Noch in der Nacht...

Forum des Alatarischen Gebietes & des Rakun

Moderator: Rahal [Mod]

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Mikael Damaskus
Beiträge: 31
Registriert: Mittwoch 30. Juni 2010, 04:35

Beitrag von Mikael Damaskus »

griesgrämig erklang das Brummen des übernächtigten Schmiedes zusammen mit dem Schlagen seines Hammers. Immer wieder ertönte das metallische Hämmern während in den letzten Tagen und Nächten die Form der Spitze gefertigt hatte. Immer mehr nahm das grauen aller Tore, die diamantene Spitze des Rammbocks seine ihm angedachte und von Mikael verliehene Gestalt an. Eine Dicke scharfe Spitze aus silbrig glänzenden Metall formte sich unter den wuchtigen unermüdlichen Schlägen des Meisterschmiedes. Sie alle haben in den letzten Tagen und Nächten Blut und Schweiss vergossen um die Forderung wahr werden zu lassen, unermüdlich gearbeitet und waren nur zu wenig Pausen gekommen. Mikael musste unablässig jeden Arbeitsschritt an der gewaltigen Spitze, die auf den Rammbock ruhen würde arbeiten und die Arbeiten überwachen müssen. Abgesehen von Rüstungen hatte er noch nie etwas so großes aus soviel Diamant geschmiedet wie diese Spitze. Sie währe die Krönung des Belagerungskunstwerkes, das die anderen beiden entwickelten und sich in den letzten Tagen Stück für Stück zusammensetzte. Mikael hatte völlig in seiner arbeit vertieft keinen Blick für etwas anderes, weder für die Wachen noch für irgendwelche Unterbrechungen. Er arbeitete .... arbeitete wie ein Besessener, schlief ein paar Stunden - immer mit Unterbrechungen weil er einen Kühlungsprozess überwachen musste - nur um sich sofort wieder an die arbeit zu machen.
Kein Brüllen, kein Fluchen kam über seine Lippen oder störte seine unnachgiebige Konzentration. Für diese andauernden Tage war er in seiner eigenen Welt, eine Welt von glänzendem Metall, Schweiss, Feuer und dem eisernen Willen etwas zu schaffen, dass den Truppen des Alleinen nützen würde in den kommenden Schlachten siegreich zu sein ...

endlich am heranbrechen des 5ten Wochentages verklang das mechanische Schlagen des Hammers und eine gewaltige blitzende Rammbockspitze aus reinem Diamant lag vor ihm, ausgekühlt und ausgehärtet, zu ihrer Verwendung bereit. Müde .. und am Ende seiner Kräfte trug er die gewaltige Spitze nach draussen und sah zum ersten mal wieder bewusst, die ebenso müden Gesichter seiner 'Leidensgenossen'. Er überreichte die Spitze mit einem anerkennenden ausgelaugten Nicken, den anderen beiden ... der Aufbau konnte beginnen ...
Zuletzt geändert von Mikael Damaskus am Freitag 16. September 2011, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
Galamnor Braun
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Galamnor Braun »

Sie hatten nun alles beisammen. Alle Teile waren fertig und bis auf die letzten Platten auch alles vollständig abgekühlt und augehärtet. Mikael hatte soeben die Spitze geliefert. So standen Sie zu dritt vor den Einzelteilen des Rammbockes den der Leutnant bestellt hatte.

Der Bote den Sie Durion geschickt hatten, kam zurück und gewährte Ihnen noch einen geringen Aufschub. Dennoch entschieden die Drei sich den Rammbock schnellstens fertig zu stellen um ihn zu testen. Nicht dass es nach der Übergabe zu einer Panne kam, die nicht mehr korrigiert werden konnte.

Also machten sie sich daran die Platten an dem Gestell zu befestigen. Von unten nach oben, jeweils überlappend. Das Dach wurde ebenso gefertigt. Die vorderen Platten erwiesen sich schwieriger, da die Sehschlitze auf entsprechender Höhe sein mussten. Das Loch für die Ramme hatte er in den Platten bedacht und eine Abdeckung vorbereitet die sich von innen entfernen ließ. Ebenso wie alle anderen Platten der vorderen Abdeckung um dann den Ausfall zu starten.

Galamnor brachte zusätzlich noch innen an dem Holzgerüst Verstärkungen aus Pyrian an um das Gestell zu stützen und es zu schützen. Die Platten wogen doch schon einiges.
Galamnor Braun
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Galamnor Braun »

Marzius und Mikael hatten sich dem Pfahl zugewandt und passten das Holz der Spitze an und befestigten sie. Galamnor besserte die Befestigung der Platten aus und richtete alles entsprechend aus. Die Griffe wurden innen angebracht und befestigt. Die Verstärkungen für die Griffe des Pfahls hatte er schon vorbereitet und parat gelegt.

Sie lagen gut in der Zeit
Galamnor Braun
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Galamnor Braun »

Er fluchte... Ja, sie hatte zwar noch Zeit. Aber wie wollte der Leutnant es bewegen.
Sie hatten ihm gesagt, dass es getragen werden könne, was auch stimmte.

Aber nicht alleine von den Männern die hineinpassten.

Das Gestell selber war fertig und die Arbeiten am Pfahl waren auch so gut wie abgeschlossen. Aber sie hatten sich entschlossen das ganze auf feste Balken zu stellen an denen Räder befestigen waren. Diese wollten Sie mit Dornen und Stacheln versehen, so dass niemand sich an den Rammbock rantrauen würde. Ebenso die Vorderseite, damit niemand sich Ihnen in den Weg stellte.

