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Verfasst: Dienstag 1. März 2016, 21:13
von Theaghan Graufels
*die Steintafel die den Bericht der griffigen Kalurin enthält wird dem Ohrex Tage später hinterlegt und sieht irgendwie brüchig aus. Sprunglinien ziehen sich über die kunstvollen Runen und der noch kurzbärtige Bote hat es sehr, sehr eilig das Graikhaupthaus schnell wieder zu verlassen. Auf direktem Weg verschwindet er in den tieferen Stollen und lässt die nächsten Wochen nichts von sich sehen. Bei genauer Betrachtung wirkt eine Ecke der Steintafel ganz so als habe ein junger Steinbeisser daran geknabbert*
Cirmiâs mit dar Ohrex *unleserlich zersprungen*
Akh hab dar höchst *Sprung* sorgfäl.. *Riss* den Bericht mit dôs Dâgôbâxsumpfgâspröblein fertig gemeiselt. Folgende Eigenschaften zeigten dôs Pröblein auf:
Probe Nummer 1
Herkunft: Dâgobâxsûmpf; geheime Stelle 1
Duft: Sumpfig mit einer Winzigkeit Donnerfaust und Getwergelyn in der Note
Beschaffenheit: schleimig, zäh *da zieht sich wieder ein Riss durch die Schrift*
Farbe: grün, braun mit etwas grau getrübt
Probe Nummer 2
Herkunft: Dâgobâxsûmpf *Riss, Riss und nochmal Riss*
Duft: schwefelig, wie *unleserlich...*eier mit einem Hauch Frosch..*da scheint wieder etwas zu fehlen*
Beschaffenheit: etwas dünnflüssiger als Probe Nr. 1
Farbe: braun, gelblich
Probe Nummer 3
Herkunft: Dâgobâxsûmpf; geheime Stelle 3
Duft: Modrig, holzig und seltsamerweise wenig streng nach Sumpfechse.
Beschaffenheit: dicklich, stockend wie verdünnte Exkremente
Farbe: dunkelbraun fast schwarz, durchzogen von Schlieren
Probe Nummer 4
Herkunft: Dâgobâxsûmpf; geheime Stelle 4
Duft: leich schwefelig, herb und unterschwellig geprägt von Getwergelyn.
Beschaffenheit: sehr schleimig
Farbe: gelblich, braungrün
Während dôs sorgfältiger Sumpfgaseignungsuntersuchung hab akh feststellen müssen das dôs Getwergelyndunstverseuchte Pröblein höchst, gewaltig explosiv sind. Dar solltest also nor von dôs höchst geheimer, wichtiger Sumpfstelle, die akh antürlich nôr kenne, Nummer Eins und Vier gebrauch machen. Pröblein aus dem Bereich Zwei und Drei kannst dar genauer in Erwägung ziehen daher werd akh dar etwas mehr auf genau dôs Proben eingehen. Während dôs Sumpfgasteignungsbhirverträglichkeitstest zeigte besonders Probe 'Nummer Drei' eine hohe Verträglichkeit auf. Einzigartigst verband sich 'Nummer Drei' mit dôs Starkbieressenz und dôs Pilzbasis in dôs Graufelslabor. Mrâ.
