Verfasst: Sonntag 31. August 2014, 00:49
Es war schon spät als der müde Kal Dar sich auf den Weg zum Baufeld begab. Unermüdlich hielt dort noch immer der Kal Khazad in seiner Rüstung eisern Wacht über die Baustelle.
[img]http://s28.postimg.org/lhplvej21/eiserne_wacht.jpg[/img]
Der Wind war eisig auf der Klamm und Hrorin wickelte sich müde in seinen Gardemantel. Auch die Baumeister waren hier. Gemeinsam besahen sich Kal Khazad, Baumeister und Kal Dar die Baustelle und die weiteren Pläne.
Das Aussehen der Baustelle hatte sich mittlerweile grundlegend geändert. Es war deutlich zu sehen, dass der Bau kurz vor seiner Fertigstellung stand.
Noch immer waren Arbeiter vor Ort. Die Armbrüster standen wachsam auf der Mauer.
Doch nun regte sich eine blechern hallende Stimme und machte den Baumeistern klar: Der Entwurf muss geändert werden. Der Bau ist nicht gut genug. Zwei Turmaufsätze müssten heran. Mit Schussplatformen für die Armbrüster.
Mit erschrockenem Blick versuchte der Baumeister mit dem spärlich behaarten Haupt und der runden, vor kälte roten Nase, einen unsicheren Einwand einzugeben:
"Kal Khazad, der Plan ehrt uns. Welch unerwartetes Vergnügen. Akh versichere dar, Kal Khazad, meine Männer arbeiten so schnell sie können an seiner Umsetzung. Aber..."
Die Rüstung schwieg still.
"... dazu brauchen wir mehr Männer."
Die Rüstung schwieg.
"Wir... verdoppeln... unsere Bemühungen.", gab der Baumeister schließlich zähneknirschend zu verstehen.
Die eiserne, frostige Gegenwart der mächtigen Wühlerrüstung konnte Berge versetzen. Der Meister winkte seine Kollegen zu sich und die Vorarbeiter. Es wurde über den Plänen beraten und nach einer Weile kam er zurück.
"... es ist machbar", sagte der Baumeister nur.
Nachdem die Rüstung weiterhin schwieg und auch der Kal Dar nur fragend blickte, vermeldete der Baumeister schließlich den Plan:
"Wenn wir die Nacht durcharbeiten, dann sollten wir es schaffen. Meine Männer sind bereits dabei die Turmwände aufzuschichten und wenn wir die Nacht im Akkord arbeiten ohne Pause und Cirmias uns wohlgesinnt ist, dann haben wir die Änderungen bis morgen mittag umgesetzt."
Während oben schon die Arbeiter den Turmbau begonnen hatten kam nun auch Maz Khem Rûnar Getwergelyn mit einigen Lehrlingen und trug ein massives Eisengitter herbei, das alsbald in den Bau eingelassen und eingearbeitet wurde. Auf dem Dach des Mauerbaus formten sich währenddessen langsam, aber stetig die Türme mit den Schussplatformen für die Armbrüster. Diese standen solange noch zwischen den Türmen wie auf einer Art Brücke und hielten Ausschau nach den Riesenhaften.
Weitere Graik standen bereit und würden sie ablösen.
Immer wieder kamen auch andere Zwerge von der Frostklamm gelaufen um zu sehen wie sie beim Bau oder der Bewachung weiterhelfen konnten, gerufen vom Ruf des Hammers, der auf der Baustelle doch immer wieder schlug.
Hrorin hatte unterdessen dem Kal Khazad in seiner Wühlerrüstung einen gesiegelten Bericht von Maz über die Ausbildung der Rekruten vorgelegt. Auch einige Berichte über ein gardeungemäßes Verhalten einiger Auxiliare wurden noch kurz einige Worte gewechselt bevor der Kal Dar wieder den Heimweg in die wohlverdiente Nachtruhe antrat.
[img]http://s28.postimg.org/lhplvej21/eiserne_wacht.jpg[/img]
Der Wind war eisig auf der Klamm und Hrorin wickelte sich müde in seinen Gardemantel. Auch die Baumeister waren hier. Gemeinsam besahen sich Kal Khazad, Baumeister und Kal Dar die Baustelle und die weiteren Pläne.
Das Aussehen der Baustelle hatte sich mittlerweile grundlegend geändert. Es war deutlich zu sehen, dass der Bau kurz vor seiner Fertigstellung stand.
Noch immer waren Arbeiter vor Ort. Die Armbrüster standen wachsam auf der Mauer.
Doch nun regte sich eine blechern hallende Stimme und machte den Baumeistern klar: Der Entwurf muss geändert werden. Der Bau ist nicht gut genug. Zwei Turmaufsätze müssten heran. Mit Schussplatformen für die Armbrüster.
Mit erschrockenem Blick versuchte der Baumeister mit dem spärlich behaarten Haupt und der runden, vor kälte roten Nase, einen unsicheren Einwand einzugeben:
"Kal Khazad, der Plan ehrt uns. Welch unerwartetes Vergnügen. Akh versichere dar, Kal Khazad, meine Männer arbeiten so schnell sie können an seiner Umsetzung. Aber..."
Die Rüstung schwieg still.
"... dazu brauchen wir mehr Männer."
Die Rüstung schwieg.
"Wir... verdoppeln... unsere Bemühungen.", gab der Baumeister schließlich zähneknirschend zu verstehen.
Die eiserne, frostige Gegenwart der mächtigen Wühlerrüstung konnte Berge versetzen. Der Meister winkte seine Kollegen zu sich und die Vorarbeiter. Es wurde über den Plänen beraten und nach einer Weile kam er zurück.
"... es ist machbar", sagte der Baumeister nur.
Nachdem die Rüstung weiterhin schwieg und auch der Kal Dar nur fragend blickte, vermeldete der Baumeister schließlich den Plan:
"Wenn wir die Nacht durcharbeiten, dann sollten wir es schaffen. Meine Männer sind bereits dabei die Turmwände aufzuschichten und wenn wir die Nacht im Akkord arbeiten ohne Pause und Cirmias uns wohlgesinnt ist, dann haben wir die Änderungen bis morgen mittag umgesetzt."
Während oben schon die Arbeiter den Turmbau begonnen hatten kam nun auch Maz Khem Rûnar Getwergelyn mit einigen Lehrlingen und trug ein massives Eisengitter herbei, das alsbald in den Bau eingelassen und eingearbeitet wurde. Auf dem Dach des Mauerbaus formten sich währenddessen langsam, aber stetig die Türme mit den Schussplatformen für die Armbrüster. Diese standen solange noch zwischen den Türmen wie auf einer Art Brücke und hielten Ausschau nach den Riesenhaften.
Weitere Graik standen bereit und würden sie ablösen.
Immer wieder kamen auch andere Zwerge von der Frostklamm gelaufen um zu sehen wie sie beim Bau oder der Bewachung weiterhelfen konnten, gerufen vom Ruf des Hammers, der auf der Baustelle doch immer wieder schlug.
Hrorin hatte unterdessen dem Kal Khazad in seiner Wühlerrüstung einen gesiegelten Bericht von Maz über die Ausbildung der Rekruten vorgelegt. Auch einige Berichte über ein gardeungemäßes Verhalten einiger Auxiliare wurden noch kurz einige Worte gewechselt bevor der Kal Dar wieder den Heimweg in die wohlverdiente Nachtruhe antrat.