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Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2008, 14:09
von Sienara Schwarzmourne
Es war so weit, das Schiff hatte angelegt an dieser Insel des Ordens. Noch einmal blickte sie in die Ferne um die Umrisse des Vulkans in Augenschein zu nehmen bevor sie der forteilenden Deidrui an Land folgte. Unter anderen Umständen hätte sie diese neue Landschaft sicher mit mehr Interesse erkundet. Einige der hier wachsenden Pflanzen erschienen ihr einen weiteren Blick wert. Was dachte sie jetzt an Pflanzen? Als wenn nichts Wichtigeres anstehen würde als die möglichen Wirkungen einer neuen Gattung zu erforschen. Ihr sinnieren wurde jäh unterbrochen als sie gegen die vor ihr laufende Deidrui stieß.
„Dort vorne ist es.“ hörte sie Deidrui sagen. Nun erblickte auch sie das schmiedeeisene Tor in ihrer Nähe. Wachsamer folgte sie Deidrui zur Tür des Gebäudes während Cuno und Malachai noch den Hof sicherten. Die leise gesprochenen Worte der Gefährtin, das hier etwas nicht stimme, es sei zu ruhig, ließen ihr eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Die beiden wollten schon durch die Tür als sich Malachai an ihnen vorbei drängelte um ihnen voran zu gehen.
Welch ein Anblick bot diese große Halle mit den vier Statuen in jeder Ecke. Unzählige Türen ließen sich hier öffnen und auch einige Gänge glaubte sie zu erkennen. Noch bevor Deidrui ihnen den richtigen Weg weisen konnte kam Malachai auf sie zu um ihre Hand zu nehmen und ihr in die Augen zu blicken. Ein weiteres Schaudern überkam sie in diesem Moment, was wohl weder mit dieser imposanten Halle des Tempels noch seinen folgenden warnenden Worten zutun hatte. Während sie sich noch fassen musste rüstete Malachai sich mit 2 Klingen aus und ging einige Schritte voran.
„Welcher Gang Deidrui?“ waren die letzten Worte die sie von ihm vernahm bevor ein verhängnisvolles Klacken die Stille in dieser Halle jäh unterbrach. Wände wuchsen aus dem Boden und aus den Seitenwänden des Tempels, eine direkt vor ihr. Mit grausamer Geschwindigkeit bohrte sie sich zwischen ihr und dem Liebsten, nahmen ihr die Sicht auf ihn. Wie gelähmt starrte sie auf die Wand bevor sie sich nach den beiden Anderen umsah. Deidrui schrie noch seinen Namen und dann war Stille. Cuno stand am Eingang und überblickte die Lage, Deidrui um einiges aufgeregter sprach abermals leise „Lasst mich nicht alleine“. Diese Worte ließen sie wieder zu Verstand kommen. Sie mussten ihn suchen, mussten all dem ein Ende setzen. Langsam folgten Cuno und sie der vorangehenden Deidrui. Die Freundin kannte den Weg, sie musste ihn einfach kennen. Es brachte nichts wenn sie jetzt kopflos davon eilen würden um den verlorenen Gefährten zu suchen. Sie wollte schon sagen dass sie dicht beisammen bleiben sollten als Deidrui durch einen Torbogen schritt und abermals das grausame Knirschen von sich bewegenen Wänden ertönte. Verschlossen, viel zu schnell als das man noch hätte reagieren können verschwand auch Deidrui hinter dicken Mauern. „Deidrui!“ hörte sie Cuno schreien während er auf die Mauer zulief und auf sie einhieb. In diesem Moment wusste sie nicht was sie mehr entsetzen sollte…das sie abermals einen Gefährten verloren hatten oder das sie mit Cuno alleine vor dieser Mauer stand. Sie hielt ihn durchaus für fähig sie mit seinem Bogen über den Haufen zu schießen… dem Ersten den er sah die Schuld dafür gebend. Rasch griff sie nach ihrer Waffe während sie rückwärts den Gang den sie gekommen waren zurück lief.
„Wir müssen jetzt ganz ruhig bleiben Cuno. Lass uns überlegen welcher Gang zu nehmen ist um die Beiden zu finden.“ Mit dem Rücken stieß sie gegen eine in einer Nische eingelassene Statue und im nächsten Moment schien sich der Boden unter ihr in Bewegung zu setzen. Halt suchend klammerte sie sich an die steinerne Büste bis der Grund unter ihr zum Stillstand kam. Ein anderer Gang, dunkel und nichts Gutes ahnen lassend. Wo war Cuno? „Oh bitte nein!“ Ängstlich rief sie die drei Gefährten. Ihr anfänglicher Mut hatte sich spontan in Luft aufgelöst. Tief durchatmend versuchte sie ihr heftig schlagendes Herz zu beruhigen bevor sie sich im Dunkel zu orientieren versuchte. Dort zu ihrer Linken konnte man schwach das Flackern einer Kerze erkennen. Ihre Klinge fest in den Hand haltend ging sie auf das Licht zu, langsam und geräuschlos betrat sie einen Raum den man unschwer als Bibliothek erkennen konnte. In mitten all dieser Regale mit Büchern stand ein kunstvoll verzierter Schreibtisch und an ihm saß er, Malachai. Tief gebeugt über einem Buch.
Diese Erleichterung! Noch nie war sie so froh ihn zu sehen wie in diesem Moment. Sie wollte schon zu ihm eilen um sich in seine Arme zu werfen als die kalt gesprochenen Worte von ihm sie abrupt innehalten ließ. „Na mein Schatz, komm zu mir, dann können wir gemeinsam dieses Buch lesen.“ Mein Schatz? Wann hatte er sie jemals so genannt? Und lesen? Er würde doch niemals seelenruhig hier sitzen und ein Buch lesen während seine Gefährten, während sie, in diesem Tempel umher irrten. Er würde alles daran setzen sie zu finden. Sollte sie auch nur noch einen Zweifel hegen das es sich bei diesem Mann nicht um Malachai handelte dann verflog er in dem Moment, an dem er den Kopf hob und zu ihr blickte. Diese kalt leuchtenden Augen, der Glanz in ihnen war nicht normal, das konnte sie spüren. Ihre Klinge im Anschlag wich sie langsam zurück zur Tür. Ein lauter Knall und der Aufprall ihres Rückens an die auf einmal verschlossene Tür ließen ihre Bewegung ins stocken geraten. Mit der freien Hand tastete sie nach der Klinke um im nächsten Moment die Gewissheit zu haben. Verschlossen! Der Rückweg war ihr verschlossen! Lächelnd erhob sich der Mann, oder nein, Gestalltenwandler? Dämon? Sie kannte sich in diesen Dingen nicht aus. Auf jeden Fall hatte die Erscheinung vor ihr genau die Gestallt angenommen die sie jetzt am liebsten gesehen hätte. Malachai.
