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Verfasst: Donnerstag 15. Juni 2006, 21:09
von Sanjana Valeth
So deutlich wie sie die Bilder um Bruder Farion sah, so sah das schneeweiße Haar noch immer die Realität um sich herum… Und Wahrlich, dass Schwert, welches das heilige Blatte zeigte, begann sich zu wandeln…
Eine Waage… Ein Symbol, mit beider Waagschalen, welche beide Seiten füreinander aufwiegt.

Die Waage…

Langsam wandte sich ihr Blick vom Symbole zurück gen des Blauschopfes, er schien es ebenso zu… spüren.

Verfasst: Freitag 16. Juni 2006, 00:41
von Farion Lefar
Weiterführung der Sèance Semborel`s

„Erfüllt dies den Weg gerecht zu sein“

Klang die Stimme schallend an ihm heran und wickelte den Ritter welcher nun zu Tapferkeit griff in gleißendes Helles Licht ein.
Was war geschehen, so überraschend wie das Licht hereinbrach stand auch Farion dem gegenüber.
Er schaute sich um, überall war es Grell, stechendes Licht Formte sich zu einer Gestalt welche erneut seine Stimme erhob und an den Blauhaarigen Ritter richtete.


„Die Wahrheit zu erkennen dieser Tapfer gegenüber zu stehen, braucht es die Gerechtigkeit“

„Urteile, über Angst und der Furcht sollen verrinnen im Angesicht eines Tapfern welcher mit bedacht aus der Weisheit die Gerechtigkeit der Wahrheit herausfordert“

„Wählt mit bedacht euren Weg, welchen ihr zu Händen haltet“

„Der Sinn der Gerechtigkeit steht eng verbunden mit der Tapferkeit“

„Die Ausgeglichenheit soll euch den Schlüssel zu Ruhe geben“

„Weisheit strebt aus der Ruhe hinaus, und lässt jede noch so Unwahre Begebenheit zu Wahrheit bekennen“

Aufmerksam stand Farion der Gestalt gegenüber, und lausche von beginn an ihren Worten. Kurz nur fiel mit einer Pause der Worte sein Blick auf die Klinge. Der Sinn der Gerechtigkeit die Wahrheit zu finden, ungestüm in seinen Gefühlen war Farion schon immer, und ließ sich von vielen leiten, welche der Logik nicht entsprachen so war es aus den Worten der Gestalt zu entnehmen, der Wahrheits-Sinn dürfe nicht durch die Welt der Gefühle beeinträchtigt werden. Folgend blickten die Grünen Augen zu der Gestalt auf. Demütigkeit Prägten die Gesichtszüge Farion`s welches die Gestalt wohl nur allzu gut aus ihm Lesen konnte, als sei er ein Offenes Buch für diese.

Und so verzog sich auch dieses Bild wieder, das grelle Licht sog sich um die Gestalt und Pulsierte ein letztes Mal Hell auf. Welches Farion wieder zu sich kommen Ließ vor dem Baum des Lichtes.
Etwas erschrocken sah er zu Sanjana herübe. Sie lächelte ihm kurz zu und reichte im das Blatt worauf beide Symbole verbunden in einander Ruhten. Kurz hob er es an und betrachtete dies genauer bevor es binnen eines Wimpernschlages zu Glitzernden Staub zerfiel, und zurück durch die Luft zum Baum das Lichtes fand.
Langsam richteten sich beide auf, der Gang an die Gräber der beiden Kinder sollte als nächstes Folgen.


Angekommen kniete er sich erst vor dem einen dann vor dem andern Grab und verinnerliche die Worte des Gebets welche die Tapferkeit und die Gerechtigkeit in ihm bannen würden.

Temora ewige Glut meines Herzens,

durchströme den Leib unser mit deiner Wärme,

auf das Verzweiflung und der Schleier der Lügen

sich in deinem Angesicht lichtet,

Wahrheit soll die Wärme der Gerechtigkeit verkünden,

Tapferkeit soll der Bote sein, welche uns die Wahrheit gegenüber stellt,

und uns diese erkennen lässt.

