Verfasst: Freitag 23. Januar 2009, 22:21
Der schattenhafte Puppenspieler
Lange war es her das er darüber gelesen hatte, und ebenso befremdend war es für ihn jenes mit jemanden zu teilen welcher kein Diener Krathors war.
Damals schon hatten Wijay und Simoen, etwas ähnliches gemacht um stets Gewissheit zu haben das der andere nicht in Schwierigkeiten war.
Im Grunde war es das gleich aber gleichzeitig auch etwas anderes.
In ihrem Handwerk gab es nicht wirklich Regeln wie die Beschaffenheit eines Werkstückes zu sein hatte. Es war egal ob der Tisch 4 Füße hatte oder gar 6 oder 7 die Hauptsache war das er seinen Zweck erfüllte und stehen würde.
Vartoth verbrachte die ganze Nacht damit die Schriften welche er über Tage aus den Bücherregalen des Krathorkellers herausgezogen hatte zu studieren, es war für ihn nur eine Leitung aber keine Anleitung welche genau besagte, was er zu tun hätte um ein bestimmtes festes Ergebnis zu bekommen.
Varoth wollte ihr auch kein Auge raus reißen wie es damals Wijay bei Simoen getan hätte um ihr eines durch eine Illusion einzusetzen.
Varoth konnte ab und an schon mal etwas grob sein aber das wollte und konnte er ihr nicht antun.
Es gab immer Mittel und Wege um sein Ziel zu erreichen und mit seiner Berufung waren es wahrlich nicht wenige da sie kaum Regeln oder Gesetze hatten an die sie sich halten mussten.
Varoth hatte sich alles heraus geschrieben was von Nöten war um das Ritual zu zu beginnen, als er bei ihr eingetroffen war und beide sich auf dem Teppich im Raum nieder gelassen hatten wurden noch einige Worte gewechselt ehe man sich daran machte anzufangen.
Im Schneidersitz ihr direkt gegenüber hatte er sich die wenigen Notizen die er brauchte auf seinem Schoß ausgebreitet. Er streckte ihr seine freie Hand entgegen worauf hin sie die ihrige in jener bettete.
Er wusste wie er einen Teil seiner selbst in sie übertragen konnte welcher dann kaum merklich wie ein Kind in den ersten Wochen in ihr schlummern würde. Doch wie würde er sich eines Teiles ihrer bemächtigen, das war die Schwierigkeit welche Varoth die ganze Nacht auf den Beinen gehalten hatte.
Er erinnerte sich zurück wie er mit Aina damals die Artefakte fertigte und er sich ihrer Kraft bemächtigte. Aina war es möglich auf sein Spiel einzugehen und mit zuspielen, aber würde das auch ihr gelingen ? Würde sie sich so gehen lassen können das er einen Teil ihrer selbst in sich aufnehmen könnte?
Der Moment war erreicht während Varoth über Krathors Segen welcher ihm zu Teil war in das Lied eingriff, es war alles andre als einfach für ihn, den Teil mit zu übernehmen welchen Tarja so sie eine Rabendienerin gewesen wäre hätte eigentlich übernehmen sollen.
Er versank in tiefer Trance lediglich die Lippen bewegen sich lautlos als würde Gebetsformeln aufsagen wie das Vater Unser, seine Augäpfel pulsierten unter seinen Lidern während er das Gefüge im Lied so zusammen setzte das er einen Teil seiner Selbst aus sich heraus schnitt und jenes an den ihrigen Teil anfügte. Würde man es einem einfachen Bauern erklären würde man wohl davon sprechen.
'' Er habe ihr ein Kind seiner Selbst geschenkt welches sie aber niemals gebären müsste ''
Schwarze Schleier artige Schlieren krochen aus seinem Robenärmel hervor welche züngelnd auf ihre Hand über gingen und sich den Weg in sie selbst bahnten.
Der Kerzenschein welcher ihre Schatten an die Wand warf zuckte wild umher, als sich der Schatten Varoths begann aufzurichten und langsam koordiniert auf ihren Schatten zu schlurfte.
Dort angekommen reichte er ihr eine Hand hinab, eine Hand als Zeichen was sie in Form eines Gedankenimpules zu hören begann. '' Öffne dich mir ''
Varoth tat sich unheimlich schwer dabei mit ihr eins zu werden ohne das sie wirklich mitmachen konnte, er musste sie lenken und sich förmlich ihrer selbst aufzwingen.
Es war geschafft er konnte in sie eindringen, der Weg war geöffnet und Varoth begann einen Teil seiner selbst in sie hinein zu pflanzen.
Varoths Schatten ergriff die Hand des Schattens von Tarja und half ihr beim aufstehen.
Im nächsten Moment griff er mit beiden Händen um den Schattenkörper Tarjas herum um jenen an den seinigen zu ziehen. Er beugte das Haupt in ihre Richtung hinunter und sie legte ihren Kopf in den Nacken um sich scheinbar seinen Lippen hin zu geben.
