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Verfasst: Samstag 10. September 2005, 18:59
von Tim Mc´Murphy
Was war bloß passiert? Irgendwie passierte es Tim in letzter Zeit wieder öfter, er hatte gedacht dies wäre vorbei, doch irgendwie holte ihn seine Vergangenheit wohl ein. Immer öfter ertappte er sich besorgt dabei, daß er mitunter stundenlang, scheinbar vollkommen regungslos in die Flammen starrte. Von dem Geschehen um ihn herum bekam er überhaupt nichts mit. Es stiegen Erinnerungen in ihm hoch er sah sein Haus, seine Familie, wie sie von den Soldaten getötet wurden.
Diese Erlebnisse hatten dazu geführt daß er seine Heimat verlassen hatte und nach langen Reisen Alathair erreicht hatte. Mit Laurie hatte er sich etwas neues aufgebaut, er liebte sie über alles, doch mit einem mal schob sich etwas zwischen Tim und seine neue Feamilie.

Verfasst: Dienstag 13. September 2005, 18:37
von Erinna Hinrah
Sie hatte gespürt das etwas anders war als sonst. Tim verhielt sich lange Zeit als wenn sie selber ein Baby wäre und es passte ihr nicht, sie entfernte sich immer mehr von ihm, vieles tat sie heimlich ohne ihn zu informieren. Sie wollte nicht mehr hoeren das es u gefährlich sei, sie zu jung und so weiter.

Lernen, das wollte sie, aber das konnte sie nicht wenn alles verboten war. Sie traute sich Aradan an und Asteve und Angelina. Sie wollte nocht mehr wie ein Baby behandelt werden, sie wollte mehr freiheiten und selber entscheiden dürfen.

Ganz plötzlich wnadelte Tim sich wieder und verblüfft hörte sie zu wie er ihr sagte das sie nur Nachts nicht mehr alleine herumlaufen dürfe. Jeh näher der Vollmond rückte desto öfter stieg sie über das Verbot und striff Nachts herum, in den Wäldern.

Sie wusste nicht warum aber sie genoss es.

Verfasst: Dienstag 13. September 2005, 19:06
von Angelina de Arganta
In den letzten Tagen war Eri oft bei ihr gewesen und hatte sich ihr immer mehr anvertraut. Mit Verwunderung hatte Angelina festgestellt, dass Eri doch nicht so kindlich war, wie sie zunächst geglaubt hatte. Sie wollte ernst genommen werden, wie jeder junge Mensch in dem Alter. Auch wenn sie sehr anhänglich war, fast wie ein kleines Kind, so wollte sie doch Verantwortung übernehmen, brauchte Lob und Anerkennung.
Angelina hatte Eri inzwischen richtig liebgewonnen. Deshalb beschäftigte sie sich in Gedanken oft mit dem Mädchen. Einiges war so anders an ihr. Und das, was Eri ihr berichtet hatte von dem Gespräch mit Falk, das beunruhigte Lina, auch wenn sie nicht genau wusste, warum.
Die Zähne waren ihr schon bei der ersten Begegnung aufgefallen, als sie dem Mädchen in den Hals sah, ob die Mandeln entzündet wären.
Dann hatte sie bemerkt, dass sie sich beim Anblick von Silberschmuck in ihrem Arm anspannte. Warum nur?
Und zu allem kam auch noch, dass Eri erzählt hatte, dass sie immer nach Vollmond als kleines Mädchen fortgejagdt worden war. Eri wußte nicht warum, aber Lina war dazu eine alte Legende eingefallen.

Ja mehr Angelina über Erinna erfuhr, desto dringender erschien es ihr, die Heiligkeit zu Rate zu ziehen.

Verfasst: Donnerstag 15. September 2005, 11:26
von Erinna Hinrah
Huh? Sie bekam das Gefühl nicht los, dass Tim Lissie mehr glaubte als ihr. Dabei kannte er sie doch viel länger.