Verfasst: Freitag 16. Juni 2006, 18:14
von Sanjana Valeth
Ein Tag, welchen ich noch lange in meinem Herzen tragen werde.
Begann er doch ruhig, indem ich wieder einmal den Acker des Klosters bearbeitete. Pflanzen benötigen ebenso die Liebe um zu gedeihen, wie wir Menschen. So sagt man…

So wie die Menschen und die Pflanzen, benötigen auch Tiere unsere Liebe. Rhianar blieb oft in unserem Gemache und… Acercar, das Pferd, welches meine liebste Tochter mir vor einigen Tagen geschenkt hat, sollten ebenso meine Liebe erfahren.
Ein Pferd. Es war das liebste was Tira mir gab und sagte. Meinte sie doch, sie wolle sich für alles bedanken, was ich ihr, in dieser doch bisher so kurzen Zeit, gab.

Tira… die liebste Tochter die sich gewünscht werden kann.

Doch so ich nun ein Pferd besaß, konnte ich doch noch immer nicht reiten, wurde mir jenes bisher nie beigebracht. Hatte sich… Bruder Farion doch bereit erklärt mir jenes beizubringen.

Es ist mir noch immer… peinlich… Nun ja… unangenehm, aber… musste er mir doch alles von vorne heran zeigen, sah ich zwar oft andere Menschen auf einem Rosse, doch sah es wahrlich einfacher aus, als es ward.
Doch so ich erst einmal auf dem Rücken Acercas` Platz fand, und jenes ward schwer genug, muss ich zugeben, ward das Gefühl der Verunsicherung, Freiheit und auch der Erfurcht wahrlich groß. Zum Ende hin… auch der Schmerz in meinem Steiße…

Ich spüre das Lächeln auf meinen Lippen, wenn ich daran zurückdenke…
Ward es das was du meintest? Das ich… glücklich sein soll? Das es das ist, was dir die Ruhe geben würde?
Ich danke dir… so sehr, für alles.


Das Folgende mag deutlich später am Tage in das kleine Büchlein eingetragen worden sein.

So abwechslungsreich der Tag heute ward, ward die Dämmerung mit dem altbekannten Rituale der vergangenen Nächte begonnen und ging über… In die allnächtlichen Visionen.
So wie Temora eine göttliche Seherin ward, so zeigte sie uns, Bruder Farion und mir, erneut die Bilder, welche uns erkennen lassen sollten.

Das Symbol jener Vision: der Kelch…




Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth

Verfasst: Freitag 16. Juni 2006, 21:23
von Farion Lefar
Die Sèance Alsamar`s


Ein Tropfen viel in verdunkeltes Wasser. Die zarten Wellen schlugen auf, und rührten einen Kelch in diese Substanz. Als dieses Symbol auch schon in der Nächsten Sekunde verschwand wandelt sich aus einer Tiefe des verdunkelten Wassers ein Licht. Welche alles um Farion herum förmlich erhellte.
Selbst das Wasser nahm die Farbe gleißendes Lichtes an, doch war es immer noch Nass und in seiner Konsistenz uneingeschränkt dem Wasser gleich.

Wieder gefunden in diesem Wasser welches Farion bis zu den Fußknöcheln reichte, schaute er sich aufmerksam um.


Hier und da zogen sich kleine Kreise in das Wasser, und Tapsten fröhlich hin und her, bis sie für einen Moment verschwanden. Als eine Stimme kleine Wellen auf das kühle Nass zog, welche sich immer wieder an die Beine Farion`s heran reichten.

