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Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Montag 27. Oktober 2025, 12:43
von Threlm Rauh
Eine handgeschriebene Notiz wird Heinrik zugespielt..

Fainche hat Ihren Diamant Schild bei mir abgeholt und sich durch ein paar Zusatzarbeiten noch einen kleinen Nachlass von 5 Goldkronen für Euch erarbeitet. Somit bleiben noch 90 Goldkronen offen.

gez.
Threlm

Re:

Verfasst: Dienstag 11. November 2025, 15:28
von Gwenna von Nordlicht
An Arenvir von Tilianas, Heinrik von Alsted und Helisande von Alsted

Meine Angestellte im Berchgarder Rathaus, Fräulein Serina Marcel, hat mit großem Eifer und ihrer Fachkundigkeit das Thema des Brandschutzes fortgeführt und sich mit Vertretern aus dem Volk der Kaluren getroffen, um bei einer Begehung der Oberstadt Möglichkeiten zur Erschließung weiterer Wasserquellen zu erörtern. Diese sind in der Oberstadt sehr rar gesät. Mit der Erschließung gesicherter Wasserquellen könnten wir nicht nur die Wohn- und Lebensqualität der Bürger erhöhen und damit mehr tüchtige Menschen in die Stadt bringen, sondern auch den Brandschutz verbessern und während einer Belagerung die Versorgung mit sauberem, unverdorbenen Trinkwasser absichern.

Ich lege Euch hiermit die aktuellen Berichte vor und bitte um eine Einschätzung und Genehmigung der von Euch bevorzugten Vorgehensweise.

Gwenna
Serina Marcel hat geschrieben: Freitag 31. Oktober 2025, 07:54 Eine Zusammenfassung des Gespräches mit den Kaluren vom 30. Goldblatt des Jahres 268 findet sich im Büro des Rathauses, zurechtgelegt zur Einsicht für Vogtin Gwenna von Nordlicht:

Zur achten Stunde des Abends fand man sich zur Erörterung der Möglichkeiten des auf die Oberstadt erweiterten Brandschutzes in Nilzadan zusammen.

Die Gesprächsrunde wurde geleitet durch den Diplomaten Chrom Felsschläger unter Beisitz des Gesellen der Bauhütte Keldion Donnerkeil.

Aufgrund des Gespräches ist zu vermelden, dass Bohrarbeiten in der Oberstadt keine Option darstellen und dieser Plan verworfen werden muss. Es bestünde zu deutliche Gefahr, dass dies zu Steinschlägen innerhalb des Nilzadan führen könnte oder gar zu Abstürzen der Wohngebäude in die darunterliegenden Bergschichten.

Es wurden alternative Lösungsvorschläge unterbreitet, die ich zur weiteren Beratung vorlege; auf dass hierüber auch mit ihren Erlauchten von Alstedt eine Beratung und Entscheidung getroffen werden kann.

Folgende Punkte wurden hierbei aufgeführt:

- Schmelzwasser der Bergspitze könnte in durch die Kaluren errichtete Zisternen aufgefangen werden.
- Durch Pumpen könnte Wasser aus der Unterstadt in die Oberstadt umgeleitet werden.
- Während der Errichtung eines neuen Tunnels, der gen Berchgard führt, wurden Wasserläufe entdeckt, welche durch Kanäle in die Oberstadt geleitet werden könnten. Dieses in einer Weise, die jegliche Sabotage unmöglich macht.

Weiterhin wurde angeboten, die Wohnhäuser, welche aus leicht brennbarem Holz gebaut sind, durch die Kaluren zu verstärken, um sie so weniger brandanfällig zu machen.

Über etwaig entstehende Kosten wurde an diesem Abend nicht gesprochen, da oben aufgeführte Punkte nun erst einmal einer Entscheidung und gegebenenfalls Genehmigung unsererseits bedürfen.
Seitens der Kaluren wird man hierzu unsere Antwort erwarten.

Gez.

