[Lichtenthal-Quest] Den Spieß umdrehen
-
Gast
"Nicht würgen Saphira! Nur nicht würgen!", dachte sich die mehr oder auch viel weniger gestandene Soldatin, als sie in erster Reihe am Verschanzungsort der Orks ankam und sich umgeben von aufgeschlitzten und verwesenden Leichen sah. "Du bist Vorbildsfunktion, du musst das Reich beschützen!", rief sie es sich immer wieder ins Gedächtnis, was eigentlich klar war.
So wurde der Ekel also schließlich erfolgreich heruntergeschluckt und es ging daran in einer offenen Runde von Regimentlern, Bürgern Lichtenthals und deren Verbündeten zu philosophieren, wie man an die Orks ran kam, warum sie sich selbst den Eingang verschütteten, der zuvor noch dagewesen war und was sie wohl vorhatten.. "Aber sie werden sich doch kaum selbst einsperren, wenn sie uns angreifen wollen. ... Haben wir schon an den anderen Seiten nach möglichen Ausgängen gesehen?", frug sie nach einem gefühlten halben Stundenlauf des laut Reinrufens, der bereits dazu geführt hatte, dass Thyren und Zwerge insbesondere sich daran zu versuchen schienen die Pallisade niederzubrennen oder dergleichen. Immer mit Brachialgewalt eben.. "Guter Einwand Gardistin! Ihr habt Euch soeben den Auftrag erteilt nachzusehen, nehmt Euch ein, zwei Leute mit!", antwortete der Oberst, als er ihre nicht unbedingt als dominant zu bezeichnende Stimme im Gewirr vernahm. Ein Stocken: "Na, toll... Hätte ich es- Ach, egal!" "A- Jawohl, Herr Oberst! ... Gardistin Sethquen und die Edle van Drachenfels, wenn es passt!?" Und so gingen die Drei erst herum um die Pallisade und suchten nach einem Loch, was die Kaluren gefunden haben wollten, doch sie fanden lediglich Lücken zwischen den Pallisandeneinzelteilen, durch die vielleicht Pfeile, eventuell noch Speere passen würden und ansonsten sah man eben, dass die Pallisade so hergerichtet worden war, dass die Orks heraufsteigen und von oben aus mit großen Steinen nach unten werfen konnten. Es wurde Bericht erstattet und dann folgte man noch der Idee der Edlen, auch einmal um den Berg herumzuwandern und nach möglichen Hintereingängen zu suchen. Mit mäßigem Erfolg: Es gab genau eine Höhle und die war verschüttet! Eine gerüstete Gardistin der Menschen zumindest konnte da nicht durchklettern. Aber dennoch, es musste gemeldet werden und da sonst eh nichts war, war es wenigstens das Gefühl etwas gefunden zu haben, was der Gardistin ein Mindestmaß an Selbstbewusstsein gab erneut ohne 'nennenswerte' Ergebnisse vorzutreten. "Gut gemacht, Gardistin! Genau das wollten wir wissen." Überraschte der Oberst sie jedoch erneut in ihrer Laufbahn mit einem kleinen Lob und zwang ein dankbares Lächeln auf das blasse Gesicht, ehe sie sich auch wieder einreihte.
Kurz darauf hatte man sich auch wieder zurück nach Berchgard begeben, noch ein paar Worte vom Oberst an den bunten Haufen gerichtet bekommen und dann hieß es Dienstschluss. Saphira hielt sich - natürlich - an Korporal Janarey und während die Beiden so Richtung Adoran stapften, keimte wieder der Gedanke an die ganzen Leichen auf, die sich zu Saphiras Bedauern ja auch nicht nur da, sondern auf allen Wegen und Wiesen befanden. "Korporal?" "Ja?" "Darf ich meinen Magen jetzt entleeren oder muss ich warten bis ich in zivil bin?", presste Saphira es förmlich nur noch heraus und vielleicht war das der Grund, warum mehr Janarey als Frau Korporal antwortete: "Ein Soldat- ... Ach, übergebt Euch!" Ein erleichtertes Lächeln, ehe sie genau zwei Schritte zur Seite schaffte, bevor sie sich alles noch mal durch den Kopf gingen ließ. Genau in dem Moment kam natürlich auch Rekrutin Fin noch hinzu, aber da sie ja im KLLH gelernt hatte, wusste sie immerhin, was man tun konnte: Schlafen und nichts essen! Also machte Saphira genau das an diesem Abend noch und sonst nichts! Sie beschloss sogar, dass es in der Kommandantur am einfachsten war, denn Junkersteyn war ja schließlich auch teils gefährdet und hier konnte sie sowieso viel eher eingreifen, wenn was war...
So wurde der Ekel also schließlich erfolgreich heruntergeschluckt und es ging daran in einer offenen Runde von Regimentlern, Bürgern Lichtenthals und deren Verbündeten zu philosophieren, wie man an die Orks ran kam, warum sie sich selbst den Eingang verschütteten, der zuvor noch dagewesen war und was sie wohl vorhatten.. "Aber sie werden sich doch kaum selbst einsperren, wenn sie uns angreifen wollen. ... Haben wir schon an den anderen Seiten nach möglichen Ausgängen gesehen?", frug sie nach einem gefühlten halben Stundenlauf des laut Reinrufens, der bereits dazu geführt hatte, dass Thyren und Zwerge insbesondere sich daran zu versuchen schienen die Pallisade niederzubrennen oder dergleichen. Immer mit Brachialgewalt eben.. "Guter Einwand Gardistin! Ihr habt Euch soeben den Auftrag erteilt nachzusehen, nehmt Euch ein, zwei Leute mit!", antwortete der Oberst, als er ihre nicht unbedingt als dominant zu bezeichnende Stimme im Gewirr vernahm. Ein Stocken: "Na, toll... Hätte ich es- Ach, egal!" "A- Jawohl, Herr Oberst! ... Gardistin Sethquen und die Edle van Drachenfels, wenn es passt!?" Und so gingen die Drei erst herum um die Pallisade und suchten nach einem Loch, was die Kaluren gefunden haben wollten, doch sie fanden lediglich Lücken zwischen den Pallisandeneinzelteilen, durch die vielleicht Pfeile, eventuell noch Speere passen würden und ansonsten sah man eben, dass die Pallisade so hergerichtet worden war, dass die Orks heraufsteigen und von oben aus mit großen Steinen nach unten werfen konnten. Es wurde Bericht erstattet und dann folgte man noch der Idee der Edlen, auch einmal um den Berg herumzuwandern und nach möglichen Hintereingängen zu suchen. Mit mäßigem Erfolg: Es gab genau eine Höhle und die war verschüttet! Eine gerüstete Gardistin der Menschen zumindest konnte da nicht durchklettern. Aber dennoch, es musste gemeldet werden und da sonst eh nichts war, war es wenigstens das Gefühl etwas gefunden zu haben, was der Gardistin ein Mindestmaß an Selbstbewusstsein gab erneut ohne 'nennenswerte' Ergebnisse vorzutreten. "Gut gemacht, Gardistin! Genau das wollten wir wissen." Überraschte der Oberst sie jedoch erneut in ihrer Laufbahn mit einem kleinen Lob und zwang ein dankbares Lächeln auf das blasse Gesicht, ehe sie sich auch wieder einreihte.
Kurz darauf hatte man sich auch wieder zurück nach Berchgard begeben, noch ein paar Worte vom Oberst an den bunten Haufen gerichtet bekommen und dann hieß es Dienstschluss. Saphira hielt sich - natürlich - an Korporal Janarey und während die Beiden so Richtung Adoran stapften, keimte wieder der Gedanke an die ganzen Leichen auf, die sich zu Saphiras Bedauern ja auch nicht nur da, sondern auf allen Wegen und Wiesen befanden. "Korporal?" "Ja?" "Darf ich meinen Magen jetzt entleeren oder muss ich warten bis ich in zivil bin?", presste Saphira es förmlich nur noch heraus und vielleicht war das der Grund, warum mehr Janarey als Frau Korporal antwortete: "Ein Soldat- ... Ach, übergebt Euch!" Ein erleichtertes Lächeln, ehe sie genau zwei Schritte zur Seite schaffte, bevor sie sich alles noch mal durch den Kopf gingen ließ. Genau in dem Moment kam natürlich auch Rekrutin Fin noch hinzu, aber da sie ja im KLLH gelernt hatte, wusste sie immerhin, was man tun konnte: Schlafen und nichts essen! Also machte Saphira genau das an diesem Abend noch und sonst nichts! Sie beschloss sogar, dass es in der Kommandantur am einfachsten war, denn Junkersteyn war ja schließlich auch teils gefährdet und hier konnte sie sowieso viel eher eingreifen, wenn was war...
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 10. April 2015, 13:07, insgesamt 2-mal geändert.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Die Lichter waren in der Nacht im Handelshaus zu Gerimor nicht ausgegangen, Die ganz Nacht hatten sie an den Leitern zum übersteigen der Palisaden bei den Orks gearbeitet. Müde und ziemlich zerzaust, weil sie sich ständig die Haare gerauft hatte, wenn etwas nicht klappt wie es sollte. Nun fiel sie müde in ihre Felle und verschlief mehr als den halben Tag.
-
Der Erzähler
Grim on bunu!
Langsam wanderte Banscha durch die Vorbefestigung der Orkkaverne und zeichnete auf einem Holzbrett Striche ab. Es war zu erwarten gewesen, dass die Untiere die Übergriffe auf ihre Lande nicht hinnehmen würden. Trotzdem stachelte es in ihm einen rasenden Zorn an, der derzeit nur unterschwellig in ihm brodelte, während er durch die verstümmelten und aufgeschlitzten Leichen wanderte. Der Tod der Vielen war bedauerlich, aber ein notwendiges Opfer gewesen, damit die Untiere weiter in ihrer kleinen Sicherheit lebten. Ein weiterer Strich wurde auf das Brett gezeichnet, dann gab er den Arbeitern mit einem Knurren zu verstehen, dass sie sich der Körper annehmen sollten. Vorerst war der Pass versiegelt, kein Orog hatte auf seinen Befehl hin seit dem letzten Schwarz die Feste verlassen. Es war unnötig, es war unnötig noch weiteres Blut zu opfern.