„So wie sie kommt so kann sie wieder gehen“

„Schaut auf das Wasser, einen Moment schlägt es Wellen, und im Nächsten ist es schon wieder verschwunden“

„Zögert nicht im Angesicht dessen was ihr alles schon erlebt habt“

„Verfolgt steht’s eure Aufgaben mit Pflichtbewusstsein, haltet jeden Atemzug in Ehren“

„Alle Tugenden, sollt ihr steht’s Hoch achten“

„Loyal der Weg zu euren Streiten, Brüdern, Weges Gefährten, jungen und Alten“

„Ehre verfolgt kein Ziel, sie wohnt inner einem“



Langsam zogen sich wieder kleine Kreise auf das Wasser welche nun auf Farion zu führten, kurz vor ihm verschwanden diese wieder und Stille kehrte an diesem Verwunschnen Ort ein.
Gedanken verworren senkt sich sein Kopf. Noch immer klangen die Worte in seinem Kopfe nach. Sie war wohl mit Abstand die Schwerste Tugend welche es zu Repräsentieren gilt, Die Ehre im Angesicht aller Dinge zu halten. Sie zu verstehen, sich von ihr führen zu Lassen die Wahrheit zu erstreben. All dies was einer nach außen Tun wird der Ehre zu geteilt. Sie lässt Köpfe hinauf schauen, Augen auf sich ziehen.



Verstehend neigt sich der Kopf Farion`s.
So besitzt man diese nicht alleine, oder für sich.
Ehre ergibt sich aus etwas größerem ganzen,
niemals soll man diese für sich allein erstreben,
so versinkt man in Selbstsucht.


So ging es durch Farion`s Kopf, als hätte jene Gestalt in seine Seele blicken können, lass sie seine Gedanken Frei aus ihm heraus, bis sich wieder diese Fadenscheinigen Kreise durch das Wasser zogen und letzt endlich verklungen. Erneut richtete sich die Stimme ein letztes Mal an ihn.

„Ihr habt verstanden“

„Gebt es nicht Leitfertig wieder auf“


Klang es mehr schon belehrend, Farion wusste um diesen letzten Worte. Und so verzogen sich die Kreise in sich selbst. Der Kelch zeigte sich kurz unter seinen Füßen wieder gespiegelt, als von diesem auch schon das grelle Licht aus ging und Farion wieder aus der Vision erwachen ließ.

Das Grab Alsamar`s es sollte vor sich die Knie Farion`s Spüren,
wie den Blick der jungen Templerin welcher auf beiden Lag.



Entsprungen aus dem Weg der Sieben,

der Sieben Tugenden ihrer,

soll sie uns vor Selbstsucht bewahren,

und steht’s den Loyalen weg gegenüber allem Leben zeigen,

schritt für Schritt soll sie gedeihen und wachsen,

die Ehre inner uns allen, der Weg des Alsamar`s.

Verfasst: Samstag 17. Juni 2006, 00:12
von Sanjana Valeth
Es ward der siebte Abend nun in Folge… Der letzte Abend…
Der… Anfang.

Alles begann ruhig. Zu ruhig? Man sah den Blauschopf meist in der Kapelle des Klosters verweilen. Ob auf einer der Bänke, oder vor dem Altare selbst: demütig vor jenem kniend, die Augen geschlossen, das Haupt gesenkt.
Er spürte, dass etwas geschehen solle, dass etwas geschehen würde.
Ein Diener… Mit Leib und Seele.

Sanjana hingegen spielte einige Zeit lang mit ihrer jungen Tochter, doch zog auch sie sich zur Nachmittagssonne in die Bibliothek zurück und weilte dort über mehreren Büchern. Lesen… tat sie jene nicht. Schreiben… ebenso wenig…
Sie dachte nach, über alles Vergangene.
Sie spürte, dass etwas geschehen solle, dass etwas geschehen würde.
Temora ward bei ihr, Temora ward auch bei ihm… Sie hatte die zwei jene vergangenen sechs Nächte nicht allein gelassen. Standen sie unter der wärmenden Hand der Bewahrerin, während jedes einzelne ihrer, bis dahin sechs, heiligen Kinder dem Ritter jeweils eine Vision schenkten. Die, ihrer Tugenden.
Ihre Gunst hatte er, denn so das Blatt des heiligen Baumes nicht verwelkte, sondern das sanfte Schimmern des Symbols Eintritt in Farions Körper, und somit Leib und Seele fand, wusste zumindest die junge Templerin, dass sich ihr Ordensbruder jenen Tugenden bewiesen hatte.
Die letzte Stand bevor.
Der Anfang.