*Hier zieht sich der Riss sogar einmal quer über die Tafel hinweg, verwischt die fachsimpelischen, höchst komplizierten Ausschweifungen der jungen Bierspagirikerin gekonnt* Zusammenfassend würd akh sagen das dôs Probe 'Nummer Zwei' dôs beste Probe ist. Weder ging dôs Pröblein beim geringsten Flammenkontakt hoch, noch verbrannte es zu schnell. Sicherlix eine gul Möglich.. *wieder macht ein Sprung die ausschweifenden Runenschriftzeichen unleserlich und irgendwie sieht ein Teil der lückenhaften Zeichen nach einem Kochrezept für Sumpfechsenschwimmhäute aus zu dem man aus irgendeinem Grund, irgendwie mitten im Bericht gewechselt hat. So wird man von Zwiebeln, Bier, der korrekten Schwimmhautabziehweise einer eisernen Pfanne, Pfeffer, diversen Pilzlingen und Sumpfflechten lesen ehe wieder relevanteres zu lesen ist* Damit dar ganz sicher sein kannst wie gul dôs Stelle geeignet ist, empfehle akh eine weitergehende Prüfung verschiedener Proben die aus unmittelbarer Umgebung von 'Nummer Zwei' entnommen werden und vorsorgliche Absicherung des Gebietes. Ob dôs vielversprechender Probe ist dôs Gebiet sicherlix sehr begehrt, mrâ. Ebenso empfehle akh eine hohe Getwergelyndichte in dôs Gebiet um den Getwergelyneffekt und damit eventuell aufkommende Explosionsgefahr in dôs Pröblein zu ergründen. *die untere, rechte Ecke fehlt und zeigt Steinbeissernagespuren. Allerdings scheinen sich da auch nicht wirklich wichtige Schriftzeichen befunden zu haben*
Cirmiâs mit dar Ohrex,
mit dôs Nilzadan,
mit dôs Graik!

Verfasst: Mittwoch 2. März 2016, 08:21
von Gast
*der Ohrex, dieser Tage beschäftigter und betagter als je zuvor, nahm sich der Tafel an und staunte nicht schlecht über die geodisch-fundierten Ergebnisse der jungen Bierspagirikerin. Er machte sich sogleich selbst auf in den Sumpf, begleitet von einer Schar der räuberischsten unter den Gletscherzwergen nahm er die ausfindig gemachten Lokalitäten selbst in Augenschein.
Doch musste man nun eine Wahl treffen, sollte es die Zwei, oder die Drei werden?
Der Würfelbecher wurde geschüttelt, drumherum bildeten die jungen Mitglieder der -RGZ- einen Kreis, ein jeder hatte sich eine Zahl auserkoren. Würde sie gewürfelt, wüssten sie was zu tun sei.
9.
Ein jämmerlicher Fehler in der Buchhaltung. Die 9 wurde dem auf unbefristete Zeit vom Dienst suspendierten Yanni Schiefzahn zugewiesen.
Die Bewährungsprobe fiel somit aus und der Ohrex fertigte ein Antwortschreiben an, für eine der griffigsten Kalurinnen unter dem Berge, Theaghan 'Bierspagirikerin' Graufels:*
Der donnernde Hammerschlag Cirmias mit dâr, Theaghan!
Im Namen der Mission danke ich dir für deine Mühen und Ausarbeitungen, eine gemeinsame Begehung des Sumpfes wird in Kürze stattfinden, so du dich anschließen möchtest, mache Meldung bei einem der Vasallen vom Ohrex Protectorex.
Die Proben der Quellen 1 und 4 werden aus den Unterlagen getilgt, zu gefährlich ist das Vorhaben. Einem Personenschaden stehen wir nicht abgeneigt gegenüber, doch muss jener vor dem KK zu rechtfertigen sein.
Die Quellen 2 oder 3 werden erkoren, für das Vorhaben zu taugen. So du Interesse daran hegst dich der Unternehmung anzuschließen, ob unbefristet über den Tod hinaus oder als Freie Mitarbeiterin - es sei dir überlassen. Der Berg wäre stolz.
Mrâ, diese Nachricht wird in wenigen Momenten zu feinstem Mörtel zerfallen.
Geschick und Stärke!
Truppführer der Speckherzen
Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 17:53
von Der Erzähler
Viele Unternehmungen sind bereits in den Sumpf hinein geführt worden. Sei es um alte Ruinen zu finden, um nach Gold- oder Mineraladern zu suchen, oder wie im letzten Falle einfach um entstehende Faulgase zu untersuchen. Einige dieser Expeditionen waren sehr erfolgreich in der Vergangenheit, doch viel mehr dieser Unternehmungen endeten auch mit dem Tod der Teilnehmer im Sumpf, durch die dortigen Anwohner, durch versinken im Morast oder aber durchs Verirren und anschließendem Verhungern oder Verdursten.
