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Verfasst: Mittwoch 4. Juni 2008, 22:41
von Trutta van Drachenfels
Sie kannte ihn genau. Sie kannte diesen kalten Blick. Sie fürchtet ihn. Fest entschlossen ihn zurück zuholen, ihn nicht aufzugeben, sah sie ihn entsetzt an. Die Erinnerungen fernerer und näherer Familienhistorie, die Ohnmacht den Geschehnisse ausgeliefert zu sein, mündetet in blinder Wut. Es war ihm bis zum heutigen Tag nicht gelungen der Gewalt seiner Kindheit zu entrinnen. Sie hatte diesen Blick das erst mal gesehen, als sie etwas über seine Eltern erfahren wollte.
Später erzählte er ihr von seinem Vater, seinem Zuhause. Nie wieder wollte er tatenlos und verwundbar sein. Sie erinnert sich an die Geschichte mit Estrella. Als sie von Menek’ur zurückkamen, hatte er diesen Blick. Er schien ein Indikator seines Überlebensinstinkts zu sein. Einem verletzten Raubtier gleich ohne Mitleid, ohne Verstand. Nie mehr wollte er Opfer sein, erlittenes Unrecht sollte endlich gerächt werden.

Was sollte sie tun? Würde er sie in seiner Raserei überhaupt hören. Nach dem sie sich selber mit einen Tiefen Atemzug, einem Griff an ihr Amulett, das sie an Eluives Bestand erinnerte, Hoffnung und Mut gemachte hatte, sprach sie mit ruhiger, eher leiser Stimme immer wieder seinen Namen. “Akarius hörst so mich? Sie mich an, bitte, sieh mich an.” Langsam durchbrach sie Mauer aus Hass und Rachegelüsten, aus Verzweiflung und Verlassenheit. Seine Augen zuckten leicht, sein starrer Blick brach. Er fasste den Dolch fester, doch hörte er was sie sagte. “Akarius wach auf! Der böse Traum ist vorbei. Nichts wird so sein, wie es einmal war. Er hat dich beleidig. Er hat dir wehgetan. Er hat den Tot deiner Mutter verschuldet. Du willst dass er das fühlt, was du leiden, durchmachen musstet. Du glaubst dich im Recht ihn nun richten zu können. Er hat schwere Schuld auf sich geladen, an dir, an deiner Mutter, an der Familie von Drachenfels, am ganzen Volk von Drachenfels. Er soll sein Strafe bekommen, aber wenn du ihn tötest wird er ihr entgehen und du wirst alles verlieren. Lass ihn. Er wird seine Strafe bekommen. Durchbrich den Teufelskreis, besinne dich auf das Leben, auf dein Leben, auf unser Leben.”



Verfasst: Donnerstag 5. Juni 2008, 08:32
von Akarius van Drachenfels
Kalter abgrundtiefer Hass das war es hinter dem er all die Jahre seine Ängste und Gefühle versteckte. Nun sollte dieser Hass ein Ende finden er würde sich dessen entledigen. Sein Blick ging einen Moment lang durch den Raum. Plötzlich hörte er wie aus weiter Entfernung seinen Namen immer wieder rief jemand nach ihm. Das ist ein Trick „murmelte er und umfasste den Dolch nochmal fester“ Akarius wach auf! Akarius hörst Du mich? Diese Stimme ich kenne sie ging es ihm durch den Kopf. Trutta es war Trutta sie war hier bei ihm dies durchbrach seine von Rache und Hass zerfressen Gedanken endgültig. Als er nun wieder bei sich war blickte er in die Runde, alle standen um ihn und den Alten herum,angespannte Blicke von Liliana und ihren Brüdern lagen auf ihm. Dann verharrte sein Blick auf dem Baron der einst sein Vater war, angewidert ließ er den Dolch fallen. „Dann beugt er sich zu ihm vor und flüsterte“ Du wirst Deiner Strafe nicht entgehen Vater Deine Herrschaft ist am Ende und ich habe ihnen nur zu gern dabei geholfen.

