Das Massaker von Grenzwarth

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Anat Amaryll
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Beitrag von Anat Amaryll »

Etwas raschelte laut im Gebüsch und gab ein ängstliches Geräusch von sich. Es klang einsam und traurig, voller Not. Sie schlich leise näher, ließ ihre Füße ebenfalls im Laub des Waldes rascheln, der erdige, trockene Ton tröstete sie. Ihre Nasenflügel blähten sich, etwas lag in der Luft, etwas, was sie nicht ganz verstand. Dieser Geruch, hier?
Sie fühlte jedoch keine Bedrohung, zählte bis drei... da war wieder dieses Geräusch, was ihr das Herz zerriss und schließlich... Oh nein... ein halbtotes Kätzchen. Sie nahm es in den Arm, ganz vorsichtig, es war schon fast in die andere Welt gegangen, ganz kalt war sein Leib, die Augen verklebt, das Fell... von dem Rest Fell wollte sie lieber nicht berichten... Sie schickte die kleine Seele fort, erlöste. Und blieb zurück im Entsetzen, denn vor ihr war ein Berg von Kadavern. Die Augen weit aufgerissen fiel ihr der Kadaver in ihren Armen vor Schreck über das Unaussprechliche vor ihren Augen herunter. Glanzlose Augen starrten gequält gen Himmel. Blutiges Pantherfell, da ein Tüpfelmuster in gelb und ocker... die Tränen rannen ihr aus dem Auge und erstickt gab sie einen Schmerzenschrei von sich, so qualvoll krampfte sich ihre Halsmuskeln zusammen, der Magen rebellierte...
Ihre Füßen trugen sie eilig davon, nur fort...

Später würden die Schwestern erfahren, was sie gesehen hatte. Stammelnd würde sie berichten, mit klagender Stimme sprechen. Gerade aber materten ihren Geist nur zwei Gedanken: WER? Und: WIESO?
Und die Gewissheit das diesem finsteren Werk Finsternis folgen würde. Schon kochte lohender Zorn in ihrem Inneren und fraß die Übelkeit und Schwäche...
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Anat Amaryll
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Beitrag von Anat Amaryll »

Anat Amaryll hat geschrieben:Etwas raschelte laut im Gebüsch und gab ein ängstliches Geräusch von sich. Es klang einsam und traurig, voller Not. Sie schlich leise näher, ließ ihre Füße ebenfalls im Laub des Waldes rascheln, der erdige, trockene Ton tröstete sie. Ihre Nasenflügel blähten sich, etwas lag in der Luft, etwas, was sie nicht ganz verstand. Dieser Geruch, hier?
Sie fühlte jedoch keine Bedrohung, zählte bis drei... da war wieder dieses Geräusch, was ihr das Herz zerriss und schließlich... Oh nein... ein halbtotes Kätzchen. Sie nahm es in den Arm, ganz vorsichtig, es war schon fast in die andere Welt gegangen, ganz kalt war sein Leib, die Augen verklebt, das Fell... von dem Rest Fell wollte sie lieber nicht berichten... Sie schickte die kleine Seele fort, erlöste. Und blieb zurück im Entsetzen, denn vor ihr war ein Berg von Kadavern. Die Augen weit aufgerissen fiel ihr der Leib des toten Kätzchen in ihren Armen vor Schreck über das Unaussprechliche vor ihren Augen herunter. Das kleine hatte wohl seine Mutter gesucht? Oder war es selbst gematert worden? Glanzlose Augen starrten gequält gen Himmel. Blutiges Pantherfell, da ein Tüpfelmuster in gelb und ocker... die Tränen rannen ihr aus dem Auge und erstickt gab sie einen Schmerzenschrei von sich, so qualvoll krampfte sich ihre Halsmuskeln zusammen, der Magen rebellierte...
Ihre Füßen trugen sie eilig davon, nur fort...

