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Verfasst: Dienstag 12. August 2008, 11:13
von Lamiro Dandreon
Nach einer Unterhaltung mit zwei seiner Freunde nahe des Friedhofs zu Varuna, machte er sich auf den Weg zum Nebelwald um dort einige Forschungen mit den Kräuter zu betreiben, die Sio ihm von dem kranken Wald inOst-Gerimor mitbrachte.

Der kürzere Weg wäre durch Varuna aber der Weg durch den Wald war ihm allemal lieber. Nachdem er dann an der Holzfällerhütte vorbei Richtung Norgen ging, rashelte es im Wald. Etwas bedrohendes lag in der Luft. Direkt nahm er den Bogen zur Hand und sah sich um, irgendwas huschte zwischen den Bäumen entlang und lies jene direkt welken. Vorsichtig schritt Lamiro voran, dann sah er ihn! Ein wandelnder Baum, als einziger noch blühend. Lamiro hob direkt den Bogen und wr im Befriff zu schießen doch rief er erst das Wesen. Auf die Worte "Ich will leben!" erweichte Lamiro und senkte den Bogen und aus der erst bedrohlich scheinenden Situation wurde ein Gespräch, man könnte es fst freundschaftlich nennen.

Es stellte sich heraus dass Buchenfluch, so war sein Name die Ursache des kranken Waldes sei, doch selbst war er nicht böse. Etwas in ihm verzerrte sein Lied, das Lied des friedens. Er hatte es geschafft eine Weile gegen das böse in ihn anzukämpfen und nach hilfe zu suchen. Doch je länger er dort verweilte, umso schwächer wurde er. Nacheiniger Zeit spürte Buchenfluch, wie sich das böse wieder durchdrängen wollte doch bevor er sich auf den Rückweg machte, brach er einen Ast von seiner Baumkroneab der Lamiro zu Füßen fiel. "Nimm, finde jene die das Lied wieder gerade rücken können", Buchenfluchs Stimme wurde immer schwächer. Lamiro nahm den Ast der einem langen Finger eines Baume glich an sich und sprach voller Überzeugung "Ich werde dir helfen mein Freund, verlass dich auf mich". Ehe sich beide von einanderabwandten, vernahm Lamiro noch ein letztes mal "Ich will nicht sterben, ich will leben, bitte hilf mir". Nun war der nächste Schritt klar was zu ist und Lamiro eilte ins Lager der Waldgeister.

Verfasst: Dienstag 12. August 2008, 13:23
von Andrew Oriley
Unruhig war Wolf die Tage Unruhig und nachdenklich. Lange war er durch die Wälder in Ost Gerimor gewandert. Hatte das Abgebrannte Lager entdeckt doch immer wieder kerten seine Gedanken zurück zu dem Gespräch mit Lamiro und Fuchs vor den Grabkammern Varunas. Zwar wurden sie einmal von recht seltsamen Gestallten voller Hektik und unruhe gestört doch war für Wolf ohnehin klar, Menschen waren einfach seltsam egal was sie taten einfach seltsam.
Nachdenklich blickte er wieder auf einige seltsame Blumen die bräunlich aussahen als wäre etwas gekommen und habe sie noch wärend des Blühens verwelken lassen. Als er sie berührte zerfiehlen sie nur zu Staub der zu Boden rieselte. Viele solcher Pflanzen schienen im Wald zu sein und auch viele Kranke Tiere viel mehr als er vermochte mit dem Bogen zu erlösen das hatte er bereits erkannt. Zuviel an Krankheit soviel das es besser war diese bereiche des Waldes vorrerst zu meiden. Leise schlich er weiter in Richtung der Höhle an dem Alten Riesenbaum um dort einiges an Ausrüstung zusammenzusuchen. Wolf hatte mehrere hinkende Rehe entdeckt und brauchte noch ein Paar Pfeile da die seinen bei der ersten Begegnung mit einigen Grünen wirbeln die nach seltsamen dämpfen rochen verschossen waren bis auf den Letzten. Die sehne seines Bogens hatte er sogar nachspannen müssen und mit einer kleinen Metalpfeile und viel Wachs den Bogen behandelt damit er nicht alzusehr litt unter den Folgen der Strapazen der letzten Tage. Holz arbeitete und das der Bogen Brechen könnte wolte er nunn nicht Riskieren in jener schweren Zeit.
Spät am Abend dann als er zurück zum Dorf huschte und sich leise von Süden her näherte lagerte er das Leder der erlegten Rehe in Miriams Kiste und etwas Fleisch in die von Fuchs. Er war müde und es war beileibe nicht einfach ohne selber Schaden zu nehmen durch den Kranken Wald zu Laufen und zu Jagen.. Er hoffte das jemand bald eine Lösung für das Problem fand nicht das sich dieses Chaos noch mehr ausbreitete als ohnehin schon.