Auf seinem Weg zurück in den Choladug kam er an den Horden vorbei, die ihre Waffen schärften, die Rüstungen ausbeulten und einander mit Blut bemalten. Banscha konnte in ihren Augen denselben rasenden Zorn lesen, der auch in seinem Herzen brannte. Alle von ihnen hatten ihre Erfahrungen, hatten ihre Geschichten mit den Untieren so wie er selbst. Alle von ihnen hatten schon ihr Blut gegeben im Kampf gegen die Untiere und alle hatten schon Hunger erduldet, Schmerzen und Leid. Und alle von ihnen wussten, wer die Schuldigen waren für ihren Gram. Jene selbstverliebten, schweinsfarbenen Untiere mit ihrer weichen Haut waren ihnen körperlich gesehen weit unterlegen. Aber sie schienen sich zu vermehren wie die Ratten und versteckten sich immer in ihren Banschachud hinter den hohen Mauern. Damit würde heute Schluss sein!
Unter lautem Gegröle und Geknurre der Horden berichtete Golag erneut wie er dieses zerbrechliche Untier überfallen hatte und ahmte die quiekenden Geräusche nach. Brag fiel mit seiner Erzählung ein von dem verletzt fliehenden und kreischenden Untierweibchen, während er ihren Mann ausweidete. Er hatte seinen Kopf behalten und zeigte ihn wie eine Trophäe in der Runde herum. Die restlichen Körperteile der getöteten Untiere hatten sie als klare Warnung vor der Festung verteilt, eine Warnung, die ignoriert worden war.
Nun betrat Banscha den Choladug, sogleich trat das vorfreudige Gebrüll draußen in den Hintergrund, als er hinter sich den ledernen Vorhang zufallen ließ. Die anderen Schagos hatten schon begonnen und ihr gleichförmiges Summen erfüllte den Raum ebenso wie der mit Kräutern geschwängerte Rauch. Nur kurz erlaubte Banscha sich ein düsteres Grinsen, ehe er die Kraft in sich sammelte und in die Gesänge einstimmte.
Vor dem Choladug wurden die Waffen aufgenommen, die letzten Rüstungen festgezurrt, die Pfeile in Köcher gestopft, dann erhob sich ein wildes Gebrüll von der Feste und breitete sich weit über das Land aus:
"Grim on bunu!"
[img]http://www.fotos-hochladen.net/uploads/grimonbunuw4r2u08fpi.jpg[/img]
- Shalaryl Di'naru
- Beiträge: 4008
- Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 03:25
- Wohnort: Lao'bha
Das war ein guter Trick, um nach Adoran zu kommen. Aber auch einer, der
letztlich nicht geklappt hatte. Eine andere Option würde gewählt werden...
und die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Wege von Armeen am Wald vorbei
führen würden, war nun doch recht groß.
Zwei Späher der Eledhrim standen bereits Wache, einer am Weg zum Fort,
einer an dem zu den Höhlen, beide in Rufweite zueinander und somit auch
zum Wald. Für eine Lindil natürlich viel zu wenig...
Ich bin der Wald...
Langsam legte sie beide Hände auf die Rinde des Yewbaumes am Waldrand.
Leichtes Schimmern bildete sich zwischen ihren Fingern, sickerte in die Rinde,
erfüllte die Spalten mit Licht, dann schien alles in sich zu verfließen und über
die Hände auf die Gestalt der Lindil überzugehen...
Wie Farnwedel breiteten sich die Flügel aus, austreibenden Wurzeln gleich
formte sich der Körper, zwei schimmernde Punkte wie flackernde Glühwürmchen
in etwas, das man wohl Kopf nennen konnte, hoben den Blick. Sanft über
dem Boden schwebend drehte sich die Gestalt des großen Waldgeistes,
während sie im permanenten Wechsel zwischen verschiedenen pflanzlichen
Mustern rankte, spross, wuchs...
Nachdem sie sich auf eine Stelle am äussersten Waldrand geeinigt hatte,
liess sie ihren Geist treiben, mit dem Bewusstsein des Waldes noch ein wenig
mehr verschmelzen, schickte ihre Bitte, ihren Ruf durch das hölzerne Herz
an jedes Ohr. Und Bewegung kam in den ewigen Nebel des Waldes...die
Farben der schwirrenden Waldgeister und Irrlichter bildeten diffuse Wolken
aus Licht, von den Wipfeln der Bäume bis hinab zum Unterholz versammelten
sich die Besitzer zahlloser Augenpaare, die im Sternenlicht funkelnd die
Fläche vor dem Wald betrachteten. Knarzende Baumhirten schwankten mal
heran, verharrten, entfernten sich ein klein wenig...
Jedes Wesen, dass sich dem nordwestlichen Rand des Nebelwaldes näherte,
würde spüren, wie sehr, sehr viel Aufmerksamkeit ihm entgegenschlug.
Wir sind der Wald...wir sehen dich...wir wachen.

letztlich nicht geklappt hatte. Eine andere Option würde gewählt werden...
und die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Wege von Armeen am Wald vorbei
führen würden, war nun doch recht groß.
Zwei Späher der Eledhrim standen bereits Wache, einer am Weg zum Fort,
einer an dem zu den Höhlen, beide in Rufweite zueinander und somit auch
zum Wald. Für eine Lindil natürlich viel zu wenig...
Ich bin der Wald...
Langsam legte sie beide Hände auf die Rinde des Yewbaumes am Waldrand.
Leichtes Schimmern bildete sich zwischen ihren Fingern, sickerte in die Rinde,
erfüllte die Spalten mit Licht, dann schien alles in sich zu verfließen und über
die Hände auf die Gestalt der Lindil überzugehen...
Wie Farnwedel breiteten sich die Flügel aus, austreibenden Wurzeln gleich
formte sich der Körper, zwei schimmernde Punkte wie flackernde Glühwürmchen
in etwas, das man wohl Kopf nennen konnte, hoben den Blick. Sanft über
dem Boden schwebend drehte sich die Gestalt des großen Waldgeistes,
während sie im permanenten Wechsel zwischen verschiedenen pflanzlichen
Mustern rankte, spross, wuchs...
Nachdem sie sich auf eine Stelle am äussersten Waldrand geeinigt hatte,
liess sie ihren Geist treiben, mit dem Bewusstsein des Waldes noch ein wenig
mehr verschmelzen, schickte ihre Bitte, ihren Ruf durch das hölzerne Herz
an jedes Ohr. Und Bewegung kam in den ewigen Nebel des Waldes...die
Farben der schwirrenden Waldgeister und Irrlichter bildeten diffuse Wolken
aus Licht, von den Wipfeln der Bäume bis hinab zum Unterholz versammelten
sich die Besitzer zahlloser Augenpaare, die im Sternenlicht funkelnd die
Fläche vor dem Wald betrachteten. Knarzende Baumhirten schwankten mal
heran, verharrten, entfernten sich ein klein wenig...
Jedes Wesen, dass sich dem nordwestlichen Rand des Nebelwaldes näherte,
würde spüren, wie sehr, sehr viel Aufmerksamkeit ihm entgegenschlug.
Wir sind der Wald...wir sehen dich...wir wachen.

Zuletzt geändert von Shalaryl Di'naru am Samstag 11. April 2015, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
Tschiep?
-
Zahrak Salberg
Die Nacht war kurz gewesen. VIEL zu kurz! Sie war nämlich relativ zu Anfang von Kriegsgeschrei und Stampfen unterbrochen und hatte den Schneider erst denken lassen, er träume wirres Zeug, doch dann wurde er gänzlich wach und schaute aus dem Fenster der Mietstaverne. Vielleicht ausnahmsweise mal keine so gute Idee... Das Regiment, Elfen, Thyren, Zwerge, Orks, noch komischere Wesen... Sie alle kämpften gegeneinander in einem widerweritigen und brutalen Kampf und den verschlafenen Augen Zahraks reichte genau ein Atemzug Zeit, ehe er das Gefühl bekam überhaupt keine Luft mehr zu bekommen und sich wie gelähmt vom Fenster abwendete. Es gab einfach Dinge, die wollte er nicht sehen und dazu gehörten nun noch viel mehr, als ohnehin schon zuvor SCHLACHTEN VOR DER HAUSTÜR. Nachdem er sich ganz leicht beruhigt hatte und sich einredete, dass das alles nur halb so wild wäre und die Kämpfer da draußen das schon schaffen würden wurde die Nacht nicht erträglich, aber immerhin so wenig erträglich, dass man sie ohne Nervenzusammenbruch überleben konnte.
Der nächste Morgen widerum war.. Naja, was soll man sagen? Zahrak war durch seinen eigentlich stetigen Schlafmangel irgendwann doch wieder eingeschlafen und hätte auch beinahe vergessen, was geschehen war, wäre er nicht beim morgendlichen Spaziergang über Leichen gestolpert. Männermägen sind ja eh schon robust und noch mehr sind es jene der Männer, die eine viel zu große Klappe haben, aber DAS war definitiv NICHTS für ihn. Er blieb genau 3 Sekunden wie erstarrt vor den blutüberflossenen, regungslosen Körpern und wandte sich dann abrupt ab, nur um die Augen zu schließen und tief durchzuatmen. Scheiß Idee, denn der Geruch von Verwesung kam mit der wohltuenden Luft und so stieg die Übelkeit noch mehr in ihm auf, bevor er es schaffte, dann durch den Mund zu atmen. Hatte er jemals darüber nachgedacht, Keylon irgendwann mal beizustehen, wenn es zu einem Kampf kommen würde? Wenn ja, dann war dieser Gedanke nun auf jedenfall zurückgenommen! Drakhons und nicht ein Leben mehr würde er beenden wollen!