Der Sumpf liegt nach nun unzähligen Expeditionen ruhig und still im Norden der Frostklamm, blubbert gemächlich vor sich hin und verteilt zu genüge seine Faulgase in der Luft und diese treiben auch gerne mal in die umliegenden Landschaften, wo sie ein brennendes Stechen in der Nase verursachen. Doch diese Stille ist ein trügender Faktor…
Während der Sumpf normalerweise nur so vor Leben wimmelt, seien es Echsenmenschen, Schleime, Sumpflinge oder einfach nur Kröten und Frösche, so findet man zur Zeit kaum noch welche dieser Wesen, denn die meisten von ihnen waren durch die letzten Besucher des Sumpfes, eine gerüstete Zwergenexpedition, erschlagen worden, auch wenn sie ihnen nur in friedlicher Absicht begegnen wollten.
Während diese Zwergenkrieger nun den Sumpf nach Gas-Vorkommen im Morast durchstreiften, welche durch die Verwesung von toten Pflanzen, Tieren, Pilzen und wahrscheinlich sogar durch verschüttetes Bier entstanden, sammelten sich viele der Sumpfbewohner in einigen der vielen Ruinen und suchten Schutz vor den Äxten aus den Kalurischen Schmieden.
Nun suchten immer mehr Sumpfbewohner in den Ruinen Schutz, sodass nach und nach der Sumpf fast völlig ausstarb. Doch drängt man Lebewesen in eine Ecke, so können selbst die harmlosesten Tiere zu gefährlichen Gegnern für erfahrene Kämpfer werden…
Denn die Bewohner des sumpfigen Landes begannen sich zusammenzuschließen und Vorbereitungen zu treffen. Die bärtigen Eindringlinge würden ihr Faulgas bekommen, wenn es sein musste direkt vor ihr Tor…
Verfasst: Mittwoch 16. März 2016, 14:33
von Gast
Betagt wie selten zuvor machte sich der Ohrex erneut auf in den Sumpf - die Expedition als Vorreiter dessen, was folgen könnte, wurde erfolgreich abgeschlossen.
Auf seinem Steinbeißer reitend zog er sich einen Fetzen Stoff über Mund und Nase, die Faulgase des Sumpfes waren dieser Tage garstiger als jemals zuvor. Unter dem ständigen Schutz einiger Vasallen patroullierte der Ohrex entlang des Sumpfes und bestaunte wie verlassen jener auf einmal war.
Mrâ, ein Erfolg für sich, wie nicht anders zu erwarten. Ein erneuter Triumph für das Großreich.
- Detaillierte Abschriften der bisherigen Vorkommnisse wurden zusammengefasst an den KK gesandt. Ausnahmsweise würde sich die Botschaft dieses Mal nicht in feinsten Mörtel verwandeln, der alte Mümmelgreis solle ja nicht zu schaden kommen.
Verfasst: Donnerstag 17. März 2016, 20:25
von Kaz
*Demütig wachte Kaz auf den Zinnen des Nordtores.Das Hühnerei in seiner Tasche auf der rechten Pobacke noch immer intakt.Müde trank er sein Donnerbräu und paffte gelegentlich an einer Pfeife.Bis jetzt war die Wache hier oben ohne besondere Vorkomnisse und er machte erhebliche Fortschritte mit der Zählung der Steine.Bald sollte er fertig sein.Ihm gingen sowieso langsam die Steintafeln aus auf denen er Abschnitte aufgezeichnet hatte in denen die Steinzahlen eingetragen wurden*
*Heute fühlt er sich nicht in der Lage wieder bis Drölfzigtausend zu zählen.Dafür war der Tag zu anstrengend gewesen.Nach einem "Getwergelyn" (Einer durch den alten Algebraz der Getwergelyn vor Jahrhunderten definierten Menge, die je nach Stand des Bierbades und der Zehennagellänge des Sippenältesten variierte) legte er die Tafeln zur Seite und wandte den Blick in den Norden*
*Langsam und kraftvoll sog er die frische Abendluft in die Kalurennüstern ein.Doch irgendetwas roch hier merkwürdig?!Der Sumpf roch heute viel näher als sonst.Vielleicht stand der Wind nur ungünstig.Doch mit der Zeit intensivierte sich der Geruch und er fühlte sich zurückversetzt an die Expedition*
