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Verfasst: Freitag 28. April 2006, 00:41
von Seraya Khanor
Einige Tage war es nun her,daß Seraya das kleine Grab errichtet hatte und als sie nun wieder hinkam,sah sie,wie es sich verändert hatte.
Ronya mußte dagewesen sein und noch jemand,anders konnte sie sich den Fuchs,die Rose und den Pullover nicht erklären.
Zu wenig wußte sie über den Jungen und seine Vergangenheit.
Aber es gab noch lebende und um die mußte sie sich jetzt kümmern.
Rasch holte sie einen Zettel aus ihrem Zelt und schrieb einen Brief an Ronya,den sie an deren Zelteingang heftete.
Ich grüsse Dich Ronya,
ich weiß,Du hast eine schwere Zeit durchgemacht,aber ich weiß auch,wie sehr Du hier fehlst.
Dein kleiner Sohn hat gefunden,was er stets suchte.Eine Mutter,die immer für ihn dagewesen ist,wenn er es brauchte und unendlich viel Liebe,die er auch so gut es ihm möglich war,wiedergegeben hat.
Leider ist er viel zu früh gestorben,aber - und das bitte ich Dich zu beachten - es gibt immer noch Menschen,die an Dich und deine Wege glauben.
So schwer wie Dir das Leben hier fällt,ich möchte Dich bitten,Dich mit mir zu treffen,wenn Du glaubst,daß Du es schaffst.
Mir wäre es lieb,wenn wir es alsbald machen könnten,um zu überlegen,wo wir stehen und wohin wir wollen.
Ich kenne sicher einige Beweggründe,die Dich von hier fernhalten,aber wir brauchen Dich.Gemeinsam werden wir diese Zeit viel besser überbrücken können und neue Wege im Umgang mit dem Tot deines Sohnes finden.
Niemand muß da allein durch.Auch Du nicht,denn Du hast uns,die an Dich glauben und die Dir,wenn Du es wikkst,zur Seite stehen.
Du mußt uns nur die Chance geben,es Dir zu zeigen.
Ich denke an Dich und warte,bis Du soweit bist.
In stillen Gedanken
Seraya
Rasch überprüfte sie nochmal,daß die Nägel,mit denen der Brief angeheftet war.fest saßen,ehe siee langsam in Richtung des Waldes ging,um wieder einmal Holz zu sammeln und auf ein Lebenszeichen der anderen zu warten.
Zu still war das Lager der Frauen geworden,seit Miki hier nicht mehr herumtobte und begraben hinter den Zelten lag....
Verfasst: Freitag 28. April 2006, 09:58
von Erinna Hinrah
Jeden Tag wusch sie den kleinen Pullover aus um ihn sauber gewaschen wieder auf das Grab zu legen. Dafür verliess sie auch den Posten am Waisenhaus, welchen sie, Xinthra und Ronya bezogen hatten um jenes zu schuetzen im Krieg. Viel geschah nicht mehr, aber es war so die beste Möglichkeit sich aus einem Krieg herauszuhalten der sie nichts anging.
Die Nachricht von Anaras Tot interessierte sie nicht, einzig was sie dabei interessiert das es einen neuen König gab. Abends sprachen sie und Ronya recht lange, über Miki, Seymour und deren beider Tod, es waren Themen an denen beide nur vorsichtig sich beim anderen herantasteten und oftmals sprachen sie eher versteckt über das Thema.
Ronya, wir müssen langsam in das normale Leben zurück
Hatte sie leise eines Abends gesagt. Sie wollte Ronya alle Zeit der Welt lassen, aber sie wusste auch das Ronya einst Pläne gehabt hatte, weswegen sie ja die Söldner allesamt verlassen hatten und langsam mussten jene Pläne in Bearbeitung genommen werden. Das Ronya Nachts noch jagen ging, hatte sie bemerkt aber sie schwieg darüber. Ronya war alt genug um selber zu wissen was gut war und was nicht. Sie vertraute ihr vollkommen in allen Bereichen.
Verfasst: Freitag 28. April 2006, 19:25
von Ronya Sotan
In Tavernen trieb sie sich herum , an der Front vor Berchgard war sie gewesen udn hatte Darna von Elbenau gefragt ob man zu dumm sei eine Warnung ernst zu nehmen , denn wenn man dies getan hätte , wäre Berchgard nie gefallen.
Sie schaute aus entfernung zu und schütelte immer nur den Kopf.
Sie belagern berchgard anstatt die garde Varunas zusammen zu rufen und gen Rahal zu ziehen.
Ronya hatte selber gesehen wie ein Magier das Stadttor Berchgards in wenigen Sekunden bersten lies .
Wieso nicht am eingang Rahals die felsen bersten lassen und die stadt aushungern ?
Natürlich - sie waren streiter des Lichtes und Ehre und würden sich warscheinlich noch 50 Jahre gegen Rahal zur wehr setzen statt selber in die Rolle des angreifers zu schlüpfen um dem ganzen ein ende zu bereiten.
Eigentlich wollte Ronya im Wald bleiben und ihrer trauer nachhängen doch jene Erreignisse waren zu wichtig und Ronya war fast glücklich drüber das sie passierten und sie von Ihrem leid ablenkten.
Also hinterlies sie im Lager einen Brief.
