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Verfasst: Sonntag 26. Oktober 2008, 16:00
von Rashad Ameer Omar
Eine leise Stimme hatte den kleinen Wüstenprinz aus seinem wohlverdienten Schlaf geweckt. Wie viele imaginäre Schlachten hatte er denn heute wieder geschlagen? Wie viele Männer in den Holztod geführt, um dann Wollemonster niederzuringen! Langsam richtete sicher der kleine Mann auf und sah sich mit müden Augen im Raum um, kaum einige Millimeter weit hatte er es geschafft diese aufzubekommen. Routiniert wurde zuerst auf dem Bett nach seinem Lieblingssandläufer getastet, den er sich dann unter den Arm klemmte und mit sich zu einem der Zimmer führte, wo er diese Stimme vernahm.
Der Kerzenschein, der die Gänge und Räume sicherlich nicht vollends ausfüllt, ließ dem Prinzen noch genug Schatten, um diese als Versteck nutzen zu können. Rasheeda hatte sich in einem der vielen Zimmer niedergelassen, um dort mit einem Hasen zu spielen. Doch irgendetwas sah ungewöhnlich aus: Sie hatten den Hasen für jemand anderen gehalten? Wieso redet sie überhaupt mit einem Hasen, der kann doch gar nicht antworten? Oder wusste sie mehr, als es der Prinz vermochte? Ein Meister? Ein Meister der Karnickel? Rashad würde in der nächsten Zeit seinen Holzsäbel nahe an seinem Leib tragen, um sich im Notfall zur Wehr sehen zu müssen.
Für heute suchte er aber das Bett wieder auf und legte seine ‚Waffe‘ unter das Kopfkissen ab, um es immer griffbereit zu haben. Leider wusste er noch nicht, ob Rasheeda vielleicht selbst etwas Eigenartiges befallen hatte. Wer war denn dieser Meister? Hatte er vielleicht sogar schon Rasheeda verrückt gemacht? Heute schlief der Prinz noch ruhig, seine Augenlider waren müde, senkten sich schwer herab.
Am nächsten Tag begrüßte er seine Mutter doch mit ungewohnten Worten: „Mara, Rashi macht mir Angst…“
Verfasst: Dienstag 28. Oktober 2008, 21:22
von Irfaan Fateen Yazir
Er hatte es der Esra versprochen, sich primär um diese neue Situation zu kümmern und verkroch sich einige Tage bereits zwischen einigen Pergamenten und Büchern. Ob er nun zu Hause in seinem Büro saß, das Statthalterbüro aufsuchte, um selbstverständlich auch seinen eigentlichen Posten zu erfüllen. Schlaf bleib ihm dieser Tage reichlich wenig und wenn doch, hing sein Kopf zwischen irgendwelchen Buchseiten und vielleicht hatte ihn sogar seine Frau doch noch ins Bett gezerrt, um eine bequemere Nackenunterlage zu nutzen. Er hatte sich sämtliche Informationen von Mitgliedern der Akademie zusammentragen lassen, vielleicht einer Barriere, die über dem Ahnengrab und der Toteninsel herrschte. Er hatte jeden einzelnen Artikel, jeden einzelnen Werdegang an der Akademie durchstöbert, um seine nutzbaren Informationen zusammenzutragen, diese gegen den untoten Magus zu nutzen, ihn zur Strecke zu bringen.
Gerade hatte er sich einen Tee bringen lassen, der bereits seine Geschmacksnerven umspielte, gleichermaßen im verführerischen Duft in seine Nase zog. Kurz schnupperte er nochmals, das Aroma für sich einverleibend und beugte sich über eine neues Papyrus, als er sich verschluckte und leise ob der Hitze röchelte, erst musste er sich beruhigen, um sich nicht den Mundinnenraum zu verbrennen. Somit spuckte er das Getränk nochmals aus und weitete die müden Augen, die wenige Momente zuvor noch so schwer von seinen Augenlidern verdeckt wurden. Er war mit einem Mal hellwach, denn in einem Buch fand er tatsächlich eine Art doppeltes Fach im Bucheinband. Das hatte ihm eine kleine Beule in dem Leder verraten. Hastig zückte er dann schließlich seinen Dolch und schnitt ihn an jener Stelle auf, um dann ein weiteres Stück Papyrus hervorzuholen. Es war in einer Schrift und Dialekt geschrieben, wie sie die Menekaner lange Zeit nicht mehr genutzt hatten. Irfaan war sicherlich nicht geübt darin, weswegen er sich wieder andere Schriften zur Hilfe zog, um weiterarbeiten zu können.