*Als die Pfeife des Kaluren plötzlich in seinem Gesicht explodierte machte er sich doch ein paar Sorgen.Erstmal um den Bart natürlich.Dann um den Berg und dann noch um den guten Tabak.Der Helm wurde umgehend auf den Kopf gestülpt als weitere explodierende Schlammkugeln aus einer unbekannten Quelle zu fliegen begannen.Das Schild aus dem heiligen Metall sollte das gröbste vom Kaluren abhalten und er begab sich von der Mauer vor das Tor um die Wachen zu unterstützen beim augenscheinlich anstehenden Überfall*
*Das Schild schützend über sich haltend sollte bald das ständige Ausweichen von den Schlammbomben nicht mehr das einzige Problem darstellen.Echsenmenschen sprangen plötzlich hinter einem Felsvorsprung hervor und nun schrie die Axt des Kaluren gierig nach Blut.Dieser Forderung wurde der Verdärmler gern gerecht und bahnte sich den Weg hackend und verdärmelnd durch die nicht versiegende Meute der Echsen.Als gerade der Axtarm anfing zu schmerzen kam ein Kampfschrei von hinten der nur zu einer Kalurin gehören konnte.Es dauerte nicht lange da hatte sich Vik zu ihm durchgeschlagen und erreichte eine kleine Verschnaufpause für Kaz.Er klärte sie kurz auf was passiert war bevor schon die nächste Welle an Echsen auf sie zu stürmte.Als endlich der Boden gepflastert war von grünen, stinkenden Leichen hatten beide Zeit durchzuschnaufen*
*Kaz nahm eine der Schlammkugeln auf die anscheinend der Ursprung der fliegenden Explosionen gewesen war und stopfte sie sich erstmal in die Tasche.Ein letztes Zischen ertönte nun hinter den beiden Kaluren und ein einzelner Echsenmensch in einer seltsam andersartigen grünen Färbung stürmte nun auf sie zu.Um seinen Hals, von dem aus nach zwei Axthieben nichts mehr in Richtung Himmel herauswuchs, hing ein Beutel*
*Nachdem der Grünling sein Leben ausgehaucht hatte und von den beiden Kaluren ausgiebig untersucht wurde kam ein Buch zum Vorschein indem eine mysteriöse Botschaft geschrieben stand*
[URL=http://www.directupload.net][img]http://fs5.directupload.net/images/160317/rrxbnith.jpg[/img][/URL]
*Nachdem das Tor gesichert war und weitere Wachen zu dessen Verteidigung herbeordert waren verfasste Kaz umgehend eine Tafel an die Graikführung und den Ohrex*
*Die Tafel enthielt den Bericht über die Geschehnisse des Echsenmenschangriffs und eine Abschrift der Botschaft.Weiterhin wurde der Kampfesmut der Hammergründin Vikylan gelobt und auch ein Extrabier für die anwesenden Wachen am Tor vorgeschlagen*
*Das Buch mit der seltsamen Botschaft legte Kaz im Ratssaal aus für jeden Kaluren einsehbar*
Verfasst: Donnerstag 17. März 2016, 22:43
von Tharkosh Graufels
*Angestrengt wurden die vom Alter gezeichneten Äuglein zusammen gekniffen während ein kontinuierlicher Funkenregen die Räumlichkeiten der Graufelsschmiede erhellte.
Er hatte nur wenig Zeit, in der Zeitspanne eines Kaluren bemessen, hätte er sich wohl jetzt schon auf den Weg machen müssen um nicht zu spät zu kommen. Immer weiter wurde das Pedal des Schleifsteins hinab gedrückt und wieder der Fuß angehoben, so dass der runde Schleifstein eine der wohl neuesten kalurischen Erfindungen sich schleifend, beißend über das Metall hinweg scheuerte und Schrammen und Kerben aus dem Metall heraus trieb und dem Blatt neue Schärfe verlieh.
Er wusste, die kurze Zeit würde nicht reichen aber er würde ebenso bereit stehen, vielleicht etwas später aber seine Brüder und Schwestern im Stich zu lassen das würde er nicht tun.
