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Verfasst: Mittwoch 19. Februar 2014, 19:29
von Ameer Omar
Sie war lernfähig wie eine Menekanerin und schien auch langsam in ihrem Herzen zu einer Menekanerin zu werden. Jeden Tag den Ameer mit Assamaril verbrachte musste sich Ameer mehr und mehr eingestehen das er dieses barbarische Mädchen zu schätzen begann. Dies war in den Augen Ameers sicher nur die die Macht der Gewohnheit, welche sich einschlich in dem Herzen Ameers um diese Wilde schätzen zu lernen. Denn eines war sicher, Ameer sollte sich lieber auf seine Aufgabe konzentrieren und nicht auf die Bedürfnisse dieses wilden Mädchens. Sie müsste eingegliedert werden in das Reich um zu sehen wie warscheinlich sich Menschen aus dem Norden, dem Emir vollen herzens in der Lage sind zu unterwerfen.
Es gehörte sich einfach nicht auch nur einen Gedanken zu verschwenden an das Wohlbefinden einer Sklavin und dabei das Ziel des Reiches ausser Acht zu lassen. Sie war unterwürfig und und lernfähig nur das zählte. Sie musste lernen das auf ihr ungehorsam Strafe folge und wie Glücklich sie zu sein hat, da sie nun dem Hause Yazir gehörte und somit Teil des von Eluive erwählten Volkes Reich sei. Ihr wurde gestattet Sachen zu hören und zu sehen, welche nie einem Wesen aus dem Norden gezeigt wurden. Einiges erschien ihr Grausam und anderes lies sie einfach nur staunen. Nach und nach begann sie alles was man ihr zeigte und sagte zu verstehen und wurde sogar in ihrem Herzen ein wenig menekanisch.
Zu menekanisch in den Augen Ameers. Sie wurde bevorteilt in ihrem Hause vor anderen Sklaven und ab und zu vergaß man in ihrer gegenwart das sie nur eine Wilde sei. Auch bei Ameer war es nicht anders und so musste auch er sich eingestehen, dass Ameer ab und zu fast zu vergessen begann das seine Aufgabe nicht die Suche nach einer Freundschaft sei und einzig in der Ausbildung der Sklavin lag. Dies nicht zu vergessen kann für einen Omar über Gnade oder Ungnade im eigenem Hause entscheiden und dem war er sich wohl bewusst.
Verfasst: Mittwoch 19. Februar 2014, 23:04
von Gast
Endlich in Drachenfels angekommen, kam Lili endlich zur Ruhe. Sie gönnte sich einige Tage im Kreise ihrer Familie und genoss dies sehr. Doch fehlten ihr Assamaril, Hailey, Vany und der Lausebengel sehr. Auch ihre Freunde vom Hospital fehlten ihr. Ihre Familie war froh daß sie nach über einem Jahr endlich mal wieder heim gekommen war und natürlich versuchten sie auch diesmal alles mögliche um Lili zum hierbleiben zu überreden. Doch Lili konnte nicht lange bleiben, der Lausebengel brauchte sie und Hailey sicherlich ebenfalls auch wenn sie schon erwachsen war. So ließ sie das Schiff einige Tage nach ihrer Ankunft schon wieder für die Reise klar machen. Nach einer Woche Aufenthalt ging es wieder zurück nach Adoran.
Verfasst: Donnerstag 20. Februar 2014, 04:13
von Tooru Weidenhang
Tooru sass wie jede Nacht, in letzter Zeit auch jeden Tag, in ihrem Lesestuhl in dem Lesezimmer das sie sich hatte einrichten lassen. Das absurde war bis heute hatte sie nicht ein Buch dort gelesen. Dieses Zimmer war ihr neuer selbsterrichteter Kerker. Der Kerker in dem sie ihre Gedanken und Gefuehle vor anderen verbergen konnte und sie ganz allein hatte. Das ihre neue Mitbewohnerin Nora viel und haeufig unterwegs war war ihr dabei nur recht.
Wielange war es nun her? Wochen? Es fuehlte sich an wie Monate seid Assamaril fort war.
Mochte sie diese Einsamkeit in der sie nun sass? Nein, natuerlich nicht. Wie gern wuerde sie diesen Schmerz der in ihr war teilen, ihre Traenen vor jemandem zeigen der sie versteht. Aber das ging nicht, sie konnte es nicht.
Anfangs sparte sie ihre Traenen fuer die Naechte. Sie wollte professionell sein, sie wollte und musste eine gute Heilerin sein die sich von soetwas nicht ablenken lassen durfte. Ausserdem wollte sie nicht wie die anderen mitbekamen wie sie leidete, schon garnicht Lili die selbst genug zu ertragen hatte. Sie wollte nicht das sie sich sorgten aber noch weniger das sie schon bald von ihr genervt sein wuerden.
Sie hatte viel versucht, sie fand neue Freunde, durchaus auch an Ecken die nicht ungefaehrlich waren, sie fand anfangs noch Trost als Lili bei ihr war und den Schmerz zeigte den Tooru in sich behalten musste. Sie war nicht allein und war es im selben Moment doch.
In der Zeit als Torjan, Malena und Silas auf ihrer Fortbildung waren und Tooru mehr oder minder allein im Hospital war gab es fuer sie nicht viel mehr als 2-3 Stunden Schlaf pro Nacht. Sie musste sich um Patienten kuemmern von denen in dieser Zeit mehr kamen wie ueblich, so kam es ihr zumindest vor. Sie musste fuer das Fest der Herzoegin vorplanen und dann auch an diesem anwesend sein an beiden Tagen. Sie war unendlich erschoepft aber diese ueberarbeitung hielt sie fern von ihren Gedanken.
Nachdem die anderen wieder da waren, seit der Nachricht das Assamaril im Hospital war nach ihrer offenbaren Odysee nach Menekur wurde alles anders. Sie war sich nicht einmal wirklich klar warum aber die Tooru die die anderen im Hospital sahen, die froehliche verspielte Tooru, wurde immer mehr zu einer Maske die sie auflegte sobald sie das Haus verlies , wenn sie es denn verlies.
Offenbar wirkte es, die anderen schienen nichts von dem zu merken was in ihr vorging. Das ist wie es bleiben sollte, zum Wohle ihrer Familie, zum Wohle des Hospitals und vor allem zum Wohle der Patienten.
Traenen kamen nun keine mehr, nur Leere und Stille waren dort, hier in ihrer Isolation in der es kein Geraeusch gab ausser dem des knackenden Feuers ihres Kamins. Sie ging zur Fensterbank des Ostfensters und nahm in die Hand wovon sie dachte es gehoere Assamaril. Eine Schneekugel mit dem Panorama von Berchgard. Zumindest fand sie dieses in Assamarils Truhe nachdem sie weg war. Abgesehen von den Erinnerungen war dies alles was ihr blieb. Sie sah dem Schnee zu der in der Kugel herabrieselte nachdem sie diese einmal umdrehte. Den Schnee der vor ihrem Fenster niederging bemerkte sie dabei nicht einmal.
Verfasst: Donnerstag 20. Februar 2014, 16:27
von Assamaril
Assamaril sieht, die Situation wird gefährlich. Und sie weiß, sie darf nicht reden darüber mit irgendjemanden. Sie musste schweigen und suchen eine Lösung alleine. Sie hatte erlebt schon viele Männer, sie verlieren ihre Vernunft, wenn sie haben sich verliebt. Dann sie tun Unsinniges, Verrücktes und Gefährliches im Namen der Liebe.
Sie selber wurde verschont davon bislang, dafür sie war abweisend zu den Männern, sodass sie verlieben sich nicht. Der richtige Mann würde finden den Weg durch ihre Eismauer. Aber plötzlich sie war in der Situation, sie durfte nicht abweisen oder weggehen von den Männern. Jetzt sie war nicht mehr ihr eigenes Eigentum, und sie konnte bestraft werden für schlechtes Verhalten gegenüber anderen. Also sie versucht zu haben akzeptables Verhalten zu den menekanischen Männern. Sie hört ihnen zu und ist aufmerksam. Sie spricht mit ihnen, wenn sie glaubt, sie möchten, dass sie spricht. Sie lächelt, wenn sie glaubt, sie erwarten ein Lächeln jetzt. Assamaril brauchte viel Konzentration und Erfahrung zu schaffen diese Balance.