Ein paar Stunden vergingen, in denen Zahrak sich beruhigte, wenngleich nicht unbedingt mit den sinnvollsten Tricks. Nur ein leises "Scheiße!", quittierte diese Einsicht, als er die nun leere Flasche spülte und schön sorgsam zu den anderen leeren Flaschen in Leas Kiste verschwinden ließ, als stünde sie schon ewig da. Dann ging es erneut aus der Mietstaverne, aber diesmal um Holz aus dem Laden ranzuschaffen. Durch die Verkündung hatte er erfahren, dass für die Verbrennung der Kadaver gesorgt werden müsste. Er würde sicherlich nicht darum betteln, einen davon nur anzupacken, um ihn auf das Holz zu hiefen, aber wenns sein musste.. Doch bis dahin kümmerte er sich erstmal um genügend Holz für die Verbrennung. Wie auch immer man das wohl nennen würde, was er da tat. Er kannte es nur aus.. seiner Heimat.
Der nächste Morgen widerum war.. Naja, was soll man sagen? Zahrak war durch seinen eigentlich stetigen Schlafmangel irgendwann doch wieder eingeschlafen und hätte auch beinahe vergessen, was geschehen war, wäre er nicht beim morgendlichen Spaziergang über Leichen gestolpert. Männermägen sind ja eh schon robust und noch mehr sind es jene der Männer, die eine viel zu große Klappe haben, aber DAS war definitiv NICHTS für ihn. Er blieb genau 3 Sekunden wie erstarrt vor den blutüberflossenen, regungslosen Körpern und wandte sich dann abrupt ab, nur um die Augen zu schließen und tief durchzuatmen. Scheiß Idee, denn der Geruch von Verwesung kam mit der wohltuenden Luft und so stieg die Übelkeit noch mehr in ihm auf, bevor er es schaffte, dann durch den Mund zu atmen. Hatte er jemals darüber nachgedacht, Keylon irgendwann mal beizustehen, wenn es zu einem Kampf kommen würde? Wenn ja, dann war dieser Gedanke nun auf jedenfall zurückgenommen! Drakhons und nicht ein Leben mehr würde er beenden wollen!
Ein paar Stunden vergingen, in denen Zahrak sich beruhigte, wenngleich nicht unbedingt mit den sinnvollsten Tricks. Nur ein leises "Scheiße!", quittierte diese Einsicht, als er die nun leere Flasche spülte und schön sorgsam zu den anderen leeren Flaschen in Leas Kiste verschwinden ließ, als stünde sie schon ewig da. Dann ging es erneut aus der Mietstaverne, aber diesmal um Holz aus dem Laden ranzuschaffen. Durch die Verkündung hatte er erfahren, dass für die Verbrennung der Kadaver gesorgt werden müsste. Er würde sicherlich nicht darum betteln, einen davon nur anzupacken, um ihn auf das Holz zu hiefen, aber wenns sein musste.. Doch bis dahin kümmerte er sich erstmal um genügend Holz für die Verbrennung. Wie auch immer man das wohl nennen würde, was er da tat. Er kannte es nur aus.. seiner Heimat.
-
Gast
Das erste aufeinander treffen mit den Orkz war ruhig. Sie waren gut verschanzt im Pass und bis auf ein paar Elfen die inmitten der Leichen und zerfetzen Körper das Gespräch suchen wollte gab es an diesem Abend nichts außergewöhnliches. Doch alle waren sich einig darin das die Orkz den Berg nicht verlassen haben um sich zu verstecken. Erhöhte Wachsamkeit galt nun für alle Völker in der nähe der Orkze Kavernen. Die Elfen ließen ein paar Späher zur Beobachtung zurück und man tratt folglich den Rückzug an.
Angekommen im Fort war man über neu Ankömmlinge der der Dame überrascht und gleichsam erfreut. Thorlav ließ noch einmal im gemeinsamen Gespräch am Feuer klar werden das diese Orkze Plage, so nah am Fort nicht nur das Problem unserer Adoranischen Nachbarn sei sondern auch gleichsam unseres. Sie achteten kein Leben, kannten keine Gnade. Mordeten und Brandschatzen schon mittem im Reich. Jedem der am Feuer sitzenden war klar als sie in Thorlavs Gesichts sahen das selbige Unbarmherzig einem jeden der Orkze zu treffen hatte. Keine Gande, kein Erbarmen.
Neben den Sorgen der Unerwarteten Orkze Invasion stieg auch gleichsam die Vorfreude auf die Schlachten. Knochen werden bersten, Blut wird spritzen und der Stahl wird erklingen in den Kämpfen. Es lag in der Natur der Thyren den stetigen Kampf die stetige Herausforderung zu suchen um einmal in die Reihe der Ehrbaren Ahnen nach Anundraf zu dürfen.
Am folge Tag sammelten sich die Thyren schwer gerüstet, mit Kriegsbemalung und Kampfeslust vor den Toren Adorans um mit den Streitern der Stadt in die Schlacht zu ziehen und die Orkze Plage zurück in den Berg zu prügeln.
Das oberste Clan Schwert der Städter Vaughain sammelte die Thyren mit auf und noch während man über die Vorgehensweise am Hauptfort der Schwerter sprach kam die Schlacht schon mitten in die Stadt. Varr hatte nur das wenigsten von dem komischen geisterhaften Schemen verstanden, doch Hami war sich schon sicher was das du bedeuten hatte. Es ließ auch nicht lange warten aus etlichen auftauchenden Toren in der Stadt strömten die Orkze Horden heraus. Weniger als in einem Augenblick war die ganze Stadt voller Orkze und die Schlacht um die Stadt begann. Mit Schlachtrufen stärkend stürmten die gerüsteten Thyren durch die Stadt und warfen sich mit den Städder gegen die Horden der Orkz. Ein Bluttag wurde es für die Stadt. Viele Leichen ob Mensch oder Ork Pflasterten den Weg. Unzählige leichte und schwere Verletzungen waren zu beklagen.
Die Schlacht war gewonnen als der letze der riesigen wütenden Orkze gefallen war. Diese Schlacht..
Die vielen Verletzen wurden nach bester Möglichkeit umsorgt und die aufräum arbeiten begannen Umgehend in der Stadt, brennenden leichten Berge mit Orkz und Menschen wurden aufgetürmt um die Gefahr der Seuche einzudämmen.
Ebenso wie vieles schlimmes an diesem Abend geschahen auch gute Dinge. Varr als übermächtigster unter den Thyren rang im Bruder Streit ums Kerlemet eines der Schwerter zu Boden, nicht ohne Blessur aber als Sieger. Ebenso erstaunt waren die Thyren als das oberste Schwert der Städda Vaughain für alle noch Stand fähigen Streiter Met aus gab! Schnell waren die Thyren darin das Fass aus dem Handelhaus zu holen und auch ein 2 Fass fand den Weg zu der erschöpften aber noch lebenden Meute. Das 1 Faß so verkündete Thorlav sei ein Geschenk der Thyren an die Städder für die Schlacht und das 2 Faß jenes von Vaughain. Es waren noch ein paar schöne Stunden inmitten der brennenden Leichenbergen und blutverschmierten Kämpfer. So schön sie eben sein konnte. Sogar Skadi schaffte es für alle Anwesenden den lacher des Abends zu erzeugen als er Helisande den einzig wahren Namen gab, Mauzedrachen!
Noch auf dem Heimweg überlegte sich Varr wie er die ruhmreichen Riesentöter unter den Clanschwerter mit einem Heldenhaften Lied Ehren konnte, als sie die Kommandantur passierten stelle Varr noch ein Brett in den Innenhof. An dem Brett hängt noch ein merkwürdiger Jute Beutel mit Kräutern.
Hossa oberstes Schwert Vaughain,
damyt ym freudentaumel des Syeges in der Schlacht deyne Schuld nycht vergessen geht stellt mey dey das Brett uff. Für deyn Faß Met nehmen wyr ym Tausch Holz und Sand. Das säckelche myt Kräutern musst dey yn de Hose stecken, dann geyht das myt dem jucken och wyeder Weg, seyn von de Urda gemacht, mey hats geholfen.
Angekommen im Fort war man über neu Ankömmlinge der der Dame überrascht und gleichsam erfreut. Thorlav ließ noch einmal im gemeinsamen Gespräch am Feuer klar werden das diese Orkze Plage, so nah am Fort nicht nur das Problem unserer Adoranischen Nachbarn sei sondern auch gleichsam unseres. Sie achteten kein Leben, kannten keine Gnade. Mordeten und Brandschatzen schon mittem im Reich. Jedem der am Feuer sitzenden war klar als sie in Thorlavs Gesichts sahen das selbige Unbarmherzig einem jeden der Orkze zu treffen hatte. Keine Gande, kein Erbarmen.
Neben den Sorgen der Unerwarteten Orkze Invasion stieg auch gleichsam die Vorfreude auf die Schlachten. Knochen werden bersten, Blut wird spritzen und der Stahl wird erklingen in den Kämpfen. Es lag in der Natur der Thyren den stetigen Kampf die stetige Herausforderung zu suchen um einmal in die Reihe der Ehrbaren Ahnen nach Anundraf zu dürfen.
Am folge Tag sammelten sich die Thyren schwer gerüstet, mit Kriegsbemalung und Kampfeslust vor den Toren Adorans um mit den Streitern der Stadt in die Schlacht zu ziehen und die Orkze Plage zurück in den Berg zu prügeln.
Das oberste Clan Schwert der Städter Vaughain sammelte die Thyren mit auf und noch während man über die Vorgehensweise am Hauptfort der Schwerter sprach kam die Schlacht schon mitten in die Stadt. Varr hatte nur das wenigsten von dem komischen geisterhaften Schemen verstanden, doch Hami war sich schon sicher was das du bedeuten hatte. Es ließ auch nicht lange warten aus etlichen auftauchenden Toren in der Stadt strömten die Orkze Horden heraus. Weniger als in einem Augenblick war die ganze Stadt voller Orkze und die Schlacht um die Stadt begann. Mit Schlachtrufen stärkend stürmten die gerüsteten Thyren durch die Stadt und warfen sich mit den Städder gegen die Horden der Orkz. Ein Bluttag wurde es für die Stadt. Viele Leichen ob Mensch oder Ork Pflasterten den Weg. Unzählige leichte und schwere Verletzungen waren zu beklagen.
