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Verfasst: Dienstag 7. November 2006, 01:20
von Aalina Yazir
Immer wieder hörte sie das Schreien der Harpien und sei es nur, wenn sie an den Gittern der Türen der Stadtmauer vorbeilief und nach draußen sah. Groß waren sie, mächtig schienen sie und es war keinem Menekaner erlaubt alleine die Wüste zu verlassen. Nächteweise saß Aalina wach, die Schreie waren kaum zu überhören. Ihre Kinder flüchteten sich oftmals in ihre Arme, fragten, was das war. Doch Aalina fand keine Erklärung dafür. Wie lange sollten diese Harpien noch auf Menek'Ur verweilen? Was schienen sie zu suchen? Wann endlich hatten sie ihren Blutdurst gestillt? Waren nicht schon genug Menekaner verwundet, gar tot?
Seufzend hüllte sie sich in ihre häuslichen Gewänder, nahm die blutverschmierte Rüstung und säuberte diese mit einem Schwamm. "Wann hat das alles nur ein Ende?" Sie sah zum Bett, doch schien Raakin längst nicht mehr auf ihre Frage reagieren zu können. Zu erschöpft und geplagt von Kopfschmerzen schien er längst im Land der Träume zu verweilen.
Verfasst: Dienstag 7. November 2006, 09:07
von Kemail Ifrey
Abend vorher:
Seufzend lies er sich zu Bett fallen. Abermals verging ein anstrengender Tag voller Aufgaben. Diese Schreie... Dieses Gekreische... Es liess ihn einfach nicht mehr in Ruhe schlafen.
Irgendetwas musste unternommen werden. Er wollte sich am naechsten Morgen direkt einige Soldaten schnappen und zur Oase gehen. Schon einmal half das Eluivegesegnete Wasser. Vielleicht auch ein diesesmal.
Der Morgen:
An der Oase angekommen füllten sie die Schlaeuche mit dem Eluive gesegnten Wasser und machten sie auf die Rückkehr zur Stadt. Kurz bevor sie an der Stadt ankamen befeuchteten alle ihre Waffen mit dem Oasenwasser und stuermten auf die Biester zu. Nachdem der erste erlag wurde direkt, wo die ringaehnliche Formation stand Oasenwasser verteilt, in der Hoffnung es tauchen keine neuen Bestien auf.
Nach den anstrengenden Kaempfen gingen sie zum Stadttor und beobachten was nun geschehen mag, oder ob irgendetwas geschehen wird....
Verfasst: Dienstag 7. November 2006, 09:48
von Zaina Masari
Nachdenklich saß sie in ihrer Küche .. die Schreie und das Gekreische, dass das Land einhüllte, war fast schon unerträglich. Immer wieder lastete irgendetwas auf Menek'Ur .. zuerst der langanhaltende Sandsturm, der Wesen offenbarte, die kaum zu beschreiben waren. Wenn man sie nicht selbst gesehen hat, glaubte man es kaum. Nicht lange ist es her und jetzt belagern diese Vögel, die geliebte Heimat ...
Jeden Morgen musste sie an dieser Bedrohung vorbei, während sie gemeinsam mit den Wachmännern zum Salzberg lief, um dann ihrer Tätigkeit nachgehen zu können. Kein leichtes Unterfangen. Viele mussten schon ihr Leben lassen ... "Wann hört dies endlich auf? Wann?"
Ein seltsames Gefühl überfiel sie dabei ... ihr Blicke schienen wachsam, doch wurde sie täglich müder. In letzter Zeit stürzte sie sich mehr in Arbeit wie gewöhnlich, als das sie an andere Dinge dachte. Sie nahm sich kaum noch Zeit für irgendwen, irgendwas ... für manchen mochte es vielleicht schon seltsam wirken.
Verfasst: Dienstag 7. November 2006, 14:28
von Der Erzähler
Das Blut, welches nun in einer der Phiolen aufbewahrt wurde, schimmerte vor sich hin. Selbst die Kältezufuhr, welche der Magier feststellte, als er zum ersten Mal den Kontakt mit dem Blut wahrnahm, war noch immer die selbige. Sie war kalt. Nein mehr als nur kalt wie eine kühle Brise des Windes... diese Kälte hinterließ immer noch eine Gänsehaut auf der Haut, so man es berührte.
Nein jenes Blut war nicht gleichzusetzen mit Blut anderer Vögel oder gar normalen Harpien.
Nicht nur, dass das Blut kalt und immer noch so rot wie das Gefieder erstrahlte.. es war so dick, das man meinen könnte das sich mehrere Arten von Blut in einem zusammenschlossen.
