Verfasst: Samstag 10. Februar 2007, 19:51
In schöner gutbürgerlicher Kleidung schritt die Frau, die man auf Burg Eisenwart Loreen Verschoor nannte nach Varuna.
Es war eigentlich normale betriebsamkeit, lediglich ab und an redeten die Leute von Wasser und Gift.. Die Aushänge nochmals lesend schritt sie durch die Stadt.
Zuerst suchte sie sich das Armenviertel aus, wo sie einen ältlichen Manne und eine Gardistin erblickte, die sich darüber unterhielten. Sie gesellte sich schlicht hinzu.
Das Gespräch wurde lang und für Wijay äußerst amüsant. Es war immer interessant wie es die fanatischen Anhänger Temoras scafften, sich in Widersprüche sondergleichen zu erwickeln. Doch sie genoss es förmlich. Keine Wut, kein Hass, nur Amüsiertheit über die Engstirnigkeit mancher Leute.
Dann begann der eigentliche Teil ihres Planes. Zuerst traf sie einen wohl in Varuna fremden. Und er war der erste, dem sie ihre Geschichte einredete.
"Trinkt das Wasser aus dem Brunnen nicht. Es ist vergiftet
Im Kastell wird Wasser fürs Volk ausgegeben, der Graf kümmert sich um sein Volk.
Es geht allerdings das Gerücht, der Graf hat selbst veranlasst, den Brunnen zu vergiften. Ich habe diesen und jenen darüber reden hören.
Das tut er um das Vertrauen seines Volkes zu bekommen. Kein Wunder dass der Täter noch nicht ausgeforscht wurde. Es ist vielleicht gar der Graf selbst, oder einer seiner Lakaien.
Es würde mich nicht wundern, sonst hätte man doch schon längst was unternommen, ihn zu entgiften.
Nachvollziehbar ist es, ein Volk, welches die Güte des Grafen preist erweist sich als willig. Und ein williges Volk heißt, willige Soldaten.
Seid vorsichtig und warnt am besten schon mal alle vor, die Ihr kennt. Ich glaube nicht, dass man jedem hier trauen kann."
Und so marschierte sie durch das Armenviertel, nun ihrerseits (und auf eigene Faust handelnd) Gerüchte aussäend, um die Moral des Volkes zu schwächen, den Versuch zu unternehmen, das Vertrauen zur Herrschaft Varunas zu mindern.
Viel Hoffnung machte sich Loreen gewiss nicht, dass ihr Plan aufgehen würde, doch letzten Endes könnte es auch klappen. Und so sprach sie einen labil wirkenden Bürger nach dem Anderen an.[/i]
Es war eigentlich normale betriebsamkeit, lediglich ab und an redeten die Leute von Wasser und Gift.. Die Aushänge nochmals lesend schritt sie durch die Stadt.
Zuerst suchte sie sich das Armenviertel aus, wo sie einen ältlichen Manne und eine Gardistin erblickte, die sich darüber unterhielten. Sie gesellte sich schlicht hinzu.
Das Gespräch wurde lang und für Wijay äußerst amüsant. Es war immer interessant wie es die fanatischen Anhänger Temoras scafften, sich in Widersprüche sondergleichen zu erwickeln. Doch sie genoss es förmlich. Keine Wut, kein Hass, nur Amüsiertheit über die Engstirnigkeit mancher Leute.
Dann begann der eigentliche Teil ihres Planes. Zuerst traf sie einen wohl in Varuna fremden. Und er war der erste, dem sie ihre Geschichte einredete.
"Trinkt das Wasser aus dem Brunnen nicht. Es ist vergiftet
Im Kastell wird Wasser fürs Volk ausgegeben, der Graf kümmert sich um sein Volk.
Es geht allerdings das Gerücht, der Graf hat selbst veranlasst, den Brunnen zu vergiften. Ich habe diesen und jenen darüber reden hören.
Das tut er um das Vertrauen seines Volkes zu bekommen. Kein Wunder dass der Täter noch nicht ausgeforscht wurde. Es ist vielleicht gar der Graf selbst, oder einer seiner Lakaien.
Es würde mich nicht wundern, sonst hätte man doch schon längst was unternommen, ihn zu entgiften.
Nachvollziehbar ist es, ein Volk, welches die Güte des Grafen preist erweist sich als willig. Und ein williges Volk heißt, willige Soldaten.
Seid vorsichtig und warnt am besten schon mal alle vor, die Ihr kennt. Ich glaube nicht, dass man jedem hier trauen kann."
Und so marschierte sie durch das Armenviertel, nun ihrerseits (und auf eigene Faust handelnd) Gerüchte aussäend, um die Moral des Volkes zu schwächen, den Versuch zu unternehmen, das Vertrauen zur Herrschaft Varunas zu mindern.
Viel Hoffnung machte sich Loreen gewiss nicht, dass ihr Plan aufgehen würde, doch letzten Endes könnte es auch klappen. Und so sprach sie einen labil wirkenden Bürger nach dem Anderen an.[/i]