In die Robe der Templer gehüllt, trat Sanjana, sanft schimmernden Stabes vor den Ritter, welcher schon am Baume auf die junge Frau wartete. Ihr Hals ward ebenso in sanftes Schimmern gehüllt, nahm doch das heilige Symbol der Templerschaft ebenso das des Stabes an.
Es ward Vollmond und beide einzig nicht dem Schlaf verfallenden, wurden von jenem Lichte erhellt. Als wolle der Mond… Den Pfad weisen. Als würde Temora selbst das heilige Licht auf beide herab scheinen lassen. Ihnen deutend, dass ihr Pfade der richtige ward.
Als würde er seine volle Demut vor jenem, was seine Göttin betraf, zeigen, sank er vor dem schneeweißen Haare in die Knie. In jene Position, in welcher er sogleich die letzten Worte und Bilder Fasamars annehmen würde.
So mochte Sanjana demütig gesenkten Hauptes ein letztes Blatt dem Baume entnehmen, so platzierte sie sich an jenem Abend nicht wie gewohnt.
Es ward anders…
Der Anfang.

So wurde der Stab in das sanft warme Gras gelegt und jener hörte nach und nach auf zu Schimmern, denn jenes ging über auf das Blatt. Die junge Templerin legte jenes zwischen den Ritter und sich selbst und kniete sich direkt vor jenen.

In voller Demut treten wir eine letzte Nacht in dein Lichte, oh göttliche Bewahrerin.
So erkenne die unsere Gewissheit und Dankbarkeit ob deiner unendlichen Güte…
Möge Fasamar die seine Tugend in unser beider Leben erkennen, so wir der deinen Gunst würdig sein mögen.
Fasamar…
Das Ankh…
Die Geistigkeit.


Flüsterte die sanfte Stimme des schneeweißen Haares, dessen Haare wahrlich im Mondlicht so grazil wie ein seichter Wasserfall aus Silber schimmerte.

Mit jenem letzten Worte legten sich die sanften, feinen Fingerspitzen an Farions Schläfen.
Das Schimmern des Blattes umfasste so das Symbol des Kreises, welches die zwei mit dem Blatte bildeten.
Der Kreis…
…zwischen Leben und Glaube.
…zwischen Mensch und Gott.


Der Anfang.

Verfasst: Samstag 17. Juni 2006, 01:51
von Farion Lefar
Die Sèance Fasamar`s

Im Zeichen des Kreuzes zog sich der Vorhang des Lichtes vor seinem Geistigenauge auf. Der Ort der Wahrheit. Die Wege aller führen sie hier zusammen. Der Nährboden aller Tugenden fruchtet aus dieser Weisheit der Geistlichkeit. Wieder gefunden in einem Gebäude voller Bücher, Regalen. Ein großer Raum voll mit Wissen, gespickt aus dem Atem der Zeit welcher hier den Eindruck machte von Buch zu Buch zu schleichen Prägte ihren Wert noch mehr.
In mitten dieses Raumes zeigte sich der Schrein der Geistlichkeit wie er in seinem Uhrsprung wohl erbaut wurde zu sehen ist. Und doch umwebt dieser Ort viel Wissen, und Wahrheit.


Farion welcher Angemessen in einer Blauen Robe ge’tucht ist. Schritt langsam durch den Raum. Immer wieder schweifte sein Blick um her, die Vielzahl der Bücher musternd. Ehrfurcht machte sich in dem Ritter breit. Dieser Ort hatte wahrlich eine Aura welche es zu erleben galt. Vor dem Ankh angekommen schaut er in Demut zu diesem und Kniet sich langsam davor. Tief neigte Farion das Haupt, und schlug ein Henkelkreuz vor der Brust.


