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Verfasst: Freitag 12. Mai 2006, 10:06
von Elin MacDraig
Elin war erschrocken als sie zur alten Eiche kam. Die Baumkrone war eingefroren...

Immer mehr Angurn versammelten sich an jenem Abend dort. Elin lernte eine Menge ihr unbekannter kennen. Und einer stach ihr vom Anfang an negativ ins Auge...Anghus MacIora.. Wie konnte er nur bei der alten Eiche über die Frauen herziehen. In Elin kochte es, aber sie blieb dann doch still. Sie erinnerte sich an daran dass beim Baum der Weisheit keine Streitereien geduldet werden. So setzte sie ihre Wut dazu ein still zu bleiben.. seine Worte ins Leere laufen zu lassen...

Es wurde ebschlossen ein Feuer am Baum zu entzünden... eine Art Beltane nachzufeiern...obwohl wohl niemanden zum feiern zumute war...

Als diese Gestalt erschien blieb Elin der Mund vor staunen ersteinmal nur offen. Nur schemenhaft zu erkennen war sie.. und sprach wohl für die Ahnen. In dem Moment wurde Elin bewusst, dass die Ahnen wohl sehr verärgert sein müssten. Aufmerksam lauschte sie den Worten die die Gestalt zu ihnen sprach. Und fassungslos sah sie zu, wie dieser ANghus jene Gestalt auch noch zu provozieren schien... hatte er ihr nicht zugehört? War er doch schon so alt, dass er wirr im Kopf wurde? Oder wollte er sich nicht der Strafe der Ahnen fügen.. nein nciht Strafe vielmehr Lehre. Eine Höhle sollte für den Drachen gegraben werden.. der erste und sletzte schlag sollte von jenem ausgeführt werden. Wieso gerade Anghus? Wieso hat sie ihn herausgespickt die meistte Arbeit zu erledigen? Haben die MacIora die Ahnen verärgert oder gar vergessen?

Als sie vor dem Ort standen wo die Höhle gegraben werden sollte drückte sie sogar noch dem Anghus ihre Picke in die Hand.. der érste Schlag sollte von ihm geschehen... und wieso schlug er nciht? Erfahrene Bergleute müssen her meinte er. Er erkennt jene nicht, wenn sie neben ihn stehen. Zweifelte er denn so an den Worten der Ahnen, dass er jenen nicht vertraute. Merinte nur, der Berg könnte einstürzen. Wusste er denn nciht wie langsam man sich durch fels gräbt? Der erste schlag wird kein Gebirge zu eröliegen kommen. Aber nein es solle geplant werden. Wieso geplant wenn der Plan schon den den Ahnen beschlossen worden war. Ohne jenen ersten Schlag durften die anderen nichts tun.. wieso machte er nicht einfach diesen einen schlag.. sie seufzte immer wieder kopfschüttelnd...

Als schließlich alle gegangen waren stand sie noch mit Mielyn eine Weile bei der Eiche. Zuviel Wut und Enttäuschung hatte sich in ihr aufgebaut jene musste raus. Sie ließ ihren Ärger über die MacIora hinaus.. jene die nur an ihre Ernte dachten und nicht an das Angurenvolk...
Sie klang wohl recht respektlos den MacIoras gegenüber... sodass sie von deer Eiche her noch ein flüstern vernahm... miteinander miteinander miteinander.

Elin stoclkte als sie diese Worte vernahm.. schließlich keifte sie grad so gegen die MacIoras... ein Schaden für ein miteinander, auch wenn die MacIoras das nicht hörten. Miteinander.. mit den MacFairlenns war dies kein Problem. Mit Agais und Mielyn verstand sie sich sehr gut und obwohl sie den Rest jenes Clans noch nciht kennengelernt hatte wusste sie, dass es auch dortnicht zu Problemen kommen könnte. Und das merkte sie auch als Mielyn ihr und ihrem Clan anbot die Ernte zu teilen. Um den Worten beduetung zu schenken gab sie Elin gleich einen Sack Nahrung mit, den sie gut in der Clanstruhe verstaute.
Solch eien Geste wäre von den AMcIoras wohl nie gekommen. Nicht aus eigenem Antrieb. zugegeben Elin kannte jene erst seit diesem Abend, aber zus chlecht wahr ihr eindruck von ihnen.

Naja seufzte sie. Dann bin ich mal gespannt wann ich was von dem Anghus öre, dass wir graben können... So zog sie traurigen Gesichts durch Machad und erzählte diese Geschehnisse jedem, den sie dort traf.