Was ein Kalure sah und er für nützlich erachtete, gehörte zu Nilzadan, dort wo ein Kalure stand galten die Gesetze seines Volkes und jeder der einem diesen Platz streitig machen würde, müsste in Kauf nehmen mit einem Streithammer oder einer Axt Bekanntschaft zu machen was recht schnell klar machte wer hier Recht hat. Die ganze Nacht hörte man Tharkosh noch im Hause der Graufelse hin und her wuseln, erst in den frühen Morgenstunden nach dem zweiten Frühstück sah man ihn bis an die haarigen Goldzähne bewaffnet das Haus verlassen so das er bis zum späten Abend auf die anderen Kaluren treffen würde.*
[img]http://www2.pic-upload.de/img/30063136/funkenregen-4a4409d2-93f8-405d-aa22-6af7518d9309.jpg[/img]
Verfasst: Samstag 19. März 2016, 17:31
von Kaz
*Eine sumpfig grüne Steintafel wird an den Ohrex von einem Kurzbart überbracht, der sich mit der freien Hand die Nase zuhält.Der modrige Geruch , der nun keine Zweifel mehr lässt um was es in dieser Botschaft gehen sollte, sticht in jeder feinen Kalurennase*
- Bergvaters Segen mit dir Ohrex!
Akh schreibt dar um von den Vorkommnissen aus dem Sumpf zu berichten.Wir haben die Situation wohl unterschätzt.Der Angriff der Echsenmenschen auf das Nordtor hat uns einige Kraft gekostet und die Wachen am Tor mussten ausgetauscht werden,da die empfindlichen Kalurenmägen nicht auf die Schlammbomben vorbereitet waren.
Wir sollten darüber nachdenken jeden Graikler der an den Außengrenzen des Berges Wache steht mit einer Maske auszustatten die gefährliche Gase fern hält.
Die Botschaft lockte uns jedoch am gestrigen Tage tiefer in den Sumpf um eine Unterredung mit den Zischlern zu suchen.Wer den Berg bedroht der soll die Konsequenzen spüren!
Endlose Stunden irrten wir in einer großen Gruppe durch den Sumpf.Lange Zeit wirkte es als wäre der Sumpf ausgestorben, doch unverhofft wie der Angriff am Nordtor traf uns auch im Sumpf ein Hinterhalt.Schlammige Bomben regneten auf die Gruppe nieder und platzen mit aufsteigendem stinkenden Gas neben unseren Füssen.Es schien so als benebelte das Gas unsere Sinne und die Bierreserven die wir mitführten mussten mehr und mehr angebrochen werden um sumpfige Gedanken aus den Köpfen zu vertreiben.Dann erfolgten einzelne Hinterhalte durch bewaffnete Echsen,doch war keine klare Struktur in ihrer Kriegsführung zu erkennen.Gegen die Kraft meiner Brüdern und Schwestern waren die Echsen chancenlos obwohl wir durch den schlammigen Boden an Schnelligkeit einbüßen mussten.
Wir schlugen uns also immer weiter durch den Sumpf, von Mücken geplagt, von Sumpfgasen benebelt und der hohen Luftfeuchtigkeit ermüdet.
Weit im Nordwesten trafen wir auf einen größeren Trupp der Echsen.Fern von allen befestigten Wegen schlugen wir sie in die Flucht und stellten dann in einer verlassenen Ruine eine einzelne Echse.Wir versuchten sie auszuquetschen bevor unsere Äxte sie in Stücke hacken sollten. Einen Namen bekamen wir aus dem Ding heraus: Ssytazz.
Dies scheint der Anführer der Echsen zu sein.Das glitschige Ding entfloh den Äxten über eine Mauer bevor wir weitere Informationen aus ihm herausbekommen konnten und wir setzten zu einer Verfolgungsjagd durch den Sumpf an.Hierbei wurde die Gruppe geteilt und nur die Hälfte der Expeditionsgruppe hetzte durch die modrigen Gewässer um die Echse zu Rechenschaft zu ziehen.Der andere Teil verschanzte sich in der Ruine um einen sicheren Rückzugspunkt zu gewährleisten.Weise handelten sie keine Suche nach den Verfolgern der Echse zu starten und wahllos durch die gefährlichen Gewässer zu irren.