Ameer Omar ist ihr Lehrer. Er ist ein Fanatiker, so wie ihr Herr Zaki. Ameer hat eine sehr hohe Bildung und ist klug. Leider Assamaril muss feststellen, Klugheit und Fanatismus sind ungünstige Partner. Sie versuchte nicht mehr zu hinterfragen Ameers Lehren und seine Ziele mit der Sklavin. Denn das schlimmste, das kann passieren zu Assa dann, ist, dass Ameer könnte erkennen, Assa hat Recht mit ihren Gedanken dagegen, oder er denkt, sie ist nicht kooperativ. Assamaril versucht zu folgen seinen Lehren und anzunehmen. Sie war nicht überzeugt von den Lehren, aber sie wusste, sie musste annehmen sie, wenn sie wollte überleben.
Also Assamaril ist die Sklavin und seine Schülerin, die benutzt die ganz wenigen Gelegenheiten zu zeigen ihre Bereitschaft zu Kooperation und zeigt Freude und Einsicht.
Seit dem letzten Unterricht sie fühlt sich unsicher mehr. Ameer führte Assamaril zum Ort des verfallenen Palasts und machte den Ort zum Ort des Lernens für diesen Tag. Er forderte auf Assamaril, nicht mehr herunter zu sehen an diesem Ort. Sie sollte schauen aufrecht. Assamaril misstraute dieser Anweisung, und sie misstraute der Situation. Ameer versuchte zu schaffen eine Situation der Gleichheit und Vertrautheit. Und Assa sah die Sehnsucht in seinen Augen.
Sehnsucht? Zuerst sie dachte, es ist seine Liebe zu seinem Reich und zu seiner Kultur. Sie konnte sehen eine Träne an ihn, als er sprach über die Geschichte der Menekaner mit großer Begeisterung. Assamaril versuchte nicht nachzudenken darüber, aber konnte nicht stoppen das. Sie erkannte, Ameer aus der Herrscherfamilie der Omars sitzt zusammen mit einer Sklavin, zeigt Gefühle und Sehnsucht und redet über das, was berührt in besonders. Er redete das mit der Sklavin, nicht mit seiner Familie oder seinen Freunden.
„Eines Tages darfst du sehen zu mir aufrecht und mich anlächeln sogar.“
Nach diesen Worten Assamaril wusste, Ameer hat Sehnsucht nach ihr. Das war eine Katastrophe und ihre Gedanken in ihrem Kopf rannten in alle Richtungen. Sie dachte nach darüber, was passiert, wenn dieser Mann verliebt sich. Sie wusste, Menekaner sind schlimmer als andere Rassen, wenn es geht um Gefühle. Was passiert, wenn Ameer wird unvernünftig und fängt an zu kämpfen um sie? Assamaril erschrak, weil sie erkannte, Ameer kämpfte schon um sie. Er hatte vorgestellt Assamaril beim Kalifen persönlich am Fest. Er hatte weggenommen Zeit des Kalifen, um vorzustellen ihm eine Sklavin. Auch wenn der Kalif war nett zu Assamaril, ihre Zukunft und vielleicht auch ihr Leben hing ab von Ameer Omar, der hat bekommen so viel Macht über sie von ihrem Herrn Zaki, und er versucht aufzuwerten Assamaril in der Gesellschaft.
Als Ameer sprach von Assamaril möglicher Zukunft, von ihrer Freiheit und einem freien Leben im Hauslosenvierten, Assamaril wusste, sie war in Gefahr. Sie würde sein der Grund, warum ein Omar benimmt sich gegen die Tradition.
Khalida hatte gesagt zu ihr einmal, dass zwar sie weiß nicht, ob Sklavinnen bekommen eine Ehemann. Aber wenn sie bekommen einen Ehemann, dann die Sklavinnen haben nicht die Wahl.
Als Assamaril sah in Ameers Gesicht, es hatte Schmerzausdruck, Mitleid und Sehnsucht, und sie war sicher dann, dieser Mann wird tun Unsinniges, Verrücktes und Gefährliches. Assamaril Angst ist groß.
Verfasst: Dienstag 25. Februar 2014, 19:41
von Assamaril
Seit der Niederlage der Menekaner in der Schlacht gegen Rahal die Stimmung in MenekUr ist erdrückend. Assamaril sieht gebrochen den Stolz der Krieger und Kriegerinnen. Assamaril kümmerte mit um die Verwundeten, aber sie fühlte, sie hatten Verachtung zu ihr als Fremde anstatt Dankbarkeit.
Die Stimmung im Haus Yazir ist auch furchtbar. Assamaril versucht zu sein unsichtbar. Die Familienmitglieder sind beschäftigt mit den Ereignissen, sodass Assamaril bekommt nicht zusätzliche Arbeit zu ihren Pflichten. So sie findet Zeit für sich selber, und sie steht in einem leeren Raum des Yazir-Anwesens und schaut hinaus zur Sonne, sie ist tief und wird verwandeln den Abend in die Nacht.
Assamaril schaut in die Ferne und sieht sich selber, ihre Sehnsucht und das, was ist geworden aus ihr. Sie ist eine Sklavin. Obwohl Ameer Omar sagt ihr oft, sie ist unterste Ebene der Familie Yazir und trotzdem viel mehr als ein Tier, sie fühlte genau das. Sie fühlte zu sein ein Tier von den Tieren im Stall, die sie wird gezwungen zu schlachten. Und so oft sie hatte das Gefühl schon, sie würde geschlachtet werden auch jeden Moment. Es war ein harter Weg, sie musste gehen, zu lernen die Demut, um geduldet zu werden in der Nähe ihrer Herren und Herrinnen. Ja, sie wurde geduldet während ihrer Arbeitszeit, aber fortgeschickt in das Sklavenhaus im Hauslosenviertel für die Nacht. Geduldet, solange sie war gehorsam und nützlich. Und seit der Niederlage der Menekaner sie war noch fremder für sie, als sie war fremd vorher. In dieser Zeit als Sklavin und der Missachtung sie fühlt sich geborgen bei Khalida und Anisah, sie behandeln die Sklavin fürsorglich. Und sie fühlt Liebe zu den beiden. Es ist die Liebe zu einem Löwen, der könnte sie fressen, aber er streichelt sie stattdessen. Anisah hat schlechte Laune manchmal, aber das Assa kann ertragen leicht. Zu Khalida Assamaril hat gefunden etwas Vertrauen. Zu ihr sie konnte reden manchmal ihre Sorgen. Assa konnte nicht vorstellen, wie wäre ihr Leben ohne die beiden.
Dann es gibt noch Jala, eine hauslose Menekanerin, sie wird werden Amars Zweitfrau und ist eine weitere Herrin für Assamaril. Jala ist freundlich zu Assamaril, aber schnell Assamaril erkannte, Jala hat Gefallen an der Sklavin. Wahrscheinlich Assamaril ist erste Sklavin, über die Jala hat Macht. Das gefällt ihr so gut, dass sie benutzt sogar wieder Leine an Assamaril. Und Jala ist ungeduldiger als die anderen Herrinnen und bestraft schneller.
Dann plötzlich, Assamaril erinnert sich an Liliana, bei ihr sie hatte gelebt so lange Zeit in Freiheit. Assa hatte gemacht so viel falsch und wurde niemals bestraft. Im Gegenteil, Lili hatte immer beschützt sie, sogar wenn Assa hatte Unrecht. Die Menekaner lehren Assa, dass Strafe bereinigt die Schuld. Aber Assa musste erkennen, sie war schuld an allem, vielleicht sogar an der Niederlage gegen die Rahaler.
Trotzdem Assamaril ist froh über ihr Heimat. Sie hatte sich angepasst schnell. Sie hatte gelernt die Überlebensbedingungen. Außerdem sie hat keine Zeit zu erinnern an Tooru. Sie hat nicht Gefühl, wie viel Zeit ist vergangen, seitdem Tooru hat beendet die Partnerschaft. Assamaril wollte nach Drachenfels und finden die Ruhe und Zeit, um zu töten die Liebe zu Tooru in sich. Assa war gut darin, fernhalten die Menschen von ihrem Herz. Aber es ist furchtbar, wenn es schafft doch jemand in ihr Herz. Und noch furchtbarer ist es, wenn jemand schafft das und zerbricht es. „Mit welcher Berechtigung du bist in meinem Herz, wenn du tust mir weh dann?“, flüstert sie.