Die Schlacht war gewonnen als der letze der riesigen wütenden Orkze gefallen war. Diese Schlacht..
Die vielen Verletzen wurden nach bester Möglichkeit umsorgt und die aufräum arbeiten begannen Umgehend in der Stadt, brennenden leichten Berge mit Orkz und Menschen wurden aufgetürmt um die Gefahr der Seuche einzudämmen.
Ebenso wie vieles schlimmes an diesem Abend geschahen auch gute Dinge. Varr als übermächtigster unter den Thyren rang im Bruder Streit ums Kerlemet eines der Schwerter zu Boden, nicht ohne Blessur aber als Sieger. Ebenso erstaunt waren die Thyren als das oberste Schwert der Städda Vaughain für alle noch Stand fähigen Streiter Met aus gab! Schnell waren die Thyren darin das Fass aus dem Handelhaus zu holen und auch ein 2 Fass fand den Weg zu der erschöpften aber noch lebenden Meute. Das 1 Faß so verkündete Thorlav sei ein Geschenk der Thyren an die Städder für die Schlacht und das 2 Faß jenes von Vaughain. Es waren noch ein paar schöne Stunden inmitten der brennenden Leichenbergen und blutverschmierten Kämpfer. So schön sie eben sein konnte. Sogar Skadi schaffte es für alle Anwesenden den lacher des Abends zu erzeugen als er Helisande den einzig wahren Namen gab, Mauzedrachen!
Noch auf dem Heimweg überlegte sich Varr wie er die ruhmreichen Riesentöter unter den Clanschwerter mit einem Heldenhaften Lied Ehren konnte, als sie die Kommandantur passierten stelle Varr noch ein Brett in den Innenhof. An dem Brett hängt noch ein merkwürdiger Jute Beutel mit Kräutern.
Hossa oberstes Schwert Vaughain,
damyt ym freudentaumel des Syeges in der Schlacht deyne Schuld nycht vergessen geht stellt mey dey das Brett uff. Für deyn Faß Met nehmen wyr ym Tausch Holz und Sand. Das säckelche myt Kräutern musst dey yn de Hose stecken, dann geyht das myt dem jucken och wyeder Weg, seyn von de Urda gemacht, mey hats geholfen.
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 11. April 2015, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
- Helisande von Alsted
- Beiträge: 4067
- Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42
Von der Mauer aus blickte der gewittergraue Blick über die Stadt, der Morgen dämmerte und mit dem beginnenden Tag würde das Treiben wieder beginnen. Wenn auch anders als gewohnt. Der schwere kupferartige Geruch von Blut lag wie eine Dunstglocke über dem Markt und einigen anderen Teilen der Stadt. Hinzu mischte sich der kalte Rauch der gelöschten Feuer, welcher sich alsbald mit dem frischen Rauch der Scheiterhaufen vereinen würde.
Die Leichen der Orks würden verbrannt werden, ebenso wie die gefallenen Bürger, wenn auch nicht auf den gleichen Scheiten. Man konnte so viele verwesende Kadaver nicht zu lange ruhen lassen, denn der Schlacht folgen die Seuchen, wenn man nicht ordentlich aufräumt.
Ordentlich aufgeräumt in anderem Sinne hatten die vereinigten Streiter Lichtenthals gestern und in der Nacht gewisslich. Die schwarzen Flecken in der Stadt waren durch irgendeinen verworrenen Missbrauch der Orken für das Lied Eluives zu Portalen geworden. Massen an Feinden. Heerscharen an Gegnern. Nicht nur die üblichen Späher und Schamanen, nein auch bemalte und geübte Krieger. Es erschien beinahe planvoll dass erst die entbehrlichern Kreaturen hervorbrachen und dann die größeren Vollstrecker. Kurz war der Offizierin das Herz stehen geblieben als die schwarz gefärbte Hand der Vogtin auch ein Portal gebar, jedoch war jene umringt und geschützt vom Haus der Freiherrin vom Nebelpass gewesen.
Ein Sorge weniger.
Ihr eigenes Bündel an Sorgen fächerte sich von allein auf. Einen guten Teil der Soldaten hatte es in den Scharmüzteln in den Tagen zuvor schon die Unversehrtheit gekostet. Die eingezogenen Zivilisten gliederten sich aber wunderbar in die Abläufe ein inzwischen. Aus jenem Gesichtspunkt heraus war es kein Fehler gewesen die Kontrollritte zu machen und sich auch auf kleinere Gefechte einzulassen.
Doch hierauf hatte nichts irgendwen vorbereitet. Diese Portale waren überall. Schnell wurde die Entscheidung getroffen die Wehrfähigen in Gruppen aufzuteilen und die Invasoren zu bekämpfen. Wie lange hatte diese Schlacht gedauert? Minuten? Stunden? Sie wusste es nicht mehr, es verschwamm alles in einer Flut aus Blut, Gedärmen und dem eigenen Schweiß. Die Schreie der überraschten Bevölkerung hallten ihr noch in den Ohren.
Verluste.
Wieder.
Rasch schob sie die aufkeimenden Erinnerungen an Schwingenstein weit von sich. Dies hier war die Schlacht des Oberst, er hatte die Befehle erteilt und sie alle hatten gewonnen. Mit tiefer Dankbarkeit blickte sie der Sonne entgegen. Die Thyren waren gekommen, selbstverständlich, kampfbereit und ohne Vorbehalte. Auch einen Zwerg und die Waldelfe hatte sie ausmachen können im Gewühl. Und eine Kreatur die freundlich zu sein schien, aber ihr bisher unbekannt. Ein Liedwirker in jenem Falle, denn ein Feuerball aus seiner Hand schoss direkt an ihr vorbei in den Riesen, der gerade dabei war ihr den Gar auszumachen.
Verluste.
Es gab sie und sie wogen schwer. Kondolenzschreiben würden anstehen, Trauerfeierlichkeiten und dem Frühling schien sein Zauber genommen. Jedoch erwies sich der Zusammenhalt Einzelner wieder als das, was die Hoffnung anfachte.
Das Wohl aller...
Jeder Soldat hatte sich tapfer geschlagen und mehr als seine Pflicht erfüllt. Der Met nach der Schlacht ebenso, ihre Wunde an der Schläfe zwickte nur noch wenn sie lachte oder das Gesicht bewegte. Erträglich. Der Schildarm hatte mehr abbekommen als sie zugeben wollte. Einer der mächtigen Riesen war auf sie gefallen als er sein Ende fand. Diese Unpässlichkeit würde warten müssen, warten bis es vorbei war.
Aufräumen.
Die Leichen der Orks würden verbrannt werden, ebenso wie die gefallenen Bürger, wenn auch nicht auf den gleichen Scheiten. Man konnte so viele verwesende Kadaver nicht zu lange ruhen lassen, denn der Schlacht folgen die Seuchen, wenn man nicht ordentlich aufräumt.
Ordentlich aufgeräumt in anderem Sinne hatten die vereinigten Streiter Lichtenthals gestern und in der Nacht gewisslich. Die schwarzen Flecken in der Stadt waren durch irgendeinen verworrenen Missbrauch der Orken für das Lied Eluives zu Portalen geworden. Massen an Feinden. Heerscharen an Gegnern. Nicht nur die üblichen Späher und Schamanen, nein auch bemalte und geübte Krieger. Es erschien beinahe planvoll dass erst die entbehrlichern Kreaturen hervorbrachen und dann die größeren Vollstrecker. Kurz war der Offizierin das Herz stehen geblieben als die schwarz gefärbte Hand der Vogtin auch ein Portal gebar, jedoch war jene umringt und geschützt vom Haus der Freiherrin vom Nebelpass gewesen.
Ein Sorge weniger.
Ihr eigenes Bündel an Sorgen fächerte sich von allein auf. Einen guten Teil der Soldaten hatte es in den Scharmüzteln in den Tagen zuvor schon die Unversehrtheit gekostet. Die eingezogenen Zivilisten gliederten sich aber wunderbar in die Abläufe ein inzwischen. Aus jenem Gesichtspunkt heraus war es kein Fehler gewesen die Kontrollritte zu machen und sich auch auf kleinere Gefechte einzulassen.
Doch hierauf hatte nichts irgendwen vorbereitet. Diese Portale waren überall. Schnell wurde die Entscheidung getroffen die Wehrfähigen in Gruppen aufzuteilen und die Invasoren zu bekämpfen. Wie lange hatte diese Schlacht gedauert? Minuten? Stunden? Sie wusste es nicht mehr, es verschwamm alles in einer Flut aus Blut, Gedärmen und dem eigenen Schweiß. Die Schreie der überraschten Bevölkerung hallten ihr noch in den Ohren.
Verluste.
Wieder.
Rasch schob sie die aufkeimenden Erinnerungen an Schwingenstein weit von sich. Dies hier war die Schlacht des Oberst, er hatte die Befehle erteilt und sie alle hatten gewonnen. Mit tiefer Dankbarkeit blickte sie der Sonne entgegen. Die Thyren waren gekommen, selbstverständlich, kampfbereit und ohne Vorbehalte. Auch einen Zwerg und die Waldelfe hatte sie ausmachen können im Gewühl. Und eine Kreatur die freundlich zu sein schien, aber ihr bisher unbekannt. Ein Liedwirker in jenem Falle, denn ein Feuerball aus seiner Hand schoss direkt an ihr vorbei in den Riesen, der gerade dabei war ihr den Gar auszumachen.
Verluste.