Dann riss er sich los und rannte sich durch die Menge drängend aus dem Schloss. Draußen auf dem Hof angekommen schrie er all seinen angestauten Hass seine Wut aus sich heraus. Der Schrei wurde von den Schlossmauern zurückgeworfen so das er noch eine Weile widerhallte. Einige der Kämpfer die draußen geblieben waren schaut sich teils erschrocken teils verwundert zu ihm um. Nun brachen Gefühle über ihn hinein die ihm wie eine Erlösung erschienen,es war als würde ein Band aus Stahl das ums ein Herz gelegt einfach weg gesprengt werden. Lachend und weinend gleichzeitig brach zusammen und fiel auf die Knie................Es war zu Ende!



ICH BIN ENDLICH FREI..............
*dieser Schrei entrang sich seiner Brust*


Ich muss zu Trutta schoss es ihm durch den Kopf und er raffte sich auf um ins Schloss zu stürmen. Fasst wäre er mit den andern zusammengestossen die den Baron hinausführten. Er stürmte die Treppen hinauf in den Thronsaal,dort saß sie seine Trutta . Er kam schlitternd und rutschend um stehen. *Wenigstens haben sie das Schloss in Ordnung gehalten und den Boden gewischt. Dachte er einen kurzen Moment. Woher der völlig absurde Gedanke grade kam wusste er nicht ,er lachte kurz auf* Dann war er auch schon bei Trutta angekommen,sie sass niedergeschlagen auf den Stufen zum Thron.

Langsam ließ er sich neben ihr nieder unschlüssig war er tun sollte und konnte. Akarius wollte sie in die Arme nehmen und küssen wollte ihr sagen das er nun endlich frei ist. Da wurde ihm bewusst das er es wieder einmal getan hatte, er hatte sie verängstigt. Sein Versprechen gebrochen das dies nie wieder passieren würde. Niedergeschlagen schaute er zu ihr,sie schaute ihn mit verweinten Augen an. Aber sie schaute ihn an ! Leise begann er zu sprechen...


Es ist vorbei ich bin frei,mein Herz ist frei von all diesem hier. Er deutete mit dem auf all das was sie umgab. Und Du hast mich wiedereinmal *er senkte den Kopf* vor mir selbst gerettet Liebste. Ohne Dich wäre ich verloren in dieser Welt,Du hast mir immer wieder den richtigen Weg gezeigt. Bitte vergib mir mein Tun aber es war notwendig um wirklich und endgültig frei zu sein. Frei für Dich und mich für unser Leben! Er musste mit seiner Fassung ringen und die Tränen die noch übrig waren rannen über sein Gesicht,wie ein Häufchen Unglück sass er vor seiner Liebsten Trutta auf den Stufen im Thronsaal........

Verfasst: Donnerstag 5. Juni 2008, 09:45
von Liliana van Drachenfels
Wie gebannt schaute Lili zu Akarius. Seinen Hass konnte man förmlich spüren und sie fürchtete daß er ihn übermannen könnte. Doch dann begann Trutta zu sprechen. Leise und eindringlich redete sie auf ihn ein. Lili wußte instinktiv, daß wenn, nur Trutta ihn jetzt erreichen konnte und so schwieg sie. Als dieser rausrannte, nahm sie Trutta in die Arme, versuchte sie zu trösten. "Er wird wiederkommen Trutta, er liebt dich" Sie versuchte Trutta, der die Tränen übers Gesicht rannen, zu trösten und sie zu beruhigen. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie der Tyrann, nun gebrochen vor sich hinstierend, abgeführt wurde. Sicher würde man ihn in eine der Zellen bringen, in der er die Zeit bis zur Verkündung des Urteils über ihn, verbringen würde. Liliana war sich im Klaren darüber, daß es nur ein gerechtes Urteil geben konnte. Doch war es ihr tausendmal lieber, wenn ein Gericht dieses fällte und ausführen ließ. Eine ganze Weile blieb sie noch bei Trutta, bis sie Akarius zurückkommen sah, dann entfernte sie sich unaufällig um den Beiden die Möglichkeit zu geben, allein mit einander zu sein. Sie ging runter auf den Hof, überall wurde ausgelassen gefeiert. Die Zeit der Tyrannerei war endlich vorbei. Liliana bekam noch mit wie einige Boten losgeschickt wurden nach Düsterbruch, wo sicherlich auch noch einige Wachen des Tyrann's stationiert waren. Sie wollten weitere Auseinandersetzungen vermeiden und boten ihnen ein gemeinsames Gespräch an, bei der über die Zuknuft des Landes gesprochen werden sollte, das so arg unter der Tyrannerei gelitten hatte.