Serina Marcel

Re:

Verfasst: Mittwoch 14. Januar 2026, 13:39
von Gwenna von Nordlicht
An den Haushalt Tiefenberg

Es kursieren derzeit wieder Spottschriften mit gezielter Häme gegen den Lichtenthaler
Adel im Herzogtum. Meine Angestellte, Fräulein Serina, hat bereits Flugblätter eingesammelt
und dem Regiment übergeben, also auch mir übermittelt. Eines davon habe ich Ihrer Erlaucht
von Alsted in den Briefkasten gelegt, sollte es hier beschaut werden wollen.

Gwenna

An Ihre Erlaucht Helisande von Alsted

Eure Erlaucht, es ist an der Zeit, dass ich meiner Pflicht als Schreiberin der Grafschaft wieder in größerem Maße nachkomme und Euch in diesen Angelegenheiten verlässlicher zur Hand gehe – und ebenso, dass Ihr dies von mir auch wieder mit Nachdruck einfordert.

Gestattet mir daher den Vorschlag, im kommenden Eisbruch Eure Vasallen in Euren Amtssitz zu laden und sie zu einer Versammlung der Grafschaft Tiefenberg zusammenzubringen. So möge ein jeder in Treue und Offenheit darlegen, was im vergangenen Jahr in seinen belehnten Gebieten gewirkt und geleistet wurde. Es gelte zu berichten, was im nun anbrechenden Jahr für einen jeden selbst, für die Grafschaft und für uns alle gemeinsam an Aufgaben, Pflichten und Zielen ansteht.

Wäre dies in Eurem Sinne?

Gwenna

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Mittwoch 14. Januar 2026, 18:17
von Helisande von Alsted
Mit einem dezenten Stirnfurchen wurden die Schreiben Gwennas gesichtet und zur Kenntnis genommen, alsdann doch eine Antwort erfolgt und in ihrem Briefkasten landet.

Haustand Tiefenberg
14. Hartung 269

Hausstand

Ich mahne alle dringend diese Schandblätter, die offenbar im Reich verteilt werden, einzusammeln
und zu vernichten oder dem Regiment zu übergeben.
Ich erhoffe mir von den wortgewaltigen Mitgliedern des Haushaltes
eine gesalzene öffentliche Reposte.

Helisande

Gwenna,

Eure Übersicht über Termine, Jahresläufe und Verpflichtungen ist ohne Gleichen.
Ich begrüße es außerordentlich, dass ihr eine Grafschaftssitzung anstrebt und
übergeben den vollen organisatorischen Teil vertrauensvoll in Eure Hände.

Helisande

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Mittwoch 14. Januar 2026, 19:54
von Esther Sternlied
*Für Helisande gibt es kurz darauf auch eine sehr krakelig geschriebene Antwort auf den Tisch*

Gräfin,

ich habe einige Zettel eingesammelt, aber ich fürchte die Zettel haben sich schon in den Westen begeben. Neulich als ich in Bajard die Schiffe wechselte habe ich einige Pantherfratzen darüber lästern hören, welch ein Meisterwerk dem Schreiber gelungen sei. Wir können den Schaden wohl nur noch klein halten. Was die Antwort angeht werde ich mir aber Gedanken machen.


Esther

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Freitag 13. Februar 2026, 12:47
von Gwenna von Nordlicht
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An die Hohen Häuser des Lichten Reiches,
an die ehrwürdigen Vertreter der Kirche Temoras,
an Obrigkeit, Klöster und rechtmäßige Gemeinschaften des Landes,


mit gebührendem Respekt und im Geiste der Offenheit treten wir vor Euch, um darzulegen, wer wir sind und welches Wirken wir im Lichten Reich zu entfalten gedenken.

Nicht jeder Mensch ist an dem Ort daheim, an dem er geboren ward. Jenseits der Grenze liegt ein Reich, das streng im Gesetz und hart im Herzen ist. Manche, die von dort kommen, tragen dessen Schatten noch lange auf ihren Schultern – selbst wenn sie den Mut fanden, einen neuen Anfang im Lichten Reich zu wagen. Für solche Menschen besteht unsere Gemeinschaft.