Der Echsenmensch wurde schliesslich von der Gruppe gestellt die mit mir die Verfolgung aufgenommen hatte.Der Echsenmensch hatte uns anscheinend unwillentlich zu seinem Lager geführt.Eine weitere Ruine,ein verfallener Holzkarren und eine alte Truhe geschmiedet in den Essen des Berges fanden wir hier.Die Mistviecher hatten vor Urzeiten wohl eine Karavane der Handelskaluren überfallen.Akh schlägt vor die HKA zu informieren. Vielleicht ist in ihren Aufzeichnungen etwas dazu vermerkt.
Nachdem wir den Echsenmensch und einige seiner Mitechsen im Kampf besiegten gab uns der Sumpf Zeit alles genauer zu begutachten.
Es war uns möglich die Truhe zu knacken.Die lange Zeit im Sumpf hatte den Schliessmechanismus stark angegriffen und er lies sich nur mit Einsatz der Axt lösen.Im Inneren fanden wir etwas mit dem wir nicht gerechnet hatten.Ein uraltes kalurengeschmiedetes Artefakt.Ein mächtiger Zweihandhammer übersät von Runen.Die Form war mir völlig unbekannt.Leider war auch dieser durch die sumpfigen Bedingungen nicht mehr im besten Zustand.Akh habe den Hammer gut verstaut und nachdem wir die Expeditionsgruppen wieder zusammen geführt hatten sowie uns unseren Weg aus den Tiefen des Sumpfes gebahnt hatten,legte ich ihn auf den Tisch im Ratssaal um ihn für jeden Kaluren unter dem Berg sichtbar auszustellen.
Das weitere Vorgehen liegt in deinen Händen mein Ohrex. Dein Ohrix meldet hiermit die Expedition als Teilerfolg.Wir haben einen Namen und einen Hammer.Holen wir uns als nächstes den Kopf des Verantwortlichen und lassen ihn den Zorn des Berges spüren mrâ!
Baruk Khazad, Khazad aimenu!

Verfasst: Mittwoch 23. März 2016, 07:03
von Gast
*die verstrichenen Tage seit der letzten Botschaft des Gletscherkaluren Kaz brachte der Ohrex damit zu den übersandten Details nachzugehen. Er begutachtete das Relikt vergangener Tage von dem geschrieben wurde, ebenso machte er selbst, begleitet von einer Zehnschaft der Plänkler, einen Rundgang durch den Sumpf.
Die Eindrücke bestätigten sich, es trat jener Zustand ein, von dem die Rede war. Eine Abschrift der Korrespondenz wurde an den ehrenwerten KK überbracht um jenen in Kenntnis über die Vorkommnisse zu setzen, eine der wenigen Instanzen vor denen der Ohrex Rechenschaft über sein Handeln und seine Praktiken ablegen musste.
Eine weitere Tafel wurde dann bemeißelt und an Kaz überstellt:*
Der Ohrex und Protektor der Heiden in und um Gnitmrâ überstellt dir Grüße, Kaz - Getwergelyn.
Wichtige Erkenntnisse sind es, die unser traditionsreiches Volk an Größe gewinnen ließen. Die von dir gewonnenen, und die Bergung des Artefakts, welches ich nunmehr selbst in Augenschein nehmen durfte, ist eine weitere.
Es steht fest das der Sumpf gesäubert werden muss, die Quelle aus der die Echsen stammen versiegen muss. Zu diesem Zweck sollen sich alle Beteiligten an die Förderation der freien Alchemisten wenden um ein Gemisch aus Mörtel und Wasser herstellen zu lassen, die Grube, auf jener die Feinde kriechen, wird so auf alle Zeit verschlossen.
Vorher, und so ist es wohl, mrâ, soll der Ursprung des Übels und die Ursache für ihr Dringen an die Oberfläche erkundet werden. Vielleicht findet sich noch ein Relikt.
Erstatte Bericht und lege Zeugnis über die Kenntnis ab.