Verfasst: Donnerstag 5. Juni 2008, 09:45
von Trutta van Drachenfels
Es war geschafft. Drachenfels war frei. Die ganze Last der vergangen Tage, die latente Sorge um Akarius, die langen zähen Bemühungen Lilianas „ihrem“ Volk die Freiheit wieder zugeben, den intriganten Urheber des ganzen Unglücks ihrer Familie das Handwerk zu legen und seiner Bestrafung zuzuführen, die bleierne Angst, dass alles missglücken könnte, schwamm mit ihren Tränen davon.
Sie vernahm seine Worte, konnte sie aber nicht erfassen. Es brauchte einige Zeit bis sie sich wieder gefasst hatte, Gedanken und Blick sich klärten. Sie konnte nichts sagen, suchte nach seiner Hand und seinen Augen. Der sanfte Druck löste ein tiefes Seufzen aus. Sie lächelte ihm zu und er wusste, dass sie ihm Vergeben hatte.

Wortlos schlossen sie sich in die Arme, einander haltend alles um sich vergessend.

Der Jubel und einsetzende Musik, bracht sie zurück. Nachdem sie sich gegenseitig die Tränen fortgeküsst hatten, gingen sie hinaus zu den anderen. Sie umarmten und herzten einander. Auch Liliana war die Erleichterung an zusehen. Freudig liefen sie aufeinander zu, hielten sich an den Händen und begannen zu tanzen.



Verfasst: Donnerstag 5. Juni 2008, 12:43
von Akarius van Drachenfels
Hand in Hand mit Trutta kam er hinaus in den Hof zu den andern. Sie umarmten sich und waren alle erleichtert das es nun doch so ausgegangen war. Nachdem der Schlosshof halbwegs aufgeräumt war saßen sie noch lange beisammen. Aufgeregt wurde sich unterhalten was nun werden sollte aus Drachenfels,nun wo der Tyrann vom Thron gestürzt war. Darüber wurde es spät und die Nacht zog auf. Liliana lud Trutta und Akarius nun ein im Schloss zu übernachten es gäbe ja genug freie Gemächer. Akarius aber weigerte sich strickt und meinte er würde lieber irgendwo im Stall übernachten als in diesen Räumen. Wir werden in der Taverne am Hafen übernachten,dies tat er jedoch nicht ohne Hintergedanken. So verabschiedeten sie sich bis zum nächsten Morgen. Lange noch warf er sich über Nacht auf dem Bett hin und her. Immerwieder lief er in dem kleinen Zimmer der Taverne auf und ab,irgendwann wurde er dann doch so müde das er endlich einschlief.