Es heißt, in MenekUr die Tränen trocknen schnell. Assamaril sagt anders, ihr Herz verbrennt zu Asche. Es tut weh furchtbar, aber das sind nur Schmerzen. Ihr Herz brennt schneller in MenekUr, und Assa erkennt, das besondere Gefühl zu Tooru stirbt gerade, so wie ihr Gefühl zu Kersti gestorben war. Tränen verlassen ihre Augen, weil Liebe ist nicht gemacht dafür, dass sie soll getötet werden. Und Liebe ist nichts, was sie wünscht für sich. „Die Liebe ist etwas für freie Menschen. Sklaven werden besessen und nicht geliebt. Und ich bin Sklavin!“, sagt sie leise zur Sonne, die ist verschwunden fast, und lächelt etwas.
Verfasst: Donnerstag 27. Februar 2014, 17:29
von Assamaril
Es soll gegeben haben eine Schlacht bei Adoran. Die rahaler Streitmacht ist sehr stark. Assamaril bekommt mit nur wenige Worte von den Gesprächen der Menekaner. Ihr Menek ist noch zu schlecht und unbrauchbar.
Assa bedauert es, sie konnte nicht sein im Lehr-Hospital. Gerade jetzt sie hätten gebraucht ihre Hilfe. Sie hofft, die Einigkeit der Heiler dort ist stark, und Tooru wird haben gelernt genug, um zu sein eine große Hilfe.
Assamaril wurde zurück gebracht von Niowe zum Anwesen der Yazirs, nachdem die beiden, Khalida und Anisah hatten besucht Fiona, eine rahale Gefangene.
Assamaril durfte nicht mehr verlassen das Gelände der Yazir-Familie ohne Begleitung. Dieses Mal Fluchtgefahr war nicht der Grund. Assamaril wurde entführt an diesem Tag. Sie war unterwegs in der Goldenen Stadt, als ein vermummter Menekaner rannte auf sie zu. Er hatte nicht genommen viel Zeit, er las die Inschrift des Sklavenhalsbands, schaute an Assamaril von allen Seiten wie einen Gegenstand, griff in das Halsband und zog sie mit sich. Natürlich sie wurden gesehen, aber niemand kümmerte sich darum. Der Entführer konnte sie mitzerren durch das unbewachte Südtor, vorbei an das Yasir-Haus, durch das Hauslosenviertel, entlang der Dünen in der Wüste, bis sie erreichten den Eingang einer Höhle nach langer Zeit. Immer, wenn Assa wehrte sich, er packte sie an ihren Nacken oder an ihren Armen hart oder drohte mit einem Messer an ihrer Kehle. Assa konnte kaum ertragen ihre Angst, aber er verbot ihre Tränen. Er war auch nicht eingeschüchtert, sie ist Eigentum der mächtigen Yazir-Familie. Er schnitt ab ihr Sklavenhalsband und sagte, Assamaril gehöre ihm jetzt. Es wäre ein guter Tausch, weil die Yazirs waren zufrieden, und er war unzufrieden, jetzt er ist zufrieden und die Yazirs unzufrieden. Dabei er lachte überlegen. „Du wirst wärmen mich in den kalten Nächten!“, erklärte er Assas neues Aufgabengebiet. Assamaril erkannte, er hatte Gefallen an dieser Macht und an Assas Angst. Deshalb Assa versuchte zu kontrollieren ihre Angst, als er zog sie hinein in die Höhle. Er dachte nach darüber auch, Assa zu verkaufen, aber vielleicht das war gefährlich für ihn. Vielleicht er verstand, die Situation für ihn war gefährlich, nachdem sie hatte gesagt zu ihm, dass Zaki ist ihr Herr. Aber das sie konnte nur raten, warum der Entführer änderte seine Forderung. „Du möchtest sein frei?“, fragte er sie plötzlich. Dabei deutete er auf ihren Körper als Bezahlung. In dem Moment Assa hatte nicht mehr viel Angst. Der Entführer hätte sie nehmen können mit Gewalt. Er würde nicht verhandeln mit Assamaril, wenn er würde nicht ausschließen Gewalt. „Das Ihr könnt bekommen nur mit Gewalt. Aber das wird kosten Eure Ehre“, antwortete sie mutig, und sie hatte das Gefühl, dieses Drama wird bekommen ein gutes Ende. Tatsächlich der Entführer verringerte seine Forderung. „Kann man vertrauen dir?“, fragte er und forderte nur noch, Assa geht zurück zu das Yazir-Haus und kommt wieder ohne Begleitung mit zehn Säcken von Salz.
Natürlich der Entführer konnte vertrauen ihr. Er konnte vertrauen darauf, dass sie würde niemals haben den Mut zu stehlen das Salz ihrer Herren. Sie würde auch niemals haben eine Chance zu verlassen das Haus allein zu gehen in die Durrah. Also Assa erzählte zu Khalida und Suraya die Entführung sofort. Khalida befahl zu Assa, sie soll nehmen zehn Säcke von Salz und gehen zu den Übergabeort. Dort sie soll zeigen die zehn Säcke zu dem Entführer, aber sie sollte geben ihm nur einen einzigen. Wenn er würde fordern mehr als einen Sack, dann Khalida und Suraya würden töten den Mann. Als Assamaril ging zu den Übergabeort, natürlich Khalida und Suraya begleiteten Assa im Abstand. Aber die Wüste ist kein Ort, an dem man kann begleiten jemanden im Abstand unsichtbar. Assa fühlte sich beobachtet den ganzen Weg, und sie wusste, der Entführer hat gesehen die Gruppe schon längst. Natürlich er kam nicht zur Übergabe, und die drei gingen zurück ohne Erfolg. Seitdem Assa darf nicht verlassen das Haus alleine. Aber wie lange? Der Entführer hatte viel Zeit. Assa konnte nicht bewacht werden ganze Zeit. Assa weiß, sie wird begegnen ihn wieder. Zaki ist verrückt geworden vor Wut, jemand wollte wegnehmen ihm sein Eigentum, und die ganze Familie sucht nach dem Entführer. Assa konnte nicht helfen viel, außer zu sagen, er spricht Menek und er ist viel älter als sie. Wenn die Familie wird nicht finden den Mann, eines Tages er wird entführen Assa wieder wahrscheinlich. Und dieses Drama wird haben kein glückliches Ende für sie vielleicht.
Verfasst: Donnerstag 27. Februar 2014, 18:59
von Razhul
Eigentlich führte ihn sein Weg zur Edelsteinverkäuferin, mit der er schon so oft gefeilscht hatte, bei der Kreuzung fiel ihm dann dieses Mädchen auf, die Farbe des Kopftuches, die hatte er schon einmal gesehen...dieses Rot, er verknüpfte damit definitiv eins der Häuser, schon halb nach links gewandt steuerte er die Fremde an, begutachtete das Halsband: "Yazir" stand darauf.. ein Hinweis? Er sprach sie auf menekanisch an, sie verstand ihn nicht - ein Beweis! Eine Leibeigene der Yazir, so schlussfolgerte er, mit den Fingern am Halsband führte er sie hinaus, zu seinem Glück trafen sie auf dem Weg niemanden und selbst wenn, wie ungewöhnlich wäre es, wenn ein Menekaner eine Sklavin aus der Stadt führt? Er hatte sich schon ein paar Ausreden zurecht gelegt, für den Fall der Fälle.
Er führte sie die Dünen entlang zu der Erhebung an der Wegekreuzung, schüchterte sie ein, machte ihr Angst, von da an ging es tiefer in die Wüste, in eine Höhle wo er ihr nach einiger Zeit sein primäres Ziel offenbarte. Er war auf der Suche nach Salz, um damit Leder zu ergattern um seine Rüstung reparieren zu lassen, sie sollte ihm lediglich das dafür benötigte Salz bringen, doch selbst daran hat sie sich nicht gehalten - immerhin hatte er ihr Leben verschont! Er zürnte innerlich und wartete nur auf eine Gelegenheit, sie wieder in seine Finger zu bekommen und mit dem Halsband... damit hatte er noch etwas ganz besonderes vor...
Verfasst: Dienstag 4. März 2014, 17:19
von Assamaril
Assamaril Leben als Sklavin bei den Yazirs ist geworden ein Balancieren. Sie ist beschäftigt damit zu lernen gut die Launen und Vorlieben der vielen Herren und Herrinnen. Einige Familienmitglieder ignorieren ihre Sklavin und reden mit ihr nur ganz wenig, wenn sie brauchen etwas. Das ist einfach für Assamaril. Komplizierter sind die Familienmitglieder, die genießen ihre Sklaven und die Macht über sie, lassen bedienen sich, lassen aus ihre schlechten oder guten Launen und spielen mit Assamarils Gefühlen. Für Assamaril es ist ein Balancieren zwischen Achtung und Missachtung, zwischen Geborgenheit und Angst und auch zwischen Glück und Unglück. Und alles verändert sich die ganze Zeit.
