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Verfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 17:25
von Darion Dracones
Die Stunde des Raben - die Zeit der Stille.
Das Herz des Zwergen schlug - der knöcherne Speer dunkler Künste
verfehlte es um einen Zentimeter. Doch den Zwergen verfehlte es nicht,
der sich nun wortwörtlich an den Boden genagelt sah- gänzlich von der grausigen Waffe durchstoßen.
Doch war es nicht die Wunde die ihn peinigen wird, wenn er
erwacht. Nicht der dröhnende Schädel oder das zerschlagene Gesicht.
Nein, es wird die Stille sein. Die alles verschlingende Stille, welche den
Zwergen in dieser Zelle neuerlich umfing.
Denn der Rabe kam nicht allein - um dem Zwergen das Blut zu stehlen.
Er war nicht allein, als das Blut des Zwergen mit dem der Diener in
grausigen Runen und Glyphen an die Wände der Zelle getragen wurde.
Und ganz sicher waren sie nicht allein als die Raben ihren dunklen Herrn
anriefen den Zwergen zu peinigen - und ihm hier an diesem Ort das zu nehmen was er im Herzen trug.
Und so wandte ER sein Augenmerk auf seine Diener.
ER schenkte ihrem Ritual Kraft - und dem Zwergen die Stille.
An diesem Ort, würde Cirmias dem Zwergen nicht Antworten.
An diesem Ort, verblieb nur die Stille...
Verfasst: Dienstag 7. Februar 2017, 20:30
von Abbas Wakur Omar
Als ein Bote in Nilzadan die Unruhe der Kaluren bemerkt und eine der Steintafeln erblickt, wendet sich der junge Menekaner an einen Kaluren und bittet diesen die Steintafel für ihn zu übersetzen. So macht sich der menekanische Bote noch einige stichpunktartige Notizen, ehe er eilig zurück in die goldene Stadt eilt um dies direkt an den Palast zutragen. Als der Erhabene über die Palastwachen von der Entführung Baznuks erfährt, wird er sogleich eine Antwort aufsetzen und den Boten zurück nach Nilzadan schicken.
Salam Alaikum Cirmias Volk,
die schreckliche Nachricht von der Entführung Baznuks aus der Sippe der Donnerfäuste erreichte uns heute. Das Volk der Menekaner steht euch natürlich in diesen schweren Stunden und Tagen auf jede erdenkliche Art und Weise zur Seite, sei es mit dem Wort oder dem Säbel. Das Bündnis zwischen unseren Völkern ist stärker denn je und so bieten wir jegliche Hilfe an.
Möge die Mara schützend ihre Hand über Baznuk und das gesamte Volk der Kaluren halten.
-Emir des Reiches Menek'Ur
Verfasst: Freitag 10. Februar 2017, 01:40
von Baznuk Donnerfaust
Fünf Tage waren es nun bereits die der Zwerg in der Feste der Panther verbrachte. Die Tage wurde lang, vor allem nachdem der Rabe mit einem Bruder sein Werk an dem Zwergen verrichteten. Am Ende hatte der Zwerg nur noch Glück, dass sein Leichtsinn Ihn nicht das Leben kostete oder sein falsches Vertrauen in die Frau seines größten Feindes.
Die Raben taten Ihr Werk und sperrten den Zwerg, abgeschnitten von allem was Ihn mit seinem Schöpfer Cirmias Verband ab. Nebst Darion war es vor allem Drakhon der Ihm seinen Ausweg erschwerte. Die Raben versiegelten die Zelle so gut, dass der Zwerg gänzlich machtlos wurde. Doch der Fluch des Raben auf dem Gemäuer hielt auch nur solange wie der Mörtel die die Steine Verband. Sobald das eigen Gewicht des Mauerwerks den bröckligen Mörtel aus den Fugen drückte würde der Zwerg seinen Vater wieder hören und die schier endlose Stille hätte ein Ende. Es war des Zwergen Voraussicht in der ersten Nacht eine der Mauern so heiß werden zu lassen das es den Mörtel verbannte.
Doch all das nütze nichts solange noch ein Kratorischer Speer dem Zwergen jegliche Kraft aus dem Leib saugte. An dieser Stelle war es Lille die darauf pochte diesen Speer zu entfernen da sie gänzlich davon überzeugt war Informationen zu bekommen. Keiner von Ihnen erkannte bisher das an der Gesamten Situation etwas nicht stimmte, es war zu einfach. Allerdings musste sich der Priester bei seinem Glück bedanken, sonst würde er jetzt nicht mehr aufrecht in der Zelle stehen. Ein paar Stunden der Ruhe würde er noch brauchen, bevor er den Versuch wagen könnte den Weg zurück in den Berg anzutreten. So geschwächt würde es es nicht schaffen. So galt es noch auszuharren bis zum richtigen Augenblick und zu hoffen das die Raben nicht wieder ins Nest Heim kehrten in den nächsten Stunden.
Das die Zeit drängte das wusste er sicher, nicht mehr lange noch würden sie Ihn brauchen. Nicht mehr lange noch bevor seine Sippe oder die anderen aus seinem Volk vielleicht einen Versuch wagen würden Ihn zu befreien. Einen Versuch der definitiv Leben kosten würde. Er hatte genug gehört, genug Erfahren und viele Möglichkeiten entdeckt die für die seinen von größter Wichtigkeit waren.
Nebst den Gesprächen mit Lille die einige Erkenntnisse brachten über die Menschen in Ihrem Reich war es vor allem die Mestra Maya des schwarzen Orden der Hochbegabten die eine interessante Entwicklung brachte. Es wurde Zeit sich zu verabschieden.