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Verfasst: Dienstag 31. Januar 2006, 14:06
von Argos Hinrah
In den letzten Tagen war Argos einfach nur glücklich darüber mit der Frau die er Liebte zusammen seien zu können doch eins stand noch im weg.
Falks segen hatten die zwei schon nur Caillys nicht. Und die hatt er heute gafragt und auch ein 'Ja' bekommen.
Er war einfach nur glücklich doch Eri wollte das Argos bei ihr mit in den Fellen schläft natürlich hatte er nichts dagegen doch was würden Falk und Cailly sagen.
Zuerst waren sie sehr misstrauisch doch nach langem hin und her durfte er schlieslich. Konnte man noch glücklicher seien als jetzt? Wohl kaum glücklicher ging schon fast nicht mehr und natürlich er wollte sie auch bald Handfasten doch in 30 Sonnenwenden war schon sehr früh.
Er Liebte sie und wen sie es wollte würde er es auch tun.

Eri, Hedwig und Argos kammen von einer Harten Jagt. Argos wollte sich eingendlich hin legen und sich für den nächsten Tag ausruhen.
Eri kamm ins Zimmer gestürtzt sprang auf Argos drauf und wollte das er mit nach unten kommt da Fjorleif da war und er mit Falk reden wollte.
Argos war müde er wollte eigendlich nicht mehr doch ihr zu liebe setzte er sich noch einige Minuten mit in die Taverne.
Der Tresen war wie immer reich gedeckt mit Met und Fleisch. Er griff sich ein Met trank es aus schlinng einige stücke Fleisch runter strich Erinnes Harre aus dem Nacken gab ihr einen sanften Kuss verabschidet sich von den anderen und legte sich dann doch schlafen.
Er hat sich dennnoch vor genommen auf Eri zu warten es dauerte ewig bis sie kamm uns schlussendlich Schlief er dich ein.....

Verfasst: Mittwoch 1. Februar 2006, 12:29
von Erinna Hinrah
Wieder wachte sie neben Argos auf. Sanft glitten ihre Hände kurz über seinen Rücken und zärtlich strich sie mit ihren Lippen über seinen Hals, ehe sie sich sacht erhob und nach unten in die Taverne spazierte. Es war noch nicht mal hell draussen, kein Vogel zwitscherte. Ihre bernsteinfarbenden Augen ruhten in den Flammen des Feuers in der Taverne.

Sie dachte über ihren Traum nach der wie hunderte Blitze und Feuern zugleich war. Sie hatte von Argos geträumt, nassgeschwitzt war sie wachgeworden und im ersten Moment nur noch eine gewisse Sehnsucht verspürt. Falk fragte sie ob sie mit Frühstücken wolle und sie bejahte, auch wenn sie gar keinen Hunger verspürte.

Dann wurde irgendwann von Beltaine, Entjungferung und so weiter gesprochen. Dinge wurden erklärt und Erinna war innerlich dankbar als sie endlich einen Weg fand jagen zu gehen. Eigendlich wollte sie lieber eiskalt Baden und zur Ruhe zu kommen, aber das Verausgaben wärend der Jagt tat ihr auch ganz gut. Sie dachte dabei über Beltaine nach. In ungefähr einem Mond war Beltaine, einerseits freute sie sich, andererseits hatte sie aber auch Angst davor.

Nach einigen Stunden der Mittag war herangeschritten kam sie erschöpft zum Clan zurück. Die Beute wurde verstaut und danach kroch sie wieder in ihre Felle. Argos lag noch immer dort und sie kuschelte sich eng an ihn. Halb schlafend glitten ihre Hände über seinen Rücken, tiefe Sehnsucht machte sich in ihrem Körper breit. Sie wusste sie durfte ihr nicht nachgehen, noch nicht, noch lange nicht und nur einzig mit der Fantasie davon schlief sie wieder ein, ihre Nase an Argos' Hals gekuschelt.

Verfasst: Donnerstag 2. Februar 2006, 09:31
von Erinna Hinrah
Der Tag begann mit einem Gefühl das sie verwirrte. Sanft beugte sie sich über Argos der noch immer schlief und gab ihm einen vorsichtigen Kuss auf die Lippen, ehe sie ihr Zimmer verlies. Langsam kam bei ihr wieder ein ordendlicher Schlafrythmus rein. Sie ging jetzt nicht mehr erst im Morgengrauen in die Felle sondern viel eher.

Mit ihrem von Natur her zausigem Haar und sich reckend und streckend tapste sie auf nackten Sohlen und nur in ihrer Schlaftunica gekleidet hinunter in die Taverne. Einen kurzen Stop legte sie beim Brunnen ein und wusch sich leise aufquietschend das Gesicht mit dem eiskalten Quellwasser. Danach schnappte sie sich mit einem gewohnten Griff einige Brocken Fleisch und kaute jene langsam und ins Feuer starrend

Sie dachte nach, alles im Clan schlief noch, so konnte sie ruhig ihren Gedanken nachhängen, ungestört. Sie musste daran denken wie treu sie Falk geworden war. Selbst Argos stand für sie hinter Falk. Sie mochte seine Eigentumssprüche gar nicht leiden. Er war zwar der Mann den sie liebte, aber er war nicht ihr Vater. Das war für sie ein grosser Unterschied. Für sie stand Falk an erster Stelle. Sie hatte sich selber beobachtet, wie unrhig sie geworden war, als der Dämon gestern alle zu boden warf, nur sie nicht. Leif, Argos und Falk.

Es war nicht Argos zu dem sie gegangen war, es war nicht Leif. Sie schaute unendwegt zu ihrem Vater, ihn rüttelnd. Er hatte ihr in den Wochen nach ihrem Unfall soviel gegeben. Argos auch, keine Frage, aber es war ein Band zwischen ihr und Falk dass niemand brechen konnte. Falk hatte sein Blut mit ihr geteilt, am Baum der Ahnen, er war am Tag, als Seymour starb da, hatte mit ihr geredet, hatte es geschafft das sie den kleinen Leichnam loslassen konnte und ihm in den Arm drücken konnte. Argos hätte es nie geschafft, ihn hätte sie verprügelt hätte er auch nur gewagt den Leichnam zu berühren. Sie vertraute Argos, das war so sicher wie das Temora eine Göttin war, aber er war halt nicht Falk.