Besonders Assamaril bemerkt es bei Anisah. Ihre Launen wechseln oft. Sie kann lieb haben ihre Sklavin, wie man hat lieb eine Katze, und dann sie kann sein zornig. Aber insgesamt Anisah ist geworden strenger. Assamaril hat das Gefühl, je mehr Anisah gewöhnt sich an die Sklavin, desto strenger wird sie. Auch Khalidas Launen wechseln. Assamaril achtet auf Khalidas Ton in ihrer Stimme immer ganz genau.
Bislang Assamaril dachte, sie kann umgehen mit beiden, weil sie wurde niemals bestraft von ihnen. Sie wurde nicht bestraft von ihnen sogar damals nach ihrem ersten Fluchtversuch.
Aber das änderte sich plötzlich. Der Entführer hatte abgenommen Assamarils Halsband und es weggegeben oder verloren. Khalida hatte gefunden es bei einem Jungen. Als sie zeigte es zu Assamaril, die Sklavin hatte versucht zu finden eine Erklärung, warum dieser Junge hatte es. Aber Khalidas Gesichtsausdruck zeigte nicht Überzeugung. Auch Anisah wollte nicht glauben Assamaril, und beide Herrinnen waren einig zu bestrafen Assamaril. Strafe für Lüge und Ungehorsam. Assamaril verstand schnell, sie hatte keine Chance zu entkommen der Strafe. Sie musste ertragen und versuchen nicht zu verschlimmern die Strafe. In ihren Gedanken sie verfluchte den Entführer für seine Bösartigkeit.
Assamaril wusste nicht, was tat ihr weh mehr. Die Strafe selber oder das Wissen, dass sie kann niemals sein sicher vor Strafe. Vielleicht sie kann vermeiden meistens mit Gehorsam, aber nicht verhindern. Auch Zaki hatte bestraft Assamaril schon lange nicht mehr, seitdem sie ist gehorsam. Zwar missachtet er Assamaril immer, aber Assamaril glaubt, er mag sie mehr, als er gibt zu. Er gibt sich Mühe auf seine Art, sie zu formen.
Es war so, wie Khalida hatte erklärt zu ihr am Anfang schon, dass eine Strafe befreit von der Schuld. Und direkt nach der Strafe Khalida küsste Assas Stirals Zeichen dafür, es ist gut wieder alles. Keine der beiden Herrinnen sprachen über den Vorfall. So als ob er war niemals gewesen. Sogar Anisahs Zorn war weg. Aber nicht weg war Assamarils Erinnerung. Sie fühlte ihre Angst vor ihren beiden mächtigen Herrinnen und den Wunsch zu besänftigen den Löwen in Anisah mit beruhigendem Pfirsich-Öl.
Verfasst: Mittwoch 12. März 2014, 18:18
von Assamaril
Assamaril kniet schon seit Stunden. Bestimmt es ist Mitternacht schon. Ihre Beine tun weh, und ihre Kraft für das Durchdrücken zum geraden Rücken möchte verlassen sie ganze Zeit. Ihre Haare sind nass geschwitzt wegen Anstrengung. Sie ist allein, ihre Hände sind gefesselt auf dem Rücken, und sie rechnete damit, es würde noch dauern einige Stunden, bis Khalida wird kommen am frühen Morgen zu befreien Assamaril von ihrer Strafe. Wieder Strafe, und wieder wegen Ungehorsam. Assamaril musste erkennen, dieses Mal sie hatte provoziert die Strafe. So viele Gedanken und Gefühle in ihr sind durcheinander. Sie weiß, man kann akzeptieren das Leben als Sklavin. Aber es war sehr schwer mehr, wenn die Sklaverei wird begleitet von den Erinnerungen aus der freien Vergangenheit.
An diesem Nachmittag es geschah das, worüber Assamaril hatte nachgedacht so oft in der letzten Zeit. Khalida hatte mitgenommen die Sklavin zum Einkauf in Bajard. Und in der Menge der Menschen dort, Assamaril hörte heraus diese ein Stimme. Tooru! So oft Assamaril hatte nachgedacht, wie würde sie reagieren, wenn sie würde treffen Tooru wieder. Anschreien, Schimpfen, Schlagen, Weinen oder Ignorieren und Sagen so viele Worte von Vorwurf, Verurteilung und Verletzung. Aber als es war soweit, nichts davon geschah. Assamaril rannte zu Tooru und umarmte sie nur. Und sie wurde umarmt von Tooru.
Tooru und Khalida fingen an zu handeln um Assamaril, während Assamaril beschäftigte sich mit dem kleinen, fremden Mädchen, Amie, das begleitete Tooru. Ein niedliches Mädchen und sehr klug! Und irgendwie Assamaril mochte es, dieses Mädchen ist bei Tooru. Die Verhandlungen führten zu keinem Ergebnis. Aber es soll geben weitere Verhandlungen. Offensichtlich Khalida lässt glauben Tooru, sie ist bereit zu tauschen Assamaril gegen eine rothaarige Sklavin. Assamaril hat mitbekommen, als Tooru willigte ein zu finden eine rothaarige Sklavin. Aber Tooru wird nicht wissen, Assamaril gehört Zaki, sodass Kahlida kann nicht verkaufen Assamaril.
Assamaril zieht an ihren Fesseln. Es juckt an ihrem Rücken, aber sie kann nicht erreichen die Stelle.
Tooru hat sich verändert. Ihre Sprache, ihre Art. Sie ist geworden rauer und selbstbewusster. Assamaril hörte mit etwas, wie Tooru hatte verhandelt mit Khalida. Tooru wollte kaufen Assamaril als Sklavin und nicht für ihre Befreiung. Toorus Worte klangen so echt, dass Assamaril hatte das Gefühl für einen Moment, ob sie würde werden Toorus Sklavin. Dafür Tooru bot Gold zuerst. Zu wenig für Khalida natürlich, aber Assamaril konnte schätzen Toorus Vermögen und wusste, Tooru hatte geboten alles, was sie hat. Es war ohne Bedeutung, was Tooru ist geworden, wo sie lebt und dass sie hatte beendet die Beziehung damals. Tooru fühlt für Assa immer noch, sodass sie würde geben alles dafür, Assamaril ist frei. Oder Assamaril irrt sich gerade, und Tooru möchte kaufen Assa wirklich als Sklavin. Assamaril schmunzelt kurz über so einen verrückten Gedanken.
Und jetzt Assamaril kniet schon seit Stunden, ihre Gedanken und Gefühle verhindern ihre Müdigkeit. Für beide Frauen Assamaril hat Gefühle. Sie fühlen sich an ähnlich, aber sind unterschiedlich. Und für beide Frauen sie sollte empfinden nichts. Bei Tooru sie sollte getötet haben ihr Gefühl schon längst. Und das Gefühl zu Khalida hätte niemals passieren dürfen. Und beide hatten nicht verdient, Assa fühlte so. Die eine ist geworden Piratin und würde verkaufen Sklavinnen. Die andere würde tauschen Assamaril wegen einer Haarfarbe.
Assamaril schaut hinein in die Dunkelheit, ihre Beine fühlen sich an taub langsam. Aber ihre Gedanken brennen wie ein großes Feuer, als Assamaril findet heraus etwas über sich selbst plötzlich.
Assamaril fühlt etwas für Tooru, Khalida und Anisah, und diese Gefühle sind ähnlich. Assamaril erschrickt, als sie sieht die Gemeinsamkeit in ihnen. Assamaril ist ausgeliefert oder ausgeliefert gewesen jeder dieser Frauen. Tooru hatte sich durchgesetzt gegen Assa damals mit Hartnäckigkeit und etwas Gewalt. Khalida setzt durch ihren Willen mit Sanftmut und Gewalt im Wechsel und ist streng und nachsichtig auch im Wechsel. Anisah ist weniger geduldig als Khalida und bestraft schneller. Zwar ihre sanften Momente sind seltener, aber intensiver. Sie alle haben Macht über Assamaril, die sie benutzen für ihren eigenen Willen, und sie sind liebevoll zu ihr gleichzeitig. Das ist ihre Gemeinsamkeit
Assamaril versucht zu bewegen ihre Beine in eine etwas andere Position. Ihre gefesselten Hände sind keine Hilfe. Sie weiß nicht, wie viele Stunden sie kniet schon, aber ihre Gedanken geben ihr Kraft und lassen sie nicht in Ruhe. Sie sieht in ihren Gedanken die Bilder der drei Frauen. Sie erinnert sich an so viele verschiedene Momente und manchmal sie lächelt, obwohl ihre Position ist nicht bequem. Plötzlich sie erschrickt. Eine der drei Frauen ist in ihren Gedanken viel öfters als die anderen beiden.