Einige Minuten vergingen während die beiden Schatten förmlich miteinander verschmolzen und sich einander hingaben. Ehe der Schatten Varoths abließ und den Kopf ebenfals in den Nacken legte. Das Haupt verformte sich zu einer demonenartigen Fratze mit etlichen Reißzähnen
Welche aus einem sich weit öffnenden Maul heraus schauten das ruckartig gen ihre Schulter sauste und sich da fest biss.
Varoth war sich klar das sie jenen Schmerz verspüren würde aber es war von Nöten die Sache schnell zu beenden, je länger er dieses Spiel alleine aufrecht erhielt umso gefährlicher wurde es das hierbei hätte etwas schief gehen können.
Noch einen Moment lang zerrte förmlich der Schatten Varoths an ihrer Schulter herum als wolle er sie abbeißen oder gar abreißen. Er konnte es bereits jetzt schon verspüren das dieser Teil des Rituals keinesfals Anklang bei ihr fand und sich ihr Schatten versuchte aus den Klauen Varoths zu befreien.
Nachdem sich Varoth scheinbar an ihr satt gefressen hatte lies sein Schatten von ihrigem ab und schlurfte mit fast schon spastischen und zuckenden Bewegungen wieder zurück auf seinen Platz wo er sich synchron zu Varoth nieder lies und das Bild zumindest von der Form her wieder stimmte.
Tarjas Schatten brachte sich ebenso wieder in die sitzende Haltung als auch schon im ganzen Raum die Kerzen wie durch einen kalten Windstoß erloschen während er das Ritual beendete und sich aus dem Lied zurück zog.
Nachdem sie das Licht wieder über das Lied entfachte testeten die Beiden noch eine geraume Zeit ihre Verbindung zueinander welche geschaffen worden war.
Varoth fiel dies recht einfach von der Hand, war es doch eines seiner Stärken was den Körper und den Geist anbelangte. Man hätte ihn als Puppenspieler sehen können welcher geschickt die einzelnen Fäden der Puppe Tarja berührte und diese seinem Willen folgten. Tarja hingegen musste damit erst zurecht kommen und schon nach einigen Versuchen konnte er sie Spüren wie sie über das Lied, zumindest Gefühle mit ihm teilte.
[img]http://img299.imageshack.us/img299/9783/thepuppetmasterbychiracpj9.jpg[/img]
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=38277
Lange war es her das er darüber gelesen hatte, und ebenso befremdend war es für ihn jenes mit jemanden zu teilen welcher kein Diener Krathors war.
Damals schon hatten Wijay und Simoen, etwas ähnliches gemacht um stets Gewissheit zu haben das der andere nicht in Schwierigkeiten war.
Im Grunde war es das gleich aber gleichzeitig auch etwas anderes.
In ihrem Handwerk gab es nicht wirklich Regeln wie die Beschaffenheit eines Werkstückes zu sein hatte. Es war egal ob der Tisch 4 Füße hatte oder gar 6 oder 7 die Hauptsache war das er seinen Zweck erfüllte und stehen würde.
Vartoth verbrachte die ganze Nacht damit die Schriften welche er über Tage aus den Bücherregalen des Krathorkellers herausgezogen hatte zu studieren, es war für ihn nur eine Leitung aber keine Anleitung welche genau besagte, was er zu tun hätte um ein bestimmtes festes Ergebnis zu bekommen.
Varoth wollte ihr auch kein Auge raus reißen wie es damals Wijay bei Simoen getan hätte um ihr eines durch eine Illusion einzusetzen.
Varoth konnte ab und an schon mal etwas grob sein aber das wollte und konnte er ihr nicht antun.
Es gab immer Mittel und Wege um sein Ziel zu erreichen und mit seiner Berufung waren es wahrlich nicht wenige da sie kaum Regeln oder Gesetze hatten an die sie sich halten mussten.
Varoth hatte sich alles heraus geschrieben was von Nöten war um das Ritual zu zu beginnen, als er bei ihr eingetroffen war und beide sich auf dem Teppich im Raum nieder gelassen hatten wurden noch einige Worte gewechselt ehe man sich daran machte anzufangen.
Im Schneidersitz ihr direkt gegenüber hatte er sich die wenigen Notizen die er brauchte auf seinem Schoß ausgebreitet. Er streckte ihr seine freie Hand entgegen worauf hin sie die ihrige in jener bettete.
Er wusste wie er einen Teil seiner selbst in sie übertragen konnte welcher dann kaum merklich wie ein Kind in den ersten Wochen in ihr schlummern würde. Doch wie würde er sich eines Teiles ihrer bemächtigen, das war die Schwierigkeit welche Varoth die ganze Nacht auf den Beinen gehalten hatte.
