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Verfasst: Dienstag 5. Juni 2007, 15:29
von Rasheeda Yazir
3.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Heute war der zweite Untericht den ich bekam. Diesesmal war Raakin dabei und mein Freund er verwirrt mich deutlich mit seiner Sprechweise. Wörter die ich bisher nie gehört habe für anscheinend alle verständlich ausser für mich. Ich kann mich auch nicht wirklich so ausdrücken das jeder es versteht was ich sagen will. Habe ich eine komplett andere Denkweise? Ich weiß es nicht Fadi fragt Dinge und unterbricht mich ständig wärend ich erkläre. Ab und an könnte ich ihn wirklich erwürgen dafür. Er verwirrt mich immer mehr. Ständig schaut er mich so seltsam an. Dann redet er über Schönheit und jedesmal denke ich er zückt gleich die Liste mit den Heiratsanwärtern. Vater hat immer so begonnen. Erst sagt er mir wie stolz ich ihn mache, dann wie schön ich wäre und dann ja dann kommt er damit heraus wer um mich gebeten hat. Aiwa Fadi hat das noch nicht versucht und er versichert auch ständig das er es nicht vorhätte mich so schnell zu verheiraten aber wer weiß. Raakin ist seltsam er hat etwas an sich wo ich stets ein Donnerwetter erwarte. Er wirkt zwar oft abwesend und in Gedanken aber er ist wenn er da ist sehr streng. Stell dir vor er hat verlangt das Amira auf ein Tier mit einem Eispfeil feuert! Ein lebendiges Tier das er gerufen hat und vor sie auf den Boden setzte. Was würde Armaiti dazu sagen das wir auf lebende Tiere feuern sollen die uns nichts getan haben? Das ist doch nicht Eluives Weg! Er hat also eine Ratte gerufen und sie auf den Boden gesetzt. Dann verlangt er allen ernstes das ich zuschaue wie ein hilfloser Nager totgeschossen wird. Er meinte sie wäre nicht echt. Was quiekt und sich bewegt ist lebendig. Und wie es gequiekt hat! Angstvoll, schmerzerfüllt und sehr lebendig bis der Eispfeil sie traf. Gut das tote Tierchen verschwand als ich es aufnahm in meinen Händen, aber Fadi hatte selbst gesagt die Wesen die wir rufen sind aus anderen Sphären zu uns gekommen um uns zu helfen. Ganz bestimmt nicht um als lebendige Zielscheiben zu dienen! Was kommt als nächstes? Wird er Kinder rufen auf die wir zielen sollen?
Mein freund ich bin wirklich enttäuscht von Raakins Weltanschauung und um einiges dankbar dafür das es nicht der kaltherzige Magier ist sondern der geduldige Fadi der mich anleitet. Fadi meinte auch er hätte keine Frau da zwar viele zu ihm passen könnten aber auch viele ihn nicht mehr als Fadi sehen. Sie sehen seinen Rang seinen Namen, lechzen nach dem Stand seine Frau zu werden um sich zu profilieren. Aiwa ich glaube das es solche Frauen gibt doch wer könnte dabei übersehen wie kindlich er doch ab und an ist, wie lustig es ist wenn er verwirrt aufschaut und den Faden verloren hat. Es muß eine Frau geben die genau diese Dinge sieht die diese Dinge liebt denn dann liebt sie Fadi nicht den Namen.

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Dienstag 5. Juni 2007, 16:13
von Rasheeda Yazir
4.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Ich bin wütend, ja richtig wütend. Weswegen fragst du? Ich habe das erste Mal in meinem Leben wirklich nichts falsches getan und doch bezichtigt man mich dessen. Aiwa du hörst richtig.
Ich war auf dem Weg Schinken an die Händlerin zu verkaufen. Nun er hatte sich in der letzten Zeit angesammelt und bevor er verdirbt bringe ich ihn weg. Sahlim lief mir über den Weg aiwa ich habe dir bereits von ihm erzählt und ich war sehr verwundert als er mich bat seinen Fuss zu untersuchen. Er könne nicht auftreten sagte er. Er wäre von Baheeras Hengst gefallen im Südwind oder so ähnlich. Neda ich glaube der Hengst hieß so. Nun ich betrachtete und betastete den Fuss und er war angeschwollen. Kein bruch war zu erfühlen und die Gabe zeigte mir nur deutlich wie Hitze im Fuss zusammengeballt vorhanden war. Eine Entzündung also. Ob es nun nur verstaucht oder gar ein Band verletzt wurde weiß ich nicht genau schließlich bin ich keine heilerin. Doch dank den Alchemiestudien weiß ich das Wasser kühler wird wenn man es mit Salz mischt. Ich tränkte einen neuen Verband in Salzwasser und riet ihm es nicht zu belasten. Ich habe bereits Krieger gesehen die ein steifes bein zurückbehielten weil sie ein gerissenes Band als unwichtig abgeschoben hatten. Auch bot ich ihm an zu Armaiti zu gehen ihr eine Nachricht zu geben das sie sich es einmal anschaut. Sie ist Eluive bei weitem näher und ihre Finger können Wunder vollbringen. Er bedankte sich und machte mir Komplimente wobei ich denke das ich ihm nicht wirklich viel helfen konnte. Also schrieb ich die Nachricht und gab sie den Wachen des Palastes. Ich schwöre ich habe ihm nichts böses getan! Doch dennoch als ich abends mit Fadi jagen wollte stand Fuad vor dem Haus. Er blickte mich seltsam an und fragte was ich mit Sahlim getan hätte. Er hätte auf die Frage hin was mit seinem Fuss geschehen war nur kurz und knapp meinen Namen genannt! Ob er auf den Kopf gefallen war bei seinem Sturz? Ich erklärte das Ganze und ich hoffe wirklich das Fuad mir glaubt denn bei Eluives zarten Fingern ich war es wirklich nicht! Fuad erzählte von einem Plan den er mit Cousine Khalida ausgeheckt hatte das Baheera Armaiti schützen sollte und ich eine Art Beraterin werden solle. Noch wäre es aber in Planung und deswegen nur eine Idee.
Er begleitete uns dann zu den Gräbern der Ahnen um auch gleich zu testen wie meine Fähigkeiten fortgeschritten seien. Raakin hatte gewünscht das ich den Flammenpfeil übe und dank meiner Tolpatschigkeit bin ich auch schon am frühen Mittag in eine Schlangenhöhle gestolpert. Die Schlangen waren weniger erfreut aber mich hatte auch keiner gefragt ob ich dort hineinwollte. Dennoch wehrte ich mich gegen die Bisse und mit der Zeit traf ich schneller und besser die kleinen windenen Körper. Das zahlte sich nun aus ich verfehlte keinen der Untoten die über uns herfielen.
Aiwa ich schlief auch nicht ein einziges Mal ein wie es sonst mmer der Fall war.
Aber mein Freund eines machte mich stutzig. Jedes Wesen das uns überfiel betitelte Fadi mit Falah.Was war ein Falah und warum war es egal ob es nun Skelette , Zombis oder Geister waren die so hiessen? Du kennst meine Neugier und so fragte ich einfach. Falahs seien eine Familie die sich des schlimmsten verrates schuldig gemacht hätten. Ob ich das denn nicht wusste? Aiwa natürlich ich kenne keinen Falah woher auch in dem Dorf in dem ich aufwuchs gab es nur drei Familien. Ein Zweig der Masari einer der Zakis und die Yazir. In der Huaptstadt sah ich keinen einzigen Falah und wie sollte ich dann wissen das es einmal eine Familie gab die diesen Namen trug? Aber mal ganz im vertrauen mein Freund wie konnten das dort im Grab alles Falahs sein? Fadi meinte sie wurden verstossen kurz bevor ich in die Stadt kam und es ist völlig unwirklich das sie bereits alle angemodert oder gar skellettiert waren. Er selbst hätte einen Falah mit Namen Hasib gekannt und ich solle Cousine Khalida bei Gelegenheit nach dem Leben des Hasib Falah fragen. Irgendwie war es niedlich wie jedes Wesen das Fadi überraschte von ihm als Falah bezeichnet wurde. Sehr oft war ich nahe daran laut zu lachen wenn er mit seinem Stab auf die Knochenmänner einschlug und dabei murmelte Verräter hinterlistiger Falah. Dann zeigte er mir einen Dolch. Sehr stolz war er darauf. Das Ding war wirklich recht mikrig und er betonte wie scharf es sei. Dann kam ein weiterer“Falah „um die Ecke und ich befürchtete schon das dieser Fadi verletzen könnte bei dem kleinen Dolch den er in ihn bohrte. Fadi jedoch war sehr zufrieden und hielt mir den Dolch entgegen. Dann betonte er erneut „sehr scharf“ und nun konnte ich mich nicht mehr beherrschen. Aiwa selten habe ich Fadi so wie einen kleinen Jungen gesehen. Stolz das Spielzeug lüpfend und Bewunderung erwartend. Aiwa diese kindliche Art diese Ader in ihm die mich dazu zieht ihn zu umarmen diese ist es was mich auch im gleichen Moment erschrecken lässt. Erschrecken über mich selbst. Er verlangte dann als er mich lachen sah eine Erklärung dafür. Gut ich sagte ihm was ich in ihm sehe. Was wohl jeder Krieger ihm nie sagen würde. Jeder würde denken was für ein kleines schmächtiges Spielzeug es sei aber keiner würde es ihm sagen. Daraufhin wurde er ernst und erneut dieser seltsame Blick. Das wäre, sagte er, das wäre warum er keine der Frauen wählen könnte. Keine sagt ihm wirklich was sie fühlt jede sähe nur den Wesir und was es für Folgen haben könnte.
Folgen? Bei Fadi? Neda Fadi war wie er war und langsam mein Freund weiß ich nicht mehr wer ich bin.
Aiwa jedenfalls keine Falah!