Assamaril lässt hängen ihren Kopf. Und schüttelt ihn etwas. „Ihr könnt versklaven meinen Körper. Ich bin so wehrlos“, sagt sie leise, aber der leere Raum verstärkt mit Widerhallen. „Wann endlich zerbrecht ihr meine Gefühle, sodass ich bin ein willenloses, gehorsames und gefühlsloses Ding?“ Sie hebt an ihren Kopf wieder und schaut zur Decke mit leerem Gesichtsausdruck.
Verfasst: Dienstag 18. März 2014, 09:11
von Assamaril
„Und wo ist Assamaril, Herrin?“, Assamaril fragte in Khalidas Umarmung.
„Sie ist fort“, antwortete die Menekanerin kurz und hielt sie Sklavin in ihren Armen weiter. Assamaril dachte nach und traute sich zu sprechen weiter.
„Wenn sie ist fort, Herrin, dann ich habe Angst, meine Erinnerungen gehen verloren.“ Eine kurze Pause, bis Khalida antwortete:
„Du wirst bekommen neue.“
Für die Yazirs es war ein besonderer Tag für Assamaril. Es war der Tag, an dem ihre Sklavin sollte bekommen ihr Symbol, als Zeichen für die Zugehörigkeit in der Familie. Assamaril wurde geführt ins Badehaus, und Yashira, Khalidas Ziehtochter, übernahm die Aufgabe zu baden Assamaril. Es war keine leichte Aufgabe, weil Assamaril wehrte sich immer noch dagegen zu zeigen ihren nackten Körper, und sie hatte bekommen viele Strafen deswegen schon wegen Ungehorsam. Yashira hatte gefunden einen anderen Weg. Sie hatte Verständnis und Geduld, und sie zeigte Freude ganze Zeit. Und es war eine lange Zeit, bis Assa ließ fallen ihren letzten Körperschutz freiwillig ohne Angst vor Strafe. Es war unangenehm für sie immer noch, sie wurde angesehen von den Menekanerinnen, als sie ist nackt. Aber Yashira hatte geschafft mit Einfühlungsvermögen, dass Assamaril konnte ertragen etwas. Sie hatte geschafft das, was hatten geschafft nicht die anderen mächtigen Herrinnen. Auch sie hatten gesagt, sie finden schön Assamaril. Bei Yashira Assa hatte gefühlt sich schön zum ersten Mal.
Yashira hatte benutzt sehr viel Zeit, Assa hatte niemals gebadet so lange. Und es war ihr erstes Mal, sie badete sich nicht selber. Es war ein verwirrendes Gefühl. Assa hatte sich vorstellen können, Tooru würde baden sie, wenn sie beide hätten gehabt ein eigenes Bad. Aber jetzt sie wurde gebadet von einer Frau, für sie sie hat kein Gefühl in ihrem Herz. Und Yashira nahm Rücksicht darauf dieses eine Mal, indem sie erlaubte Assa, sie wäscht sich selber im vorderen Bereich.
Assamarils Gedanken über Yashira waren durcheinander jetzt. Sie dachte, für Yashira die Sklavin ist ohne Bedeutung, wie Sklaven sind ohne Bedeutung für ihre Herren und Herrinnen. Und Assa hatte sogar das Gefühl, Yashira hatte Freude daran, wenn ihre Mutter oder Anisah bestraften Assamaril. Aber an diesem Tag Yashira behandelte Assa mehr wie eine kindliche Prinzessin mit so viel Vorsicht und Hingabe, sodass Assa nimmt mit ein verwirrendes Gefühl über Yashira.
Nach dem Bad Assamaril bekam ein menekanisches Kleid. Es war ganz edel, so ein Kleid sie trägt niemals. Und als die Sklavin war fertig, Khalida nahm sie mit sich zu einem geheimen Ort zu einer geheimen Tätowiererin. Sara war auch da. Assamaril erkannte schnell, die Tätowierung sollte sein magisch zum Teil. Und Khalida verbot Betäubungen, weil der Schmerz gehörte zu der Prozedur. Saras Tattoo wurde gespiegelt auf Assas freien Rücken magisch, und die Tätowiererin fing an zu stechen die schwarze Tinte in Assamarils Haut. Der Schmerz war furchtbar, und Assamaril musste konzentrieren viel zu ertragen das ohne zu zappeln. Aber plötzlich sie konnte ertragen den Schmerz leichter. Wahrscheinlich sie wird erfahren niemals, dass die Magierin hatte betäubt ihren Rücken etwas und heimlich.
Die Prozedur war vorüber bald, und Assamaril trägt nun das Bild von einem großen schwarzen Skorpion auf ihrem Rücken. Das Familienwappen der Yazirs! Die Zangen an ihren Schultern, der Körper über Assas Rücken, und im Steiß endet der todbringende Schwanz des Tieres. Als Assamaril sah das in dem Spiegel, sie fühlte, Khalida war glücklich in diesem Augenblick. Dieses Glück berührte Assa, weil sie konnte niemals machen die Herrin so glücklich wie sie ist glücklich in diesem Moment wegen Assa. Aber der Preis war hoch. Es kostete ihren freien Rücken. Und Assa ist noch nicht soweit zu fühlen Stolz, zu sein eine Sklavin, auch wenn sie ist die Sklavin des mächtigen Haus Yazir. Sie dachte an Tooru verzweifelt, und stellte sich vor, wie weh würde tun es ihr zu sehen das. Und sie dachte an Lili, sie sollte erfahren das niemals, sonst ihre Freundin würde werden verrückt.
Als Assa hatte gedacht, sie hat überstanden alles, dann kam das Schlimmste.
„Atiya!“, das war Assamarils neuer Name. Alle diese Nadelstiche sie konnte ertragen, aber zu verlieren den eigenen Namen war ein Schmerz, der ist viel stärker. „Atiya bedeutet Geschenk.“ Assamaril fragte nicht nach, für wen es war ein Geschenk. Vielleicht es war ihr Geschenk zu leben bei der Familie der Yazirs als Sklavin. Oder sie ist das Geschenk, die Yazirs machten sich selber. Am Anfang Assamaril wehrte sich, aber sie gab auf bald. Denn sie war niemals gewesen erfolgreich mit Wehren. Sie hatte bekommen Strafe nur und aufgegeben danach. Sie würde gewöhnen sich an ihren neuen Namen. Aber sie schwor sich, sie würde niemals vergessen ihre Erinnerungen und ihren Namen Assamaril.
Verfasst: Montag 31. März 2014, 16:48
von Assamaril
Zwei Hochzeiten in zwei Wochenläufen bei der Familie Yazir. Anisah heiratete den Kalifen Imraan. Und Sahid heiratete Suraya.
Bei beiden Hochzeiten Assamaril fühlte die Fröhlichkeit der Brautpaare, die wurden geehrt von den Gästen, sie feierten mit ihnen ihren schönsten Tag in ihren Leben.
Am Vorabend es ist traditioneller Henna-Abend, bei dem die Braut wird gewaschen im Badehaus von den Menekanerinnen und anschließend bemalt mit Fruchtbarkeitssysmbolen aus Henna-Farbe. Bei beiden Henna-Abenden sie nahmen mit ihre Sklavin. Auch wenn Assamaril durfte nicht teilnehmen am Ritual, sie war stolz, sie durfte sein dabei. Und so sie fühlte, sie war vielleicht etwas mehr als nur eine Sklavin für die Herrinnen.
Die Hochzeiten aber machten traurig Assamaril. Sie freute sich für das Brautpaar. Aber sie schämte sich für die Geschenke, sie konnte geben. Während die Brautpaare bekommen die schönsten Geschenke von ihren reichen Freunden, die Sklavin hat kein Eigentum, das sie kann verschenken, sodass sie kann pflücken Blumen nur. Ein Blumenkranz für Anisah. Sträuße von Kaktusblüten für Sahid und Suraya. Assamaril schämte sich zu verschenken das. Aber sie würde schämen sich viel mehr, wenn sie hatte zu verschenken gar nichts.