Es gab sie und sie wogen schwer. Kondolenzschreiben würden anstehen, Trauerfeierlichkeiten und dem Frühling schien sein Zauber genommen. Jedoch erwies sich der Zusammenhalt Einzelner wieder als das, was die Hoffnung anfachte.
Das Wohl aller...
Jeder Soldat hatte sich tapfer geschlagen und mehr als seine Pflicht erfüllt. Der Met nach der Schlacht ebenso, ihre Wunde an der Schläfe zwickte nur noch wenn sie lachte oder das Gesicht bewegte. Erträglich. Der Schildarm hatte mehr abbekommen als sie zugeben wollte. Einer der mächtigen Riesen war auf sie gefallen als er sein Ende fand. Diese Unpässlichkeit würde warten müssen, warten bis es vorbei war.
Aufräumen.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Seit Tagen war sie nun schon im Einsatz. War stets mit dabei wenn das Regiment ausrückte und so fand sie sich auch an diesem Abend am Regimentsplatz ein. Doch diesmal kam es anders. Die merkwürdigen Flecken entpuppten sich als Portale, aus denen massenhaft Orks kamen. Nicht die einfachen Orks sondern Orkkrieger, Schamanen und Häuptlinge. Eine erbitterte Schlacht entbrach und Liliana hatte alle Hände voll zu tuen.
Doch war es natürlich unmöglich den Überblick zu behalten und sie konnte ja auch nicht überall sein. Als die Schlacht geschlagen war, lagen regelrechte Leichenberge in den Straßen. Zum Glück waren es großteils Orks die ihr Leben gelassen hatten. Doch auch einige der Verteidiger Adorans hatten ihr Leben lassen müssen.
Liliana war sogleich besorgt darüber daß Seuchen ausbrechen konnten. Diese sollten nach möglichkeit sofort verbrannt werden. Die Menschen wurden nach Möglichkeit vorher noch identifiziert, damit man ihnen ein würdiges Begräbnis zukommen lassen konnte. Die ganze Nacht war sie beschäftigt, denn ihre Sorge daß Krankheiten ausbrechen könnten, war groß. Erst kurz vor Morgengrauen gestattete sie es sich in einen fast ohnmachtsähnlichen Schlaf zu fallen
Doch war es natürlich unmöglich den Überblick zu behalten und sie konnte ja auch nicht überall sein. Als die Schlacht geschlagen war, lagen regelrechte Leichenberge in den Straßen. Zum Glück waren es großteils Orks die ihr Leben gelassen hatten. Doch auch einige der Verteidiger Adorans hatten ihr Leben lassen müssen.
Liliana war sogleich besorgt darüber daß Seuchen ausbrechen konnten. Diese sollten nach möglichkeit sofort verbrannt werden. Die Menschen wurden nach Möglichkeit vorher noch identifiziert, damit man ihnen ein würdiges Begräbnis zukommen lassen konnte. Die ganze Nacht war sie beschäftigt, denn ihre Sorge daß Krankheiten ausbrechen könnten, war groß. Erst kurz vor Morgengrauen gestattete sie es sich in einen fast ohnmachtsähnlichen Schlaf zu fallen

-
Janarey
Feuertaufe einer Korporal
Die Nacht war vorrüber und die Sonne war gerade dabei auf zu gehen. Die ersten Strahlen fielen durch das Fenster des Manschaftsraums und weckten die junge Korporal, die mit viel zu viel Met im Bäuchlein noch halb gerüstet eingeschlafen ist.
Das Gesicht verziehend beim aufstehen, ob der schlechten Lage beim Schlafen durch die Rüstung stemmte sie sich auf und ging sich frisch machen.
Die frisch genähte Narbe am Arm wurde provisorich mit einem neuen Veband versehen. Nach dem reinigen der Rüstung begann sie sich fertig zu machen und schepperte hinaus. Der geruch der in der Luft lag, zwang sie dazu, sich eine Maske über zu ziehen.
Ein Wechselbad der Gefühle durchlief sie beim bergen der ganzen Leichen, die sie zu den Scheiterhaufen trug. Immer darauf bedacht, die ernste Dienstvisage aufrecht zu halten. Sollten doch die Bürger und Kamaraden nicht sehen, das sie ebenso unsicher in ihrem Innersten war.
Hatte sie alles richtig gemacht?
Hätte sie mehr Leben schützen können?
Sie hatte soviele Schlachten erlebt und bestritten. Doch waren die letzten drei Tage anders als sonst. Die junge Korporal stand diesmal mit vorne und führte die Truppen an. Sie war es zum teil, die Entscheidungen treffen musste. Niemand war da, der ihr diese abnehmen würde.
Sie blickte nach getaner Arbeit auf die vorbereiteten Scheiterhaufen und kniete sich nieder, um ein kurzes lautes Gebet an die Herrin Temora zu sprechen. Dann nahm sie die Fackel in die Hand und entzündete den Scheiterhaufen. Aussen wirkte sie dabei gelassen und ruhig, doch tief in ihrem Inneren war das reinste Gefühlschaos.
Die Nacht war vorrüber und die Sonne war gerade dabei auf zu gehen. Die ersten Strahlen fielen durch das Fenster des Manschaftsraums und weckten die junge Korporal, die mit viel zu viel Met im Bäuchlein noch halb gerüstet eingeschlafen ist.
Das Gesicht verziehend beim aufstehen, ob der schlechten Lage beim Schlafen durch die Rüstung stemmte sie sich auf und ging sich frisch machen.
Die frisch genähte Narbe am Arm wurde provisorich mit einem neuen Veband versehen. Nach dem reinigen der Rüstung begann sie sich fertig zu machen und schepperte hinaus. Der geruch der in der Luft lag, zwang sie dazu, sich eine Maske über zu ziehen.
Ein Wechselbad der Gefühle durchlief sie beim bergen der ganzen Leichen, die sie zu den Scheiterhaufen trug. Immer darauf bedacht, die ernste Dienstvisage aufrecht zu halten. Sollten doch die Bürger und Kamaraden nicht sehen, das sie ebenso unsicher in ihrem Innersten war.
Hatte sie alles richtig gemacht?
Hätte sie mehr Leben schützen können?
Sie hatte soviele Schlachten erlebt und bestritten. Doch waren die letzten drei Tage anders als sonst. Die junge Korporal stand diesmal mit vorne und führte die Truppen an. Sie war es zum teil, die Entscheidungen treffen musste. Niemand war da, der ihr diese abnehmen würde.
Sie blickte nach getaner Arbeit auf die vorbereiteten Scheiterhaufen und kniete sich nieder, um ein kurzes lautes Gebet an die Herrin Temora zu sprechen. Dann nahm sie die Fackel in die Hand und entzündete den Scheiterhaufen. Aussen wirkte sie dabei gelassen und ruhig, doch tief in ihrem Inneren war das reinste Gefühlschaos.
Zuletzt geändert von Janarey am Samstag 11. April 2015, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
-
Gast
Laut knisternd und knallend züngelten sich die Flammen durch das Fleisch der Leichnahme unter sich. Qualm und Rauch stiegen in den dunklen Sternenhimmel auf und verflüchtigten sich irgendwo dort oben allmälig wieder. Sie hatte von der Schlacht nicht viel mitbekommen, so war sie darauf fixiert gewesen, nicht ängstlich wegzulaufen oder wegen eines Fehlers verletzt zu werden. Ganz geklappt hatte es nicht, aber wenn sie sich ihre Kameraden und Verbündeten ansah, dann hätte es sie noch viel schlimmer treffen können. So trug sie nun einfach eine Schramme am Nasenrücken, die sie daran erinnern sollte, dass der Kopf manchmal einfach nur störte und ausgeschaltet gehörte. Heute Abend würde sie noch einmal die Chance bekommen das zu lernen, obwohl sie es eigentlich schon längst können musste.
Ihr Blick löste sich von den Flammen und schien etwas zu suchen, doch entweder fand sie es nicht oder sie war sich selbst nicht so sicher, was sie überhaupt finden wollte. So ging dieser Teil des Soldatenleben auch vorbei, fürs Erste und sie machte sich einfach daran ihre Rüstung richten zu lassen und sich selbst einmal zu waschen. Bald würde es von Erneutem losgehen und wer weiß, mit was sie da rechnen müssen würden?
Ihr Blick löste sich von den Flammen und schien etwas zu suchen, doch entweder fand sie es nicht oder sie war sich selbst nicht so sicher, was sie überhaupt finden wollte. So ging dieser Teil des Soldatenleben auch vorbei, fürs Erste und sie machte sich einfach daran ihre Rüstung richten zu lassen und sich selbst einmal zu waschen. Bald würde es von Erneutem losgehen und wer weiß, mit was sie da rechnen müssen würden?
- Dejarian Grewan
- Beiträge: 63
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Die Tage waren anstrengend.
Die Leute kamen mit allerlei Verletzungen ins KLLH.
Seine Neugier trieb ihm zum Regiment um mehr über die Situation herauszufinden.
Merkwürdige schwarze Flecken überzogen Adoran welche sein Interesse geweckt hatten.
Woher sie kamen war wohl klar für jemand der logisch dachte aber wofür sollte er an jenem Abend noch herausfinden.
Der Himmel verdunkelte sich und Blitze streiften über den grauen Horizont.
Und dann geschah es die Flecken wandelten sich in schwarze Portale und was heraus kam war einfach das böse in Person.
Die Stadt wurde von Orks überflutet.
Jeder der willig war zu kämpfen war da um die Stadt zu beschützen.
Sie kämpften tapfer die Männer und Frauen die Adoran ihr zu Hause nannten.
Zwar war Adoran nicht seine Heimat dennoch empfand er es als seine Pflicht den Menschen beizustehen.
Nicht nur als Heiler sondern auch als Diener der Eluive.
Das Leben welches Eluive einst schuf musste beschützt werden.
Also nahm er an seiner ersten großen Schlacht teil.
Er sah viele Ohnmächtig zu Boden fallen während er weiter kämpfte.
Um jene wurde sich bereits gekümmert.