Lange hatte er sich des Abends damit beschäftigt und sich mit der Spannung seiner Aufgabe, der Neugier für eine Lösung wachgehalten. Diese Schriften waren tatsächlich mehr als interessant und er konnte sich auch eine genaue Prozedur zusammenreimen, ja, er glaubte sogar, dass es möglich war dieses Problem wieder beiseite zu schaffen, oder zumindest die Untotenplage abermals zu dezimieren, sie auf ihre Toteninsel zurückzutreiben. Schnellstens musste er sich jedoch einiger Utensilien bedienen und diese konnte er auch selbst beschaffen. Wenn er sich direkt aufmachte, konnte er sogar den anderen Ratsmitgliedern, wie auch der Esra seinen Vorschlag unterbreiten. Dabei klemmte er sich den Papyrus unter den Arm und eilte zu seiner Reitechse, auf die er sich eifrig schwang, beide Hände an den Hals des Tieres legend. Mit regelrechtem Galopp eilte er dann Richtung der Oase…
Verfasst: Donnerstag 30. Oktober 2008, 02:07
von Der Erzähler
Der schwarze Magier spürte, dass die Unterlagen gefunden wurden.
Seit er im Geiste der Esra, Khalidas, Jameelas und auch Rasheedas herum spukte, hatte er eine ganz besondere Verbindung nach Menek’Ur und konnte als Beobachter in seinem Interesse agieren und seine baldigen Pläne weiter schmieden. Seine Wut war maßlos darüber, dass der junge Statthalter bereits jetzt tatsächlich eine mögliche Lösung besaß. Aber noch wusste er zu wenig und er hatte wahrlich nicht alle Utensilien beisammen. Seine Gedanken schwirrten bereits um einen bestimmten Ort, den er selbst aufsuchen musste. Ein Ort, der auch für den jungen Shojen wichtig sein sollte.
Als er ihn dort ankommen sah, hatte der Untote bereits alles vorbereitet, selbst die Farbe des Wassers hatte sich verändert, der Ort war grotesk pervertiert. Die Palmen hatten eine dunkle, verdorbene Farbe, die Früchte die daran hingen hatte eine giftige Farbe, bei dem bereits vom Anblick einem Menekaner schlecht wurde. Den besonderen Glanz hatte das heilige Wasser verloren. Selbst diesem einfältigen Shojen hatte das unerwartet getroffen. Der Schwarze Magier war sich sicher, dass selbst dieser junge Menekaner bereits einiges gesehen hatte. Er war gewiss entsprechend vorbereitet gekommen, doch das würde ihm nichts nutzen.
Schon von Weitem hatte er ihn auf seinem Reittier kommen sehen. Auf den Lippen des schwarzen Magiers formte sich ein böses Grinsen, denn er sah wie schockiert der Shojen war. Das Schauspiel war ihm gelungen, sein Maden zerfressenes Herz machte einen Freudensprung. Als der Statthalter dann auf das Wasser zu kam sah er einige Gestalten, deren Schatten sich im giftgrünen Wasser sichtbar machte. Die Gestalten kamen direkt auf den Magier zu und so er seine magischen Fähigkeiten einsetzen wollte, würde er merken, dass hier nicht ein Dschinn angerufen werden konnte. Etwas hinderte ihn und sein Kopf hatte nicht mehr die Freiheiten, um sich wirklich konzentrieren zu können. Ein mühsamer Kampf begann, die Reitechse war schnell davon gelaufen, die untoten Wesen waren schlagartig im Nahkampf. Wasserleichen, Untote aus dem Sand erhoben, sie kamen über sie herein, wie Heuschrecken über ein angebautes Feld.
Verfasst: Donnerstag 30. Oktober 2008, 19:21
von Cetem Falah
Irfaan Fateen Yazir
Wie immer stand er Wache vor der Miene.