Verfasst: Freitag 12. Mai 2006, 13:59
von Miellyn MacFarlainn
Mit Elin MacDraig ging Miellyn vom Clan der MacFarlainn zu der heiligen Eiche. Schon von weitem konnte sie die eingefrorene Baumkrone erkennen, die wie eine weiße Wolke im Himmel stand und ihr fröstelte... So viel hatte der heilige Baum in letzter Zeit ertragen müssen, erst diese Untoten-Plage und nun dieser niemals enden wollende Winter. Eisig schneidender Wind schlug ihr ins Gesicht und riss an ihren roten Haaren. Unwillkürlich zog sie den Fellumhang fester um ihren Körper.

Zu den Füßen des heiliges Baumes standen einige Mitglieder des Clans MacIora versammelt. Man begrüßte sich und überlegte, was zu tun sei, als plötzlich ein lautes Heulen des Windes erklang und ein großer Felsbrocken vom Berg stürzte und neben den versammelten Anguren und der heiligen Eiche aufschlug. Nur wenige Sekunden später zog ein Sturm über sie von so gewaltiger Stärke und solcher Kälte, dass sich alle unter den schützenden Ästen des heiligen Baumes zusammendrängten. Miellyn zitterte nun am ganzen Körper. "Was ist das nur?", fragte sie sich verzweifelt. Als der Sturm sich etwas gelegt hatte, beschloss man Feuer um den heiligen Baum zu legen. Sollte es dem Baum nicht helfen, wurde diese Kälte vielleicht etwas erträglicher... Mit klammen Fingern stand Miellyn an einem Feuer und zitterte noch immer, weniger nur von der Kälte als vor dem schrecklichen Grauen, dass hinter all dem lag.

Als sie wieder zum Baum blickte, sah sie ein Flimmern... eine Gestalt erschien an den Wurzeln. Eine Frau, ein Geist der Ahnen und deren Sprecherin... Ihre Augen wanderten ehrfurchtsgebietend über die versammelten Kinder des Angurs. Demütig senkte Miellyn ihr Haupt vor Gestalt, die solche Macht und Würde ausstrahlte. Aufmerksam lauschte sie den Worten der Ahnin. Slain... in Sicherheit. Ein neuer Hort sollte ihm gegraben werden. Miellyn verstand... Der Anführer des Clans MacIora, Anghus, sollte den ersten und letzten Hieb hierfür ausführen. Miellyn sah wie Elin ihm ihre Picke reichte. Er tat nichts...
Weiter sprach die Ahnin mit schneidender Stimme nun: "So Ihr die Ahnen nicht zu ehren wisst, so wird der Winter anhalten!". Die Ahnen nicht zu ehren? Miellyn überlegte... Immer trug sie die Ahnen in ihrem Herzen, aber vielleicht hatte ihre Sorge um den weisen Geflügelten, Slain, und manch anderes sie in letzter Zeit die Ahnen nicht angemessen würdigen lassen. Die Ahnen wussten darum, wussten um ihre Gedanken! Traurig blickte sie zu Boden. Sie machte sich nicht allzu große Sorgen um den anhaltenden Winter; sicher es würde hart werden, aber die Lehre, die die Ahnen ihrem Volk damit erteilen würden, würde sie wachsen lassen, stärker werden lassen. Warum nur dachte manch einer der hier Versammelten nicht daran?
Die Gestalt verschwand wieder...

Doch anstatt sofort mit der Arbeit an dem neuen Hort des Drachens zu beginnen, machten sich Anghus und die anderen Mitglieder des Clans MacIora auf den Heimweg. Miellyn verstand nichts von Bergarbeit, aber was konnte man falsch machen, wenn man einen ersten Schlag gegen den Fels führte?
Traurig blieb sie mit Elin MacDraig zurück. Miellyn wand sich zum Baum der Weisheit um und legte ihre bloße Hand auf dessen Rinde. "Verzeih uns!", flüsterte sie leise. Ein Rauschen ertönte in dem Geäst, das klang wie Worte: Miteinander, miteinander, miteinander.... "Aye, so soll es geschehen!", antwortete Miellyn mit fester Stimme.
Auf dem Heimweg gab sie Elin noch einen Sack voll Nahrung mit, wusste sie doch, dass die MacDraigs kein eigenes Feld besaßen. Wenig war in den Truhen, aber sie war bereit auch das wenige zu teilen, wenn es alle Anguren zu größerer Stärke gereichte. Miteinander hatte der Baum der Weisheit ihr gesagt und so sollte es nun sein!

