[BEW-Quest] Treue bis in den Tod
- Selina Talmar
- Beiträge: 457
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Leise knarrten die Bretter des Steges, als die junge Frau ihn betrat um mit eiligen Schritten ihr Haus zu erreichen. Sonst war alles Still die Vögel hatten schon vor einiger Zeit Ruhe gegeben udn sich in ihre Nester zurück gezogen. Sicher ging sie auf das Haus, sie kannte ja jeden Schritt dieses Fleckchens. Doch plötzlich stolperte sie. Sie sah sich in dem dem restlichen Licht des Tages um und Schrie erschrocken auf. Zu ihren Füßen lag eine Gestallt. Nicht zu erkennen ob Mann oder Frau. Sie verschmolz durch ihre Kleidung nahezu mit der Dämmerung. Hastig beugte sich Selina zu der Gestallt herunter und tastete an ihren Hals, die andere Hand wanderte zu dem Griff ihres Dolches.
Sicher war sicher, auch wenn die Gestallt nicht den Eindruck machte sich noch groß wehren zu können.
Als sie sich näher zu der gestallt herabbeugte, erkannte sie eien junge Frau und die bläuliche Kleidung der Burg.
" was bei allen Göttern war hier geschehen?" Schoss es ihr durch den Kopf.
Doch im Nächsten Moment vernahm sie den stockenden Atem der Frau und ihre Finger hatten entlich den Puls ertastet. Er war schwach und kaum spürbar. Ein weiterer Blick glitt über die Frau am boden.
Sie erkannte in dem Licht zu wenig, doch eines war sicher, blieb sie liegen würde sie sterben. Sie rief so laut sie konnte nach ihrem Gatten.
Der Schrei halte über die kleine Insel und wurde vom Wind getragen.
Irgendeiner der Insel würde sie hören, doch mit wneigen Schritten war sie an der Tür ihres Hauses und riss die Tür auf. Sie machte sich nicht die Mühe in den Keller zu gehen, sondern rief erneut nach Arsen und um Hilfe.
Doch er war schon auf der Treppe er hatte sie bereits gehört, bleich im Gesicht udn sie direkt musternd. Sie schnappte sich nur einen brennenden Ast aus dem Kamin und lief damit wieder hinaus, zu der Frau. Arsen folgte ihr. Gmeinsam brachten sie die junge Frau ins Haus.
Und dort kamen die Wunden deutlich zum Vorschein, halb verheilt und komplett entzündet.
Es war wirklich aller höchste Zeit, dass sie Hilfe bekam.
Sicher war sicher, auch wenn die Gestallt nicht den Eindruck machte sich noch groß wehren zu können.
Als sie sich näher zu der gestallt herabbeugte, erkannte sie eien junge Frau und die bläuliche Kleidung der Burg.
" was bei allen Göttern war hier geschehen?" Schoss es ihr durch den Kopf.
Doch im Nächsten Moment vernahm sie den stockenden Atem der Frau und ihre Finger hatten entlich den Puls ertastet. Er war schwach und kaum spürbar. Ein weiterer Blick glitt über die Frau am boden.
Sie erkannte in dem Licht zu wenig, doch eines war sicher, blieb sie liegen würde sie sterben. Sie rief so laut sie konnte nach ihrem Gatten.
Der Schrei halte über die kleine Insel und wurde vom Wind getragen.
Irgendeiner der Insel würde sie hören, doch mit wneigen Schritten war sie an der Tür ihres Hauses und riss die Tür auf. Sie machte sich nicht die Mühe in den Keller zu gehen, sondern rief erneut nach Arsen und um Hilfe.
Doch er war schon auf der Treppe er hatte sie bereits gehört, bleich im Gesicht udn sie direkt musternd. Sie schnappte sich nur einen brennenden Ast aus dem Kamin und lief damit wieder hinaus, zu der Frau. Arsen folgte ihr. Gmeinsam brachten sie die junge Frau ins Haus.
Und dort kamen die Wunden deutlich zum Vorschein, halb verheilt und komplett entzündet.
Es war wirklich aller höchste Zeit, dass sie Hilfe bekam.
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Tyrius Sendar
Eine ganze Weile hatte Tyrius damit verbracht das Haus von oben bis unten und von unten bis oben zu inspizieren. Doch so sehr er auch nach dem kleinsten Hinweis suchte, so wurde ihm nach einer Weile mehr und mehr klar, sie war nicht hier gewesen.
Die Frage darauf folgende Frage nach dem WO war es nun, die sich einem Dolch gleich in seine Eingeweide bohrte.
Oder war sie gar schon gefangen?... Nein, das glaubte er nicht wirklich. Auch von dem Fürsten fehlte bislang ja noch jedwede Spur und so war es unwahrscheinlich das man Synessia habhaft werden konnte, solange die Gedanken aller mehr am Fürsten hingen als an der Suche nach ihr.
Eine Weile später dampfte der Tee auf der Kochstelle vor sich hin.
Tyrius wollte sich nun noch einen warmen Tee genehmigen ehe er dann die Insel abzusuchen beginnen würde.
Es würde ähnlich werden wie die Suche nach Shessidyr.. er müsste sich nur auf sein inneres Gefühl bei der Suche verlassen.. doch würde er rechtzeitig kommen?
Und was sollte er tun wenn er sie finden würde? Wobei letzteres eher darauf ankäme in welchem Zustand er sie finden würde.
Als er so da also seinen Tee trank und seinen Gedanken nachhing drang etwas an sein Ohr, was er erst im zweiten Hinhören als das Registrierte was es war.
Ein Aufkreischen!
So spät in der Nacht auf Lameriast? Da musste etwas größeres Geschehen sein, denn nur wenige Leute schrien hier des Nachts unbedacht herum.
So stemmte er sich also hoch und mit einem kurzen Griff neben die Tür, wo er seinen hölzernen Stab zu fassen bekam, stapfte er hinaus in die Dunkelheit.
Die Tür hinter sich schließend trat er in die Dunkelheit hinaus.
Die Stimme führte ihn.
Sie klang in gewisser Weise vertraut und sie rief um Hilfe und nach Arsen.
Es konnte sich vermutlich also nur um Selina handeln, denn die Gegend hier oben hoch im Norden Lameriasts war sparsam bewohnt und nur wenige Leute ließen sich hier blicken.
So beschleunigte Tyrius seinen Schritt.
Vielleicht könnte er helfen.. vielleicht auch nicht...
aber selbst wenn nicht, könnte er Selina nach Synessia fragen.
Dann war es wieder ruhig ehe wenig später in nicht allzuweiter Entfernung vor Tyrius ein wanderndes Feuer auftauchte in dessen Schein Selina und Arsen hinüber zu einer dunkel gekleideten Person gingen, welche dort im Schnee lag.
Die Augen auf das vor sich gerichtet verharrte er.
Sein Magen begann sich leicht zusammen zu krampfen.
Eine vage Vermutung keimte in ihm auf und als er sah, wie die beiden die Gestalt hinüber zum Haus trugen und er im Schein des Hauses die Gesichtszüge erblickte zog er scharf die Luft ein.
Ein recht seltsames Gefühl war es nun, welches sich in ihm breit machte.
Ein Gefühl der Erleichterung - Erleichterung darüber, dass sie von den beiden gefunden worden war.
Ein Gefühl der Beklemmnis - Beklemmnis darüber, dass sie offenbar nicht bei Bewusstsein war, oder knapp davor stand das Bewusstsein zu verlieren.
Es ging ihr nicht gut, das stand fest.
Und nur wenig später setzten Tyrius Schritte wieder ein.
Als erstes führten ihn die Schritte jedoch nicht zum Haus, nein..
Mit einigen kurzen Bewegungen begann er sodann die Spuren im Schnee zu beseitigen, welche die zusammengebrochene Person hinterlassen hatte, so dass dann nur noch die Fußspuren zu erkennen waren.
Dann trat er langsam hinüber zum Haus.
Und drei Mal ließ er seine Hand dann an die Tür schlagen.
Wie abwesend stand er vor der Tür und vernahm das Klopfen nur schwerlich im Unterbewusstsein. Wirklich ganz da schien auch er in diesem Moment nicht zu sein.
Die Frage darauf folgende Frage nach dem WO war es nun, die sich einem Dolch gleich in seine Eingeweide bohrte.
Oder war sie gar schon gefangen?... Nein, das glaubte er nicht wirklich. Auch von dem Fürsten fehlte bislang ja noch jedwede Spur und so war es unwahrscheinlich das man Synessia habhaft werden konnte, solange die Gedanken aller mehr am Fürsten hingen als an der Suche nach ihr.
Eine Weile später dampfte der Tee auf der Kochstelle vor sich hin.
Tyrius wollte sich nun noch einen warmen Tee genehmigen ehe er dann die Insel abzusuchen beginnen würde.
Es würde ähnlich werden wie die Suche nach Shessidyr.. er müsste sich nur auf sein inneres Gefühl bei der Suche verlassen.. doch würde er rechtzeitig kommen?
Und was sollte er tun wenn er sie finden würde? Wobei letzteres eher darauf ankäme in welchem Zustand er sie finden würde.
Als er so da also seinen Tee trank und seinen Gedanken nachhing drang etwas an sein Ohr, was er erst im zweiten Hinhören als das Registrierte was es war.
Ein Aufkreischen!
So spät in der Nacht auf Lameriast? Da musste etwas größeres Geschehen sein, denn nur wenige Leute schrien hier des Nachts unbedacht herum.
So stemmte er sich also hoch und mit einem kurzen Griff neben die Tür, wo er seinen hölzernen Stab zu fassen bekam, stapfte er hinaus in die Dunkelheit.
Die Tür hinter sich schließend trat er in die Dunkelheit hinaus.
Die Stimme führte ihn.
Sie klang in gewisser Weise vertraut und sie rief um Hilfe und nach Arsen.
Es konnte sich vermutlich also nur um Selina handeln, denn die Gegend hier oben hoch im Norden Lameriasts war sparsam bewohnt und nur wenige Leute ließen sich hier blicken.
So beschleunigte Tyrius seinen Schritt.