Er erinnerte sich zurück wie er mit Aina damals die Artefakte fertigte und er sich ihrer Kraft bemächtigte. Aina war es möglich auf sein Spiel einzugehen und mit zuspielen, aber würde das auch ihr gelingen ? Würde sie sich so gehen lassen können das er einen Teil ihrer selbst in sich aufnehmen könnte?
Der Moment war erreicht während Varoth über Krathors Segen welcher ihm zu Teil war in das Lied eingriff, es war alles andre als einfach für ihn, den Teil mit zu übernehmen welchen Tarja so sie eine Rabendienerin gewesen wäre hätte eigentlich übernehmen sollen.
Er versank in tiefer Trance lediglich die Lippen bewegen sich lautlos als würde Gebetsformeln aufsagen wie das Vater Unser, seine Augäpfel pulsierten unter seinen Lidern während er das Gefüge im Lied so zusammen setzte das er einen Teil seiner Selbst aus sich heraus schnitt und jenes an den ihrigen Teil anfügte. Würde man es einem einfachen Bauern erklären würde man wohl davon sprechen.
'' Er habe ihr ein Kind seiner Selbst geschenkt welches sie aber niemals gebären müsste ''
Schwarze Schleier artige Schlieren krochen aus seinem Robenärmel hervor welche züngelnd auf ihre Hand über gingen und sich den Weg in sie selbst bahnten.
Der Kerzenschein welcher ihre Schatten an die Wand warf zuckte wild umher, als sich der Schatten Varoths begann aufzurichten und langsam koordiniert auf ihren Schatten zu schlurfte.
Dort angekommen reichte er ihr eine Hand hinab, eine Hand als Zeichen was sie in Form eines Gedankenimpules zu hören begann. '' Öffne dich mir ''
Varoth tat sich unheimlich schwer dabei mit ihr eins zu werden ohne das sie wirklich mitmachen konnte, er musste sie lenken und sich förmlich ihrer selbst aufzwingen.
Es war geschafft er konnte in sie eindringen, der Weg war geöffnet und Varoth begann einen Teil seiner selbst in sie hinein zu pflanzen.
Varoths Schatten ergriff die Hand des Schattens von Tarja und half ihr beim aufstehen.
Im nächsten Moment griff er mit beiden Händen um den Schattenkörper Tarjas herum um jenen an den seinigen zu ziehen. Er beugte das Haupt in ihre Richtung hinunter und sie legte ihren Kopf in den Nacken um sich scheinbar seinen Lippen hin zu geben.
Einige Minuten vergingen während die beiden Schatten förmlich miteinander verschmolzen und sich einander hingaben. Ehe der Schatten Varoths abließ und den Kopf ebenfals in den Nacken legte. Das Haupt verformte sich zu einer demonenartigen Fratze mit etlichen Reißzähnen
Welche aus einem sich weit öffnenden Maul heraus schauten das ruckartig gen ihre Schulter sauste und sich da fest biss.
Varoth war sich klar das sie jenen Schmerz verspüren würde aber es war von Nöten die Sache schnell zu beenden, je länger er dieses Spiel alleine aufrecht erhielt umso gefährlicher wurde es das hierbei hätte etwas schief gehen können.
Noch einen Moment lang zerrte förmlich der Schatten Varoths an ihrer Schulter herum als wolle er sie abbeißen oder gar abreißen. Er konnte es bereits jetzt schon verspüren das dieser Teil des Rituals keinesfals Anklang bei ihr fand und sich ihr Schatten versuchte aus den Klauen Varoths zu befreien.
Nachdem sich Varoth scheinbar an ihr satt gefressen hatte lies sein Schatten von ihrigem ab und schlurfte mit fast schon spastischen und zuckenden Bewegungen wieder zurück auf seinen Platz wo er sich synchron zu Varoth nieder lies und das Bild zumindest von der Form her wieder stimmte.
Tarjas Schatten brachte sich ebenso wieder in die sitzende Haltung als auch schon im ganzen Raum die Kerzen wie durch einen kalten Windstoß erloschen während er das Ritual beendete und sich aus dem Lied zurück zog.
Nachdem sie das Licht wieder über das Lied entfachte testeten die Beiden noch eine geraume Zeit ihre Verbindung zueinander welche geschaffen worden war.
Varoth fiel dies recht einfach von der Hand, war es doch eines seiner Stärken was den Körper und den Geist anbelangte. Man hätte ihn als Puppenspieler sehen können welcher geschickt die einzelnen Fäden der Puppe Tarja berührte und diese seinem Willen folgten. Tarja hingegen musste damit erst zurecht kommen und schon nach einigen Versuchen konnte er sie Spüren wie sie über das Lied, zumindest Gefühle mit ihm teilte.
[img]http://img299.imageshack.us/img299/9783/thepuppetmasterbychiracpj9.jpg[/img]
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