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Verfasst: Mittwoch 25. Juni 2008, 14:40
von Alexandre von Galbadan
Er war aufgebrochen zum Mittagsmahle als er den Sire an der Taverne Traf. War er doch selber noch am vorigen Abend mit einem Auftrag erschienen jenen er ausgeführt hatte und so meldete er jenes wärend die beiden in die Taverne gingen für das mittagliche Mahle. Er bestellte wie immer für sich und den Sire und wolte gerade auftischen als er der jungen Dame gewar wurde die wohl vor ihnen die Taverne wohl betreten hatte es war Anetta.. So ging er zu dem Tisch der Dame van Wellenberg, da der Sire auf jenen zuhielt und um die Erlaubniss bat sich zu ihr zu setzen für sein Mahle. Sie bejate dies und so trug er als treuer Dienstrecke dem Ritter und auch sich die Speisen auf. Anfangs war die graugrüne Masse die der Wirt als Eintopf verkaufte noch fade und die Fleischstücke trocken doch er beschwerte sich nicht war er doch schlimmeres gewohnt. Die Katastrophe bahnte sich erst an als der Sire und er zum Ende gekommen waren. Anetta gestand das sie am morgigen Tage die Gefilde verlassen würde wohl um ihre Heimat zu besuchen und sie nicht wuste ob und wann sie wieder kehren würde. Das letzte Stück vom Braten blieb im im Halse fast stecken und er muste schwer husten um jenes herunter zu bekommen. Geschokt und wie festgefrohren hatte er da gesessen und sie angestart nicht fähig sich zu melden einspruch zu erheben und sie an sich zu reissen das sie ihn nicht verlassen möge. Der Sire war dann aufgebrochen und in der eile kam ihm eine Idee welche vieleicht die seine angebettete wieder zu ihm tragen würde. Jene kleine Chance so Temora ihnen beistand wolte er nutzen und war ebenfals grusslos herausgeeilt in seiner hast und zum Anwesen geeilt. Hier griff er sich Pergament und Feder und begann zu schreiben.
Dir oh meine Liebste Seele, wenn du wüstest wie ich mich quäle.
Wie mein Herz steht hell in flammen, ich jenen umstand will verdammen.
So hoffe ich das was nun beginnt, mein Herzenskampf am Schluss gewinnt.
Ich schrieb drum nieder einige Zeilen, zu deinem Onkel Mögen sie eilen.
Werd bitten ihn um seine Gunst, das werben ich darf mit Minne Kunst.
Um dich oh edle holde Maid, das wir verbunden sind in ewigkeit.
Will dich nicht ziehen lassen ohne Wort, fern von mir an gar abgelegnem Ort.
Sollen jene Zeilen die weile erdrücken, und dein lieblich Herz ein stück erzücken.
Verbunden bleib ich dir auf ewig Dauer, mein herz hält fest an dir mit Liebesstarker Mauer.
Werd nicht weichen trotz der Abschiedsworte Hiebe, brennt in mir für dich gar zarter Flamme Liebe.
Es brennt in mir vor edler Pein, ich hoffe innigst das deine Liebe Mein.
Ein verzweifelt schmerzend Herz.
Jenem Briefe mag ein Zweiter versiegelter Brief an Anetta abgegeben werden dessen Inhalt von des Soldatensiegel verschlossen wird. Jener junge Laufbursche mag es wieder sein der ihr die beiden Schriftstücke überbringt.
Hochgeschätzter Sire von Wellenberg.
Ich ein treuer Diener des Reiches, Edelmann und Knappe des Reiches, unter Sire Rafael de Arganta bitte hiermit förmlichst um die Euere erlauchte Erlaubniss um die Hand euerer Liebsten Nichte zu werben in der Minne Kunst. Ich hoffe nein ich weis das , das Herz der Eueren Nichte dem meinen nicht abgeneigt sei. Auch gestehe ich euch das bereits der ersten Worte Minnekunst auf beiden Seiten gefallen sind aus reinster zuneigung zueinander. Anscheinend hat Temora selbst den Pfeil der Liebe hier verschossen und unsere Wege sich finden lassend. So bitte ich euch um Nachsicht und erneut um euere Erlaubniss und euere Gunst für jene Werbung.
ich verbleibe hochachtungsvoll

Verfasst: Donnerstag 26. Juni 2008, 09:48
von Anetta von Reensdorf
Er meinte es ernst mit dem Brief. Er meinte es wirklich ernst.
Mehr konnte sie nicht denken als sie den offnen Reisekoffer, mt ein paar Kleidern füllte. Davon abgesehen, dass sie alle in seiner Lieblingsfarbe grün waren, wurde dies sehr unordentlich getan.
Denn ihre Gedanken waren immer bei ihm, bei seinen Worten, bei seinen Taten und vorallem bei jenem Brief.
Er wollte ihren Onkel um ihre Gunst bitten. Das war so ein wichtiger Schritt, noch nie hatte sie zugelassen, dass es bei einem Mann soweit kam. Sie wollte eigentlich nie einen Soldaten... keinen Ritter und nun... Wollte sie einen und das mehr denje.
Langsam vor sie sich über die Hand, noch jetzt fühlte sie einen kribbelnden Bart, der sich zum Handkuss senkte. Jene kleine Zärtlichkeit, sie war so höflich und doch so sündengefüllt.
Dürfte man doch beim eigentlichen Handkuss die Haut nicht berühren so hat er es um des wissens der kleinen nähe, dem rauschendem Gefühl in ihr, wenn er es tat.
Sie war wirklich verliebt... und das nicht nur mit dem Herzen, sondern mit ihrem gesammten Leib und mit ihrer gesammten Seel.
Er würde sie alsbald abholen um sie zum Schiff zu bringen. Wie würde sie ihn jene Tage vermissen, sein Gesicht, seine Stimme und sein Duft. Sie würden ihr fehlen. Hoffentlich würde das auch ihr Onkel bemerkten, hoffentlich würde er sie wieder gehen lassen.
Ansonst... würde er sie wieder holen kommen?
Würde er persönlich zu Onkelchen kommen und dort nochmals um ihre Gunst bitten?
Sie war davon überzeugt, dass es nur ein Brief ihrer wäre, die jenes im Notfall auslösen würde.
Verfasst: Samstag 28. Juni 2008, 17:24
von Alexandre von Galbadan
Gegen Mittag war er vor sein Anwesen getreten um zur Herberge zu reiten damit er Anetta abhohlen konnte wie er es ihr am Abend zuvor versprochen hatte. Vor dem Anwesen aber Stiess er auf einen Wohlgerüsteten Anguren und Seinen Lehnsherrn Adrian von Hohenfels der wohl ebenfals dem Anguren betreten war. Kurzerhand kam er näher heran eine Hand auf dem Knauf seines Schwertes und musterte den Anguren vorsichtig abschätzend. Als Adrian ihm dann befahl das ein andermahl die Zeit zum Kampfe sei neigte er sein Haupte ihm entgegen und ging zu dem seinen Ross auf dem er aufsass. Er würde heute zwar nicht Kämpfen müssen doch würde er eure Hoheit wenigstens sicher zur Stadt zurück eskortieren und so bat er um die erlaubniss ihn begleiten zu dürfen was ihm gewährt wurde. So ging es gen Varuna der Angure vorne weg bis sich die wege trennten doch lies er ihn keinen Augenblick aus den Augen. Beim Palast dann entliess ihn Adrian worauf er sich aufmachte in richtung Herberge um die Edle dame zum Hafen zu bringen. Dort angekommen erfuhr er das sie noch nicht angekommen war und machte sich nach draussen um eine weile zu warten. Schon nach kürzester Zeit kam sie vom Markte her und lächelte ihm entgegen. Kurzerhand nahm er das ihre Gepäck an sich das er auf seinem Pferd verstaute und diente der schönen Dame das seine Reittier an welches sie gerne annahm. Am Zügel dann eine Hand auf dem knauf des Schwertes führte er das Tier dann nebst für ihn so kostbare Fracht zum Hafen Berchgards wo nun der Augenblick gekommen war sich von der seinen Angebeteten zu trennen. Schwer war es ihm gefallen und am liebsten hätte er sie nicht fort gelassen doch half es nunmal nichts auch sie hatte die ihren Pflichten zu erfüllen. Der Kapitän wurde zur seite genommen und reichlich mit Gold versehen auf das er die ach so kostbare Fracht nicht beschädigen möge bevor er auch schon das Schiff vom Hafen ablegen sah was ihm einen Stich ins herz versetzte.