Wer erzählt die alten Geschichten der Ahnen?

Verfasst: Samstag 13. Mai 2006, 12:22
von Anghus MacIora
Anghus stand von dem kleinen Altar vor seinem Haus, er war gerade von der Versammlung unter der „Heiligen Eiche“ zurückgekehrt. Nachdenklich schaute er auf die Opferschale, die Feldfrüchte und das Schafsfleisch waren in der Glut fast gänzlich vergangen. Er löschte die Reste mit einem Krug Met ab und legte schon die Gaben für die Ahnen bereit, welche für den kommenden Tag bestimmt waren. So wie er es jeden Abend hielt.

Dann ging er ins Haus und setzte sich vor den großen Kamin. Die wohlige Wärme, die das Feuer verbreitete stieg ihn ihm auf und er genoss das brennen auf der Haut. Zu lange war er heute draußen gewesen, selbst für einen gestanden Angurer waren diese Tage ungewöhnlich kalt.

Anghus lehnte den Kopf zurück, schloss die Augen und ging die Geschehnisse der letzten Stunden noch einmal durch. Unzufrieden war er, gar zornig ob des Geschehens.
Noch drei Monde sollte der lange strenge Winter andauern, hatte die Ahnenfrau verkündet.
„Ahnenfrau“ murmelte er vor sich hin „Ahnenfrau“
Dies war bereits das zweite Mal, dass eine Frau der Ahnen ihnen erschienen war. So wie einst die Ahnenschmiedin. Und bei der Versammlung waren auch fast nur Frauen zugegen gewesen. Die einzigen Männer dort waren Jamie, Bolthor und er gewesen. Es hatte für ihn den Anschein, dass angurische Angelegenheiten nun von Frauen geregelt werden. Selbst die Ahnen schickten keinen Krieger oder einen Mimir, nein sie sandten eine Frau um den Kriegern und Chiefs den Willen der Ahnen zu verkünden.

Etwas war aus dem Gleichgewicht geraten, dessen war sich Anghus schon länger bewusst.
Nach der Vision die er vor einigen Nächten hatte, war sich Anghus im Klaren darüber, dass sich hier auf der heiligen Insel der Ahnen einiges grundlegend ändern musste.

Nun da die Ahnen anscheinend das Wetter bestimmten und der lange Winter zwangsläufig Hunger bringen würde wurden sie gezwungen den Handel mit den Südländern wieder aufzunehmen. Dabei war gerade dies unter anderem ein Auslöser von Streit zwischen den Clans.
Nun, da die Frauen anscheinend das sagen hatten, bei den Ahnen und auf Fuachtero, wo inzwischen selbst junge Mädchen aufmüpfig und hetzend sind, gar respektlos. Kaum Einigung zwischen den Clans bestand, ein jeder lauerte nur darauf, einem anderen Vorwürfe machen zu können. Nun wo selbst Slain sie verlassen hatte und alles auseinander zu brechen drohte, war Anghus sich im Klaren darüber was dem stolzen Volke Angurs fehlte.

Kein Clan hatte einen geistigen Führer, der für sie in solch schweren Zeiten zu den Ahnen sprach, der ihnen Rat gab, sie zusammenhielt, der um die Rituale wusste. Es gab niemanden der mit ihnen am Feuer saß und die alten Geschichten der Ahnen erzählte. Niemanden der Versammlungen leitete, der Verbindungen segnete. Es gab niemanden der um das Uralte Wisse der Angurer kümmerte.
Es gab keinen MIMIR!

Ja es gab da die Mimir der MacFarlainns, doch ob diese Frau noch lebte war ungewiss. Zulange ward sie nicht gesehen, es gab da Jaime, der auf den Spuren der Mimir wandelte doch seine Bestimmung im Kampfe fand. Anghus war sich sicher, was die Angurer bräuchten war ein Mimir, der über alle Clans stand. Einen alten weisen Mann, zu dem jeder aufschauen konnte. Vom Clansoberhaupt bis zur jüngsten Maid. Einen solchen Mann könnten alle Clans vereinen und die Ahnen würden niemals wieder in Vergessenheit geraten.

Ein Hort für Slain

Verfasst: Samstag 13. Mai 2006, 12:24
von Anghus MacIora
Als die ersten Sonnenstrahlen über die eisverhangen Berge Fuachteros krochen, stand Alec schon vor Anghus Haus und brüllte nach ihm. „Bist du eingefroren oder noch besoffen“ dröhnte Alecs tiefe Stimme.
Anghus öffnete die Tür und schaute seinen Bruder verschlafen an. „ Ich konnte wieder nicht schlafen, hab wach gelegen bis in die Früh.“ Er legte sich die Felle über und folgte dem Bergmann.