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Montag 11. Juni 2007, 14:38
von Rasheeda Yazir
6.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Ich übe mich im Mischen von Tränken wie Fadi es mir angetaten hat. Doch ich gebe zu nach einigen Flaschen bin ich es jedesmal leid. Was tu ich schon groß? Es ist immer das selbe. Kräuter nehmen, sie kleinschneiden und sie danach im Mörser fein verreiben. Dann andere Kräuter dazugeben sie mit Flüssigkeit aufgiessen und entweder stehen lassen oder sie erhitzen. Das Erhitzen ist das größte Problem ich darf keinen Moment auch nur wegschauen sonst fängt irgendetwas Feuer.
Einmal als Fadi hinzukam stieß ich den Brenner um und ein kleiner Flächenbrand war das Ergebnis. Aiwa er sagt immer noch er wäre stolz auf mich und es wäre nicht schlimm, doch so geduldig er sich auch gibt irgendwann muß auch seine Geduld ein Ende finden.
Um mich dazwischen zu entspannen fange ich an Sand zu schaufeln. Ab und an finde ich dabei Schwarze Perlen. Nur fragt mich nicht mein lieber Freund einige scheinen die Wüste als Müllhalde zu missbrauchen. Alte Stiefel fanden sich in doch recht lockeren Schichten. Ich bin gespannt wann mich Fadi fragt wo die ganzen alten Schuhe herkommen die sich nun in unserem Hausmüll tummeln. Ich wandere also zwischen dem Alchemietisch und der Wüste hin und her. Hin und wieder laufen mir Stadtbewohner über den Weg.
Heute war es Sahlim dessen Fuss wohl wieder belastbar ist. Als ich ihn fragte ob ich ihm etwas getan hätte meinte er nur Fuad hätte ihn wohl falsch verstanden. Er wirkte sehr besorgt und auf meine Frage hin weshalb erzählte er mir ungeheuerliches. Baheera wäre in Rahal und sie hätte sich nun einige Zeit nicht mehr gemeldet. In Rahal! Wie kann man eine Frau, auch wenn sie eine so entschlossene Kämpferin wie Baheera ist , nach Rahal schicken? Neda sie würde sich dort auch wenn sie helle Haut hat nicht verschleiern dürfen. Auch muß sie dort die ganze Zeit über die Handelssprache sprechen. Sie ist genausowenig wie ich in der Stadt aufgewachsen und man wird ihren Akzent dennoch heraushören. Ganz allein in der Stadt des Dunkels. Dort würde sie gewiss auch einigen der verdorbenen Kinder Eluives begegnen. Letharen nennt man sie und sie üben auf mich einen Druck aus der mir in ihrer Nähe bereits das Mittagessen heraustreibt. Ich weiß nicht wie viele es gibt doch wenn man den Erläuterungen Glauben schenkt gehen sie dort selbstverständlich ein und aus. Wird sie sich gegen sie erwehren können? Es macht mir Angst wenn ich mir vorstelle sie umkreisen sie. Sahlim teilt meine Befürchtungen und noch mehr er und Baheera stehen sich sehr nahe. Es ist gut wenn sie sich mögen denn er versteht ihre Art und er wäre für sie bestimmt ein passender Ehemann. Wärend wir noch darüber sprachen erstarrte er und ging euf eine Frau zu die am städtischen Stall stand.
Ob du es nun glaubst mein Freund es stimmt was der Weise Saalechp einmal sagte wenn man von jemanden spricht wird er erscheinen. Aiwa du vermutest richtig diese Frau war Baheera. Sie wirkte völlig verwirrt und desorientiert. Als wäre sie nicht heim sondern in eine fremde Stadt zurückgekehrt.
Meine Vermutung bezüglich der beiden war richtig. Baheera und Sahlim waren sich bereits sehr vertraut. Er sprach sie mit „Liebste“ an. Es schien ewig zu brauchen bis sie sich wiederfand und aufhörte diese Umgangssprache des Festlandes zu sprechen. Sahlims Ungeduld war deutlich spürbar. Aiwa ich bat ihn doch ihr Zeit zu geben sie nicht zu drängen. Baheera würde ihm schon alles berichten wenn sie sich erst einmal selbst darauf vorbereitet hatte. Ihre Verwirrtheit war sehr groß und so ging ich um Armaiti bescheid zu geben. Wenn jemand ihr wirklich helfen könnte dann sie. Einer der Palasteunuchen gab ihr auch Bescheid und sie ließ mir ausrichten sie würde danach sehen.
Mein Freund ich habe oft mit Baheera Missverständnisse gehabt doch so etwas wünsche ich keinem. Rahal.
Die Pilze waren ausgegangen und das Efeu ebenfalls deswegen schlich ich mich hinaus welche zu besorgen. Das Festland wird mir immer vertrauter auch wenn ich deren Sprache nicht verstehe so finde ich die Pflanzenvielfalt dort sehr faszinierend. Ich traf auf einen Mann in einer Robe . Dieser allerdings musste einsehen das solang er meine Zunge nicht sprach und ich die seine ebenfalls nicht eine Unterhaltung völlig unführbar war.
Aber ich kehrte mit den Schätzen des Waldes zurück und machte mich erneut daran sie zu Tränken zu verarbeiten.

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Dienstag 12. Juni 2007, 14:39
von Rasheeda Yazir
7.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Heute war ein aufregender Tag. Fadi liess mich zum Hafen rufen um an einer Jagd teilzunehmen. Es würde darum gehen Leder für den Basar zu besorgen und der Erhabene wollte daran teilnehmen. Als ich dort ankam war wie es schien ganz Menek'Ur dort versammelt. Aiwa alle die ich bisher kennenlernte ausser Armaiti waren da. Den Erhaben schien vor allem zu interessieren wer nun seinem Harem angehören könnte. Er fragte nach mir und verzog doch etwas enttäuscht das Gesicht als er von meinem Alter erfuhr. Was war daran so wichtig? Gut es stellt eine große Ehre dar im Harem zu verweilen aber ich stelle es mir schrecklich langweilig vor den ganzen Tag dazusitzen und zu nähen, weben, tanzen-grade ich- und immergar eingesperrt zu sein. Neda das ost nichts für mich. Gerade als wir loszogen drückte mir Fadi Salzsäcke in die Hand. Salz? Es war wirklich nicht der geeignete Zeitpunkt um zu kochen. Als ich ihn darauf hinwies begann er zu lachen. Cousine Khalida fragte ihn dann ob ich nichts von dem Salz wüsste und seine Bedeutung in der Jgad. Neda woher auch. Vater hat daheim immer gejagt. Anscheinend ist es wichtig abgezogenes Leder mit Salz einzureiben um es vor Verderb zu schützen. Siehst du mein Freund ich lerne hier täglich neues dazu.
Nun wir zogen los in dunkle Katakomben wo viele ominöse Kreaturen lauerten. Ein Wesen war sehr verblüffend und wenn es mich nicht ständig verfolgt hätte hätte ich es gerne näher betrachtet. Es hatte keinen Kopf mehr. Aiwa wirklich es war kopflos und doch schien es genau zu wissen wo ich mich befand. Woher frage ich mich. Es besaß weder Augen noch Geruch oder Gehör! Klar ohne Kopf sind diese Sinne völlig unbenutzt. Ob es den Kopf in einer Tasche trug fragst du? Neda es war gänzlich nackt. Wobei es einen männlichen Körperbau besass aber auch keinerlei Gemächt hatte. Es war wirklich sehr sonderbar. Einige Zeit lief es mir nach bis wieder einmal eines dieser seltsamen Gewitter aufzog und ein Blitz es traf. Vielleicht wachte Eluive über mich denn jedesmal wenn mir etwas zunahekommt tritt ein Gewitter auf das ohne Regen dafür mit Blitzen zielstrebig meinen Verfolger tötete. Wahrlich sehr seltsam und wenn es kein Wunder ist das mich vor Unheil bewahren soll frage ich mich aufrichtig wann es mal mich anstatt meine Häscher erwischt. Der Erhabene allerdings hat eigenartige Haustiere. Ihm folgte die ganze Zeit über ein dämonenartiges Wesen. Es hatte Flügel und war gewaltig von der Körpergröße her. Vor allem achtete es wirklich nur darauf das es ihm folgte und ohne Rücksicht auf Verluste trampelte es alles nieder was in seine Nähe kam. Aiwa mich rannte es bestimmt 5 mal an diesem Tage übern Haufen. Die blauen Flecke werde ich wohl noch einige Zeit behalten.
Ich wundere mich auch das nicht alle Wesen dieser Katakomben bösartig zu sein schienen. Ein Hund folgte mir stets und half mir tatkräftig mich zu erwehren. Auch lies es sich bereitwillig von mir verbinden wenn es verletzt wurde. Nur als es auf einen Wasserwirbel, ähnlich einer Windhose zulief schien seine Kraft erschöpft. Mit einem Winseln sank es nieder und noch ehe ich bei ihm war verpuffte es in nichts. Hatte ich es mir nur eingebildet? Es wirkte so echt so wirklich.
Es war eng in diesen Höhlen und völlig ungeeignet dort zu verweilen. Persis die junge Salzschürferin vom Blute der Masari tat es dennoch. Sie kippte wohl durch eine Verwundung durch einen Balron um. Sie rührte sich nicht und ich vermutete schon sie sei von uns gegangen. Prüfend ob dies richtig sei trat ich gegen die Daliegende was sie trotz Bewusstlosigkeit zu einem Stöhnen animierte. Ayla fand es allerdings nicht sehr umsichtlich wie mir schien. Entrüstet sagte sie ich solle doch aufpassen. Aber es gibt nun mal nichts anderes um zu prüfen ob sie nun noch am Leben sei. Die Ärmste fiel recht oft im Laufe der Jagd um und dennoch überstand sie es recht gut.
Der Balron war wohl eine der beiden größten Wesen die ich jemals gesehen habe. Er glich Baal sehr stak nur war seine Haut schwarz. Er genoss es auch zusehends unsere Jagdtruppe durch die Gänge zu jagen. Dennoch war er sehr schlecht von seiner Kondition her. Denn bald ging ihm wohl die Luft und die Kraft aus und er erlag den unzähligen Wunden der Jägerwaffen.
Dann zogen wir weiter und kamen in eine Höhlenverzweigung die gänzlich in Wasser gebettet schien. Gewaltige Schlangen mit Flügeln tauchten aus dem Wasser auf uns zu genau wie die glitschigen ahtarmigen Weichtiere. Ihre Körper türmten sich auf unserem Weg und erst als das Wasser durch einen unterirdischen Sumpf ersetzt wurde ließen sie uns in Ruhe. Dafür strömten gewaltige Kampfechsen uns entgegen. Dort bemerkte ich auch wie unendlich wichtig das Salz für deren Häute war. Ohne das man es einrieb begann es sofort zu stinken und der Verfall setzte recht schnell ein. Aiwa es brauchte eine Menge Salz um es davor zu schützen. Kaum waren wir mit diesen Wesen fertig sah ich den ersten Drachen. Aiwa mein Freund einen richtigen Drachen. Diese gewaltig Echse war weitaus größer und doch sehr gewandt als ich es je für möglich gehalten hätte. Es fegte durch unsere Reihen und ließ sehr viele verwundet blutend zurück. Auch ich sank neben Ayla nieder als mir der Blutverlust die Sinne raubte. Frag mich nun nicht wie und woran es schlussendlich starb aber der Emir erklärte er hätte das wieder einmal vortrefflich geregelt. War es das? War das das Geschenk Eluives an ihn das er dafür auserwählt war Drachen zu besiegen? Lag es ihm im Blut? Ich weiß es nicht. Fadi half mir auf und es schien als sei er wirklich besorgt um meine Verfassung. Ich weiß es mag blöd und albern klingen aber irgendwie freute mich seine Besorgnis. Er scheint mich tatsächlich zu mögen. Ich mag ihn auch sehr und ich gebe zu es würde mich sehr verletzen wenn er sich einmal nicht mehr um mich sorgt. Ich habe ihn liebgewonnen diesen Mann, Magier, Statthalter, Wesir vor allem aber den kleinen Jungen der sich mir sehr oft zeigt.