Am nächsten Tag dann schrieb er an die Kirche Temoras den es war alzu Zeitig ein wenig von der Beichte abzulegen und sein Herz zu erleichtern. Vieleicht wuste ja einer der Priester Rat und konnte ihm sagen was nun da die seine so fern war passieren konnte oder gar passieren muste. Er hofte sich viel von dem Gespräch und zu Temora ihm hold war fand er vieleicht in dem Rat der Priesterschaft erleichterung und halt den sein Herz gerade dringend bedurfte.
Seine Eminenz Sandroval empfing den Recken am folgenden Tage gegen der siebzehnten Stunde in der Kirche varunas wo er nach einem stillen Gebet sich den Sorgen des Recken annahm. Jener berichtete von seinen Sorgen und der kleinen Unziemlichkeit den sich die beiden Liebenden hingegeben hatten. Zwischen Ernst und Amüsiertheit waren dabei seine Gesichtszüge hin und her gerissen war es doch gar ungewöhnlich das ein Manne im Alter jenes Recken so wenig verstand von dem was in ihm vor ging. Mit ruhigen und sorgsam gewählten Worten sprach er zu dem Recken und nahm ihm ein Teil der seinen Sorgen und erklärte ihm einige der grundlegenden Dinge im Umgang mit dem Herzen. Auch fanden sich andere Dinge die der Aufarbeitung bedurften und der Beichte so das wohl noch folgende Treffen durchaus von nöten sein würden.
Etwas erleichtert und befreiter verliess Alexandre später die Kirche mit dem Wissen das seine Eminenz ihm alsbald wieder sein Ohr leihen wolte da weitere Beichte von Nöten sei. Doch scheute er sich nicht den jenes war nötig und würde ihm helfen auf dem weiteren Pfad den zu beschreiten seine Pflicht war. Hoffentlich schrieb ihm die seine Maid bald den sein aufgewühltes Herz hungerte seltsamerweise jeden Augenblick den es nichts von ihr vernahm. War sie gut angekommen? was sagte der Onkel? hoffendlich bekam er bald darüber Nachricht.. das hofte er zumindest.
Verfasst: Montag 30. Juni 2008, 16:19
von Anetta von Reensdorf
Langsam stieg sie die Planken hoch zum Schiff entpor hinter ihr ging eine Magd, die den Koffer für sie wieder hinauftrug.
Langsam Schritt sie, jeder Schritt Schmerzte in ihr und lies sie sogleich auch jubeln. Ein Zwiespiel der Gefühle, welches ihr Inneres zu zerreisen versuchte.
Langsam drehte sie sich um, als sie am Deck des Schiffes war, was sie wieder nach Berchgard bringen sollte.
An Land sah sie, die vier Reiter auf ihren Rössern sitzen um sie herrum das rege Treiben an der Fuhr.
Einer der Reiter stach aus den vieren herraus. Er war schon etwas in die Jahre gekommen und er hatte auch auf eine metallerne Rüstung verzichtet und saß in edler Gewandung auf seinem Tier.
Es war ihr Onkel der dort saß. Wahrscheinlich mit wehem Herzen, hatter er doch für eine kleine Nichte, etwas anderes sich erdacht.
Langsam hob Anetta die Hand und winkte ihm nochmal zu, bevor sie sich dem Kapitän zuwendete um ein kurzes Gespräch mit ihm zu führen.
Vor einiger Zeit....
Das Schiff legte gerade im Hafen an, als schon der Koffer auf Deck getragen wurde und die Edle Dame in der Kabine noch rasch ihre Haare richtete und versuchte so adrett wie möglich auszusehen.
Diese Schifffahrten machten ihr normal nichts aus, doch diesmal, hatte sie etwas mitgenommen. Sie war zwar nicht seekrank geworden, jedoch hatte sie sich so gefühlt, denn es war ihr Herz, was sie Krank werden lies. Übelkeit, Wehmut und Fieber schüttelten sie zwei Tage der überfahrt.
Sehnsuchtskrankheit
Hatte sie es liebevoll getauft, als sie immer wieder den Brief an ihren Onkel betrachtet.
Sie hatte angst vor jenem Moment, doch was sollte sie tun?
Sie musste sich jenem stellen und das rasch. Am besten gleich nach ihrer Ankunft, wenn sie von ihm empfangen wurde.
Von zwei Reitern und einer Kutsche wurde sie in Frauenfeld abgeholt. Ein seltsamer Luxsus, denn sie in Varuna schon beinahe vergessen hatte.
Dort war sie nichts besonderes, eine einfach Edle.
Hier jedoch, war sie des beliebten Ritters von Wellenberg kleine Nichte.
Die süße, liebe, hinreizende, nach ihrer Mutter kommende Anetta. Man kannte sie in Frauenfeld und so war jene Kutschfahrt wie das herrumtragen auf einem Silbertablett.
Oft musste sie die Hand heben und winken oder Menschen riefen ihr Glückwünsche für ihre Wiederkehr und die Hoffnung auf eine baldige Hochzeit zu.
Die Hochzeit... wohl hatte ihr Onkel nicht gescheut ein paar Gerüchte zu streuen, oder aber auch der ein oder andere Bedienstete scheute sich nicht, offen über den Grund zu sprechen, wieso in der Burg ein paar Tage vor ihrer Ankunft so rege gearbeitet wurde.
Aber wie dem auch sei, sie hatte nicht vor, sich einer Hochzeit zu stellen oder mehr einen Bewerber der um sie werben wollte oder eher gleich die Verlobung bekannt gegeben wurde.
Sie hatte jenen einen Brief im Gepäck, der jenes verhindern sollte, der sie glücklich machen sollte.
So laechelte sie vielen Menschen einfach nur zu oder wünschte ihnen ebenso ein gesundes und gutes Leben.
An der Burg angekommen, hatte sie ersteinmal Zeit, sich umzukleides und zu waschen.
Die Seefahrt, wollte abgewaschen werden und noch etwas Ruhe und Kraft, gesucht werden, bevor sie in den Rittersaal tretten wollte.
Ein paar Stunden späte, kurz vor dem Abendmahl, tratt sie so mit klopfenden Herzen in den Saal.
Am Kopfende eines Tisches saß ihr Onkel. Seine Halbglatze glänzte im Schein der Kerzen und sein Lächeln verriet die Freude die in ihm Hause.
Den Brief in einer Hand das Kleid mit der anderen raffen tratt sie auf ihn zu.
Ein tiefer Knicks und das nehmen seiner Hand, waren ihre ersten GEstiken.
Sie küsste die Hand liebevoll und drückte sie dann an ihre Stirn.
Sie liebte ihren Onkel, ohne Frage. Erstrecht nach dem tot ihres Vaters aber dennoch versuchte sie immer den Respekt zu bewahren, denn er ihr beigebracht hatte.
Nach seiner Aufforderung lies sie sich nieder neben ihm und vorsichtig schob sie den Brief, bevor er etwas fragen konnte hinüber zu ihm.
Man sah ihm die Unsicherheit im Gesicht an, als er den Brief öffnete und zu lesen begann. Sie selbst war wohl die unruhe schlechthin, wie ein hochender Topf, dampfte sie, zumindest so ihr Gefühl.
Ihre Wangen glühten und ihre Ohren waren in einem tiefen dunkelrot.
"Magst du jenen Mann Anetta?", kam von ihrem Onkel, dann die schallende Ohrfeige, die sie aus ihren Gedanken in die wirklichkeit Riss.
Sie blickte auf zu ihm, sein Gesicht war von tiefen Furchen durchzogen.
Und seine eine Hand, hatte den Umschlag des Briefes zerknautscht. Und das schlimmste war wohl, dass die Ader an seinem Hals pochte, ein schlechtes Zeichen.
Denn meist tat sie das nur, wenn er sich sehr aufregte.
Doch war sollte sie tun, sie antwortete ihm Wahrheitsgemäß und sparte auch nicht aus, dass er für ihre Überfahrt, dem Kapitän reichlich Gold zugesteckt hatte, obwohl er das nicht hätte müssen.
Ob ihr Onkel das nun positiv aufnahm oder nicht, war ihr in jenem Moment gleich doch man sah, wie es angestreng hinter der Halbglatze tickerte.
Und langsam kamen Fragen aus seinem Mund. Er wollte wirklich alles von ihr wisse. Von seinem Aussehen und Familienstammbaum bis hin zu seinen Minnen, die er ihr schon zuteil werden lies.
Von welchen er natürlich nicht begeistert war, waren sie doch etwas unfein und sündig angehaucht gewesen ohne seine Zustimmung.
Schlussendlich jedoch lies er mit einem Klingeln, die Magd kommen und lies verlauten, dass sie nun zu abend Essen wollten.
Verfasst: Montag 30. Juni 2008, 17:17
von Anetta von Reensdorf
Am Abend setzte sich der Ritter nieder an seinem Schreibtisch. Mit den Händen fuhr er sich über die Halbglatze. Er wollte sein kleines Mädchen doch lieber mit einem Mann, den er ausgesucht hatte sehen.
