Verfasst: Montag 4. März 2013, 16:19
Die Welt um einen herum mag sich manchmal schwarz und leer anfühlen.
Ein Loch das entsteht, wenn jemand von uns geht, dass kaum wieder zu schließen ist.
Jedenfalls nicht für den Moment.
Die Piratenseele ist frei, der Geist ungebrochen, in den meisten Fällen.
Rohnja war jemand gewesen, die mit Charm und Witz hatte sie sich in die Herzen einiger Menschen gearbeitet hatte.
Ihre ruhige, traurige und in sich gekehrte Seite hatte kaum jemand gekannt.
Svetlana war eine derjenigen gewesen, die eben diese Seite kannte.
Nachdenklich, reflektierend, fast schon zerbrechlich.
Kaum zu glauben, wie sie hingegen war, wenn andere dabei waren.
Lana vermisste sie.
Es war ruhig ohne sie, zu ruhig. Azyr war geknickt, sie selber war tief getroffen.
Es hätte nie so weit kommen dürfen, niemals.
Vor allem, die ungeklärten Umstände ihres Todes waren teilweise sehr verwirrend.
War sie freiwillig in den Tod gegangen?
War sie ermordet worden?
Rohnja konnte schwimmen wie ein Fisch, und selbst betrunken wie ne Haubitze immer noch in der Lage dazu.
Wie sehr jemand einem ans Herz gewachsen ist, spürt man oft erst, wenn er weg ist.
Die Wichtigkeit der Vertrauten um einen Piraten herum, sind steigend, je weniger sie werden.
Neue Vertrauenspersonen sind schwer ausfindig zu machen.
Auch wenn sich auf Cabeza im Moment so viele neue Gesichter auszubreiten schienen, waren sie eher peripher interessant für Lana.
Sicher, ein neuer Schmied als Ersatz für Aki war gut, so musste sie nicht weit reisen, um ihre Waffen reparieren zu lassen.
Aber nichtsdestotrotz war es seltsam.
Severin, den sie unter Waffenandrohung von der Insel geleitet hatte, machte ihre Situation auch nicht besser.
Der Kreis wurde immer kleiner für sie.
Sie hatte sich eine Weile lang geärgert, dass so viel auf einmal geschah und sie nicht wusste, wo sie beginnen sollte. Aber so wie es jetzt war, war es noch schlimmer.
Langeweile!
Nameha trieb sich bei oder mit Sophie herum, Aki war verheiratet und in Rahal, Severin in Adoran, Darkan in Rahal.
Der, der ihr geblieben war, war Jose.
Und sie war verdammt glücklich darüber. Zumal der Umgang zwischen ihnen wieder normal wurde.
Sie hatte die Sachen, die sie von Rohnja bekommen hatte, noch in einer Kiste.
Sie wollte sie eigentlich gar nicht.
Beim Aufräumen und Sortieren fiel ihr der Hut in die Finger.
Rohnja hatte damit immer so verwegen ausgesehen.
Lana drehte den Hut einige Male in den Händen hin und her. Die gekreuzten Knochen und der Totenschädel waren gut sichtbar eingestickt.
Aber oberhalb des Bildes und unterhalb war noch Platz für weitere Verzierungen.
Kurzerhand setzte sie den Hut auf, schlenderte zum Waschbecken und betrachtete sich in der spiegelnden Oberfläche des Wassers.
‚Rosa Negra‘, schoss es ihr durch den Kopf, ehe sich ein breites Grinsen auf ihre Lippen legte.
Warum sollte sie diesen Hut nicht erkenntlich machen?
Keiner außer die Bruderschaft und einige Vertraute würde wissen, was es damit auf sich hat.
Aber sie würde sich mit jedem Mal, neu an die verlorene Freundin erinnern.
Ein kräftigendes, fast selbstbestätigendes Nicken folgte, und sie machte sich auf den Weg zur Schneiderin ihres Vertrauens.
Sie sollte die Worte „Rosa Negra“ über den Schädel einsticken, in Blutroten, verschnörkelten Lettern.
Eine Erinnerung, eine Versinnbildlichung des Lebens ihrer Freundin, der Stolz der damit verbunden war, und vor allem die Freiheit.
Alles, was sie aneinander gebunden hatte, was die beiden Frauen verbunden hatte.
Es war Lana völlig egal, wie andere das gesehen hatten, wichtig war nur, wie sie es selber empfand.
Veränderungen im Leben sind nicht immer gut, aber man versucht, das Beste daraus zu machen.
Auch wenn die Trauer in diesem Moment das vorherrschende Gefühl ist, so sollte man sich nicht von ihr unter Wasser drücken lassen.
No, den Kopf erhaben über alles weitere heben, und nichts außer Acht lassen.
Die Zeit des Trauerns war vorüber, die Normalität musste wieder Einzug halten und schließlich geht das Leben auch auf La Cabeza weiter.