So man jenes sich genauer zu Auge führte, würde man wohl ebenso feststellen, das Partikel des Blutes, dem des Menschen gar nicht so unterschiedlich ähnelten oder waren tatsächlich zwei Blutsorten zu einer gemacht worden?
Erstaunlich welch Kraft und Band zwei verschiedene Blutlinien ergaben..
Wahrlich riesig war das Herz, nicht mit einem Menschenherzen oder gar eines kleines Vogels zu vergleichen.
Jenes Herz, welches nun so offen vor den Augen des Magiers lag, hatte etwas unheimliches ansich. Es wirkte so, das jenes Herz in einem Blutbad sich innehielt und nur durch jenes Bad seine Kraft zu schlagen heraus nahm.
Auch hier würde der Magier erneut erkennen, das jenes Blut, welches das Herz umgab kalt und dickfest war. Wieder konnte man, so ein Geistesblitz einen Heim suchte, feststellen, das es erneut zwei verschiedene Blutsorten waren.
Aber was war denn das für ein roter Splitter, welcher inmitten des Herzens, zwischen den Äderchen sich aufhielt?
Nein, wie sollte sowas möglich sein.. vorallem wie konnte ein kleiner Splitter, der die Größe eines kleinen Fingernagels besaß sich im Herzen aufhalten?
Oder sollte jener Splitter vielleicht das Herz schützen? Aber selbst wenn es zum Schutze da war, würde man schlußendlich darauf schließen, das jenes zu klein wäre, um solch großes Herz zu umschützen.
Merkwürdig.. alles sehr Merkwürdig, würde man meinen.. und ebenso zum Schluß kommen, jenen Splitter genaustens zu untersuchen. Vielleicht war er der Schlüssel zum Rätsel?
Sollte man sich jenen roten Splitter inne führen, so würde man nach genauster Untersuchung feststellen, das es sich nicht um einen normalen Glassplitter handelte, sondern Partikel des Blutgesteins rundum diesen Splitter ausmachte.
Das würde erneut ein neues Bild in die Sachlage bringen... aber wie konnte es sein, das diese Bestien Blutgestein in kleinen, kaum sehbaren Mengen in sich führten. Auch in den anderen Leichnamen der Harpien, sollten jene Organe ebenso untersucht worden sein, würde man jene Partikel ebenso an der selben Stelle im Herzen wiederfinden.
Das Gefieder.. wahrlich es war wunderschön. Das Rot strahlte wie die blutrote Abendsonne... und wenn man nicht wußte welch Unheil dieses Getier mit sich führte, würde man es wahrscheinlich sogar gerne wiedersehen.
Aber nein, man sollte seine Gedanken nicht an solchen Unfug verschwenden.
Die Federn waren blutrot.. und selbst wenn man jene einmal berührte, befand sich ein Schleier aus Blut gemischt mit Sand auf der Haut. Wahrlich ein unangenehmes Gefühl jene zwischen den Fingerkuppen zu reiben, dieses knirschen versetzte einem ebenso eine Gänsehaut, nur weil es sich so unangenehm anhörte.
Moment.. .. Sand und Blut bildeten einen Faden? Gut das Blut hatte man nun gründlich untersucht, aber jenes, welches sich auf dem Gefieder absetzte war nun mit Sand gemischt.
Ja, man wußte bereits das jene Harpien wie aus dem Nichts aus dem Sand aufstiegen und keinen genauen Punkt hatten wo sich jenes Ritual wiederholte.
Aber was wäre, wenn man sich den Sand genaustens anschauen würde?
Gut es mag auf dem ersten Blick wie jener Sand aussehen, welcher die Wüste bedeckte.. aber es würde nichts schaden, sich die Sandkörner noch einmal zu besehen.
Tatsächlich, man könnte wahrhaft stolz auf jenen Gedankengang sein, die Sandproben zu untersuchen.
Nein nein,.. das war nicht normaler Sand aus der Wüste...wobei doch es war normaler Sand aus der Wüste.. nur hatte jener Sand noch andere Mitbringsel in sich.
Nach genauer Untersuchung hatte man Partikel des grauen Steines vermengt mit Wüstensand entdeckt. Moment einmal, wie konnte sich denn Wüstensand mit grauen Stein mischen?
Wo man hinsah, so man aus den Fenstern schaute, Sand.. warmer schöner Sand.. aber Graugestein?
Wo fand man hier Graugestein? Vorallem was verbarg sich mit Graugestein?
Erneut eine Frage , der man nachgehen sollte.