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 18:03
von Rasheeda Yazir
9.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Ich muss diese verfluchte Sprache lernen. Aiwa langsam stinkt es mir gewaltig diese Handelssprache nicht zu verstehen. Wie ich nun ausgerechnet heute darauf komme? Nun es sind heute Dinge geschehen die ich nur teiweilse verstehe. Es ist furchtbar nie zu wissen was gesprochen wird.
Aber lass es mir dir ganz von vorn berichten. Zuerst schien es ein schöner Tag zu werden. Fadi war verhindert den Unterricht für die zweite Magierstufe zu halten. Deswegen schickte er mich los Yafiah und Azhar davon zu benachrichtigen das es später werden würde. Als ich in der Akademie ankam traf ich auf Azhar, einen Cousin. Azhar ist ein sehr ruhiger junger Mann stellte ich fest und zuerst vermutete ich das er Fadi sehr ähnlich sei. Aber neda er war noch ruhiger. Auch wenn er mir berichtete er hätte dereinst Sayids Hut auf dessen Kopf verbrannt. Doch er ist verwundernswert feinfühlig. Das ließ mich auch recht stutzen als er meinte er würde Flammenzauber sehr bevorzugt anwenden. Wenn das Raakin sagt glaube ich es ihm unbesehen. Raakin scheint zwar verwirrt doch er ist recht schnell zornig.Azhar ist da anders, denke ich jedenfalls. Er erzählte mir von seinen Unterrichten und vor allem erzählte er mir von Yafiah. Als mir einfiel woher ich ihren Namen kannte und ich es ihm sagte wirkte er verwundert und vor allem sehr getroffen. Er hatte nicht gewusst das Yafiah mit Fuad verlobt ist. Aiwa und es traf ihn sehr. Er empfindet sehr viel für sie und gerade deswegen weil er es versuchte herunterzuspielen verdeutlichte mir es nur um so mehr. Azhar ist kein Krieger mein Freund. Er ist von zarter eher schwach wirkender Figur, er ist das genaue Gegenteil Fuads. Sehr schnell versuchte er sich zurückzuziehen doch ich konnte ihn so nicht ziehen lassen. Ich griff nach ihm und er verhielt sofort. Ich weiß sowas tut man nicht dennoch war mir sehr daran gelegen ihm zu zeigen das er bestimmt eine wundervolle Frau finden könnte.Ich erzählte ihm von Nadia und Ayla, die beide für mich bei weitem sehr ausdrucksstarke Frauen sind. Aber es wirkt wohl nicht auf jemanden der gerade sein ganzes Leben verändert vorfand. Warum mein Freund schaffe ich es immer wieder andere zu verletzen? Vor allem warum immer dann wenn ich es nicht einmal im entferntesten ahnen kann?
Aiwa Azhar war recht knapp angebunden und ich versuchte mich abzulenken indem ich Ayla bat mit mir ein wenig die Höhlen des Festlandes zu untersuchen. Sie schien auch nichts gegen eine Ablenkung zu haben und um Fuads Wunsch zu entsprechen nicht alleine zu gehen bat ich Amira uns zu begleiten. Auch sie stimmte zu und ich lief rasch los Salz zu holen falls wir auf Wesen treffen würden deren Leder wertvoll sein könnte. Zehn Säcke verpackte ich sorgfältig neben den Unsichtsbarkeitstränken die mir Fadi gegeben hatte wenn es einmal sehr gefährlich sein sollte. Eluive sei es gedankt das ich diese mit mir genommen hatte. Wie wichtig sie gerade an diesem Tage werden würden wußte ich nicht. Wir fuhren nach Bajard und wandetn uns von dort aus zu einer Ruine hin. Dort lauerten bereits riesige Spinnen an den eingefallenen Mauern. Das diese wohl nicht das gefährlichste an diesem Tag sein würden war ich mir bewusst. Aber das wir auf einen Abkömmling des verdorbenen Liedes treffen würden hätte ich nie vermutet. Der Lethyr stand mit einem Mal vor uns. In seiner Hand ein goldener Stab dessen Spitze eine schreckliche Fratze zierte. Er trug eine einfache Robe und eigentlich hätte mir da schon bewusst werden sollen das er gewiss eine abartige Form der Gabe beherrschte. Doch ich gebe zu ich war mit der Betrachtung seiner Maske zu sehr gefesselt. Ein Katzengesicht grinste mich hämisch an und seine Stimme klang krächzend fast wie von einem sehr alten Mann. Des öfteren schien er auch keuchend nach Luft zu schnappen während er zu uns sprach. Amira stellte sich vor Ayla und mich wohl um uns zu schützen. Ich verstand kein Wort von dem was sie sprachen doch irgendwann hatte ich das Gefühl wie gelähmt dazustehen. Es war wie wenn Fadi einen Trank auf mich werfen würde der mich unfähig macht mich zu bewegen. Aber er hatte keinen Trank verwendet! Er deutete recht oft auf mich und sprach viel. Doch meine Fragen was er denn sagte und was er von uns wollte bekamen nur eine knappe Antwort von Ayla. Er würde uns fortwährend beleidigen. Aber weshalb wenn er uns nur beleidigte blieb Amira so ruhig? Ab und an versuchte ich mich zu rühren was allerdings zwecklos schien. In mir keimte ein Verdacht auf das er wohl eine Art Zauber verwendete und mir schossen Vaters Worte durch den Kopf die er mir bei einemWurfspiel einmal zukommen ließ. „Du kannst nichts treffen was du nicht sehen kannst meine kleine Prinzessin!“
Aiwa ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf die Unsichtbarkeitstränke in meiner Tasche.
Mit einer schier endlos langsamen Geschwindigkeit schaffte ich es deren Inhalt direkt in meinen Magen zu transferieren. Ob dieser Trank nun Wirkung zeigte war mir in diesem Moment nicht ganz klar denn ich selbst fühlte keine Veränderung. Dafür aber hörte ich wie zwei der Blitze direkt herunterrasselten auf Ayla und Amira zu. Ich hörte Amiras schmerzerfülltes Keuchen und die höhnischen Untertöne in der Stimme des Lethyren. Auch sah ich wie daraufhin Amira ihm eine Handvoll Salz vor die Füsse warf. War es das? Wollte er das Salz das wir bei uns trugen? Ich fühlte Amiras Hoffnung das er uns daraufhin ziehen lassen würde wenn er erst das Salz hätte. Neda Amira waren die Schmerzen so stark? Vor ihr stand ein Stück des verdorbenen Liedes und sie glaubte wirklich das er nachdem er hätte was er verlangte er uns einfach so gehen lassen würde? Spürte sie denn nicht die geniesserischen Bewegungen? Sah sie nicht wie er es wahrlich mit Freude genoss wenn sie Schmerzen litt? Wie er daran stärker zu werden schien? Aiwa er wurde stärker was deutlich an den beiden bösen Dschinns zu sehen war die sich neben ihm materialisierten. Was würde ihn noch hindern sie auf uns loszulassen wenn er hatte was er begehrte? Neda wir sind kein Wild das man jagte, erlegte, ausweidete und den Rest für die Aasfresser zurückliess! Die Tränen die Eluive für ihren Sohn aus Liebe weinte haben nichts in den Händen eines Abtrünnigen verloren. Kurz überlegte ich. Wer hatte das Salz für die Jagd bei sich? Aiwa ich hatte es und wenn er es mir abgenommen hat was wäre ich dann für ihn noch wert? Aiwa mein Freund, richtig- NICHTS!
Langsam schien die Kraft nachzulassen die mich festhielt. Vaters Worte hatten gewonnen. Er konnte nichts festhalten was er nicht sah. Der Weg zurück zum Ausgang war in meinem Kopf eingebrannt. Nun musste meine zweitletzte Geheimwaffe herhalten. Und wie sie das tat. Aiwa meine Füsse schienen wahrlich kaum den Boden zu berühren als ich einfach rannte.
Was meinst du ich wäre feige? Neda mein Freund Angst war das wenigste was mich trieb und wenn es Angst war dann nur um das Geschenk Eluives. Ich wollte heim wollte Fadi holen, wollte demjenigen der immer da war alles berichten wollte Hilfe für Amira und Ayla holen. Schaudernd fühlte ich wie mich Augen durchbohrten, wie mir Füsse folgten, wie sich das dämonische Wesen an meine Spur heftete. Doch auch dieses Mal war mir Eluive wohl gewogen sie zog Steine und Felsen aus meiner Bahn, ließ meine Füsse jedem Loch ausweichen. Ich kam davon. Ich rannte zu dem Schiff das sich aufmachte gen Heimat, gen Menek'Ur.
Als ich bei Fadis Haus anlangte war er nicht da. Das letzte was mir Hilfe versprach war weggerufen worden. Meine Beine gaben nach und ich fiel auf den Kissen des Wohnzimmers nieder. Unendliche Erschöpfung forderte nun ihren Tribut. Wut, Zorn neda es war anders es war so ein Gefühl der Hilflosigkeit. Schrecklicher als ich es je zuvor gefühlt hatte, folgte mir in den Schlaf.
Als ich erwachte war Fadi immer noch nicht zurück. Deswegen schreib ich es dir mein Freund. Was ist aus Amira und Ayla geworden? Wie ist es ihnen ergangen? Würde ich sie jemals wiedersehen?