„Wer das Wissen begehrt, sollte nie aufhören nach der Wahrheit zu suchen“

Die Stimme warf sich überraschen in den Raum. Einige Bücher vielen, aus den Regalen und schlugen sich auf.

„Stellt euch den Prinzipien“

"Mut“

„Wahrheit“


Eine Kurze Pause mag zwischen den Worten liegen.

„Liebe“

„Das Streben der Wahrheit Prägt nicht allein die Zeilen von Worten“

„Nehmt all diese Bücher und gebt sie einem zu Lesen welche es nicht kann“

„Und doch durchfließt ihn der Mut zu Wahrheit“



Langsam hob sich der Kopf des Blauschopfs an, die Grünen Augen schauten ehrfürchtig in die Mitte des Ankh`s auf. Es schien fast die Stimme würde von allen Seiten ertönen und dann doch aus der Mitte des Kreuzes entspringen sie erfüllte in einen Moment alles, die Seele, sein drum herum, alles durchströmt von Wissen und Weisheit.

„Könnt ihr den Fluss der Wahrheit Spüren“

„Spürt ihr den Fluss des Wissens welcher die Worte der Wahrheit verlangt“


In diesen Moment ein zärtlicher Druck welcher auf seinen Schläfen ausging ließen Farion in diesen Moment wie gebannt auf seinen Platz verharren. Keine Bewegung würde von ihm ausgehen. Sein Atem ruhig und Flach haltend, war es aber sein Herz welches in seiner Brust fahrt aufnahm. Und schier unbändig schneller Klopfte.

„Ihr tragt in euch die Wahrheit, und sprecht sie nicht aus“

„Scheut euch nicht, gebt euch in die Wiege der drei Prinzipien“


Vorsichtig schloss Farion seine Augen. Was ging nur in ihm vor, hatte die Stimme etwa seine Wahrheit entdeckt welche er nie im Angesicht ihrer, Aussprechen konnte.

Nun war es auch auf der Stirn zu Spüren, dieses sanfte Gefühl. Welches die Wärme bis in sein Herz tragen würde.

„In der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird das Gemüt mit friedvoller Geistigkeit erfüllt“


Waren die letzten Worte welche die Stimme in Raum legte, als sich die herunter gefallenden Bücher wieder von Geisteshand verschlossen.

Ein Kribbeln Überkamm die Lippen Farion`s. Dieses Gefühl der Wärme es prägte sich auf seinen Lippen. Was geschieht hier, fuhr Farion durch den Kopf. Als er langsam wieder seine Augen öffnete, war im diesen Moment nichts mehr wie es sein Sollte.


Der Raum er war verschwunden, an seiner Stelle sah er dieses Schneeweiße Haar. Dieses Gefühl es, es ist mir bekannt sprach sein Herz.

Ein Kuss welcher verbunden durch die Wahrheit ausgesprochen wurde. Welche Worte würde es Brauchen das sie durch uns Spricht. Wenn nicht durch einen Kuss welcher die Liebe mit sich bringt.

Genießend den Süßen Geschmack auf seinen Lippen, dauerte es einen Moment bis diese sich wieder lösten. Wie in Trance verfallen, schaute er in die Tief Blauen Augen der jungen Templerin. Nun hatte er nichts mehr zu verstecken. Ausgesprochen durch ihre Wärme und seinen Gefühlen öffnete sie sein Herz, und prägte somit, die Mut und Wahrheit, vor allem aber die Liebe in das Herz Farion`s. Von diesem Tag an sollte nichts mehr so sein wie es früher einst war.

Verfasst: Montag 19. Juni 2006, 23:35
von Sanjana Valeth
Ein Gefühl, so bekannt und doch ganz fremd…
Ein Gefühl, so sicher und doch ruft es Unsicherheit in mir hervor.