Später würden die Schwestern erfahren, was sie gesehen hatte. Stammelnd würde sie berichten, mit klagender Stimme sprechen. Gerade aber materten ihren Geist nur zwei Gedanken: WER? Und: WIESO?
Und die Gewissheit das diesem finsteren Werk Finsternis folgen würde. Schon kochte lohender Zorn in ihrem Inneren und fraß die Übelkeit und Schwäche...
Ellys Fuchsbaum

Beitrag von Ellys Fuchsbaum »

Der ganze Tag war irgendwie plötzlich entglitten, komplett verrückt, gaga - es ergab einfach so überhaupt keinen Sinn und somit wuchsen die roten Zwickstellen am Unterarm, denn sie kniff sich nun probehalber schon bald alle Stunde, nur um zu sehen, ob sie nicht doch irgendwie plötzlich in einen grotesken Traum gerutscht war.

Ja, grotesk traf es wohl ganz gut, denn er hatte doch zuerst so nett angefangen, dieser Tag. Der Herr im Hause hatte beschlossen, dass man sich Winterkleidung gönnen könnte und nachdem die Wunschschneiderin A bereits für einen Einkauf mit Freunden geplant war, sollte dieser Auftrag an Wunschschneiderin und Freundin B, namentlich Karawyn, gehen. Ein guter Vorwand um jene eh noch einmal wegen diesen Gaukelei-Plänen zu beplaudern und vielleicht ein Tässchen Tee und ein Stück Kuchen einzuheimsen. Gesagt, erhofft, getan, der Weg nach Berchgard brauchte zwar etwas aber war immerhin gut machbar.
Es begann auf dem Weg dorthin und zwar mitten auf der ihr allerliebsten Strecke, der waldigen Ecke. Etwas stimmte nicht, kribbelte wie lebendiges Getier unter der Haut und veranlasste bald die Nackenhaare sich zu sträuben. Eine ganze Weile war das kühle Entsetzen nur spürbar aber nicht zu greifen oder zu festigen, doch da traf sie der kleine Hauch der ausgesprochenen Warnung und ohne jenen ganz zu begreifen oder die Tierwelt selbst noch zu beobachten, hastete sie los.
In Berchgard, so die Hoffnung, würde sich der Schrecken lösen und irgendwie erklärbar sein, vielleicht würde Karas Tee dafür sorgen, dass die unheimliche Panik wieder verschwand? Ja, darin wollte sie die Hoffnung vorerst legen und so erreichte sie jappsend, sich endlich aus dem Stechschritt lösend, das Haus der Schneiderin.
Doch, ach, der wirre Wachtraum ging weiter, als ihr keine munter lächelnde Karawyn, sondern ein bleiches und verstörtes, geisterhaftes Abbild selbiger die Türe öffnete. Groß die Bestürzung, doch rasch war geklärt, was sie so mitgenommen und in den Kummer getrieben hatte...

Irgendwann nach der Geschichte hatte sie sich verabschiedet, ähnlich käsig wie die Schneiderin selbst und diesmal auch nicht minder hastig. Der Weg durch den Wald wurde gemieden, während die Gedanken ein bescheuert-chaotisches Ballspiel betrieben:
"Das kann doch nicht stimmen! Das muss, ja muss, ein Irrtum sein. Ich wollte doch zu den Graik und da beitreten, wenn Theaghan wieder vor Ort ist. Ach... Theaghan, ich muss sie sprechen. Es ergibt gar keinen Sinn! Es sei denn, sie sind vielleicht wahnsinnig oder verflucht! Ja, das könnte sein..." und da erst stockte sie und wieder packte sie das nackte Entsetzen eisigkalt, als ihr einfiel, WEM sie dringend eine Warnung zukommen lassen musste, wenn die Kaluren tatsächlich Katzen- und Waldtier-Metzger-Fluchwahnsinn hatten.
Sie drehte um und rannte, als wäre Kra'thor höchstpersönlich hinter ihr her, in Richtung Sumpf.
Tambar Donnerfaust