Wir verstehen uns als Anlaufstelle für jene, die Alatarien den Rücken kehrten – sei es aus Glaubensnot, aus Gewissensgründen oder auf der Flucht vor Umständen, die sie nicht länger tragen konnten. Wir bieten ihnen vorübergehende Zuflucht, Rat und Beistand bei der Eingliederung in die Ordnung und den Glauben des Lichten Reiches.

Wir helfen im Umgang mit Kirche, Kloster, Obrigkeit und Regiment, weisen auf Pflichten wie Rechte hin und ermutigen zu einem Leben im Einklang mit Temoras’ Lehre und den Gesetzen des Landes.

Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Macht, Land oder Einfluss. Wir führen kein Banner über fremdem Boden und suchen keine eigenständige Stellung außerhalb der bestehenden Ordnung. Vielmehr streben wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kirche Temoras sowie mit den rechtmäßigen Institutionen des Reiches an. Unsere Arbeit soll ergänzen, nicht untergraben; stützen, nicht ersetzen.

Zugleich verschließen wir nicht die Augen vor der Wirklichkeit der Grenze. Es gibt Bande, die sich nicht mit einem Schritt lösen lassen – familiäre Verpflichtungen, unerledigte Angelegenheiten oder Nachrichten, die ihren Weg finden müssen, wo offene Worte versagen. Wir verstehen die Wege des Übergangs und wissen, dass manches Gut, manche Botschaft und mancher Mensch die Grenze leiser überquert als ein Heer.

Wo möglich und rechtens, vermitteln wir Kontakte, sammeln Informationen und unterstützen Händler oder Suchende besonderer Waren im Rahmen dessen, was mit Recht und Ordnung vereinbar ist.

Unsere Gemeinschaft ist kein Bund des Blutes und kein Geheimbund im Schatten. Sie ist offen für jene, die den rechten Glauben achten, die Ordnung des Reiches respektieren und den Willen tragen, anderen in schwieriger Lage beizustehen. Niemand ist auf Dauer gebunden; niemand wird gehalten, der seinen eigenen Weg gehen will.

Wir verstehen uns nicht als Ziel – sondern als Übergang.
Als Brücke zwischen Gestern und Morgen.
Als stille Hand, die hält, bis ein Mensch wieder auf eigenen Füßen stehen kann.

So treten wir vor Euch, um Vertrauen zu suchen und nicht im Verborgenen zu wirken. Wer mehr über unser Tun wissen möchte, dem stehen wir Rede und Antwort. Wer Zweifel hegt, dem begegnen wir mit Offenheit.

Die Tür unserer Gemeinschaft steht offen – doch sie schließt leise.
Mit Hochachtung und Respekt

Liv Kormin, für
Die Heimkehr
Bild

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Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2026, 16:05
von Marlan Kabo
Haustand Tiefenberg
18. Eisbruch 269

An die erlauchten Grafen von Alsted,
sowie an die ehrenwerten Mitglieder des Hauses Tiefenberg


Im Namen des Hauses Tiefenberg ergeht hiermit eine höfliche Einladung an die geschätzte Gräfin und den Grafen von Alsted, ebenso an alle Haushaltsmitglieder.

Am kommenden Freitag zur achten Abendstunde findet im Hausstand ein gemeinsames Treffen statt. Ziel dieses Beisammenseins soll es sein, Neuigkeiten auszutauschen, einander Bericht zu erstatten und in gemeinsamer Runde den Blick in die Zukunft zu richten.

Die Anwesenheit aller Geladenen wird hochgeschätzt und möge zur Stärkung von Gemeinschaft und Weitsicht beitragen.