Es ist ihr Wille. Und… der meine…

Immer wieder, in stillen Momenten… Da wandern meine Gedanken.
Pflichten… jene waren es, welche ein zusammen, des… Schüler-Lehrer-Verhältnisses verhinderten.
Pflichten waren es, die einen… erneut verfremden ließen.
Pflichten…
Jene würden wiederkehren…

Nächte im Kloster. Ruhig… Nur uns und ihr geweiht. Ein Geschenk… welches sie uns schenkte.
Zweisamkeit. Unsicherheit…
Pflichten… Jene würden wiederkehren.
Sollten erst die heiligen Mauern erneut verlassen werden.

… ich möchte vertrauen in… diese Unsicherheit.

Lausche deinem Herzen. Du kannst nichts anderes tun. Sanjana… Bevor du ein solches Geschenk verlierst…

Der Glaube… ist ein Gefühl.
Dies… in mir… ist ein Gefühl.
Ebenso in diesen… smaragdenen Augen.

Auch noch, wenn die heiligen Mauern erneut verlassen werden?
Pflichten…
Zweisamkeit.
Unsicherheit…



Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth

Verfasst: Sonntag 2. Juli 2006, 21:16
von Farion Lefar
Nieder gekniet,
beide Hände auf dem Schutz „Ihrer“,
welcher gewölbt zu einem Schild,
gebettet zu Füßen des Baum des Lichtes liegt,
soll die Hingabe sein um den Glauben zu einen,



Verschlossen waren seine Augen wie jede Nacht in dem er die Sèance'n empfangen durfte. Bereit zu lernen, bereit sich hinzugeben. Zu sehen was dem Irdischenauge verborgen ist. Immer wieder war es zu spüren ein _Warmer Regen_, und doch weinte der Himmel nicht. Gefühle strömten aus dem Herzen, diese Strömung verworren aus Glück, Geborgenheit, Wärme. Ein jedes los'lassen war schwer, doch musste man den Ast der Ungewissheit los lassen. Um sich mitreisen zu lassen in dem Strom des Schicksals „Ihrer“. Ein Meer aus Tugendhaftigkeit tut sich jedem auf so wie man bereit war zu verstehen

So öffneten sich seine Augen langsam, Pulsierendäslicht spielte unter seinen Handflächen. Formte sich, streichelte einen über die Fingerspitzen. Ein wohliges Gefühl brachte es mit sich, wärmte ein jedes Herz mit seiner Reinheit. Als es sich langsam nach und nach abklang war es zu erkennen. Ein Schild geformt aus „Ihren“ Händen, dem Baum war die Intensität der „Macht“ anzusehen. Erstrahlt in all seiner Pracht führte er selbst etwas zusammen was nicht zusehen war.


Langsam senkte Sanjana ihren Stab wieder, welcher selbst berührt in dieser Zeremonie vom Gleißenden Licht der Reinheit war wieder. Die Gunst erweckt in den Schützlingen „Ihrer“. Demütigen Hauptes erhob sich der Gläubige Blauschopf langsam. Immer noch kribbelte das Gefühl des Lichtes in seinen Fingerspitzen. In seiner Hand der Schild des Glaubens welcher ein Licht mit sich brachte und alles in ein gewisses Umfeld mit Wärme’ erfüllte.


Von hier an war er nicht mehr alleine, Temora begleitete ein jeden von uns steht’s auf unserm Pfade. Jedoch gab es eine weitere Person welche ihm nahe Stand so nahe wie er es nur selten spürte. Noch am selben Abend so wie es die Sèance Fasamr’s lehrte den weg der Wahrheit zu gehen. Gesprochen in der Geste der Liebenden wie an jenem Abend zuvor, suchte ein wohliges kribbeln die Lippen des Paladins heim bevor sie sich auf die der jungen Templerin legten. An diesem Abend würde sie sich noch viel von einander erzählen, aber gewiss war der Schleier der Ungewissheit gefallen, allein die Wahrheit zu seinen Gefühlen hatten von nun an Einzug in beider Herzen…

