Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2016, 15:58
Der Schnee lag schwer auf den Dächern Wulfgards, nicht einmal die vielen Feuer in der hölzernen Festung waren in der Lage, diese Last zu mindern.
Der Platz im Hof, wo das große Feuer die Reste des Lebens aus ehemalig stolzen Bäumen riss, war Skjar ohnehin lieber als die Halle selbst.
Den Himmel in Sicht und Wolken die blendendes Sonnenlicht abhielten. Ein kalter Luftzug, welcher die Düfte und Klänge der Welt mit sich trugen. Manches mal hatte Skjarlav sich schon gefragt, ob genau diese Eindrücke jene sein könnten, welche von den Städtern als "das Lied Eluives" bezeichnet wurden.
Auf dem Stamm sitzend, welcher stets vom Luftzug des Tores getroffen wurde und so die aufgewärmte Luft des Feuers mit sich trug, hatte Skjarlav Anndra zum ersten mal nach dem unsanften Treffer gesehen.
Nicht das Skjarlav sich an dem Treffer stören würde, war es doch viel mehr die Tatsache das Anndra ihn empfindlich traf, während hochrangige Gäste sich um das Feuer versammelt hatten.
Nicht der Schmerz war es, der Skjarlav dazu veranlasste mit mehr Kraft als notwendig zuzuschlagen.
Hoch gewachsen und für einen Wolfsheuler untypisch kräftig war Skjarlav und dessen war er sich durchaus bewusst. Das oberste Clansschwert wusste dem Hühnen dennoch etwas zu lehren im Ring. Größe bringt nicht nur Vorteile mit sich, die Beine und besonders die Knie des Mandre' waren angreifbar und empfindlicher als es Skjar bislang angenommen hatte. Wo immer er es konnte, hatte er den Nahkampf gemieden und stattdessen zu seinem Bogen gegriffen. Diese Tatsache hatte es dem Thyren lange Zeit verborgen, wie angreifbar er doch tatsächlich ist.
Abgelenkt war Anndra alle male, als Skjar gnadenlos seine Faust als Lehre in das Gesicht der Kriegerin schlug. Doch war sich der Kerl selbst zu sicher, was darin endete, das Anndra ihn direkt mit zu Boden riss.
Nachdem Anndra am Boden lag und Skjar sich wutentbrannt dazu aufbäumte um seine Fäuste sprechen zu lassen, waren es bloß Augenblicke, die aus dem wütenden Hühnen einen mitfühlenden Kerl machten. Auch wenn er ihr liebend gern noch weitere Schmerzen bereitet hätte, hatte er doch erkannt, das der Kampf mit einer Verletzung beendet wurde, welche nicht einmal beabsichtigt war.
"Trink 'n Schluck Met, der Jarl reyßt dey scho' nuad 'n Kopp ab!"
Es war die Sitte, die Skjarlav zu diesen Worten drang. Nach einer Meinungsverschiedenheit oder einem Schlagabtausch wurde gemeinsam getrunken und damit die Freundschaft unter einander wieder hergestellt.
"Trink für mey mit, wenn mey wieder darf, hol mey's nach"
So musste Skjar sich selbst den Regeln des Jarls unterstellen, selbst wenn sie nicht einmal ihn selbst betrafen. Doch Skjarlav wusste an jenem Abend, es würde erneut Zeit, sein Wort an die oberen des Rudels zu richten. Manches mal fühlte sich Skjar selbst schon als eine art Berater, doch würde man ihn als solchen nie anerkennen. Ärger machte sich im Kopf des Thyren breit, während er sich aufmachte um am selben Abend noch zum Regiment Adorans aufzubrechen und mit jenen Städtern auf eine Jagd zu gehen.
Jeder hatte seinen Teil zu erfüllen und sich in den Augen der Städter verdient zu machen, die Ehre zu erhalten, Schwert und Bogen selbst in den Mauern ihrer Stadt zu führen.
Der Platz im Hof, wo das große Feuer die Reste des Lebens aus ehemalig stolzen Bäumen riss, war Skjar ohnehin lieber als die Halle selbst.
Den Himmel in Sicht und Wolken die blendendes Sonnenlicht abhielten. Ein kalter Luftzug, welcher die Düfte und Klänge der Welt mit sich trugen. Manches mal hatte Skjarlav sich schon gefragt, ob genau diese Eindrücke jene sein könnten, welche von den Städtern als "das Lied Eluives" bezeichnet wurden.
Auf dem Stamm sitzend, welcher stets vom Luftzug des Tores getroffen wurde und so die aufgewärmte Luft des Feuers mit sich trug, hatte Skjarlav Anndra zum ersten mal nach dem unsanften Treffer gesehen.
Nicht das Skjarlav sich an dem Treffer stören würde, war es doch viel mehr die Tatsache das Anndra ihn empfindlich traf, während hochrangige Gäste sich um das Feuer versammelt hatten.
Nicht der Schmerz war es, der Skjarlav dazu veranlasste mit mehr Kraft als notwendig zuzuschlagen.
Hoch gewachsen und für einen Wolfsheuler untypisch kräftig war Skjarlav und dessen war er sich durchaus bewusst. Das oberste Clansschwert wusste dem Hühnen dennoch etwas zu lehren im Ring. Größe bringt nicht nur Vorteile mit sich, die Beine und besonders die Knie des Mandre' waren angreifbar und empfindlicher als es Skjar bislang angenommen hatte. Wo immer er es konnte, hatte er den Nahkampf gemieden und stattdessen zu seinem Bogen gegriffen. Diese Tatsache hatte es dem Thyren lange Zeit verborgen, wie angreifbar er doch tatsächlich ist.
Abgelenkt war Anndra alle male, als Skjar gnadenlos seine Faust als Lehre in das Gesicht der Kriegerin schlug. Doch war sich der Kerl selbst zu sicher, was darin endete, das Anndra ihn direkt mit zu Boden riss.
Nachdem Anndra am Boden lag und Skjar sich wutentbrannt dazu aufbäumte um seine Fäuste sprechen zu lassen, waren es bloß Augenblicke, die aus dem wütenden Hühnen einen mitfühlenden Kerl machten. Auch wenn er ihr liebend gern noch weitere Schmerzen bereitet hätte, hatte er doch erkannt, das der Kampf mit einer Verletzung beendet wurde, welche nicht einmal beabsichtigt war.
"Trink 'n Schluck Met, der Jarl reyßt dey scho' nuad 'n Kopp ab!"
Es war die Sitte, die Skjarlav zu diesen Worten drang. Nach einer Meinungsverschiedenheit oder einem Schlagabtausch wurde gemeinsam getrunken und damit die Freundschaft unter einander wieder hergestellt.
"Trink für mey mit, wenn mey wieder darf, hol mey's nach"
So musste Skjar sich selbst den Regeln des Jarls unterstellen, selbst wenn sie nicht einmal ihn selbst betrafen. Doch Skjarlav wusste an jenem Abend, es würde erneut Zeit, sein Wort an die oberen des Rudels zu richten. Manches mal fühlte sich Skjar selbst schon als eine art Berater, doch würde man ihn als solchen nie anerkennen. Ärger machte sich im Kopf des Thyren breit, während er sich aufmachte um am selben Abend noch zum Regiment Adorans aufzubrechen und mit jenen Städtern auf eine Jagd zu gehen.
Jeder hatte seinen Teil zu erfüllen und sich in den Augen der Städter verdient zu machen, die Ehre zu erhalten, Schwert und Bogen selbst in den Mauern ihrer Stadt zu führen.