Wie lange der Überfall andauerte vermochte der Druide nicht zu sagen.
Aber als die Gefahr gebannt war dieses mal betrachtete er die Stadt.
Er war froh das er sich nun ausruhen konnte.
Entsetzt schaut er auf die mit Leichen gespickten Straßen Adorans.
Tief atmete der Druide ein als er sich ins Bett fallen ließ.
Der Abend war zu anstrengend deswegen verweilte er im KLLH.
Die Leute kamen mit allerlei Verletzungen ins KLLH.
Seine Neugier trieb ihm zum Regiment um mehr über die Situation herauszufinden.
Merkwürdige schwarze Flecken überzogen Adoran welche sein Interesse geweckt hatten.
Woher sie kamen war wohl klar für jemand der logisch dachte aber wofür sollte er an jenem Abend noch herausfinden.
Der Himmel verdunkelte sich und Blitze streiften über den grauen Horizont.
Und dann geschah es die Flecken wandelten sich in schwarze Portale und was heraus kam war einfach das böse in Person.
Die Stadt wurde von Orks überflutet.
Jeder der willig war zu kämpfen war da um die Stadt zu beschützen.
Sie kämpften tapfer die Männer und Frauen die Adoran ihr zu Hause nannten.
Zwar war Adoran nicht seine Heimat dennoch empfand er es als seine Pflicht den Menschen beizustehen.
Nicht nur als Heiler sondern auch als Diener der Eluive.
Das Leben welches Eluive einst schuf musste beschützt werden.
Also nahm er an seiner ersten großen Schlacht teil.
Er sah viele Ohnmächtig zu Boden fallen während er weiter kämpfte.
Um jene wurde sich bereits gekümmert.
Wie lange der Überfall andauerte vermochte der Druide nicht zu sagen.
Aber als die Gefahr gebannt war dieses mal betrachtete er die Stadt.
Er war froh das er sich nun ausruhen konnte.
Entsetzt schaut er auf die mit Leichen gespickten Straßen Adorans.
Tief atmete der Druide ein als er sich ins Bett fallen ließ.
Der Abend war zu anstrengend deswegen verweilte er im KLLH.
- Sigarin van Glenkell
- Beiträge: 762
- Registriert: Samstag 28. Juni 2014, 19:36
Ein Großer Tag für den Kleinen Gardisten! Heute sollte die Orkfeste eingenommen und des Problems Wurzel gerupft werden. Sein erster einsatz in einer Schlacht. Er konnte nicht richtig schlafen also war er schon recht früh auf den Beinen um sich auf die Schlacht vorzubereiten, Vorräte auffüllen, Rüstung säubern, nochmal Trainieren, einfach die Zeit vertreiben.
Dann war es soweit!
Antreten am Regimentsplatz. Viele Haben sich versammelt und nicht nur das Regiment und Freiwilige Bürger, nein auch Thyren, Elfen, ein Zwerg und einen Menekaner konnte Sigarin in den Reihen der anwesenden erspehen. Bekannte wie auch unbekannte Gesichter standen ihm in den Reihen gegenüber.
Der Oberst Hielt eine moti.... eine Ansprache halt. Danach wurden Befehle Gebellt und es ging per pedes gen Orkfort.
Der Tross setzte sich zügig in Bewegung.
Kaum war man angekommen, ging es auch schon los. Das Regiment nahm Aufstellung, verstärkt von dne Kämpfern der freiwilligen Helfer.
Es ging alles so schnell, es war eng und von überall hagelte es Steine, Pfeile und Äxte. Ein unglaubliches Gewirr aus stehenden und Liegenden umgab ihn. Orkleiber fielen zu Boden und auch Kammeraden und Mittstreiter. Die Heiler hatten alle hände voll zu tun. Ständig brüllte irgendjemand Befehle in dem Tumult. Das Regiment konnte irgendwie die Reihen halten - das Training machte sich jetzt bezahlt! Meter um Meter wurden die Orks zurückgedrängt.
Nach einiger Zeit - erschöpft und Blutverschmiert von eigenem und Fremden war die Festung Sauber. Der Anführer jedoch verschanzte sich woanders.
Das Regiment hatte Befehl zum Sammeln und Bereitmachen. Da stürmten die Ersten bereits in die Höhle unter dem Fort wo der Feind vermutet wurde - wo er dann auch wirklich war.
Was in der Höle gescha, wusste er nicht, nur dass sie eingestürzt war, kaum waren die ersten drinnen. unter ihnen auch der Sir von Gipfelsturm.
Verletzte Wegziehen vom Eingang.
Warten biss sich alles Beruhigt.
Steine Wegschleppen.
Palisaden einreisen.
Eingang abstützen.
Er meldete sich freiwillig und schob sich durch den Schmalen Eingang in die Höle.
Der Orkhäuptling lag im Dreck. Etliche der eingeschlossenen wurden verletzt ob im Kampf oder beim Einsturz, konnte er nicht sagen!
Eiligst machte er anstalten sie Rauszujagen aus dem Loch, ehe es denn wieder einstürzt.
Die Verletzten hatten Vorrang. Er hatte keine zeit auf befindlichkeiten zu achten, die Höhle war nicht sicher also trieb er zur Eile, brüllte rum zog und schob die leute durch den schmalen Fluchtweg.
Dann wollte noch einer von den Thyren mit ihm streiten, werr den als letzter rausgeht der Thyre oder Sigarin - für sowas hatte er jetzt echt keine Zeit - dafür hatte der Thyre wohl verständniss, denn als alles began erneut zu Krachen und kleine Steinchen und Erde sich von der Decke lösten Schoben sie sich auch schon aus dem Drecksloch raus. Er war grad und grad rausgekrochen als das ganze ding auch schon hinter ihm einstürzte.
Da hat wohl nicht nur Temora auf ihn und die Eingeschlossenen helden aufgepasst.
Angetreten am Regimentsplatz - endlich zurück in Adoran, wo einem nur die Decke auf den Kopf fallen kann - wurde Dienstschluss befohlen. Seine Nase Schmerzte wieder. Wie lange es wohl dauert biss der Bruch endlich verheilt - ohne Kampfeinsatz wohl schneller als mit. Wundenlecken stand nun an. Er legte die Platte ab und lies sie einfach am Boden liegen. Er machte sich sauber so gut es ging. Die zwei Blutstillenden verbände in der Nase lies er wo sie waren. Müde aber sauber legte er sich aufs Bett einen Kalten umschlag auf die Nase und versank in einen Traumlosen ruhigen Schlaf.....
Dann war es soweit!
Antreten am Regimentsplatz. Viele Haben sich versammelt und nicht nur das Regiment und Freiwilige Bürger, nein auch Thyren, Elfen, ein Zwerg und einen Menekaner konnte Sigarin in den Reihen der anwesenden erspehen. Bekannte wie auch unbekannte Gesichter standen ihm in den Reihen gegenüber.
Der Oberst Hielt eine moti.... eine Ansprache halt. Danach wurden Befehle Gebellt und es ging per pedes gen Orkfort.
Der Tross setzte sich zügig in Bewegung.
Kaum war man angekommen, ging es auch schon los. Das Regiment nahm Aufstellung, verstärkt von dne Kämpfern der freiwilligen Helfer.
Es ging alles so schnell, es war eng und von überall hagelte es Steine, Pfeile und Äxte. Ein unglaubliches Gewirr aus stehenden und Liegenden umgab ihn. Orkleiber fielen zu Boden und auch Kammeraden und Mittstreiter. Die Heiler hatten alle hände voll zu tun. Ständig brüllte irgendjemand Befehle in dem Tumult. Das Regiment konnte irgendwie die Reihen halten - das Training machte sich jetzt bezahlt! Meter um Meter wurden die Orks zurückgedrängt.
Nach einiger Zeit - erschöpft und Blutverschmiert von eigenem und Fremden war die Festung Sauber. Der Anführer jedoch verschanzte sich woanders.
Das Regiment hatte Befehl zum Sammeln und Bereitmachen. Da stürmten die Ersten bereits in die Höhle unter dem Fort wo der Feind vermutet wurde - wo er dann auch wirklich war.
Was in der Höle gescha, wusste er nicht, nur dass sie eingestürzt war, kaum waren die ersten drinnen. unter ihnen auch der Sir von Gipfelsturm.
Verletzte Wegziehen vom Eingang.
Warten biss sich alles Beruhigt.
Steine Wegschleppen.
Palisaden einreisen.
Eingang abstützen.
Er meldete sich freiwillig und schob sich durch den Schmalen Eingang in die Höle.
Der Orkhäuptling lag im Dreck. Etliche der eingeschlossenen wurden verletzt ob im Kampf oder beim Einsturz, konnte er nicht sagen!
Eiligst machte er anstalten sie Rauszujagen aus dem Loch, ehe es denn wieder einstürzt.
Die Verletzten hatten Vorrang. Er hatte keine zeit auf befindlichkeiten zu achten, die Höhle war nicht sicher also trieb er zur Eile, brüllte rum zog und schob die leute durch den schmalen Fluchtweg.
Dann wollte noch einer von den Thyren mit ihm streiten, werr den als letzter rausgeht der Thyre oder Sigarin - für sowas hatte er jetzt echt keine Zeit - dafür hatte der Thyre wohl verständniss, denn als alles began erneut zu Krachen und kleine Steinchen und Erde sich von der Decke lösten Schoben sie sich auch schon aus dem Drecksloch raus. Er war grad und grad rausgekrochen als das ganze ding auch schon hinter ihm einstürzte.
Da hat wohl nicht nur Temora auf ihn und die Eingeschlossenen helden aufgepasst.
Angetreten am Regimentsplatz - endlich zurück in Adoran, wo einem nur die Decke auf den Kopf fallen kann - wurde Dienstschluss befohlen. Seine Nase Schmerzte wieder. Wie lange es wohl dauert biss der Bruch endlich verheilt - ohne Kampfeinsatz wohl schneller als mit. Wundenlecken stand nun an. Er legte die Platte ab und lies sie einfach am Boden liegen. Er machte sich sauber so gut es ging. Die zwei Blutstillenden verbände in der Nase lies er wo sie waren. Müde aber sauber legte er sich aufs Bett einen Kalten umschlag auf die Nase und versank in einen Traumlosen ruhigen Schlaf.....