Beitrag von Tambar Donnerfaust »

Es versprach ein guter Tag zu werden als sich einige Kaluren noch vor Sonnenaufgang zusammen fanden um die unmissverständliche Nachricht auf den Weg zu bringen.
Angeführt von ihrem Priester Baznuk begaben sie sich schwer gerüstet und aufmunitioniert in die Umliegenden Wälder. Nach einer ganzen Weile nahmen sie die ersten Spuren eines Rudels auf und folgten jenen bis sie in der Entfernung vor ihnen die noch nichts ahnende Beute erblickten in der Dunkelheit.
Der Wind stand günstig für sie und kam von vorne. So würden die Raubkatzen sie nicht sofort wittern können und sie konnten sich so leise wie Möglich in einen grossen Halbkreis formieren. Einige der Kaluren unter der Führung von Tambar machten sich in ihren leichteren Rüstungen dann daran, das Rudel weitläufig zu umgehen um sich ihnen von der anderen Seite zu nähern.
Ruhig atmete der junge Kurzbart durch, dann griff er in seinen Köcher und legte einen Bolzen auf und nockte ihn ein. Die Geballte Faust hob er als Zeichen für die anderen an und lies sie dann rasch runter sinken. Das, war das Zeichen die Hetzjagd beginnen zu lassen.
Sie sprangen allesamt auf und rannten lauthals brüllend auf das Rudel zu, dabei immer wider einen Schuss mit der Armbrust abgebend auf die Tiere. Die Bolzen schlugen bewusst stets vor den Tieren in den Boden und die Brandspitzen liessen beim aufprall eine kleine Stichflamme emporschiessen.
Dies sorgte dafür, das die Tiere sich schnell entgegengesetzt in Richtung der Fänger bewegte. Genau in den grossflächig formierten Halbkreis der schwer gerüsteten Kaluren hinein, wo sie ihr jähes Ende fanden durch die Äxte und Hämmer die sich gezielt auf die Tiere richteten.
Das ein oder andere Tier hatte allerdings Glück und konnte sich mit geschickten ausweichmanövern an den Fängern vorbei bewegen und entkommen.
Nachdem sie diese Hetzjagd dann beendet hatten, machten sie sich auf die Suche nach weiteren Tieren um sie auf gleiche Weise zu erlegen und zum Berg zu schleppen. Ein einziges, noch recht kleines Rudel liessen sie jedoch unversehrt als sie kurz bevor sie die Tiere wider aufhetzen wollten, mehrere kleinere Jungtiere erblickten. Zufrieden nach getanem Werk, wurde dann die Unmissverständliche Nachricht dem Feinde serviert.
Auf dem Weg zur Festungsklippe folgte dem Zwergentross noch ein Kätzchen....ein kleines Kätzchen das kaum auffiel im wilden treiben der Zwerge.
Ob es eine wilde Katze oder eine aus einer Siedlung konnte sicher niemand mehr sagen, doch am Ende zahlte die Katze mit dem Leben, als ihre Neugier sie unter die schweren Hände der Zwerge trieb und jenen die Katze nicht auffiel als die nötige Anzahl an Panthernkadavern den Weg den Berg herunter fand.
Zuletzt geändert von Tambar Donnerfaust am Mittwoch 16. November 2016, 22:44, insgesamt 1-mal geändert.
Vladimir Dracones

Beitrag von Vladimir Dracones »

Reges treiben mögen die Kaluren von ihrem Berg hinunter in der Festung der Schattenpanther dieser Tage erspähen können. Oftmals noch bis spät in die Nacht dringt das Licht aus dem inneren der Burg durch die Fenster hinaus und verrät einem aufmerksamen Beobachter, dass noch immer Gespräche oder gar ganze Treffen abgehalten werden. Vladimir selbst empfängt und entlässt verschiedenste Persönlichkeiten. Manche in Rüstung, manche mit Magierstab in der Hand und manche im Gewand eines Priesters.