Früh am nächsten Morgen erwachte er ,Trutta´s Haupt war auf seine Brust gebettet. Er blieb noch eine Weile liegen doch dann hielt er es nicht mehr aus. Er musste noch etwas erledigen und Trutta sollte ihn begleiten .Sanft strich er ihr übers Haar und weckte sie . Verschlafen sah sie ihn an und lächelte dann müde. Wir haben noch etwas zu tun bevor wir zu den andern gehen. So standen beide auf und erledigten die Morgentoilette schnell und nahmen sich noch ein Stück frisches Brot mit aus der Gaststube. Akarius führte sie zum Stall der Taverne,er hatte mit dem Wirt besprochen das er am Morgen zwei gute Pferde brauchen würde. Der Stallbursche händigte ihm zwei recht gute Tiere aus,man mochte meinen es waren die besten aus dem Stall. Akarius drückte ihm ein paar Goldstücke in die Hand und führte sein Pferd hinaus. Draussen umarmten Trutta und er sich um sich innig zu küssen. Dann machten sie sich auf den Weg und Akarius führte sie zielstrebig aus dem Ort,sie ritten lange Zeit auf die Bergkette zu die Düsterbruch und Drachenfels trennte. Nach einer Weile schwenkte Akarius in einen Talkessel ein in welchem eine prächtige Wiese sich befand auf der wilde Magariten in grosser Dichte wuchsen.


Andächtig verharrte Akarius nun kurz nach dem Eingang in den Talkessel,nach einer Weile stieg er nun ab und band das Pferd an einen Baum. Trutta tat es ihm gleich und dann nahmen sie sich an der Hand. Was wollen wir hier Liebster fragte Trutta ihn neugierig. Stumm zeigte Akarius auf eine Stelle und Malvenbäumen wo sich ein kleiner kaum sichtbarer Hügel abhob.Langsam führte er seine Liebste zu diesem Hügel,beim nähertreten erkannte Trutta das es ein Grab sei. Fragend schaute sie Akarius an , er ging vor dem Hügel in die Knie . Andächtig schweigend saß er eine ganze Weile da,dann holte er aus einem Beutel an seinem Gurt eine Kette heraus. Diese war das einzige Andenken was er an seine Mutter besessen hatte. Er legte sie auf das Grab und sagte dann leise als könnte sie ihn hören.

Dein Mörder wird nun seine gerechte Strafe erhalten liebe Mutter und wir haben die Insel von seiner Herrschaft erlöst. Ich war in meinen Gedanken immer hier bei Dir. Ich liebe Dich Mutter du hattest und hast immer einen Platz in meinem Herzen. Und ich möchte Dir noch meine Liebste Trutta vorstellen. Er schaute glücklich lächelnd zu Trutta und drückte ihre Hand sanft.

Eine Weile verharrten sie an dem Grab,dann erhob sich Akarius und pflückte einige Magariten von der Wiese und legte sie auf das Grab seiner Mutter. Das sind ihre Lieblingsblumen sagte er leise zu Trutta .Dann erhob er sich und schaute nocheinmal auf das Grab. Nun schloss er Trutta in die Arme und schmiegte sich an sie . Ich liebe die über alles meine liebste Trutta. Ihre Lippen fanden sich dann zu einem langen innigen Kuss bevor sich auf den Rückweg zum Schloss machten.

Verfasst: Donnerstag 5. Juni 2008, 17:11
von Liliana van Drachenfels
Einige Tage verbrachten alle auf Drachenfels, vieles mußte in Ordnung gebracht werden, was in den Jahren der Tyrannerei verlorenging. Doch es gab auch gute Nachrichten: Ein Schiff fiel ihnen kampflos in die Hände. Ein recht großes und schnelles Schiff , bestückt mit Kanonen. Vergleichbar einem der Schiffe der Drachenflotte. Als erstes taufte man das Schiff auf einen neuen Namen. Freiheit, sollte es fortan heißen. Kurz darauf kam Kunde aus Düsterbruch, der Fall des Tyrannen wurde dort jubelnd aufgenommen, die restlichen Wachen, die dort stationiert waren, leisteten keine Gegenwehr und es wurde ein baldiges Treffen mit dem Hauptmann der Garde vereinbart. Die Feiern im Lande dauerten derweil an. Zu lange war die Zeit der Tyrannerei, zu sehr hatten die Bewohner darunter gelitten, als daß sie sich nun davon abhalten ließen. Eine weitere gute Nachricht traf ein: Die Schatzkammern waren prall gefüllt, vom Leid der Bewohner hatte der Tyrann profitiert, sich an ihnen bereichert und so ein gewaltiges Vermögen aufgehäuft. Lili beriet sich mit ihren Brüdern, sowie Trutta und Akarius. Dann beschloß man das Gold in drei Teile aufzuteilen. Einer sollte der Bevölkerung zu gute kommen, so daß diese sich dringend nötige Anschaffungen leisten konnten. Die Wirtschaft war in den letzten Jahren arg heruntergekommen, weil es sich für niemanden mehr gelohnt hatte mehr zu tuen, als nötig. So wurde das Schiff losgeschickt, mit dem Auftrag Saatgut, Werkzeuge und vieles mehr einzukaufen. Ein weiteres Drittel sollte dazu dienen eine schlagkräftige Armee aufzustellen, auf daß Drachenfels nie wieder von jemandem erobert werden könne. Das erbeutete Schiff, würde als Grundlage ihrer Flotte dienen und auch Lili, die sich ihren Verpflichtungen auf Gerimor nicht gänzlich entziehen konnte, zur Verfügung stehen. Mit diesem schnellen Schiff würden sie in knapp drei Tagen die Reise dorthin bestreiten können. Lilis Brüder entschlossen sich auf Drachenfels zu bleiben, doch Trutta und Akarius würden sie begleiten.

Verfasst: Freitag 6. Juni 2008, 11:13
von Liliana van Drachenfels
Doch vor ihrer Abreise sollten noch 2 für Drachenfels sehr wichtige Ereignsse stattfinden.
Zum einem die Zusammenkunft der Bürger, zu der jeder eingeladen war. Weiterhin sollte jede Gruppierung, jede Ortschaft einen Sprecher bestimmen und gemeinsam sollte über die Zukunft Drachenfels beraten werden. Das Schicksal einer Unterjochung durch einen Tyrannen sollte sich nie wieder wiederholen, hierfür sollte gesorgt werden. Ihr Bruder Finn war es, der einen sehr außergewöhnlichen, doch auch interessanten Vorschlag machte. Damit das Schicksal der Insel nie wieder von einem Einzelnen abhängig sein würde, was wie die Vergangenheit gezeigt hatte, sehr fatal enden konnte, sollte vielmehr ein Rat gegründet werden. Ein Rat aus drei Personen. Dieser würde von den Bürgern bestimmt werden und alle Entscheidungen treffen. Das ungewöhnliche an dem Vorschlag war, daß er und seine Geschwister hiermit den Adelstatus verlieren würden, sie wären ganz normale bürgerliche, wie alle anderen auch. Lili gefiel der Vorschlag, ihr hatte es noch nie viel bedeutet adelig zu sein. Sie fühlte sich nicht als etwas besseres, weil sie ein von im Namen hatte. Für sie galten einfach andere Wertmaßstabe, als für die meisten anderen Adeligen, daher fühlte sie sich unter den Adeligen sowieso als Außenseiterin und es war nicht ein mal ein Opfer für sie. So wurde dieser Vorschlag einstimmig angenommen.

Ein Schreiben an den Kronrat sowie den Truchsess wurde aufgesetzt, indem diese von den Vorkommnissen in Kenntnis gesetzt wurden. Auch ein Antrag auf Namensänderung, sowie auf Entzug sämtlicher Privilegien, aufgrund ihrer adeligen Abstammung. Weiterhin wurde an die Stadt Varuna ein Antrag auf Umbenennung ihrer selbst, ihrer Brüder, sowie Trutta und Akarius geschickt. Sie alle würden fortan den gleichen Namen tragen, nämlich Drachenfels.

Verfasst: Freitag 6. Juni 2008, 17:04
von Liliana van Drachenfels
Nächster Punkt der Zusammenkunft war der geplante Prozess gegen den Tyrannen. Dieser sollte bald stattfinden und eigentlich zweifelte niemand daran, wie das Urteil ausfallen würde. Er hatte sich sovieler Verbrechen schuldig gemacht, daß eigentlich nur der Tod diese sühnen würde, oder wie jemand hinter vorgehalteer Hand sagte "er sollte jahrelang gräßliche Qualen leiden, ein rascher Tod durch das Beil des Henkers wäre viel zu gnädig" Doch trotzt all dem Leid daß er verursacht hatte, war niemand so recht bereit, das Todesurteil auszusprechen. Daher wurde beschloßen ihn schwer bewacht und gefesselt mitzunehmen nach Gerimor und ihm dem Reich auszuliefern. Doch nun zeigte der Tyrann seine ersten Regungen, nachdem er zuvor alles emotionslos über sich ergehen ließ. Die Deportation schien ihm schlimmer als der Tod und so begann er plötzlich zu toben. Was ihnen einfalle? Er wäre der Baron von Düsterbruch und Drachenfels! Alumenas hätte kein Recht ihn zu verurteilen! Er regte sich fürchterlich auf und plötzlich lief er rot an, schien nach Luft zu schnappen. Dann wankte er für einen endlos erscheinenden Moment und fiel um.

Trutta und Lili eilten sofort zu ihm. Bei allem was er getan hatte, er war trotzdem noch ein Mensch, der Hilfe brauchte. Für Trutta und Lili war das Leben heilig und so versuchten sie selbst sein jämmerliches Leben zu retten. Doch das war gar nicht nötig, er hatte nur geschauspielert in der Hoffnung, man würde ihm das abkaufen. Doch es half ihm nichts, er wurde von 4 Wachen an Board des Schiffes gebracht, dort hatten die Zimmerleute schon auf dem Hauptdeck einen Käfig errichtet, in den sie ihn führten. Dort würde er die Zeit der Überfahrt, von 4 Leuten rund um die Uhr bewacht verbringen, bis das Schiff Gerimor anlief und der Garde übergeben würde.

Verfasst: Mittwoch 18. Juni 2008, 15:45
von Liliana van Drachenfels
Früh am Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, gab es einen Aufruhr an Deck, von dem Lili erwachte. Sie stand auf, zog sich an und eilte nach oben. Dort erfuhr sie daß es dem Tyrannen irgendwie gelungen war seine Zelle zu verlassen. Anschließend war er wohl über Bord gesprungen um eine nahegelegene Insel zu erreichen. Zwei Beiboote wurden sofort zu Wasser gelassen um ihn zu verfolgen, während das Segelschiff wendete. Eine Prozedur die recht lange dauerte. Und so brauchten sie auch eine ganze Weile die Ruderboote wieder einzuholen. Von dem Tyrannen war nichts zu sehen, er schien spurlos verschwunden. Doch die Besatzung der Ruderboote beteuerten daß er nicht an Land gelangt sein konnte, da sie ihm den Weg versperrt hätten. Weiterhin wurden nicht wenige Haie gesichtet und sie vermuteten daß die Haie ihn gefressen hatten. Leider gab es keine Beweise für diese Vermutung, so daß man nicht ausschließen konnte, daß er noch lebte, auch wenn die Wahrscheinlichkeit hierfür außerordentlich gering war. Trotzdem ließ man auch noch die kleine Insel durchsuchen, doch auch diese Suche war ergebnislos. Abgesehen davon würde auch niemand auf dieser winzigen Insel überleben können, da sie über keine Quelle verfügte.
Am nächsten Tag setzte man die Segel und fuhr weiter gen Gerimor. Was sie dort wohl erwarten würde?