Langsam ging er um den Schreibtisch herum, Schritt für Schritt näherte er sich ihr. „Was ist los Liebste, fürchtest du dich vor mir? Warum kommst du nicht zu mir?“ Hektisch ließ sie ihren Blick von einer Zimmerecke zur Nächsten schweifen. Zwei offene Türen befanden sich hinter diesem Schreibtisch. Auf jeder Seite eine. Sie musste nur zu einer dieser Türen gelangen. Vor Schreck wie erstarrt, nicht fähig sich zu bewegen sah sie dem sich nähernden Dämonen entgegen. Welch grausame Tücke sich genau in den Menschen zu verwandeln, den sie sich am meisten herbei sehnte. Nun erhob er seine Hand, einladend ihr entgegen gestreckt kam er weiter auf sie zu. Kurz bevor er sie erreicht hatte viel die Starre von ihr ab. Sie musste hier weg! Und zwar schnell. Sie hatte keine Ahnung wie man einen Dämonen im Kampf besiegen konnte, wusste nicht einmal ob sie dazu die nötigen Kräfte besaß. Sie sah ihn schon triumphierend lächeln bevor sie plötzlich unter seinem erhobenen Arm hindurch tauchte. Blind schlug sie im Laufen mit ihrer Klinge hinter sich und nur das unmenschliche aufheulen des Dämonen zeigte ihr, das sie ihn wohl getroffen hatte. Mit einer Geschwindigkeit die sie sich selber nicht zugetraut hätte erreichte sie eine der Türen nur um zu sehen, das sie sich vor ihrer Nase verschloss. Entsetzt wirbelte sie herum um sich erneut dem Dämonen gegenüber zu sehen.
„Zeigt das Kätzchen Krallen? Überaus amüsant aber völlig sinnlos“ vernahm sie seine Worte. Sie hatte ihn mit ihrem Schwertgefuchtel nur wenig beeindruckt. Und von einer Wunde an ihm war auch nichts zu erkennen. Lachend kam er auf sie zu, immer weiter. Und ihr blieb nichts anderes als sich an der Wand entlang zu bewegen, immer weiter in die Ecke. „Wehr dich doch nicht Liebste, es hat doch keinen Sinn. Am Ende wirst du tot in meinen Armen liegen. Mach es dir leicht und komm einfach zu mir!“ Dieser Hohn in seinen Worten, er verspottete sie. Hass machte sich in ihr breit, dieser stärkende Hass. Verdammt noch mal, sie war ein Schatten! Wieso nutze sie das nicht. Warum stand sie ihm hier gegenüber und versuchte in einem lächerlichen Kampf ihn zu besiegen. Mit einem Satz überwand sie die noch kurze Distanz zur unbeleuchteten Zimmerecke und verschmolz, unter aufbringen ihrer ganzen Kraft, im Dunkel des Schattens. Sie hatte so etwas bisher nur einmal getan und war sich im ersten Moment nicht sicher ob es ihr auch gelungen war. Regungs- und atemlos stand sie dort und blickte dem Dämonen entgegen. „Was ist das für ein Spielchen Liebste? Komm raus und zeig dich!“ Diese knurrenden Worte zeigten ihr, dass er sie nicht sah. Dem Himmel sei Dank! Geräuschlos trat sie aus der Ecke raus um ihn zu umrunden. Am Schreibtisch vorbei warf sie einen Blick zurück über ihre Schulter. Dort stand der Dämon und schlug um sich. Suchte mit jedem Hieb, der sie sicher quer durchs Zimmer befördert hätte, nach ihr. „Komm raus, du entkommst mir doch eh nicht!“ Immer weiter trat sie der noch geöffneten Tür entgegen, sie traute sich kaum zu atmen. Sie hatte es geschafft! Sie war im Gedanken schon dabei die Tür hinter sich zu schließen als sie auf der Türschwelle mit etwas zusammen prallte….
Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2008, 18:31
von Cedric Steinbeis
bitte löschen falscher post
Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2008, 18:36
von Cuno Tyranis
Grade noch waren sie bei einander gewesen,dann war auf einmal Malachai verschwunden. Sie gingen weiter bis sie die Wohnräume erreichten. Als Deidrui einen Torbogen durchschritt verschließt jener sich plötzlich hinter ihr. Eine Mauer ....verzweifelt schlug Cuno dagegen um sie einzureissen...nichts. Wütend schrie er seinen Schmerz und Hass heraus. Als er Sienara´s Stimme vernahm das er sich doch erstmal beruhigen sollte und sie zusammen nachdenken sollten,schaute er sie einen Moment lang mit kalter Wut an . Jedoch kam ihm in den Sinn das ihr Liebster auch schon irgendwo da unten verschollen war. Cuno rief sich zur Ordnung und dämmte seine Wut ein vorerst.
Grade als er sich auf Sienara zu bewegte stieß jene an eine Statue und wie auch immer tat sich unter ihr der Boden auf und auch sie war verschwunden.....
NA PRIMA .......
Unschlüssig in welche Richtung er gehen sollte blickte er sich um,vermutlich ist es egal welchen Gang ich nehme sprach er zu sich selbst . Er zog seinen Kris und machte sich auf die Suche nach....ja nach wem oder was eigentlich? Im Idealfall würde er ja einen der anderen finden ,aber irgendwie glaubte Cuno nicht daran. Dann war der Gang zu Ende und er stand vor einer Tür,einen Moment zögerte er dann trat er forsch ein.
Er schluckte als ihm bewusst wurde wo er sich befand.
Deidrui räkelte sich auf dem gemeinsamen Bett in ihrem knappen Nachthemd. Er blickte kurz durch den Raum,kein Zweifel das war ihr Schlafzimmer.
Na komm zu mir Liebster worauf wartest DU, lass uns Spaß haben wie sonst auch immer.
Begehrend wanderte Cuno´s Blick über ihren Körper ,dann erreichte er ihre Augen in den er so gern versank. Moment das waren nicht ihre Augen kalt und grausam blickten sie zu ihm hinüber. Abschätzend beobachtete Cuno diese Deidrui...langsam umkreiste er das Bett den Kris fester greifend. Fast aus dem Stand sprang er auf Deidrui zu um sie anzugreifen. Dort angekommen waren sowohl sie als auch das Bett verschwunden ,ein Loch im Boden tat sich auf . Cuno stürzte und fiel tief und tiefer, dann krachte er mit einem Ruck auf den Boden. Sein Oberkörper war zwischen irgendetwas eingeklemmt und in seinen Oberschenkel bohrte sich ein Spieß der am Boden befestigt war. Mark erschütternd schrie er auf vor Schmerzen, dann wurde ihm schwarz vor Augen. Als er wieder erwachte,wieviel Zeit vergangen war konnte er nicht sagen sag er sich um und sondierte seine Lage. Der Spieß steckte noch immer in seinem Bein,er konnte von Glück sagen des es ihn nur dort erwischt hatte. Als er erkannte das der ganze Boden mit derartigen Spießen übersät war,nur mit Glück war er jenen entkommen. War es wirklich Glück oder Berechnung???
So lag er eine Weile an Ort und Stelle mit sich ringend was er tun solle. Ich muss sie finden und retten murmelt er vor sich hin. Jenes wurde von einem kalten gefühllosem Lachen beantwortet.
DU WIRST SIE NIE FINDEN KEHRE UM UND VERLASSE DIE INSEL, ANSONSTEN WIRST DU HIER DEINEN TOD FINDEN CUNO......
Lieber sterbe ich hier als ohne sie zu leben, der der sterben wird bist du Anifel das schwöre ich DIR!!!!
