Verfasst: Samstag 14. Juli 2012, 16:54
Wir kannten dich nicht,
und kannten dich doch,
in unserer Reihe,
bleibt eine Lücke, ein Loch.
Leer ists dort wo du gingst,
dort wo du standest,
dort wo du dein Leben an
unseres bandest.
Wir gingen zusammen ein paar
Schritte nur,
und doch fehlst du uns auf
weiter Flur.
Nichts kann dich ersetzen,
nichts ist wie du,
gebettet auf Rosen,
schlaf jetzt in süßer Ruh.
Unsere Gedanken sind bei dir,
bei Tag und bei Nacht,
wir sind mit dir,
halten neben dir Wacht.
Vorbei ist Verzagen,
vorbei ist der Schmerz,
heilende Hände,
wachen über deinem schönen,
verletzlichen Herz.
Von Viana in Gedenken
an ein wundervolles Herz
[img]http://img708.imageshack.us/img708/7875/allebeisammen.jpg[/img]
Thancred, Shyra, Maire, Lhyam, Diakon Lavern, Marzius, Torjan, eine ihr fremde Elfe und
Viana waren gekommen. Sie alle saßen um die Tafel gereiht, sie alle hatten Zeit gefunden,
obgleich die traurige Feierlichkeit so kurzfristig stattfand. Viana hatte sich
gern darum gekümmert, hatte sich nichts aus der Hand nehmen lassen. Für alles wollte sie
selbst gesorgt haben.
Es hatte nicht am Vertrauen in die Fähigkeiten der Anderen gelegen. Es war ihr schlicht keine
Last gewesen, sondern ein Bedürfnis. Bereits in den Tagen davor hatte sie sich in Arbeit ge-
stürzt, mehr noch als sonst. Ein einziger Moment der Stille und des Nichtstuns, und schon war
sie ganz verweifelt. Umringt von der Trauer und grausamen Gedanken die ihr mutiges Herz ganz
klein und schwer werden liesen.
Wie sie so da saßen, mit wenig Appetit, von Viana gekochtes Essen vor der Nase und schweigend
erhob zu allererst Thancred das Wort. In seiner kleinen Rede, lag mehr noch als Erinnerungen.
Man hörte die Trauer um den Verlust heraus, sie schwang mit, ganz leise, im Hintergrund.
'Ich traf eine junge Frau in der Mine' sagte er 'mit einer geschliffenen Zunge und dem
Mut diese auch zu nutzen. Aye und da sagt ich mir - Würd gut zu uns passen, die lässt sich so
schnell nichts gefallen. - Kanntet Ihr sie auch?'
Und nach Thancred, sprach Viana und nach Viana Shyra. Nach Shyra folgte Marzius, selbst er fand
Worte in denen er aus zu drücken vermochte, das sie ihm fehlen würde und wärs auch nur die
Zankerei mit ihr. Auf ihn folgten Worte von Torjan und nach Torjan sprach Lhyam, nach Lhyam
Maire und nach ihr wiederum erhob sich der Diakon und sie alle, wie sie da saßen, stimmten in
sein Gebet ein. So wunderschön und so warm waren die Worte gewählt das neuerlich Tränen flossen.
Lange nicht überwunden, war der Verlust.
Und er sprach:
'Herrin im Licht. Ich bitte Dich, erhöre unser Bitten... erhöre unsere Trauer und spende uns
Trost. Es ist Jemand aus unserer Mitte davongerissen worden, hinterlässt schmerzlich eine
Lücke in diesem Kreise, die allein nicht mehr gefüllt werden kann. Lausche den Erinnerungen an
die Verstorbene, die wir alle weiter in unserem Herzen tragen um ihr Andenken hoch zu halten, sie
nicht zu vergessen und ihre guten Taten würdig zu ehren. Gib uns Trost und fang uns auf in
unserer Trauer, indem Du Dich ihrer Seele annimmst und sie sicher und behütet in Deine Hallen
finden lässt. Bis wir uns dort eines Tages wiedersehen werden, um die Erinnerungen sodann
gemeinsam auflegen zu lassen an jene Zeit, die wir gemeinsam verbrachten. Herrin im Licht, sei
mit ihr, sei mit uns, lass uns nicht vergessen bei aller Trauer, dass der Weg vor uns liegt und
nicht hinter uns. Dass das Leben in unserer Mitte einen Fortgang findet. Gib uns Zeit für die
rechte Trauer, aber lass uns nicht vergessen, der Welt danach wieder ein lächeln zu schenken.