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Donnerstag 14. Juni 2007, 14:42
von Rasheeda Yazir
10.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Aiwa Fadi ist immer noch nicht aufgetaucht. Langsam beginne ich mir Sorgen zu machen. Ich hoffte das er heute Abend zu dem Unterricht in der Akademie aufzufinden sei aber dem war nicht so. Auch Rakin fehlte sowie auch Ayla. Was war mit ihr geschehen? Nadia erzählte mir leise das sie wohl auf dem Basar umgefallen wäre und nun krank im Palast läge. Das allerdings konnte ich dann nicht weiter nachfragen und habe es zugegebenermassen auch im Laufe des Abends nicht weiter in Angriff nehmen können. Die Lehrer fehlten und an ihrer Stelle kam der Emir zu uns. Aiwa mein Freund der Erhabene selbst führte unseren Unterricht. Ja er ist wohl kein Magier in der Form wie es Raakin und Fadi sind doch wenn jemand Eluives Wissen teilte dann wohl er. Bestimmt würde ein Mann der Balrons und Drachen alleine besiegte auch einen sehr wertvollen Unterricht führen können. Dachte ich zumindest. Doch irgendwie verwirrte er mich zunehmend. Zuerst kam das was uns noch in jeder Stunde verfolgte- wir sollten uns vorstellen. Das führte bereits zum ersten was mich stutzen ließ. Er fragte erneut nach wie alt wir seien um dann über alle Massen enttäuscht festzustellen das wir bereits das Alter für den Harem überschritten hatten. Aiwa was sollte das? Es gibt so viele Frauen in seinem Palast da brauchte er doch nicht auch noch zwei weitere. Gut an mir liegt es nicht ihn zu kritisieren aber ich weiß mein Freund das du mich nie verraten würdest.
Nun gut dann fragte er was wir bereits gelernt hatten und wir erzählten ihm von den vorangegangenen Unterrichten. Was dazu führte das wir erneut feststellten das bisher alles sehr wirr verlaufen war. Nadia kannte noch keine Lehre von den Dschinnen undauch mir war sie nur andeutungsweise erklärt worden. Was allerdings jede wusste war das es die Elemente gab, das sie in allen Dingen und Wesen Dank des Liedes vorhanden waren und das wir dafür die Gabe erhalten hatten sie zu erkennen und zu beeinflussen. Ich erzählte das was ich über die Dschinnen wusste und der Erhabene schien der erste zu sein der mich auf Anhieb verstand. Aiwa er nickte stets dazu und schien auch die Erklärung zu begreifen die ich gab. Er nannte uns noch einmal die Bezeichnung der zwei Gruppen die wir bisher kannten und sagte auch das es zweierlei Gefahren barg sie zu rufen. Dann fragte er was unsere Aufgabe gewesen war von der letzten Stunde bis zu der heutigen. Wir erklärten die Flammen- und Eisbälle die wir üben sollten. Dann wollte er sie sehen. Doch im gleichen Atemzug begann er zu erklären das wir darauf achten sollten das er nichts abbekam damit Munaya nicht erneut alles Waschen musste. Seltsam das er so für seine Waschfrau mitdachte.
Nun Nadia sollte eine Kerze mit einem Eisball löschen und ich sie danach mit einem Flammenball wieder anzünden. Also stellte ich mich hinter den Kerzenständer und Nadia davor. Aber er wollte alles ganz genau sehen also mußten wir es ganz langsam und deutlich demonstrieren.
Nadias Eisball war eine richtige Granate und beinahe hätte sie die Kerze damit komplett ausgelöscht. Doch es gelang das lediglich das Wachs auf meine Kleider spritzte.
Mein Freund ich weiß nicht weshalb aber der Erhabene hat sich wirklich diebisch darüber gefreut das ich das Wachs abbekam und er nicht einen Tropfen. Nun wohl auch ein Emir besass also eine Art Schadenfreude solange es ihn nicht traf. Nadia entschuldigte sich überschwenglich dafür und ich denke aber sie war eher erleichtert das sie nicht mich getroffen hatte.
Nun war ich an der Reihe und sie nahm die Kerze in ihre Hände um es mir zu erleichtern. Ein fataler Fehler mein Freund. Warum? Nun du kennst meine Probleme mit der Steuerung der Gabe und ich hatte sehr starke Bedenken sie anstatt der Kerze zu treffen. Auch dem Erhabenen schien das bewusst denn er bat mich ihr nicht zu sehr weh zu tun. Was es nicht gerade einfacher machte.
Aiwa ich traf die Kerze. Sie brannte auch. Und brannte. Und verging bis Nadia mit einem entsetzten
Gesicht die Überreste der Kerze zu Boden fallen ließ. Sie hatte sich die Finger daran verbrannt, er war wohl doch etwas stark ausgefallen. Erneut ertönte ein begeistertes Lachen und ihm folgte ein Beifall von seiten des Erhabenen. Konnte es sein das er wie einer der Liche lachte?
Er lobte uns und meinte auch wir hätten ihn damit sehr amüsiert. Amüsiert aiwa wir hatten uns völlig unsicher gegenseitig Schaden zugefügt. Gut es war nichts Großartiges aber dennoch.
Dann begann er zu überlegen was er uns als Aufgabe stellen sollte. Er meinte dann wir sollten auf das nächste Mal uns eine Geschichte ausdenken. Sie sollte mindestens zur Hälfte der Wahrheit entsprechen und eine halbe Unterrichtsstunde füllen. Eluive wußte schon warum Ayla diesen Unterricht verpasste. Denn er meinte wir sollten dabei über niedere Des'sem berichten. Was sie sind, wie man sie anrief, wozu man sie brauchte. Aiwa und wehe die geschichte würde ihn zum Einschlafen bringen. Dann so sagte er würde diejenige die es nicht spannend genug schilderte den kompletten Unterricht wiederholen müssen. Ob wir uns dafür geeignet hielten das fertigzubringen? Neda wir kennen die Dschinns nur anteilig und sind weit davon entfernt sie rufen zu können. Aber sag das mal dem Emir! Wir versprachen zumindest unser bestes zu geben obwohl ich jetzt schon weiß das ich dabei gewiss kein Lob ernten werde. Nadias Tante Yafiah war auch nicht oft zugegen das sie ihr darüber erzählen könnte und Fadi-ja Fadi war immernoch verschwunden.
Was war nur mit ihm? Ob es an mir lag? Grübelnd entlassen wanderten wir in die Stadt zurück.
Ob dus mir glaubst oder nicht kaum war ich dort angekommen traf ich auf den Erhabenen! Aiwa ich habe nichts getrunken und er sass dort als ob er dort immer schon gesessen hatte. Er war nicht an mir vorbeigekommen jedenfalls hatte ich das nicht bemerkt. Ob er doch Zauberkräfte besass?