Die Wachmannschaften auf der Burg haben sich verdoppelt. Die üblichen Schützen der Schattenpanther werden noch immer von angehenden Lethrixoren verstärkt. Schmiede und Bogner gehen in der Feste ein und aus, und füllen das Waffenarsenal auf.

Braut sich da wohlmöglich etwas zusammen?
Tambar Donnerfaust

Beitrag von Tambar Donnerfaust »

Immer wider stand er oben auf der Klamm und schaute auf die kleine Siedlung herunter. Und nicht selten warf er dabei einen Argwöhnischen Blick auf die Festung.
Gerade des Nachts wenn die Sehkraft seiner Augen am besten war begab er sich zu den Geschützen und kontrollierte jene sorgsam. Hin und wider richtete er die schweren Geschütze unter anstrengung neu aus und nahm grob diverse Ziele ins Auge. Am heutigen Abend jedoch wollte er dem Feind ein Zeichen setzen das unmissverständlich und nicht zu übersehen war.
Er ging zu einer der schweren Balisten und spannte jene mit der Drehkurbel und richtete sie exakt gen Westen aus. Einzig die Höheneinstellung wurde nicht für einen direkten Angriff eingestellt. Er richtete das geschütz so hoch als eben möglich aus und nahm sich den Speer zur Hand. Diesen tunkte er in die brennbare Flüssigkeit und entzündete ihn. So brennend legte er ihn vorsichtig in die Laufschiene des Geschützes ein und stellte sich dann hinter jenes und blickte noch einmal abschätzend in die Flugbahn ehe er den Auslöser betätigte.
So brennend wurde das Geschoss dann in einem hohen Bogen weit über die Siedlung katapultiert und ging irgendwo auf freier Fläsche zu Boden und bohrte sich in das Erdreich hinein.
Die Wachen auf der Festung werden aufmerksam wie sie sicherlich sind, bestimmt das Geschoss bemerkt haben. Mit einem zufriedenen Lächeln griff er dann zu seiner Feldflasche und gönnte sich noch einen tiefen Schluck Kalurischen Apfelschnaps ehe er sich wider in den Berg bewegte und die nachtruhe antrat.
Vladimir Dracones

Beitrag von Vladimir Dracones »

Unter Hochdruck werden Arbeiten innerhalb der Festung vollrichtet. Es ist zwar keine Hektik ausgebrochen, aber die Arbeiter und Soldaten handtieren in einer gewissen Eile und angestochenem Eifer.

In einer früheren Mittagsstunde schleppten heute einige Handwerker einen gewaltigen Baumstamm zur Festung hin und legten diesen unter einem überdachten Mauerstück im Garten ab. Milizionäre der Legion machten sich danach sogleich ans Werk um daran für die nächsten Stunden zu arbeiteten. Bis in die Nacht hinein formten sie den Holzkoloss. Immer wieder traten auch Mitglieder der Schattenpanther auf den Plan um die Arbeiten, welche daran vollrichtet wurden, peinlichst genau zu begutachten und sich immer wieder auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen.

Des Abends mag man Vladimir aus der Burg hinaustreten sehen. Dabei befand sich sein Bruder Darion Dracones an seiner Seite und sie suchten die Stelle, an welcher die Wachmannschaft den beschriebenen Speer hatte hernieder gehen sehen. Als sie diesen dann gefunden hatten, zog Darion ihn aus dem Boden hinaus und brach ihn mit diabolischer Mimik über seinem Knie entzwei.

"Das halten wir von euren Speeren!" Brüllte er dabei zornig.

Von den Zinnen der Burgmauer schallte es just in diesem Moment jubelnd und gröhlend hinunter von den Soldaten, welche sich ganz offenbar an dieser Gestik erfreuten und ermutigten. <Hoaaa!>, <Wir haben den Speer eurer Größe angepasst!>, <Nieder mit der Allianz!>, <Nun ist es ein Zwergspeer. Einen Kopf kürzer!> .....