Das Herz zu öffnen um deinen Willen hinaus zu tragen. So sei es.'
Seine Worte waren begleitet von dem melodischen Summen der Elfe, die auf diese Weise mit ihrem
eigenen Gebet das des Diakons begleitete. Ihre Stimme war zart und sanft und erfüllte manch
schweres Herz mit etwas Trost auf das es leichter wurde. Weil Marzius aber nicht mit allen
anderen gebetet hatte, von den Göttern nichts haltend, mühte er sich zum Ende hin, mit Hilfe
der Krücken von seinem Sitzplatz auf und schüttete nach Manier der Tiefländer seinen Schnaps
ins Feuer. Für kurz flammte es auf, brannte heller und der darauf aufsteigende Dampf
symbolisierte Lloydias Geist. Er gab ihn frei und lies ihn gehen.
Mit dem Ende der Feierlichkeit, liesen sie aber nicht den Tag zuende gehen. Die Frauen unter
ihnen hatten genug von all dem Leid und all den grausamen Tränen die der feige Mörder in seinem
wirren Geist sähte. Sie wollten Rache, Rache für Lloydia. Sie wollten ihre ruhigen, wohl-
verdienten Nächte zurück, wollten ihre Schwestern sicher wiessen. Es sollte ein Ende haben.
Kein Bangen und kein Ängstigen mehr, keine Eskorten durch ihre Brüder mehr, die sie immerzu
nach Hause bringen mussten am Abend. Kein Verstecken mehr hinter den Mauern des Handelshauses
und keine Furcht mehr vor der Dunkelheit. Und so nahmen Shyra, Maire und Viana ihren Bruder
Thancred, den Großvater Torjan mit sich auf die abendliche Jagd. Sogar der Diakon begleitete
sie, obgleich er auch immer wieder seinen Unmut über das Unterfangen äusserte. Es war ihm
nicht recht, und vielleicht wars nicht vernünftig, aber notwendig.
Ihr Weg führte sie, gerüstet und bewaffnet, in dem Sumpf. Dort legten sie Blumen nieder, rote
Rosen betetten sie dazu, gleich auf die Stelle an der Shyra die verlorene Lloydia gefunden hatte.
Und der den sie eigentlich hatten suchen wollen, fand sie! Irres Gelächter hallte durch den
Nebel, grausam und wirren Geistes. Furchteinflösend das Spiel das die Irrlichter mit ihnen
trieben. Schatten die von Baum zu Baum huschten, Stimmen die im Moor versanken. Dichter Nebel
der über die Wege kroch, so undurchdringlich das sie nicht mehr sehen konnten wohin sie traten.
Stunde um Stunde verstrich, die Sonne versunken, malte das fahle Licht des Mondes wirre Schatten
auf die Wege. Und diese grausame Stimme die immer wieder rief und gackerte, stahl ihnen die
Nerven und alle Ruhe. Kaum einer war mehr noch ganz bei sich, zum reissen gespannt die Bögen.
Immer wieder riefen sie nach ihm, aber er spielte weiter und gab sich nicht zu erkennen. Viana
war ein paar Schritte fortgelaufen, sie hielt dem Druck nicht stand. Sie wollte ihn herauslocken,
jetzt! Der Diakon aber war ihr hinterher und egal wohin sie lief und egal wie schnell sie
rannte, er blieb hartnäckig. Bis sie völlig ausser Atem innehielt und er sie am Arm packte.
