heraus. Den Brief schob sie unter Ronyas Zelttür hindurch, anschließend begab sie sich nach Bajard in die Herberge, bezog dort ein Zimmer.. und schlief das erste mal nach zwei wachen Nächten halbwegs ruhig.
Erinna,
da du momentan ohne mich besser zurecht kommst als mit mir, werde ich einige Tage fortgehen. Wenn du mich suchst, findest du mich dort, wo alles angefangen hat.
Xin
Jenen Brief faltete sie einmal in der Mitte, schrieb auf die Rückseite noch einmal "Für Erinna" darauf. Eine Ecke des Briefes schob sie unter den Kerzenständer, welcher auf dem Speisetisch stand. Anschließend begab sie sich an ihren Schrank, packte ihre Kleidung ein, ihre Rüstung und sonst die Beutel die sie immer trug. Gerade hatte sie gepackt und wollte gehen, da fiel ihr ein.. vielleicht schrieb sie ja noch etwas an Ronya. So setzte sie sich noch einmal an den Scheibtisch und begann, zu schreiben:
Ronya,
ich ziehe für einige Tage aus dem Zeltlager, da Erinna meiner Anwesenheit momentan überdrüssig scheint. Vermutlich wird sie ihren Brief lesen und mit dir sprechen, daher sei dir gesagt dass ich nicht fortziehe um mich von ihr zu trennen, sondern vielmehr, um unsere Liebe zu schützen, die sonst zerbrechen würde. Ich lasse ihr einige Tage der Ruhe die sie anscheinend möchte, die Freiheit die sie anscheinend vermisst. Sie weiss, wo sie mich findet, und auch dir möchte ich dies mitteilen. In zwischenzeit wohne ich in der Herberge zu Bajard. Grüße,
Xin
Mit diesem Gepäck und dem Brief ging sie aus dem Zelt heraus. Den Brief schob sie unter Ronyas Zelttür hindurch, anschließend begab sie sich nach Bajard in die Herberge, bezog dort ein Zimmer.. und schlief das erste mal nach zwei wachen Nächten halbwegs ruhig.
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Erinna Hinrah
Langsam ging sie ins Zelt als sie von Sonya zurück kam. Vieles hatte sie bei Sonya erfahren und sie beschloss aufgrund dessen erstmal nicht mehr jagen zu gehen. Würde ihr Bogen kaputt gehen würde sie unmengen an Gold bezahlen müssen um einen neuen zu bekommen. An eine neue Rüsste wagte sie gar nicht erst zu denken. Ein Schütze musste mitlerweile mehr bezahlen als ein simpler Krieger und wenn alle Schuetzen und auch Krieger einfach aufhören würden zu jagen, die Handwerker keine Einnahmen mehr bekommen würden. Sie zerschlug die Gedanken wieder. Es gab ja noch einige die sich nicht an diese dämlichen Zunftpreise hielten.
Nachdem sie sich ihren Mantel übergezogen hatte setzte sie sich an den Tisch und sah den Zettel. Eine Weile las sie die Zeilen und nickte nur. Sie hatte sich schon gedacht das Xinthra sie keineswegs verstanden hatte. Leise seufzte sie und versorgte ihren Wolf. Ihren Mustang striegelte sie äusserst lange und sorgsam. Sie huellte sich in Schweigen und wartete einfach ab was kommen würde. Kommt der Wolf zurück oder bleibt er weg. Baut er sich eine eigene Höhle oder zieht er zu ihr zurück. So konnte es einfach nicht weitergehen. Xin musste begreifen das Erinna zwar jünger als sie war, aber noch lange kein Baby.
Xin kannte Erinnas Vergangenheit und sie wusste das Erinna bestens auf sich selber achten konnte. Bedeutete Liebe jemanden in Watte zu packen? Erinna hatte länger nichts gegessen, aber solange sie aufrecht stehen konnte und sich auch noch konzentrieren konnte, war es doch nicht gefährlich. Sie blickte in die Essenskiste und seufzte langgezogen auf. KEin Fleisch mehr da, weder Lammkeulen noch Rippen. Ihr Blick fiehl in die Goldkassette, auch hier stöhnte sie leise auf. Auch wenn sie keine Lust hatte zog sie sich ihre Rüsste an und ging erstmal jagen. Noch hatte sie Pfeile und noch funktionierte ihr Bogen. Es ärgerte sie einfach alles im Moment.