Was hatte Lissie gesagt Sie habe sie Feigling genannt, die ganze Zeit angebruellt? Das war nicht wahr sie hatte gesagt das sie vor dem Wolf keine Angst habe und wenn Lissie doch Angst habe, sollte sie in die Stadt gehen.

Wütend verliess sie Tims Schmiede und kletterte erstmal in einen Baum. Ja sie hatte versucht mit Liss zu reden, ihr versucht Dinge zu erklären, doch als jene meinte sie hätte Liss einen Feigling betitelt war es vorbei mit ihrer Ruhe.

Nach einer Weile kletterte sie vom Baum, löste das Seil von Lureens Fohlen und gallopierte aus dem Stand an. Ohne auf dem Weg zu achten, der ihr durch die Tränen verschwamm ritt sie im Halsbrecherischem Tempo zur Festung. Lange, sehr lange sprach sie mit Falk.

Am Ende schlief sie in seinen Armen ein. Sie vermisste die alte Liebe, die Tim und Lauri ihr mal entgegenbrachten und jetzt war da Lissie. Vielleicht lag es an ihrem Alter, an dem Weg den sie beschritt zwischen Kind und erwachsen Sein, dass sie das Gefühl hatte zu Hause irgendwie nicht mehr gewollt zu sein.

Liss hatte gesagt sie habe nichts erklärt und sich wie ein Tier benommen. Erinna hatte sie gefragt, ob sie etwas erklären könne, wenn eine wildfremde Frau sie packen würde, von Hinten, vorne ein Wolf ihren Fuss im Maul habe und ihre eigene Schwester mit einer Axt dem Wolf in die Seite rammen würde. Liss meinte sie habe vorher nichts erklärt. Ja Vorher war die Wildfremde Frau die sie mit Göre betitelte und sich ihr immer in den Weg stellte und eine zitternde Liss. Da war auch keine Zeit gewesen irgendwas zu erklären.

Sie begriff es einfach nicht. Wenn Erinna statt dem Wolf verwundet gelegen hätte und andere Liss versucht hätten sie zu hindern zu ihr zu gehen, hätte Liss auch nichts erklärt, da war sich Erinna sicher, denn dann wäre es wichtiger gewesen Erinna zu helfen. Nicht anders war es mit dem Wolf gewesen. Mit langen Diskussionen war dem verletzten Wolf auch nicht zu helfen und das wusste Erinna und deswegen hatte sie erstmal versucht an das Tier heranzukommen.

Menschen

klang es verächtlich in ihrem Kopf, wärend sie schlief. Als sie wachwurde, fühlte sie sich, als habe sie gar nicht erst geschlafen. Ihr Fuss schmerzte, der Magen knurrte und dann war ein nagendes Gefühl, dass sie Lissie und Tim verloren hatte.

Verfasst: Donnerstag 15. September 2005, 12:50
von Elisabeth Lavard
Nein, weinen konnte sie nicht. Das was sie immer tat wenn negative Gefühle ihre Seele fluteten, funktionierte jetzt nicht. Anstelle dessen machte sich Zorn breit. Sie blickte sich um, ihr Gesicht schmerzte. Sie befand sich in dem kleinen Krankenzimmer desHeilers aus Varuna. Sie brauchte etwas um die Geschehnisse von Gestern zusammen zu kriegen. Was war überhaupt los? War die Welt verrückt geworden? Erinna ihre geliebte kleine Schwester, hatte sie veraten. Ja, es mag schon sein, dass sie sich in der Nacht mit dem Wolf, etwas zu schroff war, aber deshalb hatte sie kein Recht zu behaupten, dass sie Alatar huldigen würde. Das war zu viel für sie gewesen. Vielleicht hatte sie gestern im Zorn Dinge etwas anders beschrieben, als wie sie wirklich gelaufen sind. Aber die Kratzer die Erinna ihr zu fügte waren immer noch klar an ihrer linken Hand zu sehen. "Was würde Erinna tun, wenn ich von einen wilden Tier gebissen würde?", dachte sie, "mich bestimmt darum bitten, dass ich das nächste mal bitte weniger Metal tragen soll, damit das Tier sich an mir nicht die Zähne ausbeißt und wenn das Tier sich dann an einen meiner Körperteile satt gefressen hätte, würde sie ihm über den Kopf streicheln und ihm Magenberühgenden Kräutertee verabreichen." Lissie spie aus: "Bah, tolle Schwester!" Ihre schmerzendes Gesicht erinnerte sie wieder daran, warum sie hier lag, Erst der Streit mit Erinna, dann wurde sie heimtükisch von Menschen aus Rahal zusammen geschlagen und warum das?? Nur weil ein doofer Puma ein Pferd von ihnen riss. Alles hatte sich geändert, jetzt hatte sie keine Familie mehr, die sie trösten würde. Keine kleine Schwester mehr, die ihr zeigen könnte, wie schön das Leben letztendlich doch war.