Da fuhr sie herum, wütend, verzweifelt wie sie war und die Ohrfeige die sie ihm gab hallte noch
nach, als schon der Schrecken in ihrem Blick lag über das was sie eben getan hatte.
Sie sah ihn einfach nur an und er sah sie an, von der Ohrfeige unbeeindruckt. Dann zerriss
Geschrei den Moment und beide rannten wie von Wölfen gehetzt diesem nach. Da lag er, 'der
schwarze Mann' mit dem Gesicht im Morast. Alle standen sie um ihn herum, die einen wütend,
die anderen erschrocken oder ganz aufgelöst. Wars denn jetzt auch der Richtige? Was wenn nicht?
Ihre Bedenken zerstreute die scharfe Rasierklinge in seiner Hand mit der er wild herum
fuchtelte, kaum das er wieder bei Bewusstsein war. Julian aber schlug sie ihm aus der Hand
und gefesselt und gebunden schleifte man ihn durch den Sumpf nach Adoran. Dort übergab man
ihn einem der pflichtbewussten Gardisten der ihn für sie wegsperrte. Mahnend aber das wenn
es nicht der Rechte wäre sie alle sich einer Strafe sicher sein dürften. Und so verging der Tag,
zerbröckelnd zwischen den Fingern. Keiner von ihnen, schien trotz dessen das sie ihn gefasst
zu haben glaubten, wirklich zufrieden. Die Erleichterung die sie empfinden hätten können,
stillte nicht den Schmerz um den Verlust Lloydias und würde es womöglich nie tun...
Viana fühlte sich voller Weh und Klage, verletzt, getrieben und leer. Und als sie zu Marzius
zurück kehrte, in die kleine Alchemistenstube wo er noch zu Ruhen hatte, da war er ihr Trost
und trocknete ihre Tränen. Balsam legte er auf ihr Herz, es in warmen Händen behütend an sich
haltend und sie hielt sich an ihn und an ihm fest.
[img]http://img13.imageshack.us/img13/9602/vianaweinend01.jpg[/img]
und kannten dich doch,
in unserer Reihe,
bleibt eine Lücke, ein Loch.
Leer ists dort wo du gingst,
dort wo du standest,
dort wo du dein Leben an
unseres bandest.
Wir gingen zusammen ein paar
Schritte nur,
und doch fehlst du uns auf
weiter Flur.
Nichts kann dich ersetzen,
nichts ist wie du,
gebettet auf Rosen,
schlaf jetzt in süßer Ruh.
Unsere Gedanken sind bei dir,
bei Tag und bei Nacht,
wir sind mit dir,
halten neben dir Wacht.
Vorbei ist Verzagen,
vorbei ist der Schmerz,
heilende Hände,
wachen über deinem schönen,
verletzlichen Herz.
Von Viana in Gedenken
an ein wundervolles Herz
[img]http://img708.imageshack.us/img708/7875/allebeisammen.jpg[/img]
Thancred, Shyra, Maire, Lhyam, Diakon Lavern, Marzius, Torjan, eine ihr fremde Elfe und
Viana waren gekommen. Sie alle saßen um die Tafel gereiht, sie alle hatten Zeit gefunden,
obgleich die traurige Feierlichkeit so kurzfristig stattfand. Viana hatte sich
gern darum gekümmert, hatte sich nichts aus der Hand nehmen lassen. Für alles wollte sie
selbst gesorgt haben.
Es hatte nicht am Vertrauen in die Fähigkeiten der Anderen gelegen. Es war ihr schlicht keine
Last gewesen, sondern ein Bedürfnis. Bereits in den Tagen davor hatte sie sich in Arbeit ge-
stürzt, mehr noch als sonst. Ein einziger Moment der Stille und des Nichtstuns, und schon war
sie ganz verweifelt. Umringt von der Trauer und grausamen Gedanken die ihr mutiges Herz ganz
klein und schwer werden liesen.