Und nun bekam er einen Brief von einem Mann, denn er nichtmal kannte.
Natürlich sagte ihm der Landstrich etwas aus dem er kam und auch die bekannte Reiterei war bis zu ihm bekannt.
Aber war er wirklich ein Mann für seine Muse. War er ein Mann für jene kleine Blume. Ein Krieger durch und durch, der sein leben der Miliz verschrieben hatte und darüber hinaus nun den Ritter anstrebte.
Er wusste es nicht, ob seine Nichte, mit so einem Mann glücklich werden würde. Vorallem machte es ihm sorgen, ob er ihre kränkliche Art überhaupt ertragen konnte und damit umgehen konnte, dass sie nicht mit ihm durch die Lande ziehen konnte um solch Dinge zu tun, die ein solcher Mann tun wollte.
Darüber hinaus machte es ihm sorgen, ob jener Mann sich an die Sitten halten würde, ob sein kleines Mädchen den Trieben eines Mannes etwas entgegenzusetzen hatte.
Tugendhaft war sie, ohne Frage.
Aber würde ihr die Minne auch nicht den Kopf verdrehen?
Aber es half nichts, er hatte das glitzern in ihren Augen gesehen, als sie von ihm erzählt hatte. Er hatte gesehen, wie verliebt sie nun schon war, sie wollte jenen Mann und er könnte sich dem nicht entgegensetzten.
So griff er den Federkiel und zog sich ein Pergament herran.
Den Göttern und unserem jungen König ein Ehr
So ihr jenen Brief erhalten habt, so wird meine geliebte Nichte wieder in Varuna verweilen. Ich habe sie zurück geschickt, nicht um der Ehren von euch umworben zu werden. Sondern um ihren Wunsch jenes Land noch näher kennenzulernen und auch ihr die Chance nicht zu nehmen in dem Theater, welches ihr anvertraut wurde ein Theaterstück zu planen.
Jedoch sei gesagt, dass sie mir auch von euch in überdurchschnittlichen Masse berichtete und ich mir ein kleines Bild von euch machen konnte.
So sei euch mitgeteilt, dass ich euch erlaubte um meine Anvertraute zu werben und euch ihr der Etikette entsprechend zu nähern.
Jedoch sei euch mitgeteilt, dass jenes noch keine Zusage für eine Verlobung mit meiner Nichte ist.
Jenes werde ich erst entscheiden, wenn eine ausreichende Zeit der Werbung hinter sich gebracht wurde.
so verbleibe ich mit der Zuversicht, dass ihr gut auf sie achten werdet und euch in einem Rahmen, der euch zusteht bewegt.
So sei euch die Werbung um meine Nichte Anetta van Wellenberg erlaubt.
Miracell von Wellenberg
Burgherr zu Wellenberg
Ritter im Namen des Königs
Schlussendlich setzte er noch das Siegel unter den Brief und machte sich mit jenem auf, ihn seiner Nichte zu geben.
Er wusste nun müsste er sie gehen lassen, vielleicht noch nicht für immer, aber für eine gewisse Zeit. Denn er vertraute noch auf die kleine Chance, das jener Mann sich nicht als würdig erweisen würde und er seine Nichte alsbald wieder auf Wellenberg begrüßen könnte und diesmal ihr einen Mann an die Seite stellen konnte, der ihr würdig war und auch die Burg weiter führen würde nach seinem Tot.
Verfasst: Donnerstag 3. Juli 2008, 18:26
von Alexandre von Galbadan
Kalt und nebelig war der Mittag gewesen an dem das Schiff Anettas ankommen solte. Frühst war er aufgebrochen und hatte ausschau gehalten doch muste er zu seiner Überraschung feststellen das die seine umworbene dame bereits angekommen war. Anscheinent waren die Winde günstig gewesen und hatten sie schneller als gedacht zurück zu ihm gebracht. Doch was bedeutete jenes nun.. war ihr Onkel gegen die seine Werbung.. oder würde er jener nicht im Wege stehen...
Lächelnd kam er auf Anetta zu begrüsste sie angemessen und sie lies ihn den ihren Koffer tragen. Zusammen gingen sie zuerst zu seinem Anwesen wo sie mit ihm einen Moment reden wolte. Zwar hatte er vorgehabt sie erst bei der Herberge vorbeizubringen doch so sie nun ihn bat einen Moment inne zu halten war es ihm nur Recht. Lächelnd sassen sie nebeneinander und sein Herz hatte arge Probleme nicht vor Freude zu zerspringen da sie die seine Herzdame wieder zu ihm zurückgekert war. Doch was nun.. was hies jenes.. gab es Nachrichten.. oder nicht.. "Ruhigbleiben Alex" ermahnte er sich innerlich selber und kam wieder ein wenig zur Ruhe. Dann nach einer weile der Ruhe hohlte Annetta ein Schreiben hervor welches sie ihm reichte. Schluckend nahm er es entgegen und entdeckte au der rückseite das Siegel ihres Onkels.. Also gab es eine Antwort.. Sollte er sie Aufmachen.. oder warten.
So recht traute er sich nicht doch auf das bitten Anettas öffnete er schlussentlich das Schreiben und las es in Ruhe durch wärend die Edele Dame leicht aufgeregt neben ihm sass.
Nach einer Weile Athmete Alex auf. Er erlaubte die Werbung.. erlaubte das er um das ihre Herz in der Minne kunst warb. So sollte es sein er würde werben und das so gut es ihm vermag und nach den Regeln seines Standes. Lächelnd erklärte er jenes Anetta die ihn nun erleichtert ebenso anblickte. Doch noch bevor weitere Worte gewechselt werden konnten stand er auf und traf die Entscheidung das es sittsamer wäre die Edele Dame nun zu ihrer Wohnung zu bringen. Lächelnd und erleichtert Brachte er sie zur Herberge wo sie sich verabschiedeten bevor er dann seinen Abendlichen Dienst antrat.
Verfasst: Freitag 4. Juli 2008, 09:02
von Anetta von Reensdorf
Die Glocken läuteten Laut über Varuna. Sie war gerade am Wegekreuz aus dem Wald getretten als sie sie hörte, diese Glocken hatten nichts gutes zu bedeuten. Eng drückte sie die Laute an sich herran und raffte mit einer Hand das Kleid und begann zu laufen so schnell es mit solcher Kleidung eben ging.
Sie verfluchte es in jenem Moment, dass sie keine Hosen anzog. Was wäre wenn wirklich etwas schreckliches passieren würde und sie nichtmehr rechtzeitig in die Stadt käme?
Sie rannte über den gerölligen Weg hin zum Stadttor, eine der Wachen kam ihr schon entgegen dabei den Blick immer wieder nach links und rechts anderen lassen. Er geleitete sie noch bis hinter das Stadttor und legte ihr ans Herz die Stadt für die nächsten Tage nicht zu verlassen.
Mit etwas wirren Haaren und Schweiß, der ihr den Rücken hinunterlief ging sie zurück zur Herberge.
Wenn es wirklich so schlimm war, wo war er. Zog er gerade seine Rüstung an und oder half Sir Rafael aufs Pferd.
Die Sorge machte sich in ihr Breit. Er war sicher ein hervorragender Soldat. Aber was wenn solche Angriffen, die nicht einen gerechten Kampf kämpften sondern unfair waren.
Hatte er dort etwas entgegenzusetzten. In der Herberge angekommen zog sie ein anderes Kleid an und nahm sich den Schleier vom Hutständer. Sie wollte in die Kirche zum beten einkehren. Sie wollte dafür beten, dass ihm nichts passieren würde bis sie sich wiedersehen würden.
Verfasst: Samstag 5. Juli 2008, 13:18
von Alexandre von Galbadan
Der Abend war anstrengend gewesen. Die ganze Truppe war zusammen gerufen worden und sie waren zum Orden geritten um die Befehle Adrians auszuführen. Sodann waren sie nach einiger beratung da man eine andere Lager vorfand als vermutet nach den letzten berichten den Weg in richtung Lager der Krähen eingeschlagen. Nun war er zurück etwas gestresst von der Kurzen Nacht doch noch frisch genug um wenigstens etwas in der Taverne zu sich zu nehmen. Er bestellte bei rosalinda der Netten Wirtin sein Mahl und wolte sich gerade hinsetzen als ihn das Gesicht der schönsten aller Damen anlächele wärend sie eintrat. Freundlich bat er sie an seinen Tisch und sie unterhielten sich eine Weile wärend er sein Mahl einnahm bevor er sie zum Rathaus eskortierte damit sie mit seine Hochgeboren von reden konnte. Sie warteten an einem der Tische im vorraum und nach einer Weile kam die wirklich gut aussehende Dame Hochgeboren Mariella von Dragenfurt hinzu und die beiden Damen begannen sich in Gespräche über Teater und Pläne für die Zukunft der Musikalischen Kunst zu vertiefen. Da es schon recht zeitig war bat er selber um Entschuldigung und trat seinen abendlichen Dienst beim Sire an. Seine Gedanken waren eh zur Zeit vom Dienstlichen zu sehr in Anspruch genommen als das er ein guter Geselschafter für die beiden Damen gewesen wäre. Viel passierte nicht mehr an diesem Abend und er konnte früher ins Bett als erhoft um endlich die lange benötigte und kraftbringende Ruhe zu finden. Erst am nächsten Morgen wärend des
Dienstes und einem Gespräch mit Sire Rafael und seine Hoheit Adrian von Hohenfels fanden seine Gedanken wieder ihren Weg zurück zu seiner Angebeteten. Was machte sie gerade und wann würde er ihr Anlitz wieder sehen.
