Fainche hat Ihren Diamant Schild bei mir abgeholt und sich durch ein paar Zusatzarbeiten noch einen kleinen Nachlass von 5 Goldkronen für Euch erarbeitet. Somit bleiben noch 90 Goldkronen offen.
gez.
Moderatoren: Adoran [Mod], Thyren [Mod]
Serina Marcel hat geschrieben: Freitag 31. Oktober 2025, 07:54 Eine Zusammenfassung des Gespräches mit den Kaluren vom 30. Goldblatt des Jahres 268 findet sich im Büro des Rathauses, zurechtgelegt zur Einsicht für Vogtin Gwenna von Nordlicht:
Zur achten Stunde des Abends fand man sich zur Erörterung der Möglichkeiten des auf die Oberstadt erweiterten Brandschutzes in Nilzadan zusammen.
Die Gesprächsrunde wurde geleitet durch den Diplomaten Chrom Felsschläger unter Beisitz des Gesellen der Bauhütte Keldion Donnerkeil.
Aufgrund des Gespräches ist zu vermelden, dass Bohrarbeiten in der Oberstadt keine Option darstellen und dieser Plan verworfen werden muss. Es bestünde zu deutliche Gefahr, dass dies zu Steinschlägen innerhalb des Nilzadan führen könnte oder gar zu Abstürzen der Wohngebäude in die darunterliegenden Bergschichten.
Es wurden alternative Lösungsvorschläge unterbreitet, die ich zur weiteren Beratung vorlege; auf dass hierüber auch mit ihren Erlauchten von Alstedt eine Beratung und Entscheidung getroffen werden kann.
Folgende Punkte wurden hierbei aufgeführt:
- Schmelzwasser der Bergspitze könnte in durch die Kaluren errichtete Zisternen aufgefangen werden.
- Durch Pumpen könnte Wasser aus der Unterstadt in die Oberstadt umgeleitet werden.
- Während der Errichtung eines neuen Tunnels, der gen Berchgard führt, wurden Wasserläufe entdeckt, welche durch Kanäle in die Oberstadt geleitet werden könnten. Dieses in einer Weise, die jegliche Sabotage unmöglich macht.
Weiterhin wurde angeboten, die Wohnhäuser, welche aus leicht brennbarem Holz gebaut sind, durch die Kaluren zu verstärken, um sie so weniger brandanfällig zu machen.
Über etwaig entstehende Kosten wurde an diesem Abend nicht gesprochen, da oben aufgeführte Punkte nun erst einmal einer Entscheidung und gegebenenfalls Genehmigung unsererseits bedürfen.
Seitens der Kaluren wird man hierzu unsere Antwort erwarten.
Gez.
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An die Hohen Häuser des Lichten Reiches,
an die ehrwürdigen Vertreter der Kirche Temoras,
an Obrigkeit, Klöster und rechtmäßige Gemeinschaften des Landes,
mit gebührendem Respekt und im Geiste der Offenheit treten wir vor Euch, um darzulegen, wer wir sind und welches Wirken wir im Lichten Reich zu entfalten gedenken.
Nicht jeder Mensch ist an dem Ort daheim, an dem er geboren ward. Jenseits der Grenze liegt ein Reich, das streng im Gesetz und hart im Herzen ist. Manche, die von dort kommen, tragen dessen Schatten noch lange auf ihren Schultern – selbst wenn sie den Mut fanden, einen neuen Anfang im Lichten Reich zu wagen. Für solche Menschen besteht unsere Gemeinschaft.
Wir verstehen uns als Anlaufstelle für jene, die Alatarien den Rücken kehrten – sei es aus Glaubensnot, aus Gewissensgründen oder auf der Flucht vor Umständen, die sie nicht länger tragen konnten. Wir bieten ihnen vorübergehende Zuflucht, Rat und Beistand bei der Eingliederung in die Ordnung und den Glauben des Lichten Reiches.
Wir helfen im Umgang mit Kirche, Kloster, Obrigkeit und Regiment, weisen auf Pflichten wie Rechte hin und ermutigen zu einem Leben im Einklang mit Temoras’ Lehre und den Gesetzen des Landes.
Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Macht, Land oder Einfluss. Wir führen kein Banner über fremdem Boden und suchen keine eigenständige Stellung außerhalb der bestehenden Ordnung. Vielmehr streben wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kirche Temoras sowie mit den rechtmäßigen Institutionen des Reiches an. Unsere Arbeit soll ergänzen, nicht untergraben; stützen, nicht ersetzen.
Zugleich verschließen wir nicht die Augen vor der Wirklichkeit der Grenze. Es gibt Bande, die sich nicht mit einem Schritt lösen lassen – familiäre Verpflichtungen, unerledigte Angelegenheiten oder Nachrichten, die ihren Weg finden müssen, wo offene Worte versagen. Wir verstehen die Wege des Übergangs und wissen, dass manches Gut, manche Botschaft und mancher Mensch die Grenze leiser überquert als ein Heer.
Wo möglich und rechtens, vermitteln wir Kontakte, sammeln Informationen und unterstützen Händler oder Suchende besonderer Waren im Rahmen dessen, was mit Recht und Ordnung vereinbar ist.
Unsere Gemeinschaft ist kein Bund des Blutes und kein Geheimbund im Schatten. Sie ist offen für jene, die den rechten Glauben achten, die Ordnung des Reiches respektieren und den Willen tragen, anderen in schwieriger Lage beizustehen. Niemand ist auf Dauer gebunden; niemand wird gehalten, der seinen eigenen Weg gehen will.
Wir verstehen uns nicht als Ziel – sondern als Übergang.
Als Brücke zwischen Gestern und Morgen.
Als stille Hand, die hält, bis ein Mensch wieder auf eigenen Füßen stehen kann.
So treten wir vor Euch, um Vertrauen zu suchen und nicht im Verborgenen zu wirken. Wer mehr über unser Tun wissen möchte, dem stehen wir Rede und Antwort. Wer Zweifel hegt, dem begegnen wir mit Offenheit.
Die Tür unserer Gemeinschaft steht offen – doch sie schließt leise.
Mit Hochachtung und Respekt
Liv Kormin, für
Die Heimkehr
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An Herrn Marlan Kabo, Oberst des Lichtenthaler Regiments!
Ich hinterlege das Schreiben im Haushaltssitz, da Euer Wohnhaus in Berchgard wohl nicht mehr das Eure ist.
Am Abend der Versammlung des Haushalts Tiefenberg habe ich mich zuweilen unhöflich verhalten und dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich habe den Fokus aus falsch platzierter, persönlicher Empfindlichkeit in eine Richtung gelenkt, die dem Anlass nicht angemessen war. Ich hoffe daher in diesen Zeilen etwas wiedergutmachen zu können:
Ich gratuliere Euch beiden aufrichtig zu Eurer Verlobung. Gewiss sind Fräulein Cecilia und Ihr zuvor schwere Wege allein und schließlich schwere Wege gemeinsam gegangen. Und so wünsche ich Euch, dass Euch die kommenden Pfade auf dieser vom Krieg gebeutelten Insel gemeinsam wesentlich leichter vorkommen mögen. Immer mit dem Wissen, dass das Leben Euch eine Zukunft bereit hält, die es wert ist.
Auch Eure Erhebung zum Oberst ist mehr als verdient und mag Euch Türen und Tore öffnen, ganz Lichtenthal auf Eurer Reise in eine Vision der Zukunft mitzunehmen.
In diesen Zeilen erbete ich um die Erlaubnis Eure Verlobung wohlwollend in der Tiefenberger Kunde erwähnen zu dürfen. Nicht als Sensation, doch als Fußabdruck in der Chronik dieses Herzogtums und Achtung Eurer beiden Namen.
Mit besten Wünschen,
Gwenna von Nordlicht
An Esther Sternlied.
Ich hatte zugesagt mich noch einmal wegen des vorgeschlagenen Mocca-Abends im Dorfkrug an dich zu wenden. Am Abend der Versammlung im Haushalt Tiefenberg war es schon zu spät gewesen, um auf alle gemachten Vorschläge in die Feinheiten zu gehen. So hatte ich kaum die Gelegenheit zu beschreiben, welche Vorstellung hinter meinem in den Raum geworfenen Thema steckt.
Womöglich könnten wir den Dorfkrug öffnen und auch den Versammlungsraum so umstellen, dass wir Gäste zu einem menekanischen Kulturabend empfangen könnten und dafür gewillten Bewohnern der goldenen Stadt die Möglichkeit gäben, sich und ihre Waren zu präsentieren. Sie könnten nicht nur Mocca anbieten, sondern auch etwas über die Herstellung des Getränkes erzählen. Sie könnten Speisen ihrer Heimat reichen - natürlich bezahlt - und auch Moccatassen gegen Obulus bemalen lassen. Alles zum Thema, das Kultur vermittelt und niemanden zum Nachteil wäre. Das war mein erster Gedanke hierzu, die Ideen können natürlich abgewandelt werden. Wenn du Kontakte hast, die du diesbezüglich aufnehmen möchtest und Interesse daran hast, das ganze zu verfolgen, würde es mich freuen.
Mit besten Wünschen,
Gwenna
An Threlm Rauh.
Als es um das Wurfscheiben-Turnier ging, wirktet Ihr sehr begeistert und ich hoffe der Gedanke derlei auszurichten fängt Euch noch immer ein. Ich konnte Euch am Abend der Zusammenkunft des Haushalts nur einen kurzen Einblick in das Konzept geben, das damals bereits mit anderen Vogten geteilt wurde, sich aber letztlich nie umsetzen ließ. Auch wenn Ihr vielleicht vorhaben solltet es wesentlich kleiner auszurichten - auf Berchgard zu begrenzen oder auf ganz Tiefenberg auszubreiten - wollte ich Euch mein altes Konzeptschreiben beilegen. Vielleicht auch nur, um mich mit Euch irgendwann mal über eine Vision auszutauschen, die sich vermutlich nicht umsetzen lässt. Aber ich freue mich darauf, sollte es uns gelingen, in Berchgard ein Spiel auszurichten und die Kurzweil zu genießen.
Mit besten Wünschen,
Gwenna von Nordlicht
(ooc: Link per PN/DC)
An Esther Sternlied.
ich hoffe, diese Zeilen erreichen dich wohlauf und dass du dich gänzlich von deiner Erkrankung den Strapazen der Reise hast erholen können. Zudem haben mich deine Zeilen der Bemühungen erreicht, alsbald einen menekanischen Kulturabend planen zu können. Erlaube mir hier aber etwas anderes anzusprechen.
In den vergangenen Tagen sind in Berchgard Flugblätter aufgetaucht, die deinen Namen tragen. Da ich dich bislang als Teil unseres Hauses geführt habe, erschien es mir nur recht, mich zunächst direkt an dich zu wenden, bevor vorschnelle Schlüsse gezogen werden.
Ist es tatsächlich deine Feder, die hinter diesen Blättern steht, oder haben wir es mit einer jener unfeinen Einflüsse zu tun, die darauf abzielen, Unruhe zwischen unsere Städte zu tragen? Du wirst verstehen, dass ich diese Möglichkeit nicht unbedacht lassen kann.
Sollten die Flugblätter von dir stammen, dann lass uns das Thema ebenso ansprechen, wenn wir zusammenkommen.
Mit besten Wünschen,
Gwenna
07. Wechselwind 269
An Ihre Erlaucht Helisande von Alsted.
Meine sehr fleißige Angestellte, Fräulein Marcel, ist in den Angelegenheiten um die Zisternen
ein Stück weitergekommen. Jedoch benötigt es nun, um konkrete Vertragsverhältnisse
zu schaffen, eine engere Absprache. Hättet Ihr gegebenfalls Terminvorschläge für mich,
zu denen wir zusammenkommen können, damit Fräulein Marcel uns von ihrem Treffen
mit den Kaluren berichten kann?
Mit besten Wünschen,
Gwenna
20. Wechselwind im Jahre 269
An Ihre Erlaucht Helisande von Alsted,
leider überbringe ich schlechte Nachrichten, welche ich Euch jetzt in aller Kürze bekannt geben und zur späteren Stunde heute persönlich ausführlicher schildern möchte.
Im Rahmen meines Trainings kam ich eben an unserem Schrein der Ehre im Westen vorbei und musste mit Entsetzen, seine Schändung feststellen.
Holzbarrikaden, Blut und allerlei Unrat beschmutzen unseren heiligen Ort.
Wessen Handschrift das mutmaßlich ist, muss ich nicht näher erläutern.
Ich werde am Abend in Berchgard vorbei schauen.
gez.
Innes