Der Wind wehte leise Sandschleier über die Weite der Wüste und nach zwei Tagen hier mit nur wenig Schlaf und ohne das irgendetwas geschah, fiehlen auch dem jungen Falah langsam die Augen immer wieder zu.
Das Grauen hatte ihn lange genug vom Schlaf abgehalten so das er nach langer Zeit ohne Ergebnisse langsam Ruhiger wurde.
Nur kurz ... nur einmal eben die Augen schließen... wollte er und das nächste was er hörte war „Schläft der etwa?“ Sofort riss er die Augen auf, ein „NEIN natürlich nicht!“ auf den Lippen um dann erst zu sehen wer vor ihm stand.
Die Sajneen, und andere Kampfbereite Menekaner die ihn erwartungsvoll anstarrten.
Hatte er etwa etwas verpasst?
„Gab es etwas? Bericht?!“ forderte man ... wohl nicht das erste Mal von ihm und Cet hatte Mühe nicht kleinlaut zu klingen, sich dabei für seine Schwäche innerlich verfluchend.
„Nein Sanjeen.“ Gab er sofort von sich. „Es war alles ruhig!“
„Und das hier?“ sie deutete auf die Spuren die an der Miene vorbeiführten.
Fassungslos sah der junge Menekaner darauf.
Hatte er wirklich so tief geschlafen das er nicht gemerkt hätte wenn wer an ihm vorbeigegangen wäre ?Was war mit den andren Wachen.
Doch auch sie schienen nichts bemerkt zu haben.
Man wollte zur Insel der Ahnen, sehen was sich getan hatte.
Cet’em packte sofort die Krüge des heiligen Wassers, mit den Tränen Eluives ein.
Gesichert waren die Krüge mit Pergamentpapier das man über die Öffnung gestülpt hatte.
Sicher aufgehoben damit auch nichts von dem kostbaren Nass sich verflüchtigen konnte.
So ausgerüstet schritt man los, um schon kurz vor der Brücke in Kämpfe verwickelt zu werden.
Untote wo man nur hinsah, doch diesmal blieb man zusammen, gemeinsam schlug man Angreifer um Angreifer, bis die Brücke schließlich frei war.
Gerade als man diese jedoch betreten wollte, hörte man einen Schrei Süd – Östlich aus der Wüste.
Ein Jeder hatte ihn gehört. Menschlich ... gequält ... voller Furcht und Schmerz.
Man entschied sofort nach zu sehen, folgte dem Wimmern an der Ruine vorbei und weiter.
„Die Oase?!“ mutmaßte Cet’em sofort, und in ihm machte sich Angst breit.
Angst davor diesen heiligen Ort zu verlieren.
Rasheeda verwandelte sich um nach zu sehen. Als Skelett unter Skeletten würde man sie sicher nicht angreifen.
Als sie wiederkam ließ sie sich sofort vernehmen. „Irfaan liegt dort!“
Der Stadthalter ? Was aber tat er dort? Was hatte er gesucht, alleine in der Wüste.
Es gab gar keine andere Wahl. Sie mussten ihn von dort fort holen.
Kein Menekaner würde einen andren einfach so in der Wüste lassen! Sie mussten etwas tun.
Und so schritt man vor, in die Oase, in der es von Untoten nur so wimmelte.
Majeeda neben ihm erschlug Skelett um Skelett doch auch er selber schlug sich nicht wirklich schlecht.
Sie schlugen eine Bresche um an Irfaan heran zu kommen.
„Bringt ihn hier weg!“ befahl Khalida und Cet half Saleem den verletzten Statthalter auf einen Umhang zu legen mit denen man ihn fortbringen wollte.
Doch noch bevor sie dazu kamen wurden sie erneut angegriffen und zum ersten Male sahen sie den Alten.
Er stand mitten im See der Oase.
Obwohl See... vermochte man nicht mehr zu sagen. Es war ein einziger grünlich wabernder Brei und inmitten stand der Mann der wohl die Wurzel allen Übels war.
Während noch alle kämpften packte Cet den wohl gehüteten Krug aus, entfernte das Pergament und bot es dann den Kämpfenden an um ihre Waffen zu weihen.