Hochachtungsvoll
Marlan Kabo

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Samstag 7. März 2026, 18:43
von Gwenna von Nordlicht
*Die namentlich adressierten Briefe werden den Empfängern versiegelt im Haushaltsgebäude hinterlegt.*

_______________________________
An Herrn Marlan Kabo, Oberst des Lichtenthaler Regiments!

Ich hinterlege das Schreiben im Haushaltssitz, da Euer Wohnhaus in Berchgard wohl nicht mehr das Eure ist.
Am Abend der Versammlung des Haushalts Tiefenberg habe ich mich zuweilen unhöflich verhalten und dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich habe den Fokus aus falsch platzierter, persönlicher Empfindlichkeit in eine Richtung gelenkt, die dem Anlass nicht angemessen war. Ich hoffe daher in diesen Zeilen etwas wiedergutmachen zu können:

Ich gratuliere Euch beiden aufrichtig zu Eurer Verlobung. Gewiss sind Fräulein Cecilia und Ihr zuvor schwere Wege allein und schließlich schwere Wege gemeinsam gegangen. Und so wünsche ich Euch, dass Euch die kommenden Pfade auf dieser vom Krieg gebeutelten Insel gemeinsam wesentlich leichter vorkommen mögen. Immer mit dem Wissen, dass das Leben Euch eine Zukunft bereit hält, die es wert ist.

Auch Eure Erhebung zum Oberst ist mehr als verdient und mag Euch Türen und Tore öffnen, ganz Lichtenthal auf Eurer Reise in eine Vision der Zukunft mitzunehmen.

In diesen Zeilen erbete ich um die Erlaubnis Eure Verlobung wohlwollend in der Tiefenberger Kunde erwähnen zu dürfen. Nicht als Sensation, doch als Fußabdruck in der Chronik dieses Herzogtums und Achtung Eurer beiden Namen.

Mit besten Wünschen,
Gwenna von Nordlicht

An Esther Sternlied.

Ich hatte zugesagt mich noch einmal wegen des vorgeschlagenen Mocca-Abends im Dorfkrug an dich zu wenden. Am Abend der Versammlung im Haushalt Tiefenberg war es schon zu spät gewesen, um auf alle gemachten Vorschläge in die Feinheiten zu gehen. So hatte ich kaum die Gelegenheit zu beschreiben, welche Vorstellung hinter meinem in den Raum geworfenen Thema steckt.
Womöglich könnten wir den Dorfkrug öffnen und auch den Versammlungsraum so umstellen, dass wir Gäste zu einem menekanischen Kulturabend empfangen könnten und dafür gewillten Bewohnern der goldenen Stadt die Möglichkeit gäben, sich und ihre Waren zu präsentieren. Sie könnten nicht nur Mocca anbieten, sondern auch etwas über die Herstellung des Getränkes erzählen. Sie könnten Speisen ihrer Heimat reichen - natürlich bezahlt - und auch Moccatassen gegen Obulus bemalen lassen. Alles zum Thema, das Kultur vermittelt und niemanden zum Nachteil wäre. Das war mein erster Gedanke hierzu, die Ideen können natürlich abgewandelt werden. Wenn du Kontakte hast, die du diesbezüglich aufnehmen möchtest und Interesse daran hast, das ganze zu verfolgen, würde es mich freuen.

Mit besten Wünschen,
Gwenna

An Threlm Rauh.

Als es um das Wurfscheiben-Turnier ging, wirktet Ihr sehr begeistert und ich hoffe der Gedanke derlei auszurichten fängt Euch noch immer ein. Ich konnte Euch am Abend der Zusammenkunft des Haushalts nur einen kurzen Einblick in das Konzept geben, das damals bereits mit anderen Vogten geteilt wurde, sich aber letztlich nie umsetzen ließ. Auch wenn Ihr vielleicht vorhaben solltet es wesentlich kleiner auszurichten - auf Berchgard zu begrenzen oder auf ganz Tiefenberg auszubreiten - wollte ich Euch mein altes Konzeptschreiben beilegen. Vielleicht auch nur, um mich mit Euch irgendwann mal über eine Vision auszutauschen, die sich vermutlich nicht umsetzen lässt. Aber ich freue mich darauf, sollte es uns gelingen, in Berchgard ein Spiel auszurichten und die Kurzweil zu genießen.