Und schließlich durfte man hier nicht unachtsam sein.
Ein Loch das entsteht, wenn jemand von uns geht, dass kaum wieder zu schließen ist.
Jedenfalls nicht für den Moment.
Die Piratenseele ist frei, der Geist ungebrochen, in den meisten Fällen.
Rohnja war jemand gewesen, die mit Charm und Witz hatte sie sich in die Herzen einiger Menschen gearbeitet hatte.
Ihre ruhige, traurige und in sich gekehrte Seite hatte kaum jemand gekannt.
Svetlana war eine derjenigen gewesen, die eben diese Seite kannte.
Nachdenklich, reflektierend, fast schon zerbrechlich.
Kaum zu glauben, wie sie hingegen war, wenn andere dabei waren.
Lana vermisste sie.
Es war ruhig ohne sie, zu ruhig. Azyr war geknickt, sie selber war tief getroffen.
Es hätte nie so weit kommen dürfen, niemals.
Vor allem, die ungeklärten Umstände ihres Todes waren teilweise sehr verwirrend.
War sie freiwillig in den Tod gegangen?
War sie ermordet worden?
Rohnja konnte schwimmen wie ein Fisch, und selbst betrunken wie ne Haubitze immer noch in der Lage dazu.
Wie sehr jemand einem ans Herz gewachsen ist, spürt man oft erst, wenn er weg ist.
Die Wichtigkeit der Vertrauten um einen Piraten herum, sind steigend, je weniger sie werden.
Neue Vertrauenspersonen sind schwer ausfindig zu machen.
Auch wenn sich auf Cabeza im Moment so viele neue Gesichter auszubreiten schienen, waren sie eher peripher interessant für Lana.
Sicher, ein neuer Schmied als Ersatz für Aki war gut, so musste sie nicht weit reisen, um ihre Waffen reparieren zu lassen.
Aber nichtsdestotrotz war es seltsam.
Severin, den sie unter Waffenandrohung von der Insel geleitet hatte, machte ihre Situation auch nicht besser.
Der Kreis wurde immer kleiner für sie.
Sie hatte sich eine Weile lang geärgert, dass so viel auf einmal geschah und sie nicht wusste, wo sie beginnen sollte. Aber so wie es jetzt war, war es noch schlimmer.
Langeweile!
Nameha trieb sich bei oder mit Sophie herum, Aki war verheiratet und in Rahal, Severin in Adoran, Darkan in Rahal.
Der, der ihr geblieben war, war Jose.
Und sie war verdammt glücklich darüber. Zumal der Umgang zwischen ihnen wieder normal wurde.
Sie hatte die Sachen, die sie von Rohnja bekommen hatte, noch in einer Kiste.
Sie wollte sie eigentlich gar nicht.
Beim Aufräumen und Sortieren fiel ihr der Hut in die Finger.
Rohnja hatte damit immer so verwegen ausgesehen.
Lana drehte den Hut einige Male in den Händen hin und her. Die gekreuzten Knochen und der Totenschädel waren gut sichtbar eingestickt.
Aber oberhalb des Bildes und unterhalb war noch Platz für weitere Verzierungen.
Kurzerhand setzte sie den Hut auf, schlenderte zum Waschbecken und betrachtete sich in der spiegelnden Oberfläche des Wassers.
‚Rosa Negra‘, schoss es ihr durch den Kopf, ehe sich ein breites Grinsen auf ihre Lippen legte.
Warum sollte sie diesen Hut nicht erkenntlich machen?
Keiner außer die Bruderschaft und einige Vertraute würde wissen, was es damit auf sich hat.
Aber sie würde sich mit jedem Mal, neu an die verlorene Freundin erinnern.
Ein kräftigendes, fast selbstbestätigendes Nicken folgte, und sie machte sich auf den Weg zur Schneiderin ihres Vertrauens.
Sie sollte die Worte „Rosa Negra“ über den Schädel einsticken, in Blutroten, verschnörkelten Lettern.
Eine Erinnerung, eine Versinnbildlichung des Lebens ihrer Freundin, der Stolz der damit verbunden war, und vor allem die Freiheit.
Alles, was sie aneinander gebunden hatte, was die beiden Frauen verbunden hatte.
Es war Lana völlig egal, wie andere das gesehen hatten, wichtig war nur, wie sie es selber empfand.
Veränderungen im Leben sind nicht immer gut, aber man versucht, das Beste daraus zu machen.
Auch wenn die Trauer in diesem Moment das vorherrschende Gefühl ist, so sollte man sich nicht von ihr unter Wasser drücken lassen.
No, den Kopf erhaben über alles weitere heben, und nichts außer Acht lassen.
Die Zeit des Trauerns war vorüber, die Normalität musste wieder Einzug halten und schließlich geht das Leben auch auf La Cabeza weiter.
Und schließlich durfte man hier nicht unachtsam sein.