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Verfasst: Sonntag 5. April 2009, 11:42
von Rafael von Arganta
Er würde zurückkehren um es Malachai noch einmal zu erklären. Er war sich sicher das der ... Schattenmann seine Unruhe am ehesten verstehen würde.
Als würde er Selina je etwas antun. Er schüttelte den Kopf. Was glaubte man denn von ihm.
Aber nun gab es wichtigeres.
Er schlich zurück, seine Sachen waren schnell geholt. Adrian, die Gräfin informiert um dann in See zu stechen in Richtung Königststadt. Sein Vater ... nein Ador mussten erst einmal informiert werden, damit man von dort aus agieren konnte.
Rehya gab er unter deren Protesten, bei Sharina ab. Die erst einmal sichtlich große Augen bekam als sie ihn sah, aber gerne auf die Kleine acht gab, nachdem er alles erklärte.
Rehya selber schmollte sichtlich, sie wäre lieber mit gefahren. Es drängte sie danach Abenteuer zu erleben, aber dieses mal war es sichtlich besser sie würde da bleiben.
Dann machte er sich auf zum Hafen.

Die Überfahrt dauerte zwei Tage, und erst am Ende der Reise rüstete er sich, zog die Kronritterrüstung an und ging damit von Bord.
Natürlich fiel er mit dem Schlachtross auf und so brauchte er sich nicht wirklich groß an zu kündigen bei Hofe als er eintraf.
Der Rat, Ador empfingen ihn, wobei er erleichterte Blickes seines Vaters und die für einen Moment wie er glaubte leicht spöttische Blicke Herzog Eirensees auffing.
Für den Moment musterte er Eirensee genauer, und irgendwie zog sich sein Magen zusammen, bei dem Gedanken das dieser ... : er schüttelt den Kopf um den Gedanken von sich zu weisen.
Man schenkte ihm Gehör und er konnte dank Arsens und Malachais Hilfe die Verschwörung Corazons aufklären.
Corazons war der Verwalter Argantas und schien von dort aus versuchen zu wollen die Macht an sich zu reißen.

Sein Vater schien genauso bestürzt wie er selber es gewesen war.
Die Hauptsache war zwar das Ador und seine Familie nicht in Gefahr waren aber dennoch hieß es nun schnell zu handeln.
Man war erleichtert, heuchelte Mitgefühl ob der Entwicklung und wünschte ihnen Glück bei der Behebung des Übels.
Während sein Vater sich Reisefertig machte, fragten Ador und Isidor ihn noch über ihren Onkel aus, und Rafael war gerne bereit darüber Auskunft zu geben, kaum fiel Zeit habend Hudgarr, der dabei stand zu begrüssen.
Rafael erzählte noch einmal von der Gefahr in Hohenfels, und auch das Adrian in der Stadt verweilte um sie mit den anderen Rittern zu schützen versuchte, worauf Adors ich gen Hudgarr drehte und ihm befahl zurück zu kehren um auf seinen Onkel auf zu passen.
Adrian war das was von seiner Familie außer Isidor noch übrig geblieben war.
Rafael hätte Hudgar, oder die Allianz, zwar auch gerne an seiner Seite gewusst, aber ihm war Adrian ebenso wichtig. Hohenfels brauchte ihn und einen Kämpfer wie Hudgarr war dort sicherlich eine Bereicherung.
Er verabschiedete sich förmlich vom Hofe, und Rafael erklärte seinem Freund und einstiegen Schwager noch einmal genauestens von den Begebenheiten, bevor er ihm auftrug gut auf Adrian acht zu geben.
Sein Vater drängte, und Rafael seufzte auf. Ihr Schiff legte eh erst in einer Stunde ab.
So verabschiedete er sich schweren Herzen von seinem Freund und ging mit seinen Vater an Bord.

Während der Überfahrt überlegte man die Vorgehensweise, denn Corazon war über so viele Jahre ein treuer Verwalter gewesen das man sich diese Skrupellosigkeit wahrlich kaum vorstellen konnte.
Nun gut... Machthungrig war er schon immer ein wenig gewesen. Deswegen war er Verwalter. Aber er schien bislang damit zufrieden.
Solange sie auch grübelten sie vermochten keine wirkliche Erklärung zu finden. Vielleicht gefiel es ihm nicht das Rafael nun Titelträger war, oder das der Name de Arganta in von Arganta geändert worden war.
Sie konnten spekulieren soviel sie wollten, Antworten würden sie hier nicht finden, die konnte nur ihr Verwalter geben.

Die Fahrt dauerte länger als erwartet. Gegenwind, ungünstige Strömungen und beide Männer waren froh als sie ihre Insel schon von weitem sahen.
Ungeduldig rüstete sich Rafael war längst an Land, das Schlachtross nur mühsam zügelnd als sein Vater erst vom Schiff kam.
Wie vermochte er nur diese Ruhe von sich zu geben.
Rafael fragt sich das immer und immer wieder, und wusste das er niemals diesen Charakterzug seines Vaters annehmen können würde.
Gemeinsam begaben sie sich dann zu ihrer Brug. Mit großen Augen, mit großer Freude vom Volke begrüßt denen sie begegneten.
Rafael freute sich insgeheim auch seine Mutter nach so vielen Jahren wieder zu sehen, doch die Angelegenheit mit dem Verwalter ging vor.

Natürlich war man an der Burg überrascht, erfreut als sie eintrafen.
Man wollte eine Feier ausrichten, doch merkte man an, das die Freudige Überraschung wohl
durch einen schrecklichen Todesfall überschattet worden würde.
Der Verwalter, der Vogt war Tod.
Unangemessenerweise hätte er sich der Gräfin genähert, wobei zwei seiner Vertrauten Michael wohl in Schach gehalten hatten. Nach einigen Wortwechseln hätte Michael die Möglichkeit gehabt an ein Schwert zu gelangen und hatte Corazon erschlagen.
Die Beiden Vertrauten hatten fliehen können.

Sie waren also zu spät gekommen.
Hatte der Vogt wirklich aus eigen Antrieb gehandelt?
Nach einer angemessenen Begrüßung der Familie, verlangte man die Leiche zu sehen, und Corazon hatte die gleiche Tätowierung auf der Hand, wie der Mann in Hohenfels.
Rafael ordnete eine öffentliche Untersuchung an, wobei man auf eben jene Tätowierungen achten sollte.
Anfangs leitete er jene noch selber, doch zog es ihn zurück nach Hohenfels.
Die Furcht um das Leben seiner Freunde, ließen ihm keine Ruhe.
Sein Vater spürte längst schon seine Unruhe, und schließlich nahm er ihn beiseite.
„Schon gut, verabschiede dich aber bitte vorher noch von deiner Mutter!“
Rafael lächelte, umarmte seinen Vater schnell, um sich dann doch etwas schwerer von seiner Mutter und seinem Bruder zu verabschieden.
Er wollte, er musste heim.
Die Reise würde noch lange genug dauern, und er konnte nur hoffen das er noch früh genug zurück wahr.

Verfasst: Sonntag 5. April 2009, 12:30
von Hudgarr Stolzenfels
Hudgarr machte sich sofort auf den weg zum hafen nachdem ihm befohlen war zurück zureisen zu Adrian um an seiner seite Varuna zuschützen.
Am Hafen wartete schon die Gezeiten auf ihn und sie liefen sofort aus.
Hudgarr war unruhig, da diesmal der wind nicht so günstig war wie auf der hinreise und Gerimor kam erst am 5ten Tag in Sicht.