Verfasst: Freitag 16. September 2005, 08:45
von Tim Mc´Murphy
Tim verstand es einfach nicht.. hatten er und Laurie ihr nicht alle ihre Liebe gegeben. Erinna war ihnen in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen und er hatte viel Zeit mit ihr verbracht. In letzter Zeit war er nur selten in der Miene gewesen und wenn dann nur weil sie ja vorhatten eine neues großes, schönes Haus zu bauen in dem alle Platz haben sollten. Das war ihr ganzer Ansporn gewesen, denn in der Schmiede wurde es einfach zu eng. Doch genau das machte Erinna ihm jetzt zum Vorwurf. Dann die Sache mit Lissie. Erinna hatte ihm vorgeworfen Lissie mehr zu glauben als ihr. Er versuchte ihr klar zu machen daß es nicht darum ging wem er mehr glaubte. Er wollte es nur von Lissie selber hören, daß sie den Weg Alatars beschritt, so wie Erinna behauptete. Bei dem Gespräch mit Lissie stellte sich dann auch heraus, daß dem nicht so war. Zwar war sie in letzter Zeit öfter mit einer Anhängerin oder ehemaligen Anhängerin Alatars zusammen, doch bestritt sie vehement auch diesen Weg gehen zu wollen. Als dann Erinna hinzukam, hoffte Tim, daß die beiden sich aussprechen und wieder versöhnen würden.
Doch Erinna war unversöhnlich und es kam gleich wieder zum Streit. Kurz darauf verließ sie ohne Gruß, türenknallend das Haus und ritt kurze Zeit davon. Am nächsten Tag war die Versammlung der Schmiede in der Festung der Hinrah's. Sie sprachen mit Falk und Caillean, machten ihr klar daß sie es nicht gerne sahen, daß Erinna sie verließ. Jedoch würden sie sie immer unterstützen und für sie da sein. Die Versammlung mit den Schmieden verlief dann recht und es wurden einige interessante Vorschläge gemacht.
Später am Abend dann, Tim war in der Miene in Berchgard, kam es dann noch einmal zu einem Gespräch mit Erinna. Es kam zu einem Streit und sie warf ihm vor Lissie mehr zu glauben als ihr und daß sowohl er als auch Laurie nie für sie da wären. Tim konnte es einfach nicht glauben was er da hören mußte und wußte nicht was er sagen sollte, rasch drehte er sich um, damit niemand seine Tränen sehen konnte und eilte zur Miene. Dort arbeitete er wie besessen, immer wieder schlug er voller Wut aber auch tiefer Trauer auf das Gestein ein, bis er vor Erschöpfung umfiel..

Verfasst: Freitag 16. September 2005, 10:31
von Erinna Hinrah
Sie hatte sich in den Schlaf geweint. Nichts verstand sie mehr. Flucht war es was sie wieder tat. Doch diesmal nicht vor Leuten die sie jagten, sondern vor denen, die ihr am meisten am Herzen lagen.

Lag es an der Tatsache das bald Vollmond war ? Sie wusste es nicht, doch sie spürte wie jeden Monat diese nagende Angst. Vielleicht wollte sie tief innen einen Streit haben, sich lösen, bevor sie doch wieder nur gejagt wurde.