Cuno biss die Zähne zusammen und zog sein Bein mit einem Ruck von jenem Spieß,sofort wurde es wieder dunkel um ihn herum. Später als er wieder bei sich war riss er seine Gewand kaputt und Band die Wunde ab. Hastig suchte er in seiner Gürteltasche nach einer der Flaschen die er sich bei den Drachenfels besorgt hatte. Regelrecht stürzte er de Trank hinunter,fast augenblicklich verschwanden die Schmerzen. Mühsam quälte er sich nun auf die Beine schwankend stand er eine Weile da . Die schmerzen konnte jener Trank wohl lindern aber nicht seinen Blutverlust. Cuno suchte nach irgendetwas auf das er sich stützen könne . Irgendwann fand er in einer Ecke einen Speer rostig zwar aber mit irgendwelchen seltsamen Zeichen versehen. Dies beachtete er jedoch nicht weiter und er humpelte suchend durch die Gänge sich auf jenen rostigen Speer stützend. Immer wieder rief er nach seinen „Gefährten „ Deidruiiiii......Sienara..... Malachai.....
Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2008, 19:32
von Malachai Schwarzmourne
Der Zusammenprall liess Sienara fast nach hinten stürzen, als ein blutverschmierter Arm nach ihr Griff und Sie festhielt. Sie öffnete sofort die Augen, sie weiteten sich, als Sie in das ebenso blutverschmierte Gesicht Malachai´s blickte, dessen rechter Arm erhoben war mit seiner Klinge. Er holte aus, Sie schloß die Augen, doch anstatt den erhoften Schlag, zog Er Sie zu sich ran, hielt Sie im Arme, während etwas die Luft durchschnitt und man das Treffen von Metall auf lebendes Gewebe vernahm, gefolgt von einen Glucksen und stöhnen.
Dann drückte er Sie leicht zur Seite und lief los. Sienara öffnete die Augen, schaute ihm nach, wie er zwei weitere Klingen zog und auf den Dämon stürzte, der seine Hände am Halse packen hatte, wo die Klinge steckte, die Malachai auf ihn geworfen hatte.
Er war fast tot, doch das reichte ihm nicht...er musste es gänzlichst töten, keine Chance irgendeiner Regeneration geben.
Er stach mit einer Klinge ins Herz, der Dämon verlor langsam die Gestalt seines Mörders und fiel auf die Knie, dann zog Malachai die Klinge aus dem Hals, drehte sich einmal und schnitt damit dem Dämon den Kopf ab, welcher einige Meter entfernt auf den Boden aufprallte, fast zeitgleich mit dem toten Körper.
Malachai atmete schwer, wieder spuckte er Blut aus und krümte sich. Seine Hand fasste sich an seine Wunde. Es schmerzte so sehr, dieses brennen, doch er musste es unterdrücken, durfte sich diesem Wahn nicht geben und musste weiter kämpfen.
Tief atmete er einmal ein, wischte sich das Blut aus dem Gesicht und erhebte sich.
Er schaute sich um, eine Bibliothek...vollgestopft mit Büchern.
Es reichte nur der Blick auf ein Regal:
-Arkadium der dunklen Mächte
-Nos demonicus fatale
Diese Titel...es waren die verbotenen Lektüren jener, die das Böse heraufbeschworen.
Er nahm sich eine Fackel von der Wand, Sienaras Blick sagten mehr als tausend Worte...Angst, um Malachai...der Schreck...doch auch erleichterung.
Er nickte nur knapp, dann schmiss er die Fackel auf eines der Regale.
Die Bücher fingen sofort Feuer, ein aufheulen, wie als würden jene schreien, sich winden und das Böse und Dunkle, was in ihnen hauste, bei lebendigen Leibe verbrennen.
Er kam langsam, ein wenig schleifend zu Sienara, nahm Sie fest in den Arm.
Sie war da, Sie lebte...welch tapfere Frau, welch starker Schatten. Er gab ihr einen leichten Kuss auf den Kopf, atmete erleichtert auf, dann nahm er Wortlos ihre Hand und führte Sie mit sich.
Es war dennoch nicht vorbei...Deidrui fehlte...ebenso wie Cuno. Sie wurden alle getrennt und dieser Dämon und die Beschwörerin lebten noch.
Sie gingen einen langen Tunnel entlang, er schien so endlos in die Dunkelheit zu gehen.
Malachai hielt weiter ihre Hand, drückte Sie ganz nah an sich, wollte nicht noch einmal etwas zwischen Sie kommen lassen.
Ein stöhnen war zu vernehmen, Er hob die Hand und zog langsam die zweite Klinge hervor. Das aufschlagen von Holz auf den Boden, wie ein Spazierstock, doch langsam, schmächlich, kraftlos kam näher und die Fackeln um die Ecke verrieten einen langen Schatten.
Malachai stellte sich an den Rand, ein letzter Blick auf Sienara, dann als eben jener Stock die Ecke erreichte, packte er um jene und riss das Geschöpf an sich, die Klinge sofort auf den Hals eines Mannes gerichtet, der ebenso die Klinge auf ihn richtete.
Er schaute in Cuno´s Gesicht, erst lag unsicherheit in jenen, dann starrte er tief in die Augen. Er fixierte ihn, während er leise und kaum atmete und die Schweißperlen seiner Stirn hinunterrollten. Cuno schien ebenso ratlos, verhielt sich aber ruhig. Und er began wieder, schien aus seinen Gedanken zu lesen, sein Blick starr...für ihn schienen Stunden zu vergehen, für die Welt nur der Bruchteil einer Sekunde und er erkannte, dass es Cunos Augen war.
Er half ihm hoch, bemerkte das abgebundene Bein.
"Schön zu sehen, dass es dir nicht besser geht.", entgegnete Malachai schmunzelnd, dessen ganze Kleidung übersät von Blut war und viele Schürfwunden und Schrammen seine freie Haut zierten.
"Wir müssen weiter...Deidrui ist immer noch weg."
Ehe er diesen Satz überhaupt ausgesprochen hatte, ging Cuno schon weiter. Malachai folgte ihm, Sienaras Hand wieder nehmend. Er wusste, dass Cuno körperlichen Schmerz fühlte, wusste, dass diese große Wunde sicherlich an seinem Verstand zerrte. Doch er wusste auch, dass er keine Zeit verlieren wollte, Deidrui finden, so schnell es geht und das heilen der Wunde nebensächlich war. So wie Malachai es empfand, als er nach Sienara suchte.
Es blieb nur noch ein Gang übrig, aus dem einen kamen Malachai und Sienara, aus dem anderen Cuno und nach einigen Schritten und mehreren Abzweigungen standen Sie vor einem Tor, versiegelt mit dunklen Runen, die nur Unheil dahinter verkündeten und jeden Eindringling davor warnten, diese Tore zu öffnen und unerlaubt hineinzugehen.