Am „Baum der Ahnen“ angekommen trafen sie auf wohlgelaunte und arbeitswütige Angurer.
Diesmal waren viele gekommen. Thomas MacFarlainn stand schon mit Picke und Schaufel an der Stelle wo sie den Hort für Slain errichten sollten. Ebenso wie Elin MacDraig, die auch viel vom Graben im Gestein verstand. Alec gesellte sich zu ihnen und sie beratschlagten, wie man am geschicktesten einen Stollen in den Berg hauen sollte. Duncan und Tairneach betraten die Lichtung, im Schlepp hatten sie einen Ochsenkarren mit Holz, das zum Abstützen der Gänge dienen sollte. Corcra und Ian kamen ihnen nach und trugen einen gewaltigen Eichenstamm, der noch zersägt werden musste.
Unter dem „Heiligem Baum“ war ein großes Feuer entfacht wurden. Dort standen Sullivan, Davin, Thorfin mit Jamie und Connor mit Krügen heißen Mets und genossen ein ausgiebiges Frühstück um sich für die gewaltige Aufgabe zu stärken. Es waren dort Tische aufgestellt an denen geschäftiges Treiben herrschte, Laery und Bess waren dabei Brot und Schinken zu schneiden. Zoe füllte Met aus einem Fass in Krüge ab. Sie war besonders vorsichtig um nicht allzu viel des guten Gesöffs zu verschütten. Da sich die Metreseven doch langsam zur neige richteten. So wie fast alle Lebensmitten. Doch heute Hatten alle Clans zusammengelegt was sie noch hatten und jeder gab sein letztes stück Brot her, damit genug da war um die kommenden harten Tage genug Kraft zu haben und alle satt werden.
Mielynn saß etwas abseits und fertigte Fackeln, die sie in der Tiefe des Berges benötigen würden.
Aiden und Liam kamen vom Meer her gelaufen, war es ihnen doch gelungen einige Fische aus dem kalten Nass zu spiessen. Sie gaben sie Megan, die es verstand sie geschwind auszunehmen und köstlich zuzubereiten. Bolthor trat auf die Lichtung mit einem Reh über den Schultern. War es dem Jungen doch gelungen frisches Wild zu besorgen. Agais, Aimee und Lynn nahmen sich Picken von einem Stapel und machten sich auf zum Felsen an welchem die Bergleute nun schon mit Kohle Markierungen gemacht hatten, an denen die Arbeit beginnen sollte.
Anghus stand inmitten des Geschehens und schaute sich um. Calan trat auf ihn zu und reichte ihm eine Picke, nickte ihm zu und deutete auf den Fels, an dem sich nun alle Anwesenden in einem Halbkreis aufgestellt hatten.
Wie von der Ahnenfrau verlangt wollte er den ersten Schlag tätigen.

Mit beiden Händen umfasste Anghus den Eichenstiel, holte weit aus und donnerte die Picke in das Gestein, genau auf die Stelle welche Thomas mit einem Kreuz markiert hatte. Ein grosses Stück brach heraus und fiel Anghus fast auf die Füße.
Das war der Anfang vom ersten gemeinsamen Vorhaben aller Angurer Fuachteros. Ein Vorhaben an dem sich ein jeder Angurer beteiligen musste!

Einen sicheren Hort für Slain würden sie schaffen……..

Verfasst: Samstag 13. Mai 2006, 15:16
von Calan MacDraig
Der Späte des zweiten Tages war angebrochen...

Am letzten Abend noch hatten Sullivan und Liam auf sein Geheiss Feuerholz gesammelt und ein großes Lagerfeuer entzündet. Zoe, wie n ihrem gewohnten Übereifer hatte es sich nicht nehmen lassen die beiden zu begleiten. Es war einfacher die Tage des Tunnel baus hier zu verbringen, als jeden Abend zurück nach Machad zu müssen. Auch die Helfer der MacFarlainns hatten es vorgezogen bei der Baustelle zu bleiben und auch Anhgus hatte sein nachtlager neben dem von Thomas und Calan aufgeschlagen.