Verfasst: Mittwoch 13. August 2008, 20:07
von Esgaron
Es musste so um die 9te Stunde des Abends gewesen sein, wie immer ritt er auf der nördlichen Straße von Varuna aus in Richtung der Schwertwacht, doch bog er dieses Mal früher vom Wege ab um eine Schneiderei nahe am nördlichen Waldrand aufzusuchen von der er gehört hatte und von der er sich erhoffte das man dort endlich seine Rüste würde reparieren können.
Als er sie erreich hatte stellte er zu seiner Freude fest, dass sie geöffnet hatte, so legte er die Zügel seiner Stute locker über den Ast einer Weide und klopfte an.
Eine Weile tat sich nichts, ehe eine Frau ihm öffnete und mit dem Namen der Mutter Eluive grüßte, in jenem Moment hörte er jedoch von hinter sich eine Stimme sagen.

„Mag es sein, dass ihr im Wege steht?“

Überrascht trat Esgaron beiseite und erblickte hinter sich einen Mann, gekleidet in den Farben des Waldes, maskiert, den Bogen griffbereit. Plötzlich hörte er von der Türe her ein „Fuchs! Das ist Kundschaft von mir! Anstatt unhöflich zu sein bietest du dem Herrn lieber etwas zu Essen an, bis ich mit meinen anderen Kunden fertig bin!“
Mit einem Brummeln verschwand der Mann im Haus und die Türe fiel hinter ihm ins Schloss. Einige Momente später, die Esgaron damit verbrachte irritiert auf die Türe zu starren ging selbige wieder auf und der Mann der soeben hinein gegangen war kam wieder heraus, ohne Bogen, ohne Kapuze und zog das Mundtuch ein wenig vom Gesicht, mit den Worten: „Na Esgaron, dann komm, wollen wir mal sehen ob wir noch etwas zu Essen da haben…“
Esgaron stutzte als er Rowings Gesicht erkannte zu welchem er die grünen Haare nicht wirklich zuordnen konnte.
Rowing führte Esgaron in einen Keller und reichte ihm etwas Braten und Brot, bei dem folgenden Gespräch kamen sie auf einige merkwürdige Vorkommnisse bezüglich des Waldes im Südosten zu sprechen, Rowing berichtete ihm von einem schleichenden Gift das alle Tiere und Pflanzen auslaugte und in den Wahnsinn trieb, Esgaron lies sich von Rowing zu jenem Waldstück führen und dort trafen sie auf abgemagerte und verschreckte Tiere, je weiter sie kamen desto unheimlicher wurde die bedrückende Stille, plötzlich brachen neben Esgaron einige Spinnlinnge aus dem Unterholz, rasch riss er sein Kryss aus der Scheide und schlug sie nieder, griff sich einen der kleineren als er auch schon Rowings Ruf: „Lauf! Gen Osten!“ vernahm, da brach auch schon der wild gewordene Baum durchs Gebüsch.