Noch eine ganze Weile drangen die Spottenden Rufe durch die Siedlung und Vladimir selbst konnte sich eines vergnügten Schmunzelns nicht erwehren.
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Helisande von Alsted
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Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42

Beitrag von Helisande von Alsted »

Das Irgendetwas im Busche war blieb wohl auch in Lichtenthal nicht unbekannt. Diskret und ohne es groß auszusprechen reagierte das Regiment und schickte diverse Späher zum diskreten Einsatz aus.
Deren Auftrag blieb wohl zwischen der Oberst und dem jeweiligen Späher und wurde nicht weiter kolportiert an irgend einen Außenstehenden. Jedoch postierten sich jene Einsatzkräfte so, dass sie Gerüchte, Zurufe und großes Tamtam in der Schattenpantherfestung aufzuschnappen versuchten.
Vladimir Dracones

Beitrag von Vladimir Dracones »

Mitten in der Nacht scheinen die Arbeiter ihr Werk vollbracht zu haben. Geräusche dringen aus der Burg als Mitglieder der Schattenpanther dazu geholt werden, um das massive und bearbeitete Holz zu betrachten. Eine längere Zeit spricht der Handwerksmeister mit Vladimir und scheint ihm dazu etwas zu erklären.

Eine kurze Zeit später sieht man kräftige Männer vortreten, welche sich daran machen das massive Holz zu packen und es anzuheben. Als sie damit für einen kurzen Moment unter der Überführung der Mauer hindurch kommen, mag man erkennen einen Blick darauf werfen können. Nur wenige Augenblicke später jedoch ertönt Vladimirs bassige Stimme und zischt ungehalten: "Löscht die Fackeln! Wir können doch beobachtet werden!"

Dann erlischen alle Fackeln im Vorgarten der Burg und damit auch die Sicht, denn ohne Lichtquellen gewährt die tiefschwarze Nacht keine Einsicht.

Eine gute Stunde wird geübt damit umzugehen und Stöße auszuführen bis die Mannen den Holzkoloss schweißgebadet und schnaufend wieder absetzen.
[URL=http://www.directupload.net/file/d/4554/mkclvs5x_jpg.htm][img]http://fs5.directupload.net/images/161129/temp/mkclvs5x.jpg[/img][/URL]
Zuletzt geändert von Vladimir Dracones am Dienstag 29. November 2016, 02:05, insgesamt 2-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Neumond - verhülltes Antlitz, Dunkelheit.
Ein Werk wurde vollbracht.

Die Dunkelheit war schon früh in dieser Phase des sterbenden Herbstes über die Landschaft hereingebrochen.
Kleine Lichter schimmerten irgendwo nacheinander im Sumpf auf und beleuchteten flackernd die Gesichter zahlreicher berobter Frauen, in deren Gesichtern Entschlossenheit zu lesen war, während eine Gestalt sich dem Flammenschein verweigerte.

Wandernde Schatten laufen über braunrote Gemeinschaft der vielzähligen Drei.
Verpflichtet dem Einem aus Zwei und der allumfassenden Einen.
Hände erheben sich einladend in die Luft, um zu rufen und um gehört zu werden.
Die Harmonie der Vier sich kreisend vereint, um Einigkeit aus zweierlei Wurzeln nur durch Eine zu tragen, die Dritte ungehört.
Getragen durch der Stimmen sieben und einer klanglos weilend.
Einer derer, der weder vergangen noch ruht, wird von feurigem Bersten gelockt und doch nicht gesehn. Seine Regungen lodern klagend durch den Schoß des Seins.
Das schwarze Herz ist tot und doch schlägt es pumpend Kraft in verbindenden Stein, der doch ungebunden, entrückt von seinem Leibe.
Machtgetränktes Tuch wird gespeist von der Quellen fünf, gewoben durch der Hände vier, während vier und doch nur zwei sehende Augen das dichte Netz durchblicken.
Williger Wind erfasst fein gewobenes Spinnenwerk.
Herz erstarrt, Stein zerbricht, Kreis erlischt, Stimmen verklingen.
Stille
.
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 29. November 2016, 04:19, insgesamt 3-mal geändert.
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Thorim Hammergrund
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Registriert: Montag 25. April 2016, 18:04