Man sollte sich die Wüste einmal genauer besehen.. würde man schlußendlich meinen, nachdem die Untersuchungen abgeschlossen waren.
Verfasst: Dienstag 7. November 2006, 16:47
von Ismaael Masari
Die zweite Nacht nun, die Ismaael im Dunkel der Nacht vor dem Anwesen der Masari saß. Er hatte sich persönlich die Aufgabe auferlegt, seine Familie zu beschützen und dafür würde er auch jederzeit alles opfern, was er Leben nannte. Ohne Familie, hätte er keinen Grund mehr, sein Leben weiterzuführen. Sie war alles und das heiligste Gut, das ein Menekaner zu achten hatte. Die Rüstung war langsam wie eine zweite Haut für ihn geworden, der Säbel, wie die Verlängerung seines rechten Armes. Im stillen Gebet an seine Göttin, würde er die Nacht sicherlich gut rumbekommen, aber selbst einem Krieger mit einer solchen Selbstbeherrschung wurde es irgendwann zu viel. Die Augen wurden schwerer, fielen ihm zu, der Oberkörper gab nach und sank mehr und mehr an die Hauswand Zainas zurück. Die Nächte Menek'Urs waren für ihre Kälte bekannt, so dass er sich in eine dicke Decke eingewickelt hatte - die Beine von sich gestreckt. Trotzdem ging ein Zittern durch seinen Körper, bei jedem Aufschrei der Wesen vor der Stadt zuckte es in seinem Körper - Kälte kam von ihnen - griffen ihn fest, umklammerten ihn. Die Träume waren wirr und nicht zu fassen für ihn, als würde sein Verstand von jemand anderem gelenkt, der einfach nur mit dem jungen Säbelschwinger spielen wollte. Er öffnete wieder die Augen, sah zum Himmel auf. Es war immernoch mitten in der Nacht.
Die letzten Tage waren ereignisreich. Zusammen mit einer Gruppe der Stadtwache lief er ständig Patrouillien vor der Stadt ab. Jemand musste für die Sicherheit der Bürger verantwortlich sein - er gab sich selbst diese Aufgabe viel mehr, als man es ihm sonst hätte auferlegen können. Dienst und Disziplin kam tief aus dem eigenen Herzen heraus. Genau darum ging es. Herzen...gutes Thema für seine Gedanken. War das Herz der Harpienwesen nicht unglaublich groß? Mit dem Großwesir hatte er schon ein Wesen erlegt, dessen Herz sicherlch ähnlich groß war - dieses jedoch, das hatte etwas eigenes. Als wäre das Herz nicht einfach ein Organ des Körpers. Es wirkte sogar mehr, als sei der Körper nur dazu da, um dem Herzen zu dienen - eine Marionette des Hasses. Sayid wies ihm schnell an, dass er den Körper des Wesens vor der Stadt aufhängen solle. Sayid war ein Erzmagier und sicherlich hatte er auch einen eigenen Plan. Ismaael gefiel es jedoch nicht, die Wesen noch weiter mit solchen "Symbolen" zu provozieren. Dennoch war er dem Weisen unterstellt und so nahm er die Leiche aus, packte Innereien beiseite, bis er dieses Herz freilegte. Er wusste, dass etwas Besonderes daran war, deshalb ging er damit direkt an die höchste irdische Instanz Eluives. Dem Emir selbst. Ungewöhnlicherweise hatte der Emir tatsächlich Zeit für den einfachen Soldaten. Ismaael schilderte ihm sorgfältig die Sachlage. Trotz der Tatsache, dass er das Oberhaupt aller Familien vor sich hatte, war er erstaunlich ruhig. Dann wies ihm der Emir an, dass er weitergeben solle, man müsse die Wachen verdoppeln und Ismaael tat es.
Es tat niemandem gut, dass die Stadtmauern nun dieserart vielzahl an Militärstreitmacht ausgestattet waren.
Aber es war nötig und würde auch für die Zukunft nötig sein.
Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 01:31
von Aalina Yazir
Kreischen. Immer wieder lautes Kreischen durchdrang die Nacht. Aalina konnte es langsam nicht mehr hören. Vor Stunden hatte sie ihre Kinder ins Bett gebracht und war selbst ein wenig eingenickt, bis sich diese Biester wieder rührten. Fast, als würden sie sich über ihr nächstes Opfer hermachen. Eine Schlange, ein Skorpion. Solange es nicht wieder ein weiterer Menekaner war, war Aalina alles weitere egal.