Es musste nicht viel gesagt werden, hier hinter hauste die Dame des Anwesens und ihr mächtiges Ungetier. Malachai zog seine Klingen, Cuno hielt seine Bereit und auch Sienara nahm sich ihre Waffe zur Hand. Er drehte sich um, ein Blick reichte um Sie an das Versprechen zu erinnern. Er bereute nun, dass er Sie mied auf dem Schiff, dass er es für richtig hielt, der Schattenlord zu sein und so zu handeln, sich so sehr auf diesen Kampf vorzubereiten und Sie kaum ansah. Er hätte Sie verlieren können, das wurde ihm bewusst und er hätte es sich nie verziehen, wenn Sie so auseinander gegangen wären, er, so kühl...obwohl er so viele Gefühle für Sie empfand. Seine Augen waren ruhig...und auch ängstlich...nicht vor dem Gegner, nein, er war sich seiner sicher, sondern davor, was passieren kann, wenn er nicht aufpasst, wenn das Monster sie erwischen würde, Sie...er dachte nicht weiter, schloß die Augen und wandte sich dem Tor zu, dass er mit einem gezielten Tritt aufbrach.
Es war nun soweit, der Kampf würde beginnen und es gäbe hierbei kein Unentschieden.
Sie würden Deidrui helfen, würden ihr beistehen und bis zum letzten die Klingen erheben, um das Böse von ihr fern zu halten.
Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2008, 21:56
von Deidrui
"Schau mich an mein Kind." Deidrui hob den Kopf und blickte zu Morad.
Sie sah deutlich älter aus, als in ihren Erinnerungen. Sie saß dort auf einer Art Thronsessel, ihr Lieblingssessel, der früher mal in ihrem Schlafgemach stand. Diesen grausamen Zug hatte sie immernoch im Gesicht, ihre Augen funkelten abwertend. Morad wie eh und je. Hinter ihr stand Anifel, noch immer in Cunos Gestalt.
"Du siehst gut aus. Bist kräftiger geworden." Sie spürte Morads Blick, der ihren Körper musterte. "Warum hast du dummes Ding dir die Haare abgesäbelt?" Morad schüttelte den Kopf, um ihre Lippen aber spielte ein Lächeln. "Wie Anifel sagte, du lernst einfach nicht dazu. Oh Deidrui, du hättest nicht anfangen sollen selbst zu leben. Warum gibst du dein Leben in die Hände eines Mannes? Warum machst du dich von ihm abhängig? Ich dachte ich hätte dich alles gelehrt, nun da habe ich mich getäuscht. Du hast mich getäuscht." Cuno räusperte sich. Morad winkte ab. "Ja ja, du hast uns getäuscht." Sie betonte das Wort uns, verdrehte dabei die Augen.
Dann legte sie die Fingerspitzen aneinander und fixierte wieder ihre Ziehtochter. "Steh auf und hock da nicht so rum." meinte sie barsch.
Ein honigsüßes Lächeln erschien in ihrem Gesicht. Wie abstrus das bei ihr wirkte. "Mein Kind, komm doch endlich zu dir. Deine Gefährten sind alle tot. Also zier dich nicht so, du bist sie los und kannst deine neue Aufgabe antreten." Deidruis Augen weiteten sich, sie zog ihr Schwert und richtete es direkt auf Morad. ´Warum ist es bloß so schwer?` In ihrem Kopf erklang ein dämonisches Lachen. ´Hab ich es dir nicht immer gesagt?`
"Du weißt genau, wenn du mich tötest, wird er dich mitnehmen." Sie deutete auf Anifel. "Aber was hälst du davon, wenn er davon abstand nimmt?" Deidruis Gesicht zeigte Skepsis. "Wenn er stattdessen an deiner Seite bleibt, so wie er es seit vielen vielen Jahren an meiner war? Und leg endlich das verdammte Schwert weg, du wirst dir eher selber damit weh tun, als jemanden anderen." Sie lachte gehässig auf. Deidrui senkte ihre Klinge. "Was willst du von mir? Ihr beide hättet mich längst töten können, also was wollt ihr?" Ein gelangweiltes Seufzen vernahm sie in ihrem Kopf. ´Wie oft soll ich es dir sagen, dich!` Deidrui schüttelte verwirrt den Kopf, dann schrie sie: "Was denn verdammt, was denn genau?"
"Beherrsche dich gefälligst!" Morad war sichtlich bemüht ruhig zu bleiben, dann setzte sie wieder ein Lächeln auf. "Mein liebstes Kind..." "Ich bin nicht dein Kind." schrie es aus Deidrui heraus. "Ich hasse dich aus tiefstem Herzen für all das, was du mir angetan hast." Sie schaut Morad direkt dabei an. Diese hob die Augenbrauen und klatschte dann in die Hände. "Na umso besser, dann können wir gleich beginnen."
Deidrui konnte nicht glauben, was sie da hörte. Die Alte ist wirklich verrückt.
"Anifel, los schnapp sie dir." Mit wenigen Schritten stand er vor ihr. Sie hob schnell die Klinge. ´Komm mir zu nahe und ich schwöre dir, ich ramme sie dir in den Bauch.` Er lachte. ´Schätzelein, ich bin doch dein Cuno... .`Er macht sich lustig..... .
Die Klinge zitterte vor Wut, Deidrui lief rot an, sie hob das Schwert noch etwas höher und stob nach vorn.
Sie dachte ihr Arm würde abbrechen. Sie kam zu hoch und striff die untere Rippe, aber sie steckte es so tief sie konnte. Gekämpft hatte sie bisher noch nie gegen Dämonen, sie hatte keine Ahnung. Den rechten Arm haltend ging sie ein paar Schritte rückwärts, wartend, dass Anifel wohl erstmal zu Boden gehen würde. Aber dieser lachte nur laut, ja er lachte laut, nicht in ihrem Kopf, zog ihr Schwert raus und schmiss es zu Boden. Deidrui war nun vollends verwirrt. Was war los? Warum stand er noch? Bevor sie weiterdenken konnte packte Anifel sie an ihren Schultern, mit eisernem Griff. Er schubste sie vorwärts, hinein in das weiße Pentagramm, welches im Boden eingelassen war. Lachend erhob sich Morad. "Es ist immer eine Freude euch beiden zuzusehen." Langsam kam sie auf die beiden zu. War sie schon immer so klein? Vor Deidrui blieb sie stehen, sie reichte ihr bis ans Kinn. Dieses packte sie dann und zwang ihre Ziehtochter sie anzusehen.
"Nun kommen wir endlich zu dem eigentlichen." Sie blickte kurz zur schweren Tür. "Nun mein Kind, ich will ehrlich sein zu dir, ich werde diesen Tag nicht überleben." Deidruis Puls raste. "Aber.......... ."
Sie holte einen runenverzierten Dolch hervor und hielt ihn ihr vors Gesicht. Schreckensweite Augen sahen sie an. Oh wie Morad es liebte, wenn die Mädchen sie fürchteten. Ein wohliger Schauer überkam sie jedesmal. "....... du wirst meinen Platz übernehmen." "Neeeiiiiiiiinnnnnn." Deidrui zappelte, aber Anifel verstärkte den Griff. Tränen traten in ihre Augen. "Du mußt nicht weinen mein Kind, es wird schnell gehen." kam es sarkastisch. "Anifel, los ihre Hand."
Er zwang sie die Hand auszustrecken, die Handfläche nach oben. ´Du läßt dich von der Alten rumkommandieren?` Sie sah ihre letzte Change darin, ihn vielleicht gegen Morad aufzuwiegeln. ´Wer sagt denn, dass sie mich kommandiert? Sie ist alt und senil.` Er lachte böse. Wieder versuchte sie sich zu entziehen. "Nein, ich will aber nicht. HHHiiilllfffffeeeeeee!" Er drückte sie auf die Knie, hielt ihr dann den Mund zu.