Beitrag von Thorim Hammergrund »

Er war noch ziehmlich aufgewühlt von den Geschehnissen der letzten Tage.
Die Rückführung der verstorben Expeditionsteilnehmer in die Weltenesse, ging ihm doch näher als er dachte. Durch einen Fluch wurden Brüder und Schwestern dazu gebracht sich selbst zu töten.
Und dieser Fluch hatte es bis in den Berg geschafft.
Er selbst weiß wie kurz er davor stand Burlokk erschlagen zu wollen, mehr als nur einmal in den letzten Tagen und wenn er in Rage war, hätte er auch Thoria gleich mit erschlagen.
Zum wurde der Fluch durch Cirmias und seine Brüder und Schwestern gemeinsam gebrochen.

Da er nicht schlafen konnte dreht er noch eine Runde durch die Klamm. Unter anderem stand er auch oben auf der Graikfeste, bei den Katapulten und Balisten und Blickte zum Feuerschein der von der Pantherburg herrüber schien.
Für einen Moment erkannte er etwas mit einem gewalltigen Stoßkopf, sollte es vielleicht eine Ramme sein?
Was planten die verdammten Wämser da schon wieder?
Das würde noch fehlen, ein Angriff auf den Berg oder Berchgard?
Sofort rannte er zum Alarmhorn auf der Festung, nach einigen Kräftigen Luftschüben und dem Ohrenbetäubenden heulen des Hornes. machte er sich flinken Schrittes auf den Weg in den Berg selbst um unter anderem Bruder Baznuk, Belgrom und Daz zu informieren.
Baznuk Donnerfaust

Beitrag von Baznuk Donnerfaust »

Als das mächtige Frostklamm Horn bis tief in den Berg dröhnte hob der Priester den Blick sorgenvoll. Das letzte Übel der Seelenfresser war erst wenige Stunde aus dem Berg vertrieben und schon schien das nächste Unheil den Berg Heimzusuchen.

Raschen Schrittes eilte er in Richtung der Frostklamm um mehr zu erfahren...doch schon auf halbem Wege erwischte ihn Thorim. Aufgeregt erzählte er von seiner Lied Schlag kurzen Sichtung. Schwer seufzend wischte er sich über den Bart.

Hatten sie wirklich den Mut gefunden den Berg anzugreifen? War vielleicht doch Berchgard das Ziel oder gar das Thyren Land da diese obendrein noch geschwächt sind?

Hastig, viel zu hastig für die kurzen Beine eilte er zu den Keiler Ställen. Glück gehabt, zwei Keiler Reiter waren noch übrig. Einer für Berchgard und einer für das Thyrenland.
Eilig rannte der Keiler mit seinem aufgesattelten Kaluren nach Berchgard auf der Suche nach Thelor-zâr. Sollte dieser nach der dritten Umrundung in der Stadt nicht gefunden werden würde er zielsicher weiter reiten nach Adoran um Helisande-zâr zu finden.

Des Felsenhammers Segen Dâr,
akh will dar beiden warnen. Ein Bruder ist sich sicher fern in der Wetterau eine mächtige Ramme gesehen zu haben. Nur kurz, doch schwört er auf seinen Bart das sie da war! Akh bitte dar die nötigen Schritte für Berchgard einzuleiten, und besser auch in Adoran Vorkehrungen zu treffen.Sollten wir weiteres Unheil erkennen schlagen wir mit dem mächtigen Klamm Horn Alarm.