Sie alle hatten keine Ahnung, immer wieder sprachen sie von wie lieb Tim sie doch habe, aber kamen sie auf den Gedanken das ihr Herz wollte das sie weglief? Die Tränen rannen leise über ihre Wangen, wärend sie in das Feuer starrte.

Sie erinnerte sich an die letzten Leute die sie gemocht hatte. Als dann ein Vollmond um war, wurde sie fortgejagt und auch wenn sie alle sagten, dass sowas hier nicht passieren würde, die Angst blieb. Vorher kann man immer viel sagen, aber wenn es dann soweit war, dann erst würde sie es sehen können. Erinna hatte einfach zu wenig Vertrauen.

Woher sollte sie es auch haben, wenn ein Jahr lang alle immer das gleiche sagten und sie am Ende doch diejene war die im Wald sich zitternd unter einen Baum gekauert hatte.

Sehr spät war sie erst zur Festung gekommen, der Morgen graute bereits. Sie war noch bei Aradan und Asteve gewesen, Aradan hatte sie b is zum Wald gebracht. Sie war durch den Wald geritten bis zum Fluss und hatte dort nachgedacht.

Ja sie war auch eifersüchtig, auf Liss, die die sie als Schwester haben wollte. Sie wusste nicht was sie glauben sollte. Die einen sagten dies und die anderen jenes. Wenn sie könnte, würde sie so gerne den Streit letzter Nacht und den mit Liss rückgängig machen.

Vielleicht brauchte es Zeit des Abstandes um dann wieder neu Anfangen zu können. Vielleicht würde sich alles klären wenn sie mit Alyssa geredet hatte. Vielleicht war sie auch einfach nur zu stolz, zu ängstlich, zu dumm um das alles zu verstehen.

Wollte sie es überhaupt verstehen? Nein, vorerst nicht, vorerst war es ihr irgendwie wichtiger was geschehen würde und wird ehe sie sich Gedanken machen wollte. Und doch kreisten ihr die Gedanken im Kopf herum und nahmen ihr den Schlaf.

Wenig Schlaf gönnte sie sich nur, dann stand sie wieder auf, zog sich an und überlegte was sie heute tun wollte. Am liebsten wollte sie einfach zum Kloster, aber davor hatte sie Angst alleine.

Verfasst: Freitag 16. September 2005, 13:46
von Tim Mc´Murphy
Tim erwachte im Dunkeln, wußte anfangs gar nicht mehr wo er war, bis er sich erinnerte.. Erinna.. ihr Streit, wie er in die Miene gestürmt war, dort wie ein Besessener gearbeitet hatte und schließlich wohl vor Erschöpfung eingeschlafen sein mußte.
Ein Gefühl der Leere überkam ihn, ein Gefühl als hätte er etwas sehr wertvolles unwiederbringlich verloren. Erinna hatte ihn mit ihren Worten tief verletzt. Hatten sie ihr nicht all ihre Liebe und Zuneigung gegeben?
Doch anscheinend hatte es nicht ausgereicht. Daß sie es ihm zum Vorwurf machte nicht für sie da zu sein, wenn sie ihn brauchte, traf ihn hart. War er doch in letzter Zeit viel seltener seiner Arbeit nach gegangen und hatte viel lieber seine Zeit mit Erinna verbracht. Der einzige Grund warum er und Laurie so hart arbeiteten, war der, daß sie sich endlich ein größeres Haus leisten wollten, in dem dann auch Platz für Lissie, Keely und seinetwegen auch für Kaya gewesen wäre. Die junge Schneiderin hatte sich mit Erinna angefreundet und war oft in der Nähe der Schmiede anzutreffen, da Tim ihr auf Erinnas Bitte, eine Kiste aufgestellt hatte, in der sie ihre Sachen verstauen konnte.
Doch nun waren alle diese Pläne hinfällig. Wozu noch ein größeres Haus bauen, in dem er dann mit Laurie allein lebte. Erinna war fort zum Clan und nach ihrem letzten Streit zweifelte Tim daran ob sie wie sie es kurz zuvor nach gesagt hatte, jeden Tag heimkommen würde. Lissie war ebenfalls nach dem Streit mit Erinna fort und somit wären sie wieder allein. Wozu also das Haus bauen, das sehr teuer werden würde, wenn sie dann doch allein drin leben würden? fragte Tim sich immer wieder.
So vergrub er sich auch den nächsten Tag in der Miene, arbeitete wie besessen, nur um nicht nachdenken zu müssen darüber was alles geschehen war, was er falsch gemacht haben mochte.