Zuletzt geändert von Sigarin van Glenkell am Montag 13. April 2015, 09:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Liliana begleite das Regiment bei dem Angriff auf das Orkfort. Seit Tagen war sie unermüdlich im Einsatz. Viele Verletzte mußten versorgt werden.
Der Angriff war chaotisch wie schon einige Tage zuvor. Das Regiment war zwar sehr diszipliniert, aber das konnte man natürlich nicht von allen erwarten. Liliana hielt sich diesmal zurück und blieb ein wenig zurück. Ihr war die Macht dieser Orkhäuptlinge bewußt, die auf große Distanz enormen Schaden austeilen konnten. So behandelte sie die Wunden der Verletzten, half vielen auf die unvorsichtig zu nahe an diesem Gegner gelangt waren und von diesem niedergeschlagen wurden. Viele Bekannte lagen da im Staub des Orkfortes aber auch viele Fremde. Liliana machte keine Unterschiede. Egal ob ein guter Freund oder ein Fremder, ob Mensch, Thyre oder Elf... jeder wurde nach bestem Wissen und Gewissen von ihr behandelt, so daß sie weiterkämpfen oder sich zumindest aus dem Kampfgebiet zurück ziehen konnten.
Der Angriff war chaotisch wie schon einige Tage zuvor. Das Regiment war zwar sehr diszipliniert, aber das konnte man natürlich nicht von allen erwarten. Liliana hielt sich diesmal zurück und blieb ein wenig zurück. Ihr war die Macht dieser Orkhäuptlinge bewußt, die auf große Distanz enormen Schaden austeilen konnten. So behandelte sie die Wunden der Verletzten, half vielen auf die unvorsichtig zu nahe an diesem Gegner gelangt waren und von diesem niedergeschlagen wurden. Viele Bekannte lagen da im Staub des Orkfortes aber auch viele Fremde. Liliana machte keine Unterschiede. Egal ob ein guter Freund oder ein Fremder, ob Mensch, Thyre oder Elf... jeder wurde nach bestem Wissen und Gewissen von ihr behandelt, so daß sie weiterkämpfen oder sich zumindest aus dem Kampfgebiet zurück ziehen konnten.

- Helisande von Alsted
- Beiträge: 4067
- Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42
Man wollte den Unrat an der Wurzel packen und die Orkenbrut am Stiele her kappen. Mit zu wenig Schlaf und zu vielen Sorgen im Gepäcke organisierte die Offizierin die eintreffenden Streiter. Dem Ruf zu den Waffen waren einige gefolgt und es wurden stündlich mehr. Auch wenn den größten und stabilsten Anteil der Kämpfer erneut das Regiment stellte, es war beeindruckend so viele pflichtbewusste Wehrfähige auf einem Fleck zu sehen.
Die Soldaten verhielten sich vorbildlich, jede Befehlkette funktionierte ohne Verluste, sogar die Meldungen wurden korrekt und verständlich abgeliefert. Es schien ganz so als würde die bevorstehende Schlacht in jedem der Rotgoldenen das Beste zum Vorschein bringen. Vielleicht wurde angesichts dieser Bedrohung einigen nocheinmal förderlich der Sinn und Zweck von Disziplin und Gehorsam vor Augen geführt. Sie selbst balancierte zwischen der Oberstleutnant mit Vorbildfunktion und der Kämpferin mit der großen Klappe hin und her. Die Thyren benötigten schlicht eine andere Ansprache als die Elfen oder ihre Soldaten. Jene Lektion hatte sie bereits in Schwingenstein gründlich erlernt und inzwischen ging es ihr recht leicht von der Hand.
Die Befehle waren gegeben, der Oberst hatte wie stets die rechten Worte gefunden um das Feuer des Willens in die Herzen der Zauderer zu setzen und die Menge unter einem Banner zu vereinen.
Heute für diesen einen Tag an dem sie sich sammelten um einer grausamen und undurchschaubaren Bedrohung Herr zu werden, da waren sie mehr als Soldaten, Bürger, Clanschwerter, Phanodains Kinder oder Diener Eluives- heute waren sie alle Lichtenthaler.
Natürlich waren die Vorgehensweisen unterschiedlicher wie sie kaum hätten sein können. Die Thyren stürmten vor als gelte es möglichst Schnell in die Halle der Ahnen einzutreten, die Elfen nutzten eher die Distanz und die Magier taten noch ganz andere undruchsichtige Dinge. Das Ziel aber verfolgte jeder.
Der Gruch von Blut und schwelendem Holz, Unrat und Tod lag über dem Fort als die vereinigten Streiter hinaufstürmten. Die Verteidigungslinie der Orken barst schnell unter dem Anstrum. Sie selbst hielt ihre Position, gab Deckung mit ihrem Schild und begann vorsichtig die von den Schlächtern ausgelegten Fallen frei zu legen und zu markieren. Keine Heldentaten außer das zu tun, was eben nötig war. Große Helden waren genügend versammelt, die ihre Schneisen schon schlagen würden. Sie sicherte und deckte, gab Anweisungen und als ihr Schild ihr vom Arm gerissen wurde, griff sie zu ihrem Zweihänder und schlug zurück was die Thyren und die beiden Ritter stehen ließen.
Ab und an erkannte sie den Kronritter neben den Thyrenschwertern und auch das Schild des Oberst machte sie ab und zu aus. Nach einem kräfteraubenden Kampf war das Fort gesäubert und Leichenberge türmten sich auf. Doch schon hatten die vorderen Kämpfer wohl in einer Höhle den Unterschlupf des orkischen Anführes ausgemacht und stümten hinein. Die Soldaten waren noch damit beschäftigt das Gelände zu sichern und die nötigen Versorgungswege zu sichern, als der Eingang zur Höhle einstürzte.
Lebending begraben, verschüttet.
Er war dabei. Er. Der Stern verdunkelt.
Beinahe blind wollte die Offizierin hinterher springen, als sie von einer wohlmeinenden Hand zurückgehalten wurde. Besonnenheit. Nichts anderes würde hier Rettung bringen. Schnell und zielstrebig organisierten der Oberst und sie selbst die Bergung der vorstürmenden Helden. Stein um Stein wurde per Hand abgetragen, die eingerissenen Palisanden des Forts dienten als Stützen. Ein Seil wurde auftgetan und Gardist Glenkell wagte sich vor.
Es gelang.
Nach und nach, Hand in Hand wurde jeder der in der Höhle befindlichen geborgen. Thyren und Elfen, Kalur und Kronritter, sie hatten den Anführer der Orken erschlagen, die Kammer des schwarzen Schreckens gesäubert. Und sie alle wurden von den braven und unermüdlichen Soldaten in Rotgold gerettet.
Nichts verloren.
Alles gewonnen.
Eine Hand allein kann nicht klatschen. Eine Stimme allein erzeugt keine Harmonie. Ein Schwert allein ist stumm.
Gemeinsam in allen Unterschieden ist der Klang der Stille beschrieben im Takt aller Herzen und im Segen einer gewonnenen Schlacht.
Temora heil dir.
Verlieren in Ehre, Kämpfen mit Stolz und niemals aufgeben.
Die Soldaten verhielten sich vorbildlich, jede Befehlkette funktionierte ohne Verluste, sogar die Meldungen wurden korrekt und verständlich abgeliefert. Es schien ganz so als würde die bevorstehende Schlacht in jedem der Rotgoldenen das Beste zum Vorschein bringen. Vielleicht wurde angesichts dieser Bedrohung einigen nocheinmal förderlich der Sinn und Zweck von Disziplin und Gehorsam vor Augen geführt. Sie selbst balancierte zwischen der Oberstleutnant mit Vorbildfunktion und der Kämpferin mit der großen Klappe hin und her. Die Thyren benötigten schlicht eine andere Ansprache als die Elfen oder ihre Soldaten. Jene Lektion hatte sie bereits in Schwingenstein gründlich erlernt und inzwischen ging es ihr recht leicht von der Hand.
Die Befehle waren gegeben, der Oberst hatte wie stets die rechten Worte gefunden um das Feuer des Willens in die Herzen der Zauderer zu setzen und die Menge unter einem Banner zu vereinen.
Heute für diesen einen Tag an dem sie sich sammelten um einer grausamen und undurchschaubaren Bedrohung Herr zu werden, da waren sie mehr als Soldaten, Bürger, Clanschwerter, Phanodains Kinder oder Diener Eluives- heute waren sie alle Lichtenthaler.
Natürlich waren die Vorgehensweisen unterschiedlicher wie sie kaum hätten sein können. Die Thyren stürmten vor als gelte es möglichst Schnell in die Halle der Ahnen einzutreten, die Elfen nutzten eher die Distanz und die Magier taten noch ganz andere undruchsichtige Dinge. Das Ziel aber verfolgte jeder.
Der Gruch von Blut und schwelendem Holz, Unrat und Tod lag über dem Fort als die vereinigten Streiter hinaufstürmten. Die Verteidigungslinie der Orken barst schnell unter dem Anstrum. Sie selbst hielt ihre Position, gab Deckung mit ihrem Schild und begann vorsichtig die von den Schlächtern ausgelegten Fallen frei zu legen und zu markieren. Keine Heldentaten außer das zu tun, was eben nötig war. Große Helden waren genügend versammelt, die ihre Schneisen schon schlagen würden. Sie sicherte und deckte, gab Anweisungen und als ihr Schild ihr vom Arm gerissen wurde, griff sie zu ihrem Zweihänder und schlug zurück was die Thyren und die beiden Ritter stehen ließen.