Esgaron rannte was seine Beine hergaben, hinaus aus dem verseuchten Teil des Waldes, als er wieder im lichteren Teil war verschnaufte er erst einmal einen Moment und lies suchend den Blick umher wandern, wenige Augenblicke später kam auch Rowing lautlos durchs Gebüsch, ebenfalls einen kleinen Spinnling in der Hand und ein wenig blass im Gesicht, sofort reichte Esgaron ihm ein Fläschchen mit einem Antidot, in der Hoffnung es würde helfen, Rowing trank es ohne zu zögern und reichte ihm dann den Spinnling… Esgaron packte jeden Spinnenleib in eine Phiole und verkorkte sie um sie später untersuchen zu können.
Rowing jedoch wollte ihm noch etwas zeigen… er führte ihn zu einigen Bäumen deren Stadium des Zerfalls bereits so weit vorangeschritten war das bei einem der Ast zu Staub zerfiel als Esgaron jenen berührte, er nahm zwei Phiolen voll Proben von den Bäumen um auch jene zu untersuchen, doch wie es kommen musste wurden sie erneut unterbrochen, ein Grüner Wirbel raste auf sie zu und sie rannten erneut wie vor dem Leibhaftigen, keuchend meinte Esgaron er habe genug gesehen und sie kehrten zu Rowings Haus zurück, Esgaron versprach sich alsbald als möglich um die Proben zu kümmern, und da Rowings Frau immer noch mit ihrer Kundschaft beschäftigt war und Esgaron seine Rüste bis auf weiteres sowieso nicht benötigen würde so wie es der Anschein war, machte er sich sofort auf zur Schwertwacht und schloss sich in seinem Labor ein… dies sollte eine lange Nacht werden, hoffentlich auch eine Ergebnissreiche…

Verfasst: Sonntag 17. August 2008, 19:51
von Esgaron
Nachdem er sich einige Nächte um die Ohren geschlagen hatte und bereits schon mit nicht zu verachtenden Augenringen gesegnet war, die allerdings nicht von einer SChägerei sondern vom Schlafmangel herrührten musste er ernüchtert feststellen das er keinerlei Gift oder sonstige Substanz identifizieren konnte...
Die Spinnenlinge waren normal, abgesehen von ihrer erhöhten aggressivität und ihren stärker ausgeprägten Giftdrüsen, vielleicht lag es auch an der Art der Spinnenlinge, Esgaron hatte keine Ahnung von ihrer Anatomie und konnte sich nur an Buchbeispiele halten...
Das tote Holz verriet ihm auch nicht mehr, lediglich auffällig war das es sich nach einiger Zeit mit einem grünlichen Schleim überzog der nach Schwefel stank so das Esgaron zuerst annahm er habe ein Reagenzglas nicht anständig verkorkt ehe ihm diese Tatsache auffiel...
Er war nicht in der Lage mehr herauszufinden und so nahm er sich vor das er sich nach einigen Stunden Ruhe unverzüglich auf den Weg machen würde um Rowing aufzusuchen, es würde ihm nichts nützen wenn er aufgrund von Übermüdung vergas etwas zu berichten oder gar zusammebrach.

Verfasst: Donnerstag 21. August 2008, 11:49
von Siobhan Dandreon
Oft lief sie zwischen Bajard und Varuna hin und her, ohne aber die Städte selbst zu betreten, sie suchte Yarin.

Doch seitdem das Phönixhaus gebrannt hatte, hatte sie gar nichts mehr von ihm gesehen. Manchmal lugte sie durch das nördliche Stadttor, einmal sogar hatte sie sich getraut eine der Wachen nach Yarin zu fragen.
Aber es war immer das gleiche, keiner wusste was, keiner hatte ihn gesehen.
So war sie recht niedergeschlagen, als Lamiro ihr die Nachricht vom Treffen mit den Elfen erzählte.