Verfasst: Dienstag 20. September 2005, 14:24
von Erinna Hinrah
Wie das duftete.

Schnell hatte sie in der Schmiede ein Mittagsfrühstückabendbrot gezaubert. Da sie nicht wusste wann Tim und Lauri wieder in der Schmiede sein würden. Es sollte eine Überraschung werden. Das Obst war auch schnell gepflückt und ihre kleine Katze versorgt.

Im Clan hatte sie sich schnell eingelebt. Sie fühlte sich dort wohl, weil es ein Geben und Nehmen war und weil es dort eben Rudelhaft zuging. Es gab kein Mein und Dein sondern nur ein Unser und das gefiehl ihr. Sie brauchte nicht unsicher zu sein, wenn sie von "uns" sprach und sie musste nicht fürchten, an den Kopf geworfen zu bekommen, dass sie alles nur fuer sich alleine einnehmen würde.

Auf Irmchens Hof hatte sie mit Hilfe einige neue Futtertröge angebracht und geerntet was geerntet werden musste. Sie war glücklich.

Auch beim Clan fragte sie immer, ob sie noch weggehen dürfe, oder mitkommen dürfe, es war ihr selbstverständlich zu fragen. Falk hatte ihr einmal sehr deutlich gezeigt, wer der Boss war und das akzeptierte sie. Sie wurde dort genauso wie von Tim und Lauri geliebt. Jeden Tag ritt sie zur Schmiede, sie hatte ihr Wort gegeben und das hielt sie auch. Manchmal stellte sie einfach nur Blumen auf den Tisch, oder kuemmerte sich um neues Wachs fuer die Kerzen, oder sie pflückte einfach nur das Obst und kehrte den Kamin aus.

Sie trug jetzt die Zeichen des Clans und sie war einfach nur glücklich. An Lissie, Keely und Anghar, Aradan und Asteve, Angelina und Rafael und an Alyssa dachte sie auch weiterhin jeden Tag, sie waren in ihrem Herzen und in ihren Gedanken immer bei ihr und würden es bleiben.

Verfasst: Mittwoch 21. September 2005, 12:16
von Erinna Hinrah
Das Gespräch mit Aradan hatte sie wütend gemacht, ja auch verzweifelt. Die halbe Nacht hatten sie miteinander gesprochen und Erinna hatte ihm gesagt das sie niemals einen Mann lieben und heiraten würde. Sie hatte ihm ihre ureigensten Gründe genannt.

Alleine der Gedanke, an einen piecksenden Bart, etwas schmerzhaftes unten spüren zu muessen und grobe schwielige Haende auf mir, widert mich an Aradan.

So hatte sie gesprochen und er redete nur immer das die Natur es vorgesehen habe, das Mann und Frau, und wenn der richtige vor ihr stünde und so weiter. Innerlich kochte sie vor Wut und Verzweiflung, doch zwang sie sich ruhig zu bleiben, ruhig zu sprechen, ja sogar einfach nur zu lächeln.

Wie gerne wäre sie aufgesprungen und einfach davon gelaufen.

Sollte mich jemals jemand zu einer Heirat zwingen, das schlagt Euch alle aus dem Kopf, lieber bringe ich mich selber um.

Hatte sie mit fester Stimme und voller Ernst gesagt. Die Worte von Falk spukten in ihrem Kopf herum.

Wenn ihr jemanden liebt, und heiraten wollt, muss er dem Clan beitreten, uneheliche Kinder und gleichgeschlechtliche Liebe wird mit verbannung......