Als er etwas später wieder zurück in seinem Anwesen war begann er sich an seinen Schreibtisch setzend über einige Seiten feinen Pergamentes zu streichen. Es war Zeit wieder einige der schönen Zeilen zu Pergament zu bringen und sie ihr zu senden. Schliesslich spähte schon seit geraumer Zeit der Botenjunge um sein anwesen herum immer mit der Frage wann es den wieder Arbeit gäbe. Nun diese würde er nun alsbald bekommen. Kratzend setzte er den Federkiel auf die erste Seite des Pergamentes und begann zu schreiben.
Von der Blütte der Rosen
Strahlend Rot sind ihre Wangen, muss jeder Mann ums Herze bangen.
So lieblich lächelt sie mich an, mein Herz das hüpft vor Freude Dann.
Sehr anmutig und federleicht, sie durch die Gärten Varunas streicht.
Kaum liesse sich erahnen, das eine schöne Frau zieht hier ihre Bahnen.
Unter den schönsten Blumen im Land, wird sie als Königin der Rosen erkannt.
Nichts kommt ihrer Anmut gleich, wird jedem bei ihrer Schönheit die Knie weich.
Ich gestehe offen und Ehrlich, jene Blütte der Rosen ist für mein Herz unentberlich.
Nur ihr Glanz und ihr Lachen, läst mein Herzensfeuer entfachen.
Höhret ich kenne nichts was so schön ist wie sie, solch unglaublich herrlich Wesen sah ich vorher nie.
Temora meine Herrin mit all ihrer Pracht, hat jene Blüte der Rosen zu mir Gebracht.
Nun will ich Preisen und loben die Schönheit von ihr, der Blütte der Rosen die verweilt nun bei mir.
Tief in meinem Herzen hab ich sie entdeckt, das Feuer der Liebe ist lodernt erweckt.
So wisse oh Blume meine Liebe ist dein, sie flamt lodernt auf in der Hofnung die deine sei Mein.
Schmunzelt fuhr der Federkiel über die letzte Letter seiner Insignien bevor er den Löschsand vorsichtig auf der leicht feuchten Tinte verteilte. Sodann faltete er jenes Pergament fein säuberlich zwei mal und versiegelte es mit einem Tropfen Siegelwachs um wieder mit dem Knauf seines Dolches das herzförmige Siegel hineinzudrücken. Er winkte den Botenjungen der vorm Haus herumstrich zu sich herein und gab ihm wieder zwei Kronen die er strahlend entgegennahm. Sofort eilte er los gen der Herberge um der Dame die Zeilen zu bringen die er für sie verfast hatte.
Sodann Machte er sein Reittier bereit den auch er wolte wieder zur Stadt reiten um in der Taverne das Abendmahl zu sich zu nehmen. Vieleicht würde er sie sogar treffen und ihr noch selber einige der schönen Worte antragen können die in seinem Innersten entstanden wann immer er ihrem anliz gewar wurde. Temora gab ihm kraft den er war warhaft verliebt und dies zum ersten male in einer solchen tiefe wie noch nie zuvor. Hoffentlich stand er die Zeit der Minne durch und schafte es den ihren Onkel von seiner redlichkeit zu überzeugen so das sie die seine werden konnte.
Langsam Ritt er gen varuna in gedanken versunken mit dem ziele der Taverne. Wer wuste schon was am heutigen Abend noch alles geschehen konnte.
Verfasst: Montag 7. Juli 2008, 12:04
von Anetta von Reensdorf
Tief atmete sie durch und drückte den Brief an ihr Herz. Er schrieb ihr immer solch schöne Worte, die ihr Herz so laut pochen liesen. Sie sahen sich derweil so wenig, das jene Worte alleine die Sehnsucht auf ein maximum bringen konnte.
Sie zog die Decke noch etwas höher und schmiegte sich mit dem Kopf in ihr Kissen. Wie schön wäre es, wenn er nun bei ihr liegen könnte, ihr jene schönen Worte ins Ohr murrmeln könnte, anstatts sie in einem Brief ihr zuzusenden.
Sie schloss die Augen und erinnerte sich an den Tag wo sie sich kennengelernt hatten. Wie er dort gesessen hatte neben Sire Rafael und dann an ihrer Seite als sie den Tisch gewechselt hatten.
Seine Blicke auf ihr, die ihre Haut zum prickeln gebracht hatten.
Noch nie hatte sie soetwas erlebt, noch nie hatte ihr jemand so den Verstand gebraucht.
Wieso genau jener Mann, wieso ein Soldat um denn man immer Angst haben musste. Wieso ein Knappe, der bald Ritter werden würde?
Wär sie bereit einen solchen Mann... einen adeligen so zu lieben wie es ihm gerecht wurde? Die Verpflichtungen die damit ins Land zogen auch erfüllen zu können? Konnte sie einen Haushalt leiten, dafür sorgen, dass alles immer so war, wie ihr Mann es wollte? So wie es bei einem Ritter sien sollte?
Sie konnte ja noch nichtmal ein Abendessen kochen... wie sollte sie dann soetwas tun können. Sie atmete tief aus und drückte das Kissen eng an ihr Gesicht.
Solche Fragen... sie waren schrecklich und nagten an ihrer Seele wie eine Maus an einem Käse.
Langsam erhob sie sich aus dem Bett und blickte zum Schreibtisch hinüber.
Langsam gint sie darauf zu und nahm ein Pergament zur Hand.
Sie wollte ihm einen Brief schreiben, alles im sagen, ihr Herz ihm öffnen. Ihm erneut zeigen wie sehr sie ihn liebte und so begann sie zu summen und langsam bahnten sich die Worte ihren Weg auf das Pergament.
Ich hab schon oft versucht
Gedanken einzufangen.
Sie im Zaum und hinter Schloss und Riegel festzuhalten
Sie zu kontrolliern.
Doch unmglich schon ist der Versuch
'ne Richtung vorzuschreiben,
geschweige denn ihr freches Treiben
zu manipuliern.
So sitz ich da, bin tief versunken
in den Gedanken eben.
Ich lass sie los, lass ihnen freien Lauf
Ich lass sie fliegen.
Sie dreh'n sich um dich, sind dicht bei dir
streifen sanft durch dein Haar.
Seh' dein Gesicht, seh' deine Augen,
deine Lippen sind so nah.
Und so denk ich weiter,
denk mich deinen zarten Hals herab.
Ich mchte aber weiter, immer tiefer
doch dann schweif ich ab.
An dich verschwend ich all meine Gedanken,
meiner ganzer Kopf ist voll davon.
Du kannst sie alle haben, sie haben dich auserkor'n
An dich hab ich sie alle und nicht zu letzt mein Herz verlor'n.
An dich verschwend ich all meine Gedanken,
meiner ganzer Kopf ist voll davon.
Du kannst sie alle haben, sie haben dich auserkor'n
An dich hab ich sie alle und nicht zu letzt mein Herz verlor'n.
Ich hab schon oft versucht
Gefhle zu beschreiben.
Sie in Worte auf Papier zu bannen,
dir die Kraft und Strke zu erklrn.
Whrend ich noch suche
den Gedanken klar zu fassen,
ist er schon ganz wo anders, er ist bei dir
Ich kann mich nicht wehr'n.
Und so denk ich weiter,
denk mich deinen zarten Hals herab.
Ich mchte aber weiter, immer tiefer
doch dann schweif ich ab.
An dich verschwend ich all meine Gedanken,
meiner ganzer Kopf ist voll davon.
Du kannst sie alle haben, sie haben dich auserkor'n
An dich hab ich sie alle und nicht zu letzt mein Herz verlor'n.
An dich verschwend ich all meine Gedanken,
meiner ganzer Kopf ist voll davon.
Du kannst sie alle haben, sie haben dich auserkor'n
An dich hab ich sie alle und nicht zu letzt mein Herz verlor'n.
An Dich Lyrics; Schandmaul
Als es fertig vor ihr liegt, liest sie es noch einmal gänzlich durch, bevor sie es zusammen faltet und mit einem Tropfen Siegelwachs verschließt. Dann zum Spiegel schreiten nimmt sie sich die rote Pigmentfarbe und färbt ihre Lippen in jenem Rot sorgsam ein. Als sie zufrieden ist, geht sie zurück zum Brief und drückt auf den Briefkopf ihre Lippen zu einem schönen Kussmund geschlossen auf den Brief.
Dann legte sie den Brief sorgsam zur Seite, am morgen würde sie den Brief dem Botenjungen geben.
Verfasst: Freitag 11. Juli 2008, 10:48
von Alexandre von Galbadan
Lächelnd hatte er den Brief gelesen und mehr als nur einen Augenblick war er mit dem Daumen seiner rechten Hand über den schönnen Kussmund gestrichen. Er war verliebt soviel stand fest doch am Abend zuvor war er durch das Duell mit dem Rahaler in eine für ihn schwere Lage geraten. Nie hatte er so etwas erlebt, das ein Knappe und zukünftiger Ritter der aus Ehre besteht sich der Feigen waffe eines Bauern bediente um einen anderen zu besiegen. Wieder schnaubte er aus und brummte ungehalten über diese unsägliche Niederlage. Das nächste mal würde er gewapnet sein und sich besser vorbereitet haben. Trotz all des Unmutes der ihn plagte kerte doch immer wieder ein Lächeln zurück wenn er den Brief betrachtete den sie ihm geschrieben hatte. Temora hatte sie ihm wahrlich gesand um für ihn ein fester Halt in der Welt zu werden. Schmunzelnt betrachtete er den Ring den er von dem Schmiedemeister bekommen hatte und versteckte ihn wieder sorgsamst in einer Tasche seiner Uniform. Jenes muste warten auf den Moment der dafür geeigneter war. Lächelnd schaute er wieder auf den Brief und aus dem Fenster. Jeden Moment wolte sie vorbeikommen da er mit ihr reden wolte. Sie waren zusammen gewesen und hatten einige schergen des Bösen besiegen können und dabei hatte er gemerkt das er noch nie so gut war bei der Ausführung seiner Arbeit. Sie beschwingte ihn und stärkte ihn und daher wolte er sie umbedingt öfters bei sich haben und er fand das die Allianz wohl dafür am geeignetsten sei. Zwar könnten sie sich da nicht so nahe kommen wie er es am liebsten hätte doch immerhin sahen sie einander und waren sich nahe.
Sie kam oder vielmehr schwebte sie anmutig in sein Anwesen was ihm wieder ein lächeln entlockte und er eröffnete ihr die Idee das er sie gerne in den Reihen der Allianz sähe. Erst war sie wenig begeistert und zog das süsse kleine Nässchen kraus bei dem Gedanken daran sowas wie eine Uniform zu tragen. Doch er lächelte sie nur an ging auf sie zu und ergriff ihre weiche und zarte Hand auf der er dann einen aufgehauchten Kuss gab bevor er seine Bitte wiederhohlte. Leicht geröttet waren ihre Wangen als er ihre Hand wieder entliess und er konnte ihr das ersehnte Ja entlocken das er ersehnte. Das erste Ja und er hoffte das so er den Mut fand sie die Jenige sein würde die ihm auch auf eine andere Frage mit Ja antworten würde. Doch wie gesagt jenes brauchte noch ein wenig zeit und grade jetzt wo seine Stimmung ansonsten eher als schlecht zu deuten war nach der Niederlage wolte er an jenes nicht immer denken. Vieleicht wolte sie ihn ja auch gar nicht wo er geschlagen wurde von einem anderen der zwar unfaire Mittel benutzte aber immerhin ihn besiegt hatte.
Als sie sich dann von ihm verabschiedete bat sie ihn an diesem Abend mal keine Uniform zu tragen da sie ihn gerne heute Abend treffen würde zum reden und vieleicht um eine kleinigkeit zu sich zu nehmen. Schluckend hatte er die Worte aufgenommen doch hatte er richtig gehöhrt.... Keine Uniform...? Ein wahres Meer an fragezeichen und ein recht perplexer Blick war das was sie zurück liess als sie wieder aus dem seinen Anwesen förmlich herausschwebte mit ihren fliessenden Bewegungen. Keine Uniform?... Ein Arzberger ohne Uniform?.... Für Alexandre war jenes unvorstellbar.. besass er doch nichts anderes als gut gepflegte und geölte Rüstungen die stehts nach Möglichkeit geordnet in seine Rüstkiste lagen, und eine Reihe von Uniformen wie jene die er zur Zeit trug. Was nun.. ohne diese unsägliche Kleidung die der Volksmund wohl "ziviel" nannte. Leicht schluckte er bei dem Gedanken daran sich nicht in Uniformzeug zu kleiden oder gar ohne sein Wehrgehänge bei ihr zu erscheinen. Grübelnd und ratlos was er anziehen Sollte eilte er wie immer Tadellos in eine wie nicht anders zu erwarten Uniform gekleidet zur Schneiderin des Ordens die ihren Laden gleich neben dem Anwesen seines Dienstherren hatte. Vieleicht konnte sie ihm Helfen oder gar ihn in einen Mann verwandeln der weniger nach Soldat aussah.
Etwas unsicher betrat er den Laden der dame der wie immer voller Stoffrollen und Garn war aber ansonsten die normale Ordnung einer tüchtigen Frau verriet. Verdania war ihr Name und nachdem sie einen Kunden bedient hatte der noch vor ihm dran war bat sie ihn freundlich herein. Mehr als nur unsicher über das folgende erklärte er ihr seine Lage und seine gewisse Ratlosigkeit die sie leicht nickend zur Kenntniss nahm. Sofort begann sie einige Kleidungsstücke zu fertigen um sie ihm dann in die Umkleide zu reichen wo er seine Uniform sauber und ordentlich gefaltet abgelegt hatte. Er zwängte sich in das Seidenhemd und die Hose und schluckte als er sich in dem Polierten silberband betrachtete. Alles zerrte und drückte und war widerlich eng und voller Firlefanz wie dieses gezumpel das aus seinen Ärmeln herauskam und das die Schneiderin als 'Spitzenstoff' bezeichnete. Alexandre schoss nur eins durch den Kopf 'gleich muss ich mich übergeben'. Eilig floh er in die Umkleide und entledigte sich dieses 'Dinges' bevor er von der dame ein Jacket gereicht bekam das in einem angenehmen Schwarz gehalten war. Dazu gab es eine feine Stoffhose deren Stoff allerdings recht fest schien und ebenso schwarz gehalten war. Die Passenden stiefel dazu gab es auch und darin sah er wie er fand recht gut aus. Zwar könnten böse Zungen behaupten das die Ordentlichst gefalteten Kragenseiten und Ärmelaufschläge immer noch zu Militärisch wirkten doch entschied er sich dazu jenes einfach zu Ignorieren. Es war ganz offiziel keine Uniform also so hofte er würde Anetta zufrieden damit sein. Bevor er dann los ging überlegte er was er ihr noch mitbringen konnte. War doch ein Geschenk immer was feines für eine so schöne Dame wie sie. Da er sowieso in einer Schneiderrei stand fragte er gleich die Dame um Hilfe die sich ebreit erklärte ihm einige sehr elegante Kleider vorzuführen. Zum glück bekam Anetta nicht mit wie sie dies tat vieleicht wäre sie dann noch ungehalten gewesen. Er verliess dann gegen Abend das Geschäft um einige Kleidungsstücke reicher und im Goldbeutel um einen satten Batzen Ärmer. Lächelnd ritt er zu seiner Verabredung dabei ein Kleines Geschenk das er ihr überreichen würde.