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Freitag 15. Juni 2007, 18:40
von Rasheeda Yazir
12.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Heute hatte ich vor in die Gräber zu ziehen. Fadi war nicht aufgetaucht den Tag über und deswegen verblüffte es mich umso mehr als ich ihn an seinen Kisten erblickte. Er wirkte verwirrt und noch ganz weit fort in seinen Gedanken doch er schien sich zu freuen das ich da war. Er fragte wohin ich möchte und als ich sagte das ich nicht weiß ob ich wieder zum Festland gehen sollte fragte er nach. Ich erzählte ihm was uns in den Katakomben wiederfahren war und er war wütend und erleichtert zugleich das mir nicht wirklich viel geschehen war. Auch würde er Amira genauer befragen was vorgefallen war und zeigte mir etwas das wohl das einzige in dem Fall gewesen wäre was uns geholfen hätte. Eine Art den Zauber zurückzuwerfen wie wenn der Gegner in einen Spiegel blicken würde. Er zweifelte nicht daran das Aylas Krankheit wohl mit dem Lethyr zu tun hatte. Auch lobte er wie ich in diesem Augenblick gehandelt hatte. Er bestand darauf das wir wieder in diese Katakomben ziehen. Aiwa mein Freund das hatte Vater vorher schon einmal gesagt, wenn du abgeworfen wirst mußt du sobald als möglich wieder auf das Kamel steigen. Also gingen wir zusammen erneut an diesen Ort. Diesesmal kamen wir sehr viel weiter vorran und auch keiner der verdorbenen Rasse lief uns über den Weg. Fledermäuse machten es uns sehr schwer uns zu konzentrieren. Ihr helles Fiepen zerrte gewaltig an den Nerven und schien einen mit Ausdauer sehr mürbe zu machen. Ebenfalls war dort sicher ein ganzes Nest dieser Tiere denn sie kamen schneller zu uns als wir sie erlegen konnten. Aiwa diese Tiere raubten einem den Verstand. Dann zogen wir weiter vor und trafen auf riesige Ratten. Neda nicht die gewöhnlichen Hausratten. Sie gingen auf zwei Beinen und konnten auch verblüffend gut mit dem Schwert umgehen. Kaum hatten wir diese Tiere überwunden trat ein wiederliches Wesen auf uns zu. Es hatte kräftige Hauer und trug einen Ziegenschädel als Helm auf seinem Haupt. Fadi nannte es Ork und sagte das sie rohes Fleisch verspeissten. Sie sind sehr kräftig stärker als man es erwarten würde und tätsächlich fand ich in seinen Beuteln danach rohe Keulen von Schafen. Wir passierten zwei große Flammensäulen und Katzen deren Fell deutlich nach Moder stank. Hinter diesen Flammensäulen stand ein gewalltiger Krieger aus Lehm. Zuerst dachte ich es sei nur eine Figur bis es sich bewegte. Ein Elementar der Erde nannte es Fadi und sagte dazu das es wohl magische Begabung besass. Aiwa das stimmte wohl denn es hielt ihn fest, gefangen wie ich gefangen war als der Lethyr vor mir gestanden hatte. Kräftig rüttelnd holte ich Fadi zurück in die Realität und sammelte einige Lehmbrocken ein die von dem Elementar abgebröcket waren. Ob es Lehm blutete? Oder war das sein Futter? Nun wer weiß ob Elementare essen und noch weniger weiß ich dann was sie essen. Bevor wir zurückgingen schenkte mir Fadi den Hund den er mir seit Gargy versprochen hatte. Wauzi wie ich ihn nannte war sehr stark und konnte sogar bei Mumien helfen. Den Sinn einer Mumie werde ich wohl nie begreifen. Was brachte es sich in viele Bandagen zu hüllen bevor man verletzt war? Es dauerte einige Zeit bis ich es ausgewickelt hatte und glaubst du es mein Freund?
Eigentlich erwartete ich etwas darunter irgendetwas das sich damit einbandagiert hatte. Neda nichts ich zog die letzte Lage Badagen herunter und nichts war darin! Luft die sich einwickelt um dann nach etwas auszusehen das nicht wirklich da war. Zudem waren diese Bandagen teilweise zerfallen und angefressen aber ein anderer Teil war schlichtweg entsetzlich dreckig und stank schrecklich nach faulen Eiern. Es würde ewig dauern bis ich diese Dinger endlich sauber und einigermassen tauglich bekommen würde. Selbst Wauzi wollte nicht an diese Lagen heran. Wauzi ist ein richtiger Freund. Er ist immer an meiner Seite gewesen hat jeden angegriffen der mir etwas Böses wollte. Nur ein Problem stand noch aus. Wohin mit Wauzi. Nun ja er riecht nicht nach Rosen, neda eher nach dem was er mit Vorliebe frisst. Er ist recht dreckig und wollte sich partout nicht waschen lassen. Also wird er unmöglich in meinem Bett schlafen dürfen.Fadi hat ihn dann in seinen Stab einziehen lassen. Dort darf er bleiben bis wir wieder jagen gehen. Dafür darf auch Fadi jederzeit mit meinem Wauzi spielen wenn er mag. Schließlich hat er ihn mir geschenkt. Wauzi ist aussergewöhnlich er hat Augen die wie Rubine leuchten und ein Fell das wie ein schwarzes Feuer lodert. Aber er ist mein Freund und ich weiß er würde mir niemals wehtun.

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Dienstag 19. Juni 2007, 14:07
von Rasheeda Yazir
13.Schwalbenkunft 250

Salemaleikum liebes Tagebuch,

Es tut so gut Fadi in der Nähe zu wissen. Aiwa mein Freund ich gebe zu manchmal wirkt er im ersten Moment furchtbar streng und ungerecht. Doch ich hoffe das ich bald lerne seine Reaktionen zu deuten.
Heute ging ich die Bandagen auswaschen die ich noch von der Mumie bei mir hatte. Dabei bemerkte ich eine fremde Frau am Brunnen wie sie Wasser schöpfte. Ich konnte mir beim besten Willen keinen Reim darauf machen wer sie sei. Doch das legte sich sehr schnell als sie erklärte sie wäre Yashira aus dem Blute Bashir adoptiert vom Hause Yazir.Sie erklärte auch das sie wohl über lange Zeit unterwegs gewesen sei und wohl dem kämpfenden Frauenzweig angehörte, genau wie Baheera, Khalida und auch Sharie. Von Sharie war sie ausgebildet worden. Sie bestitzt viel Humor muss ich sagen und es war wirklich schön sich mit ihr zu unterhalten. Dennoch mußte ich ja noch die Geschichte für den Emir zusammentragen und verabschiedete mich recht bald.
Nun aus dem zusammentragen wurde es heute nichts was ich ja zuvor nicht wusste. Ich stieß auf Ayla die immer noch recht angeschlagen wirkte von dem Gift. Aiwa es war Gift gewesen das sie dem Tode sogar nahe gebracht hatte wäre Armaiti nicht gewesen. Einmal mehr merke ich wie gut es ist das Armaiti unter uns weilte. Ayla aber hatte irgendwie fürchterliche Angst davor erneut aufs Festland zu gehen. Der Lethyr musste ihr eine Angst eingepflanzt haben die sie so schnell nicht wieder verlieren würde. Egal wie sehr ich sie bat gleich wieder aufzusteigen und somit gleich wieder jagen zu gehen sie weigerte sich vehement und sie begriff auch nicht das ich irgendwann einmal diesen Letharen jagen und stellen würde. Noch wärend wir sprachen geschah etwas seltsames. Eine Art fliegender Seeschlange schoss an uns vorbei. Sie war größer als die die ich bereits auf der großen Jagd gesehen hatte und noch als wir versuchten zu erraten wohin sie verschwunden war kam Fadi daher. Er sah uns an und fragte was los wäre. Als ich ihm von der Schlange erzählte lachte er mich doch tatsächlich aus. Er meinte sie wäre wohl aus einem nicht vorhandenen Fluss gekrochen und bestimmt zuviel der Sonne auf meinem Kopfe entsprungen. Auch als Ayla sagte das es wirklich stimmte glaubte er es nicht und spottete über uns beide. Das genügte. Wütend ließ ich beide stehen und stürmte ins Haus zurück mit der Drohung nun jagen zu gehen.
Es dauerte nicht lange und es hatte gewirkt. Wütend kam Fadi ins Haus und befahl mir das ich nicht gehen sollte. Aiwa wenn er mich nicht für ernst nahm dann wäre es ihm ja auch gleich ob ich nicht mehr sei. Das sagte ich ihm auch. Wütend forderte er wenn ich bis zur Tür des Hauses käme dann würde er mich ziehen lassen Letharen zu jagen.Natürlich war das ein fauler Trick und Ranken hilten mich kurz vor der Türe davon ab hinauszugehen.Noch während ich ihn anschrie das ich es dennoch irgendwann bei meiner Prüfung tun wollte klopfte es. Ayla war uns gefolgt und nun sprachen beide auf mich ein. Neda irgendwann verließ er wutentbrannt das Haus mit dem einfachen Wort FRAUEN auf den Lippen. Ich erklärte Ayla warum mir daran lag sobald ich stark genug war dieses Wesen zu jagen. Er hatte ihr wehgetan und er hatte Amira wehgetan. Einige Momente lang schien Ayla zu überlegen. In dieser Zeit kehrte Fadi zurück abgekühlt und ich fragte ihn ob das nun wirklich sein Ernst gewesen war.
Seltsamerweise hatte er danach die Stirn mir zu gestehen das er oft so handelte wenn er Angst um jemanden hatte.
Das war es gewesen. Er sah in mir immer noch das kleine Mädchen. Aiwa auf eine Weise wollte und genoss ich es das niemand von mir erwachsenes Tun erwartete. Aber dennoch mit meinen 22 Jahren war ich bereits weit davon entfernt ein Kind zu sein. Genau das war was mir viele Vorteile brachte. Keiner würde mich ernst nehmen jeder würde denken ich bin die kleine Rashi schwach und hilflos. Nur gerade Fadi sollte nie vergessen das man nicht darauf achten durfte wie es einem auf den ersten Blick erscheint. Er schien dies nun wieder einmal zu sehen und mir war als würde er das das erste mal auch sich selbst gestehen. Vater sagte oft das ich die Augen eines Kindes besass doch das allein Mutter vermochte dahinter die Frau zu sehen. Fadi hatte dies heute sehr drastisch bemerkt und irgendwie war ich nun da er es wirklich wahrnam verletzbarer als jemals zuvor.Ihm gegenüber war ich es nun. Er der sah was ich bin was ich sein würde. Ich war klein und doch machte er mich seltsam stark.
Es war sehr schmerzhaft gewesen als er mir augenscheinlich nicht geglaubt hatte. Warum? Weswegen störte mich das so sehr das ausgerechnet er mich immer behüten wollte? Aiwa mein Freund er wollte das Kind behüten nicht die Frau die sich hinter dem Kind verbarg. Warum war mir das so wichtig das er die Frau sah?
Dennoch würde es mich zerreissen wenn er sich deswegen von mir fernhielte.
Und wenn es das Kind war das ihn in meiner Nähe hielt würde ich das Kind sein das er ja nie von mir ging.
Aiwa mein Freund ich weiß es wird nie so sein irgendwann wird er sich eine Frau suchen eine die für ihn Frau war aber vielleicht habe ich Glück und er würde auch wenn ich das Kind bin immer für ihn wichtig sein.
Ja mein Freund dieser Mann würde mich ewig verfolgen.