Weiter hatte sie nicht mehr zugehört. Sie pfiff nach ihrem Welpen und ging mit ihm vor die Türe. Sie wollte den Unsinn nicht weiter hören. Jeder Mensch war fuer sie einzigartig in seinem Dasein und seinen Gefühlen. Man konnte doch nicht einfach jemanden zwingen, anders zu fühlen als er es tat. Sie seufzte nur. Es war das erstemal das Falk es sagte das gleichgeschlechtliche Liebe das man dann gehen müsse.

Als Aradan gegangen war, mit wieder den Worten, das die Natur es so vorgesehen hatte, hatte sie ihn ohne eine Regung im Blick angesehen, aber im Kopf gesagt

wir werden sehen was die Natur vorgesehen hat.


Sie nahm die zwei Felle die ihr Laila gegeben hatte und verkroch sich in einen voellig leerstehenden Raum. Nur wenig schlief sie und als sie wach wurde, glich sie eher einem Geist. Seit Vollmond hatte sie kaum bis gar nicht geschlafen, den Tag über getan was alle taten und Nahcts nachgedacht.

Sich zu versuchen zu distanzieren, sah sie als einzigen Weg, Empfindungen abschalten, war ihr als einzige Möglichkeit. Sie war einerseits Glücklich, aber andererseits übermannte sie der Schmerz fast. Nachdem sie einige Streifen Fleisch gegessen hatte, schang sie sich auf ihre Stute und ritt den Alltag nachgehen.

Verfasst: Donnerstag 22. September 2005, 11:41
von Erinna Hinrah
Wieder durchzog ein herrlicher Geruch die Schmiede. Nachdem Erinna feststellte das das letzte Essen unberührt war, senkte sie kurz traurig den Kopf und briet dann Spiegeleier und stellte frisches Brot auf den Tisch. Milch fand sie keine also stellte sie nur Wasser dazu.

Sie seufzte leise und murmelte

Hoffentlich wird es diesmal nicht schlecht.


Danach pflückte sie Efeu, und versorgte Irmchens Hof, dann brachte sie Ben auf den Hof zurück, der kleine Hund hatte sich wohl verlaufen. Innerlich seufzte sie schwer.

Wenn Lissie wach wurde würde sie mit ihr zu Tim und Lauri gehen, denn sie fand das Liss es ihnen schuldig war und irgendwie auch ihr selber. Später wollte sie noch Aislings Hof versorgen mit Aisling zusammen und dann vielleicht noch etwas Mienen oder abgestorbene Äste besorgen, Birke war wenig da und Zeder wohl auch.

Man würde sehen was der Tag noch so brachte.

Verfasst: Samstag 24. September 2005, 14:40
von Caillean Hinrah
Erinna.... Warm durchflutete es ihr Herz, als sie an die 14-jährige dachte.
Sie war Teil des Clans...als Welpe des Clanes aufgenommen... hatte sie sich mittlerweile schon dazudruchgerungen Caillean Ma zu nennen.

Sie lächelte weich als sie am Vortag Erinna es wie selbstverständlich anbot, nachdem der Welpe schon die ganzen letzen Tage sie stets mit
`Ma... erm.. Grosse.. ´ansprach. Wie könnte sie ihrer Kleinen etwas derartiges verweigern. Sie war etwas besonderes für ihr Alter. Und sie adaptierte mit soviel Eifer alles was man ihr beibrachte im Clan, dass es eine Freude war dabei Zeuge zu sein.

Vertrauen.. und sich sicher und behütet zu fühlen. Das gab sie an Dalia weiter, die verwundert nahe von Grimwould aufgegriffen wurden und bei ihnen zu Gast war bis sie gesund gepflegt war. Eine Stumme. Oder wie Ciesa damals.. nur schweigsam. Sie wusste es nicht.


Ihre Gedanken wanderten wieder zum Welpen....

Vertrauen ... aye... das hatte Erinna zu ihr. Vielleicht sogar mehr als zu Laila, aber selbst das würde sich mit der Zeit wieder festigen.

Sie hatte Erinna mit Melenya beobachtet.. die 2 - jährige war so süss. Und sie würde gerne wiederkommen dürfen. Tat sie doch Erinna gut. Bewies sie dass Kinder sanft und lieb sein konnten. und mindestens genauso neugierig wie sie selber. Sie freute sich jetzt schon darauf eines Tages Erinna ein Neugeborenes in die Arme zulegen.

Sie freute sich für Erinna auf sovieles...und auf die Gespräche die in den nächsten Tagen folgen würden.. über den Körper einer jungen Frau. Für jedes Mädchen in Erinnas Alter ein wichtiger Wendepunkt in ihrem Leben.

Verfasst: Samstag 24. September 2005, 15:13
von Erinna Hinrah
Vertrauen, war etwas was sie langsam wieder verlor. In sich selber und ihre Umgebung. Ihre Gedanken gingen immer wieder zu dem Wolf zurück, der in seinem eigenen Blut starb. Fuer sie stand fest das sie den Wolf hätte retten können, sie spürte es einfach und diese Luzcilla hatte von Lissie verlangt den Wolf mit dem Axtstiel zu schlagen und Erinna lief es eiskalt den Rücken herunter bei jedem Schlag und sie konnte nichts machen, gar nichts. Luzcilla hielt sie von hinten fest und der Wolf hatte wohl im Schmerz und in seiner Angst ihren Fuss im Maul.

Alle sprachen davon das der Wolf wütig war, aber Erinna wollte es einfach nicht glauben. Falk hatte mal gesagt das ein Wolf nur das Rudel verlies wenn er nach einem Weibchen suchte. Vielleicht war er ja auch auf Suche gewesen und war deswegen von seinem Rudel weg. Der Wolf war riesig gewesen von sehr hellem Fell. Die Augen golden fast. Jede Nacht begann sie von dem Tier zu träumen, von den Schlägen und ihrer Verzweiflung nichts machen zu können und tatenlos zusehen zu müssen.

Dann die Worte von Ciesa gestern, die in ihr eine kochende Wut entflammten, sie hatte gesagt wenn Eri sich nochmal zwischen ihrer Schwester und einen Wolf stelle, das ihre Schwester sie töten wird. Sie alle hatten keine Ahnung. Kahor masregelte sie und es kam ihr einer Beleidigung gleich. Wütend knallte sie die Türen zu und trat einen Tisch durch die halbe Werkstatt, danach preschte sie auf ihrem PFerd in den Wald, sie wollte ruhig werden. Sie kehrte erst nach einigen Stunden zurück und irgendwie konnte Kahor sie nicht wirklich in ruhe lassen, ihre halb verrauchte Wut wieder aufkochend. Er mochte zwar ein Krieger sein, ein Angurer, aber fuer sie war klar, er kannte sie nicht, er wusste gar nichts über sie und behandelte sie gleich wie ein dummes gör. Es passte ihr rein gar nicht. Als Freia auch noch anfing ihr zu befehlen zu schweigen, war es mit Erinnas Ruhe ganz vorbei und sie drohte mit leiser Gefahr andeutender Stimme, das wenn Luzcilla sie nochmal ein fach packen würde, sie jene totbeissen würde. Kahor lachte sie aus und wie eine Furie schoss Erinna in ihr Zimmer, an der gerade ankommenden Laila vorbei, jene nichtmal beachtend.

Heute Morgen kam Dalia wieder zurück und brachte Stoff mit und Erinnas augen deuteten Annerkennung an. Sie spürte das Dalia keine Freunde und Familie hatte und auch keine Städterin war. Freia sass da und meinte Dalia würde in der Stadt bestimmt jemanden vermissen und so weiter. Trotzig runzelte Erinna ihre kleine Stirn und meinte das nicht jeder Mensch automatisch ein Städter sei und das es im grunde unverschämt sei alle über einen Kamm zu scheren, sie sprach es zwischen den Zeilen. Sie sagte auch das mna nur das sei, was man im Herzen fühle und nicht das wonach man aussähe und schonmal nicht das was andere denken. Sie sagte zu Freia das sie nur zwei Kinder mögen würde und Freia masregelte sie und meinte sie solle nicht über andere reden, die sie nichtmal kennen würde. Die Wut letzter Nacht kroch in Erinna wieder hoch.