Dort angekommen emfing sie ihn mit einem Lächeln das selbst diamant hätte zum schmelzen bringen können. Vorsichtig entledigte er sich des Mantels und stand einen Moment da ihrem wohlwollenden lächelnden und ihrem Blick ausgesetzt. Leicht nickte sie zufrieden und bat ihn näher zu kommen bevor sie ihm sagte das er ihr gefiehl. Es hatte sich also tatsächlich gelohnt dieses 'Ziviel' oder wie auch immer. Nun war es an ihm seinerseits etwas zurück zu geben und dies neben Komplimenten war jenes Geschenk jenes Kleid das er für sie erstanden hatte. Sie Öffnete und betrachtete das Kleid strahlend und lächelnd volelr Freude und er war sich nicht ganz sicher aber er glaubte ein kleines Freudentränchen ersüäht zu haben. Eilig lief sie in die Obere Etage ihres Anwesens und bat ihn zu warten. Er wartete und dies mit grosser Ungedult wie er selber feststellen muste. Die Gedanken an die unsägliche Niederlage waren wie weggeblasen als wäre dies nie passiert. Als er das leise knarzen der Treppe vernahm und sich herumdrehte stockte ihm förmlich der Athem und er hatte Schwierigkeiten nach Luft zu ringen. Dort stand sie mit nichts vergleichbar was diesem Anblick würdig geworden wäre und war gewandet in dem Kleid das er ihr geschenkt hatte. Es passte Perfekt zu ihr die Schneiderin war jede Münze wert gewesen und er strahlte förmlich wärend er ihr näher kam. Lächelnd bat er sie ihre zarte Hand ergreifend um einen Tanz und beide gaben sich einem Moment der zweisamkeit hin in einem Tanz durch Anettas neues Heim. Eines war für ihn nun gewiss diese Frau war die richtige die eine der er die Frage der Fragen würde stellen wollen. Blieb nur noch eines übrig die Erlaubniss ihres Onkels.. würde er sie bekommen.. würde sie ihn wollen... nur Temora vermag dies zu wissen und nur die Zeit würde jenes zeigen und Offenbaren.
Verfasst: Freitag 11. Juli 2008, 11:56
von Anetta von Reensdorf
Langsam stieg sie in dem lavendelfabenen Kleid die Treppe hinunter. Sie hatte noch nie etwas so schönes Geschenkt bekommen, zumindest erschien es ihr so.
Es fühlte sich so schön auf der Haut an, jener weiche Stoff, wie er fließend an ihr hinab fiel und sich dann auf dem Unterrock niederlegte und ihr einen schönen breiten Rockwurf bescherte.
Sie legte die Hand unten angekommen auf den Knauf des Geländers. Sie fühlte sich wie eine Prinzessin die zu ihrem Prinz hinab kam. Wie in einem Märchen, nur das sie in keinen Festsaal hinab schritt sondern in einen einfachen Raum erleuchtet mit ein paar Lampen.
Aber auch er blickte sie an, als würde gerade die schönste Dame der Welt hinab kommen zu ihm. Und so empfing er sie auch. Eine tiefe Verbeugung… ein Handkuss
Ein Märchen
So wunderschön und so vollkommen, bis auf eine Kleinigkeit und jenen Kleinigkeit hieß Onkelchen
Sie wollte eigentlich am heutigen Abend berichten, dass Onkelchen sie und ihn… ja sie beide zum Weinfest eingeladen hat.
Ein Fest was jedes Jahr auf der Burg gefeiert wurde wenn die ersten Trauben für den Wein geerntet wurden. Sie hatte am gestrigen Abend den Brief bekommen und mit Bauchweh ihn gelesen. Wie sollte sie nur Alexandre klarmachen, dass ihr Onkel ihn kennen lernen wollte. Das es wohl die Entscheidung bringen würde, ob er weiter um sie werben darf oder nicht.
Als sie in seinen Armen im Tanz durch den Raum schwebte tanzten ihre Gedanken den verzweifelten Reigen. Sie müsste es hm heute sagen, heute oder sie müsste alleine fahren und dann wäre die Werbung so und so vorbei, denn ein Grundloses fernbleiben jenes Mannes würde ihr Onkel nicht akzeptieren und belügen, konnte sie ihn auch nicht.
Als der Tanz beendet war, knickste sie erneut vor ihm und er verbeugte sie förmlich.
Jenes prickelnde, jenes Atem beraubende was zwischen beiden lag.
Sie musste es ausnutzen. Langsam zog sie ihn an der Hand Richtung des Tuches was sie für das Mahl auf dem Boden ausgebreitet hatte.
Er sollte sich setzten. Sie verlies ihn noch einen Moment und holte von oben jenen einen Brief von ihrem Onkel.
Langsam und mit zittrigen Fingern faltete sie ihn auf, als sie wieder vor ihm stand und begann zu lesen
„Meine liebste Nichte,
hiermit sei dir kund getan, dass ich dich und den Herr Alexandre de Galbadan zu unserem jährlichen Weinfest am 13. Cirmiasum 251 erwarte. Es sei dir gesagt, dass ich deine Abwesenheit bei jenem Ereignis nicht dulden werde, denn du bist ein Mitglied meiner Familie und jenes Fest feiern wir schon Jahre. Solltest du nicht kommen, so sei gewiss, deine Mutter wird sich im Grabe rumdrehen, denn sie liebte jenes Fest über alles.
Was die Kleidung anbetrifft, so sage dem werten Knappen, dass er in Uniform anzutreten hat, welche seinen Rang auszeichnet und seinen Stand den anwesenden Gästen sofort aufzeigt.
Ich hoffe er besitz ein Tadelloses verhalten und weis sich in ausgewählter Gesellschaft zu benehmen.
Des weiteren bin ich davon überzeugt, er wird mit Freuden am Weinritt durch die Weinberge teilnehmen und dir den Schatz des Berges Wellenberg bringen, bereite ihn also gewählt darauf vor.
Ein Schiff wird dich und den Herren am 11. Cirmiasum 251 am Hafen von Berchgard abholen und nach Frauenfeld bringen.
Dein Onkelchen“
Nachdem sie vorgelesen hat, wartet sie einen Moment ab und lies ihm Zeit jenes setzten zu lassen. Dann blicke sie über das Pergament hinweg zu Alexandre hin.
Doch sie empfing ein leichtes Lächeln. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er es so gelassen hinnehmen würde. Aber er tat nichts anderes als sich aufzurichten und ihre Hand zu nehmen. Er verkündete ihr unter dem Geräusch ihres rasch schlagenden Herzens, dass er der Einladung ihres Onkels folgen wird, wenn Sire Rafael ihm frei gibt.
Er würde nach jenem Mahl, was sie nun in ruhe und Zweisamkeit einnehmen sollte zu jenem reiten würde und morgen würden sie sich dann am Hafen erblicken.
Und vor ihrem Onkel habe er keine Angst, denn er wüsste sich zu benehmen und wenn er nicht reiten könne… dann wüsste er nicht wer sonst.
Und Uniform… er würde umfallen, wenn er seine Uniform sehen würde.
Beruhigt konnte Anetta sich nun neben ihrem Liebsten niederlassen, ihre sorge war unbesorgt gewesen. Sie hätte es schon vorher wissen müssen. Er liebte sie und das wurde ihr im jetzigen Moment wieder auf so wunderbare weise bewusst.
Verfasst: Sonntag 13. Juli 2008, 10:50
von Alexandre von Galbadan
Als er am Abend zurück in sein Anwesen kam war das erste was er machte seine Uniform herauslegen. Sorgsam musterte er sie und begutachtete jeden centimeter ob sie auch völlig in Ordnung war. Einige Stellen waren ein wenig mat und so war noch bis tief in die Nacht das leise rasseln von Mettal, das Rascheln von Uniformsstoff und das klackern von Metalknöpfen zu höhren in dem Anwesen des Reckens. Sorgsam polierte er jedes Metallstück damit es glänzte und seine volle Pracht auch zur geltung brachte. Er wolte angemessen vor dem Onkel Anettas erscheinen so das sie nicht enttäuscht war. Spät nachts dann ging er ins Bett und fand ruhe geragen vor Müdigkeit. Erst am kommenden Morgen beganen die Geräusche von neuem als er den Kettenkürass seines Reittiers reinigte und die zierborten und Metallteile anbrachte die alleine aus seinem Ross aus Arzberg eine wahre Augenweide wurde. Glänzend und strahlend stand das Tier da in seinem Kürass wärend er den Wappenüberwurf mit dem Wappen de Arganta anbrachte. Normale nicht verzierte Kettenteile wurden von ihm verdeckt und links und rechts hingen nun das Wappen Sire Rafaels herunter das auf dem festen Stoff aufgestickt war. Die glänzenden Steigbügel wurden durch die Seitenschlitze herausgeführt und verfolständigten das bild vollens. Nun ging er wieder ins Anwesen und begann nach einem Ausgiebigen Bad sich zu Kleiden und zu Rüsten. Die Ausgehuniform der arzbergischen Reiterrei und das edelste Kleidungsstück das er besass verstaute er ordentlich in seinem Gepäck damit es keine Falten bekam. Dann legte er den Wappenrock den Umhang und das Barett an. Musterte sich noch ein mal in einem Spiegel aus poliertem Silber und veränderte die länge seines Oberlippenbartes. Der Barbier hatte sein Werk vor zwei tagen so gut hinbekommen das zumindest jetzt kein erneuter Besuch von Nöten sein würde.
Zufrieden nickend trat er aus dem Haus und in die morgendliche Sonne. Langsam trat er rüber zu seinem Reittier, befestigte das Gepäck hinten an der Kruppe und sass unter rasseln von Rüstung und Pferdekürass auf. Anetta würde am Schiff warten wie sie es am Abend zuvor abgemacht hatten damit ihm noch Zeit blieb sich vorzubereiten. So brach er nun auf unter dem in der morgendlichen Stille des noch jungen Tages recht laut tönenden Hufgeklapper seines Rosses. Langsam näherte er sich der Stadt und gleich darauf dem Hafen Gebiet wo er dann anetta treffen würde und mit ihr an Bord gehen würde. Seine Hand berührte ein letztes mal eine kleine Schatulle in einer Tasche an seinem Gürtel. In jener Schatulle war das für ihn wichtigste Stück neben seinem Schwerte das an seiner Seite hing. Ein kleiner aber fein Gearbeiteter Ring mit einer einfachen Inschrift. Ein Ring mit dem er sofern er die Erlaubniss des Ritters von Wellenberg bekam um die Hand Anettas anhalten wolte die wie er Edelen geblütes war. Temora stand ihm bei er war nervös und das solte sie nicht merken also hielt er sein Tier an athmete einige mahle tief durch und setzte erst dann seinen Weg fort auf den Steg und über den Anleger hin zum Schiff wo sie bereits lächelnd wartete. Er hofte nur das die Fahrt nicht umsonst und das Temora ihm holt. mit jenen Gedanken betrat er das Schiff und wartete darauf das es ablegte um gen das unbekannte Wellenberg zu fahren.
Verfasst: Montag 14. Juli 2008, 11:44
von Anetta von Reensdorf
Sie blickt hinunter zu ihm, sie hatte ich schon von weiten gesehen. Jenes Blitzen und Blinken in der Sonne, war auch kaum zu übersehen. Er hatte seine Rüstung auf waren Hochglanz gebracht und auch sein Ross war wirklich nicht wieder zu erkennen. Er hatte sich die Worte ihres Onkelns, wohl mehr als nur zum Herzen genommen, er würde sicher einen guten Eindruck machen und ihren Onkel beeindrucken ohne überhaupt ein Grußwort gesprochen zu haben.
Ihr Onkel mochte Reiter, sie waren seine Leidenschaft, in einem Flur der Burg, hingen Bilder von Reitern und vor allem öfters, er auf seinem stolzen Ross in jungen Jahren.
Daher war sie davon überzeugt, die beiden Herren, die ihr soviel bedeutete, würden ein Gesprächsthema haben und sich lange darüber unterhalten können.
Er war am Schiff angekommen und sie konnte nicht anders, als ihn strahlend zu empfangen. Und sich mit genießerischem Blick, die Hand küssen zu lassen, nachdem er vom Ross gestiegen war um sie gebührend zu begrüßen. Sie blickte so zuversichtlich zu jenem Ereignis hin, dass sie gar nicht auf den Gedanken kam, dass etwas hätte schief gehen können.
Langsam brachte Alexandre das Pferd unter Deck, in eine der bereitgemachten Boxen und auch das restliche Gepäck wurde in die Kajüte gebracht, die für jene hohen Reisenden zurecht gemacht worden war.
Es war wohl sonst eine der Kajüten für mehrer Reisende, denn sah man genau, dass sonst Betten an der Wand hängen zum runterklappen. Nun waren zwei große Standbetten aufgebaut worden und auch ein Tisch und zwei Stühle standen in dem durch die Betten klein gewordenen Raum.
Sie wunderte sich immer wieder was für ein Aufwand betrieben wurde. Sie würden zwar nur eine Nacht in jenem Raum schlafen aber dennoch war es wohl dem Kapitän wichtig, dass man kein schlechtes Wort über ihn verlieren konnte.
Was ihr Herz jedoch bedeutend höher schlagen lies, war die Tatsache, dass sie mit jenem wunderbaren Mann, in einem Zimmer schlafen sollte. Zwar in getrennten Betten, jedoch würde sie ihn im Nachtgewand sehen und er sie. Was wen er einen Makel so an ihr erkennen würde, oder wenn sie schnarchen würde. Sie konnte nicht anders als bleich werden. Was er natürlich sofort bemerkte und sich nach ihrem Wohlbefinden erkundigte um sie dann an seinem Arm an die Luft zu führen. Denn jene würde nach seiner Meinung sicher wunderbar gegen Seekrankheit helfen.
Sie hatten schon volle Fahrt aufgenommen und das Festland wurde schon immer kleiner. Die Mannschaft beschäftigte sich mit den Tauen und hier und da hörte man wie Befehle hin und her gerufen wurden.
Am Abend gingen beide in die Kabine hinüber, man wollte sich zum Speisen niederlassen. Sie erwarteten keine Meisterwerke auf einem Schiff, doch wurden sie dann von ihren Erwartungen selbst überrascht, der junge Koch des Schiffes, der sonst die Mannschaft mit Brei bekochte, tischte wunderbare Rosmarinkartoffeln mit Fisch auf, davor eine Erbsensuppe mit Speck und zum Nachtisch gab es ein köstliches Apfelmus mit Zimt.
Es war wirklich überraschend gewesen und so ließen die Liebenden es sich schmecken, nicht ohne ab und zu einen Happen von der fremden Gabel gegessen unter dem Vorwand, dass es auf dem anderen Teller sicher anders schmecken würde.
Eine Anstandsdame hätte jenes Spiel sicher nicht gut geheißen, aber es war keine anwesen und so konnten sie ab und an sich ihre Gefühle doch etwas mehr zeigen, als die Etikette erlauben würde.
Als es dann auf die Nachtzeit zuging, wurde Anetta immer unruhiger, denn alsbald sollten sie zu Nacht gehen und ihren Gesprächen ein Ende machen. Aber Alexandre wäre nicht er, wenn er darüber nicht schon nachgedacht hätte. Elegant verabschiedete er sich noch für einen Gang über Deck und lies ihr so die Möglichkeit, sich in ruhe umzukleiden und auch schon sich zum schlaf niederzulegen. Es fiel im sicher schwer jenes zu tun, doch konnten sie beide nur so ihre Gefühle bändigen und den Anstand waren.
Sie hörte nach einer Stunde nur wie die Tür leise aufging und jemand hineinkam, jedoch war sie schon so tief im Schlaf versunken gewesen, dass sie nicht noch mehr mitbekam von dem zu Nachtgehen ihres Liebste.
Am Morgen wurden sie von dem Ruf ‚Land in Sicht’ geweckt. Anetta wusste, dass sie nun bald in den Fluß einbiegen würden, der sie vom Meer bis nach Frauenfeld bringen würde und dass es nun nur noch eine Hand voll Stunden waren, bis sie ankommen würden. Dies hieß also, dass sie nun Frühstückten sollten und sich dann bereit machen sollten.
So blieb sie diesmal liegen hinter dem Vorhang des Bettes, als sich Alexandre ankleidete und ab und an leise Worte zu ihr Sprach, wie niedlich sie doch geschlafen hätte und welche Rose neben ihm geblüht hat.
Jedoch ließen sich beide davon nicht beirren und so stand nach einer Stunde auch fein raus geputzt mit hochgestecktem Haar und einem festlichen Kleid.
Ihren Arm in seinem eingehackt, erklärte sie ihm die Restliche Fahrt die Landschaft. Die Zahlreichen kleinen Dörfer und die größeren Städte an denen sie vorbeizogen und hier und da sahen sie an den nahen Wäldern sogar Tiere die beide zu regen Diskussionen über die Schönheit der Natur im vergleich zu ihrer Schönheit anregte. Ab und an fand sie dass Alexandre schamlos übertrieb. Doch wusste sie, dass er jenes tat um sie zu umgarnen.
Alsbald kam der Kapitän zu ihnen und berichtete ihnen, dass sie in einer halben Stunde wohl ankommen würden und sie sich schon mal bereit machen sollte.
Nun bekamen beide etwas unruhig zu werden, die Ruhe der Flußfahrt war vorbei. Alexandre verabschiedete sich um nach dem Pferd zu sehen und es für den Abritt vom Schiff bereit zu machen. Sie selbst wollte nochmals ihr Äußeres richten und sich selbst etwas beruhigen, was sie ihm natürlich nicht gestand.
Als langsam immer mehr Unruhe auf dem Schiff herrschte kam sie wieder hervor. Man sah schon die Dächer der Hafenanlage und die anderen Schiffe, die in der Furt am Hafen von Frauenfeld angelegt hatten.
Würde ihr Onkel sie abholen am Hafen, sie war eigentlich davon überzeugt, dass er es tun würde.
Und so war es auch, gerade als Alexandre sei Tier auf Deckführte, sah sie ihren Onkel an der Hafenanlage auf seinem Ross sitzen um ihn herum standen drei Wachen der Burg von Wellenberg um sie ebenso zu begrüßen.