Verfasst: Freitag 25. März 2016, 12:21
von Der Erzähler
Erneut war ein Angriff auf die Frostklamm erfolgt. Der Sumpf hat begonnen sich gegen die Kalurischen Äxte zu wehren und nun bereits den zweiten Angriff gestartet. Zwar wurde dieser wie der erste Abgewehrt, doch war eine Einnahme des Tores keinesfalls das Hauptziel des Angriffs.
Dieser Angriff sollte die Bereitschaft der Bergbewohner austesten und die Stärke des Sumpfes bezeugen. Noch lange nicht geben sich die Sumpfbewohner geschlagen, nicht solange sie von einer Echse wie Ssytazz geführt werden. An dieser Entschlossenheit werden auch weitere Unternehmungen der Zwerge in den Sumpf hinein nicht rütteln können.
Ssytazz hat die einzelnen Sumpfbewohner vereint und zum Kampf gegen die Zwerge verleitet. Sein Verdienst wird es sein, sollten die Bartträger verlieren. Und enden wird es ebenso erst mit dem Tod von diesem.
Doch stehen die Sumpfbewohner geschlossen hinter ihrem Anführer und werden für diesen auch in den Tod gehen sollte es erforderlich sein...
Verfasst: Freitag 25. März 2016, 15:21
von Vaz
Nach dem Angriff auf die Frostklamm stampfte Vaz etwas müde und gerädert in Kaz's Stube. Tapfer haben die Kaluren heute das Tor der Frostklamm verteidigt und Vaz wurde auserkoren den Bericht für den Ohrex und den Kal Khazad zu verfassen, damit auch die Graik über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt würde. Er kramte also eine steinerne Tafel aus dem Wirrwarr an Sachen, die in der Bude verstreut herumlagen und setzt sich im Schneidersitz auf den Fußboden, um seinen Auftrag zu erfüllen. Mit Hammer und Meißel bewaffnet sagte er dem bloßen Stein den Kampf an und schlug den folgenden Text auf die Tafel.
Vaz Getwergelyn - das schwimmende Fass der Getwergelyn - übersendet dem ehrenwert'n Ohrex und dem hoch gerühmt'n Kal Khazad den Seg'n des Bergvaters!
Akh berichtet dâr über die Schlacht am 24. Lenzing etwa zur acht'n Abendstund' vor'm Nordtor der Frostklamm. Zunächst trug der Wind übelriechende Gase durch die Frostklamm, die sogleich Schleimwes'n an die Oberfläche lockt'n. Nachdem diese rasch beseitigt wurd'n, stürmt'n einige Kalur'n zum Nordtor der Frostklamm, um die Herkunft der Gase ausfindig zu mach'n. Während des Ausfmarsches des Kalurentrupps wurde bereits Alarm geschlag'n, was weitere Kalur'n zur Verteidigung der Frostklamm zusammenrief.
Vor dem Tor wurd'n wir Opfer der halluzinogen'n Wirkung der Gase - und akh kann nur von sich sprech'n, denn akh sah auf einmal alles bunt und in sein'n Brudix'n und Schwestix'n ries'ge Monster. Während akh und die ander'n noch benomm'n war'n, wurd'n wôs in mehrer'n Well'n von dôs schupp'gen Echs'nwes'n angegriff'n.
Wôs Kalur'n war'n natürlich siegreich - mrâ! - und konnt'n die Angreifer zurückschlag'n, trotz des explosiv'n Wurfgeschosshagels aus'm Sümpf'n
Nachdem wôs das Tor gesichert hab'n, hab'n wôs das Nord- und Südtor verschloss'n und mehr Graik zur Wache aufstell'n lass'n.
Letztlich konnt'n wôs 'ne Nachricht von dôs Ssytazz berg'n und 'nen faulig müffelnd'n Kohlkopf! Die Nachricht hinterlegt Kaz Getwergelyn dâr, dem ehrenwert'n Ohrex im Ratssaal.
Die tapf'ren Kalur'n die die Frostklamm mit Muskelkraft und flink'n Bolz'n verteidigt hab'n war'n aus der Sippe der Donnerfäuste Dalbrock, Morax, Thindra und Uindolfin - aus der Sippe der Hammergrunds Vikylan - und aus der Sippe der Getwergelyns Kaz und Vaz.
Baruk Khazad, Khazad ai-mênu!