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Freitag 22. Juni 2007, 14:22
von Rasheeda Yazir
16.Schwalbenkunft 250

Heute war wieder ein Unterricht mein Freund. Es war sehr aufschlussreich einiges über Dschinne zu hören doch was mir sehr stark auffiel war Aylas Unmut. Sie schien ganz weit weg mit ihren Gedanken und traktierte ein Blatt ihrer Unterlagen unablässig mit Kohlestrichen. War es denn so schwer für sie sich wieder aufzurappeln? Gut es wirkt auch für mich sehr bedrohlich wenn ich daran denke das die Träger des verdorbenen Liedes jederzeit und überall auf dem Festland auf uns einstürmen konnten. Dennoch was bei mir dazu führte mir zu schwören es ihm irgendwann einmal heimzuzahlen führte bei Ayla genau zu dem Gegenteil. Sie zweifelt mein Freund, das seh ich genau. Sie zweifelt an sich sie zweifelt an der Gabe und sie zweifelt an Eluive.
Was kann man tun um sie wieder zurückzuholen? Ich weiß es nicht.
Der Emir kam wieder in den Unterricht und er verlangte seine Geschichte zu hören. Dank Raakins vorherigen Erklärungen konnte ich ihm geben was er verlangte ich konnte ihm von Wauzi erzählen und natürlich auch von dem Emir selbst. Er liebt es anscheinend immerhin gelobt zu werden und ganz im Gegenteil zu dem Wissen über Wauzi sicherte mir eher die häufig preisende Erwähnung des Erhabenen meinen Platz an der Akademie. Aber auch Azhar hatte das schnell begriffen denn auch seine Geschichte handelte mehr vom Emir als von Des'sem.
Trotz des Emirs Nähe zu Eluive scheint ihm Magie in großen Mengen nicht zu bekommen. Denn kaum war er die Stufen des Akademie herunter begann er sich sehr seltsam zu benehmen. Er sah überall Gold und dieses schien vor ihm wegzuhüpfen. Ja mein freund ich habe auch gedacht ob er wohl zuviel in der Sonne gewesen war aber er hechtete von einem Ende des Weges zum anderen hinter einem imaginären Goldtopf her. Dann meinte er Ayla und ich würden über ihn lachen aber ich habe nicht einmal gelacht! Wirklich nicht! Entweder er hat einen Sonnenstich davongetragen oder er war völlig von den Gaben der Akademie verblendet. Er schien sogar zu vergessen das er der Emir ist. Wer von der Sonne gestochen wurde mußte Kühlung bekommen, das hatte Mutter immer gesagt. Und das einzige was ich dahatte war mein Wasser. Ich bin ja wirklich heilfroh das er das bestimmt morgen nicht mehr weiß. Es war gar nicht so leicht ihn damit zu treffen denn er sprang umher wie ein Derwisch. Aber ich habe es ihm übergeschüttet. Was leider nicht sehr viel geholfen hat. Vielleicht war es zu wenig? Oder es war wirklich nicht die Sonne. Ayla führte ihn zum Palast und ich folgte in einigem Abstand in die Stadt zurück. Dort sah ich wie er selbst den armen Raji völlig mit seiner Art und Weise verunsicherte. Ihn zum Palast ziehend ging Ayla mit dem ärmsten Herrscher von dannen.
Ich scheine wirklich an diesem Tage das Glück nicht gepachtet zu haben denn ich blib mit Raji zurück. Er ist nicht sehr gesprächig mein Freund. Nun Ayla hatte mir gesagt das er sich selbst entsagt hatte zu sprechen. Ich kenne ihn ja nun nicht wirklich gut er war mir bisher nur ein einziges Mal begegnet. Dennoch wollte er mir etwas zeigen.
Er führte mich zum Kontor hin und in den Lagerkeller hinab. Bis dorthin war ich mir noch nicht bewusst was da passieren würde. Er ließ mich auf einen Sessel dort sitzen und nahm seinen Turban sowie seine Maske ab. Hatte Armaiti nicht gesagt das dürfe man nicht vor anderen als denen des eigenen Haushaltes tun? Dann trat er an eine Kiste und holte Werkzeug und Metall hervor. Er bastelte etwas und ließ es mich nicht sehen. Jedenfalls nicht bevor es fertig war. Dann brachte er mir einen silbernen Kelch und bedeutete mir mit Gesten das es ein Geschenk sein sollte. Wenn ich weiter lernte wollte er das ich diesen Kelch benutzte um meinen Durst zu stillen. Das war wirklich sehr nett von ihm und ich weiß er hat ein gutes herz. Also nahm ich diesen Kelch an als Freundschaftsgeschenk. Kaum aber hatte ich diesen Kelch zeigte er mir eine feine Silberkette. Sie war wirklich sehr schön und ich sagte ihm das auch das sie es war. Doch als er mir auch diese schenken wollte glaube ich setzte mein Herz für einen Moment aus.
Mein Freund du weißt es ist Sitte einer frau die man liebt und die man heiraten möchte Schmuck und Geschenke zu verehren. Wenn sie die annimmt zeigt das das sie ihm nicht abgeneigt ist.
Aber ich kenne Raji kaum und dann so etwas? Er wirkte verwundert und enttäuscht als ich die Kette nicht nehmen wollte. Wusste er was das bedeutet?
Ich habe es ihm gesagt ich sagte ihm das man soetwas Wertvolles nur einer Frau schenkt die man für sich selbst als Frau begehrt. Das war wohl nicht sehr gut ihm das zu sagen denn er begann erschrocken zu husten. Ich habe ihm selbstverständlich die Kette zurückgegeben und ihm gesagt sie sei wunderschön und das er sie gut aufheben musste bis er eine Frau findet die er liebt und die ihn liebt. Aber auch das war wieder falsch. Er riss sie mit wütenden Blicken an sich und wandte sich um. Er hatte nur nett sein wollen. Ich wollte ihm erklären das ich ihn nicht verletzen wollte doch ich wurde unterbrochen als ich ein gewalltiges Reissgeräusch vernahm. Immer noch zornig hatte er die Kette zerrissen! Mirt einem einzigen Zug hatte er sie zerstört! Was habe ich nur nun schon wieder gemacht? Er hatte nicht so gewirkt als ob er wirklich an Heirat gedacht hatte als er mir die Kette gab. Ich denke auch nicht das er ohne mich zu kennen sich in mich verlieben könnte. Aber es hatte ihn dennoch s sehr verletzt das er die Kette lieber zerstörte als das er sie aufbewahrte.
Das machte mir nun Angst. Ich weiß zwar nicht was ich angestellt hatte aber ich habe mich mal wieder wie ein Trampeltier gebährdet. Das einzige was ich noch tun konnte war mich zu entschuldigen und davonzulaufen.
Ja mein Freund ich lief davon und das so schnell wie ich konnte.
Nun denke ich ich will es wieder gut machen. Er war wohl in der Mine ja? Er war einer derjenigen die in der Dunkelheit arbeiteten. Ich werde ihm Tränke bringen damit er dort sehen könnte als wäre es Tag. Ja das mach ich gleich vielleicht ist er dann nicht mehr böse auf mich.

Ma'assalema

Rashi

Ich war an seinem Laden mein Freund. Raji war nicht dort und einen Briefkasten hat er auch nicht. Ich werde weiterhin versuchen ihm die Tränke zu bringen. Morgen...