Mehr als ihr billiges Geschenk es machte traurig etwas anderes bei den Hochzeiten. Sie erkennt, dass sie wird niemals haben einen glücklichsten Tag in ihrem Leben. Auch wenn sie hatte abgelehnt die Männer, sie hatte geträumt immer davon, es würde geben einen Mann, der verliebt sich in sie furchtbar viel und finden einen Weg zu ihrem Herz. So wenigstens es war ihre eigene Entscheidung, aber jetzt sie ist Sklavin, unglücklich und hoffnungslos verliebt in eine Frau, und vor ihr stand der Kaktusschnaps. Auf Anisahs Hochzeit sie trank davon viel. Khalida verbot das, aber Assa trank weiter. Sie wusste, sie würde bestraft werden, aber es war besser als zu weinen auf einer Hochzeit. Nach vier Flaschen Kaktusschnaps Assamaril schlief ein auf der Hochzeitsfeier und wurde peinlich für die Familie Yazir. Khalida zerrte weg Assamaril in Richtung Yazir-Haus. Unterwegs Assa erbrach und traf Khalidas Kleid. Khalida war verärgert furchtbar und Assa wurde bestraft viel.
Auf Sahids und Surayas Hochzeit Assa trank nicht mehr Alkohol. Es musste genügen ihr zu schauen auf die Schnapsflasche, als sie saß ganz alleine getrennt von ihren Herrinnen. Sie würde nicht trinken und verhindern so, wieder bestraft werden.
Renana kam und setzte sich neben sie. Sie hatte mitgebracht einen Bananensaft, den sie wollte austauschen mit Assamarils Kaktusschnaps. Assamaril war überrascht über Renanas Fürsorge, weil Renana hatte gesagt zu ihr einmal, dass sie hat Freude daran, wenn Assamril wird bestraft. Aber dieses Mal sie hat Freude daran zu verhindern die Strafe und zu sitzen bei Assa. Als Renana wurde aufgefordert zu spielen eines ihrer schönen Lieder, Assa entschied zu verschwinden von der Hochzeit. Niemand sollte sehen ihre Tränen, die würden kommen wohl bei jeder Hochzeit, sie wird erleben.
An einem anderen Tag Assamaril half Sahid viel, und Sahid lobte die Skalvin und gab ihr frei für den restlichen Tag.
Assamaril nutzte die Gelegenheit zu besuchen das Fest auf Grünweid, von dem es wurde gesprochen in MenekUr. Natürlich Assamaril wusste, sie darf nicht verlassen MenekUr. Aber sie hoffte, sie würde nicht erwischt werden.
In Grünweid sie traf Tooru, weil sie hatte einen eigenen Stand für Schnupfenmedizin. Tooru hatte eingepackt den Stand bald und verwendet die Zeit gemeinsam mit Assamaril an einem See. Die Romantik änderte sich schnell in ein Drama, so wie es ist üblich zwischen Tooru und Assamaril immer. Tooru vermisst Assamaril und wünschte sich, Assamaril flieht mit ihr. Aber Assamaril wollte nicht. Dann Tooru zog einen Dolch und erklärte zu Assamaril, dass Tooru könnte entführen sie jetzt. Assamaril fragte, was hat bekommen Tooru dann, ob Assamaril wäre dann Toorus Sklavin. Dafür Assamaril bekam Ohrfeige von Tooru, aber Tooru verzichtete darauf zu entführen die Sklavin.
Das andere Drama war, dass Tooru und Amie haben verlassen LaCabeza. Tooru war der einzige Mensch, der wollte verbringen sein Leben mit Assamaril. Sie versuchte zu schaffen eine Heimat für Tooru, Assamaril und Amie als Familie. Tooru wollte sogar heiraten Assamaril, das würde erlaubt auf LaCabeza. Für Assamaril es war ein Traum schon, der gab ihr ein Lächeln. Sie zeigte nicht ihre Enttäuschung, als Tooru teilte mit, sie hat verlassen LaCabeza aus Sicherheitsgründen. Für Assamaril es ist geworden deutlich, dass Tooru wird reisen ihr ganzes Leben ruhelos. Und es gibt kaum noch Orte, sie könnte leben.
Assamaril macht sich große Sorgen um Tooru. Sie hat im Kopf nur Unsinn. Alkohol und Rauchen und Reisen von einem Ort zum anderen, immer auf der Suche wohin gehört sie. Und immer sie kämpft um Assa auf ihre Art.
Assamaril genießt es, sie wird begehrt von Tooru so viel, aber sie erinnert sich daran, dass alle Begegnungen mit den beiden waren Dramen und Katastrophen immer.
Die Yazir werden nicht freigeben ihren Besitz sowieso. Vielleicht eines Tages Assamaril bekommt Vergünstigung. Aber auch dann es wäre eine Katastrophe zu sein die Frau von Tooru, ohne dass Assamaril gehört Tooru ganz. Die Situation wäre sehr, sehr kompliziert.
Als Assamaril kam zurück am späten Abend, sie wurde vermisst schon. Anisah war verärgert nach Assamarils Erklärung. Anisah erklärte, dass eine Sklavin hat niemals frei. Und natürlich es war verboten für sie zu verlassen MenekUr.
Und auch natürlich Assamaril bekam Strafe. Die Sklavin musste graben ein tiefes Loch in den nassen Sand. Dann Anisah stieß hinab Assamaril und fing an zuzuschütten das Loch. Assamaril bekam Panik, dass sie sollte begraben werden lebendig. Aber als sie konnte aufstehen, sie erkannte, das Loch war nur so tief, dass es konnte herausragen ihr Kopf.
Assamaril wusste nicht, was rettete sie vor der Strafe zu sein eingegraben für die Nacht im kalten Sand. Entweder Anisah hatte Mitleid, oder Assamaril wurde gerettet durch das Klingeln. Anisah hatte nicht eilig zu öffnen, aber sie ließ herauskrabbeln Assamaril. Die Sklavin sollte schließen das Loch wieder, dann sich reinigen und dann hereinlassen den Besucher, wenn er war geduldig genug zu warten.
Ranim, der Hakim der Familie Bashir, war besonders geduldig und kam besuchen zu Assamaril. Ranim war begegnet Amelie und hatte versprochen zu ihr, zu übergeben einen Teddybär für ihre Freundin Assamaril. Als Anisah fragte zu Ranim, ob Amelie schenkt den Bären zu Assamaril oder zu Atiya, es wurde problematisch. Natürlich Amelie weiß nichts von Assamarils neuen Namen. Wahrscheinlich sie würde nicht akzeptieren sowieso. Anisah erlaubte Atiya anzunehmen den Bären für Assamaril. Assamaril nahm den Bären sehr glücklich und nahm ihn in den Arm, wie ein Kind würde tun das.
Als Ranim hatte verlassen das Anwesen der Yazir, Anisah führte Assamaril zu Anisahs verschlossener Truhe. Als Anisah öffnete die Truhe, sie forderte, die Sklavin soll hineinlegen den Bär, denn er sei für Assamaril und nicht für Atiya. Und er wird aufbewahrt, solange Assamaril ist fort. Assa versuchte zu protestieren, weil für die Yazirs Assamaril ist fort für immer. Aber Anisah hatte unnachgiebigen Gesichtsausdruck. Assamaril ließ fallen den Bären in die Truhe und weinte wegen Trauer und Wut.
Assamaril war fort. Aber wenn sie schaut in den Spiegel, sie sieht immer nur Assamaril. Für Assamaril es war anders. Für sie es war, Atiya ist nicht angekommen.
Verfasst: Dienstag 15. April 2014, 17:20
von Assamaril
Einen Neuanfang, so nannte es Khalida, weil sie hatte bekommen die Verantwortung über die beiden Sklavinnen von Sahid. Und der Neuanfang bedeutete zehn Peitschenschläge für Atiya. Atiya hatte niemals bekommen eine so hohe Strafe, und ihre Angst war niemals gewesen so groß. Sie wusste nicht, wie weh würde tun das, aber sie wusste, es würde weh tun viel mehr als jeden Schmerz, sie hatte kennen gelernt. Khalida zählte auf die Vergehen, Ungehorsam, Ungeschicklichkeit, Schlampigkeit, rebellisch. Den wahren Grund Atiya erfuhr erst danach, nachdem sie hatte empfangen die 10 Schläge. Die Schmerzen waren viel höher, als sie konnte vorstellen vorher. Sie waren so hoch, dass sie wurde ohnmächtig, bevor der letzte Schlag traf sie. Zehn Peitschenschläge angeordnet von Sahid, weil er hatte nicht gelesen Atiyas Zettel rechtzeitig, dass Althan war gekommen zu Besuch.