Morad nahm den Dolch und stach damit in Deidruis Handfläche. "Aarghh.", kam es stumpf. Das Gleiche tat sie bei sich, dann legte sie ihre Hand auf Deidruis. Diese merkte sofort, wie es zu kribbeln begann. Erst in der Hand, dann im Arm. Es war als kroch etwas durch ihre Venen, direkt in Richtung Herz. Morad ließ von ihr ab. Auch Anifel zog sich zurück hinter den Thronsessel. Er beobachtete nun grinsend die Szenerie.
Deidrui pumpte. Sie war wütend, über sich, ihre Unfähigkeit, über ihre Gefährten, wo verdammt waren sie? Sie haben versprochen sie zu schützen, nun war es zu spät. Ihr Blut war vergiftet mit der bösen Macht Morads...... .
Sie ballte die Fäuste. Sie wußte sie stirbt heute? Dann soll sie das sofort. Blind vor Wut und Hass, stand sie auf, griff das Schwert vom Boden, ´Es ist auf einmal so leicht?!` und stürmte auf Morad drauf zu. Diese lachte nur. Sie lachte sie aus..... .
Seitlich ausgeholt hieb Deidrui auf Morads Hals. Und nochmal und noch ein drittes Mal. Dann endlich rollte dieser mit dem immernoch lachenden Gesicht vor Anifels Füße. Der Körper aber sackte vor ihr zusammen.
Ihr Blick ging gen Anifel, der süffisant grinste.
In dem Moment, als Malachai die Tür auftrat, sackte Deidrui auf die Knie. Das blutige Schwert fallen lassend, direkt neben Morads Körper. "Mein Herz...... ."
Als sie wahrnimmt, wer durch die Tür kommt, zeigt sie mit gesenktem Kopf gen Dämon und sagt so laut sie kann: "Tötet ihn!!!!!!"
Verfasst: Dienstag 2. Dezember 2008, 22:21
von Malachai Schwarzmourne
Malachai ging festen Schrittes weiter, die Klingen leicht über den Boden schleifend, die Arme nach hinten ausgestreckt.
"Cuno, kümmer dich um deine liebste...den Dämon übernehme ich."
Er lächelt, endlich, nur noch dieses Monstrum, dann könnten Sie heimreisen und Sienara drohe keine Gefahr mehr.
Der Dämon grinste süffisant, die Arme verschrenkt.
"Einfacher Mensch, denkst du, du könntest mich vernichten? Sieh dich an, dein Körper ist voller Wunden, du kippst ja beim erheben deiner Waffe schon um."
Ein lautes lachen ging von Anifel aus, doch Malachai schritt nur weiter. Sein Augenmerk fiel auf den toten Körper Morads, ihm missfiel dieser Anblick, doch der Tot der Beschwörerin war ein wichtiger Schritt zum Sieg, den nur Deidrui ausführen konnte.
Er blieb stehen, aprubt, nur wenige Meter von Anifel zurück.
"Du unterschätzt mich Dämon, meine Kräfte habe ich mir extra für dich aufgehoben, das Beste zum Schluß wie es so schön heisst."
Er senkt kurz den Kopf, seine Kaputze gleite darüber und als er wieder aufschaut, ist nur diese gähnende Leere zu sehen.
Er hebt die Schwerter, die Wut, der Zorn, die Angst um Sienara, die er in den letzten Stunden gespürt hatte, sie schnürrte ihn zu, sie verband sich miteinander. Er fühlte keinen Schmerz, nein, er fühlte Macht, durch seine Adern fliessen. Er wusste, er durfte es nicht nutzen, doch er musste, er musste sich sicher sein.
Er hörte einen Schritt.
"Sienara, bleib an der Tür.", schrie er, ohne Sie anzusehen. Sie durfte das nicht sehen, nein.
Er verschrenkte seine Arme nach vorne, blickte hinab, schwarze Blutsvenen. Er verfällt dieser Macht, doch er brauchte Sie...er musste aufpassen, durfte nicht zuviel...nur soviel, wie nötig, ein letztes mal.
"Ach wie niedlich...deine kleine Freundin...es wird mich köstlich amüsieren, mich an ihr zu vergreifen, sie leiden zu lassen, mich an ihren Schreien und dem flehen nach dem Tode zu ergötzen."
Der Dämon lachte wieder, dies war der Punkt, Malachai hielt seine Gedanken nicht zurück, sah, was Anifel meinte, wie Sienara starb. Die Wut erreichte seinen Höhepunkt, das schwarze Blut durchströmte nun seinen Körper. Er merkte, wie seine Sicht anders wurde, wie er nur diesen Dämon sah, langsam, vor sich hinschwirrend. Die Stimmen wurden verzogen um ihn herum, nur der Gegner, nur der Gegner...mehr sah er nicht.
"Das habe ich erwartet, dass du dich damit rühmst Dämon."
Anifel kam gar nicht dazu, ein erstauntes Gesicht zu machen, als der Schattenlord nach vorne stürmte, wie ein Alder auf die Ratte, schnell, präsize, rammte er die Klinge in den Bauch des Dämons.
Er torkelte zurück, riss sich die Klinge aus dem Bauch. Wut zeichnete sich auf seinen Gesicht, er veränderte sich, er verlor die Gestalt Cunos und zeigte sein wahres, dämonisches Gesicht.
"Stirb Mensch.", er stürmte vor, wollte ausholen, schlug zu, doch durchstreifte seine Hand nur den Umhang des Schattenlords, welcher dann hinter ihm stand und zwei weitere Schwerter durch den Rücken rammte.
Wieder taumelte der Dämon vor, drehte sich zu ihm um.
"Wie...?"
Malachai kam langsam auf ihm zu, die letzte Klinge ziehend, stand nur wenige Zentimeter vor ihm.
"Schatten...", hauchte der Dämon leise, so dass nur Malachai es vernahm.
"Falsch Dämon...Schattenlord.", hauchte dieser ebenso zurück.
Der Dämon riss die Augen auf, das schwarze Blut in Malachais Körper war nicht zu zügeln, die Lust, seinen Gegenüber zu töten, zu demonstrieren, wie stark seine Macht war, drängte ihn, weiter zu machen, dem Gegner mehr Schaden zuzufügen. Malachai gefiel der Gedanke, dieses Monstrum zu quälen, es zu zeigen, wie schwächlich es war. Doch dann fiel sein Blick auf Sienara, die weiter am Türrahmen stand. Sein Blick wurde wieder klarer, sein Verstand gebot ihm, den Dämon nun zu töten, von der Macht abzulassen, dieser nicht zu verfallen.
Er schloss die Augen, er wehrte sich, das schwarze Blut, er merkte, wie es zurück ging, wie sein Körper schwächer wurde...doch vorher.
Malachai drehte sich einmal schnell im Kreis, mit einer Hand dem Dämon seinen umhang entreissend, mit der anderen das Schwert führend, was dem Dämon dann den Kopf abtrennte, ein sauberer Schnitt, der Dämon fiel sofort zu Boden...Tot.