Calan hatte es mit Duncan, Sullivan, Liam, Jamie und Tairneach übernommen die Stützen für den Tunnel aus den Stämmen zu fertigen. man hatte den ganzen Tag weder anghus noch Thomas einmal aus dem neu geschlagenen Schacht kommen gesehen, so ging er nun hinüber `Unter Tage´. Gefolgt von Tairneach und Duncan traffen sie am Tunnelende auf die anderen. Schnell war Calan bei Thomas udn Anghus und klopfte den beiden auf die Schultern: "He, ihr Beid`n. Macht mal ne Pause. Bevor ihr mir vom Fleisch fällt. Draussn beim Feuer ist nen bratn fertig und Met steht auch bereit. Also raus hier." Kurzer hand hatte Calan Thomas die Picke aus der HAnd genommen und des gleiche Spiel konnte man bei Tairneach und Anghus beobachten. Brummend shane Anghus und thomas erst sich dann die anderen an. Schliesslich, als sie merken das Widerrede keinen Sinn machte, wendeten sie sich um Richtung Ausgang und aus wie aus einem Mund hörte man beide: "Wir sind gleich wieder da!!!!" "Können unsre Arbeit noch selbst schaffen!!!" Auch duncan schnappte sich eine Spitzhacke und so ging es weiter mit vereinten Kräften...

Verfasst: Samstag 13. Mai 2006, 23:03
von Aimee MacCaron
Aimee war am Abend als die "Ahnenfrau" am "baum der Ahnen" erschienen war in ihre hütte gegangen nachdem sie sich von Anghus und Bolthor verabschiedet hatte.
Sie pacckte ein paar Taschen mit Essensvorräten und Werkzeug zusammen ,für den nächsten Tag. Danach setzte sie sich vor den Kamin der sie wärmte an diesen eisigen tagen und dachte über die Geschehnisse nach die sich in letzter zeit ereignet hatten nach. Gedanken versunken und erschöpft schlief sie irgendwann ein.

Am nächsten Tag stand sie schon früh am Morgen auf und schnallte sich ihre Taschen auf den Rücken. Als sie aus der Hütte ging schaute Aimee noch einmal nach den Pferden und machte sich dann auf den Weg zum "Baum der Ahnen".

Als Aimee dort ankam war schon reges Treiben unter dem grossen Baum einige der Anghuren hatten ein grosses Lagerfeuer entfacht und sortierten die Essensvorräte die jeder mitgebracht hatte. Sie legte die Tasche mit ihren dazu und schnallte die andere vom Rücken ab holte ein paar Picken heraus und legte diese zu den anderen. Als sie dann Anghus und Alec kommen sah schnappte sie sich von den Picken und lief zu ihnen um zu erfragen wo sie als erstes graben könnte. Alec und Elin hatten sich beraten und einige Kreuze mit kohle an den Felsen markiert und verkündeten dann es könne los gehen. Anghus nahm sich eine Picke und machte den ersten schlag ins Gestein.
Als er das getan hatte ging Aimee auch zu ihm stellte sich neben ihn und haute mit kräftigen schlägen einige Brocken aus dem Felsgestein.

Sie arbeiteten alle zusammen hart und mit vereinten Kräften.
Dies gefiel Aimee denn sie hatte schon lange nicht mehr soviele Anguren auf einen haufen gesehen. In diesem gemänge fühlte sie sich wohl, und hatte das Gefühl gebraucht zu werden....

Verfasst: Sonntag 14. Mai 2006, 02:04
von Jamie MacIora
Die nächste Zeit würde hart werden das wußten alle. Ohne die Lebensmittel die sie sonst auf dem Feld ernteten würde es hart werden. Die Nahrungsmittel würden bald zu neige gehen und so beschloß Jamie am nächsten Tag aufs Festland zu reisen und dort auf den Bauernhöfen Nahrungsmittel wie Getreide, Obst, Gemüse und vor allem auch Viehvutter zu kaufen. Da sowieso die meisten am Tunnel arbeiteten beschloss er dort eine Truhe aufzustellen und die Lebensmittel dort zu verstauen. Jeder konnte sich so daran bedienen. Es würde hart genug werden, aber nur gemeinsam würden sie es meistern. Daher begrüßte Jamie auch gleich Anghus Vorschlag das Feld des Clans aufzuteilen und einen Teil von den MacDraigs bewirtschaften zu lassen.

Verfasst: Sonntag 14. Mai 2006, 09:45
von Elin MacDraig
Zufrieden sah Elin wie Anghus endlich den ersten Schlag macht und ergriff selbst eine Picke um mit den anderen gemeinscham Stück für Stück dem Berg an den Leib zu rücken. Auffällig an ihr mag sein, dass sie nie wirklich wusste was sie anzog... mümmelte sie sich dick ein konnte sie nicht fest genug zuschlagen oder sich so gut bewegen dass sie weit aushole konnte. Entledigte sie sich der wamren Felle konnte sie sich gut bewegen aber sie fror recht schnell. So sah man sie immer wiederihre Picke niederlegen und Fell von sich abzuschälen um sie wenig später wieder anziehen.