Baznuk


Ein weiterer Keiler Reiter wurde in den Norden gesand zum Volk der Thyren. Grundsätzlich war es dem Reiter egal welchen der Nordmänner erwischte, doch bevorzugte er Ozurr oder Einaar.

Des Felsenhammers Segen Dâr,
akh will dar beiden warnen. Ein Bruder ist sich sicher fern in der Wetterau eine mächtige Ramme gesehen zu haben. Nur kurz, doch schwört er auf seinen Bart das sie da war! Akh weiß nôr was sie vor haben, doch seit auf der Wacht! Sollten wir weiteres Unheil erkennen schlagen wir mit dem mächtigen Klamm Horn Alarm.


Baznuk



Für die weite Strecke in die Wüste müsste wohl ein Tross Beisser herhalten, der Weg war zu gefährlich für einen Keiler Reiter.

Des Felsenhammers Segen dar Abbas,
akh will dar warnen. Ein Bruder ist sich sicher fern in der Wetterau eine mächtige Ramme gesehen zu haben. Nur kurz, doch schwört er auf seinen Bart das sie da war! Akh weiß nôr was sie vor haben, doch seit auf der Wacht!


Baznuk
Zuletzt geändert von Baznuk Donnerfaust am Dienstag 29. November 2016, 20:13, insgesamt 2-mal geändert.
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

Ziemlich verdattert stand er am Wegesrand und blinzelte tatenlos dem kalurischen Eilboten hinterher. Nilzadans Horn hatte also doch Alarm geschlagen? Zu Kra'thor, wieso jetzt!? Böse Gedanken, böser Zeitpunkt! Denkbar der ungünstigste Zeitpunkt, um solche Steilvorlagen zu geben.. Er atmete feste durch. Es würde schon nicht schlimm werden. Vielleicht nur eine Vorsichtsmaßnahme und wenn dem so war, musste Moira ja auch nie was davon erfahren, oder? Leichte Wunden würden auch bis zum 10. Alatner verheilen. Mit einem seufzenden "Scheiß drauf" lief er also eiligst nach Junkersteyn zurück und packte da alles zusammen, was man so brauchen könnte, wenn man schlimmstenfalls mit einer Schlacht rechnete.
Rüstung, Tränke, Notbandagen, Trockenfleisch, Wasserschläuche, Stickzeug, Schlafrolle, Rasiermesser, Kamm, Wechselkleidung...
Nusper sowie den beiden Hühnern wurden die Futternäpfe großzügig aufgefüllt, statt es, wie sonst, morgens früh erst zu tun. Dann schaute er sich nochmal abschätzend im Haus um, ehe er es verließ und hinter sich sorgfältig abschloss. "Bis bald" widmete er noch Heim wie Tieren und schritt dann zu Pyrus hin. "Komm, mein Großer. Auf zum Nilzadan!" So sattelte er den Schimmel also, drapierte das Gepäck hinten am Sattel und saß dann auf. Im Eilritt ging es schließlich nördlich in Richtung Frostklamm, wo er sich erst am Tor glaubwürdigst ausweisen musste mit Namens- und Herkunftsangabe, Bürgerbrief zum Beweis und dem Abzeichen der Allianz als Vertrauensbeweis. Dann erst wurde ihm gesagt, wo er sicher früher oder später auf Baznuk treffen würde. Genau dahin begab er sich also und begann zu warten, auf was auch immer..
Zuletzt geändert von Zahrak Salberg am Dienstag 29. November 2016, 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Als der noch immer müde Wühler das Horn der Klamm ertönen hörte, blickte er direkt alarmiert umher. Noch etwas verwirrt vom letzten Unheil, von welchem er äußerst betroffen war, machte er sich etwas wirr auf den Weg zur Klammfestung. Unterwegs kam ihm bereits Thorim entgegen, welcher scheinbar bereits Baznuk erwischt hatte, den er noch davon eilen sah.

Nach Thorims Worten etwas aufgewühlt, blickte er mit alarmiertem Blick zu den einzelnen Toren, ehe er Thorim ein Lob aussprach.

"Mrâ sehr Gul Thorim! Damit könntest dar vielen Khaz-Aduir das Leben retten!"

Kurz darauf verschwand er auch direkt ins Hauptquartier der Kal Khaz Graik, wo er auf einer Chirmit-Tafel direkt einige Runen meißelte, die ein Kurzbart mit Pyrian ausgoss:

Dringender Aufruf an alle Khaz-Aduir!

Aufgrund aktueller Ereignisse und Sichtungen von einem unserer Brüder, werden ab sofort alle Wachposten dreifach besetzt. Akh will das jeder Posten nor nur zwei Augen sondern auf jedenfall 6 Augen besitzt! Nichts was im Westen passiert soll ungesehen bleiben! Vorallem die Tore und Stollen aus den Berg hinaus sollen niemals unbesetzt sein!

Cirmias seinen Hammer über uns alle!"

*darunter prangt das Siegel der Khaz-Graik, sowie das Zeichen des Kal Dars*

Diese Tafel ließ er von weiteren Kurzbärten kopieren und an einigen Stellen in der Klamm sowie in Nilzadan selbst aufstellen.
Kurz darauf macht er sich persönlich auf den Weg, die Wehranlagen der Festungen zu überprüfen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen vorzubereiten.
Gast

Beitrag von Gast »

"Ozurr, Ozurr!", schrie der Junge quer durchs Dorf. Er hörte seine Stimme und wusste, dass er gleich an seine Tür klopfen würde. "Hach, hach", stöhnte er. Gerade jetzt. Nach mühevoller Arbeit hatte er doch gerade Knochen, Kräuter, Blutmoos und Wildkraut im Mörser zu einem grauen Pulver zermahlen und fein säuberliche Linien damit auf den Tisch gezogen. Wütend warf der Schamane das dünne Schilfrohr zur Seite. "Jetz kann man nuad moal mehr - ach scheyss druff."

Der Junge klopfte an die Tür. Der Schamane hatte genug. Er schlich sich an die Tür, blieb ruhig und zog plötzlich die Tür auf, um den Jungen zu greifen und reinzuziehen. Die Tür schmiss er zu. "Was is?", blaffte er. Zittrig reichte der Junge das Schreiben. Noch bevor er las, deutete er mit dem Kopf gen Tür. "Verpyss dey." Dann überflog er das Schreiben Baznuks und seine Augen weiteten sich ungesund. "Wadde, Scheysser. Hol Norwin, Einarr, Orn, Olov oder sonstwen. Sach de Wolfsheuler, se sollen ausdruecken an de Grenzen." Bevor der Junge was sagen konnte, blaffte der Schamane ihn schon an: Zackyg, sonst mach mey dey Beyne."

Dann setzte er sich hin, holte Brett und Dolch heraus und ritzte säuberlich etwas hinein.

"Hossa Baznuk,
hav Doank, dass dey uans vorwarnst. Wyr werden de notwendige Vorkehrunge treffe. Halten wa uans gegenseytig aufm Laufenden. Eure Grenzen synd uch unsere, da koannst sycher seyn.
O."

Ein weiterer Keiler Reiter wurde in den Norden gesand zum Volk der Thyren. Grundsätzlich war es dem Reiter egal welchen der Nordmänner erwischte, doch bevorzugte er Ozurr oder Einaar.

Des Felsenhammers Segen Dâr,
akh will dar beiden warnen. Ein Bruder ist sich sicher fern in der Wetterau eine mächtige Ramme gesehen zu haben. Nur kurz, doch schwört er auf seinen Bart das sie da war! Akh weiß nôr was sie vor haben, doch seit auf der Wacht! Sollten wir weiteres Unheil erkennen schlagen wir mit dem mächtigen Klamm Horn Alarm.

Baznuk
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