Verfasst: Montag 3. Juli 2006, 12:50
von Sanjana Valeth
Ein gleißender Adler… In „ihrer“ Macht gehalten, sah ich doch, was sie unserem irdischen Auge zu Zeigen vermochte.
Ein gleißender Adler… Aufsteigend, dem Ritterschilde entsprungen, voller Freiheitsdrang gen Himmel.
Schimmer fiel gen der Erde… Ein „warmer Regen“… Mittelpunkt ward der heilige Baum, welcher jenes Schimmern verschlang.

Stille…

Und doch sah ich, wie die gleißenden Schwingen dem Baume entkamen und sich langsam, wie ein Schild dem Schilde, sich über jenes Zeugnis der Ritterschaft legte.
Das güldene Relikt, welcher mir so bekannt ward… Erinnerungen nahmen mich ein…
In meinem Herzen verschlossene Erinnerungen…



Der späte Abend zog sich über das Land… Erinnerungen an jene Tage, welche noch frei von Terror, Gewalt und Zweifel waren. Glückliche Tage an einen glücklichen Ort, bis das Dunkel kam… Der Abend dämmerte und eine blutrote Sonne versank am Himmel… und das Dunkle kam… unlichte Reiter auf dunklen Rössern, die Tod und verderben brachten… das Blut floss in Strömen und die Menschen starben. Sie starben auf dem Grund an dem sie doch so Glücklich gewesen…
Verzweiflung und Tod…
Doch als der Morgen graute, erstrahlte das Dorf im güldenen Scheine. Strahlende Rüstungen und… Schilde in goldenem Glanze erfüllt…
Nur eine Seele ward von jenen errettet…
Ein Kind, mit Haaren gleich dem jungfräulichem Schnee…


Ich werde die Worte des Paladins niemals vergessen… Ich werde ihr Erscheinen niemals vergessen…
Besonders jetzt… So mir die ihre Existenz erneut bewiesen seid, durch „ihren“ Willen.

Das güldene Schilde meiner Erinnerung in seinen Händen haltend, möchte er jenes langsam gen Boden sinken lassen. Seine Augen… ließen zu keiner Zeit von den meinen ab…

Worte der Wahrheit, Worte der Erkenntnis und Worte der Zuneigung verließen die seinen Lippen…
Ein Moment, der dazu bestimmt ward, im Herzen gehalten zu werden. Doch dar niedergeschrieben… soll es nicht sein.



Worte waren gesprochen, Blicke sprachen noch immer. Das Herz… einem Rhythmus folgend, welcher unbekannt, oder gar vergessen schien.
Die junge Templerin ward deutlich überrascht ob der Worte und doch… verrieten ihre Augen, das Worte gefallen waren, welche sie erhofft hatte.
Ohne Worte ihrerseits jedoch, mochte sie sich einer Geste hingeben, welche dem, in „ihrer“ Gunst stehenden, trotz des unbekannten, mehr als bewusst schien.

Ruhig stand sie da, das schneeweiße Haar, sich nicht regend und… langsam ihre Augen schließend. Sich schutzlos vor ihn stellend, abwartend…
Und der junge Paladin lies langsam von seinem Schilde ab… Seine Rechte, mochte zögerlich und doch so sicher den Weg an ihre Schultern suchen, doch wie von Götterhand gelenkt, trafen sie die schmale Tallie der so zerbrechlich wirkenden Frau vor sich.
Ruhig stand sie da, ihre Hände suchten und fanden den Weg an die stattliche Männerbrust des Paladins.
Seine linke Hand jedoch, mochte sich unter ihr Kinn legen und jenes leicht anheben, so es beider Seiten ermöglicht ward, sich einem Kusse, der Besiegelung jener gefallenen Worte, hinzugeben...




Teilausschnitte aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth