Verfasst: Dienstag 17. Mai 2016, 02:31
Worte, was bedeuten Worte.
*Die notdürftig befestigte Türe im einstigen Heim wurde hinter sich geschlossen, der Blick wanderte durch die kargen Räumlichkeiten. Das Augenmerk tastete sich an den freien und kalten Mosaiken der Fenster entlang. Vermutlich waren es die Bilder aus jüngster Vergangenheit. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut um alles nach Ihren Wünschen einzurichten. Wer das Feuer einmal zu bändigen weiß, für den scheint es warm und immerwährend. Die Finger wurden am Rücken verhakt, die Mimik war ausdruckslos in die Dunkelheit gerichtet.
Lediglich ein güldener Splint der zur Befestigung des Vorhanges diente, gab im fahlen Mondesschein den einstigen Prunk der Behausung preis. Das sonnengegerbte Haupt des Shojen wippte vor und zurück. Ein kleiner Schwall warmen Atems presste sich zwischen dem spröden Lippenpaar hervor.*
Ewig dein... ewi...g...
*Die Augen legten sich auf die eigenen nackten Füße und betrachteten den kleinen Stummel des fehlenden kleinen Zehs. Das wallende und sonst so gepflegte weiße Haar sank ihm in die Züge und versteckte die gehobenen Mundwinkel*Frei von jedem Grund,
Frei von jedem Umstand,
Frei von jeder erdenklichen Situation im Leben eines Jeden...
Obgleich die Diener der Mara sesshaft wurden... Jäger und Sammler gab es und wird es immer geben. Oft verstecken sie sich, gut getarnt und geschützt durch den Mantel der Gesellschaft. Für den einen mag die ewige Liebe mehr sein als nur Worte, für den Anderen ist es der drohende Beginn der Langeweile und des Wahnsinns.
Man kann sich im Kindesalter begegnen, Seite an Seite leben. Man kann sein Gegenüber studieren und aus dem Innersten auf ewig brennen. Sein Tagewerk, sein gesamtes Wirken könnte man Opfern um sich dem Geliebten nur noch einen Halbschritt weiter zu nähern.
...Doch selbst der Gelehrteste unter den Gelehrten wird sich von dem Offensichtlichen behelligen lassen.
Für manche ist es der Kampf, der reizvoll ist.
Es ist der Krieg der am Leben hält, die Unruhe und die innere Zerrissenheit die jeden Morgen einen Grund zum Leben gibt und des Nachts ein vorfreudiges Lächeln auf das Antlitz des Schlafenden zieht.
So lange haben wir unsere Bestimmung nicht erkannt und uns an das geklammert, was das Elternhaus wie die Natur uns vorlebten. Doch wir sind zum kämpfen geboren und werden nur ruhen wenn die letzte Schlacht gefochten wurde.
Neda, ein Leben nach vorgegebenem Ablauf ist nicht der unsere Weg.
Du bist neda mehr alleine, im Wissen um den Umgang mit dem Feuer und der Leidenschaft. Die vielen Jahre haben die Flamme nicht weniger brennen lassen, doch haben sie das Wissen um ihren Gebrauch geschult.
Leidenschaft, Temperament und vollkommene Aufopferungsbereitschaft gepaart mit gefühlgetriebener Impulsivität sorgen für ein Feuerwerk. Wehe dem, der diese Eigenschaften zu bändigen weis.
Neda, ich fürchte den Schatten nicht länger. In meinem Wahnsinn liebe ich ihn mehr als je zuvor. Und wenn dies die letzte Serpentine zum Ziel ist, brenne ich voller Begeisterung auf einen ebenbürtigen Kampf am Ende des Weges.
Weder wird es einen Sieger zu bejubeln geben, noch die Möglichkeit einen Gewinn zu betrinken. Am Ende wird es der letzte Kampf sein, der uns in vollständige Ekstase versetzt.
Und aus diesem Grund, geliebte Rani...
Ewig dein, Ewig mein...
Möge die Mara dich kein verdammtes Stück behüten.
*Ein glückliches Lächeln legte sich auf seine Züge als er den schweren Schädel stolz gen Decke reckte.*Frei von jedem Umstand,
Frei von jeder erdenklichen Situation im Leben eines Jeden...
Obgleich die Diener der Mara sesshaft wurden... Jäger und Sammler gab es und wird es immer geben. Oft verstecken sie sich, gut getarnt und geschützt durch den Mantel der Gesellschaft. Für den einen mag die ewige Liebe mehr sein als nur Worte, für den Anderen ist es der drohende Beginn der Langeweile und des Wahnsinns.
Man kann sich im Kindesalter begegnen, Seite an Seite leben. Man kann sein Gegenüber studieren und aus dem Innersten auf ewig brennen. Sein Tagewerk, sein gesamtes Wirken könnte man Opfern um sich dem Geliebten nur noch einen Halbschritt weiter zu nähern.
...Doch selbst der Gelehrteste unter den Gelehrten wird sich von dem Offensichtlichen behelligen lassen.
Für manche ist es der Kampf, der reizvoll ist.
Es ist der Krieg der am Leben hält, die Unruhe und die innere Zerrissenheit die jeden Morgen einen Grund zum Leben gibt und des Nachts ein vorfreudiges Lächeln auf das Antlitz des Schlafenden zieht.
So lange haben wir unsere Bestimmung nicht erkannt und uns an das geklammert, was das Elternhaus wie die Natur uns vorlebten. Doch wir sind zum kämpfen geboren und werden nur ruhen wenn die letzte Schlacht gefochten wurde.
Neda, ein Leben nach vorgegebenem Ablauf ist nicht der unsere Weg.
Du bist neda mehr alleine, im Wissen um den Umgang mit dem Feuer und der Leidenschaft. Die vielen Jahre haben die Flamme nicht weniger brennen lassen, doch haben sie das Wissen um ihren Gebrauch geschult.
Leidenschaft, Temperament und vollkommene Aufopferungsbereitschaft gepaart mit gefühlgetriebener Impulsivität sorgen für ein Feuerwerk. Wehe dem, der diese Eigenschaften zu bändigen weis.
Neda, ich fürchte den Schatten nicht länger. In meinem Wahnsinn liebe ich ihn mehr als je zuvor. Und wenn dies die letzte Serpentine zum Ziel ist, brenne ich voller Begeisterung auf einen ebenbürtigen Kampf am Ende des Weges.
Weder wird es einen Sieger zu bejubeln geben, noch die Möglichkeit einen Gewinn zu betrinken. Am Ende wird es der letzte Kampf sein, der uns in vollständige Ekstase versetzt.
Und aus diesem Grund, geliebte Rani...
Ewig dein, Ewig mein...
Möge die Mara dich kein verdammtes Stück behüten.
Manche werden sich nur das Schlechte in Erinnerung behalten...
doch nur ein wahrhafter Menekaner wird auch in schlimmster Stunde
das größte Glück nicht verschweigen.