Sie war neugierig genug, das nachdem sie Anaha die Wälder hinter dem Wachposten von Rahal gezeigt hatte auch sogleich wieder gen Lager lief.

Leider schien sie bereits zwei dieser scheuen Geschöpfe verpasst zu haben, aber einer von den jünger wirkenden. "Silberhaar" er war gekommen. Und er hatte sich die Geschichte vom hilfesuchenden Baum angehört.
Sogar ein Elfenkind war gekommen, sie wusste nicht wie Elfenkinder so sein sollten, aber dieses war so wibbelig wie ein junger Welpe.

Sie musste lächeln bei der Erinnerung an das Wolfsgeheul was in jener Nacht vom Lager zu hören war.
Kanubio mit der Stimme eines heiseren Wolfes der die Töne eines Welpen ausstiess. Aber es war einfach schön das er wieder da gewesen war, wenn auch nur kurz.

Die Elfen hatten sich den Zweig näher angeschaut, und dann ein ganz kleines Stück davon an sich genommen. Und als sie den Rest in ein mit Moos ausgelegten Lederbeutel tat, verwelkte dieses Moos oberflächlich, was Schrecken sogar in den Augen des elfischen Kindes hervorrief.

So versprach "Silberhaar" der Elf, er würde sich sofort genauer mit dem Lied dieses Aststücks beschäftigen.

Hatte nicht Killian schonmal so ein Lied zurechtgerückt bei Heinrich dem Schaf? Das war die Frage die die Anwesenden am Feuer noch eine Weile beschäftigte. Also würde man nochmal versuchen mit Kilian oder einem der Seinen Kontakt aufzunehmen.

Gleich am Nächsten Tag wollte Sio ihre Freunde im Wald suchen, den Fuchs, oder Wolf und wie sie alle hiessen, vielleicht hatten sie ja schon mehr in Erfahrung gebracht, oder wollten wissen, was sie bisher wussten.

Verfasst: Freitag 22. August 2008, 15:19
von Der Erzähler
Einige Bauern saßen zur Abendstunde an ihrem Stammtisch, sprachen erst ruhig miteinander ehe sich nach und nach eine hitzige Diskussion daraus entwickelte.

"Beron, willst du allen ernstes behaupten, ein Baum sei daran Schuld, dass du fast nurnoch Missernten einfährst!? Ich glaube eher, du hast deinen Acker falsch behandelt, zu dem...die Regenfälle haben auch ein wenig nachgelassen. Ernte verdorrt schonmal, wenn man nicht weiß, wie man seinen Acker zu bestellen hat." Gelächter folgte in der Runde, nur Einer lachte nicht, augenscheinlich besagter Beron, jener hob drohend die Faust.

"Achja? Wenn ich es euch doch sage! Da war ein Baum, der lief ohne Rücksicht auf meine Zäune oder Hunde! Pah, die haben den Schwanz eingekniffen und haben Fersengeld gegeben! Der Baum stand nur kurz auf meinem Feld, doch mein gutes Getreide welkte binnen einiger Augenblicke einfach vor sich hin. Ich musste erst mit Fackel und Mistgabel kommen, ehe dieses Ungetüm daran dachte zu verschwinden. Ja, das sag ich euch...diese Augenartigen Dinger haben mich panisch angeguckt und dann is das Vieh gerannt, jawohlja! Sprach von Leben oder sowas, aber was ist das für ein Leben, in dem er mir meines schwerer macht!? Ich sag euch, dieser Baum, sollte er nochmal auftauchen, wird brennen! Bis auf seine Wurzeln! Niemand macht Beron die Ernte mies und macht ihm zum Gespött!"

Einige Tage später häuften sich solcherlei Gespräche, von anderen Bauern, ebenso hörte man des öfteren, dass sich ein kleiner Pulk zusammenrottete um die Höfe untereinander zu schützen.

