Verfasst: Dienstag 3. Juli 2018, 16:42
Totalausfall der eigenen Kontrolle
Es dauerte nicht lange als Amelie die junge Blonde im Heilerhaus abpasste und zur Rede stellte. Sie konnte nicht verstehen das sie den Brief an die Familie schrieb, obwohl sie doch bei der Haussegnung anwesend war.
Lange redeten sie darüber das die junge Blonde immer wider grössere Lücken in ihren Erinnerungen hatte und so schickte Amelie sie dann zur Oma Tiara und Nathelia auf das die beiden sie einmal untersuchen sollten.
Das erste Gespräch hatte sie dann mit Tiara die in einer ersten groben Untersuchung keine Körperlichen Probleme feststellen konnte. Und so gab sie ihr den Rat ein Tagebuch zu führen. So könnte man vieleicht zumindest eingrenzen wann diese Lücken auftraten.
Die ersten Tage schrieb sie fleissig das Tagebuch und notierte alles was sie so den Tag über machte. Auch die Zeitspannen wo sie sich nicht daran erinnern konnte notierte sie artig. Doch am 3. Tag sollte alles von der bisherigen Norm abweichen. Morgens ging sie wie immer in den Norden um das Harpyennest auf zu suchen wo sie immer die Federn sammelte für neue Pfeile.
Vollbepackt mit ihrer Beute kletterte sie wider hinauf aus der unterirdischen Höhle um die Federn nach Hause zu bringen als direkt am Eingang eine grossgewachsene stark gerüstete Person vor ihr stand. Den schweren Schild dicht an den Körper gehalten, deutete er mit seinem Schwert auf die junge Blonde und erklärte ihr, das er sich nun ihre Beute nehmen würde und sie verschwinden könne. Nicht gewillt jenem Recken ihre Beute zu überlassen, warf sie jene zu Boden und mit einem leisen klicken wurden die Krallenhände hinter dem Rücken eigerastet und hervor gezogen. In drohender Angriffshaltung stand sie nun vor ihm und hoffte, das er sich dadurch verjagen liesse.
Doch dem war nicht so und so holte er mit dem Schwert aus und schlug von oben rechts nach ihr. Diesem Schlag gekonnt ausweichend machte sie einen Satz nach vorne und rutschte auf den Knien unter den Schlag auf ihn zu um ihn mit den Krallen zu attakieren. Doch hatte sie keinen einfachen Tölpel vor sich den man so leicht austricksen konnte. Und so sah sie nur noch den Fuss auf sich zukommend der mittig ihren Oberkörper traf und sie auf den Rücken beförderte. Nur für einen kurzen Moment in dieser gefährlichen Situation wurde ihr schwarz vor Augen. Doch dieser Bruchteil an Zeit reichte aus um etwas in ihr hervor zu rufen.
Rasch rollte sie sich zur Seite weg, ehe der wuchtige Schlag des Schwertes auch schon auf den Boden schlug an dem sie noch gerade eben lag. Flink wie eine Katze tauchte sie unter seinen weiteren Schlägen hindurch und stach immer wider mit den Krallen zu. So umrundete sie den Kämpfer immer wider und es schien fast, als würde sie nun wie eine Katze mit ihrer Beute spielen. Erst als der Kämpfer dann nach unzähligen Stichen und Schnitten auf seine Knie sank und das Schwert fallen lies, richtete sie sich in eine aufrechte Haltung und trat hinter ihn. Schwer verletzt und blutend kniete er so vor ihr und war nur noch halb bei Sinnen als sie dann beide Krallen um ihn herum legte und sie an den Hals ansetzte. Und im selben Moment noch zog sie die Krallen zu den Seiten nach aussen um ihm so dann den letzten rest seines Lebens zu nehmen.
Erst am nächsten Tag, sie trug noch immer etwas in sich begab sie sich dann auf den Weg in das Heilerhaus der Familie um dort etwas zu suchen.