Sie hatte Falks Körper als er bewusstlos war mit dem ihren geschuetzt, als Argos und Leif hinter ihr kämpften. Lieber wäre sie gestorben, als das Falk etwas zustiess. Es verwirrte sie etwas. War sie schon immer ihm so loyal gegenüber gewesen?

Lange dachte sie über ihren Traum nach. Ein Mann war dort gewesen, sie hatte sein Gesicht nicht erkennen können, aber das wollte sie vielleicht auch gar nicht. Beim Gedanken an den Traum schloss sie ihre Augen und lies ihn revü passieren. Dabei schlang sie ihre schmalen Arme um ihren Körper. Das warme Gefühl das sie empfunden hatte, breitete sich langsam in ihrem Körper wieder aus und schnell riss sie die Augen auf und blickte sich verstohlen um. Dann seufzte sie leise und tat ihre Pflichten im Clan. Sie fragte sich, ob sie jenes Gefühl später mal haben würde, wenn sie es nicht nur im Schlaf träumte sondern am eigenen Leibe wahrhaftig erfuhr.

Verfasst: Freitag 3. Februar 2006, 20:40
von Erinna Hinrah
Die Nacht war wie die zwei davor ebenso. Unruhig war ihr Schlaf, voller verwirrender Träume. Ihr war mal heiss, dann kalt im Traum und wieder war da dieser Mann. Sie fing einzig aus Verwirrung an, sich von Argos und alles was männlich war im Clan zu distanzieren. Sie wusste nicht wie sie sich verhalten sollte.

Tagsüber ging sie soviel wie nur eben möglich jagen. Meistens alleine, weil sie so am besten sich konzentrieren konnte. Sie erwischte sich selber oft wie sie an ihre Träume dachte und es irritierte sie. Manchmal schlief sie lieber draussen, in Shajas Felle.

Selbst Falk wich sie aus. Nur mit Viola hatte sie über ihre Träume gesprochen, auch wenn Viola nicht wirklich etwas damit anfangen konnte, sie hatte ihr auch von Beltaine erzählt. Es war eine an sich lustige Stunde gewesen, sie hatte sich an Viola gekuschelt und beide hatten wie Tratschweiber geplappert. Doch beschwor sie Viola nichts über die Träume weiter zu erzählen.

Verfasst: Dienstag 7. Februar 2006, 12:12
von Erinna Hinrah
Das Gespräch tief in der Nacht, gab Erinna wohl endlich das Gefühl, dass wirkliche Gefühl von Familie. Freia, Falk, Aurora und Leif, versuchten sie wenigstens zu verstehen.

Sie brauchte nur den Mund aufmachen und reden, sie spürte das Band von Vertrauen, sie sah die sanften besorgten Blicke, nur einfach den Mund aufmachen. Wo nur war ihr eigenes Vertrauen geblieben? Sie machte den Mund auf und sie redete, aber wer ihr genau zuhörte, merkte, es war nicht das, was sie eigendlich sagen wollte. Sie wollte so gerne sagen

ich fühl mich als eine fremde unter euch, ihr alle kennt euch, ihr kennt sogar dinge von mir an die ich keinerlei erinnerung habe, ihr erwartet soviel von mir, dinge die früher einmal da waren, es ist alles so fremd


Statt dessen sprach sie über Argos, über Ian und über das Feuer

das feuer weis bestimmt alleine schon mehr über mich als ich selber, jede nacht sitze ich hier und lausche dem knistern, manchmal glaubt man das es sogar reden könnte.

Auroras Worte, Freias Worte, Falks Worte, Leifs Worte, sie alle gaben ihr zu denken, aber sie war wie.... wie blockiert. Sie sprach eher darüber das sie sich im Moment von Argos eingeengt fühlte, aber sie sprach nicht davon das sie nicht mehr wusste wem oder was sie glauben konnte. Sie sprach nicht davon dass sie sich unwohl fühlte wenn alle zusammen sassen, lachten und sie selber das Gefühl hatte wie eine Fremde unsichtbare dabei zu sitzen. Sie sprach nicht wirklich davon dass sie abgesehen von Falk, Cailly und Viola nicht mehr wusste wie man vertraute. Sie spürte das Band von Familie, sie spürte das Vertrauen was man ihr entgegen brachte. Doch hatte sie das Gefühl, das es so unendlich dünn ist das wenn sie eine Fliege gefangen im Spinnennetz nur einmal sich falsch bewegen konnte und alles zerriss. Ein Gefühl das vielleicht nur von ihrer Seite her bestand. Sie wusste es nicht.

Falk bot ihr an wieder oben bei Cailly und ihm zu schlafen. Zu gerne nahm sie das Angebot an, bei Falk fühlte sie sich wie ein Kuchen unter einer Käseglocke. Sicher und geborgen. Ganz an den äussersten Rand der Felle legte sie sich und beobachtete Cailly und Falk wie sie beide nach kurzer Zeit schliefen. Irgendwann schlief sie selber ein. Es war ein unruhiger Schlaf, nicht von Alpträumen geplagt, aber von anderen Träumen. Nachdem sie wach wurde, versorgte sie die Tiere und wartete ab was der Tag bringen würde.

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2006, 10:56
von Erinna Hinrah
Einfach nur in Ruhe jagen gehen, mehr wollte sie eigendlich nicht. Sie ging in die Katakomben um einfach nur nachzudenken, aber mit dem was da kam, rechnete sie gar nicht. Cordovan Arres. Innerlich wollte sie ihn am liebsten zerfetzen, aber noch war nicht die Zeit, sie spürte es.

Als er sie auch noch ansprach

Dem Gottknig zum Grusse...Fremde

knurrte sie nur leise und drehte sich auf dem Absatz um. Er lies sie aber nicht wie gehofft in Ruhe, er verfolgte sie auch noch und spottete

hat euch die angst gepackt das ihr geht!?