Malachai stand dann, liess seine Arme sinken und sackte auf die Knie. Er röchelte, atmete schwer, sein Körper war wieder der verletzte, fast tote Körper. Die Kraft des schwarzen Blutes war gewichen, der Geschmack der Macht vergangen.
Er öffnete leicht ein Auge, zu Sienara blickend, lächelte, ehe er dann nach vorne kippte und das bewusstsein verlor.
Er würde sich schonen müssen, Schlaf nachholen und irgendwann auf dem Schiff wieder erwachen.
Verfasst: Mittwoch 3. Dezember 2008, 17:15
von Cuno Tyranis
Cuno humpelte so schnell es ging zu Deidrui und kniete sich zu ihr hin. Schmerz schoss durch sein Bein und er verzog sein Gesicht. Er blickte zu Ihr und dann zum Kadaver von Morad,schweigend saß er bei ihr nicht wissend ob und war sagen sollte. Er nahm Deidrui´s Hand und entdeckte die Wunde in jener,nicht weiter darüber nachdenkend träufelte er ein Wundmittel darauf und riss sich ein weiteres Stück Stoff ab um sie notdürftig zu verbinden.
Du hast es geschafft Liebste sie ist tot und wird dich nie mehr heimsuchen,angespannt beobachtete Cuno Malchai der sich dem Dämonen stellte.
Es schien ihm als würden die beiden reden und es wäre ein harmloses hin und her,als er dann plötzlich auf den Dämon los stürmte erstarrte Cuno einen Moment. Kurz darauf rammte Malachai sein Schwert in den Bauch seines Gegners,als wäre es die einfachste Sache der Welt,zumindest erschien es ihm so.
Er ist tot Liebste ,Anifel ist tot Malachai hat ihn getötet wie auch immer er das angestellt hat.... Wir sollten die Insel verlassen ich will hier nur weg. Cuno blickte sich zu Sienara und Malachai um und erblickte jenen am Boden liegend scheinbar bewusstlos. Wie es aussieht brauchen wir ein Transportmittel ,weißt du ob es hier einen Wagen oder zumindest Pferde gibt Deidrui? So rechte Freude über ihren Sieg wollte jedoch bei Cuno nicht aufkommen. Ein unbestimmtes Gefühl machte sich in ihm breit während er die Überreste Morad´s betrachtete. Sie hat eine fast identische Wunde an ihrer Hand wie Deidrui. Er behielt jedoch seine Gedanken und Gefühle vorerst für sich und machte sich auf die Suche nach einem Wagen und Pferden. Eine ganze Weile später kam er wieder zurück ,auf einmal waren die Wege vollkommen klar und einfach zu finden...und auch einen Wagen und ein zugegeben dürres klappriges Pferd hatte Cuno gefunden. Er ging zu Sienara und Malachai ,fragte sie ob er denn schon wieder bei sich sei. Als sie jenes verneinte hob Cuno ihn vom Boden auf und schleppte Malachai raus zum Wagen. Etwas gröber als beabsichtigt legte er ihn darauf ab,Cuno´s Beinwunde schmerzte und auch lief wieder Blut heraus. Er stützte sich mit verzerrtem Gesicht an den Karren und blickte zum Eingang zurück.... Langsam wurde ihm bewusst was passiert war und das Morad und Anifel tot sind . Eigentlich sollte er froh darüber sein ,dennoch war da noch etwas anderes das auf ihm lastete und er konnte es nicht benennen...
Verfasst: Mittwoch 3. Dezember 2008, 21:37
von Deidrui
Jemand nahm ihre Hand, dann spürte sie einen Druck. Jemand sprach zu ihr, aber sie verstand die Worte nicht. In ihr focht etwas einen Kampf aus. Ein Kampf auf gut und böse und Deidrui wußte nicht, wie lange die gute Seite standhalten wird. Hätte sie die nötigen Kräfte dazu?
Auf einmal war es still um sie herum. Sie blickte auf, da stand Sienara, wo war Cuno, wo war Malachai? Wo war Anifel?
Sie sprang auf, sah sich hastig um. Sie erwartet jeden Moment seinen Angriff, aber da kam nichts, immernoch völlige Stille.
Da stand Sienara, bei Malachai, der bewußtlos am Boden lag. Und überall Blut. ´Sein Blut?` Ihr Blick ging weiter durch den Raum. Als Deidrui den Kopf Anifels sah, blieb ihr kurz die Luft weg. Zögernd ging sie auf diesen drauf zu. Sie stubst ihn mit ihren Fuß an und wartet auf eine Reaktion. Nichts.... .
Schlürfende Geräusche waren zu vernehmen. Cuno...... .
"Was ist mit dir passiert?", sie war ganz erstaunt. Er winkte ab und nahm Malachai über die Schulter. "Los raus hier." war seine Antwort. Deidrui nickte und schob dann Sienara sanft aus der Halle. Diese machte ein sehr sorgenvolles Gesicht. Deidrui schwor sich ein letztes Mal hier gewesen zu sein. Mögen diese Mauern verrotten und ihr böses Geheimnis mit.
Als sie aus der Eingangstür traten, strahlte ihnen die Sonne entgegen. Vor ihnen stand eine Art Karren mit einem klapprigen Gaul davor. Malachai lag darauf. "Los Sien, setz dich zu ihm." Sie krabbelte auf den Wagen, Cuno stand vorne am Gaul. "Du willst in deinem Zustand doch nicht laufen?" Mit erhobener Augenbraue sah sie ihn an, er hasste das. "Aber du?" "Ja, ich führe den alten Herrn hier zum Hafen." Sie klopfte dem Gaul auf den Rücken. Brummelnd hievte er sich hinauf zu den anderen. Einen letzten Blick noch zurück, dann zog sie die Zügel an und es ging Richtung Hafen.
Als der Kapitän sie sah, schickte er gleich einige Matrosen an Land, um ihnen zu helfen. Sie trugen Malachai auf das Schiff unter Deck. Sienara weiter an seiner Seite. Cuno wimmelte sie grummelnd ab, er schaffe das allein. Er humpelte von dannen. Deidrui mußte schmunzeln, dann wurde ihr Blick wieder ernst. Sie löste den Gaul vom Karren "Los Junge, lauf." und sah ihn dann davon laufen. Er war alt und klapprig. Die Überfahrt hätte er nicht überlebt. Dann ging sie selber an Bord. Der Kapitän schaute sie an, stellte aber keine Fragen, er war sehr professionell. "Können wir ablegen?" "So schnell wie möglich bitte, Richtung Lameriast."
Sie würden erst Malachai und Sienara zur Akademie bringen, damit Arsen sie sich ansehen konnte.
Deidrui ging unter Deck in ihre Kabine. Sie seufzte, dann schlüpfte sie aus den Sachen. Die würde sie später über Bord schmeissen. Sie wusch sich einigermaßen die Blutspritzer und den Staub ab, holte ihre anderen Sachen und zog diese an. Dann löste sie Cunos Verband und schaute auf die Wunde. Sie begann schon sich zu schließen. Ein paar Mal schloß und öffnete sie die Hand in Gedanken versunken. Sie schüttelte wieder leicht den Kopf. Sie ging hinaus, in Cunos Kabine. ´Warum haben wir eigentlich getrennte?`Er saß auf der Kante der Koje und wusch sich die Spießwunde aus. Sie schloß die Tür hinter sich. "Gib her, ich mach das." Sie nahm das Stück Stoff wässerte es erneut und tupfte behutsam die Verletzung ab. Er zog scharf die Luft ein. Sie wollte ihn so viel fragen, ihm so viel sagen. Stattdessen kam: "Hast du noch von dieser Tinktur?" Sie hob ihr Hand. Er schüttelte den Kopf. "Gut ich frag Sien, warte, ich komm gleich wieder."