Jetzt Atiya liegt im Krankenbett und schaut in die Ruinen von ihrer Welt der Gefühle. Irgendjemand hatte behandelt ihre Wunden. Wenn Dschariya hatte getan das, dann es würden bleiben viele Narben, denn Dschariya war keine Heilerin.
Anisah setzte sich an das Krankenbett zu ihr. Atiya wusste nicht, wie lange saß Anisah dort, während Atiya schlief ein immer wieder wegen Erschöpfung. Und mit geschlossenen Augen sie sah Anisah immer wieder, wie Anisah stand da mit ihrem strengen Blick neben Khalida, die hatte in der Hand die Peitsche. Ohne Mitleid und ohne Zuneigung. Atiya wusste nun deutlich, was bedeutet es zu sein eine Sklavin. Sie wusste, sie würden immer finden einen Fehler bei Atiya, der gibt ihnen Grund zu bestrafen sie. Die Strafen vorher Atiya konnte ertragen. Aber die Peitsche war eine neue Erfahrung. Sie hatte hergepeitscht ein bekanntes Gefühl, das ist geworden unendlich groß.
Angst! Je länger Atiya denkt nach darüber, desto mehr sie erkennt etwas. Sie würde niemals verhindern können die Strafen. Ihre Angst befiehlt ihr zu verhindern die Strafen aber. Die Angst ist kein guter Ratgeber. Atiya erkennt, sie muss lernen etwas anderes. Sie muss schaffen zu ertragen die Schmerzen, sie zu akzeptieren.
Assamaril hatte begonnen damit in ihrer Kindheit, in der ihr Ziehvater benutzte Gewalt gegen sie. Sie hatte gelernt zu ertragen, und sie hatte gelernt zu lieben die Schmerzen. Aber die Schmerzen der Bestrafungen jetzt sind viel größer, und Atiya ist nicht vorbereitet. Noch nicht!
„Ich werde schaffen das und ertragen Eure Bestrafungen, und dann ich muss nicht mehr haben Angst vor Herrn Sahids Leseschwäche.“
Atiya schläft ein wieder. Und wenn sie wacht auf, dann es wird sein ein Neuanfang.
Verfasst: Dienstag 15. April 2014, 19:39
von Sahid Ibrahim Yazir
Nachdenklich drehte Sahid den kurzen Brief seines Cousins Cihan in seinen Händen herum. So hatte also Khalida doch noch nachgegeben, und die von ihm verhängte Strafe vollzogen.
Er selbst war kein großer Freund der Sklavenhaltung, weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart. Doch seine Cousinen hatten ihn darum gebeten, die von Zaki erworbenen Sklaven behalten zu dürfen, und er hatte dem zugestimmt.
War er anfänglich sehr zufrieden mit den Diensten Atiyas gewesen, so schlichen sich nach und nach immer mehr Fehler und Nachlässigkeiten in ihre Arbeit ein. Sie ließ immer öfter Dinge fallen und auch anständig zu grüßen, wie er ihr es gelernt hatte, vergaß sie nur all zu oft. Was ihn jedoch am meisten Kopfzerbrechen bereitete war die Tatsache, dass Atiya scheinbar nicht verstand, worauf es ihm wirklich ankam - obwohl er es ihr selbst einmal gesagt hatte! Er wollte informiert werden, über wichtige Dinge in seiner Abwesenheit, und den Besuch Althans zu verschweigen und statt dessen auf einen kleinen Zettel zu schreiben, obwohl sie am selben Tag noch dutzende Male schweigend an Sahid vorbeigelaufen war, das nahm er der Sklavin wirklich übel, gerade deswegen, weil er sich nicht daran erinnern konnte sie jemals schlecht oder ungerecht behandelt zu haben. Sie hätte eigentlich keinen Grund gehabt ihn zu fürchten.
So musste Atiya diesen Fehler diesmal schwer bezahlen. Dass sie beim eh schon schwierigen und nicht gerade unbelasteten Besuch aus Rahal, der eigentlich eine Annäherung der Völker - wie sein Freund der Kalif sie angeordnet hatte - sein sollte, auch noch ungenießbaren Mocca serviert hatte, das brachte das Fass dann endgültig zum Überlaufen.
Jedoch musste Sahid sich auch eingestehen, dass ein großer Teil der Strafe eigentlich, wie so oft im Leben, die Falsche getroffen hatte. Nunja sicher, Atiya hatte einen Denkzettel verdient, aber für ihre Fehler wäre auch eine mildere Bestrafung durchaus angemessen gewesen. Das eigentliche Ziel der Bestrafung war seine Cousine Khalida gewesen. Wenn sie es auf Streit mit ihm anlegte, so konnte sie diesen haben. Sie selbst hätte die Strafe von Atiya abwenden können, doch statt dessen hatte sie Sahid immer weiter angestachelt, selbst als er schon bereit war, in Fragen der Sklavenerziehung nachzugeben. Das hatte Khalida nun davon!
Ihre Armbrust hatte er ihr schon kaputtgemacht. Er würde auch nicht davor zurückschrecken, seiner Cousine ihre anderen Spielzeuge zu nehmen. Ein Verhalten wie beim Besuch Althans jedenfalls würde er niemals dulden.
Khalida musste ein für allemal lernen, wer der Herr im Hause Yazir war. Atiya war hierbei lediglich ein Mittel zum Zweck.
Verfasst: Freitag 18. April 2014, 03:26
von Tooru Weidenhang
Es war wie frueher in Adoran in ihrem Haus. Friedlich wie einst dort hielt ihre Frau neben ihr im Bett ein Nickerchen.
Was war dies mittlerweile fuer eine Merkwuerdige Beziehung die die beiden da hatten? Assamaril gefangen als Sklavin in Menek’Ur, Tooru auf dem Wege mehr und mehr ihrer Guete zu verlieren und nun per Blutschwur Cabeza und der Toro dienend. Vieles war anders als damals aber doch alles gleich. Zumindest ihre Gefuehle waren dieselben. Assamaril hatte Tooru’s Herz ohnehin nie verlassen, in der selbst auferlegten Isolation in Adoran nach ihrem Verschwinden, in ihrer Zeit auf Cabeza oder auch jetzt in dieser Stadt in der sie nicht gluecklich werden konnte. Die Gedanken und die Traeume ueber sie, das Bild das Malena ihr im Hospital ueberliess und seit je her in ihrem Schlafzimmer hing, die Schneekugel mit dem Berchgard Panorama…ja selbst das kleine Buechlein in den die beiden kleine Nachrichten fuer einander hinterliessen hatte Tooru stehts begleitet wo immer ihr weg sie auch fuehrte.
Von allen Dingen in ihrem Leben war Assamaril und die Liebe zu ihr die einzige Konstante.
War es schwieriger als damals? Das kam darauf an welchen Aspekt der Partnerschaft man dachte. Nich zusammen leben zu koennen hinterlies auch weiter ein brennendes Gefuehl der Einsamkeit in ihrem Herzen, eine Einsamkeit die auch umringt von Freundin, ja selbst mit dem wertvollsten in ihrem Leben: ihrer Amie, nicht verschwand. Aber rein von dem Miteinander wenn es da war lief es viel harmonischer als damals noch. Lag es daran das Tooru erwachsener geworden ist? Oder daran das mehr denn je die empfangene Liebe Assamarils nichts selbstverstaendliches war?
Die groesste Schwierigkeit fuer Tooru war allerdings etwas anderes, es waren die Strafen die Assamaril in Menek’Ur bezog. Vor allem an ihrem letzten Unterrichtstag war es schlimm, es war nicht das erste mal das sie Assamaril wegen einer solchen Strafe behandelte aber diesmal…diverse Peitschenhiebe und offenbar grosse Wunden die zwar wohl behandelt wurden aber den Umstand nicht verbessert hatten das es geschehen wuerde. Wieviele Menschen wuerden akzeptieren das der Partner, die Person die man so sehr liebt solchen Dingen ausgesetzt ist? Wohl keiner, sie musste leider wollte sie weiter mit ihrem Stern zusammen sein.Es war ein furchtbares Gefuehl des versagens es so hinnehmen zu muessen. Sie wollte Assamaril doch beschuetzen aber das konnte sie hier weder mit Worten noch mit Taten. Es war totale Machtlosigkeit.