Das reichte und leise doch noch hörbar antwortete sie

pah - Angst vor einem Kerl? Das ich nicht lache.

mehr sagte sie nicht, sondern sie ignorierte ihn, aber er hörte einfach nicht auf, er verfolgte sie weiterhin. Die Sätze die er ihr an den Kopf warf hätten eigendlich gefordert ihn auf der Stelle zu enthaupten, aber noch war nicht die Zeit.

schlottern euch schon die knie?
oder sind das die knochen skelette
ist das die art einen fremden zu grüssen?
seid doch nicht so feige
ich haette nicht erwartet das der clan hinrah solche wie euch
in seinen reihen dultet
und die sprache scheint sie auch verloren zu haben
beachtlich
will sich die frau des clan hinrahs nicht zu erkennen geben


Auf keines seiner Sätze antwortete sie mehr, ihn voellig ignorierend konzentrierte sie sich auf das kämpfen, für blöde Floskeln und pöbeleien hatte sie weder die Lust noch die Zeit. Irgendwann verschwand er endlich und nachdem sie genug gekämpft hatte ging sie ebenfalls. Innerlich kochte sie vor Wut, aber die Blösse würde sie ihm nie geben, zumindes nicht solange die Zeit noch nicht reif war dafür. Irgendwann das wusste sie, wäre sie es die auf ihn runterspucken würde wenn er am Boden lag und es ihm heimzahlen. Einen Wolf den man lange genug triezte wurde irgendwann zu einer gefährlichen Waffe die sich gegen den richtete der ihn triezte.

Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2006, 17:42
von Erinna Hinrah
Lange hatte sie mit Argos gesprochen. Sie wusste nicht was er dachte, aber sein Verhalten deutete daraufhin das er einen Schlussstrich ihrerseits sah. Sie nahm es hin, ohne wirklich etwas zu empfinden dabei. Sie fror entsetzlich innerlich, als wenn eine eisige Hand sich um ihr Herz krallen würde.

Seine und ihre Sätze wirbelten in ihrem Kopf herum.

Hossa... Schatz

Vorsichtig klang er, vielleicht unsicher wie sie reagieren würde

Du wolltst reden?

aye..
Setzt dich doch
Es geht um gestern als Leif und Sven mit mir gesprochen haben
Sie....Sie sagten das du dich ney mehr so wohl fühlst bei mir
Und das wen es so weiter geht wie jetzt es bald aus seien wird
Ich weis ich habe sicher einige fehler gemacht
Die überflüssig waren


Jeder macht Fehler


Aber ich will dich ney verlieren....
Aber ich will auch das du dich wohl fühlst
Und wenn das bei mir ney der fall is will ich deinem Glück ney im weg stehen



Glück.... das ist mir fremd


Aber das soll es ney
Wenn es dir fremd is nur weil du dich nicht von mir lösen kannst
Will ich dir dein Glück ney nehmen


Ich weis nichtmal, was Liebe überhaupt ist Argos, ob ich Liebe jemals empfunden habe Ja ich habe gesagt das ich dich liebe...vielleicht.... Weil ich mich geborgen fühlte

Was fühlst du denn überhaupt?

Ich weis es nicht

Wenn du es ney weist wer denn dann?


Ich hatte mir alles so wunderbar vorgestellt... Liebe, Ehe, Kinder...
Von einem Moment auf den anderen.. war es wie weggeblasen
Je weiter Seymours Tot in die Ferne rückt, desto weniger fühle ich noch


Eri
Du musst Seymousr auch wenn es schwer ist vergessen
Das Leben geht weiter
Du darft ney so lange Trauern


Vergessen..... werde ich ihn NIE!

Vergessen wir ihn keiner von uns
KEINER


Du hast gerade gesagt ich soll ihn vergessen
ich bin seine Mah gewesen
sowas kannst du nicht erwarten
nicht von mir!


Du sollst ihn ney vergessen sondern vergessen zu Trauern


Ich trauer ney... ich befinde mich nur in einem Leeren Raum..

Es bringt dir nix wen du in Jahren noch Trauerst
Jeden Raum kann men füllen


Meinen nicht

aye..
Deiner erst recht
Du willst es nur ney


Wieso meinen erst recht?
Mein Raum ist gefuellt mit Muell... mit aussagen von verschiedenen Seiten..


Weil ich dich Liebe und dir helfen werde
Nicht nur ich die ganze Familie wird dir helfen
Du musst dir nur helfen lassen


Ich nehme Hilfe an Argos, wenn sie kommt, nicht wenn man es mir hundertmal sagt
Worte sind keine Taten


Dann sag auch mal was du brauchst
Komm auf mich zu, geh auf Falk zu oder wen weis ich


Und was ist wenn ich mal einfach gar nichts brauche?

Dann bist du auch glücklich

Nein

Dann willst du auch hilfe

Nein!

Aber was


Verzweifelte schüttelte er den Kopf, verstand er sie einfach nicht, oder wollte er sie nicht verstehen?

Man kann andere auch mit dauerdem hilfe anbieten einsperren Argos...
Ich will keine Hilfe, ich brauche keine hilfe und wenn ich welche doch mal brauche
dann sage ich etwas


Dann helf ich dir halt ney mehr

Verbittert sprach er es aus und es gab Erinna einen Stich in ihr Herz

Du warst mir eine sehr grosse Sttze bei Seymours tot und da habe ich mehr
als deutlich gezeigt das ich es auch gebraucht habe
aber ich mag zwar zerbrechlich erscheinen, aber ich bin es ney


Hab ich gesagt das du zerbrechlich bist
Und dafür habe ich die auch noch ney eingeschätzt


Nein aber du packst mich in Watte ein...

Dann sag was
Wenn du es hin nimmt
Und dann so zum schluss reagirst wie jetzt
Machst du es nur schlimmer


_was_ erwartest du von mir argos?

Was ich von dir erwarte?
Ganz einfach
Ich möchte nur das du mir sowas sachst
DU hast mir nie was davon erzählt as ich dich einenge
Und jetzt bekomm ichs so dick
Meine Kiste is wech
Ich darf im Gäste Zimmer schlafen
Weis du eingendlich wie ich mich gestern gefühlt hab?


Ich kann es mir denken

Wie der letzte Dreck
Ich habe gedacht ich kann hir niemandemn in die Augen mehr schauen
So wie gestern habe ich mich noch ney gefühlt
Noch Ney!
Ich dachte zuest das ich alles verloren hab. ALLES!