An Erinna , Xintra und Seraya ,
Warum ich fort bin wisst ihr ja sicher , doch bin ich dies nicht für immer.
Ich schulde euch Ohne frage einige antworten und bin bereit diese zu geben.
Doch zuvor eine Bitte an euch drei - Haltet euch aus dem kampf Varunas und all der anderen gegen Berchgard heraus.
Glaubt mir ich hab sie lange beobachtet und sie machen fehler - fehler die vielen wackeren Kriegern das leben kosteten und noch kosten werden wenn sie weiterhin so dumm sind und berchgard belagern und angreifen.
Ich will nicht noch euch drei verlieren denn ihr seid so ziemlich alles was ich neben shanna noch habe.
Haltet euch aus dem krieg heraus - es ist nicht unser Krieg.
Alles weitere mündlich .
Eure Ronya
Verfasst: Montag 1. Mai 2006, 02:24
von Seraya Khanor
Seraya saß im Lager und dachte nach.
Sie grübelte schon länger,ob sie wieder mal allein in die Höhle gehen sollte,aber sie konnte sich nicht dazu aufraffen.
Erst wollte sie warten,ob sie die anderen zu Gesicht bekam.
Also ging sie ins Zelt,holte Holzreste und rohes Fleisch heraus und entfachte ein Feuer.
Vorsichtig,um das Metall nicht zu sehr zu erhitzen,briet sie nach und nach das Fleisch durch.
Vielleicht würde vom Essensgeruch ja jemand wachwerden und sich zu ihr gesellen.
Sie vermisste die anderen,die sich entschlossen in ihre Zelte oder die Umgebung,die Seraya nicht kannte,zurückzogen.
Sie war sich sicher,daß auch die anderen Ronya's Worte gelesen hatten und sich aus den Kämpfen herausgehalten hatten.
Aber trotzdem fragte sie sich langsam,wo alle waren...
Nun,sie würde warten.
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 13:25
von Erinna Hinrah
Langsam ging sie zum Zeltlager zurück. Schweigend setzte sie sich neben Sera und blickte in die Flammen. Sie hatte keine Lust irgendwas zu sagen. Abgemagert war sie seid Mikis Tot. Sie hatte einfach keinen apetit mehr. Die Nachricht das Berchgard zurückerobert wurde liess sie nur ein sachtes Nicken von sich geben. Sie hatte auch nichts anderes erwartet. Die Gerüchte um Falk liess sie nachdenklich werden.
Dieser Sture Kerl. Langsam schuettelte sie den Kopf. Er liess auch keinen Ärger aus. Sie hatte gehört das er abgeführt worden war, warum und wieso war nicht bis ihr vorgedrungen gewesen. Langsam zuckte sie mit den Schultern. Er würde es überleben, so wie er immer alles überlebte.
Irgendwann so in ihren Gedanken versunken, nahm sie nicht mal mehr Sera neben sich wahr. Sie bemerkte nichtmal wie das Feuer irgendwann ausging. Es war schon tief in der Nacht als sie sich in ihr Zelt zurückzog und sich in die Felle rollte.
Verfasst: Dienstag 2. Mai 2006, 13:39
von Xinthra
Seit einigen Tagen schon war Xinthra weder am Zeltlager noch am Waisenhaus gewesen. Sie hatte sich bei den Leuten aufgehalten, die Berchgard zurückerobern wollten, hatte Wache gestanden am Lazarettzelt und sogar geredet mit diesem Rahaler Kommandanten, ihn gewarnt, das Waisenhaus anzugreifen. Zweimal sah sie Ronya in dieser Zeit und Erinna gar nur einmal. Sie vermisste sie, beide, Erinna um so mehr. Ja, Miki war gestorben aber deshalb musste die Gemeinschaft doch nicht in Trauer versinken. Es musste weiter gehen. Sie hatten doch so viel vorgehabt, sollte das jetzt alles fallen gelassen werden? Nein, das durfte nicht sein. Sie machte sich auf den Rückweg zum Zeltlager, wo sie die abgemagerte Erinna sah, die neben Seraya saß und ins Feuer starrte. Wortlos ging sie hinter ihnen vorbei und verschwand im Zelt, wo sie das erste mal seit Tagen die Rüstung ablegen konnte. Sie setzte sich neben die beiden und blickte still zu ihnen.
Verfasst: Donnerstag 4. Mai 2006, 15:08
von Erinna Hinrah
Irgendetwas miaute vor der Zelttüre. Es klang nicht sehr laut und recht hoch. Es war ihre natürliche Neugierde die sie dazu brachte an die Türe zu gehen und jene zu öffnen. Vor jener sass eine hellgraue winzige kleine Katze. Unbewusst hob sie das Fellknäul hoch und nahm die Katze mit ins Zelt. Sie bemerkte nichtmal das sie das Fellbündel streichelte. Irgendwann setzte sie die kleine Katze einfach auf den Boden und setzte sich an den Tisch. Nachdenklich zerstampfte sie Fleisch zu Brei und packte es in eine Schuessel, die sie der Katze vor die Nase setzte.
Vielleicht war die Katze ja zur rechten Zeit bei ihr aufgetaucht? Vielleicht würde das Knäul aus Fell sie wieder in die Wirklichkeit zurückholen, da jene Katze schliesslich Pflege und Nähe brauchte. Man würde sehen was kommen würde.