Der Geist im Baum und sein Meister

Verfasst: Sonntag 24. August 2008, 18:04
von Siobhan Dandreon
Sie war auf der Suche nach den "Werewolf" Spuren gewesen, als sie etwas im Unterholz knacken und knirschen hörte, und Ly ihr wölfischer Begleiter plötzlich gar nicht mehr so mutig aussah. Sein Nackenhaar sträubte sich und er zog ein wenig den schwanz ein.

Ohje durchfuhr es sie, die Wölfe sind doch nciht nur nachts untwegs. Doch dann sah sie es.

Keine übergrossen Wölfe, sondern welkende Blätter und einen umherirrenden sehr schwach und krank aussehenden Baum.

Mag das der Baum sein, den Lamiro getroffen hatte? Gewiss sogar. Nachdem sie ihn eine Weile beobachtet hatte, und er scheinbar fast schon aussah als würde er gleich morsch auseinanderfallen. Er sprach verwirrt von einem Meister und das man ihm folgen musste, das es keinen sicheren Ort gab und man ihn überall finden würde,
da packte sie sich ein Herz und trat aus ihrem Versteck im Unterholz hervor.

Wer hat dir das Angetan fragte sie ihn vorsichtig, wie konnte das geschehen?

Und der ächzende morsch wirkende Baum drehte sich zu ihr herum. Er musste sich an einen andern Baum anlehnen so schwach schien er. Sogar zu schwach um noch den anderen Baum welken zu lassen.

Und dann begann er ganz langsam und mit schwacher ächzender Stimme zu erzählen.

Er erzählte ihr, wie er noch sein eigenes Lied hören konnte, welches das allen Bäumen eigen war. Langsam und ruhig war es, ohne Hast, aber voller Leben, so ganz anders als das was jetzt in ihm zu hören war.
Und während er also ganz einfach ein Baum war, da war dieser Weichhäuter, so nannte er die Zweibeiner, aufgetaucht, mit schwarzem Hut, und Stab mit schwarzer gläserner Kugel an einem Ende. Und in dessen Begleitung dieser böse Geist war, der Geist den er Dämon nannte und den er in den Baum befehligte.

Von da an war sein Lied verstummt, und nur noch verderben klag in ihm. Dieser böse Geist verhinderte, das er einfach nur ein Baum war, der leben wollte. Er brachte ihn dazu seinen ganzen Wald zu verseuchen. Er hinderte ihn daran zu trinken und auf dem nahrhaften Humus des Waldes seine Stärke zu ziehen.

Dieser böse Geist, Eichenfluch, er bereitet alles für seinen Meister vor. einen viel stärkeren Dämon unter der Erde.

Für Siobhan war diese Geschichte ganz schön verworren, und so manchesmal verstand sie nicht recht was er meinte. Dennoch hörte sie ihm aufmerksam zu. Sogar Feli, wohl auf der Suche nach Federn in der Nähe, war bei ihnen geblieben und lauschte mit grossen Augen der Geschichte des Baumes.

Plötzlich kratzte sich der Baum selber an der porösen Rinde, das sie abplatzte und zu Boden fiel. "Komm raus aus mir". Und wieder kratzte er sich.

Siobhan hatte Angst er würde sich nur verletzen aber sicher nicht dadurch das WEsen in sich herausholen können.

Sie fühlte sich mal wieder sehr hilflos und wusste nicht so recht wie sie helfen konnte.

Sie wollte ihn überreden mit in den Nebelwald zu kommen, vielleicht war dort der Boden besser für ihn, und aus dem Fluss dort zu trinken. Doch er meinte nur, das der Geist ihn nicht trinken lassen würde.

In ihrer Hilflosigkeit fiel ihr nur eines an, die Tränke die Lamiro vorbereitet hatte, fals sie oder Ly mal verletzt waren.
Vielleicht würde einer wenigestens die angegriffene Rinde wieder heilen können.