Was ermaste sich Freia an über sie zu urteilen, sie kannte sie doch nichtmal. Sie drehte sich um und begab sich zornig auf Aislings Hof und arbeitete wie besessen. Ohne Aisling zu beachten brachte sie die Dinge zur Festung und ritt gleich weiter zu Irmchens Hof, besessen den Hof aberntend, dann weiter zu Tim und Lauri, sich um ihre Katze kuemmernd und Obst pflückend. Kaum eine Pause nahm sie sich und ritt weiter zu Anghar und versorgte seine Huehner. Dann ritt sie im halsbrecherischem Tempo zur Festung zurück, öffnete Dalia die Türe und ging schweigend zu ihrem Zimmer. Sie hörte noch wie Aisling sie als stures Gör bezeichnete und fragte was los sei und sie hörte noch das Freia auf angurisch antwortete und krachend fiehl die Türe ins Schloss, innerlich kochte Erinna. Sie sollten endlich aufhoeren in dieser verdammten Sprache zu reden, besonders dann wenn man über andere sprach die es auch noch mitbekamen. Sie fühlte sich gekränkt und vor allem in keinster Weise verstanden.

Einzig Luciana vertraute sie sich fast unwillig an, ihren Welpen fast grob streichelnd und auf dem Boden hockend. Aisling kam irgendwann in das Zimmer und unterhielt sich mit Luciana, Erinna hoerte gar nicht zu. Sie war zu wütend, zu gekränkt um zuzuhoeren und rede und Antwort zu stehen.

Ihr Vertrauen begann merklich kleiner zu werden und sie kroch in ihre Felle, sich dort verkriechend und nachdenkend.

Verfasst: Samstag 24. September 2005, 15:20
von Tim Mc´Murphy
Die Tage nach Erinnas Fortgang vergingen irgendwie schleppend..
Irgendetwas fehlte ihm einfach, er fühlte eine innere Leere, die scheinbar durch nichts ausgefüllt werden konnte. Zwar hatten er und Laurie jetzt wieder mehr Zeit für ein ander, doch waren beide irgendwie nicht in der Stimmung dazu etwas zu unternehmen. Zu nichts hatte Tim so recht Lust und so schlief und döster er meistens tagsüber. Auch Laurie war es wohl ähnlich zumute. Apetit hatte er keinen, deshalb hatte er auch das Essen stehen lassen. Nach einigen Tagen die so qualvoll lange vergingen, raffte er sich dann endlich auf und machte sich auf den Weg zur Miene. Unterwegs begegnete er Erinna und in der Miene trafen sie Laurie an, die strahlend von einem recht großen Auftrag berichtete, für die sie viele wertvolle Erze und auch Diamanten benötigen würde. Tim wollte eigentlich erst gemütlich mit Laurie und Erinna frühstücken, aber Laurie hatte wohl schon gegessen und so machte sich auch gleich an die Arbeit.

Verfasst: Samstag 24. September 2005, 20:15
von Luciana van Elyn
Als Luciana, nachdem sie nachmittags wohl eingenickt war, wieder erwachte, sah sie zu Ihrer Verwunderung Erinna im Zimmer sitzen. Was eigentlich nicht weiter verwunderlich gewesen wäre, da Luciana ja ein Zimmer mit ihr teilte. Doch im Gegensatz zu sonst, sah Erinna recht finster und schlecht gelaunt drein.

Nach langem hin und her fragen, fand sie schliesslich heraus, was Erinna bedrückte, dass sie so finster wirken lies. Sie versuchte Erinna einwenig zu besänftigen, was ihr wohl nicht ganz gelang. Dennoch hatte Luciana den Eindruck ein wenig Vertrauen, wenn auch nicht viel, gewonnen zu haben.