Willst du wissen, wieso ich nuad gesagt habe?

aye..

Weil, du so glücklich warst, wie ein kleines Kind dem man etwas besonderes schenkt...
wenn man jemanden liebt, dann will man genau das erreichen
Ich hätte auch zu Falk gehen können,
aber
Falk hätte dich rausgeworfen, aus dem Clan....Das wollte ich nicht...


Ich war auch glücklich
Glücklicher als je zuvor


Leise aber drohend klang ihr Brummen, dass sie ihm entgegen brachte

Darf ich erstmal ausreden?!

aye.. Tut mir leid

Ich wollte nicht das Falk dir was antut und aus dem Clan wirft
weil
Hier deine Familie ist, wenn auch nicht vom Blute her
aber vom Herzen
Hätte ich auch nur einen Ton zu falk gesagt
sässest du ney mehr hier
sondern wärest irgendwo halb erfroren
ein Tiefländern ohne Clan ist tot


aye.. und dafr Danke ich dir

Das... Argos ist Liebe.... Ich habe mit meinem Brottr gesprochen und mit meinem Freund
der mir wie ein Vater ist, oder besser, der mir wie ein besonderer Vertrauter geworden ist
Ich habe sehr lange nachgedacht, ob ich überhaupt jemals rede
oder einfach nur schlucke
weil ich gesehen habe wie glücklich du warst
Jemandem das Glück zu geben ungeachtet dessen ob man selber
glücklich ist... das ist Liebe Argos
Ich habe sehr lange mit mir gerungen... und ich fühlte mich selber wie Dreck gestern


Ich konnt dir ney ansehen das du unglcklich warst

Ney? Ich habe mich immer mehr zurückgezogen...

Und du hast recht
Liebe ist zu wollen das der Andere glücklich ist
Und darum will ich das du glücklich bist
Und wen du mir doch was gesacht hättest
Ich hätte dir sicher ney den Kopf abgerissen


Es war einfach zu früh, dass wir usammen zogen... Ich wollte einfach nur das du nicht mehr auf dem blanken Boden schlafen musst
Und ich wollte das die Felle ney mehr kalt und leer sind
Das jemand neben mir liegt wie seymour, wenn ich wach werde
Das jemand da ist wenn ich von einer Jagt wieder komme, wie seymour damals


Und meinst du ich hab Bewusst gegen die Regenl verstossen? Ich wrde sowas ney absichtlich machen


Nein... ich war trotzdem endtäuscht...

Leise nur klang sie, den Blick fest gen Boden gerichtet

Ich will bis zum zweiten Segen alleine wohnen.....

Es klang hart, es sollte auch hart sein, auch wenn es ihr selber sehr weh tat in dem Moment

aye.. Is villeicht auch besser so

Es hat mit mir zu tun Argos
Ich habe Nachts Träume und ich weis das ich mich beim nächsten mal nicht mehr beherschen werde
Ich will nicht wieder kahlkpfig herumrennen, für einige Minuten hochgefühl
Die Regeln sind so streng bei uns beiden, weil ich Falks Tochter bin
und ein Vorbild abgeben muss


Also ist es aus

Er begann zu weinen, Erinna kämpfte mit sich, am liebsten wollte sie ihn in den Arm nehmen, aber sie musste jetzt, ein einziges mal stark bleiben.

Habe ich das gesagt?

Ney... Aber es hrt sich so an


Dann hörst du falsch


Was sollte ich denn dan hren? Wenn ich jetzt falsch höre

Ich träume Nachts mit einem Mann zu schlafen, Argos..... Ich will keinen Fehler machen Ein Fehltritt und es ist nicht mehr an uns beiden, sondern es ist dann Falk der alles trennt

Seit wann? Doch wohl ney seit....

Nein... Schon lange davor... Ich sehnte mich nach Berührungen.... nach Zärtlichkeiten....Die dann auf einmal verschwanden, es gab kein Gefühl des Sehnens mehr..Nur noch die Träume

Aber berühren und zärtlich zu einander sein das dürfen wir doch
Es war ein Fehler, ein Ausrutscher was da passirt ist.
Und es war sicher ney absichtlich gemacht


Ich weis ney ob das gut ist... Ich weis ney ob ich es dann bin die die Regeln bricht

Dann hast du wohl recht

Du würdest mich hassen, wenn ich jetzt offen reden wrde Argos

Ney sicher nicht
Genau das will ich doch


Doch...

Bevor ich wieder alles auf einmal abbekomme so wie gestern
Und dann würd ich dich hassen


willst du wissen, welcher mann es ist, mit dem ich in meinen trumen schlafe?

Er streichelte ihr über die zotteligen Haare und schluckte tief bevor er antwortete

aye...

Als sie ihm den Namen zuflüsterte fiehl er erschrocken von der Bank und starrte sie fassungslos an.

Ich dachte du Liebst _mich_


Kopfschüttelnd rannte Argos aus der Taverne ins Gästezimmer
Knirschend biss sie die Zähne zusammen und verliess die Taverne

Ohh man!!!
Was hab ich blos falsch gemacht!!


Wie ein Irrer brüllte er dies, wärend sie nach oben ging.
Still hockte sie sich oben auf ihre Felle und starrte zum Fenster auf den Wald hinaus

ICH GEH JAGEN, UM BEI GEDANKEN ZU KOMMEN!


Schrie er von unten nach oben, sie schwieg dazu nur. als sie sicher war das er weg war, zog sie sich ihren Mantel an und stapfte in den Wald, sie floh regelrecht vor sich selber, vor Grimwould, vor Argos, vor allen. Sie wollte alleine sein. Sie genoss seit einiger Zeit schon die Einsamkeit, jene die sich in ihrem Herzen ausbreitete. Nein glücklich war sie seit einiger Zeit schon nicht mehr, war sie es überhaupt jemals, oder war es nur eine Einbildung. Aber sie beschäftigte sich mit den anderen, im Gegensatz zu früher. Man sah ihr ein wenig ihrer inneren Leere an, aber sie hatte gelernt zu vertuschen, mit gespielter Heiterkeit, der man nicht ansah das sie gespielt war, sass sie Abends wieder bei allen am Feuer. Noch lange, sehr lange dachte sie über das Gespräch mit Argos nach. Selbst noch in der Nacht.