Wie sie so da saßen, mit wenig Appetit, von Viana gekochtes Essen vor der Nase und schweigend
erhob zu allererst Thancred das Wort. In seiner kleinen Rede, lag mehr noch als Erinnerungen.
Man hörte die Trauer um den Verlust heraus, sie schwang mit, ganz leise, im Hintergrund.
'Ich traf eine junge Frau in der Mine' sagte er 'mit einer geschliffenen Zunge und dem
Mut diese auch zu nutzen. Aye und da sagt ich mir - Würd gut zu uns passen, die lässt sich so
schnell nichts gefallen. - Kanntet Ihr sie auch?'
Und nach Thancred, sprach Viana und nach Viana Shyra. Nach Shyra folgte Marzius, selbst er fand
Worte in denen er aus zu drücken vermochte, das sie ihm fehlen würde und wärs auch nur die
Zankerei mit ihr. Auf ihn folgten Worte von Torjan und nach Torjan sprach Lhyam, nach Lhyam
Maire und nach ihr wiederum erhob sich der Diakon und sie alle, wie sie da saßen, stimmten in
sein Gebet ein. So wunderschön und so warm waren die Worte gewählt das neuerlich Tränen flossen.
Lange nicht überwunden, war der Verlust.
Und er sprach:
'Herrin im Licht. Ich bitte Dich, erhöre unser Bitten... erhöre unsere Trauer und spende uns
Trost. Es ist Jemand aus unserer Mitte davongerissen worden, hinterlässt schmerzlich eine
Lücke in diesem Kreise, die allein nicht mehr gefüllt werden kann. Lausche den Erinnerungen an
die Verstorbene, die wir alle weiter in unserem Herzen tragen um ihr Andenken hoch zu halten, sie
nicht zu vergessen und ihre guten Taten würdig zu ehren. Gib uns Trost und fang uns auf in
unserer Trauer, indem Du Dich ihrer Seele annimmst und sie sicher und behütet in Deine Hallen
finden lässt. Bis wir uns dort eines Tages wiedersehen werden, um die Erinnerungen sodann
gemeinsam auflegen zu lassen an jene Zeit, die wir gemeinsam verbrachten. Herrin im Licht, sei
mit ihr, sei mit uns, lass uns nicht vergessen bei aller Trauer, dass der Weg vor uns liegt und
nicht hinter uns. Dass das Leben in unserer Mitte einen Fortgang findet. Gib uns Zeit für die
rechte Trauer, aber lass uns nicht vergessen, der Welt danach wieder ein lächeln zu schenken.
Das Herz zu öffnen um deinen Willen hinaus zu tragen. So sei es.'
Seine Worte waren begleitet von dem melodischen Summen der Elfe, die auf diese Weise mit ihrem
eigenen Gebet das des Diakons begleitete. Ihre Stimme war zart und sanft und erfüllte manch
schweres Herz mit etwas Trost auf das es leichter wurde. Weil Marzius aber nicht mit allen
anderen gebetet hatte, von den Göttern nichts haltend, mühte er sich zum Ende hin, mit Hilfe
der Krücken von seinem Sitzplatz auf und schüttete nach Manier der Tiefländer seinen Schnaps
ins Feuer. Für kurz flammte es auf, brannte heller und der darauf aufsteigende Dampf
symbolisierte Lloydias Geist. Er gab ihn frei und lies ihn gehen.
Mit dem Ende der Feierlichkeit, liesen sie aber nicht den Tag zuende gehen. Die Frauen unter
ihnen hatten genug von all dem Leid und all den grausamen Tränen die der feige Mörder in seinem
wirren Geist sähte. Sie wollten Rache, Rache für Lloydia. Sie wollten ihre ruhigen, wohl-
verdienten Nächte zurück, wollten ihre Schwestern sicher wiessen. Es sollte ein Ende haben.