Nach der Schreibarbeit wieder mit neuen Geistern belebt, stampft Vaz noch schnellen Schrittes durch die Frostklamm und Nilzadan, um diese Tafel und eine Kopie davon an die Adressaten zu überbringen.
Verfasst: Sonntag 3. April 2016, 16:36
von Kaz
*Eine riesige Steintafel,getragen von dreizehn stämmigen Kurzbärten,wird in das Büro des Ohrex gewuchtet.An die Stirn der Chirmittafel ist der Kopf des Echsenmenschen Ssytazz genagelt.Die gespaltene Zunge des Echsenmenschen hängt aus der schleimigen Echsenschnauze heraus*
*Unter der angebrachten Trophäe befinden sich eingemeißelte Runen die mit einer grünlichen Farbe,anscheinend aus Riesenfroschsekret gewonnen,eingefärbt wurden*
- Der Verdärmler sendet dir seinen Gruß Ohrex!
Mit vereinten Kräften ist es unserem Volk gelungen den Drahtzieher hinter den sumpfigen Angriffen auf den Berg und die Frostklamm zu erlegen.Akh übersendet dir hiermit seinen schleimigen Kopf.Mögest dar ihn selbst in die heiligen Lavaflüsse werfen oder als Trophäe ausstellen!
Am gestrigen Tage zogen folgende Kaluren an meiner Seite aus um den Anführer der Echsen aus seinem Versteck zu locken und zu erlegen.Sie Alle sind dafür verantwortlich das der Berg wieder ruhen kann und akh schlägt vor,dass sie und all jene die im Vorfeld einen Teil dazu beigetragen haben das diese und die vorhergehenden Expeditionen erfolgreich waren, dafür ausgezeichnet werden mrâ!
*Nun ist eine Liste eingemeißelt.Diesmal nicht in sumpfigen Grün sondern jeder Name der Sippenfarbe entsprechend eingefärbt*
Baznuk Donnerfaust
Grimm Donnerfaust
Kazgar Donnerfaust
Vaz Getwergelyn
Geodiz Getwergelyn
Vikylan Hammergrund
- *Unter der Liste ist noch eine Skizze des toten Ssytazz zu finden*
[img]http://fs5.directupload.net/images/160403/ilwaayvr.jpg[/img]
Axo bevor akh es vergisst.Aus den kalten Griffen des Echsen haben wir eine alte Kalurenaxt entrissen.Sie wurde im Ratssaal ausgestellt und sollte von den Runenschmieden untersucht werden!
- Baruk Khazad, Khazad aimenu!
Mögen dem Ohrex noch viele Ohren zum Opfer fallen!

Verfasst: Sonntag 3. April 2016, 20:31
von Der Erzähler
Anordnung vom Kalurischen Amt für Waffen- und Rüstungsordnung
*riesige Chirmittafeln werden auf dem Marktplatz in Nilzadan sowie in der Graikfestung auf der Frostklamm aufgestellt, welche so von jedermann gut einsehbar sind und nicht übersehen werden können. Auf ihnen steht einmal in kalurischen Runen, sowie in der Allgemeinsprache folgende Verordnung:*
An das Volk der Khaz-Aduir!
Nach der zuletzt erfolgreichen Expedition durch die Sümpfe, bei der die schwarze Echse Ssytazz erschlagen wurde, sind alte Schätze des Volkes der Khaz-Aduir wieder zum Vorschein gekommen.
Nach reichlicher Analyse durch die Runenschmiede des Amtes für Waffen- und Rüstungsordnung wurde daher folgende Verordnung verabschiedet:
Mit sofortiger Wirkung haben alle Schmiede des Großreiches ohne Ausnahme das nun erforschte und bei weitem effektivere Schmiedemuster der kleinen beidhändig geführten Zwergenaxt zu nutzen. Jegliche neu-anfertigung erfolgt nun nach diesem Muster und jegliche bereits gefertigten Äxte werden innerhalb eines baldigen Zeitraumes ersetzt.
Jegliche Zuwiederhandlung wird von der Graik geahndet werden und festgehalten werden.
Im Namen des Amtes für Waffen- und Rüstungsordnung