Nachdem sie sich ihren Mantel übergezogen hatte setzte sie sich an den Tisch und sah den Zettel. Eine Weile las sie die Zeilen und nickte nur. Sie hatte sich schon gedacht das Xinthra sie keineswegs verstanden hatte. Leise seufzte sie und versorgte ihren Wolf. Ihren Mustang striegelte sie äusserst lange und sorgsam. Sie huellte sich in Schweigen und wartete einfach ab was kommen würde. Kommt der Wolf zurück oder bleibt er weg. Baut er sich eine eigene Höhle oder zieht er zu ihr zurück. So konnte es einfach nicht weitergehen. Xin musste begreifen das Erinna zwar jünger als sie war, aber noch lange kein Baby.
Xin kannte Erinnas Vergangenheit und sie wusste das Erinna bestens auf sich selber achten konnte. Bedeutete Liebe jemanden in Watte zu packen? Erinna hatte länger nichts gegessen, aber solange sie aufrecht stehen konnte und sich auch noch konzentrieren konnte, war es doch nicht gefährlich. Sie blickte in die Essenskiste und seufzte langgezogen auf. KEin Fleisch mehr da, weder Lammkeulen noch Rippen. Ihr Blick fiehl in die Goldkassette, auch hier stöhnte sie leise auf. Auch wenn sie keine Lust hatte zog sie sich ihre Rüsste an und ging erstmal jagen. Noch hatte sie Pfeile und noch funktionierte ihr Bogen. Es ärgerte sie einfach alles im Moment.
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Xinthra
Wohl hatte sie Erinna verpasst, denn gerade als sie das Zelt betrat, bemerkte sie dass der Zettel gelesen auf dem Tisch lag. Leise fluchte sie. Den Zettel unter Ronyas Tür hatte sie schon wieder herausgefischt.. und so nahm sie auch den Zettel der auf dem Tisch lag weg. Wäre wohl besser gewesen wenn sie keinen Zettel geschrieben hätte. Als ob Erinna nicht wusste, wie sehr sie Xinthra damit weh tat, wenn sie fort ging. Wusste sie nicht, dass Xinthra ihre Nähe aufsaugte, dass sie sie schier brauchte? Aber es war ihr wohl wichtiger, ihr eigenes Ding zu machen als mit der zu reden von der sie gesagt hatte, dass sie sie lieben würde. Sogar ihren Clan hatte sie für Xinthra verlassen, den Unbill der Claner auf sich geladen. Aber was war denn schreckliches geschehen? Sie machte sich sorgen um ihre Liebste die wenig gegessen hatte. Vor Kummer hatte sie schon die ganzen letzten Tage nichts gegessen. Gesprochen hatten sie auch nicht. Kein Wort, kein Kuss, kein Streicheln, nichts. Das erste was sie von Erinna nach der Zeit hörte war ein knurren als Antwort darauf dass sie essen sollte. Und gestern? Dieser Kerl der sie beide störte. Endlich nach der Zeit hatte sie wieder etwas mit Erinna allein unternommen, sie sprachen miteinander und kämpften sogar wieder, sie wollte diesen Störenfried schnell weg haben. Doch es entwickelte sich anders als gedacht. Der Abend verlief im Chaos.
Nun stand sie wieder in dem zelt, die beiden Zettel in der Hand und überlegte noch mal was wohl das Schlaueste ist. Erinna hatte den Zettel gelesen, also würde diese denken, Xinthra ist in der Herberge. Zu ihr kommen würde sie wahrscheinlich nicht, so sehr kannte sie Erinna nun doch schon. Aber würde sie überhaupt an sie denken? Xinthra steckte die beiden Zettel zerknüllt in eine ihrer Gürteltaschen und setzte sich auf einen der Stühle. Sie legte den Blick auf die Eingangstür und wartete, bis Erinna diese wieder durchschritt.
Nun stand sie wieder in dem zelt, die beiden Zettel in der Hand und überlegte noch mal was wohl das Schlaueste ist. Erinna hatte den Zettel gelesen, also würde diese denken, Xinthra ist in der Herberge. Zu ihr kommen würde sie wahrscheinlich nicht, so sehr kannte sie Erinna nun doch schon. Aber würde sie überhaupt an sie denken? Xinthra steckte die beiden Zettel zerknüllt in eine ihrer Gürteltaschen und setzte sich auf einen der Stühle. Sie legte den Blick auf die Eingangstür und wartete, bis Erinna diese wieder durchschritt.