Kein Bangen und kein Ängstigen mehr, keine Eskorten durch ihre Brüder mehr, die sie immerzu
nach Hause bringen mussten am Abend. Kein Verstecken mehr hinter den Mauern des Handelshauses
und keine Furcht mehr vor der Dunkelheit. Und so nahmen Shyra, Maire und Viana ihren Bruder
Thancred, den Großvater Torjan mit sich auf die abendliche Jagd. Sogar der Diakon begleitete
sie, obgleich er auch immer wieder seinen Unmut über das Unterfangen äusserte. Es war ihm
nicht recht, und vielleicht wars nicht vernünftig, aber notwendig.
Ihr Weg führte sie, gerüstet und bewaffnet, in dem Sumpf. Dort legten sie Blumen nieder, rote
Rosen betetten sie dazu, gleich auf die Stelle an der Shyra die verlorene Lloydia gefunden hatte.
Und der den sie eigentlich hatten suchen wollen, fand sie! Irres Gelächter hallte durch den
Nebel, grausam und wirren Geistes. Furchteinflösend das Spiel das die Irrlichter mit ihnen
trieben. Schatten die von Baum zu Baum huschten, Stimmen die im Moor versanken. Dichter Nebel
der über die Wege kroch, so undurchdringlich das sie nicht mehr sehen konnten wohin sie traten.
Stunde um Stunde verstrich, die Sonne versunken, malte das fahle Licht des Mondes wirre Schatten
auf die Wege. Und diese grausame Stimme die immer wieder rief und gackerte, stahl ihnen die
Nerven und alle Ruhe. Kaum einer war mehr noch ganz bei sich, zum reissen gespannt die Bögen.
Immer wieder riefen sie nach ihm, aber er spielte weiter und gab sich nicht zu erkennen. Viana
war ein paar Schritte fortgelaufen, sie hielt dem Druck nicht stand. Sie wollte ihn herauslocken,
jetzt! Der Diakon aber war ihr hinterher und egal wohin sie lief und egal wie schnell sie
rannte, er blieb hartnäckig. Bis sie völlig ausser Atem innehielt und er sie am Arm packte.
Da fuhr sie herum, wütend, verzweifelt wie sie war und die Ohrfeige die sie ihm gab hallte noch
nach, als schon der Schrecken in ihrem Blick lag über das was sie eben getan hatte.
Sie sah ihn einfach nur an und er sah sie an, von der Ohrfeige unbeeindruckt. Dann zerriss
Geschrei den Moment und beide rannten wie von Wölfen gehetzt diesem nach. Da lag er, 'der
schwarze Mann' mit dem Gesicht im Morast. Alle standen sie um ihn herum, die einen wütend,
die anderen erschrocken oder ganz aufgelöst. Wars denn jetzt auch der Richtige? Was wenn nicht?
Ihre Bedenken zerstreute die scharfe Rasierklinge in seiner Hand mit der er wild herum
fuchtelte, kaum das er wieder bei Bewusstsein war. Julian aber schlug sie ihm aus der Hand
und gefesselt und gebunden schleifte man ihn durch den Sumpf nach Adoran. Dort übergab man
ihn einem der pflichtbewussten Gardisten der ihn für sie wegsperrte. Mahnend aber das wenn
es nicht der Rechte wäre sie alle sich einer Strafe sicher sein dürften. Und so verging der Tag,
zerbröckelnd zwischen den Fingern. Keiner von ihnen, schien trotz dessen das sie ihn gefasst
zu haben glaubten, wirklich zufrieden. Die Erleichterung die sie empfinden hätten können,
stillte nicht den Schmerz um den Verlust Lloydias und würde es womöglich nie tun...
Viana fühlte sich voller Weh und Klage, verletzt, getrieben und leer. Und als sie zu Marzius
zurück kehrte, in die kleine Alchemistenstube wo er noch zu Ruhen hatte, da war er ihr Trost
und trocknete ihre Tränen. Balsam legte er auf ihr Herz, es in warmen Händen behütend an sich
haltend und sie hielt sich an ihn und an ihm fest.
[img]http://img13.imageshack.us/img13/9602/vianaweinend01.jpg[/img]