Khalida nahm ihren Speer tunkte ihn hinein wie ein anderer der Krieger ebenso.
Doch noch als sie sich dem Alten nähern wollten, zauberte er einen Schutz um den See herum.
Khalida ging um den See herum, den Speer im Anschlag. Sie wechselte wohl einige Worte mit dem Alten die Cet aus der Entfernung nicht verstehen konnte, er selber presste den Krug an sich als wäre das sein einzigster Halt, mit wachem Blick den Beiden folgend.
Auch der Alte ließ Khalida nicht aus den Augen, sie wohl als Gefahr sehend, oder als jene die das Recht hatte zu sprechen.
Khalida wog den Speer in der Hand, holte aus und warf diesen dann geschickt und mit sehr viel Genauigkeit auf den Alten.
Niemand hätte dieser Schnelligkeit ausweichen können, doch der Alte hob nur die Hand und der Speer viel ab wie gegen eine Mauer prallend und versank in der Brühe.
Abgelenkt ...
Er war abgelenkt.
Cet’ems Augen leuchteten auf, den Krug in der Hand haltend, die Entfernung zu dem Alten abschätzend.
Vom Ufer aus war es zu weit.
Er musste schon ein wenig näher heran.
Langsam pirschte er sich heran, nahm dann Anlauf und sprang ab.
Wie gefährlich konnte es schon sein. Der Mann stand ebenfalls in diesem Brei.
Noch im Sprung warf er den Krug gegen den Alten und er zerschellte, an ihm als dieser sich erst jetzt überrascht umdrehte.
Er schien sein Gesicht schützen zu wollen, Überraschung im Blick als das Wasser aus dem Krug nun über seine Robe lief, sie zersetzte als wäre es bloße Säure, er zog noch an der Robe um sie wohl los zu werden und Cetem konnte noch sehen wie sich das geheiligte Wasser in dessen Haut fraß und eine Wunde hinterließ ... Eine Wunde die sich wohl nicht mehr schloss...
Doch er selber ...
Mit einem Platscher landete er in der Brühe, die ihm sofort seine Schuhe seine Kleidung zu zerfressne begann.
Säure !!!
Aufschreiend war der Magier vergessen, mit Panikartigen Bewegungen versuchte er noch zum Ufer zu kommen, erreichte es noch als die Säure sich endgültig in seine Haut fraß.
Zu spät.
Aufbrüllend, hielt er dem Schmerz nicht mehr stand und brach zusammen.
Das man ihn hinaus zog, in die Heilige Stadt brachte und ihn dort in ein Bad mit klarem Wasser legte bekam er nur am Rande mit.
Man salbte ihn ein verband seine Wunden und gab ihm ein Elexier gegen die Schmerzen damit er die Nacht überstehen konnte.
Cet’em wollte nur eines.
Nach Hause. Heim und aus diesem Alptraum geweckt werden.
Rasheeda war es die ihn schließlich wirklich heim brachte.
Den Alptraum jedoch, wurde er nicht mehr los.
Seine Haut an den Beinen war Verbrannt, Teile an der Brust und der linken Hand.
Er würde es überleben.
Aber ein Leben lang würde er daran erinnert werden.
Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 11:28
von Rasheeda Yazir
"Rasheeeeda! Tu das....Schütze das Lama........hilf hier......hilf Saleem......mach die Mauer weg.....neda geh aus dem Weg......Cet'em muss aus dem Matsch!!!"
Ihr läuteten die Ohren. Oh dieser dreimal verfluchte Magier! Hätte er nicht einfach wieder heimgehn können?Ihr Schädel dröhnte Bilder in ihrem Kopf die nicht da waren oder doch? Sah sie was wirklich war oder waren es Trugbilder untermalt von seiner wiederlich faulig süßen Stimme?
"Cousin! Skelette greifen einander nicht an....ich geh nach Irfaan schaun!"
Schon begann sie ihr eigenes Lied zu verformen, ihr Fleisch fiel ab die Knochen ausgeprägter.
Azhar verstand...irgendwie begriff er gleich und ein paar Skellette klapperte zur Oase hin.