So rollte sie ihm einen vorsichtig vor die Wurzeln.
Sie waren alle drei wohl gleichermassen überrascht.
Als das Glas unter seiner Wurzelmasse zersplitterte, das sog er sogleich auch den Saft aus jenem auf.

Die Wurzel wurde stärker als zuvor, nicht mehr so ausgefranst und rissig.

Sofort wühlte sie in ihrem Rucksack und sammelte alle in Wolle gepackten Fläschchen daraus hervor. diese rollte sie eine nach der andern an ihn heran.
Sie halfen tatsächlich. Da wo er sich zuvor noch die Rinde aufgerieben hatte, platze nun das morsche Zeug gänzlich ab, doch darunter war eine glattere jüngere Rinde zu sehen. Seine Stimme nahm an Kraft zu. Und er sogar knospen und neue Zweiglein spriessten.

"Der Geist in mir wird schwächer, ich lebe, und er wird schwächer, mein Lied klingt wieder wie es klingen soll."






Leider waren all ihre Vorräte aufgebraucht, aber sie wusste wo ein ganzes Fass stand. im Lager der Waldgeister war sie sicher noch eines gesehen zu haben. Und dort war auch der Nebelwald mit den anderen Baumgeistern und Waldgeistern, die sicher, sollte dieser böse Geist aus ihrem Baumburschen fliehen wollen, den Wald schützen konnten und er so keine Chance haben würde.
So rannten alle Vier, Siobhan, ihr Waldwolf, Feli, und der Baumbursche vom alten Elfendorf hinüber durch das Dorf am Wegekreuz,
wo so der ein oder andere Zaun zur Seite gedrückt war, oder auch eine Dachschindel vom Rande des Daches fehlen mag, wo sich der Baumbursch am Grundstück nah vorbeidrücken musste, weiter in den Nebelwald hinein.


Das Fass war rasch gefunden, während sich der Baumbursche an dem frischen Wasser des Bergquellteiches tränkte. Und er tat es mit einer so lebensfrohen Art, das man gar nicht meinen wollte, das noch dieser böse Geist in ihm war.

......Fortsetzung folgt.

Verfasst: Sonntag 24. August 2008, 21:08
von Siobhan Dandreon
...Sie hatte das kleine Fass aus dem Keller heraufgeschleppt und es über den Rasen zum Teich gerollert. Es gluckste leicht, da es nicht mehr ganz voll war.

Baumbursche betrachtete den "kleinen Baum", wie er ihn nannte, und war sich unsicher ob er ihn nicht verletzen würde. Doch Siobhan erklärte ihm das es ein hohler Baumstamm mit einem Brett oben und unten war, das ruhig zuerdrückt werden dürfte um an den lebensspendenden Saft zu gelangen.
Als er das Fass dann vorsichtig anstubsen wollte, hatte er wohl seine zurückgewonnen Kräfte unterschätzt, und es Leck geschlagen. Rasch drehte sie es so, das der Inhalt nicht gaänzlich im Rasen versickern würde, und anstelle dessen seine Wurzeln treffen würde. Schon nach wenigen Güssen, in den sich Baumbursche richtig wohl zu fühlen schien, gab es einen Ohrenbetäubenden Schrei!

Aus dem Inneren des Baumes drängte sich eine bleiche Gestalt hervor, der böse Geist.
Er starrt den Baum und die Frauen mit dem Fass hasserfüllt an. Er sah sich mehrmals um, und fragte nur wie wir es wagen konnten, die Pläne seines Meisters zu stören.
Wären sie nicht im Nebelwald gewesen, wäre dieser Dämon sicher in den nächsten Baum geflohen und hätte von ihm Besitz ergriffen. Hier aber schirmten die Waldgeister die Bäume ab, und der reine Fels im Rücken bot ihm nicht wirklich eine Zuflucht.
Und recht schnell schienen ihn nun die Kräfte zu verlassen denn er wurde immer kleiner. Bis er schliesslich in einem fürchterlichen Knall platzte.