Jedoch war sie unentwegt bei der Arbeit und macht nur Pausen wenn ihr Körper es verlangte.. sei es für eine Mahlzeit oder Schlaf. Gelegentlich verschwand sie in Richtung Mine um Eisen zu fördern welches sie zu neuen Picken und Schaufeln verarbeitete und somit den Haufen des Werkzeuges wieder auffrischte.

Verfasst: Donnerstag 18. Mai 2006, 09:46
von Der Erzähler
Schwer nur kamen die Angurer voran, geschwächt duch die Eiseskälte scheinen sie mehr Pausen zu benötigen, als sie sich vorgenommen hatten.
Wie lange wird es dauern, bis der neue Unterschlupf ihres Drachen fertiggestellt ist?

Verfasst: Sonntag 21. Mai 2006, 00:53
von Aimee MacCaron
*Der Angurer Haufen der ständig herumlief und stein für stein aus dem Eingang des Hortes herausschleppte und jene die dann wieder herein liefen mit der Picke in der hand und welche die sich um die Verpflegung kümmerten, sah bestimmt von oben aus wie ein Ameisen haufen der dabei war ein Nest zu bauen.*
dachte Aimee als sie gerade auf der Bank saß und eine Pause einlegte. Bei diesem Gedanken musste sie leicht grinsen.
Sie schaute sich die Truhe und den Inhalt an den Jamie auf dem Festland besorgt hatte und überlegte was sie noch an Vorräten zu Hause hatte.
*wenn ich nachher noch eine Pause mache gehe ich mal schauen was ich noch so habe, ich glaube sogar ich habe noch Met in einem schrank....*
dachte sie und kaute auf einem stück Fleisch....als sie dieses auf hatte machte sie sich wieder fleissig und voller Elan an die Arbeit damit der Hort für Slain fertig wurde....


Anghus , Thomas und Calan waren schon seit Tagen eifrig dabei immer wieder Steine zu schleppen und zu graben was das zeug hielt. Sie machten nur Pause wenn Laery oder einer der Anderen sagte sie sollten doch mal etwas essen.
*Die drei würden sich noch bis in eine andere Welt graben wenn das ginge....* Aimee lachte leise bei diesem Gedanken, sie hörte erst auf als Anghus fragte was denn mit ihr los sei, sie antwortete nur "ach nichts" und grinste vor sich hin....

Als die nächste Pause für Aimee anstand machte sie sich sogleich auf den Weg zu ihrer Hütte, es dauerte zwar etwas bis sie völlig ausser Puste ankam, aber der Weg hatte sich gelohnt, sie hatte noch ein paar Krüge Met und etwas Obst, das sie sich in die Tasche stopfte und auf den Rücken band. Nach dem sie einen Schluck Wasser getrunken hatte um wieder zu Kräften zu kommen machte sie sich auf den Weg zurück zum *Ameisenhaufen*.....

Verfasst: Sonntag 21. Mai 2006, 02:23
von Elin MacDraig
Flessig warten sie alle... und das hinterlässt bei manchen auch seine Spuren. So auch bei Elin.
Sie ist schon immer recht dürr gewesen und schon der Aalte Liam - ihr Lehrmeister damals- Sagte ihr immer wieder, dass ihr Köroer nciht für solch Anstrengungen geschaffen sei. Aber wie alle Anguren hatte Elin auch einen Dickshädel und setzte ihren Berufswunsch durch... und nun bekam sie die Rechnung dafür.