Sie wollte auch ein wenig schlummern doch es ging nicht, diese Gedanken wollten nicht schwinden. Hier direkt neben ihr lag dieser wunderschoene suesse Engel und doch konnte sie nichts fuer sie tun….spaeter wuerde sie wieder in Menek’Ur sein und Tooru allein in diesem Keller in der Gewissheit das man ihre Frau wieder schlagen wuerde.
Die Traenen die nun lautlos flossen formten ihr Kissen in den Ausdruck ihrer Gefuehle ueber die sie selbst schon laenger nichtmehr sprechen konnte…Angst und Hilflosigkeit, Dinge die sie niemandem mehr zeigte und wenn dann mit Wut und Gewalt darauf reagierte.
Eines Tages aber….eines Tages wuerde sie ihre Frau aus dieser Tyrannei befreien. Eines Tages wuerde sie mit ihr leben wie sie beide es von vorn herein sollten. Eines Tages wuerde Assamaril frei sein und Tooru braeuchte keine Angst mehr zu haben. Egal wie sie es anstellen wuerde….das schwor sie sich.
Und wieder war dieser Stich in ihrem Herz als sie Assamaril zum Boot nach Menek'Ur brachte und auch der Blick in die Sterne konnte sie wie sonst nicht troesten.
Verfasst: Donnerstag 24. April 2014, 17:38
von Gast
Atiya war wieder zurück, und sie konnte nicht glauben, wie sehr hatte aufgepasst Eluive auf sie. Atiya war weg einen ganzen Tag und eine ganze Nacht, und es wurde nicht bemerkt, weil alle Herren und Herrinnen waren auswärts beschäftigt zeitgleich.
Aber Eluive hatte aufgepasst noch an einer anderen Stelle.
Atiya hatte bekommen die Erlaubnis für den selbstständigen Einkauf. Sie wusste, ihre Herren und Herrinnen konnten nicht prüfen, wie lange dauert ein Einkauf, und sie waren immer zufrieden, wenn die Arbeit war erledigt, und die Vorräte waren vorhanden. Also konnte Assamaril stehlen Zeit manchmal.
Rahal war ein Ort, Lili hatte immer gewarnt vor. Eigentlich Assa würde nicht gehen nach Rahal einfach so, aber Tooru und Amie nahmen sie mit nach Rahal in ein Wirtshaus.
Assamaril war es gewohnt, sie wurde gehasst von den Menschen für das, was sie ist. Aber der Hass, den sie konnte fühlen an diesem Tag, ist viel tiefer, als sie kannte. Sie war in der Stadt der Stärke, wo es werden gehasst die Schwachen, und offensichtlich man kann erkennen an Assa immer sofort, sie ist schwach.
Außerdem Tooru vergisst niemals zu sagen zu allen Menschen, Assamaril wäre die Frau, sie wird heiraten. Assamaril stört das nicht, im Gegenteil sogar genießt sie es, Tooru ist stolz darauf und steht zu ihr. Aber zwei Frauen als ein Paar wird niemals akzeptiert, auch nicht in Rahal. Assamaril fühlte schnell, sie war am falschen Ort. Besonders als das Wirtshaus füllte sich mit bewaffneten und finsteren Gestalten. Etwas eskalierte. Aus irgendeinem Grund ein Mann, Dazen, fühlte sich beleidigt von Amie. Aus irgendeinem Grund Amie war geworden furchtbar stur und wollte nicht entschuldigen. Das machte nervös Dazen. Assamaril wollte versuchen zu nehmen Amie auf den Arm und lösen den Konflikt mit ihr gemeinsam. Aber offensichtlich damit Assa tat das Falsche. Sie fühlte Dazens unglaublich tiefen Hass gegen sie in diesem Moment. Tooru riss weg Amie von Assamaril um zu verhindern eine Katastrophe und führte das Mädchen in Richtung Dazen, obwohl sie wusste genau, Dazen wird verhauen Amie. Assa sieht, Tooru hatte reagiert sehr klug. Es musste zerreißen ihr Herz zu bringen Amie zu Dazen, aber damit sie hatte gerettet die drei, und der Konflikt endete zunächst mit Amies Poverhauen und Assamarils Stadtverbot.
Amies Poverhauen Assamaril fand nicht so schlimm das. Der Po würde nicht mehr wehtun nach einem Tag, aber die Erfahrung wird begleiten Amie ihr ganzes Leben. Es ist die Erfahrung, dass es gibt böse und grausame Menschen, die sind stärker, ihnen man muss misstrauen.
Die drei konnten verlassen Rahal nach La Cabeza unversehrt, bis auf den gebrochenen Stolz von Tooru und von Amie. Dort angekommen beide rannten weg in verschiedene Richtungen, und Assa wusste nicht, wem sie sollte hinterherrennen jetzt. Eigentlich sie musste zurück sein in Menekur schon lange, aber ihre Sorge für Amie war zu groß, sodass sie suchte Amie die ganze Nacht im Dunkeln und dann den nächsten Tag. Sie fand sie, und beide fanden Tooru später. Und Assamaril sah die ganze Tragödie in beiden.
Amie fühlt sich verraten von Tooru, weil Tooru hatte nicht getötet Dazen, so wie sie hatte angedroht jedem, der würde wehtun Amie. Außerdem Amie fühlt, dass Tooru raubt ihre Freiheit mit ihrer Art von Muttersein. Assamaril hofft, Amie findet einen Weg zu überwinden ihre Sturheit, sodass das Mädchen wird nicht verwildern in La Cabeza.
Bei Tooru die Katastrophe ist schlimmer. Ihr Stolz ist sehr gebrochen. Sie musste erkennen, dass sie kann nicht beschützen Amie so, wie sie möchte das. Tooru hat erkannt ihre Grenzen, und die sind weiter unterhalb von dem, was Tooru hatte gedacht. Außerdem sie fühlte sich zu wenig unterstützt von der Bruderschaft. Wahrscheinlich es musste nicht sein so, denn es scheint, der Hass ging nur gegen Amie und Assamaril. Tooru wurde geachtet. Aber Tooru fühlt sich stehend vor einer Ruine ihres Lebens.
Atiya fällt in die Kissen furchtbar müde, aber zufrieden. Niemand hatte bemerkt, sie war weg zu lange. Assamaril würde wohl niemals wieder mitgehen müssen nach Rahal. Die Rache an Amies Ziehmutter müsste geworden sein überflüssig jetzt. Tooru verliert die Beziehung zu der Bruderschaft. Und Amie hat bekommen eine lehrreiche Lektion, die wird ihr helfen sehr in ihrer Zukunft. Wirklich erfolgreiche zwei Tage!
Atiya versucht zu schlafen. Eigentlich sie ist müde genug, aber offensichtlich sie denkt an Tooru ganze Zeit. Assamaril sehnt sich nach Tooru, und die Frage nach warum raubt ihr den Schlaf. Sie fühlt, wie ihre Persönlichkeit spaltet sich. Atiya hat gefunden ihr Zuhause bei den Yazirs. Sie ist so froh, sie liegt in den Kissen nach diesem Ausflug. Natürlich, sie ist Sklavin, aber sie wurde nicht mehr bestraft nach der Peitsche. Und sie fühlt sich geborgen bei Herrin Anisah, weil sie hat Geduld und lässt fühlen Atiya, dass sie wird gemocht.
Sobald Atiya verlässt MenekUr, sie fühlt sich wieder als Assamaril. Und sie geht zu dem Menschen, der kämpft um sie jeden Tag und der begehrt sie. Tooru gibt das Gefühl zu Assamaril, dass Tooru begehrt sie kompromisslos. Tooru würde tun alles, damit Assamaril ist an ihrer Seite. Das berührt Assamaril furchtbar viel, sodass sie sucht Toorus Nähe und bringt sich in Gefahr sogar. Tooru scheint zu wissen genau, umzugehen mit Assamaril, sodass sie genießt Toorus Nähe.
Aber sobald Assamaril ist auf dem Rückweg, sie hat große Zweifel. Ein Leben mit Tooru bedeutet immer Gefahr und Katastrophen. Es ist immer ein Pendeln zwischen großes Glück und tiefer Traurigkeit.
Seitdem sie kennt Tooru, Tooru war immer die einzige Variable in ihrem Leben. Undurchschaubar, unberechenbar und chaotisch.
Und wahrscheinlich Tooru ist das einzige noch, was verhindert, dass Assamaril geht weg von Atiya für immer.