Sie sah zur Seite, Raakin lag wie so oft wieder einmal nicht neben ihr. Soviel hatte er zu tun. Nach einiger Zeit legte sie sich bequem auf das Bett und sie schlug ihr Buch auf. Gestern Nacht hatte sie begonnen es zu lesen, kam sie eh keine Sekunde zum schlafen. Doch allzu weit sollte sie diese Nacht nicht kommen.
Klammheimlich hatte sie sich aus den Fellen geschlichen. Ihr Bruder Jafaar schlief tief und fest. Sie zog den kleinen Umhang um sich, den sie gestern noch von ihrer Ma bekommen hatte und hangelte nach der Türklinke, die sich ohne weiteres öffnen lies. Schließlich hatten sie sich den Schlüssel vor ein paar Wochen schon stibitzt, so dass sie sich immer mal wieder ins Freie zum spielen schleichen konnten. Hastig lief die kleine Menekanerin zu den Stadttoren, waren ihr die Schreie der Harpien nicht verborgen geblieben. Neugierde, brennende Neugierde hatte das kleine Mädchen gepackt, sie wollte wissen, was sie Nacht für Nacht aus dem Schlaf riss. So stand sie da, starrte aus den Gittern und sah nichts außer ein paar Laternen in den Händen von den Wachen. Gleich würden sie sich ablösen und Derya konnte wie so oft die Sekunden nutzen und sich hinaus in die Wüste schleichen. Früher hatte sich ihr Weg zu dem großen Berg geführt, doch heute würde ihr Weg sie nicht allzu weit führen. „Amir, Schichtwechsel!“ Derya’s Augen leuchteten vor Wissensdurst. Die Wachen traten ab, begannen ihre Schichten zu wechseln. Während sie Waffen und Laternen übergaben, hatte sich die kleine Menekanerin längst aus den Toren geschlichen und war in die dunkle Nacht hinein geflüchtet.
Es dauerte nicht lange, wie sie durch die Wüste tapste. Die kleinen Füsse versanken im Sand, hinterließen ihre zaghaften Spuren, ehe das kleine Mädchen ihre Augen weit aufriss. Da stand also eine dieser monströsen Tiere. Federn so groß wie Fische, zumindest kam Derya es so vor. Flügelschläge wie die Segel eines Bootes, zumindest sah es für Derya so aus. Voller Faszination und gleichzeitig voller Angst und Panik sah sie die Tiere an, ebenso wie sich eines der Tiere langsam zu der kleinen Menekanerin aufmachte. „So böse seid ihr doch gar nicht, oder?“ Derya sah die Harpie mit großen Augen an. Ein Krächzen durchzog die Nacht. Derya zuckte für einen Moment zusammen, kauerte sich auf den Boden, grub ihre kleinen Händchen in den Sand. „Maaaaaaaaaaah!“ Ein Schrei durchzog die Nacht, die Wachen sahen auf, rannten sofort los. Doch das es zu spät war, war ihnen längst klar.
Als die Wachen auf das kleine Mädchen zutraten, die Harpie mit einigen Bolzen und einigen Stichen in das Herz erledigten, lag dieses Mädchen leblos im Sand. Ihre dunklen Haare umspielten ihre blasse und fahle Haut, ihre vor Entsetzen geweiteten Augen. „Wer hat das kleine Mädchen rausgelassen?“ herrschte einer der Wachen, für diesen Abend wohl Befehlshaber. Vorsichtig nahm er die kleine Kette des Mädchens zwischen seine Finger und las die Inschrift: Derya-Yasmeen Yazir. Seine Lider flackerten. Die Tochter des Großwesiren, tot. Und keiner konnte es verhindern. Mit hastigen Schritten und bebender Atmung ging er in Richtung der Stadttore davon, das Mädchen an Ort und Stelle liegen lassend.
Aalina wurde durch das hastige Klopfen an der Türe aus dem Schlaf gerissen. Raakin lag noch immer nicht neben ihr. Vermutlich war er es, hatte mal wieder seinen Schlüssel vergessen. Hastig zog sie sich ihre Toga über, strich sich die verwuschelten Haare aus dem Gesicht und ging zur Tür um diese zu öffnen. Verdutzt sah sie den Wachmann an.