Mit besten Wünschen,
Gwenna von Nordlicht

(ooc: Link per PN/DC)

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Montag 23. März 2026, 13:22
von Esther Sternlied
*Der Tage liegt eine neue Nachricht im Hausstand aus, dieses Mal adressiert für Gwenna.*
Der Herrin Segen Gwenna,

bitte verzeih meine späte Antwort, Krankheit hielt mich erst fern, dann familiäre Angelegenheiten auf Nharam. Ich werde mich gerne an die Familie Ryzan wenden, sie handeln sehr gerne und besitzen eine große Leidenschaft beim Vermitteln ihrer Kultur. Bei einem meiner Besuche hätten sie mir fast bis zum nächsten Morgen über die Zubereitung ihrer Moccabohnen berichtet, ich denke, sie wären daher für dein Vorhaben genau passend!

Ich werde ihnen schreiben und dir eine Abschrift ihrer Antwort geben, vielleicht setzen wir uns danach zusammen um Termine zu besprechen oder anderes.


Der Herrin Schutz

Esther

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Montag 23. März 2026, 22:44
von Gwenna von Nordlicht
An Esther Sternlied.

ich hoffe, diese Zeilen erreichen dich wohlauf und dass du dich gänzlich von deiner Erkrankung den Strapazen der Reise hast erholen können. Zudem haben mich deine Zeilen der Bemühungen erreicht, alsbald einen menekanischen Kulturabend planen zu können. Erlaube mir hier aber etwas anderes anzusprechen.

In den vergangenen Tagen sind in Berchgard Flugblätter aufgetaucht, die deinen Namen tragen. Da ich dich bislang als Teil unseres Hauses geführt habe, erschien es mir nur recht, mich zunächst direkt an dich zu wenden, bevor vorschnelle Schlüsse gezogen werden.

Ist es tatsächlich deine Feder, die hinter diesen Blättern steht, oder haben wir es mit einer jener unfeinen Einflüsse zu tun, die darauf abzielen, Unruhe zwischen unsere Städte zu tragen? Du wirst verstehen, dass ich diese Möglichkeit nicht unbedacht lassen kann.

Sollten die Flugblätter von dir stammen, dann lass uns das Thema ebenso ansprechen, wenn wir zusammenkommen.

Mit besten Wünschen,
Gwenna

An Helisande

Verfasst: Dienstag 7. April 2026, 06:04
von Gwenna von Nordlicht
07. Wechselwind 269

An Ihre Erlaucht Helisande von Alsted.

Meine sehr fleißige Angestellte, Fräulein Marcel, ist in den Angelegenheiten um die Zisternen
ein Stück weitergekommen. Jedoch benötigt es nun, um konkrete Vertragsverhältnisse
zu schaffen, eine engere Absprache. Hättet Ihr gegebenfalls Terminvorschläge für mich,
zu denen wir zusammenkommen können, damit Fräulein Marcel uns von ihrem Treffen
mit den Kaluren berichten kann?

Mit besten Wünschen,
Gwenna

Antwort für Gwenna

Verfasst: Mittwoch 8. April 2026, 20:12
von Helisande von Alsted
08. Wechselwind 269
Haus Tiefenberg

Meine werte Gwenna,

das liest sich überaus vielversprechend! Ich kann Euch und dem Fräulein Marcel den morgigen Abend (09. Wechselwind)oder den Abend darauf anbieten. Kommt doch bitte beide einfach in den Dorfkrug.

Helisande

Re: Schriftverkehr des Hauses Tiefenberg

Verfasst: Montag 20. April 2026, 13:27
von Innes Ontanu
20. Wechselwind im Jahre 269

An Ihre Erlaucht Helisande von Alsted,
leider überbringe ich schlechte Nachrichten, welche ich Euch jetzt in aller Kürze bekannt geben und zur späteren Stunde heute persönlich ausführlicher schildern möchte.

Im Rahmen meines Trainings kam ich eben an unserem Schrein der Ehre im Westen vorbei und musste mit Entsetzen, seine Schändung feststellen.
Holzbarrikaden, Blut und allerlei Unrat beschmutzen unseren heiligen Ort.

Wessen Handschrift das mutmaßlich ist, muss ich nicht näher erläutern.

Ich werde am Abend in Berchgard vorbei schauen.

gez.
Innes