Verfasst: Donnerstag 9. Februar 2006, 16:20
von Erinna Hinrah
Sie lauschte im Stillen Grimwould wieder einmal dem Knistern des Feuers. Ein Bild lag ihr die ganze Zeit im Geiste. Ronya bei Cordovan am Tisch. Erschuettert lag ihr Blick im Feuer.

Wurde sie denn nur immer enttäuscht? Man sah Erinna den restlichen Tag nicht mehr ausserhalb von Grimwould. Niemand konnte sie bewegen mit jagen zu gehen oder an anderen Aktivitäten ausserhalb Grimwould teilzunehmen.

Musste sie sich jetzt auch noch vor Ronya fürchten? Die die sie als beste Freundin ansah? Die die sich zu demjenigen setzte der Erinna wo es nur ging beleidigte? Gut heute schwieg Cordovan mal ihr gegenüber, aber sie traute dem Frieden kein Stück weit. Innerlich stöhnte sie auf, ausgerechnet Ronya. Langsam schloss sie ihre Augen, als sie jene wieder aufmachte, lag eine eisige Kälte in ihnen. Es war ihr zu eigen, wer sie enttäuschte dem drehte sie den Rücken zu und genau das sah man gerade in ihrem Blick.

Sie fühlte sich immer mehr in Grimwould gedrängt, immer wenn sie sich aufbäumte, wurde sie zurück gedrängt. Mit Syrellia hatte sie sich auch noch gestritten, weil jene in ihren Augen einfach nur ein Blindes Huhn war, das die Augen nicht aufbekam. Masste sich an Ciesas Weg und alles zu wissen, obwohl sie Ciesa nicht einmal kannte. Dummes Weib.

Aber sie schob es beiseite, sie hatte keine Lust weiter darüber nachzudenken. Sie hatte eigendlich gar keine Lust mehr über irgendwas noch nachzudenken. Ausgerechnet Ronya. Das war alles was ihr immer wieder durch den Kopf ging.

Verfasst: Freitag 10. Februar 2006, 13:47
von Erinna Hinrah
Kerzengerade sass sie in ihren Fellen und überlegte. Was hatte sie nochmal geträumt und vor allem WAS hatte sie geweckt?

Sie spürte wieder diese Übelkeit der Angst. Im Traum hatte sie Cordovan gsehen, wie er da in der Ecke stand und redete. Er hatte ihr im Weg gestanden und sie sah wieder die Machete des Sklettritters auf sie niederschlagen. Intinktiv hatte sie sich geduckt und nicht mehr nachgedacht. Sie spürte wieder wie die Machete sie striff den sie durchzuckenden Schmerz in der Schulter als sie sich duckte. Viel zu spät geduckt, viel zu abgelenkt gewesen. Ihr Blick ging hinter sie, quälend langsam. Der Sklettritter hatte sich von ihr abgewand und ging gezielt zu Cordovan. Ihre Chance. Durch die Knochenbeine huschte sie durch und zog im gleichen Moment ihre Keule nach oben. Das Sklett sank in sich zusammen, noch im Aufrichten wirbelte sie auf der Achse herum und zertrümmerte den Schädel des Skletts. War es seine Absicht gewesen das der Sklettritter sie zu Boden schlug, was wollte er eigendlich von ihr? Das Bild wechselte und sie sah wieder Ronya, wie sie sich zu Cordovan an den Tisch setzte, sie bekam nicht mit worüber die beiden sprachen, aber Ronyas Miene sprach von Freundlichkeit. War jene nur gespielt? War es echt? Mochte sie den Kerl?

Es Krachte und sie sass mit einem Ruck kerzengerade in den Fellen und blickte sich verwirrt um. Wieder krachte es und langsam verstand sie. Es waren nur Hirsche die sich mit dem, Geweih gegenseitig schlugen. Leicht blinzelte und registrierte da erst das es schon weit in den Mittag spät war und rasch schlüpfte sie aus den Fellen. Mit gespreizten Fingern nur kämmte sie sich ihre zotteligen, vom Sumpfschlamm verklebten Haare durch. Sumpf, sie hasste jenen, aber es war hin und wieder nötig mitzugehen, damit die die Zypresse schlagen konnten, jenes auch tun konnten. Mehrmals hatte sie es nicht geschafft die Echsen zu bewältigen und mehrmals besuchte sie dabei den Boden von unten. Langsam zog sie sich ihre Rüsstung an und ihre Stiefel. Alles war dreckig und roch nach Sumpf, Wald, Wolf und Stall.

Finn und Tami hatten ihre Arbeit schon erledigt. Als sie nachsehen ging, waren die aussortierten Hühner des Vorabends schon getötet. Sie brauchte sie nur rupfen und ausnehmen. Diese Arbeit hasste sie wie die Pest, aber sie musste gemacht werden. Mit den blutigen Federn in einer gesonderten Tasche, kletterte sie von Baum zu Baum und sammelte übriggebliebenes Obs ein. Danach sortierte sie alles ein und versorgte still die Pferde. Manche pusteten ihr zufrieden ins Gesicht, andere wieherten leise als sie kam und ihr Pferd legte kurz den dicken Kopf an Erinnas Schulter. Bei jedem Pferd kontrollierte sie gewissenhaft die Hufe. Dreckige Tiere wusch sie und mistete die Ställe aus.

Danach erst dachte sie an sich selber und gönnte sich ein klein wenig Fleisch und einen Krug mit kaltem Quellwasser. Nur leicht gesättigt, aber ihr Hals war wie zugeschnürt, kletterte sie auf das Dach. Schon seit einiger Zeit benutzte sie nicht mehr die Treppe, sie stärkte ihre Arme und Beine indem sie am starken Efeu nach oben kletterte. Es gehörte zu ihrem eigenen Übungen. Danach stellte sie sich den Menschen den sie am meisten hasste vor und betrieb Schattenboxen. Sich duckend, abrollend und herumwirbelnd übte sie bis ihre Kräfte nachliessen und ihr Douplet vorne und am Rücken klatschnass vom Schweiss war.