Immer heiserer würde ihr keuchen während sie mit der Picke sich weiter in den Fels grub.. Ihre Schäge verloren an Kraft und ab und an verfahlte sie sogar die Wand. Immer wieder musste sie sich setzen, weils in ihrem Kopf drehte. Ihre ohnehin schon bleiche Haut wurde noch blasser und wenn man sie sah -ohne ihren dicken Fellwams- so fragte man sich, ob das dürre Wesen dort wirklich ein Angure sei... Elin selbst schien es zunächst nciht zu beeindrucken, sie versuchte diese Anzeichen von Schwäche vor den anderen zu verstecken und arbeite so gut wie es ging weiter... doch dann wandelte sichihr Keuchen in ein Husten und Calan versuchte sie zu einer längeren pause ind er Wärme zu überreden... aber nein..Elin bliebt stur...und auch dumm...ignorierte den leichten Blutgeschmack den sie schmeckte wenn sie wieder einen schlimmeren Hustenanfall hatte... Am Ende kam das NAsenbluten...und dann srehte sich alles und Elin wurde schwarz vor Augen... Sackte in sich zusammen und bliebt eine Weile regungslos liegen. Calan stürzte besorgt herbei und trug sie -sich über das wenige gewicht wundernd- nah ans feuer und gab ihr Ohrfeigen um sie zu wecken... "So jeht das ney weita mit dia" sagte er, "du wirst mia ney so wieder weitabuddeln. Du ruhst dia erstmal gründlich aus!". Er hüllte sie in sehr warme Felle und trug sie Huckepack nach Machad ins stehts warme Clanshaus, wo sie sich dann auch ein wenig erholte. Doch sobald es ihr etwas besser ging wollte sie wieder anfangen weiterzugraben. Calan wollte grad nach ihr sehen als sie losstapfen wollte und schob sie zurück ins Clanshaus... und redete auf sie ein. Er sagte nciht, dass sie nciht mehr graben solle, sondern machte Elin das angebot ein Feld zu bewirtschaften, welches er von den Mac Iora wohl pachtete. Skeptisch brummte Elin überlegend vor sich hin und besann sich in ihre Jugend... wie sie ihrem Vater zur Hand ging auf dem Hof... Als Calan ihr dann schilderte wie toll das alles werden soll und was er noch für Machad plante stimmte sie zu die Picke gegen eine Sense einzutauschen.Natürlich nur unter der Bedinung jederzeit wieder minen zu gehen...

Als sie sich dann abends in ihre Felle einrollte dachte sie noch lang an die Zeit auf den Hof... und versucvhte sich zu erinnern, wie welche Pflanze geerntet werden müsse und ann welche Saat in die Erde kam... doch nur bruchstückeweise erinnerte sie sich daran...
Am nächsten Morgen traf sie dann Miellyn MAcFarlainn, welche ihr eine Sense sowie eine Sichel in die Hand drückte und ihr die wichtigsten Dinge zeigte. Erschöpft schleppte sich Elin dann wieder nach MAchad in ihre Felle und lächelte glücklich ehe sie sich tiefer einmümmelte und einschlief.

Verfasst: Freitag 26. Mai 2006, 16:03
von Calan MacDraig
Wieder einmal waren sie von den Frauen zurück gepfiffen worden. "Raus aus dem Schacht. Met und braten stehn bereit!" Anghus blickte Thomas und Calan an: "Dann wollen wir mal. Sättigen wir uns und dann gehts weiter." Calan nickte stumme und auch Thomas war es anzusehn das er ney lange von der Arbeit weg bleiben wollte. Draussen angekommen blickte Calan sich um. Nahe zu alle waren versammelt. Nur Zoe... Wo war die Kleine den wieder, bestimmt hatte sie sich wieder verpflichtet gefühlt so gut es geht mit zu helfen. Auch wenn sie nicht im Schacht mitarbeiten durfte, so schien sie doch überall die helfende hand so gut es nur ging. Calan setzte sich neben Alec um sich mit ihm zu unterhalten. "Was denkst du wie tief sind wir schon im Berg? Wäre es nicht langsam an der Zeit den Unterschlupf zu beginnen?" "Aye," erwiederte dieser nickend, "hab mich grad vorhin mit dem Thomas unterhalten, wir sind schon weit in den berg vorgedrungen, wird langsam zeit für die Höhle. Müssen nur die Stützbalken dick genug im Durchmesser anlegen. Is doch nen ganz schönes gewicht wo da drauf drückt. Stabil müssen die sein, weisst ja des man nur eichenholz für sowas benutzt. Thomas meint unter nem Meter sollten die auf keinen fall haben besser sogar an die zwei. Und Calan..." Alec nahm einen großen Schluck von seinem Metkrug ehe er fort fuhr: "Da muss ich dem Thomas voll und ganz recht geben." Calan nickte nur stumm und blickte sich in der Runde um. Elin stand am Feuer mit Laery und Miellyn. Sie redete mit den andern und schien wieder ganz gesund zu sein, das freute Calan. Was war es doch für ein Glück, das sie nun das Feld von Anghus bekommen hatten. So hatte er Elin eine andere Aufgabe geben können, und sie mühte sich nicht mehr in dem dunklen dreckigen Schacht ab. Er trug schließlich sorge um alle seine MacDraig. Wer weiss wie es das nächste mal Enden würde wenn sie wieder solch einen Schwächeanfall erleiden würde. Elin lächelte Calan an, als sie sich umdrehte und sah das sein blick auf ihr Ruhte. Er erwiederte die Geste mit einem sachten Lächeln und einem Nicken. Dann spürte er einen Stoß in seine Seite und hört eine Mädchenstimme schroff sagen: "Ich war Feuerholz sammeln und du sitzt hier rum und säufst Met." Calan lachte auf: "Wenn du endlcih trocken hinter den Ohren werden würdest, könntest auch hier sitzen und Met trinken, Zoe." Zoe sah Calan schnaubend an. Doch calan machte keinen Geheimnis daraus das er die kleine auf den Arm nahm und lächelte sie breit an. "Haste schon was gegessen, ney das du mir morgen des Holz ney mehr beischleppen kannst." Zoe nickte, der Stolz war ihr richtig anzusehn. "Mehr hätt wohl selbst der Anghus ney gepackt." Warf sie in die Runde und Gelächter brach in der Runde aus. Calan nahm Zoe in den Arm und drückte sie herzhaft an sich. Sein Clanssprößling war wahrlich nicht auf den Mund gefallen. Aber bei all der Einigekeit und Freude durfte man doch nicht die Arbeit vergesse. So erhob er sich und schnappte sich seine Spitzhacke um dann Richtung Tunnel zu stampfen...

Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2006, 11:08
von Der Erzähler
Die Tage verstrichen und die Angurer schufteten hart.

Verletzungen wurden durch die anstehenden Arbeiten verdrängt.
Doch schien kaum einer wahrzunehmen, das der Boden der Felder am Stadtrand ein wenig aufweichten.
Scheint die Mühe und der Fleiß bereits belohnt?

Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2006, 11:39
von Zoe Inoua MacDraig
So tat auch der Spross Fuachteros was sie konnte. Räumte große Felsbrocken mit ihren jungen, noch nicht sehr kräftigen und eher zarten Schneiderhänden fort, rammte die Picke in das Gestein, welches doch eher zu weniger Erfolg führte als bei ihren Mitanguren, aber abhalten lies sie sich nicht.
So merke sie jedoch schnell, dass sie besser helfen konnte, indem sie den einzelnen Clansmitgliedern immer wieder etwas zu Trinken und Essen brachte, so jene doch bei Kräften bleiben mussten. Zudem sollte es nicht gesund sein, schwitzend aus der, von angestrengtem Atmen, warmen Höhle heraus in den kältesten Winter Fuachteros zu stapfen. So tat es also die kleine Zoe, welche unermüdlich die Met und Wasserkrüge, sowie gebratenes Fleisch, Suppe und Gemüse in den Tunnel schleppte.

Gerne hätte sie mehr getan… Um der Ehre Willen allein, doch so musste sie sich mit dem zufrieden geben, was sie konnte: Helfen, wo Hilfe gebraucht wurde.

Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2006, 11:56
von Lynn MacAlister
Einen Moment nur ... einige winzige Augenblicke wollte sie sich aufruhen. Mit einem leisen Seufzen liess Lynn sich langsam mit dem Rücken an der Felswand hinabgleiten und blieb zusammengekauert auf dem gefrorenen Boden hocken. Doch konnte man deutlich erkennen, dass sie die Kälte wohl nicht mehr wirklich spürte ... die Kälte wohl nicht, ebenso wenig wie die Schmerzen durch das tagelange, unermütliche Graben im Berg.

Kaum einer hatte mehr als nur zwei oder drei Stunde am Stück geschlafen in den letzten Tagen und jeder versuchte wohl, die Schmerzen in den Händen und am ganzen Körper so gut es ging zu ignorieren. Jamies Heiltränke und Tinkturen halfen sicherlich, doch natürlich brauchten aufgeplatze Blasen und rohes Fleisch an den Händen Zeit zum Heilen.
Lynn hatte es schon seid Tagen nicht mehr gewagt, die ledernen Handschuhe auszuziehen. Gewiss, Jamie gegenüber würde sie das niemals zugeben, wusste sie doch genau, welche Sorgen er sich dann wieder machen würde. Doch zum Glück war auch er voll und ganz mit dem Tunnelbau und der Versorgung der Anderen beschäftigt und so biss die junge Angurin die Zähne festzusammen und ignorierte den Schmerz so gut es ging.

Alle Anguren halfen wo sie nur gebraucht wurden, lange war es her, dass das Volk aus dem hohen Norden so eins gewesen war und bald würden würde der neue Unterschlupf für den Silbernen fertig gestellt sein.