Verfasst: Donnerstag 28. Juni 2007, 15:00
von Rasheeda Yazir
24.Schwalbenkunft 250

Heute war ein schwarzer Tag mein Freund. Warum fragst du? Eluive hat Yafiah zu sich gerufen.
Aiwa ich hatte sie erst heute kennengelernt. Die Yafiah von der ich schon so viel gehört habe, die Yafiah, die es geschafft hatte zwei Männern das Herz zu stehlen. Die Yafiah die als Botschafterin fungiert hatte. Die Yafiah die Nadias Tante gewesen war. Ich konnte nicht sehr viel über sie erfahren, dennoch muss sie aussergewöhnlich gewesen sein.
Ihr Tod war schrecklich und einzigartig zugleich. Ich schloss mich den Jägern an die auf das Festland fuhren. Bei Berchgard gingen wir vo Bord und wandten uns zu den Hügelgräbern. Es verlief alles völlig normal bis ja bis wir zu den tieferen Gängen kamen in denen die Dämonen hausten. Zunächst schien nichts aussergewöhnlich zu sein bis wir auf einen Dämon stießen dessen Hautfarbe rot wie Blut war.Dieser Dämon sprach zu uns, er vehöhnte uns und egal wie stark unsere Angriffe waren er schien nicht zu wanken. Er erschuf eine Flammenwand die Yafiah von uns anderen abtrennte. Als sie zurückwich fingen ihre Kleider sofort Feuer und sie schrie schrecklich als sich die Flammen durch den Stoff in ihre Haut frassen. Fuad stürzte sich immer wieder gegen die Flammen er versuchte verzweifelt zu seiner Liebsten zu gelangen. Doch er schaffte es erst als es bereits zu spät war. Der Dämon hatte sie bereits an sich gerissen und ihr Genick war wohl gebrochen denn ihre Schreie endeten aprupt. Erst dann sank die Flammenwand und Fuad stürzte sich blind vor Wut und Schmerz auf ihn. Wie bessesen schlug er auf ihn ein und ließ erst dann von ihm ab als der gewaltige Körper ihn unter sich begrub. Hastig zerrten wir Fuad unter dem stinkenden Leichnam hervor und er schien unverletzt. Bis auf die Tatsache das er nur noch den Körper seiner Geliebten wimmernd und klagen mit sich vor und zurückwiegte.
Die Zeit schien zu kriechen und wir machten uns auf den Heimweg nach Menek'Ur. Fuad sprach kaum ein Wort mehr immerzu herzte und streichelte er die schlaffe Gestallt Yafiahs. Nadia allerdings muss einen gewaltigen Knacks zurückbehalten haben. Ständig blieb sie zurück oder rannte gar in eine völlig andere Richtung. Suchte nach Yafiah als ob sie nicht in Fuads Armen unweit von ihr wäre. Jedesmal wenn wir sie gefunden hatten dauerte es nur wenige Augenblicke bis sie erneut kopflos davon stürmte. Der Schmerz musste sie um den Verstand gebracht haben.
Es gab aber auch wenn es ein kleiner Trost nur war ein schönes, aufregendes Erlebnis.
Wir trafen in der Halle auf einen kleinen Jungen der seltsamerweise einen dichten buschigen Bart hatte. Aiwa eindeutig ein Kind er war kaum grösser als vielleicht 1, 20 und er hatte einen schwarzen Scarabäus dabei. Dieser mein Freund war auch wenn du es mir nicht glauben kannst zahm und begleitete den kleinen Buben auf Schritt und Tritt. Er liess sich sogar von mir streicheln. Nur Torte mochte er nicht. Er frass Steine die in den Höhlen lagen! Ob die Scarabäen in der Heimat auch Steine frassen? Oder vielleicht Sand? Ich denke ich werde es demnächst einmal beobachten. Vielleicht kann ich sogar einen überreden mit mir zu gehen wie es der bei dem Jungen getan hat. Ob er ihn großgezogen hat? Ich werde Fadi fragen.

Ma'assalema

Rashi

Raji hat nun einen Briefkasten!Ich habe ihm die Tränke hineingelegt.Hoffentlich kann er sie auch gebrauchen.

Verfasst: Donnerstag 28. Juni 2007, 15:15
von Rasheeda Yazir
25.Schwalbenkunft 250

Ich bin in die Wüste gezogen. Konnte aber keinen Scarabäus finden. Ob sie ahnen das ich nach ihnen suche? Ich begann dann damit etwas Sand zu schaufeln. Schließlich will ich meine eigenen Flaschen herstellen. Dazu braucht man speziellen Sand der tiefer liegt. Ich grub Loch um Loch und erst als Baheera und Sahlim auf mich zukamen wurde ich kurz abgelenkt. Baheera erzählte von einem Menekaner der von einem Sandloch verschluckt worden war. Ob sie damit zeigen wollte das sie sich Sorgen machte? Sie würde auch gern einmal schauen ob man nicht auf diesen armen Kerl stossen könnte wenn man nur tief genug buddelte.
Sie verließen mich um nach Fuad zu sehen. Baheera erwähnte das Ali bei ihr auf der Terasse steht und gewiss schon wieder Blüten tragen würde. Ali? Aiwa Ali. Sie müsste ihn auch wieder giessen damit er nicht unter der Hitze litt. Baheera hat Ali in einen Topf gepackt Erde um ihn herum gestopft und goss ihn regelmäßig!
Aiwa ich fragte sie einige Male und sie sagte immer wieder ja sie hätte Ali auf dem Balkon stehen.
Was brachte sie dazu einen jungen Mann einzugraben um ihn zum Blühen zu bringen? Ali war vielleicht ängstlich aber dennoch konnte man ihn nicht einsperren.
Erst als sie erwähnte Ali wäre ihr Kaktus war ich wirklich sehr erleichtert.
Aiwa Baheera war oft uneinschätzbar aber immerhin hielt sie sich doch keine jungen Menekaner als Topfpflanzen.Warum nennt sie einen Kaktus Ali? Ich habe sie nicht danach gefragt da sie sich dann doch auf den Weg zu Fuad machten.
Raji lief kurz an uns vorbei aber er drückte sich mehr an der Wand entlang möglichst viel Abstand zwischen uns lassend. Ich glaube wirklich er ist immer noch wütend auf mich.

Was lerne ich daraus? Aiwa gib keinen Pflanzen Namen die auch ein Menekaner tragen könnte. Es sorgt für Verwirrung.


Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Dienstag 3. Juli 2007, 20:19
von Rasheeda Yazir
26.Schwalbenkunft 250

Um Fadis Teppiche zu schonen habe ich mich zum fisch braten in die Wüste geschlichen. Dort kam mir eine fremde Gestallt entgegen. Aiwa ich lerne hier mit fast jedem Tag neue Leute kennen. Der Fremde war einer aus dem Blute der Ifrey. Shakir auch einer der Kämpfer dieser Familie. Er ist ein sehr ruhiger nachdenklicher Geselle. Zudem scheint er viele Dinge die in der letzten Zeit geschahen nicht zu wissen. Er setzte sich an mein Feuer und wir unterhielten uns einige Zeit. Er erzählt wenig von sich aus aber er machte sich Gedanken über das was ich ihm erzählte. Er kennt Ali nicht! Das es jemanden gibt der Ali nicht kennt ist für mich etwas das mir bisher kaum untergekommen war. Raji kam vorbei und wieder einmal schlich er sich an der Stadtmauer entlang möglichst weit von mir weg.
Ich muss ihn sehr verletzt haben. Das sagte ich auch Shakir. Er meinte ich solle direkt zu Raji gehen und ihn fragen ob er wütend auf mich ist. Ich denke er hat recht es tut weh wenn ich sehe wie Raji mir ausweicht. Er hat ein gutes Herz und ihn möchte ich nicht verletzen.
Vielleicht schaffe ich es das er mir verzeiht. Aiwa bitte er muss es tun!


Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Dienstag 3. Juli 2007, 21:22
von Rasheeda Yazir
27.Schwalbenkunft 250