Hinter ihm war eine Kutsche aufgebaut um wohl beide zur Burg zu bringen, das Anetta alleine darin fahren würde, war ihm wohl noch nicht bewusst.
Langsam kamen sie immer näher und Anettas Herz schlug immer laute, was auch die beruhigende Hand von Alexandre an ihrer für eine kurze Berührung nicht weg machen konnte. Zwei Matrosen trugen die Koffer der beiden Herrschaften schon an Deck, als die Taue mit dem Schiff verbunden wurden und eine Rampe an das Schiff herangetragen wurde, damit die Waren die das Schiff noch mit sich führte, aber vor allem die zwei edlen Gäste hinabsteigen konnten.
Miracell von Wellenberg hatte sich aufrecht auf sein Ross gesetzt und Blickte mit strengem aber auch abwartendem Blick zum Schiff empor.
Langsam ging sie hinüber zur Rampe, sie wollte zuerst hinuntergehen zu ihrem Onkel um dann Alexandre seinen großen Auftritt zu geben, er wollte zu Pferd die Rampe hinunterreiten.
So raffte sie das Kleid etwas und ging die leicht schräge Rampe hinunter, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, den Blick nur auf ihren Onkel gerichtet, der auch für sie ein leichtes Lächeln übrig hatte.
Nach einer ausgiebigen Begrüßung knickste sie vor ihm und wendete sich dann zum Schiff herum, denn nun würde ihr Herzensmann hinabreiten.
Verfasst: Montag 14. Juli 2008, 12:42
von Alexandre von Galbadan
Langsam näherte er sich nachdem er unter Deck war seinem Pferd und kontrolierte noch ein letztes mal alles sorgsamst. Sass der Kettenkürass richtig und die Wappenüberwürfe. Auch die seine Rüstung kontrolierte er peinlichst genau und setzte am ende das Barett auf den Kopf bevor er noch unter deck aufsass. Dies ging recht leidlich auch wenn er den Kopf etwas unten lassen muste doch wäre es einfach eleganter dierekt aus dem Bauch des Schiffes herauszureiten. Er faste die kurzen Zügel mit der rechten Hand und griff mit der Linken den Schild fester. Einer der Seemänner schafte einige Kisten aus dem Weg damit er über die Laderampe langsam auf das Deck des Schiffes reiten konnte. Unter den hallenden Tritten seines Pferdes erklom er die schräge Rampe und gelangte ans Deck des Schiffes wo ihn eine Windböhe erfaste. Sein Barett blieb wo es hingehöhrte doch flatterte sein Umhang ein wenig zusammen mit dem Wappenüberwurf des Pferdes. Geschikt lenkte er das Tier in richtung Steg um dann unter den Klappernden Hufschlägen seines Rosses darüber zu reiten in gemächlichem Schritte. Viele Augen schienen auf ihm zu ruhen und er blickte sich ein wenig um damit er die Umgebung genau in Augenschein nehmen konnte. Anetta seh er nirgenswo doch meldete ihm einer der Seemänner der ihm entgegen kam das er die edele Dame bereits mitsammt des Gepäcks zum Ritter von Wellenberg gebracht hätte der oben auf der anhöhe auf ihn wartete. Nickend nahm er dis zur Kenntniss und leicht drückten seine Fersen in die Seite seines Tieres das den leichten Druck aufnahm und in einen leichten Trab verfiehl. Sachte bewegte er sich im Sattel mit den Bewegungen des Tieres um diesem dei Last zu erleichtern wärend der Umhang weiter leicht im Wind flatterte der hier zu herschen schien. Unter festen Tritten der Beschlagenen Hufe ritt er die leicht aufsteigende Strasse herauf und näherte sich langsam der Gruppe von leuten die er oben erblickte. Eine Frauengestalt und ein Mann älteren Semesters standen nebeneinander doch auch drei andere Personen konnte er ausmachen. Er zügelte sein Tier ein wenig und zwang es dann indem er langsam sein Gewicht verlagerte in einen eleganten Passgang. Sachte trabte er so die letzten Meter heran und rückte noch ein wenig mit dem gewicht nach hinten um dann das Rossanzuhalten und in der Piaffe einen Moment auf der Stelle zu traben. Sodann Neigte er gen des Mannes neben der Dame die Anetta war sein Haupte und grüsste laut und vernehmlich.
"Ehre dem Reiche Alumenas unter Kronprinz Ador dem ersten und Ehre unserem Truchses Adrian von Hohenfels"
Sodann erhob er wieder den Blick das Tier anhaltend und stieg langsam vom Pferd unter Rasseln der Rüstung und des Wehrgehänges ab. Dann straffte er seine Uniform und Trat langsam zu Anetta und dem Älteren Ritter herüber um erneut sein Haupte zu Neigen.
"Ehre dem Reich Sir Miracell. Wenn ihr erlaubt mich vorzustellen"
Einen Moment wartete er ab bevor er fortfuhr unter einer Verneigung wärend er das Barett abnahm mit der linken und den Umhang mit Rechts nach hinten warf in der verneigenden Bewegung.
"Alexandre de Galbadan Knappe unter Sire Rafael de Arganta und Ratsmitglid der Allianz des lichtes. Es ist eine Ehre euch zu begegnen Sir"
Erst dann erhob er sich wieder und plazierte das Barett wieder Ordnungsgemäss auf seinem Haupte wärend er abwartend zu dem ritter blickte. Sein Pferd blieb hinter ihm stehen und regte sich kein Stück. Nur das rasseln des Kettenkürasses war gelegentlich zu vernehmen wenn der Wappenüberwurf vom Wind dagegengedrückt wurde und das Rüststück in Bewegung setzte.
Verfasst: Montag 14. Juli 2008, 13:39
von Anetta von Reensdorf
Es war ein wunderbares Bild wie er hinabgeritten kam und sie sah einen Moment, wie ihrem Onkel die Züge entglitten und sich rasch wieder fassten.
Er hatte wohl mit allem nur nicht mit einem solchen militärisch veranlagten Mann gerechnet.
Dem eigenendlichen Gegenteil davon, was seine Nichte sich immer als Traummann ausgemalt hatte.
Mit auf dem Kleid gefalteten Händen betrachtete sie das Schauspiel der Vorstellung der beiden Männern, wie sie sich voreinander verneigten kurz und vor allem Alexandre sich tief verbeugte und sich gebührend vorstellte.
Und man sah deutlich das Zucken im Mundwinkel von Miracell, er wollte wohl lächeln und lachen, jedoch riss er sich zusammen, so erschien es zumindest Anetta.
Als dann es ans Allgemeine aufbrechen ging, wollte erst wohl ihr Onkel ihr in die Kutsche helfne, doch Alexandre war einen Tick rascher und schon hatte er Anetta seinen Arm angeboten um ihr in die Kutsche hinein zu helfen.
Sie berührte seine Finger mit einem zuversichtlichen Lächeln und schon schloss sich die Kutschentür und die Männer bestiegen ihrer Rösser.
Mit einem Pfeifen setzte der Kutscher die Tiere in Bewegung und schon ging es auf zur Burg.
Es würde eine kleine weile Dauern, bis sie aus der Stadt hinausgereist waren hin auf den gepflasterten Weg hoch zur Burg.
Links und rechts der Kutschenfenster flankierten die großen Lagerhäuser der Händler und die kleinen Tavernen und Mietshäuser. Bund war alles um sie herum und schon das erste Rege treiben quetschte sich durch die kleinen Gassen hin zum Hafengelände.
Und auch die schweren Ochsenkarren zogen durch die Straßen hin zu den Handelshäusern oder zu den Schiffen die am Hafen zur Beladung warteten.
Sie lies sich vom harten Pflaster durchrütteln und rutschte ab und an hin und her auf der gepolterten Bank.
Sie haste jene Reisen, Reiten lag ihr viel mehr und man fühlte es weniger am nächsten Tag.
Langsam merkte sie wie die Kutsche sich in die Schräge neigte. Sie waren am Berg hinauf zur Burg angekommen und an den Fenstern sah sie schon den Wein der am Berghang wuchs.
Sie würden gleich ankommen und sicherlich würden sie von den angestellten des Hauses schon begrüßt werden und zu Mittag geladen.
Und so geschah es auch, die Mägde und Knechte sowie der Koch warteten bereits draußen vor dem Tor. Und auch die zwei weiteren Gardisten standen auf der Mauer oben und flankierten das Tor.
Die Männer stiegen von den Rossen und ihr wurde aus der Kutsche geholfen. Und wie gedacht, wurde zu einem kleinen Mittagsmahl geladen und so befanden sie sich alsbald im ersten Stock der Burg im Speisesaal wo für sie drei gedeckt war.