Vielleicht könnte er helfen.. vielleicht auch nicht...
aber selbst wenn nicht, könnte er Selina nach Synessia fragen.
Dann war es wieder ruhig ehe wenig später in nicht allzuweiter Entfernung vor Tyrius ein wanderndes Feuer auftauchte in dessen Schein Selina und Arsen hinüber zu einer dunkel gekleideten Person gingen, welche dort im Schnee lag.
Die Augen auf das vor sich gerichtet verharrte er.
Sein Magen begann sich leicht zusammen zu krampfen.
Eine vage Vermutung keimte in ihm auf und als er sah, wie die beiden die Gestalt hinüber zum Haus trugen und er im Schein des Hauses die Gesichtszüge erblickte zog er scharf die Luft ein.
Ein recht seltsames Gefühl war es nun, welches sich in ihm breit machte.
Ein Gefühl der Erleichterung - Erleichterung darüber, dass sie von den beiden gefunden worden war.
Ein Gefühl der Beklemmnis - Beklemmnis darüber, dass sie offenbar nicht bei Bewusstsein war, oder knapp davor stand das Bewusstsein zu verlieren.
Es ging ihr nicht gut, das stand fest.
Und nur wenig später setzten Tyrius Schritte wieder ein.
Als erstes führten ihn die Schritte jedoch nicht zum Haus, nein..
Mit einigen kurzen Bewegungen begann er sodann die Spuren im Schnee zu beseitigen, welche die zusammengebrochene Person hinterlassen hatte, so dass dann nur noch die Fußspuren zu erkennen waren.
Dann trat er langsam hinüber zum Haus.
Und drei Mal ließ er seine Hand dann an die Tür schlagen.
Wie abwesend stand er vor der Tür und vernahm das Klopfen nur schwerlich im Unterbewusstsein. Wirklich ganz da schien auch er in diesem Moment nicht zu sein.
- Khazkal Deslon
- Beiträge: 75
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Khazkal hatte eine Idee.
Er kaufte sich einen Hut und eine Mistgabel samt alter Robe. Er sah aus wie ein Bauer. Sehr gut, dachte er sich. So würde man ihn nicht erkennen. Nun musste er nur noch an einen Ort gelangen, an dem man ihn nicht vermuten würde. mhh .... Varuna, so dachte er sich. Gedacht, getan. Er schlenderte gerade vor den Toren der Hauptstadt des Grafenlandes herum, als eine Gestalt des Weges kam. Adrett gekleidet war sie, eine Laterne in der Hand. Sie nickte Khazkal routiniert zu. Khazkal stützte sich etwas auf die Mistgabel.
Sie hielt inne und sprach in ruhigem Ton..
"Ihr wisst, das es verboten ist eine Mistgabel mit sich zu führen, außerhalb seines..", sie stockte und trat einen Schritt näher. Khazkal verengte die Augen. Im Lampenlicht sah er das Armband, wessen Inschrift er nur zu gut kannte.
Khalisha.. jenes Weib, welches einst seinen Namen trug.
Sie hob die Fackel noch ein Stck an um sein Gesicht noch besser zu erkennen, obwohl sie sehr wohl wusste, wer vor ihr stand.
"Schön dich zu sehen, Kalisha", sprach Khazkal trocken. "Verzeih meinen Aufzug .. aber ich befürchte, ich werde verfolgt."
"Was zum..". Sie sah sich dann um und lies die Fackel etwas sinken.
Leise fuhr sie fort.
"Steckt die Mistgabel weg und folge mir, rasch."
"Wegstecken ? Du bist lustig ...", meinte Khazkal daraufhin.
"Werf sie einfach weg.", erklärte Kalisha.
"Warte, das wird zu auffällig aussehen.", bemerkte Khazkal. Also stapfte er einige Schritte davon und lehnte die Gabel an einen großen Baum. Er folgte nun Kalisha, welche mit ruhigem Schritt gen Tor stiefelte.
Kalisha nickte den Gardisten zu und ging weiter .. Khazkal jedoch meinte: "Nabend die Herren". Dem nächsten Posten, der auf dem Tore stand, winkte er sogar zu. Er wurde nicht weiter behelligt.
Als sie die Stadt betreten haben, huschten sie an der Mauer entlang und gelangten in ein Wohnviertel.
"Mensch..", entfuhr es Kalisha.
Dann erreichten sie ein Haus, welches von ihr aufgesperrt wurde. Sie traten eilig ein und sie schloss die Türe sorgsam wieder.
Gleich, nachdem Khazkal eingetreten war, runzelte er die Stirn. Er stand auf einem Teppich, welche Farbe er durchaus kannte.
"Du hast den Teppich geklaut ?", Fragte er.
"Geklaut? übertreib' mal nicht..". Khazkal beliess es vorerst dabei.
Kalisha hängte ihre Mütze an einem Haken auf und Khazkal legte seinen Hut auf einem Tisch ab.
"Komm.. setz dich. Möchtest du etwas essen oder trinken?", bot Kalisha ihm an.
"Bitte, ja. Ich bin nicht erst seit Heute unterwegs.", meinte Khazkal schlicht.
"Ich kann dir eine Brotsuppe warm machen. Die hatte ich heute zu Mittag."
"Sehr gut, man serviere mir !". Er räusperte sich danach.
"Und nun erzähl.. Wer verfolgt dich?", wollte sie wissen.
"Die Eisenwart. Sieh ..diese disziplinlosen Narren haben sich gegen mich gewandt. Sie haben meine Befehle so lange verweigert und sich gegen mich gestellt .. bis ich sie wohl mit einem Knüppel verdroschen habe. Und selbst dann wandte man sich noch gegen mich. Gegen mein Urteil, Kalisha. Niemand .. Niemand stellt sich gegen mein Urteil", Khazkal seufzte auf. "ich habe es so oft gesagt. Das ist das Leid, wenn einem niemand zuhört. Es ist ein verräterischer Haufen. Offenbar folgen sie nun dem Tribun. Das ist .. ungeheuerlich .. Unfassbar.", raunte Khazkal.
Kalisha sah ihn ruhig an, ihr Blick verständnisvoll. Hah.
"Und nun.. hast du Angst alles zu verlieren.", wisperte sie ihm zu.
"Haben sie dich denn verjagt oder.. bist du selbst einfach weg?"
"Sie haben mich angegriffen. Mich verletzt und in die Schlafräume gebracht. Mit drei weiteren Verletzten. Ich bin des Nachts geflohen.", erklärte Khazkal.
"Aber glaubst du nicht, dass sie dich in den Kerker gebracht hätten, wenn sie dich nicht mehr haben wollten?", fragte Kalisha.
"Mit einem Dolch im Rücken? Ich weis es nicht. Ich war sehr zornig und habe einen dieser Narren abgestochen, viele geschlagen und .. ja.. sie sollten bemerkt haben, was meine Absicht war. Ich kann keine Legion gebrauchen, die sich nicht fügt. Auf die Seite des Tribuns haben sie sich gestellt"
"Alle umbringen die sich gegen dich Stellen?", fragte Kalisha.
"Gewiss"
"Was willst du nun tun? Die Burg Armoran überlassen?"
"Was soll ich sonst tun? Rahal bitten, mir die Macht zurück zu holen? Und wenn schon .. was soll ich mit unfähigem Narrenvolk?"
"Vielleicht kann dir der Schattenlord ja helfen?"
"Nein .. ich bitten ihn nicht darum. Er ist zu gutmütig. Er würde es wieder auf verbalem Weg versuchen.
"Nun ich fasse zusammen.. Die Gilde gehört nun Armoran, weil du mit Narren nicht arbeiten kannst und willst, schon gar nicht mit Verrätern. Du bist geflohen weil du Angst hattest dass sie dich töten oder sonstiges.. Mit welcher Armee gedenkst du die Burg wieder einzunehmen?", sie schmunzelte. Ungehörig.
"Mach dich nur lustig über mich. Ich muss mich als Bauer verkleiden und du fragst mich nach einer Armee".
"Ich bin nur realistisch." erläuterte Kalisha.
Sie legte ihren rechten Arm zurück auf die Stuhllehne und spielte etwas nachdenklich mit einer Haarsträhne von ihr, dabei liegt ihr Blick auf den Tisch, die linke Hand friemelte etwas an dem Rock des Kleides.
Khazkal lies sich davon nicht beirren und lies sich die Suppe munden.
"Schmeckt ausserordentlich gut.. selbst gemacht?"
"Mehr oder minder, ja".
"Du bist bei der Stadtgarde, nicht wahr?"
"Ja", sie nickte knapp.
"Müsstest du mich nicht eigentlich melden?"
"Ja das müsste ich, um genau zu sein, müsste ich dich inhaftieren.."
"ah.. wie nett". Khazkal räusperte sich.
"Aber so wie es wirkt, habe ich dich ja nicht vor."
"So wirkt es.."
Sie gingen in den Keller hinab, da der Oberstleutnant wohl ab und zu in die Fenster der Häuser zu schauen pflegte.
Khazkal nächtigte im Bett Kalishas. Mit ihr.
..
Er kaufte sich einen Hut und eine Mistgabel samt alter Robe. Er sah aus wie ein Bauer. Sehr gut, dachte er sich. So würde man ihn nicht erkennen. Nun musste er nur noch an einen Ort gelangen, an dem man ihn nicht vermuten würde. mhh .... Varuna, so dachte er sich. Gedacht, getan. Er schlenderte gerade vor den Toren der Hauptstadt des Grafenlandes herum, als eine Gestalt des Weges kam. Adrett gekleidet war sie, eine Laterne in der Hand. Sie nickte Khazkal routiniert zu. Khazkal stützte sich etwas auf die Mistgabel.
Sie hielt inne und sprach in ruhigem Ton..
"Ihr wisst, das es verboten ist eine Mistgabel mit sich zu führen, außerhalb seines..", sie stockte und trat einen Schritt näher. Khazkal verengte die Augen. Im Lampenlicht sah er das Armband, wessen Inschrift er nur zu gut kannte.
- ~ Khazkal - Dein Herr und Diener ~
Khalisha.. jenes Weib, welches einst seinen Namen trug.
Sie hob die Fackel noch ein Stck an um sein Gesicht noch besser zu erkennen, obwohl sie sehr wohl wusste, wer vor ihr stand.
"Schön dich zu sehen, Kalisha", sprach Khazkal trocken. "Verzeih meinen Aufzug .. aber ich befürchte, ich werde verfolgt."
"Was zum..". Sie sah sich dann um und lies die Fackel etwas sinken.
Leise fuhr sie fort.
"Steckt die Mistgabel weg und folge mir, rasch."
"Wegstecken ? Du bist lustig ...", meinte Khazkal daraufhin.
"Werf sie einfach weg.", erklärte Kalisha.
"Warte, das wird zu auffällig aussehen.", bemerkte Khazkal. Also stapfte er einige Schritte davon und lehnte die Gabel an einen großen Baum. Er folgte nun Kalisha, welche mit ruhigem Schritt gen Tor stiefelte.
Kalisha nickte den Gardisten zu und ging weiter .. Khazkal jedoch meinte: "Nabend die Herren". Dem nächsten Posten, der auf dem Tore stand, winkte er sogar zu. Er wurde nicht weiter behelligt.
Als sie die Stadt betreten haben, huschten sie an der Mauer entlang und gelangten in ein Wohnviertel.
"Mensch..", entfuhr es Kalisha.
Dann erreichten sie ein Haus, welches von ihr aufgesperrt wurde. Sie traten eilig ein und sie schloss die Türe sorgsam wieder.
Gleich, nachdem Khazkal eingetreten war, runzelte er die Stirn. Er stand auf einem Teppich, welche Farbe er durchaus kannte.
"Du hast den Teppich geklaut ?", Fragte er.
"Geklaut? übertreib' mal nicht..". Khazkal beliess es vorerst dabei.
Kalisha hängte ihre Mütze an einem Haken auf und Khazkal legte seinen Hut auf einem Tisch ab.
"Komm.. setz dich. Möchtest du etwas essen oder trinken?", bot Kalisha ihm an.
"Bitte, ja. Ich bin nicht erst seit Heute unterwegs.", meinte Khazkal schlicht.
"Ich kann dir eine Brotsuppe warm machen. Die hatte ich heute zu Mittag."
"Sehr gut, man serviere mir !". Er räusperte sich danach.
"Und nun erzähl.. Wer verfolgt dich?", wollte sie wissen.
"Die Eisenwart. Sieh ..diese disziplinlosen Narren haben sich gegen mich gewandt. Sie haben meine Befehle so lange verweigert und sich gegen mich gestellt .. bis ich sie wohl mit einem Knüppel verdroschen habe. Und selbst dann wandte man sich noch gegen mich. Gegen mein Urteil, Kalisha. Niemand .. Niemand stellt sich gegen mein Urteil", Khazkal seufzte auf. "ich habe es so oft gesagt. Das ist das Leid, wenn einem niemand zuhört. Es ist ein verräterischer Haufen. Offenbar folgen sie nun dem Tribun. Das ist .. ungeheuerlich .. Unfassbar.", raunte Khazkal.
Kalisha sah ihn ruhig an, ihr Blick verständnisvoll. Hah.
"Und nun.. hast du Angst alles zu verlieren.", wisperte sie ihm zu.
"Haben sie dich denn verjagt oder.. bist du selbst einfach weg?"
"Sie haben mich angegriffen. Mich verletzt und in die Schlafräume gebracht. Mit drei weiteren Verletzten. Ich bin des Nachts geflohen.", erklärte Khazkal.
"Aber glaubst du nicht, dass sie dich in den Kerker gebracht hätten, wenn sie dich nicht mehr haben wollten?", fragte Kalisha.
"Mit einem Dolch im Rücken? Ich weis es nicht. Ich war sehr zornig und habe einen dieser Narren abgestochen, viele geschlagen und .. ja.. sie sollten bemerkt haben, was meine Absicht war. Ich kann keine Legion gebrauchen, die sich nicht fügt. Auf die Seite des Tribuns haben sie sich gestellt"
"Alle umbringen die sich gegen dich Stellen?", fragte Kalisha.
"Gewiss"
"Was willst du nun tun? Die Burg Armoran überlassen?"
"Was soll ich sonst tun? Rahal bitten, mir die Macht zurück zu holen? Und wenn schon .. was soll ich mit unfähigem Narrenvolk?"
"Vielleicht kann dir der Schattenlord ja helfen?"
"Nein .. ich bitten ihn nicht darum. Er ist zu gutmütig. Er würde es wieder auf verbalem Weg versuchen.
"Nun ich fasse zusammen.. Die Gilde gehört nun Armoran, weil du mit Narren nicht arbeiten kannst und willst, schon gar nicht mit Verrätern. Du bist geflohen weil du Angst hattest dass sie dich töten oder sonstiges.. Mit welcher Armee gedenkst du die Burg wieder einzunehmen?", sie schmunzelte. Ungehörig.
"Mach dich nur lustig über mich. Ich muss mich als Bauer verkleiden und du fragst mich nach einer Armee".
"Ich bin nur realistisch." erläuterte Kalisha.
Sie legte ihren rechten Arm zurück auf die Stuhllehne und spielte etwas nachdenklich mit einer Haarsträhne von ihr, dabei liegt ihr Blick auf den Tisch, die linke Hand friemelte etwas an dem Rock des Kleides.
Khazkal lies sich davon nicht beirren und lies sich die Suppe munden.
"Schmeckt ausserordentlich gut.. selbst gemacht?"
"Mehr oder minder, ja".
"Du bist bei der Stadtgarde, nicht wahr?"
"Ja", sie nickte knapp.
"Müsstest du mich nicht eigentlich melden?"
"Ja das müsste ich, um genau zu sein, müsste ich dich inhaftieren.."
"ah.. wie nett". Khazkal räusperte sich.
"Aber so wie es wirkt, habe ich dich ja nicht vor."
"So wirkt es.."
Sie gingen in den Keller hinab, da der Oberstleutnant wohl ab und zu in die Fenster der Häuser zu schauen pflegte.
Khazkal nächtigte im Bett Kalishas. Mit ihr.
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Kalisha Deslon
Verdammter Mist verfluchter!Sie konnte die Peitschenhiebe schon fühlen, den Pranger schon sehen. Alles setzte sie aufs Spiel, ihr zu Hause, ihre neuen Freunde und ihre Stellung. Wäre sie doch einfach weiter gelaufen als sie diesen Bauern sah. Doch als sie ihn erkannte, konnte sie ihn auch nicht mehr abweisen. Sie hätte es tun sollen, aber irgendetwas hielt sie zurück. Irgendetwas? Dein verfluchter Gedanke das er ja immerhin der Vater von deinem Kind ist. Rattenpisse! Es durfte keiner herausfinden, gleich Morgen würde sie sich Vorhänge kaufen damit der Nachbar nicht hineinsehen konnte. Sie müsse Khazkal in seinem Unterschlupf im Keller lassen. Es war einfach zu gefährlich. Nun kam ihr wieder das Gespräch mit Adrian in den Sinn, am Tag ihres Bürgerschaftsantrages. Er vertraute ihr und nahm sie mit offenen Armen auf, was Kalisha niemals gedacht hätte. Wieder einmal trat sie Vertrauen mit Füßen und sie hasste sich selbst dafür.
Ihr Blick lag auf Khazkal, völlig in Gedanken versunken. Alle haben sich scheinbar gegen ihn gestellt.. Kalisha erinnerte sich an die Zeit auf der Burg, als sich alle gegen sie stellten - Khazkal hatte nicht viel Interesse daran gehabt. Als sie von Rahal entführt wurde - der Burg war es egal gewesen. - Der Grund ihres Austrittes. Eigentlich sollte ich ihn einsperren lassen.. und warum tu ich es nicht einfach? Er war so gemein zu dir, hat dich foltern lassen.. hat dein Haustier getötet, dich jagen lassen - Mistkerl. In Gedanken fuhr sie über ihren linken Oberarm, dort hatte sie eine 2cm breite und über den gesamten Oberarm verlaufende Narbe, von jener Folter. Mit einem mal richtete sie sich auf. "Also, die Nacht kannst du jedenfalls erst einmal hier bleiben, dann können wir weiter sehen." Sie überlies ihm das Bett und fragte ob sie lieber auf dem Boden schlafen solle. „Als würde es mir etwas ausmachen mit dir in einem Bett zu schlafen.“, war seine schlichte Antwort. Nun, wo er recht hatte, die Beiden waren immerhin einmal verheiratet. Sie legte sich neben ihn ins Bett, doch konnte sie die Nacht kein Auge zu machen. Viel zu viele Gedanken schwirrten in ihrem Kopf herum. Sie malte sich aus, wie sie vor der Stadtgarde flüchten könnte. Ging die Patrouillen in den nächsten Tagen durch, wer wann Dienst hatte und wo ein Schlüpfloch war. – falls es wirklich so weit kam. Gleich Morgen würde sie einen kleinen Rucksack fertig machen, mit zwei Tagesrationen um im Notfall sofort verschwinden zu können. Den Blick warf sie zur Seite, im schwachen Licht der fernen Laterne betrachtete sie das Gesicht Khazkals.
Du gemeiner Idiot, warum bringst du mich in eine solche Situation.
Ihr Blick lag auf Khazkal, völlig in Gedanken versunken. Alle haben sich scheinbar gegen ihn gestellt.. Kalisha erinnerte sich an die Zeit auf der Burg, als sich alle gegen sie stellten - Khazkal hatte nicht viel Interesse daran gehabt. Als sie von Rahal entführt wurde - der Burg war es egal gewesen. - Der Grund ihres Austrittes. Eigentlich sollte ich ihn einsperren lassen.. und warum tu ich es nicht einfach? Er war so gemein zu dir, hat dich foltern lassen.. hat dein Haustier getötet, dich jagen lassen - Mistkerl. In Gedanken fuhr sie über ihren linken Oberarm, dort hatte sie eine 2cm breite und über den gesamten Oberarm verlaufende Narbe, von jener Folter. Mit einem mal richtete sie sich auf. "Also, die Nacht kannst du jedenfalls erst einmal hier bleiben, dann können wir weiter sehen." Sie überlies ihm das Bett und fragte ob sie lieber auf dem Boden schlafen solle. „Als würde es mir etwas ausmachen mit dir in einem Bett zu schlafen.“, war seine schlichte Antwort. Nun, wo er recht hatte, die Beiden waren immerhin einmal verheiratet. Sie legte sich neben ihn ins Bett, doch konnte sie die Nacht kein Auge zu machen. Viel zu viele Gedanken schwirrten in ihrem Kopf herum. Sie malte sich aus, wie sie vor der Stadtgarde flüchten könnte. Ging die Patrouillen in den nächsten Tagen durch, wer wann Dienst hatte und wo ein Schlüpfloch war. – falls es wirklich so weit kam. Gleich Morgen würde sie einen kleinen Rucksack fertig machen, mit zwei Tagesrationen um im Notfall sofort verschwinden zu können. Den Blick warf sie zur Seite, im schwachen Licht der fernen Laterne betrachtete sie das Gesicht Khazkals.
Du gemeiner Idiot, warum bringst du mich in eine solche Situation.
-
Tyrius Sendar
Langsam trat er in das kleine Häuschen ein und kaum ein Lebenszeichen drang von ihm zu Arsen oder Selina durch.
Einzig ein Nicken brachte er Zustande ehe er dann, die Augen auf Synessia gerichtet und ihren zerschundenen Rücken, zu ihr hinüber ging und dort neben ihr auf die Knie sank.
So seine Erscheinung, mit der blutverschmierten Rüstung Arsen oder Selina zu denken gegeben hätten, so bekam er es im ersten Moment jedenfalls nicht mit.
Einzig Synessia galt im Augenblick seine Aufmerksamkeit.
Man hätte ihn erdolchen können und er hätte es erst registriert wenn er tot umgekippt wäre.
Es wurden ohnehin kaum Worte gewechselt.
Man kümmerte sich schließlich mit vereinten Kräften um Synessia.
Zu Beginn hockte Tyrius nur daneben und schaute zu.
Der Schock hatte ihn tief getroffen sie in diesem Zustand zu erblicken.
Er hatte gehofft gehabt, dass er sie nemals wieder in einer solchen Lage sehen müsse, doch nun war es erneut soweit.
Die Wunden waren entzündet und eiterten. Teilweise waren sogar noch teile von Ästen und Metallsplittern in den Wunden und verschlimmerten diesen Zustand noch.
Es war den dreien ein Wunder wie sie es geschafft hatte solange zu überleben. Aber die hatte es geschafft und nun würde sich auch nicht einfach wegsterben...
Einige Stunden nervenaufreibender Behandlung.
Entfernen von Fehlteilen in den Wunden, reinigen der Verletzungen und einigen Gebeten Horteras zur Ehr brauchte es um sie wieder so sehr zu stabilisieren, dass sie kurzzeitig wieder zu Besinnung kam und einige Worte wechseln, sowie etwas essen konnte.
Erleichtert schloss er sie in seine Arme als sie auf die Beine kam.
Auch sie schien verwundert... aber das war nicht weiter verwunderlich..
denn beinahe wäre es ja schließlich zu seinem Tod gekommen.
Sie hatte ihn also gesehen gehabt.
Dann war sie es tatsächlich gewesen.. die Stimme...
Während die beiden dann schließlich angekuschelt nahe dem Kamin saßen, besprachen sie mit Arsen und Selina das weitere Vorgehen.
Irgendetwas war grundlegend schief gelaufen und nun hieß es herauszufinden was.
Khazkal und übergeschnappt?
Möglich aber unwahrscheinlich...
aber wie sonst wäre zu erklären, dass er alle als Verräter abstempelte und eine Strafe in solcher Härte ausfiel?
Die Niederlage in Bajard? Vielleicht war auch dies ein Grund...
Fragen über Fragen auf die nur eine Person letzlich antwort kennen würde
und das wäre Khazkal selbst.
So hieß es also in den nächsten Tagen nach Varuna... warum...
die wohl heißeste Spur, Khazkal zu finden war eine Frau Namens Kalisha.. zumindest laut den anderen dreien...
Tyrius selbst wusste nicht so recht um wen es sich dabei handeln sollte aber solange die drei sich sicher waren, hieß es eine sehr zuversichtliche Spur zu werden.
Varuna also..
aber dort war die Burg nicht gern gesehen...
aber ,... hm.. man müsste ja nicht in der Kleidung der Burg reisen...
dies war im Augenblick ohnehin die geschicktere Art..
Einzig ein Nicken brachte er Zustande ehe er dann, die Augen auf Synessia gerichtet und ihren zerschundenen Rücken, zu ihr hinüber ging und dort neben ihr auf die Knie sank.
So seine Erscheinung, mit der blutverschmierten Rüstung Arsen oder Selina zu denken gegeben hätten, so bekam er es im ersten Moment jedenfalls nicht mit.
Einzig Synessia galt im Augenblick seine Aufmerksamkeit.
Man hätte ihn erdolchen können und er hätte es erst registriert wenn er tot umgekippt wäre.
Es wurden ohnehin kaum Worte gewechselt.
Man kümmerte sich schließlich mit vereinten Kräften um Synessia.
Zu Beginn hockte Tyrius nur daneben und schaute zu.
Der Schock hatte ihn tief getroffen sie in diesem Zustand zu erblicken.
Er hatte gehofft gehabt, dass er sie nemals wieder in einer solchen Lage sehen müsse, doch nun war es erneut soweit.
Die Wunden waren entzündet und eiterten. Teilweise waren sogar noch teile von Ästen und Metallsplittern in den Wunden und verschlimmerten diesen Zustand noch.
Es war den dreien ein Wunder wie sie es geschafft hatte solange zu überleben. Aber die hatte es geschafft und nun würde sich auch nicht einfach wegsterben...
Einige Stunden nervenaufreibender Behandlung.
Entfernen von Fehlteilen in den Wunden, reinigen der Verletzungen und einigen Gebeten Horteras zur Ehr brauchte es um sie wieder so sehr zu stabilisieren, dass sie kurzzeitig wieder zu Besinnung kam und einige Worte wechseln, sowie etwas essen konnte.
Erleichtert schloss er sie in seine Arme als sie auf die Beine kam.
Auch sie schien verwundert... aber das war nicht weiter verwunderlich..
denn beinahe wäre es ja schließlich zu seinem Tod gekommen.
Sie hatte ihn also gesehen gehabt.
Dann war sie es tatsächlich gewesen.. die Stimme...
Während die beiden dann schließlich angekuschelt nahe dem Kamin saßen, besprachen sie mit Arsen und Selina das weitere Vorgehen.
Irgendetwas war grundlegend schief gelaufen und nun hieß es herauszufinden was.
Khazkal und übergeschnappt?
Möglich aber unwahrscheinlich...
aber wie sonst wäre zu erklären, dass er alle als Verräter abstempelte und eine Strafe in solcher Härte ausfiel?
Die Niederlage in Bajard? Vielleicht war auch dies ein Grund...
Fragen über Fragen auf die nur eine Person letzlich antwort kennen würde
und das wäre Khazkal selbst.
So hieß es also in den nächsten Tagen nach Varuna... warum...
die wohl heißeste Spur, Khazkal zu finden war eine Frau Namens Kalisha.. zumindest laut den anderen dreien...
Tyrius selbst wusste nicht so recht um wen es sich dabei handeln sollte aber solange die drei sich sicher waren, hieß es eine sehr zuversichtliche Spur zu werden.
Varuna also..
aber dort war die Burg nicht gern gesehen...
aber ,... hm.. man müsste ja nicht in der Kleidung der Burg reisen...
dies war im Augenblick ohnehin die geschicktere Art..
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Armoran Mares
Nach einer tagelangen Suche um Khazkal wieder zurück zu bringen kam er endlich wieder in der Burg an. Er hatte ihn nicht gefunden - das war ihm nun klar, auf Lameriast war er nicht. Ausgelaugt und ohne Kraft lies er sich auf sein Bett nieder. Hunger, Durst, Müdigkeit und Schmerz zerrten an seinen Nerven. Das war aber das kleinere Problem derzeit - die Legion war unruhig..
Was wird nun nur passieren und wie wird es weitergehen..
Dies hörte er zwei Legionäre miteinander flüstern als er an ihnen vorbeischritt.. Armoran musste was ändern noch bevor der der Suchtrupp den Fürsten wieder gefunden hatte, nun nickte er ein. Seine Augenlieder fielen zu und er schlief..
Verschwommene Sicht, Umrisse von Gestalten.. hinter ihm waren sie im selben Abstand zueinander eingereiht. Vor ihm eine einzelne Person, sie schien wie eine Statue. Heroisch mit einer ausstrahlenden Macht..
Er erwachte wieder, es war kein Traum. So kurz? Nun streckte er seine Gliedmaßen von sich ehe er seinen Oberkörper aufrichtete und sich umsah. So ein kurzer Traum und der halbe Tag war vorbei? Es war bereits Nachts! Wieder hatte er diesen faulen unangenehmen Geschmack auf der Zunge, er fühlte sich auch nicht gerade ausgeruht eher noch müder als zuvor. Doch das was er in seinem kurzen Traum sah sprach Bände. Es war das was er schon lange so sah, doch nur er sonst niemand.
Die Legion müsse versammelt werden um die Rückkehr ihres allmächtigen Fürsten Deslons in allen Ehren zu bereiten...
Was wird nun nur passieren und wie wird es weitergehen..
Dies hörte er zwei Legionäre miteinander flüstern als er an ihnen vorbeischritt.. Armoran musste was ändern noch bevor der der Suchtrupp den Fürsten wieder gefunden hatte, nun nickte er ein. Seine Augenlieder fielen zu und er schlief..
Verschwommene Sicht, Umrisse von Gestalten.. hinter ihm waren sie im selben Abstand zueinander eingereiht. Vor ihm eine einzelne Person, sie schien wie eine Statue. Heroisch mit einer ausstrahlenden Macht..
Er erwachte wieder, es war kein Traum. So kurz? Nun streckte er seine Gliedmaßen von sich ehe er seinen Oberkörper aufrichtete und sich umsah. So ein kurzer Traum und der halbe Tag war vorbei? Es war bereits Nachts! Wieder hatte er diesen faulen unangenehmen Geschmack auf der Zunge, er fühlte sich auch nicht gerade ausgeruht eher noch müder als zuvor. Doch das was er in seinem kurzen Traum sah sprach Bände. Es war das was er schon lange so sah, doch nur er sonst niemand.
Die Legion müsse versammelt werden um die Rückkehr ihres allmächtigen Fürsten Deslons in allen Ehren zu bereiten...
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Lynred Yuiai
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Langsam trabte er mit seinem Pferd der Burg entgegen. Viele Gedanken schossen ihm auf seinem Weg durch den Kopf und die Tore der Eisenwart wurden immer größer.
Als er den Torbogen hinter sich gelassen hatte, schaute er hinauf zu den Legionären, die gerade dem Wehrgang entlang gingen. Ihre Häupter waren gesenkt und wirkten demotiviert. Er nickte ihnem leicht zu und befestigte sein Pferd im Stall...
...So machte er sich auf den Weg, um den Tribun zu suchen. Beim vorbeigehen an der Küche, erblickte er Amarissa, die gerade das Essen für die Legionäre zubereitete. Nach einigen Sätzen die er mit ihr sprach , sagte sie ihm: dass Armoran sich auf seinem Zimmer befinden würde.
Vor seinem Zimmer blieb er kurz stehen und schaute überlegend gen der Türe.
Ob er schon wach sei?
Und wie geht es ihm?
Lynred kniff die Augen kurz zusammen und klopft schließlich an die Tür. Es klopfte zweimal leise, als ob er den Tribun nicht stören wolle.
Als er keine Antwort bekam, stellte er sich neben die Tür und wartet ab, bis sie sich öffnen möge um Armoran zu fragen:
Welchen Befehl er für ihn hätte?
Als er den Torbogen hinter sich gelassen hatte, schaute er hinauf zu den Legionären, die gerade dem Wehrgang entlang gingen. Ihre Häupter waren gesenkt und wirkten demotiviert. Er nickte ihnem leicht zu und befestigte sein Pferd im Stall...
...So machte er sich auf den Weg, um den Tribun zu suchen. Beim vorbeigehen an der Küche, erblickte er Amarissa, die gerade das Essen für die Legionäre zubereitete. Nach einigen Sätzen die er mit ihr sprach , sagte sie ihm: dass Armoran sich auf seinem Zimmer befinden würde.
Vor seinem Zimmer blieb er kurz stehen und schaute überlegend gen der Türe.
Ob er schon wach sei?
Und wie geht es ihm?
Lynred kniff die Augen kurz zusammen und klopft schließlich an die Tür. Es klopfte zweimal leise, als ob er den Tribun nicht stören wolle.
Als er keine Antwort bekam, stellte er sich neben die Tür und wartet ab, bis sie sich öffnen möge um Armoran zu fragen:
Welchen Befehl er für ihn hätte?
Zuletzt geändert von Lynred Yuiai am Freitag 4. April 2008, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajol Kalveron
Schon einige Nächte ward es her als er ging...
Nicht für lange, er versprach es.
Dennoch... Seit jenem ersten Atemzuge warden sie beieinander. Es ward komisch im Bette zu weilen, ohne das beruhigende Atmen ihres Mannes zu vernehmen. Seinen angenehm männlichen Duft in der Nase zu haben, der ihr das Gefühl gab, in Geborgenheit zu nächtigen.
Gern wäre sie mit ihm gereist gen ihrer gemeinsamen Tochter. Kiria, welche der Ausbildung in der Stadtwacht unter den Fittichen ihres Großvaters weilte, bedarf einer Aufgabe der Hilfe ihres Vaters. Kajol würde der Eisenwart weilen und der ihren Heimat wacht halten. Selbst so ihre Familie, ihre Tochter fern ab hausten, so ward ihre und Mikhails heimat stets dort, wo der andere ward. Und gemeinsam entschieden sie sich für die Mauern der stolzen Eisenwart.
Kein Ring mochte eines Spieles ihre Gedanken von jenem Manne lenken, welcher sie eines heimlichen Nachtes ehelichte. Den ewigen Schwur gab... und das ewige Mal in ihrer beider Haut gebrannt ward...
Sanft fuhren die Finger ihrer linken Hand über die eingebrannte Schlange, welche sich ihres Oberschenkels windet... ebenso, seines Oberarmes... Wie sie es liebte, die narbigen Konturen jener auf seiner Haut und dem kräftigen Muskel nachzuzeichnen.
Eine Narbe... für viele ein Zeichen von Schwäche, doch eine jede Narbe mag einen zu neuer Stärke führen, Schwächen ausmerzen.
Sie trugen beide Narben... Narben der Vergangenheit. Narben für die Ewigkeit. Narben ihrer gemeinsamen Stärke. Die kalveronischen Schlangen, die gemeinsam Eins seien.
So, wie die Zinnen eine Mauer zieren, so sind all jene Mannen Eisenwarts jene, die dieser Burg die Einheit und Stärke schenken. So ward es und so sei es...
Eisenwart der Vergangenheit.
Eisenwart der Ewigkeit.
Nicht für lange, er versprach es.
Dennoch... Seit jenem ersten Atemzuge warden sie beieinander. Es ward komisch im Bette zu weilen, ohne das beruhigende Atmen ihres Mannes zu vernehmen. Seinen angenehm männlichen Duft in der Nase zu haben, der ihr das Gefühl gab, in Geborgenheit zu nächtigen.
Gern wäre sie mit ihm gereist gen ihrer gemeinsamen Tochter. Kiria, welche der Ausbildung in der Stadtwacht unter den Fittichen ihres Großvaters weilte, bedarf einer Aufgabe der Hilfe ihres Vaters. Kajol würde der Eisenwart weilen und der ihren Heimat wacht halten. Selbst so ihre Familie, ihre Tochter fern ab hausten, so ward ihre und Mikhails heimat stets dort, wo der andere ward. Und gemeinsam entschieden sie sich für die Mauern der stolzen Eisenwart.
Kein Ring mochte eines Spieles ihre Gedanken von jenem Manne lenken, welcher sie eines heimlichen Nachtes ehelichte. Den ewigen Schwur gab... und das ewige Mal in ihrer beider Haut gebrannt ward...
Sanft fuhren die Finger ihrer linken Hand über die eingebrannte Schlange, welche sich ihres Oberschenkels windet... ebenso, seines Oberarmes... Wie sie es liebte, die narbigen Konturen jener auf seiner Haut und dem kräftigen Muskel nachzuzeichnen.
Eine Narbe... für viele ein Zeichen von Schwäche, doch eine jede Narbe mag einen zu neuer Stärke führen, Schwächen ausmerzen.
Sie trugen beide Narben... Narben der Vergangenheit. Narben für die Ewigkeit. Narben ihrer gemeinsamen Stärke. Die kalveronischen Schlangen, die gemeinsam Eins seien.
So, wie die Zinnen eine Mauer zieren, so sind all jene Mannen Eisenwarts jene, die dieser Burg die Einheit und Stärke schenken. So ward es und so sei es...
Eisenwart der Vergangenheit.
Eisenwart der Ewigkeit.
Zuletzt geändert von Kajol Kalveron am Freitag 4. April 2008, 23:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Synessia Maydra
Untertauchen kann sich als schwierig erweisen, besonders wenn der, bei dem man untertauchen will, im Dörfchen Bajard nicht mehr gern gesehen wird. Mitten in einen Hinterhalt gerieten Synessia und Tyrius, ein Hinterhalt der dem dicken Priester Titus galt. Es kam zum Kampf und in Ermangelung ihrer Rüstung bohrte sich eine Klinge in ihre Seite, sie ging zu Boden. Erst nach einer Weile stand sie wieder auf, der Kampf war inzwischen vorüber, die Angreifer verschwunden. Nach kurzer Unterredung führte Titus die beiden zu seinem Haus weit im Osten. Nahe an einem Wäldchen gelegen und verborgen durch diesen, sollte dies für die nächsten Tage ihre Zuflucht sein. Doch lange würde Synessia das nicht mitmachen. Sie war keine Person, die sich irgendwo verstecken konnte. Nur dieses mal hatte sie versprechen müssen, nichts törichtes zu tun. Wie könnte sie nur..
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Tyrius Sendar
Langsam hebt und senkt sich sein Brustkorb in einem regelmäßigem Rhythmus. Warm und geradezu kuschelig ist es unter der Decke, die Tyrius über sich und auch über Synessia geworfen hatte.
Synessia.. ebenso leise Atmend liegt sie neben ihm im Fell und hat einen Arm um ihn geschlungen. Er dreht den Kopf ein wenig in ihre Richtung und schaut sie eine Weile ruhig an.
Die letzten Tage waren alles andere als Ruhig verlaufen. Seit der Auseinandersetzung in der Burg war er nicht mehr zur Ruhe gekommen. Erst hatte ihn seine Sorge um Synessia angetrieben sie zu finden bevor sie der Legion in die Hände fiel und als er sie schließlich gefunden hatte war ihm das Problem des Versteckens aufgefallen und so hatten sie einige Tage bei Arsen und Selina verbracht. Sie hatten Abends oft miteinander gesprochen und versucht eine Lösung zu finden. Synessia war sogar schon so weit gegangen, dass sie sich der Legion stellen wollte.
Doch hatte er ihr das mühsam austreiben können.
Dann war ihm der rettende Einfall gekommen.
Titus…
Bei ihm würde die Legion Synessia sicherlich nicht vermuten und selbst wenn, sie würde unter seinem Schutz stehen und das würde bedeuten der Sternenvater würde ein gewaltsames Entführen von Synessia aus dem Haus verhindern.
So war es zum ersten Mal seit Tagen.. nein sein Wochenläufen wieder ein Augenblick in welchem man aufatmen konnte.
Sanft streichelt Tyrius Synessia nun über die Wange und schmiegt sich sodann wieder mehr an sie an.
Eine Weile lauscht er noch ihrem Herzschlag, bis er dann schließlich wieder ein nickt.
Hier waren sie relativ sicher und das war gut so.. das war beruhigend…
Wenn die Burg Synessia in ihre Finger bekommen würde, dann wäre das ihr Ende... vermutlicht.. sehr warhscheinlich... und das dürfte nicht passieren...
Vielleicht konnte man noch etwas ändern an der Situation.. doch würde es riskannt und gefährlich werden...
Synessia.. ebenso leise Atmend liegt sie neben ihm im Fell und hat einen Arm um ihn geschlungen. Er dreht den Kopf ein wenig in ihre Richtung und schaut sie eine Weile ruhig an.
Die letzten Tage waren alles andere als Ruhig verlaufen. Seit der Auseinandersetzung in der Burg war er nicht mehr zur Ruhe gekommen. Erst hatte ihn seine Sorge um Synessia angetrieben sie zu finden bevor sie der Legion in die Hände fiel und als er sie schließlich gefunden hatte war ihm das Problem des Versteckens aufgefallen und so hatten sie einige Tage bei Arsen und Selina verbracht. Sie hatten Abends oft miteinander gesprochen und versucht eine Lösung zu finden. Synessia war sogar schon so weit gegangen, dass sie sich der Legion stellen wollte.
Doch hatte er ihr das mühsam austreiben können.
Dann war ihm der rettende Einfall gekommen.
Titus…
Bei ihm würde die Legion Synessia sicherlich nicht vermuten und selbst wenn, sie würde unter seinem Schutz stehen und das würde bedeuten der Sternenvater würde ein gewaltsames Entführen von Synessia aus dem Haus verhindern.
So war es zum ersten Mal seit Tagen.. nein sein Wochenläufen wieder ein Augenblick in welchem man aufatmen konnte.
Sanft streichelt Tyrius Synessia nun über die Wange und schmiegt sich sodann wieder mehr an sie an.
Eine Weile lauscht er noch ihrem Herzschlag, bis er dann schließlich wieder ein nickt.
Hier waren sie relativ sicher und das war gut so.. das war beruhigend…
Wenn die Burg Synessia in ihre Finger bekommen würde, dann wäre das ihr Ende... vermutlicht.. sehr warhscheinlich... und das dürfte nicht passieren...
Vielleicht konnte man noch etwas ändern an der Situation.. doch würde es riskannt und gefährlich werden...
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Aventius Vandokir
Aventius Blick richtete sich langsam auf zu Kyara's Gesicht als diese hineinstürzte um ihn zu sprechen. Alleine der erste Satz genügte um Aventius Augen aufreißen zu lassen.
Khazkal, der Herr der Eisenwart ist verschwunden und Synessia hat sich der Burg entwand und ist nun auf der Flucht...
Wie konnte das passieren?
Aventius fragte sich das mehrmals im Gedanken bevor er überhaupt in der Lage war diese frage Kyara zu stellen.
"Es war beim Training. Synessia stellte die Fähigkeiten von dem Tribun in Frage. Sie beleidigte außerdem den Burgherren. Es harrte in einer Prügelei aus, als der Tribun verlangte, die gleiche Strafe zu bekommen wie Synessia, wenn diese Verurteilt werden würde. Er wollte mit seiner Legionärin leiden. Er machte sich scheinbar zu große Sorgen. Khazkal sprach dann aus, dass auch der Tribun dieselbe Strafe erhalten solle.
Die Legion war zwar damit einverstanden aber irgendetwas geschah dann, dass alles in ein Chaos endete. Mehr weiß ich leider auch nicht. Ich weiß nur dass nun der Tribun mit den Legionären auf der Suche nach dem Herren ist.
Shessidyr ist, glaube ich, auf der Suche nach Synessia.
Aventius blickte Kyara ins Gesicht. Er durchbohrte sie regelrecht mit seinem hasserfüllten Blick ehe er sprach:
" Das ist unerhört! Dieses Dreckstück von Weib! Ich werde ihr eigenhändig die Kehle durchschneiden! Sich gegen den Herren aufzulehnen...."
Er konnte nicht einmal wirklich aussprechen, was ihm in diesem Moment durch den kopf ging. Kyara sah besorgt aus und auch ihre unsichere Stimme lies vermuten, dass sie sich große Gedanken machte über den Werdegang der Burg.Aventius stand auf und sprach dann zu Kyara:
" Kyara, ich werde mich auf den Weg machen Synessia aufzufinden. Sie muss Sterben! Das hat höchste Priorität! Der Fürst selbst würde nichts anderes von mir verlangen! Ich muss sie Umbringen!
Sodann stürzte Aventius sich auch schon zum Waffenschrank und nahm sich seine Ausrüstung mit schnellen Griffen und trat dann aus der Tür.
Er ließ Kyara mal wieder alleine zurück. Doch er musste seine Maid nun wieder alleine lassen. Es war seine Pflicht! Es gibt nichts, absolut nichts, was über den Herren oder dessen Wege steht. Das muss auch seine geliebte einsehen. Sollte sie den Herren ebenfalls so verehren wie er, würde sie sich auch auf die Suche nach ihm oder Synessia machen.
Mit großen und schnellen Schritten machte sich Aventius auf zur Burg. Er wusste dass er lange Zeit nicht dort gewesen war, aber trotzdem muss er nachsehen, ob irgendetwas passiert ist. Vielleicht trifft er noch jemanden den er auflesen könnte. Doch, Kyara sprach doch davon dass jeder auf der Suche nach dem Herren ist.
Sie werden ihn schon finden, dachte sich Aventius, während als er allmählich die Burg erblickte. Sein grimmiger Ausdruck hatte unterwegs einige seltsame Blicke auf sich werfen lassen doch das war ihm egal. Sollten diese törichten Bauern doch denken was sie wollen. Diese haben doch sowieso keine Ahnung!
Er erreichte dann endlich die Burg. Nur die Garden waren Anwesend. Sie begrüßten Aventius respektvoll, doch er erwiderte dies nur mit einem sachten Nicken.
"Aventius, ihr seid lange Zeit nicht anwesend gewesen. Was ist passiert? Habt ihr schon die Angelegenheit mit Synessia erfahren? Sie hat...
"Ja habe ich. Ist noch jemand auf der Burg?
"Nein, es sind alle unterwegs den Burgherren ausfindig zu machen. Er ist ebenfalls verschwunden. Wir machen uns Sorgen, dass...
"Gut, Macht euch keine Sorgen. Das hat alles seinen Sinn. Ihr seid Eisenwartsche Garden! Ihr solltet das am besten Wissen!
Aventius ging dann weitercmit einigen Schritte zum Tor, was auch unverzüglich geöffnet wurde.
Weiter führten ihn seine Schritte zur Taverne. Etwas Proviant brauchte er. Es wird sicher eine etwas längere Suchaktion.
"Dieses Weibstück weiß doch sicher gut wo sie sich verkriechen kann..."
Sprach Aventius während er sich Nahrung in seinem Rucksack packte.
"Ich darf sie aber auch nicht unterschätzen.
Sie kann sich gut wehren. "
Murmelte er vor sich hin. Langsam hatte er seinen Rucksack voller Nahrung und dann stapfte er aus der Taverne Richtung Tor.
Noch immer war er voller Überzeugung Synessia zu finden. Und diese Überzeugung wird nicht so schnell schwinden.
Als er dann die Burg verließ und langsam zur Waldgabelung kam, kam ihn ein Gedanke auf. Wo sollte er anfangen zu Suchen?
Lameriast ist nicht gerade groß aber dennoch bietet es viele Verstecke an. Es könnte Wochen dauern bis er etwas findet. Und wäre Synessia überhaupt so töricht, sich auf Lameriast zu verstecken? Sie könnte auch längst woanders sein.
Dieses verfluchte...
Es half nicht sich darüber den Kopf zu zerbrechen, es musste was geschehen. Also beschloss Aventius in den Wald zu gehen um dort anfangen können zu suchen. Vielleicht traffe er sogar Shessidyr. Auch wenn sie sich sicher nicht freuen wird ihn zu sehen. Egal, nun musste er sich auf die Suche machen.
Lange Zeit wanderte er. Ihm kam jede Sekunde wie eine Ewigkeit vor. Nichts, aber auch Nichts liess auf eine Spur vermuten. Hoffentlich findet er bald etwas. Irgendetwas.
Nahezu die ganze Zeit machte er sich Gedanken über die Burg und über die Art wie er Synessia hinrichten könne.
Es stand außer Frage, ob die Burg sich wieder fangen wird. Khazkal wird wieder kommen wenn er es für Richtig hält. Vielleicht ist das ganze auch einfach nur ein Test. Vielleicht will er die Legion einfach nur Testen?! Das würde erklären, warum niemand außer ihm das wissen würde. Natürlich, dass ganze ist sicher nur eine Art Test. Er will uns testen ob wir ihm auch wirklich folgen würden. Selbst in einer solchen Situation. Ha! Der Fürst ist grandios. Seine Idee ist einfach Genial. Natürlich! Es ist ja auch eine Idee vom Fürsten.
Aventius war nun der festen Überzeugung dass es so sein müsse.
Es muss so sein!
Khazkal, der Herr der Eisenwart ist verschwunden und Synessia hat sich der Burg entwand und ist nun auf der Flucht...
Wie konnte das passieren?
Aventius fragte sich das mehrmals im Gedanken bevor er überhaupt in der Lage war diese frage Kyara zu stellen.
"Es war beim Training. Synessia stellte die Fähigkeiten von dem Tribun in Frage. Sie beleidigte außerdem den Burgherren. Es harrte in einer Prügelei aus, als der Tribun verlangte, die gleiche Strafe zu bekommen wie Synessia, wenn diese Verurteilt werden würde. Er wollte mit seiner Legionärin leiden. Er machte sich scheinbar zu große Sorgen. Khazkal sprach dann aus, dass auch der Tribun dieselbe Strafe erhalten solle.
Die Legion war zwar damit einverstanden aber irgendetwas geschah dann, dass alles in ein Chaos endete. Mehr weiß ich leider auch nicht. Ich weiß nur dass nun der Tribun mit den Legionären auf der Suche nach dem Herren ist.
Shessidyr ist, glaube ich, auf der Suche nach Synessia.
Aventius blickte Kyara ins Gesicht. Er durchbohrte sie regelrecht mit seinem hasserfüllten Blick ehe er sprach:
" Das ist unerhört! Dieses Dreckstück von Weib! Ich werde ihr eigenhändig die Kehle durchschneiden! Sich gegen den Herren aufzulehnen...."
Er konnte nicht einmal wirklich aussprechen, was ihm in diesem Moment durch den kopf ging. Kyara sah besorgt aus und auch ihre unsichere Stimme lies vermuten, dass sie sich große Gedanken machte über den Werdegang der Burg.Aventius stand auf und sprach dann zu Kyara:
" Kyara, ich werde mich auf den Weg machen Synessia aufzufinden. Sie muss Sterben! Das hat höchste Priorität! Der Fürst selbst würde nichts anderes von mir verlangen! Ich muss sie Umbringen!
Sodann stürzte Aventius sich auch schon zum Waffenschrank und nahm sich seine Ausrüstung mit schnellen Griffen und trat dann aus der Tür.
Er ließ Kyara mal wieder alleine zurück. Doch er musste seine Maid nun wieder alleine lassen. Es war seine Pflicht! Es gibt nichts, absolut nichts, was über den Herren oder dessen Wege steht. Das muss auch seine geliebte einsehen. Sollte sie den Herren ebenfalls so verehren wie er, würde sie sich auch auf die Suche nach ihm oder Synessia machen.
Mit großen und schnellen Schritten machte sich Aventius auf zur Burg. Er wusste dass er lange Zeit nicht dort gewesen war, aber trotzdem muss er nachsehen, ob irgendetwas passiert ist. Vielleicht trifft er noch jemanden den er auflesen könnte. Doch, Kyara sprach doch davon dass jeder auf der Suche nach dem Herren ist.
Sie werden ihn schon finden, dachte sich Aventius, während als er allmählich die Burg erblickte. Sein grimmiger Ausdruck hatte unterwegs einige seltsame Blicke auf sich werfen lassen doch das war ihm egal. Sollten diese törichten Bauern doch denken was sie wollen. Diese haben doch sowieso keine Ahnung!
Er erreichte dann endlich die Burg. Nur die Garden waren Anwesend. Sie begrüßten Aventius respektvoll, doch er erwiderte dies nur mit einem sachten Nicken.
"Aventius, ihr seid lange Zeit nicht anwesend gewesen. Was ist passiert? Habt ihr schon die Angelegenheit mit Synessia erfahren? Sie hat...
"Ja habe ich. Ist noch jemand auf der Burg?
"Nein, es sind alle unterwegs den Burgherren ausfindig zu machen. Er ist ebenfalls verschwunden. Wir machen uns Sorgen, dass...
"Gut, Macht euch keine Sorgen. Das hat alles seinen Sinn. Ihr seid Eisenwartsche Garden! Ihr solltet das am besten Wissen!
Aventius ging dann weitercmit einigen Schritte zum Tor, was auch unverzüglich geöffnet wurde.
Weiter führten ihn seine Schritte zur Taverne. Etwas Proviant brauchte er. Es wird sicher eine etwas längere Suchaktion.
"Dieses Weibstück weiß doch sicher gut wo sie sich verkriechen kann..."
Sprach Aventius während er sich Nahrung in seinem Rucksack packte.
"Ich darf sie aber auch nicht unterschätzen.
Sie kann sich gut wehren. "
Murmelte er vor sich hin. Langsam hatte er seinen Rucksack voller Nahrung und dann stapfte er aus der Taverne Richtung Tor.
Noch immer war er voller Überzeugung Synessia zu finden. Und diese Überzeugung wird nicht so schnell schwinden.
Als er dann die Burg verließ und langsam zur Waldgabelung kam, kam ihn ein Gedanke auf. Wo sollte er anfangen zu Suchen?
Lameriast ist nicht gerade groß aber dennoch bietet es viele Verstecke an. Es könnte Wochen dauern bis er etwas findet. Und wäre Synessia überhaupt so töricht, sich auf Lameriast zu verstecken? Sie könnte auch längst woanders sein.
Dieses verfluchte...
Es half nicht sich darüber den Kopf zu zerbrechen, es musste was geschehen. Also beschloss Aventius in den Wald zu gehen um dort anfangen können zu suchen. Vielleicht traffe er sogar Shessidyr. Auch wenn sie sich sicher nicht freuen wird ihn zu sehen. Egal, nun musste er sich auf die Suche machen.
Lange Zeit wanderte er. Ihm kam jede Sekunde wie eine Ewigkeit vor. Nichts, aber auch Nichts liess auf eine Spur vermuten. Hoffentlich findet er bald etwas. Irgendetwas.
Nahezu die ganze Zeit machte er sich Gedanken über die Burg und über die Art wie er Synessia hinrichten könne.
Es stand außer Frage, ob die Burg sich wieder fangen wird. Khazkal wird wieder kommen wenn er es für Richtig hält. Vielleicht ist das ganze auch einfach nur ein Test. Vielleicht will er die Legion einfach nur Testen?! Das würde erklären, warum niemand außer ihm das wissen würde. Natürlich, dass ganze ist sicher nur eine Art Test. Er will uns testen ob wir ihm auch wirklich folgen würden. Selbst in einer solchen Situation. Ha! Der Fürst ist grandios. Seine Idee ist einfach Genial. Natürlich! Es ist ja auch eine Idee vom Fürsten.
Aventius war nun der festen Überzeugung dass es so sein müsse.
Es muss so sein!
Zuletzt geändert von Aventius Vandokir am Mittwoch 9. April 2008, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Synessia Maydra
Bereits den zweiten Tag, den Tyrius auf der Suche nach dem Fürsten war. Auch wenn das Haus weit außerhalb lag, fernab von der Gefahr, fühlte es sich doch seltsam an. Der dicke Priester, der sie in seinem Haus duldete, ein gemütlicher, wenn auch lauter Kerl mit seltsamer Sprache, auch er zog aus, Synessia blieb den großen Teil des Tages in dieser Gegend, doch im Haus hocken zu bleiben fiel ihr nicht im Traum ein.
Wenigstens nützlich wollte sie sich machen, denn sie wusste was der letzten Anflug von Langeweile ihr gebracht hat: einen geprügelten Hintern. Gegrinst hatten sie alle, besonders diese Irre, diese Shessidyr, damals war sie noch schlimmer als an dem Tag des Verrats.
Noch war nichts geschehen. Bis auf bei der Begegnung in Bajard hatte sie in den letzten Tagen keine Burgler mehr gesehen außer Tyrius. Ob das gut war oder schlecht sollte sich noch herausstellen denn sie nicht zu sehen hiesse nicht, dass sie nicht doch da wären. Gerade dieser Verrückten war es zuzutrauen, Tyrius aufzuspüren und ihm zu folgen. Immerhin hatte dieser sich durch sein längeres Fortbleiben vermutlich schon verdächtig gemacht.
Diese Gedanken zogen sich wie eine Schlinge um ihren Hals. Noch lag das Seil locker, doch das könnte sich sehr schnell ändern.
Wenigstens nützlich wollte sie sich machen, denn sie wusste was der letzten Anflug von Langeweile ihr gebracht hat: einen geprügelten Hintern. Gegrinst hatten sie alle, besonders diese Irre, diese Shessidyr, damals war sie noch schlimmer als an dem Tag des Verrats.
Noch war nichts geschehen. Bis auf bei der Begegnung in Bajard hatte sie in den letzten Tagen keine Burgler mehr gesehen außer Tyrius. Ob das gut war oder schlecht sollte sich noch herausstellen denn sie nicht zu sehen hiesse nicht, dass sie nicht doch da wären. Gerade dieser Verrückten war es zuzutrauen, Tyrius aufzuspüren und ihm zu folgen. Immerhin hatte dieser sich durch sein längeres Fortbleiben vermutlich schon verdächtig gemacht.
Diese Gedanken zogen sich wie eine Schlinge um ihren Hals. Noch lag das Seil locker, doch das könnte sich sehr schnell ändern.
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Kajol Kalveron
Mikhail ward fort, wenn auch nicht für lange... Doch man mag meinen, die Situation Eisenwarts, für Kajol gerade recht sein: jenes Weib... würde leiden...
Der Fürst ward fort, keinerlei Wort lag hinterlassen der Zinnen und sie wusste, es ward ihre Pflicht als Untergebene, als "Ältere", wie auch als Freundin Khazkals, ihm ihre Meinung über jenes verantwortungslose Verhalten unmissverständlich klar zu machen, so er heim kehrte.
Und jenes Weib... gleich ob sie den Siegelring trug... Es wäre besser, sie würde keine Finger mehr besitzen, so sie es wagte zurückzukehren... gar, gefunden zu werden...
Unweigerlich strich die Hand der schwarzhaarigen Frau über die Dolchscheide, welche an ihrem rechten Oberschenkel Platz fand. Die Klinge... sie würde genährt werden. Denn Buße sei gefordert. Die Sünde zu sühnen. Gewiss... ganz gewiss...
...
Lange Zeit weilte jene Kalveron der Zinnen Eisenwarts, der Blick auf den alten, kerbigen Siegelring ihrer gelegt, so die grünen Augen nicht die Wälder nach Regung absuchten.
Der Trupp... würde alsbald losziehen. Sie ward bereit. Die dämonischen Knochen zierten ihren Leib, Armbrust und Dolch ebenso... und der Durst nach Rache... jener, zierte ihr gesamtes Sein. Doch Priorität ward es, des Fürsten Geist erneut der prächtigen Eisenwart zurückzuführen!
Das führende Wort...
Die erhobene Klinge...
Der Geist Eisenwarts...
Fürst all jener, die ihren Leib, ihre Seele und ihr Leben der Eisenwart und jenem einem mächtigen Manne gelobten...
Khazkal Deslon.
Der Fürst ward fort, keinerlei Wort lag hinterlassen der Zinnen und sie wusste, es ward ihre Pflicht als Untergebene, als "Ältere", wie auch als Freundin Khazkals, ihm ihre Meinung über jenes verantwortungslose Verhalten unmissverständlich klar zu machen, so er heim kehrte.
Und jenes Weib... gleich ob sie den Siegelring trug... Es wäre besser, sie würde keine Finger mehr besitzen, so sie es wagte zurückzukehren... gar, gefunden zu werden...
Unweigerlich strich die Hand der schwarzhaarigen Frau über die Dolchscheide, welche an ihrem rechten Oberschenkel Platz fand. Die Klinge... sie würde genährt werden. Denn Buße sei gefordert. Die Sünde zu sühnen. Gewiss... ganz gewiss...
...
Lange Zeit weilte jene Kalveron der Zinnen Eisenwarts, der Blick auf den alten, kerbigen Siegelring ihrer gelegt, so die grünen Augen nicht die Wälder nach Regung absuchten.
Der Trupp... würde alsbald losziehen. Sie ward bereit. Die dämonischen Knochen zierten ihren Leib, Armbrust und Dolch ebenso... und der Durst nach Rache... jener, zierte ihr gesamtes Sein. Doch Priorität ward es, des Fürsten Geist erneut der prächtigen Eisenwart zurückzuführen!
Das führende Wort...
Die erhobene Klinge...
Der Geist Eisenwarts...
Fürst all jener, die ihren Leib, ihre Seele und ihr Leben der Eisenwart und jenem einem mächtigen Manne gelobten...
Khazkal Deslon.
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Kyara Dilangra
Als Kyara daheim so im Bette saß, und dem leisen Winde von Lameriast zu hörte,
dachte sie an ihren geliebten Aventius. Allein machte er sich auf
die Suche nach dem Meister, und sie machte sich weiter ihre Sorgen.
Sie richtete sich aber nach einigen Momenten auf, nahm ihre Umhängetasche und
füllte diese mit etwas zu essen auf - schaute sich noch einmal im Hause um und nickte dann zufrieden.
Die Tür schloss sie rasch ab und tippelte schnell zu ihrem Ross hinüber.
Sie schwang sich schnell auf den Rücken des Tieres und galoppierte zu den Mauern der Burg Eisenwart.
Die Wachen sahen Kyara schon von weitem und zogen das Gitter hinauf.
Mit bestimmender Tonlage rief sie zu den Wachen hinauf:
„Ist der Legionär Aventius noch in der Burg?“
Doch sie schüttelten nur den Kopf und zeigten in die Richtung, in der er gegangen war.
Sofort wendete sie das Tier herum und trieb es geschwind voran.
Sie war sich nicht sicher, ob sie ihn noch finden würde –
doch könnte sie so gleichzeitig nach Spuren von dem Meister und Synessia suchen.
Vielleicht hatte sie ja das große Glück, den Burgherren zu finden,
dem sie so treu diente, wie es nur ging...
dachte sie an ihren geliebten Aventius. Allein machte er sich auf
die Suche nach dem Meister, und sie machte sich weiter ihre Sorgen.
Sie richtete sich aber nach einigen Momenten auf, nahm ihre Umhängetasche und
füllte diese mit etwas zu essen auf - schaute sich noch einmal im Hause um und nickte dann zufrieden.
Die Tür schloss sie rasch ab und tippelte schnell zu ihrem Ross hinüber.
Sie schwang sich schnell auf den Rücken des Tieres und galoppierte zu den Mauern der Burg Eisenwart.
Die Wachen sahen Kyara schon von weitem und zogen das Gitter hinauf.
Mit bestimmender Tonlage rief sie zu den Wachen hinauf:
„Ist der Legionär Aventius noch in der Burg?“
Doch sie schüttelten nur den Kopf und zeigten in die Richtung, in der er gegangen war.
Sofort wendete sie das Tier herum und trieb es geschwind voran.
Sie war sich nicht sicher, ob sie ihn noch finden würde –
doch könnte sie so gleichzeitig nach Spuren von dem Meister und Synessia suchen.
Vielleicht hatte sie ja das große Glück, den Burgherren zu finden,
dem sie so treu diente, wie es nur ging...
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Tyrius Sendar
Leise wickelt sich Tyrius aus dem Fell und rollt sich zur Seite. Dann ein Prüfender Blick zu Synessia.
Diese öffnet nur kurz die Augen und blickt ihn verschlafen an.
„mh..Schatz?“, kommt es ihr nur leis über die Lippen und ein sanftes Lächeln kommt von Tyrius.
„Schlaf weiter Liebling… du weißt ja.. meine Suche..“, leise aber doch deutlich die Worte ehe er sich erhebt und sich in seine lederne Rüstung zu kleiden beginnt.
Wieder einmal war Varuna sein Ziel.
Er wusste zwar nicht genau warum, aber dort liefen die meisten Überlegungen zusammen.
Ein Ort an dem ihn niemand erwarten würde. Wo die Burg nicht willkommen wäre und wo es sogar ohne Siegelring zu gefährlich war für einen Burgler dort zu wandeln.
Langsam tritt er die Stufen zum Wohnbereich hinunter. Noch ein Blick zu der schon wieder schlafenden Synessia ehe er dann sie aus den Augen verliert.
Unten angekommen tritt er hinaus in die Nacht und macht sich wieder erneut auf den Weg in die große Stadt.
Gerüchte, Vermutungen und Verräter gab es in jeder größeren Stadt. Gerüchte und Vermutungen gar gedeien oftmals besser in großen Städten als die Geburtenrate dort hoch ist.
Wie dem auch sei, er würde erneut dort hin reisen.
Und wie das letzte Mal würde er einen Abend lang nicht da sein.
Und wie das letzte Mal gedachte er noch einmal Synessia immer mit dem Hintergedanken, dass sie gefunden werden könnte.
Was würden sie mit ihr machen?
Was würde mit ihr geschehen?
Wenn Shessidyr sie finden würde, wäre das das Ende für eine der beiden Frauen.
Tyrius war sich sicher, dass Synessia mit ihrer Reaktion recht behalten hatte.
Khazkal schien es wirklich nicht gut zu gehen, sonst wäre er nicht auf diese Weise durchgedreht.
Er war vollkommen weggetreten.
Das diese Narren ihn dann auch noch die Burg verlassen ließen.
Aber geschehenes konnte nicht verändert werden und so wäre es fraglich ob Synessia überhazupt Lebend aus dieser Angelegenheit käme.
„Nein… so darf ich nicht einmal denken…“
Diesen trüben Gedanken nachhängend stapft Tyrius durch den Regenguss und die morgendliche Kälte in Richtung Varunas.
Aber warum sollte er sich Sorgen machen. Immerhin war Titus bei ihr und so würde es nicht dazu kommen können, dass sie verschwindet. Nur was wenn doch?..
Unwirsch schiebt er diesen Gedanken beiseite.
Die letzte Nacht war schön gewesen. Er hatte sich aufwärmen können, hatte mit jemandem reden können ohne Gefahr zu laufen erkannt zu werden.
Langsam geht er durch das große Stadtportal Varunas.
Nun war es wieder an der Zeit Vorsicht walten zu lassen.
Diese öffnet nur kurz die Augen und blickt ihn verschlafen an.
„mh..Schatz?“, kommt es ihr nur leis über die Lippen und ein sanftes Lächeln kommt von Tyrius.
„Schlaf weiter Liebling… du weißt ja.. meine Suche..“, leise aber doch deutlich die Worte ehe er sich erhebt und sich in seine lederne Rüstung zu kleiden beginnt.
Wieder einmal war Varuna sein Ziel.
Er wusste zwar nicht genau warum, aber dort liefen die meisten Überlegungen zusammen.
Ein Ort an dem ihn niemand erwarten würde. Wo die Burg nicht willkommen wäre und wo es sogar ohne Siegelring zu gefährlich war für einen Burgler dort zu wandeln.
Langsam tritt er die Stufen zum Wohnbereich hinunter. Noch ein Blick zu der schon wieder schlafenden Synessia ehe er dann sie aus den Augen verliert.
Unten angekommen tritt er hinaus in die Nacht und macht sich wieder erneut auf den Weg in die große Stadt.
Gerüchte, Vermutungen und Verräter gab es in jeder größeren Stadt. Gerüchte und Vermutungen gar gedeien oftmals besser in großen Städten als die Geburtenrate dort hoch ist.
Wie dem auch sei, er würde erneut dort hin reisen.
Und wie das letzte Mal würde er einen Abend lang nicht da sein.
Und wie das letzte Mal gedachte er noch einmal Synessia immer mit dem Hintergedanken, dass sie gefunden werden könnte.
Was würden sie mit ihr machen?
Was würde mit ihr geschehen?
Wenn Shessidyr sie finden würde, wäre das das Ende für eine der beiden Frauen.
Tyrius war sich sicher, dass Synessia mit ihrer Reaktion recht behalten hatte.
Khazkal schien es wirklich nicht gut zu gehen, sonst wäre er nicht auf diese Weise durchgedreht.
Er war vollkommen weggetreten.
Das diese Narren ihn dann auch noch die Burg verlassen ließen.
Aber geschehenes konnte nicht verändert werden und so wäre es fraglich ob Synessia überhazupt Lebend aus dieser Angelegenheit käme.
„Nein… so darf ich nicht einmal denken…“
Diesen trüben Gedanken nachhängend stapft Tyrius durch den Regenguss und die morgendliche Kälte in Richtung Varunas.
Aber warum sollte er sich Sorgen machen. Immerhin war Titus bei ihr und so würde es nicht dazu kommen können, dass sie verschwindet. Nur was wenn doch?..
Unwirsch schiebt er diesen Gedanken beiseite.
Die letzte Nacht war schön gewesen. Er hatte sich aufwärmen können, hatte mit jemandem reden können ohne Gefahr zu laufen erkannt zu werden.
Langsam geht er durch das große Stadtportal Varunas.
Nun war es wieder an der Zeit Vorsicht walten zu lassen.