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Re: „Was bedeutet es ein Knappe zu sein?“
Verfasst: Dienstag 12. Mai 2015, 19:49
von Gast
Bitte Löschen..(falscher Char)
Verfasst: Dienstag 12. Mai 2015, 19:51
von Gast
Tagebucheintrag,
Ich weiß nicht wie viele Stundenläufe ich geschlafen habe.
Immer wieder gelangen die Kreaturen der Höhle durch meine Absperrung und greifen mich an.
Man wollte meinen die niedergeschlagenen Spinnen oder Trolle sein Abschreckung genug, doch weit gefehlt.
Langsam weiß ich nicht einmal mehr welcher Tag heute genau ist geschweige was die Uhr schlagen mag.
Ich bin müde, meine Arme schmerzen und mein Bein hört nicht auf weh zu tun, Livyathans Schlag hatte doch ihre Sturen hinterlassen, mehr als ich mir zugestehen will.
Doch ich gebe nicht auf und verweile hier so lange bis der Kronritter mich wieder abholt.
Ich erschlage noch einige Kreaturen und dann versuche ich zu schlafen.
Ich konnte einige Zeit lang endlich etwas schlafen, die Kreaturen haben es wohl aufgegeben mich zu belagern. Jedenfalls war jetzt eine ganze Weile ruhe. Die Nahrungssuche war ein Erfolg, Oger ist recht lecker oder meine Ansprüche sind gesunken.
Heute hatte ich aber großes Glück, ich traf aus Sigarin und Norwin mit denen ich dann zusammen auf der Jagt war. Endlich etwas Gesellschaft und ich konnte mich mal wieder unterhalten.
Wieder alleine schleppte ich mich erschöpft in meinen Raum dort angekommen war das erste meine Barrikade neu aufzurichten, viele Alte Möbel waren nicht mehr da doch es reichte sogar noch für ein Feuer wo ich etwas Oger zubereitete.
Das alte vergilbte Papier wird zwischen die entsprechenden Seiten gelegt um die Erinnerung an die letzten Tage zu behalten. Dann beginnt sie wieder in Schönschrift mit ordentlicher Feder auf der nächsten Seite das Tagebuch fort zu führen.
Tagebucheintrag, 11 Eluviar
Eine gefühlte Ewigkeit verstrich, weder die Kraft um nochmals gegen Monster zu kämpfen noch die Lust darauf. Die wenigen Kreaturen nahe meines Raumes, schafften es an mir vorbei zu kriechen.
Ein lautes dumpfes Pochen war zu hören, jenes wurde von mal zu mal lauter und schien in etwas in meine Richtung zu kommen. Ich griff nach dem Schwert und begab mich zur Absperrung. Ich horchte doch es war wieder still geworden. Eine Einbildung? Vielleicht.
Nach einer Weile war es wieder zu hören doch ich versuchte es zu ignorieren. Daher witmete ich mich lieber meinen Aufzeichnungen.
Plötzlich ein rütteln und schlagen gegen meine Absperrung. Meine Hand grift nach meinem Schwert und icht machte mich bereit, bereit los zu stürmen was auch immer dort auf mir lauerte.
Eines der Möbelstücke, was meist für mich als ein und Ausgang diente, wurde ruckartig weggestoßen und etwas schien hindurch zu wollen. Blind vor Anspannung machte ich samt Schwert einen Satz nach vorn und holte aus. Ich kann nicht einmal mehr sagen ob mein Schlag noch rechtzeitig gestoppt wurde oder nicht, doch erkannte ich dann Sie Thelor vor mir in Begleitung von der Edlen van Drachenfels. Er war zurückgekommen um mich abzuholen. Die Freude über seine Ankunft lies mich all meine Schmerzen in den Beinen und Armen vergessen und so machen wir uns auf den Weg zurück nach Hause.
Die Edle versorgte mich am Abend noch gut sodass meine Wunden verheilen können, in Ruhe.
Das Gespräch mit dem Kronritter vertagte er, ich bin gespannt ob meine Aufgaben nach seiner Zufriedenheit bewältigt wurde.
Temora beschützt
Verfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 11:59
von Gast
14. Tagebucheintrag, 16 Schwalbenkunft
Langsam aber sicher geht es wieder voran.
Die Ausbildung neigt sich einem Punkt zu wo ich behaupten kann dass sie sicher bald enden wird.
Es ist jetzt bald ein ganzes Jahr her als Sir Thelor mich gefragt hat.
Bereue ich es?
Nein!
Stelle ich meine Fähigkeiten in frage die mir auferlegten Aufgaben zu erfüllen?
Ich weis es nicht.
Doch was ich weis ist, ich werde immer unter den Fähigkeiten von Helisande stehen.
Was wird mich erwarten sobald ich den Ritterschlag empfangen habe?
Bleibe ich weiterhin im Regiment oder ist mir dieser Weg dann verbaut?
Durch die Aufgaben und den Stand als Ritter.
Ich habe icht mehr viel Zeit mir all diese Fragen selbst zu beantworten, vielleicht rede ich auch mit Sir Thelor darüber, in der Hoffnung das er mir den richtigen Weg weisen kann.
Temora steh mir bei.
Nachdem ihr Tagebuch wieder in der Komode verstaut wurde, raft sie sich auf, hüllt sich in ihre gewöhnlichen Gewänder und macht sich auf zum Kloster.
Hier wird man sie finden können, kniend vor der Bank, vertieft im Gebet und in Gedanken.
Wer sie ansprechen sollte wird mit einam schwachen Lächeln abgewunken worauf sie wieder in Gedanken versinkt.
Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2015, 19:46
von Gast
15. Tagebucheintrag, 09. Cirmiasum
Überrascht starte ich das Schreiben seiner Majestät an und las die Zeilen in denen ich Geladen war.
Anfangs konnte ich es kaum glauben was er von mir wolle, doch schnell tat sich ein Gedanke auf, schließlich wird auch er davon in Kenntnis gesetzt sein dass die Knappschaft schon eine Weile andauert, blieb nur die Frage offen was genau er zu bereden gedenkt.
Indessen verschaffte mir der tägliche Dienst und die Übungseinheiten von Sir Thelor, die ich immer noch gewissenhaft befolgte, eine gute Abwechslung bis der Termin beim König anstehen würde.
In einem meiner schönsten blauen Seidenkleidern, mit dem Überwurf in den Farben von meinem Ritter, dem dazu passenden Umhang und mit meinem wertvollem Goldschmuck, kleidete ich mich für den Besuch bei Seiner Majestät. Schließlich sollte der erste Eindruck stimmen.
Viel zu früh stand ich dann vor dem Palast, noch keiner da um mir die Tür zu öffnen und die Wolken zogen sich leicht zusammen und begannen einzelne Tropfen hinab zu werfen.
Ein Glück dass das Wetter recht schnell weiter zog und der Regen so keine Möglichkeit hatte sich zu entfalten.
Auf einer Parkbank lies ich mich dann nieder und wartete, zu meinem Verwundern gesellte sich Helisande dazu, wohl wollte sie ebenfalls zum König. Dabei war es wenig verwunderlich als ich anfangs dachte was meine Vermutung, dass es um die Knappschaft ginge, nur bestätigte.
Noch nie hatte ich die Räumlichkeiten, die wir kurze Zeit später betraten, sehen dürfen. Alles war mit dem edelsten Holz und mit dem edelsten Stoff Eingerichtet und geschmückt, überall sah man wertvolle Skulpturen oder Vasen. Ein Traum für jeden Einrichtungsfanatiker.
Wir wurden dann in den wunderschön angepflanzten Garten geführt wo die Königlichen Gärtner ein Kunstwerk aus den Bäumen und Blumen zauberten, ein wirklich schöner Anblick.
Unter einem Pavillon wartete seine Majestät bereits auf uns und wurde dort unter Einhaltung aller Etikette begrüßt.
Das Gespräch begann und da er mit mir noch nicht vorher das vergnügen hatte begann er mit mir. Eine nach der nächsten Fragen prasselten auf mich hinein. Natürlich unvorbereitet versuchte ich sie nach bestem Gewissen zu beantworten und hoffte auf seine Zufriedenheit.
Brav, artig und fügsam. Das waren die Worte die er aus meinem Bericht entnahm, welcher von Sir Thelor stammt.
Ja, dass bin ich. Ständig versuche ich es gerade den Führungspersonen recht machen zu müssen. Immer wieder versuche ich es allen freundlich gegenüber zu treten und mir nichts zu Schulden kommen zu lassen. Auch diesmal. Durchsetzungsvermögen, dies war was er sich für mich wünschte und ich wollte auch hier seinen Ansprüchen genügen und bestätigte es.
Ist es denn so schwer mal „ich“ zu sein? Oder bin ich so geworden?
Ich weiß genau dass es auch mal andere Zeiten gab, Zeiten in denen ich unbeschwert durch das Leben rannte und tat wonach mir der Sinn kam. Was hat sich geändert? das Umfeld?
Die Nacht im Kloster, welche der König befahl, würde meine Fragen vielleicht beantworten, vielleicht aber auch nicht. Ich denke Helisande zu liebe, werde ich doch mal mein eingestaubtes Weinregal nach etwas hochprozentigen durchsuchen.
Temora beschützt.
Verfasst: Mittwoch 12. August 2015, 21:47
von Gast
16. Tagebucheintrag 12. Ashatar 258
Die Zeit will nicht voran schreiten. Es ist erst zweieinhalb Wochenläufe her wo meine Handlungen gegen die des Königs sprachen. Die Schande lastet immer noch auf mich doch ich schau gerade aus. Auch wenn weder seine Majestät noch Hochwürden Aurea auf meine Schreiben geantwortet haben, gehe ich davon aus dass sie mir in ihrer Güte verziehen haben.
Es war der 01. Ashatar 257 zu welchem mich, damals noch, Sir von Schwertfluren zu sich rief und mich als Knappe nahm. Seid dem Tage habe ich viel gelernt, erlebt und erreicht. Viel mehr als ich es mir zu Träumen wagte. Ein ganzes Jahr ist seid jenem Tag vergangen.
Ich las das schon ein weiterer Termin angekündigt wurde, der 28. Ashatar. Meinen Dienst im Regiment habe ich fürs Weitere stilllegen lassen indem ich Urlaub beantragte um mich mehr auf das mir Bevorstehende konzentrieren kann. Seither besuche ich täglich das Kloster und bete dort eine volle Stunde um danach meine täglichen Übungen zu beginnen. Zum Abend bete ich abermals eine volle Stunde.
So verbringe ich die letzten Tage als Knappe, in Gedanken an das letzte Jahr, an meinem Ritter, Sir Thelor von Gipfelsturm, an das Regiment, an Helisande und zu guter Letzt an Themora.
Möge sie uns allen die Kraft in ihrem Glauben schenken, unsere Ziele zu erreichen und von dem richtigen Pfad nie abkommen.
Nachdem sie die Zeilen zu ende geschrieben hat, wird das Buch mit einer blauen Schleife verziert und sorgsam in ihr Nachtschrank in die hinterste Ecke gelegt, dort wird es von nun an verweilen.