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Verfasst: Dienstag 11. März 2008, 01:21
von Thancred
Lange besah sich der Zausel das Gebälk stabil war es,... doch es sollte auch eine besondre Last tragen,.. nicht genug dasss es eine Glasscheibe war, nein eine die aus vielen Scherben bestand, sollte es sein,.. und auch dem seis noch nicht genug,...besondres Glas wars,.. geschmolzen aus dem reinen Quarze und,...

ja und , und da kam das Schwierige,...Meister Serendo hatte Tag und Nacht mit dem Schmiede die Esse bewacht,.. in Menekanischer Hitze ausgehalten und in den Tiegeln mit dem langsam zu orangeglühendem, zähen Brei sich in der Hitze wandelndem Sand Unze um Unze,.. Erde um Erde und Pulver um pulver gemischt,... durch Hitze und Stäube wurden aus Kupfer Grünspan,... aus Grünspan wurde mit Schwefel ein Salz,...
dessen Kristalle Landschaften aus Grün und Türkis erblühen liessen,..
aus Eisen und Kobalt wurden Flüsse aus klarem Blau,...und mit den Kristallen aus des Feuers schlund gewannen die Scheiben endlich an Festigkeit,... Niemand mochte die Scherben zählen welche
beim erkalten eine Luftblase heimtückisch bargen,.. nur um mit einem höhnisch knirschenden Laut zu zerspringen,.. das Knacken und Knistern
liess dem Schmiede wohl mehr als einmal die Haare zu Berge stehen.
Doch sich vom Klirren verhöhnen lassen?,.. des Bären Aufgabe mit eingekniffenem Schweif Fahren lassen`?
weder der Druide, noch der Schmied waren wohl aus diesem Lehm
gemacht,..so sammelten sich die Scheiben, welche nicht den weg allen
weltlichen einschlugen, und die Schablonen kamen hervor,.. das
kreischende Lied des Diamantenen Dolches erklang in der Werkstatt
ein Ton der den Magen auf seltsame Weise anregt,.. doch nein nicht
zu einem satten Rülpsen,.. eher sich zu verwinden einen Knoten zu formen und sich über sich selbst zu stülpen,.. so kam es dem Schmied nach einer Weile wohl vor,.. und die Zahl der Schablonen schwand nur zäh,.. als spotte sie der Stunden Arbeit die Abend und Tag vorüberziehen sah,...das Knacken und Knirschen der Zange die die geritzten Glasplatten brach,..Ränder fraß und überstehende Ecken verschlang wie der Schnabel eines Basilisken,
Über Die Tage wuchs das Fleckenspiel,.. das einst ein Teppich aus farbigem Lichte werden sollte nahm Gestalt an wuchs unter nimmermüden Händen und Stück um Stück,....beharrlich wie ein Dachs
seine Höhle in das Ufer gräbt grub sich der Schmied durch die Farben
legte Rot und Ocker auf,.. formte aus Grün und Rostrot den Herbst aus
Glas,... im nun umfassenden Rahmen,... zischend Ttropfen um Tropfen
heftete blei die einzelnen Scherben aneinander,...Bleischnüre wurden in die Geraden und Windungen gefügt und eine Stange geformt aus ehernem Diamante gemengt mit feurigem Pyrian trug die Hitze vom inneren der Esse über das Blei das dem
Liebkosenden Hauch der Hitze folgte und schmelzend die Gläser verband,... langsam auf einer Pyrianplatte kühlten die Gefügten Sektionen ab immer grössere Stücke fanden sich dort,.. bis schliesslich
im Rahmen jenes Bild Gestalt annahm welches auf den Schwingen der Gedanken geboren, und auf einem Bettlaken das Licht Gerimors erblickte,..