Ein Stück weit schritt sie die Treppen hinunter, dann kletterte sie über das Geländer und Sprang den Rest nach unten, sich geschickt abrollend. Sie spürte dabei mehr als deutlich ihre selber verbundene Schulter, es war aber pure Absicht. Sie wollte nicht si weichlich wie diese Weiber aus der Stadt werden und auch nicht sein. Kurz wurde ihr vom Schmerz schwindelig aber sie biss die Zähne zusammen. Langsam setzte sie sich an das Feuer und bediente sich an einem warmen Met. Eigendlich war ihr eher nach etwas kaltem, so warm war ihr nach ihrer morgendlichen Übung, aber sie wusste, dass das genau das Falsche für den Körper war.

Ruhig blickte sie den anderen endgegen, die von ihren Pflichten zurück kamen und unterhielt sich leise mit allen. Sie vergass durch das Erzählen von Geschichten, Abenteuern und Erlebtem völlig nochmal zu essen zu trinken und vor allem zu baden.

Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 15:17
von Erinna Hinrah
Irgendwas war anders im Clan. Sie spürte es förmlich. Sie hörte es in allen Ecken. Stille. Kein Hammergeklopfe mehr von den Schmieden, kein Sägen in der Werkstatt. Stille.

Ruckartig richtete sie sich auf, es war zu still hier, definitiv zu still. Es gab kein Kampflärm mehr, keiner rüsstete sich vernünftig für eine züchtige Jagt. Ihr Vater fiehl viel schneller um als sonst bei Jagten. Nein das war nicht normal und es gefiehl ihr nicht.

Die Weiber jammerten bei kleinen Wunden, sie trugen Kleider. Angewidert verzog sie ihr Gesicht. Sicher hin und wieder schlüpfte auch sie mal in ein Kleid, aber dennoch liebte sie ihre Lederhose und ihr Rüsstteil darüber. Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, ja nicht mal daran gedacht, sich wie ein Städter im Clan zu benehmen.

Kerle suhlten sich in selbstmitleid, Weiber jammerten, Stille durchborte den Clan und ihr Vater stand oft einfach nur da und starrte in den Wind. Eine Veränderung die sie nicht wollte, die sie nicht akzeptieren wollte. Wo war ihr stolzer Vater, der "HINRAAAH" bruellte und draufschlug? Wo war die KAmpfbegeisterung im clan geblieben.

Ihr Vater war vor einer Bürgermeisterin gekuscht, er hatte das Knie vor einer Elfe gebeugt. Das war nicht der Falk den sie kannte und den sie von Herzen als Tochter liebte, das war ein widerlicher Städter. Zorn kroch in ihr hoch und oftmals hörte man sie brummen.

Das ist kein Clan mehr, das ist eine widerliche jammernde Städtergilde geworden

Sie wusste sie ging damit etwas zu weit, aber ihr Zorn, zum Nichtstun verdammt, brachte sie fast dazu einfach irgendeinen der Claner zu verprügeln, nur um zu kämpfen. Sie verbrachte mehr Zeit denn jeh langsam ausserhalb des Clans. Irgendwo in den Wäldern, wo die Welt noch in Ordnung war, wo das Recht des Stärkeren galt.

Verfasst: Mittwoch 15. Februar 2006, 10:07
von Erinna Hinrah
Die Tage im Wald taten ihr gut. Das Recht des Stärkeren, Reviereinhaltungen, es bereitete ihr geradezu Freude in der Natur zu sein. Sicher es war noch nicht warm, die Zeit vor der Schneeschmelze war nochmal eine der kältesten, trotzdem fühlte sie sich wohl. Die Nächte und Tage waren rau und eisigkalt. Sie bemerkte davon kaum etwas, denn sie trug diesmal im Gegensatz zu letztesmal dicke Kleidung.

Hin und wieder schlich sie sich durch die Waldelfensiedlung und sammelte herumliegende Federn ein, sich daraus Pfeile machend. Sie achtete darauf das sie ihre Pfeile immer auf einen halben Köcher hielt (500). Manchmal schoss sie sich ein Reh von dem sie dann eine Zeit lang leben konnte.

Freiheit

Ein Wort das für sie wieder ein Begriff wurde.

Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2006, 04:21
von Erinna Hinrah
Der Clan, sollte das das Ende sein? Es zog nicht mehr nach Grimwould, es zog sie nur zu einem Menschen im Clan und sie wusste an genau jenen Menschen würde sie niemals rankommen.

Was hatte er noch gesagt?

Schau dich um, probier aus... tu einfach irgendwas, aber tu was...
und lauf nicht weg Verdammt Krümel, ich sage dir jetzt mal was das mein Vater zu mir sagte Du musst das Leben beim Kragen packen und krftig schtteln. Lass die Traditionen sausen, solange dein Jarl davon nichts erfährt ist es doch egal. du bist viel zu jung um mir dauerhaft zu gehorchen und das finde ich wirklich nicht schlimm
ich war genauso


Ich will dir aber gehorchen....

Es klang fast schon verzweifelt

Geh und flirte. Ich weiss du kannst es. stürz dich Hals über Kopf in etwas Neues... du hast ein Leben hinter dir gelassen, Wolf ist fort, Seymour ist tot. Zeit Erinna neu zu erfinden.


Was er ihr da gesagt hatte, nein das konnte sie einfach nicht, noch nicht, vielleicht auch niemals. Es war als wenn sie untreu würde damit. Mit wem anderes wenn sie Nachts von wieder jemand anderes träumte? Das ging einfach nicht. Sie ritt nach Berchgard und zog sich etwas über. Danach ritt sie durch Varuna um ihr Pferd abzustellen. Sie wusste ganz genau, mit dem was sie da trug zog sie die Blicke der Wachen, die Nachtwache hatten, auf sich. Sie spürte die Blicke förmlich, aber es liess sie nicht freuen, oder eitel kurz den Kopf zurückwerfen wie früher. Ihr Blick wurde unter den Blicken steinhart und eiskalt.