Ab und an erkannte sie den Kronritter neben den Thyrenschwertern und auch das Schild des Oberst machte sie ab und zu aus. Nach einem kräfteraubenden Kampf war das Fort gesäubert und Leichenberge türmten sich auf. Doch schon hatten die vorderen Kämpfer wohl in einer Höhle den Unterschlupf des orkischen Anführes ausgemacht und stümten hinein. Die Soldaten waren noch damit beschäftigt das Gelände zu sichern und die nötigen Versorgungswege zu sichern, als der Eingang zur Höhle einstürzte.
Lebending begraben, verschüttet.
Er war dabei. Er. Der Stern verdunkelt.
Beinahe blind wollte die Offizierin hinterher springen, als sie von einer wohlmeinenden Hand zurückgehalten wurde. Besonnenheit. Nichts anderes würde hier Rettung bringen. Schnell und zielstrebig organisierten der Oberst und sie selbst die Bergung der vorstürmenden Helden. Stein um Stein wurde per Hand abgetragen, die eingerissenen Palisanden des Forts dienten als Stützen. Ein Seil wurde auftgetan und Gardist Glenkell wagte sich vor.
Es gelang.
Nach und nach, Hand in Hand wurde jeder der in der Höhle befindlichen geborgen. Thyren und Elfen, Kalur und Kronritter, sie hatten den Anführer der Orken erschlagen, die Kammer des schwarzen Schreckens gesäubert. Und sie alle wurden von den braven und unermüdlichen Soldaten in Rotgold gerettet.
Nichts verloren.
Alles gewonnen.
Eine Hand allein kann nicht klatschen. Eine Stimme allein erzeugt keine Harmonie. Ein Schwert allein ist stumm.
Gemeinsam in allen Unterschieden ist der Klang der Stille beschrieben im Takt aller Herzen und im Segen einer gewonnenen Schlacht.
Temora heil dir.
Verlieren in Ehre, Kämpfen mit Stolz und niemals aufgeben.
-
Gast
An diesem Tage sollte es soweit sein.
Viele der kleinen umherstreifenden Orktruppen waren bereits erschlagen.
Der Rest verkroch sich in ihrer Festung. Sicher um ihre Zahl zu erhöhen und um erneut einen Angriff zu versuchen.
Doch nicht mit uns!
Wir würden vor ihrem Angriff die Festung stürmen.
Wir würden Diejenigen sein die stärke beweisen und standfestigkeit.
So sammelten sie viele, sehr viele der Lichten Streiter zusammen.
Thyren, Menekaner, Elfen und sogar die Kaluren schwangen ihre Äxte um den Heer der Orken entgegen zu treten.
Ein erstaunlicher Anblick was die vereinigten Völker in Zeiten der Not auf die Beine stellen konnten.
Sophia bemühte sich als Wachtmeister stets ein Vorbild für die vielen Rekruten zu sein und hielt das Banner des Regiments in militärischer Haltung stolz empor wo es ein jeder sehen konnte.
Trotz der angespannten Haltung der bevorstehenden Schlacht, wollte sie keine schwäche zeigen, keine Fehler begehen. Das Wort hatten die Offiziere und jenen galt es blind zu vertrauen und zu gehorchen. So war es beim Abmarsch Richtung Orkfestung und so war es als die gesamte lichte Streitmacht vor den Palisaden standen.
Die Luft füllte sich mit Anspannung und begann förmlich zu Knistern an als die ersten Orks über die Palisade mit Steinen warfen und sogar vereinzelte darüber kletterten.
Mit erhobenen Klingen und gespannten Bögen waren es die Kaluren und Thyren die zum ersten Schlag ausholten.
In dessen das Sophias Griff ums Schwert immer enger geworden, sie wollte drauf los stürmen, den Orks ihre Grenzen aufzeigen. Ihre Atmung wurde schneller und schneller doch suchte sie die Beherrschung und wartete auf den Befehl des Oberst.
Eine halbe Ewigkeit schien zu verstrichen und dann kam endlich der lang ersehnte Befehl.
Wie ein Schalter der sich in ihr umlegte, stürmte sie auf die Massen der Orks los und schaffte es in kürzester Zeit mit hoher Präzision die ersten Gegner nieder zu strecken. Einer der gewaltigen Orkhäuptlinge baute sich vor ihr auf und holte langsam nach ihr aus. Ein Sprung zur Seite ersparte ihr diesen Treffer einzustecken. Schnell sammelten sich viele Streiter um das große Ungetüm und schafften es, ebenfalls mit Sophias Hilf, ihn zu bezwingen.
Die Schlacht war lang und viele der Streiter des Lichtes wurden verwundet doch am ende dieses Tages hatten sie die Festung eingenommen. Das Schlachtfeld ein Meer aus Orkleichen und deren Blut keiner konnte diesem Ansturm entkommen, fast keiner.
In einer Höhle hausend verkroch sich der Anführer dieser grünen Armee und man erschlug ihn recht schnell. Doch brach der Höhleneingang ein als die Schlacht scheinbar zu ende war.
Sophia indessen bewachte das Tor, nicht das sie glaubte die Orks würden ihnen einen Hinterhalt bauen, dafür waren sie in ihrer Festung zu zahlreich gewesen, aber Befehl war Befehl.
Nach einer weile entschloss sie sich doch die wenigen Gardisten abzuziehen um nach den anderen zu sehen. Kaum war der Einsturz realisiert half sie Tatkräftig den Eingang frei zu räumen und mit den Balken, welche der erbauten Festung entnommen wurden, zu stützen. Die Kämpfer in der Höhle würden dann einer nach dem anderen lebendig geborgen, die verletzten fanden sich wenig Später bei den Heilern ein welche alles gaben einen jeden zu versorgen.
Die Schlacht war also vorbei und gewonnen. Einmal mehr hat das Lichte Reich gezeigt was sie in Zeiten der Not bewerkstelligen können, gleich ob der gemeinsame Feind aus dem Westen oder eine wild gewordene Ork Armee. Mit gemeinsamer Kraft und mit der Kraft der Lichten Götter würden sie jedes Unheil abwenden können.
Viele der kleinen umherstreifenden Orktruppen waren bereits erschlagen.
Der Rest verkroch sich in ihrer Festung. Sicher um ihre Zahl zu erhöhen und um erneut einen Angriff zu versuchen.
Doch nicht mit uns!
Wir würden vor ihrem Angriff die Festung stürmen.
Wir würden Diejenigen sein die stärke beweisen und standfestigkeit.
So sammelten sie viele, sehr viele der Lichten Streiter zusammen.
Thyren, Menekaner, Elfen und sogar die Kaluren schwangen ihre Äxte um den Heer der Orken entgegen zu treten.
Ein erstaunlicher Anblick was die vereinigten Völker in Zeiten der Not auf die Beine stellen konnten.
Sophia bemühte sich als Wachtmeister stets ein Vorbild für die vielen Rekruten zu sein und hielt das Banner des Regiments in militärischer Haltung stolz empor wo es ein jeder sehen konnte.
Trotz der angespannten Haltung der bevorstehenden Schlacht, wollte sie keine schwäche zeigen, keine Fehler begehen. Das Wort hatten die Offiziere und jenen galt es blind zu vertrauen und zu gehorchen. So war es beim Abmarsch Richtung Orkfestung und so war es als die gesamte lichte Streitmacht vor den Palisaden standen.
Die Luft füllte sich mit Anspannung und begann förmlich zu Knistern an als die ersten Orks über die Palisade mit Steinen warfen und sogar vereinzelte darüber kletterten.
Mit erhobenen Klingen und gespannten Bögen waren es die Kaluren und Thyren die zum ersten Schlag ausholten.
In dessen das Sophias Griff ums Schwert immer enger geworden, sie wollte drauf los stürmen, den Orks ihre Grenzen aufzeigen. Ihre Atmung wurde schneller und schneller doch suchte sie die Beherrschung und wartete auf den Befehl des Oberst.
Eine halbe Ewigkeit schien zu verstrichen und dann kam endlich der lang ersehnte Befehl.
Wie ein Schalter der sich in ihr umlegte, stürmte sie auf die Massen der Orks los und schaffte es in kürzester Zeit mit hoher Präzision die ersten Gegner nieder zu strecken. Einer der gewaltigen Orkhäuptlinge baute sich vor ihr auf und holte langsam nach ihr aus. Ein Sprung zur Seite ersparte ihr diesen Treffer einzustecken. Schnell sammelten sich viele Streiter um das große Ungetüm und schafften es, ebenfalls mit Sophias Hilf, ihn zu bezwingen.
Die Schlacht war lang und viele der Streiter des Lichtes wurden verwundet doch am ende dieses Tages hatten sie die Festung eingenommen. Das Schlachtfeld ein Meer aus Orkleichen und deren Blut keiner konnte diesem Ansturm entkommen, fast keiner.
In einer Höhle hausend verkroch sich der Anführer dieser grünen Armee und man erschlug ihn recht schnell. Doch brach der Höhleneingang ein als die Schlacht scheinbar zu ende war.
Sophia indessen bewachte das Tor, nicht das sie glaubte die Orks würden ihnen einen Hinterhalt bauen, dafür waren sie in ihrer Festung zu zahlreich gewesen, aber Befehl war Befehl.
Nach einer weile entschloss sie sich doch die wenigen Gardisten abzuziehen um nach den anderen zu sehen. Kaum war der Einsturz realisiert half sie Tatkräftig den Eingang frei zu räumen und mit den Balken, welche der erbauten Festung entnommen wurden, zu stützen. Die Kämpfer in der Höhle würden dann einer nach dem anderen lebendig geborgen, die verletzten fanden sich wenig Später bei den Heilern ein welche alles gaben einen jeden zu versorgen.
Die Schlacht war also vorbei und gewonnen. Einmal mehr hat das Lichte Reich gezeigt was sie in Zeiten der Not bewerkstelligen können, gleich ob der gemeinsame Feind aus dem Westen oder eine wild gewordene Ork Armee. Mit gemeinsamer Kraft und mit der Kraft der Lichten Götter würden sie jedes Unheil abwenden können.