Da war er der verfluchte neben ihm lag Irfaan. Beredt klappernd stapfte die Shoka durch die Oase betont den niedrigen IQ spielend rannte sie gegen die Palme wärend Azhar... ein Stück Schienbein verlor und wieder ansetzte. Doch der Verfluchte merkte es! Verdammt roch er Rashi wenn sie in seiner Nähe war?
Azhars Schrei " Flieh renn weg!" war nicht einfach zu befolgen. Zehenstücke verlierend hetzte sie zurück.
" Irfaan er liegt in der Oase!"srie sie dem Trupp entgegen und begann vor Cet'em davonzulaufen der ihr an die Rippen wollte.
Erneut ein Eingriff in ihr eigenes Lied und das Fleisch formte sich erneut um die Knochen. Flugs zog sie die Robe über und folgte dem Trupp zur Oase - hin zum Chaos zum verfluchten Magier.
Die Umgebung des einst so heiligen Ortes schwächte sie zunehmend. Saugte an ihren Reserven und ließ sie taumeln.
Rufe, Schreie...schmerzverzerrt, stöhnend, panisch und wutentbrannt alles dröhnte in ihrem Kopf.
"Rasheeda hilf Saleem Irfaan muss raus!"
Helfen? Wie nur?
Aiwa der Elementar des Feuers kannte ihren Cousin und würde ihn nicht verletzen.
"Geh und bleib bei Saleem....Saleem er..."
"Rasheeda die Mauer muss weg!"
" Saleem er hilft dir."
Mit wehender Robe hetzte sie gen Matschlache ein Säurepfuhl. Ein weiterer Blick und sie sah wie der Elementar auf Saleems Bitte Irfaan hochlüpfte.
Eine Mauer?
"ich kann keine Speere werfen und Cet'em liegt da drin!": stöhnend griff sie nach dem ersten Trank der noch von Aylas Manaversuchen stammte. Leerte ihn und begann die Mauer zu ihren Elementen zu zerlegen aus denen sie stammte.
Mauern zerstören ...formen ging leichter und so zerbröselte sie Stein um Stein.
Normal war sie neugierig was hinter der Mauer lag...doch diesmal ahnte sie es.
Der verfluchte wurde ein Stück weit von etwas zerfressen was sie nicht deuten konnte. War es das Salz? Sioe versuchte es und leerte ihre Salzbrocken in die Säurepampe. Neda das wars nicht! Vor sich hin murrend wünschte sie dem Magier sämtliche krankheiten an den Hals...
"Rasheeda!"wie sie ihren Namen langsam hasste"Zieh Cet'em da raus er muss da raus!"
Aiwa mach dies tu das aber das hält doch eh nicht lange!
Rein konnte sie nicht also eine Mauer...erst wegmachen dann neu hinstellen...
Fix formte sie die Elemente der Alten Mauer zu einer neuen...diese ragte in den Säurepfuhl und drohte sich aufzulösen.
Kletter schon das kanst du Rashi...
Murrend und schnaufend krabbelte sie darauf und oben griff sie nach einer weiteren Flasche in ihrem Stiefelgurt.
Ein Trank der Stärke...sie war klein und bestimmt nicht die Stärkste.
Runter damit...kurz ging ihr durch den Sinn wie sie ihn geschmacklich abrunden konnte dann zerrte sie an dem Falah, welcher in der Säure lag.
Zerrend zog sie ihn auf die sich nach unten zersetzende Mauer und schleifte ihn an Land.
Ein Zostrich ich kann ihn nicht tragen....
Erneut rief sie eine Kreatur und diese trug den Falah wie einen Mehlsack aus der Oase.
Hinterherschufend folgte sie sich auf den Stab stützend...viel Kraft hatte sie nicht mehr.
Eeine weitere Echse für Irfaans Transport als sie Saleem mit einem Untoten ringen sah.Dann ging sie dem Ifrey helfen....
Endlich kam der Rückzug und sie brachten die Verletzten in die Stadt zurück. Cet'em in das Becken des Tempels die Säure zu neutralisieren.
Die Beine waren wie geschählt...die Brust zur Hälfte und das Kinn wies Anzeichen auf sich aufzulösen. Er würde Schmerzen wie ein Stück Vieh haben.