Heute war ein sehr aufregender Tag. Ich habe mich mal wieder aus Menek'Urs Mauern geschlichen um auf das Festland zu reisen. Ich habe gemerkt das viele Reagenzien nahe daran waren auszugehen und vielleicht könnte ich einen Bauern finden der mir etwas verkauft. Ich fand eine Bäuerin und sah auch ihre Tiere. Sie hatte viele Pferde und einen dreibeinigen Hund. Sie benannte ihn Wolf. Aiwa jemand der einen dreibeinigen Hund bei sich behält muss ein gutes Herz haben. Ich fühlte mich sofort wohl bei ihr. Sie war auch sehr freundlich und sie lacht viel.Rai'a ist gewiss nicht das was Vater unter einem typischen Festländer versteht. Angeblich sollten es Monster sein die einen gleich beim ersten Treffen vergiften.Rai'a war ganz anders sie hat sich auch Zeit genommen einige menekanische Worte zu lernen und mir im Ausgleich dafür Menschliche zu sagen. Sie feilschte auch wie ein menekanischer Händler und schien richtig Spass daran zu haben. Auch mir bereitete es Freude immerhin habe ich zwei Pferde und ein Kuh erstanden. Auch einige Reagenzien konnte sie mir verkaufen und so wird dies gewiss nicht das letzte mal gewesen sein das ich mit ihr handle.
Sie liess mich von einer seltsamen Frucht kosten. Sie wirkte wie eine gelbe Kokosnuss. Sie war völlig glatt und roch sehr süß. Die Schale kann man nicht essen aber das Fleisch dieser Frucht ist sehr saftig und goldgelb. Rai'a nannte sie Melone und zeigte mir eine zweite Melone. Die sah ganz anders aus. Eine gestreifte Frucht! Neda sie war nicht angemalt obwohl ich habe nicht nachgefragt. Sie hatte hellgrüne und dunkelgrüne Streifen.Aber wenn sie jede Melone einzeln anmalt wären sie gewiss unbezahlbar. Sie war auch erheblich größer als die gelbe Melone und als sie diese öffnete um sie mich kosten zu lassen hatte sie ein rotes Inneres. Als wäre es richtiges Fleisch. Diese nannte sie Wassermelone wohl weil sie sehr saftig war. Es bildete sich sofort eine klein Pfütze auf dem Holztisch.Sie hatte kleine schwarze Steine die komisch geknackt haben wenn ich auf sie biss. Sie schmeckt aber ebenfalls sehr gut und ich liess mir zwehn von jeder Sorte einpacken. Die Satteltaschen der Pferde haben in Menschensprache einen seltsamen Namen. Sie nannte sie Taschentzu.
Es war ein sehr weiter Weg in die Heimat und als ich Kuhmuckele zum Stall brachte begegnete mir Aalina. Sie ist Raakins Frau und eine Schneiderin. Sie hat mir sehr geholfen. Aiwa du fragst wieso?
Nun sie erzählte mir von Raakin und wie er früher einmal gewesen sein musste. Er schien genauso große Schwierigkeiten gehabt zu haben wie ich die Gabe zu kontrollieren. Auch er hat wenn er starke Gefühle empfand anscheinend Dinge unterbewusst hervorgerufen, genau wie es mir ständig passiert! Aalina meinte auch ich würde sie an sie selbt erinnern und das auch sie daran gezweifelt hat je einen festen Platz eine Familie oder einen Mann zu finden. Sie verehrt Raakin aber dennoch ist ihr Schalk nicht ganz verblasst.
Irgendwie hat sie mir Hoffnung gemacht das ich nicht ganz unverbesserlich bin.
Als ich mich auf den heimweg machte zu Fadis Haus traf ich auf Sahlim der mir eines der Pferde abnahm.Ich wußte das ich die Tiere in gute Hände geben könnte. Das zweite Pferd behalte ich für Besuche auf dem Festland Ihre Füsse sind für den dortigen Boden wirklich besser geeignet als die der Lamas.
Ich bin gespannt was Fadi zu den Melonen sagt die ich ihm mitgebracht habe. Ob er sich darüber freut? Ob er sie überhaupt bemerken wird? Ich möchte ihm ein klein wenig davon zurückgeben was er mir gab.
Aber vielleicht ist ihm das gar nicht wichtig. Warum ist mir denn überhaupt wichtig das es ihm wichtig ist?

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Dienstag 3. Juli 2007, 22:03
von Rasheeda Yazir
29.Schwalbenkunft 250

Fadi bedeutet mir doch mehr als ich je gedacht hätte. Wie ich darauf komme? Mein Freund ich wurde zu einer Kampfübung gerufen und musste mitansehen wie der Emir verlangte das 3 Armbrustschützen gleichzeitig auf Fad einschossen. Das er das natürlich nicht lange durchhielt war klar. Bald schon tränkte sein Blut den Wüstensand und allein das er noch lebte liess mich schweigen. Was wenn sie nicht aufgehört hätten? Was wenn er nun nicht mehr bei mir wäre? Wie konnte er verlangen das einer seiner treusten Untergebenen sich aus einer Laune heraus einfach abschiessen lässt?
Ich hatte mit einem Mal eine panische Angst das Fadi stirbt. Was wäre ich ohne ihn?Neda mein Freund ich meine damit nicht wer mich dann versorgt. Ich will nicht das er zu Eluive geht ich will nicht das er mich allein lässt. Ich will nicht das er sein Blut verliert.
Egal ob ich ihn jemals näher als jetzt kommen werde ich will das er lebt. Auch wenn er mich vielleicht nie als Frau sehen wird so wird ein Teil von mir doch bei ihm sein.
Als Der Erhabene meinte er wünscht sich massiert zu fühlen und er wünschte das von mir verschluckte ich mich. Männer und Frauen schlugen aufeinander ein und er hat nur seine Massage im Sinn? Aiwa ich werde ihn nie verstehen. Mein Husten rettete mich denn er nahm an ich hätte mir eine menschliche Krankheit zugezogen. Eluives Klugheit sei es gedankt das sie mich husten liess. Denn er liess mich Abstand halten damit ich ihn nicht ansteckte. Doch jedesmal wenn er um Massage bat hustete ich wieder. Ich gebe zu das war nicht gerade heldenhaft von mir. Aber es zeigte Wirkung. Einzig Armaiti schien meinen Trick zu durchschauen aber sie half mir und sagte laut und deutlich das ich wohl mit einer Abwehrreaktion auf die Duftöle des Erhabenen reagieren würde. Aiwa Armaiti war wirklich wie eine Schwester. Ich solle Abstand von ihm nehmen und so setzte ich mich zu Fadi in den Sand. Der Ärmste muss mehr mitgenommen worden sein als ich mir bereits dachte. Denn er konnte sein Wasser nicht bei sich halten. Er schaffte es eine Pfütze in den Sand zu setzen die nicht lange unentdeckt blieb. Auch der Emir hatte sie schnell erblickt und er schalt Khalida dafür das sie nicht rechtzeitig auf einen Abort gegangen sei. Meine Cousine nahm es hin wie immer mit einer zweideutig spöttischen Antwort. Ich frage mich jedesmal aufs neue wie sie das schaffte. Andere würden dafür schon lange ihr Leben ausgehaucht haben.
Fuad bat mich Raakin zu braten. Ich weiß das hört sich seltsam an aber er bat mich Kochfeuer zu seinen Füssen zu erschaffen. Raakin aber wollte einfach nicht stillhalten. Ständig hüpfte er weg sobald es ihm zu heiß wurde. Warum soll ich ihn braten wenn er nicht stillhielt?
Aiwa mein Freund ich muss einsehen das mir Fadi mehr bedeutet und ebenso wohl auch das er bestimmt nicht das gleiche für mich empfindet. Aber mein Freund das bleibt unser Geheimnis aiwa?

Ma'assalema

Rashi

Verfasst: Mittwoch 4. Juli 2007, 18:33
von Rasheeda Yazir
30.Schwalbenkunft 250

Ich könnte die ganze Welt umarmen mein Freund!! Aiwa Aalina hatte recht auch ich werde meinen Platz finden und ich werde heiraten!!!
Es ist so unglaublich, er ist unglaublich als er dakniete und sagte:

Ich möchte dich nie wieder vermissen müssen.Du bist die wunderbarste Frau, die ich je sah. Du bist klug, siehst mich als Fadi und bist trotzdessen bescheiden. Es gibt wohl kaum eine zweite wie dich in der ganzen wundervollen Schöpfung Eluives. Ich möchte dich bitten bei Raakin vorsprechen zu dürfen, um ihn davon zu überzeugen, dass meine Absicht wirklich ernsthaft ist.
Werde meine Frau Rashi. Es wäre alles was ich mir je wünschen könnte was sonst sollte sich ein Mann noch wünschen wenn er dich an seiner Seite wüsste? Nichts soll mehr zwischen uns stehen. Willst du das auch?

Er hat nicht ein einziges mal gestockt und mich die ganze Zeit über angesehen.
Aiwa er hat das ernst gemeint und er will in der nächsten Woche mit Raakin sprechen. Ich möchte tanzen und singen am liebsten immer bei ihm sein. Noch gestern dachte ich er würde mich nie wirklich als Frau ansehen und heute an der Oase scherzten wir zuerst nur herum.
Als seine Fingerspitzen meine Wange berührten dachte ich es würde mich elektisieren. Als er mich an sich zog schien die Erde zu beben ich schwankte zwischen Rausch und Glück hin und her.
Hat jemand je gesehn wie seine Augen im Mondlicht funkeln? Den jungen Mann darin suchen sehen? Den kleinen Jungen in seinem Lächeln gefunden?
Als wir Stimmen hörten flüchteten wir an den Rand der Wüste. Sein Lachen lies mich nicht einmal straucheln auf unserem Rennen. Am Ufer des Meeres geschah es dann. Erst versuchte er mir näher zu kommen als eine Umarmung. Hielt mich eisern gefangen in seinen Armen. Fesselte meinen Blick mit seinen Augen. Ich neckte ihn, tadelte dafür das er gerade jegliche Gesetze brach wenn er mich küssen würde. Dann kniete er sich vor mich. Mir schwindelte in diesem Moment so sehr das ich nicht einmal wusste ob das Rauschen in meinen Ohren nun mein Blut oder das Brechen der Wogen des Meeres war.
Natürlich würde ich ihn heiraten! Bitte Geliebte des Erhabenen, bitte Eluive lass Raakin ihm sein Ja geben. Ohne Fadi werde ich nicht mehr die sein, die ich war.
Der verlockende Duft der Kaktusblüten umstrebt immer noch meine Nase. Kaktus? Irgendwas hatte ich vergessen.
Oh ich werde die Kakteen die ich gesammelt habe besser aus der Sammeltasche nehmen. Nicht das sie beginnen zu schimmeln.

Ma'assalema

Rashi

[img]http://img526.imageshack.us/img526/8079/kaktee2ce8.jpg[/img]

Du glaubst es nicht die Kakteenstücke tragen Blüten! Ein sattes Rot und sie sind über und über bedeckt damit! Ob dies ein Zeichen ist? Und ich habe mich noch gewundert weswegen nachts die Blüten duften.