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Verfasst: Freitag 31. Dezember 2010, 19:05
von Nachtschatten
Eine Woche später und das Hindernis aus der verkeilten Baumstämmen war immer noch nicht beseitigt. Bei einem Ausflug zum Berchgarder Hinterland schaute ich mir grinsend die Bescherung an. Mein Auftragsgeber sollte eigentlich zufrieden sein. Zwar war das Schiff nicht gesunken, aber seit einer Woche ruhte bereits jeglicher SChiffsverkehr von und nach Berchgard. Was auch immer er davon hatte. Mit mir sollte er eigentlich soweit zufrieden sein und so würde ich mich bald auf den Weg machen und meine Belohnung einfordern.
Verfasst: Donnerstag 6. Januar 2011, 04:01
von Nachtschatten
Zwei Wochen waren nun vergangen. Im Schutze der Nacht schaute ich mir die Sache an und konnte es nicht glauben. Nicht ein mal ein Versuch wurde unternommen die Barrikade aus in sich verkeilten Holzstämmen zu entfernen.
Hatten die Adoraner und Berchgarder Schiffe erfunden die fliegen konnten?
Oder war es ihnen so scheißegal daß kein Schiff den Hafen anlaufen oder ihn verlassen konnten? Ich beschloss am nächsten Tag meinen Auftraggeber aufzusuchen und ihm meine Beobachtung mitzuteilen und natürlich meine Belohnung zu kassieren!
Verfasst: Mittwoch 12. Januar 2011, 22:51
von Rafael von Arganta
So kalt wie heute war ihm im ganzen Leben noch nicht gewesen.
Bibbernd versuchte er irgendwie wieder warm zu werden, und dazu gehörte
in Decken gehüllt sich keinen Meter mehr vom Feuer weg zu bewegen.
Die Hand die den Tee hielt, zitterte noch immer leicht, und er verfluchte das das Haus hier kein Bad hatte.
Ein heisses Bad!
Wie himmlisch war dieser Gedanke jetzt. Aber um dahin zu kommen müsste er jetzt wieder hinaus
in die Kälte, und dahin würde ihn kaum was auf der Welt noch bringen können.
Das Schlimmste an dem Ganzen jedoch war das sie keinen Erfolg gehabt hatten.
Darna hatte die Idee gehabt die Barrikade vor dem Hafen Berchgards mit Hilfe von Magie, speziell Erdelementaren zu lösen.
So war Aram Inos an dem Abend gerade Recht gekommen, und so hatten man mit ihm, für diesen Abend einen Termin ausgemacht.
Mit Teilen der Allianz und Mitgliedern des Regimentes begab man sich dann gemeinsam heute dorthin, wo die Pfähle aus dem Wasser ragten und Berchgard vom Meer abschnitt.
Sie konnten nur gewinnen wenn man gemeinsam arbeitete.
Die Elementare von unten und gleichzeitig musste man von Oben in eine andere Richtung ziehen.
Dafür mussten jedoch die mitgebrachten Seile an die Pfähle gebunden werden.
Ohne weiter nach zu denken, zog er seine Kleidung bis auf die Hose aus und stieg ins eiskalte Wasser.
Kurz war ihm als würde ihm sein Herz stillstehen, das Blut aufhören zu fließen.
Er hielt den Atem an, widerstand nur schwer dem Drang wieder hinaus zu steigen und schwamm dann einfach los.
"EIN SEIL!!!" rief er fordernd und Alyssa warf ihm das erste Seil zu, während Akarius sich langsam
auch begann aus zu ziehen um sich bereit zu machen ins Wasser zu steigen.
Mit klammen Fingern schlang Rafael das Seil um die hinteren Pfähle und schwamm dann in die Mitte
der Meeresenge und ließ sich das nächste Seil zuwerfen.
Diesmal schaffte er es jedoch nicht mehr das Seil so sicher zufangen wie zuvor.
Die Kälte nahm immer mehr zu und diesmal hätte er es wohl nicht alleine mehr geschafft das Seil zu vertauen.
Akarius war schnell bei ihm, und gemeinsam vermochten sie das Seil diesmal um die Pfähle zu binden.
Als ein weiteres Seil ihnen zugeworfen wurde, war Rafael nicht mehr im Stande dieses zu greifen. Die Finger waren von der Kälte zu steif geworden.
Erneut jedoch war ein weiterer Allianzler zur Stelle.
Domian löste ihn ab und Rafael schwamm zurück ans Ufer, wo er sich sofort an ein Feuer begab das Aram entzündet hatte.
Schnell hüllte er sich in seine trockene Kleidung umhüllte sich mit zwei Mänteln, doch das Klappern seiner Zähne ließ noch lange nicht nach.
Nach und nach kamen auch Akarius und Domian zitternd zu ihm ans Feuer, und sie versuchten alle wieder etwas warm zu werden, während Alyssa, Luca und Alexander die Seile an die Pferde banden.
Endlich war man bereit.
Aram erschuf zwei Elementare, seiner Aussage nach ein Teil aus Wasser ein Teil aus Erde und schickte jene herab ins Wasser um die Barrikade von unten her zu lösen, während sie alle sich an Land dran machten,
die Pferde beim ZIehen zu unterstützen.
Die Barrikade wankte, doch sie stürzte nicht.
Schnell waren sie mit ihren drei Pferden an die Grenze des Möglichen gestossen.
Die Barrikade hielt.
Sie hatten Alle umsonst gefroren.
Eine neue Idee musste her. Flaschenzüge waren noch eine Möglichkeit, und Rafael würde wohl Thancred direkt den Auftrag geben welche Bauen zu lassen ...
Morgen!
Heute wollte er nur noch eines.
WARM werden!
Verfasst: Dienstag 18. Januar 2011, 14:29
von Rafael von Arganta
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=53130
Rafael war froh das Bospa sich dessen annahm und als er am heutigen Tage vorbeiging waren zwei der vier bestellten Flaschenzüge bereits fertig gestellt.
"Zwei Tage noch."
So versprach der Meister mit übernächtigten Rändern unter den Augen, Rafael war sich sicher das der Mann seit Vergabe des Auftrages kaum geschlafen hatte. Um so mehr war er sich sicher das Bospa die Dringlichkeit erkannt hatte mit der man die Flaschenzüge erwartete.
Zu lange schon war der Hafen Berchgards abgesperrt, sie mussten wirklich bald handeln.
Zu gerne hätte er Meister Bospa ersteinmal zu einem Tag Schlaf verdonnert, aber er wusste das es vergebens sein würde.
Die Flaschenzüge würden bald fertig gestellt sein und dann konnte man einen neuerlichen Versuch wagen die Barriere zu lösen.