"Wo soll ich denn hin?" Deidrui sah ihm in die Augen, schmunzelte, dann ging sie hinaus. Sie öffnete leise die Tür zu Malachais Kabine. Er war immernoch bewußtlos, aber wo war Sien?
Oben an Deck sah sie sie an der Reling stehen. "Tut es dir leid, diese Reise unternommen zu haben?" Sienara schüttelte den Kopf. Beide schauten gen Horizont. Deidrui seufzte. "Was bedrückt dich?" fragte die Freundin. "Immernoch die Angst sie könnten zurückkehren? Sei unbesorgt, sie sind verendet." Sien drückte Deidruis heile Hand.
"Nein, es ist mehr die Sorge, dass diese Reise mich meine Beziehung gekostet hat." Deidrui schaute Richtung Tür, in Gedanken stand sie bei Cuno, der mittlerweile eingeschlafen war. Was wenn Cuno sich von ihr abwendet? Sie brauchte doch seine Liebe, denn nur damit konnte sie das Böse in ihrem Herzen besiegen..... .
Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2008, 07:28
von Cedric Steinbeis
bitte löschen ;)
Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2008, 07:33
von Cuno Tyranis
Grade noch war sie bei ihm gewesen um nach ihm zu sehen doch wollte er lieber allein sein. Er überspielte den Schmerz den ihm seine Verletzung bereitete,dennoch schien er ihm beinah unerträglich sie brannte und trieb ihm fast die Tränen in die Augen.
Warum musste es soweit wie es nun war,warum konnte er keine normales langweiliges Leben haben?? Er liebte sie doch tief in seinem innersten doch diese ganze Sache hat von Anfang an seiner Seele gefressen nur hatte er sich dies nicht eingestehen wollen. Seufzend drehte er sich auf die Seite und versuchte zu schlafen. Der Schlaf holte ihn auch recht schnell ein und er fiel in einen tiefen schweren Traum.
Traum
Deidrui und er gingen die letzten Schritte auf den Priester zu um den Bund zu besiegeln. Jener leierte seine Text herunter mit einer Grabesstimme ,Cuno hatte eher das Gefühl er wäre auf seiner Beerdigung. Dann sprachen beide ihr Gelübte und Cuno sollte Deidrui nun küssen... Er wand sich ihr zu um dies zu tun,grade als er sich ihren Lippen näherte verwandelte seine Liebste sich in Morad . Schreiend wich Cuno zurück und versuchte zu flüchten doch seine Verletzung am Bein brach wieder auf und er fiel zu Boden. Abrupt wurde wieder hochgerissen vom Priester,jener wurde zu Anifel. Immer wieder schrie er die beiden an ihr seid tot ihr könnt nicht hier sein verschwindet...... Dann plötzlich schoss Anifels Klaue auf ihn zu und riss ihm das Herz heraus um es ihm vor die Nase zu halten...... DEIDRUI GEHÖRT MIR waren die letzten Wort bevor Cuno sein Leben aushauchte...
Ein Lauter Schrei hallte durchs Schiff schweissgebadet schnellte Cuno hoch und knallte dabei mit dem Schädel gegen die Koje über der seinen,dies lies ihn in eine gnädige Ohnmacht abgleiten so bemerkte er auch nicht das seine Verletzung stark blutete.
Verfasst: Freitag 5. Dezember 2008, 14:36
von Cuno Tyranis
Langsam erwachte Cuno und öffnete die Augen,verschwommen nahm er seine Umgebung wahr. Nach und nach nahm jene Gestalt an und erkannte wo er sich aufhielt,panisch blickte er sich um und sprang auf um zu flüchten in der Annahme das jeden Moment wieder etwas passieren würde. Als er dann auftrat und der Schmerz wie ein Blitz in sein Bein fuhr fiel er rücklings auf das Bett zurück und blieb dort liegen an die Decke starrend.
Nun kam Cuno wieder in den Sinn was sich abgespielt hatte und ihm dämmerte das dies wirklich ihr Heim war,das er sich in Berchgard befand und nicht auf dieser verfluchten Insel.
Ich bin zuhaus flüsterte er vor sich hin,sein Blick schweifte durch ihr gemeinsames Schlafzimmer bis er dann an seinem Bein haften blieb welches bandagiert und geschient war. Auf dem Verband bildete sich ein frischer größer werdender Blutfleck. Seufzend schloss er die Augen und er überlegte krampfhaft wie er hierher gekommen wäre,jedoch wollte es ihm nicht einfallen...
Unruhig blickte er sich um und versuchte zu lauschen ob sich unten im Haus etwas rührte, ,jedoch konnte er nichts ausmachen außer das Knurren seines Magens. Er setzte an zu rufen nach Deidrui,dann kam ihm das Geschehen in den Sinn und er hielt inne...
Verdammt nochmal warum nur werde ich so geprüft hab ich nicht schon genug erleiden müssen?
Verfasst: Freitag 5. Dezember 2008, 19:54
von Deidrui
Als sie Lameriast erreichten ließ sie Sienara und Malachai zur Akademie bringen. Er wäre dort gut versorgt. Mit Cuno aber wollte sie einfach nur nach Hause..... .
Das Schiff legte in Berchgard an und ein paar Matrosen trugen Cuno auf einer Trage zum Haus. Deidrui bedankte sich bei dem Kapitän, der nickte brummend, dann legte er seine Hand auf ihre Schulter: "Mädchen, pass bloss auf euch beide auf." Sie lächelte ihn schwach an. "Ich versuche mein Bestes." Damit verließ sie das Schiff und ging hinter dem Krankentransport her. Die Männer brachten ihn gleich hoch ins Schlafzimmer, Deidrui gab jedem noch ein paar Goldmünzen, dann waren endlich alle raus.
Sie ging hinauf zu ihm; da lag er. Sein Verband wieder durchgeblutet, kreideweiß und schweißbedeckt. Deidrui seufzte, am liebsten hätte sie sich in die Ecke gesetzt und geweint, aber sie atmete tief durch. ´Dafür ist später noch Zeit.` Was sollte sie jetzt machen?
Deidrui holte eine Schere und zerschnitt seine Sachen. Da er eh bewußtlos war, konnte er nicht widersprechen und merkte auch nicht, wie sie die Sachen unter ihm hervor zerrte. Bewappnet mit einer Schüssel Wasser und einem sauberen Tuch fing sie an ihn zu waschen. Geradezu sanft tupfte sie den Schweiß von seinem Gesicht. Sie machte sich Vorwürfe. Zwei Leute haben sich schwer verletzt, nur wegen ihr. Da, nun traten doch die Tränen hevor. Deidrui holte frisches Wasser und ein frisches Tuch. Langsam schnitt sie den Verband auf, beim abnehmen verzog die das Gesicht. Nach Heilung roch das nicht und sah auch nicht so aus. Vorsichtig wusch sie die Wunde aus, dann mußte sie unbedingt zu den Drachenfels, hoffentlich war jemand da. Sie ließ Cuno ungern allein, aber was sollte sie tun.