Die Balken hatte Marzius schon aus Düstersee hergebracht. Die Verstärkungen hierfür wurden auch aus Pyrian gefertigt, ebenso wie die Befestigung der einfachen Deichsel. Wenn er es bewegen konnte, würde der Leutnant es auch in weiterer Entfernung einsetzen wollen. Und dies konnte er nun auch. Sie machten sich sogleich wieder ans Werk.
Marzius Windwarden

Beitrag von Marzius Windwarden »

... Räder.. Räder waren leicht zu fertigen. Man musste nur einzelne Bretter nehmen, sie auf einander abstimmen und zusägen.. und am Ende noch zurecht schleifen. Diese Bretterplatte musste am Ende nur noch mit Metallschienen zusammengenietet werden und mit einem Metallband umspannt, so dass sich das Holz nicht abnutzt. Allerdings müsse Galamnor noch Dornen fertigen.. nicht große aber so, dass das "Gefährt" auch im Matsch beweglich bleibt. Freilich.. einfacher wäre es Räder einer Kutsche zu nehmen.. oder runde Scheiben auseinem Stamm zu schneiden.. doch hätten diese einfachen Radkonstrukionen eine bedeutsame schwäche... sie würden dem hohen Gewicht nicht standhalten können und schließlich brechen.. das müsse um alles in der Welt verhindert werden. Man entschied sich für 8 Räder.. 4 an jeder Seite. Nicht all zu groß aber auch nicht all zu klein. Zuden nüssen noch Starke Seile, am besten Taue besorgtwerden, um den Rammbock in das Gestell zu hängen.. ein weiterer Vorteil! Denn man würde so weniger Kraft brauchen um ihn zu bewegen bzw. zu halten und so würden die armen Hunde die das Gerät bedienen müssen, mehr kraft für die Stoßbewegungen einsetzen können. Alles noch einmal Arbeit die nicht eingeplant waren.... aber sie lagen sehr gut in der Zeit.
Galamnor Braun
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Galamnor Braun »

Auf die von Marzius angefertigten Räder hämmerte er die Beschläge aus Pyrian. Sie hatten beschlossen bei dem Metall zu bleiben um alles einheitlich zu haben. Es ließ sich gut verarbeiten und war ausreichend vorhanden.
Die Taue hatten sie im Hafen aus der Werft entwendet als niemand hingeschaut hatte. Wahrscheinlich hatten sie mehr mitgenommen als Sie brauchten. Aber das sollte der Leutnant erklären. Darum mussten Sie sich nicht kümmern.

Der Wagen war fertig. Die Wachen der Kommandatur wurden in den Hinterhof beordert um das Gestell hinaufzuwuchten. Sie hatten alle den Befehl des Leutnant's noch in den Ohren und waren eh in den letzten Tagen an den Fenstern der Schlafsäale gewesen. Sie hatten einiges schon gesehen und viel mehr gehört. Also würde der Leutnant wohl auch eine Aussnahme machen.

Als das Gestell auf dem Wagen stand, machten die 3 Handwerker sich daran es zu befestigen und erprobten ob alles so war wir sie es sich vorstellten. Als dies alles geschehen war wuchteten sie den Rammbock hinein und befestigten die Taue am Gestell. Zum Glück hatte Marzius gute Arbeit geleistet und es hielt sowohl den Platten als auch das dem zusätzlichen Gewicht des Rammbockes stand.

Zufrieden standen sie vor Ihrer Arbeit. Dem was Sie vollbracht hatten.
Der Leutnant würde mit Ihnen zufrieden sein. Die Zeit die er Ihnen gegeben hatte war sehr knapp bemessen gewesen und doch, dennoch hatte Sie es geschafft. Sogar besser als sie es erwartet hatten.

Jetzt musste nur noch der Leutnant Bescheid bekommen und sich den Rammbock anschauen. Dann war alles erledigt.

Der Bote wurde mit der Nachricht losgeschickt und sollte an niemand anders als den Leutnant berichten.

Die drei ließen sich derweil im Gras nieder.
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Galamnor Braun
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Galamnor Braun »

Es dauerte nicht lange und den dreien fielen nach einander die Augen zu.
Der Leutnant würde Sie, wenn er in bälde auftauchen würde, schlafend vorfinden.
Gast

Beitrag von Gast »

In der Nacht wird der Leutnant sich auf den Weg hinter die Kommandantur machen, es war noch einiges zutun und für die Heerschau vorzubereiten, so hatte er nicht viel Zeit. Dort angekommen schreitet er ins Zelt hinein und sogleich mögen sich seine Augen weiten, ein leichtes Lächeln mag kurz seine Lippen zieren und ein leises "Ausgezeichnet" mag er von sich geben. Zufrieden über die Arbeit unterlässt es dann auch die Handwerker aus dem Schlaf zureisen. Er verlässt sodann auch wieder zügig den Übungsplatz.
Zuletzt geändert von Gast am Sonntag 18. September 2011, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
Galamnor Braun
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Galamnor Braun »

Er verschlief den ganzen Tag. Als er erwachte dämmerte es bereits und die anderen waren bereits verschwunden und der Rammbock stand noch so da wie sie ihn hinterlassen hatten. Also hatte der Leutnant ihn entweder schon gesehen oder noch keine Zeit gehabt. Ihm sollte es egal sein. Ihre Arbeit war getan. Er konnte sich jetzt wieder Düstersee zuwenden. Dort hatte er wegen der feigen Brandstiftung genug zu tun.
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