Langsam fast wie verloren streifte sie durch das schlafende Varuna, nur die Wachen riefen die Zeit aus und ihre Stiefel klackerten auf den Katzenkopfsteinen. Nahe der Taverne hörte man das gröhlen eines betrunkenen Gastes. Lautlos ging sie vorrüber, nur der rote Umhang flatterte leicht im Nachtwind und ihre blonden-silbringen Haare wehten mit dem Wind. Kurz hinter der Brücke zum Varuna Pass bog sie ab und verschwand ebenso lautlos im Wald.

Tief im Wald, gefolgt vom Heulen der Wölfe entfachte sie nach einiger Zeit ein kleines Feuer in das sie lange hineinstarrte. Die Worte ihres Jarls kreisten in ihrem Kopf herum. Langsam zog sie sich ihren Mantel an und lange erst nachdem das Feuer ausgebrannt war, die Sonne am Horizont erschien, schlief sie erst ein, tief verborgen zwischen dem Unterholz.

Verfasst: Freitag 17. Februar 2006, 11:33
von Erinna Hinrah
Die Nacht im Wald war kalt gewesen. Am frühen Morgen, noch bevor die Sonne aufging begab sie sich schon in die Höhlen um zu jagen. Es war die Zeit in der es am ruhigsten war. Verblüfft war sie gewesen als sie Kahor traf und er ihr gegenüber richtig freundlich war. Hatte er sie doch eher die letzten Wochen ignoriert. Sie hatte sich erst versteift und erwartet das er sie wieder ignorieren würde. Vielleicht war er auch nur gut gelaunt gewesen und würde sie später wieder ignorieren. Ein gebranntes Kind scheute das Feuer und sie misstraute dieser Freundlichkeit ihr gegenüber etwas.

Nachdem sie einiges verkauft hatte lungerte sie in Bajard herum. Ohne das die Wachen es merkten stahl sie ihnen ihre Goldbeutel. Ihre schmalen, kleinen Hände eigneten sich dazu hervorragend. Sie glitten wie Schlangen in die Beutel , oder an die Schnüre der Goldbeutel. Nichts deutete darauf hin das sie es gewesen war, die die Wachen um einige Münzen erleichtert hatte, nur ein Kerl hatte sie beobachtet, der sie aber nicht kannte.

Ihn ärgerte sie absichtlich, als er in der Bank war setzte sie sich gegen die Türe. Nachdem er seine Banktätigkeiten erledigt hatte und aus der Bank treten wollte kam er nicht heraus. Sie lauschte nach drinnen und stand langsam auf. Sie trat beiseite und in dem Moment flog die Türe auf und der Kerl flog im hohen Bogen die Stufen herunter. Eri hatte mühe nicht laut loszulachen. Gespielt besorgt fragte sie ihn ob er sich wehgetan hatte, nur ihre Augen lachten fröhlich. Er setzte sich wieder auf die Bank stufen und Eri nahm aus ihrer Tasche drei Äpfel, die sie gekonnt in ihren Händen durch die Luft jonglierte. Einen liess sie wie absichtlich in seinen Schoss fallen und er zeigte ihr gleich was er für ein Jammerlappen war. Er verzog das Gesicht und schrie sie förmlich an, was er ihr denn getan hätte.

Sie lächelte nur zuckersüss und der Wind bauschte ihren Umhang etwas auf und zeigte deutlichen ihren Zypressen-Dämonenknochen Kompositbogen. Der Kerl warf den Apfel ins Meer und meinte sie könne froh sein das er ihr nicht den Apfel an den Kopf geworfen hätte und kühl antwortete sie, ob er sicher sei das er das überleben würde. Irgendwann stand er auf bevor er sich vergesse und ging. Hell und klar klang ihr Lachen in den stillen Gassen von Bajard. Es hatte ihr richtig Spass gemacht ihn zu ärgern.

Ronya hatte ihr ja gesagt, in Bajard passiere ihr nichts solange es nur bei Worten bliebe, also konnte sie die Leute ruhig ärgern und sie dürften ihr nichts tun. Das wollte sie jetzt einfach mal feststellen und prompt suchten ihre bersteinfarbenden wachsamen Augen nach einem neuen Opfer.

Verfasst: Samstag 18. Februar 2006, 12:01
von Erinna Hinrah
Frei - Mehr ging ihr am Morgen nicht durch den Kopf. Sie schlief nicht lange, sobald die Sonne circa 11te Stunde anzeigte war sie wach und kletterte aus Falks und Caillys Fellen. Mit einem sanften Lächeln, dass man bei ihr selten sah, blickte sie Falk und zu Cailly. Kurz striff ihr Blick Caillys Bauch unter den Fellen und sie warf auch dem ungeborenen Ufarr einen sanften Blick zu.

Ich komme wieder Mah. Meinen Schwur, dich niemals alleine zu lassen, dich niemals zurückzulassen, werde ich einhalten Dah. Und du komm mir nicht zu früh auf die Welt Ulfarr.

Mehr konnte sie nicht sagen, ihr Blick war verschleiert von Tränen. Bei dem Gedanken an die Nacht, an das Gespräch, an das Thing, liefen ihr zwei Tränen herunter, innerlich weinte sie bitterlich aber nach Aussen zeigen, das war mit Seymours Tot gestorben. Langsam schlich sie durch das schlafen Grimwould. Kurz schaute sie zu Kahor rein und blickte zu ihm, wärend er schlief.

Dich und Falk habe ich am meisten enttäuscht, ich kann sowas nicht wieder gut machen denke ich, aber ich kann beweisen das ich meinen Weg finden kann.

Wieder huschte eines ihrer seltenen sanften Lächeln über ihre Lippen und zärtlich schob sie das Fell das etwas herabgerutscht war wieder vernünftig über Kahor. Zärtlich strich sie über jede Mähne der Pferde, überprüfte kurz voellig automatisch die Hufen. In der Taverne nahm sie sich etwas Proviant mit und einige leere Krüge. Die zwei Monde die ihr blieben, würden zeigen was sie wirklich wollte. Mehrmals sah sie zurück, wärend sie nach Bajard wanderte.

Die Tradition war geändert durch ihren Willen sich zu finden. Sie war die erste Frau im Clan die ausserhalb des Clans leben durfte nur um ihren Weg zu finden. Sie war auch die erste die mit dem zweimonatigen Auszug den zweiten Segen bekam. Sie war endlich frei, sie konnte entscheiden ganz nach ihrem Herzen ohne jemand anderes vorher zu fragen und zu bitten. Die Reaktionen der Anderen hatten ihr gezeigt wie wenig Vertrauen sie wirklich noch in die einzelnen hatte, die einzigen die sie aufzählte, zu denen sie innerlich und im Herzen tiefstes Vertrauen empfand und besonders nach de Thing, waren Falk, Kahor, Cailly, Laila und Viola. Freia, Sven, Aurora überschütteten sie kaum das das Thing begann mit Vorwürfen.

Kahor enthielt sich seiner Stimme und dafür flog ihm einen Moment lang ihr Herz zu. Er enthielt sich um sie nicht noch mehr unter Druck zu setzen und das war was sie eigendlich immer gewollt hatte. Sicher sie hatte sehr viele Freiheiten im Clan, wie jeder andere auch und sie wurde weit mehr bestraft als alle anderen im Clan. Auch wenn sie nie Schläge bekam, aber die Strafe keine Haare mehr zu haben, auf den Strassen gedemütigt zu werden dafür und die Strafe die sie bei Ciesa auf sich nahm um nicht gehen zu müssen, um nicht verstossen zu werden, waren harte Strafen in ihrem weichen Herzen gewesen.

Innerlich war sie zart, zerbrechlich, labil. Mehrmals schon hatte sie versucht sich das Leben zu nehmen, um dem Druck zu entgehen, denn mit jedem verfinstertem Gesichtsausdruck, mit jeder Regel wuchs ihr Druck. Den Druck eine Zeitlang die Fesseln abzustreifen. Jeder im Clan hatte ihr seine Hand gereicht, dutzende Male und jedesmal versuchte sie fast verzweifelt danach zu greifen, aber dann wollte man sie wieder formen wie eine Wachspuppe, jeder sagte etwas anderes was sie sein sollte, wie sie sein sollte, wie sie sich zu verhalten habe und die Hände entglitten ihr wieder. Sie wusste selber das sie Fehler gemacht hatte.

Viele Fehler aber Svens Satz klang noch im Schlaf nach.

Ich habe mein Vertrauen in dich verloren.

Warum? Weil sie für sich entschlossen hatte ihren Weg zu suchen? Vor einer Woche noch hatte man zusammen gelacht, sie hatte sich alle Mühe gegeben sich in eine Familie einzufinden die nach ihrem Unfall ihr unendlich fremd schien und doch so vertraut. Sie hatte sich mit den anderen beschäftigt, hatte sie sorgsam um jedes Pferd gekümmert im Clan, jedes Pferd brauchte seine halbe Stunde pflege und Streicheleinheiten und das zweimal am Tage. Sie sprang wenn man nach ihr rufte und als Dank wurde ihr Versuch sich zu finden, ihren Platz im Leben zu finden als entwürdigend empfunden? Das sie keine Clanskleidung trug, keinen Ring war entwürdigend? Leise hatte sie innerlich gezeufst und hart mit den Tränen gekämpft.

Jetzt hatte sie erreicht was sie wollte. Sie war Frei. Weiterhin ein Mitglied des Clanes, der die Traditionen weiterhin befolgen musste aber sie konnte ihrem Herzen endlich freien Lauf lassen. Langsam reckte sie ihre Nase in den Wind und schrie im innerlich nur ein Wort zu

FREI!!

Verfasst: Samstag 18. Februar 2006, 18:47
von Caillean Hinrah
Reglos hatte sie das Thing mitverfolgt. Sie wusste Erinna hatte sich zusehends veraendert. Das war nicht mehr die Person die sie damals als ihre Tochter aufgenommen hatte. Dennoch liebte sie ihren Wildfang von ganzen Herzen. Musste nicht jede Mutter einmal loslassen? War es an ihr, Erinna loszulassen, ihr Glueck zu finden?

Sie war so muede Abschied zu nehmen. Sie umklammerte Falks Hand so hart dass ihre Fingerknoechel weiss hervortraten. Doch Falk, der bereits schlimmeres erlebt hatte, erduldete ihren schonungslosen, verzweifelten Griff ohne eine Regung.

Dunkel war ihr Blick, und tiefbetruebt. Sie wahrte ihre Haltung und einzig die Umarmung die sie Erinna gab, sprach von ihrer Verzweiflung. Sie erdrueckte sie fast. Letztendlich liess sie sie los.... es war schwer... reine Willenskraft liess sie nicht "NEIN!" schreien. Sie trat zurueck, an Falks Seite.
Hier gehoerte sie hin. Falk, Grimwould, Familie.

Sie schmiegte sich nicht an Falk, sie haette geweint wenn er sie jetzt in den Arm genommen haette. Sie stand an seiner Seite, einzig gewaermt durch die Hitze, die sein Koerper ausstrahlte. Aufrecht und still.

Stolz.. Sie schaffte es Erinna voll Stolz anzusehen. Es erforderte viel Mut und Kraft der Familie den Ruecken zu kehren. Auch sie hatte es einmal getan, um ihre Cousine zu finden. Kahira. Wie sehr sie ihre Cousine vermisste. Es wuerde Erinna sicher guttun. Jeder Schritt der einen weiter von der Heimat wegtraegt, bringt etwas Neues, etwas Aufregendes.

Und auch dem Clan wuerde es sicher guttun. Man lernt erst jemanden wertvoll zu schaetzen, wenn die Person nicht mehr unter einem weilt.

Vielleicht war das ein Weg, den die Herrin fuer Erinna vorgesehen hatte.
Vielleicht war das ein Weg, den ihre geliebte Tochter gehen musste.
Vielleicht....
Vielleicht....

Guetige Herrin, gib acht auf Erinna! Lass mich nicht noch ein Kind verlieren. Jetzt... wo es doch endlich friedlich wurde in meinem Leben.


Sie seufzte und schloss die Augen. Sie hatte nicht geweint. Nicht eine Traene. Aber ihr Herz blutete still vor sich hin, waehrend sie Erinna eng umschlungen hielt. Sie erwachte nicht als Erinna sich erhob.

Um ihrer beider Willen, war das ein kleiner Segen der Herrin.