Immerhin die konnte sie mit einem weiteren Trank dämpfen ehe Saleem auftauchte und ihn versorgte....
Säure..Blut...versengtes Fleisch...Hilflosigkeit...Angst....
Irgendwie langsam gewöhnte sich die sehr junge Shoka bereits daran dieses zu fühlen und zu sehn.
Verfasst: Sonntag 9. November 2008, 00:29
von Der Erzähler
Langsam krochen die Schatten in die Stadt. Mit jeder Stunde wurden sie länger, und als die letzten Sonnenstrahlen am Horizont verschwanden hatte die Nacht gewonnen. Die Kälte zog wieder über das Land, doch diese Nacht war es wieder mehr als das. Abdul stand auf der Stadtmauer und schob wie jeden Abend Wache. Er diente seinem Emir wie kein zweiter, und doch, in den letzten Tagen war ihm mulmig zumute zu jener Stunde. Je mehr Zeit verstrich, umso nervöser wurde er, immerzu blickte er sich um. Ungewöhnlich eilig schritt er seine Runde ab, wenngleich sie nach wie vor mit gleicher Achtsamkeit begingen wurden. Bis es wieder begann…
Erst war es nur ein leises Pfeifen. Gleich dem Heulen des Windes, unscheinbar und unbedeutend. Doch mit dem Pfeifen kam das Stöhnen, erst leise, dann immer lauter. Abdul wusste ganz genau was darauf folgte, er bekam eine Gänsehaut und musste den Umhang enger ziehen. Dann war es da. Beim ersten Mal musste er noch genau hin hören. „Krrrks Krrks Krrks“. Diesen Laut würde er sein ganzes Leben lang nicht vergessen. Es wurde lauter, und obwohl es bisher nicht lauter als ein Flüstern war, ging es Abdul durch Mark und Bein, denn er wusste dass sie kamen. Er wusste sie sind da. Langsam glitt sein Blick die Stadtmauer hinab und dort waren sie.
Hätte er sie nicht gesehen, so hätte er sie riechen können. Der faulige, verwesende Gestank der mit ihnen kam. Wenn er sie sah, so gefror ihm das Herz. Ihre Gesichter zerfressen, wie auch ihre Glieder. Aus den Löchern ihrer Leiber krochen die Maden. Sogar die Fliegen mieden sie, solch ein Gestank verbreiteten sie. Mittlerweile war das Geräusch nicht mehr zu überhören. Kkkkkrrrks Kkkkrrrks kkkrrrks. Sie versuchten die Stadtmauer zu erklimmen. Jede Nacht kamen sie. Jede Nacht wollten sie hinein. Sie kamen um die Lebenden zu holen, die sie bisher noch nicht bekommen konnten. Dabei zeigten sie bei niemandem Gnade. Weder Frau noch Kind, Alt oder Jung waren vor ihnen sicher. Abdul gefror das Blut in den Adern.
Nun fingen sie an einander hoch zu klettern. Das Stöhnen und Kratzen an der Mauer trieb ihn in den Wahnsinn. Wie lange würden seine Nerven das noch aushalten, wie lange würden sie noch kommen? Längst hatte er die Armbrust gespannt und legte erneut einen Bolzen auf. Immer und immer wieder schoss er auf die verwesten und verstümmelten Körper, doch sein Gegner war über mächtig. Es dauerte nicht lange und die Wand aus Zombis erreichte die Mauerkrone. Der Erste setzte den Fuß, oder was auch immer da an seinem Bein hing, auf die Wehrgänge. Jetzt hieß es schnell handeln. Wieder spannte Abdul seine Armbrust und griff nach hinten zu seinem Köcher. Seine Hand fasste ins Leere. Alles was er an Munition hatte, war bereits verschossen. Panik machte sich breit. Was konnte er tun, was würde mit ihm geschehen. Voller Wut und mit einem Stoßgebet auf den Lippen rannte Abdul mit der erhobenen Armbrust auf den Untoten zu. Mit voller Wucht rammte er seine Waffe in den Körper des Verwesten, doch irgendetwas traf ihn am Hals.
Es wurde schwarz.