Es kam Deidrui wie eine Ewigkeit vor, bis sie da war, Liliana und Trutta erklärt hatte um was es ging und die beiden mit ihr kamen. Im Haus angekommen führte sie die beiden ins Schlafzimmer. Deidrui blieb an der Tür stehen. Gänsehaut überkam sie, als sie den Blick von Trutta sah, welche die Wunde betrachtete. "Ich......ich warte unten. Ruft wenn ihr was braucht." Liliana nickte nur, schon viel zu vertieft in Gedanken.
Deidrui wollte nicht zu sehen. Wollte nicht sehen, ob sie es ausschaben, kautern oder mit irgendwelchen Tränken arbeiteten. Der Brechreiz war wieder da, sie schluckte. Ob es einen Trank des Vergessens gab, der einem wenigstens ein paar Stunden Ruhe verschaffte?
Sie ging hinaus und versorgte die Tiere. Würde einer der drei ihr je Vorwürfe machen. Wie sollte sie Cuno gegenüber treten, wenn er wieder zu sich kommt. Der Futtertrog quoll schon über und als ihr jemand auf die Schulter tippte, zuckte sie erschrocken zusammen. Deidrui sah in Truttas und Lilianas ernste Gesichter. Sie würden nun jeden Tag vorbeischauen, bis es besser würde. Falls nachts was sein wollte mit ihm, sollte sie gleich kommen. Liliana drückte nochmal aufmunternd ihre Hand, als sie das traurige Gesicht Deidruis sah. "Wir kriegen das schon hin... ."
Nachdem die beiden Frauen fort waren, es war nun noch dunkler, als eh immer, ging sie hinauf. Da lag er, frisch verbunden und angekleidet. Sanft strich sie ihm über das Gesicht, nahm dann seine Hand, die schlaff in ihrer lag. Er durfte sie nicht verlassen........ .
Deidrui setzte sich nach draussen auf den Balkon. Den Kopf auf den Tisch gelegt, fing sie wieder an nachzudenken. Dabei schlief sie ein......... .
Verfasst: Montag 30. März 2009, 20:58
von Deidrui
Rauschend brachen die Wellen an der steilen Klippe. Der Wind wehte kräftig und spielte nahezu mit ihrem Umhang. Ja, die See war rau bei Lameriast. Ihre roten Haare verdeckten ihr Gesicht, der Kopf war gesenkt.
Sie stand reglos dort, wie lange, dass kann sie nicht sagen. Die Feuchtigkeit drang durch die Lederrüstung, die Kälte fuhr ihre Hände nach ihr aus.
Langsam nahm sie ihn ab, drehte ihn in der Hand, steckte ihn wieder auf. Wie lange sie das tat, weiß sie nicht.
Oh, wie glücklich war sie damals gewesen, als er ihr angesteckt wurde. Liebe wurde beteuert, von Hochzeit gesprochen.
Ja, ihr Herz gehörte ganz ihm. Sie hatten viel durchgemacht, nicht zuletzt durch ihre Vergangenheit. Seite an Seite kämpften sie gegen die Dämonen. Wie siegreich waren sie heimgekehrt. zwar verletzt aber am Leben. Zuversichtlich in die Zukunft blickend.
Doch der Nebel des Vergessen wollte sich nicht um sie legen.
Nächtelang kämpfte sie gegen das Böse in ihrem Inneren. Allein.
Tagelang versuchte sie das Gute in sich zu halten. Allein.
Viele Tränen weinte sie. Allein.
Schwer wiegte die Sorge um ihn. Allein.
Versorgte die nicht heilenden Wunden. Allein.
Machte sich auf die Suche. Allein.
Erlag ihren Qualen. Allein.
Focht gegen ihr Gewissen. Allein.
Sie gab sich die Schuld, allein.
Es war still geworden um sie. Sie zog sich zurück.
Sie kann nicht mehr weinen.
Ist müde des Kämpfens.
Ist allein. Er hat sie einfach im Stich gelassen. Ging ohne ein Wort, ohne ein paar Zeilen.
Das Böse hat gesiegt!
Deidrui schaut empor. Ruckartig zieht sie Cunos Ring vom Finger.
Ein letzter Blick darauf, dann schleudert sie diesen in des Meeres Schlund.
Untergehend, wie ihre Liebe.... .
Verfasst: Samstag 23. Mai 2009, 13:06
von Deidrui
Lange nun hatte sie sich in ihrem Haus verkrochen.
Entweder lag sie im Bett und starrte an die Decke oder aber sie schaute aus dem Fenster hinaus ins Freie.
Auch wenn jemand von unten herauf rief, Deidrui hörte und sah nichts.
Sie war in sich gekehrt.
Dann aber begann sie zu spüren, dass sie nicht allein war.
Etwas näherte sich ihr bedächtig von Tag zu Tag.
Den einen Tag stand er nur in der Tür und schaute.
Dann stand er mitten im Raum und schaute.
Er stand auch vor ihrem Bett und betrachtete sie nur.
Dann aber eines Nachts wurde Deidrui aus ihrer Welt gerissen. Etwas strich ihr übers Haar.
"Herrin... ." Sie hörte die Stimme wieder in ihrem Kopf.
"Herrin, ihr müsst endlich Euren Platz einnehmen. Wir sind bereit und erwarten Euch."
Sie nickte und erhob sich aus ihrem Bett.
Er strich ihr sanft das Nachthemd von den Schultern.
Deidrui spürte bei seiner Berührung, wie sich das Feuer in ihrem Herzen entzündete. Wieder stieg diese Hitze in ihr empor. Die Dämonenflügel glühten förmlich.
Aber es machte ihr nichts aus.
Sie sah sich plötzlich im Moradorden.
Nackt lief sie durch die Gänge und passierte wieder die runenverzierte Tür. Mit erhobenem Haupt ging sie auf den Thron zu, auf dem einst ihre Ziehmutter Morad saß und mit Dämonen im Bunde war.
Viele Gestalten nahm sie nun um sich herum wahr.
Die Fackeln in den Wänden knisterten. Es roch modrig und feucht.
Deidrui stieg die drei Stufen empor und drehte sich um.
Sie musste sich nur noch hinsetzen. Ihre Augen sahen alles in diesem düsterem Licht, als sie den Blick nochmals durch den runden Raum schweifen liess.
Zwischen all den Dämonen fühlte sie sich plötzlich so lebendig wie nie zuvor. Ihre roten Haare fielen lang über ihre Schultern. Sie war nun nicht mehr nackt dort. Ein langes schwarzes Gewand verhüllte ihren Körper.
Langsam setzte sich sich auf den Thron. Er war wie für sie gemacht.
Mit hoheitsvollem Blick schaute sie geradeaus.
In ihrem Kopf vernahm sie die rauchige Stimme Morads.
"Ich bin stolz auf dich Mädchen!"
"Ich weiß Mutter. Ich bin nun bereit dein Erbe anzutreten... ."