Verfasst: Montag 25. April 2016, 23:56
Viele kräftige Stimmen rissen ihn aus seinem Nachmittagsschlaf, mit dem er sich immer für seine Abendschicht vorbereitete.
Als er die Treppen herunterkam, stockte ihm der Atem und seine leicht getrübten Augen weiteten sich.
Eine Horde von Langbärten hatte sich eingefunden, überall lag schweres Gerät rum, mit dem man Wände einschlagen könnte und Bier, ganz viel Bier. Und auch eine Hand voll Steinbeißerkäfern war ins Hospital gebracht worden. Ein ganz außergewöhnlicher Anblick.
Gerade noch brachte er einen Gruß hervor, bevor einer der Zwergeln zu singen anfing. Ein Lied, das zum Mitmachen anregte, doch immer noch steckte ihm die Überraschung zu sehr in den Knochen. Nur am Ende des Liedes kam ihm ein Lächeln auf die Lippen und er wippte mit.
Dann legten die Zwergeln los mit einer Methode, die er alsbald durchschaute. Drei feste Hiebe in einiger Gemeinschaft an der zu abbrechenden Wand wurden durchgeführt, dann wurde sich am Tisch mit Bier gelabt. Torjan verstand dies sehr wohl, hatte er vor zwei Tagen doch versucht, solch eine Abbruchaxt aufzuheben, wobei er sich mächtig das ohnehin schon lädierte Kreuz verriss, welches dann von einem Schülerbürscherl und einem Berufskollegen zwei Stundenläuf massiert werden musste.
Dann erhoben sie sich, die Langbärte, nachdem sie sich abgesprochen hatten und alle gelabt waren, wiederum drei feste Schläge ... und so ging es immer wieder weiter.
Dennoch hatte die Methode Sinn. Die Mauer bröckelte, gab nach, fiel letztendlich mit einem mächtigen Krach und viel Staub in den Garten.
Die Zwergeln hatten ihm schon zuvor gesagt, dass sie die Wand einreißen, aber nicht neu aufbauen würden, weil so filigranes Zeugs nicht in ihrem Sinne wäre. Auch nicht in dem vom KLLH - eine Südwand mit zwei Schritt Breite würde so gar nicht nach Adoran passen.
Balduin half Torjan, nachdem die Langbärte abgezogen waren, mit dem Aufkehren des Staubs und der kleinen Steinchen, die sich überall im Hospitalshauptraum verteilt hatten. Auch zwei Beauftragte des Baumeisters fanden sich ein, um in kleinen Portionen mit Handkarren den Schutt wegzuschaffen.
Als sich der alte Zausel auf die Bank an seinem Lieblingsplatz setzte, genoss er die sanfte Abendluft und die außergewöhnliche Aussicht durch die nicht vorhandene Wand, bevor er sich sehr zufrieden und dankbar für die Hilfe der Zwergeln in seinen Lehnstuhl begab.
Als er die Treppen herunterkam, stockte ihm der Atem und seine leicht getrübten Augen weiteten sich.
Eine Horde von Langbärten hatte sich eingefunden, überall lag schweres Gerät rum, mit dem man Wände einschlagen könnte und Bier, ganz viel Bier. Und auch eine Hand voll Steinbeißerkäfern war ins Hospital gebracht worden. Ein ganz außergewöhnlicher Anblick.
Gerade noch brachte er einen Gruß hervor, bevor einer der Zwergeln zu singen anfing. Ein Lied, das zum Mitmachen anregte, doch immer noch steckte ihm die Überraschung zu sehr in den Knochen. Nur am Ende des Liedes kam ihm ein Lächeln auf die Lippen und er wippte mit.
Dann legten die Zwergeln los mit einer Methode, die er alsbald durchschaute. Drei feste Hiebe in einiger Gemeinschaft an der zu abbrechenden Wand wurden durchgeführt, dann wurde sich am Tisch mit Bier gelabt. Torjan verstand dies sehr wohl, hatte er vor zwei Tagen doch versucht, solch eine Abbruchaxt aufzuheben, wobei er sich mächtig das ohnehin schon lädierte Kreuz verriss, welches dann von einem Schülerbürscherl und einem Berufskollegen zwei Stundenläuf massiert werden musste.
Dann erhoben sie sich, die Langbärte, nachdem sie sich abgesprochen hatten und alle gelabt waren, wiederum drei feste Schläge ... und so ging es immer wieder weiter.
Dennoch hatte die Methode Sinn. Die Mauer bröckelte, gab nach, fiel letztendlich mit einem mächtigen Krach und viel Staub in den Garten.
Die Zwergeln hatten ihm schon zuvor gesagt, dass sie die Wand einreißen, aber nicht neu aufbauen würden, weil so filigranes Zeugs nicht in ihrem Sinne wäre. Auch nicht in dem vom KLLH - eine Südwand mit zwei Schritt Breite würde so gar nicht nach Adoran passen.
Balduin half Torjan, nachdem die Langbärte abgezogen waren, mit dem Aufkehren des Staubs und der kleinen Steinchen, die sich überall im Hospitalshauptraum verteilt hatten. Auch zwei Beauftragte des Baumeisters fanden sich ein, um in kleinen Portionen mit Handkarren den Schutt wegzuschaffen.
Als sich der alte Zausel auf die Bank an seinem Lieblingsplatz setzte, genoss er die sanfte Abendluft und die außergewöhnliche Aussicht durch die nicht vorhandene Wand, bevor er sich sehr zufrieden und dankbar für die Hilfe der Zwergeln in seinen Lehnstuhl begab.