Die anderen konnten nur noch Starren! Weg war er. Aber das war gewiss nicht alles.
Jetzt mussten sie sich um den Wald kümmern, auch wenn Baumbursche das elleine machen wollte, es war nur schwer ihm auszureden das er nicht wirklich Schuld an dem ganzen Unheil hatte.
So eilte die Gruppe auf ihnen möglichen Wegen in den Wald im osten Gerimors. Siobhan mit dem Fass, und Baumbursche mit seiner eigenen ihm nun wieder innewohnenden Kraft.
Als die Frauen sich ihren WEg an verschlossenen Stadttoren vorbei, durch Monsterverseuchte Höhlen hindurch, gebahnt hatten und endlich das Fass mit der restlichen Mixtur in den See giessen konnten, war schon fast alles so, als wäre hier nie etwas Schreckliches gewesen.

Der Wald im Osten Gerimors war wieder friedlich und rein.

Der Meister der Pestilenz irgendwo unter der Erde jedoch war noch immer nicht geschlagen.

Verfasst: Montag 25. August 2008, 02:42
von Der Erzähler
Freiheit, sein Geist war wieder befreit.

Hatte diese Weichhaut ihm die Kraft geschenkt diesen kleinen Parasiten hinaus zu werfen, wie er geschrien hat...wie er keine Nahrung mehr fand.

Wäre diese Weichhaut nicht gewesen, wäre er selbst zu Grunde gegangen oder der Meister des Parasiten hätte ihn geholt.

Der Parasit trieb ihn vorran, hinderte ihn auf jede erdenkliche Art daran sich zu nähren, selbst der Entzug von Leben ward ihm genommen. Der Parasit lachte in ihm, forderte ihn auf, zu seinem Meister zu gehen. Jedoch traf er diese Weichhaut, mit ihrer pelzigen Weichhaut....

Sie hatte einen Weg gefunden ihm zu helfen, ihn zu nähren ohne das der Parasit davon einen Nutzen hatte.

Der Parasit war fort, nun blieb er, er hatte eine Rechnung zu begleichen. All das Leid, all die Qual die er den Weichhäutern und anderem Getier in den Wald gebracht hatte....

Es war nicht rechtens, die Weichhäuter hatten ihm geholfen, statt ihn zu vernichten, hatten ihn befreit statt ihn zu fällen.

Strotzend vor Energie schoss er los, er würde den Wald reinigen und wenn es sein Leben kosten würde, er war es den Weichhäutern schuldig und wollte wieder Ruhe, Ruhe und Schlaf, er ward es leid ständig wandeln zu müssen, kein Schlaf, kein ruhiger Ort mitten in der Sonne neben all seinen Brüdern.

Er war recht schnell an dem Waldstück angekommen und sah, was er angerichtet hatte, all das pervertierte Gezücht.

Er frass, stampfte und schlug um sich. Trieb nach und nach mit seiner neu gewonnenen Energie die Unwesen zurück bis sie fielen, Stück für Stück. Seine Brüder...all sie waren krank....seinetwegen.

Er wurzelte ein, nachdem kein Unwesen mehr in der Nähe war, sie würden auch nicht wieder kommen...dies ward kein böser Ort mehr.

Es wird auch keiner mehr, seine Brüder brauchten jetzt eines und das war Kraft, Kraft um wieder zum Leben zu kommen.

Er wurzelte, wurzelte weit und tief in die Erde hinein, gab seine Kraft ab, auf das seine Brüder wieder an Kraft gewinnen um zu überleben. Es würde dauern, bis alles wieder so würde wie es war.

Geschwächt hielt der Baumbursche inne, er unterbrach seinen Lebensfluss und verharrte. Die Spuren des Dämons waren nun vollends aus dem Baum gewichen und er fand das, was er wollte, wonach er trachtete....

Ruhe, Leben, Schlaf....