„Entschuldigt, werte Frau Großwesirin, dass ich euch zu so später Stunde aus dem Schlaf reisse… mein Name ist Bashi Falah, ich… ist der ehrenswerte Großwesir zugegen?“
Aalina schüttelte nur den Kopf. Die Wache nickte. „Ich… ich bringe euch keine guten Nachrichten!“ Aalina sah ihn an. Sie hatte keinerlei Ahnung, welche Nachricht ihr überbracht werden sollte, doch war sie sich sicher, dass es wieder einen Toten in ihrer Familie gab und so ließ sie ihn gar nicht aussprechen. „Führt mich zu dem Leichnam!“
Aalina hatte nicht einmal daran gedacht sich zu verhüllen. Ohne Turban, ohne Schleier verließ sie das Haus und eilte mit dem Wachmann die Straßen hinab. Die Laterne in ihrer Hand flackerte hin und her. Sie trat aus den Stadttoren, weit und breit war keine der Harpien zu sehen. Mit ihrem Blick überflog sie hastig die Wüste, die sich vor ihr erstreckte, entdeckte die kleinen Fußspuren im Sand. „Nein… oh nein…!“ Aalina biss sich auf die Unterlippe und begann loszurennen, den Spuren nach bis sie vor dem leblosen Körper ihrer Tochter stand. „Um Himmels Willen, nein!“ Sie ließ sich bitterlich weinend in den Sand fallen. Nicht ihre Tochter, nicht ihr ein und alles. Was hatte sie hier zu suchen? Aalina weinte und weinte, schrie, ihre Schreie hallten durch die Stadttore Menek’Urs. „Deryaaaaaa!“ Sanft nahm sie den leblosen Körper ihrer Tochter in ihre Arme und wiegte sie hin und her. „Derya, tu mir das nicht an!“ So lange saß sie da, der Wind peitschte ihre langen Haare um ihr Gesicht, ehe sie sich erhob. „Warum hat keiner auf sie geachtet?“ Aalina wirkte hysterisch, sie konnte sich nicht mehr beherrschen. All ihre Kraft hatte sie sich aufgehoben, um nicht vollkommen die Kontrolle über sich zu verlieren, aber sie konnte nicht mehr. Wütend und voller Trauer zugleich schimpfte sie auf die Wachen ein, ehe sie ihre Tochter noch näher an ihren Körper schlang und mit dem leblosen Körper auf ihren Armen durch die dunkle Nacht nach Hause rannte. Ihre markerschütternden Schreie hallten durch die Straßen Menek’Urs.
Als sie nach Hause kam stieg sie mit ihrer Tochter die Kellertreppe hinab. Vorsichtig legte sie den leblosen Körper ihrer Tochter auf die Liege. Tränen rannen über Aalinas Wange, perlten an ihrer Nasenspitze ab und perlten auf Deryas leblosen Körper. „Warum du, mein Engel? Warum bist du nur in die Nacht hinaus?“ Die ganze Nacht saß sie bei ihrer toten Tochter und hielt ihre Hand, bis die Sonne aufging und ein neuer Tag heran brach. Zitternd und völlig verstört versuchte Aalina die Treppen hinaufzusteigen und ging nach draußen. Überall vor ihrem Haus waren bunte Kerzen zu sehen, die wild mit ihren Flammen im seichten Wind flackerten. Und gekleidet war die junge Menekanerin in dem tiefsten schwarz, welches sie in ihrem Kleiderschrank gefunden hatte.
„Ein kleines Kinderherz, so sanft und rein. So jung und unschuldig.
Und doch von uns genommen, ein Engel trug sie fort von uns.“
Verfasst: Donnerstag 9. November 2006, 10:24
von Kemail Ifrey
Aufruhr in der Kaserne:
Langsam öffneten sich seine Augen. Laute Gespräche... Gespräche über ein weiteres Opfer.
Was war nur geschehen? Er erhob sich sofort und kleidete sich notdürftig und trat aus der Kasernenwohnung hinaus. Sofort wink er eine Stadtwache heran und wollte wissen was geschah.
Nachdem der Stadtwachen Mann berichtet was geschah, forderte Kemail ihn direkt auf alle Namen zunennen, wer an diesem Abend Schicht hatte an den Stadttoren.
Entsetzen über sein ganzes Gesicht. Wie konnte das nur geschehen?! Er würde die Verantwortlichen die nicht aufgepasst haben noch zeigen, was es heisst ihre Aufgabe sozuvernachlaessigen.
Er lief sofort zurueck in seinen KAsernensitz, nahm sich eine Robe und warf sich diese ueber.
Im Gehen zog er sich die Stiefel an. Er wusste noch nicht um welches Kind es sich handelte. Eiligen Schrittes ging er zu den Stadttoren....
Die Stadttore:
Dort angekommen, mit wütendem Gesichtausdruck, packte er direkt eine Stadtwache am Kragen. Brüllte ihn an, wollte wissen wer das Mädchen war, wie das passieren konnte.
Und dann tauchte der Name "Derya-Yasmeen Yazir" auf.
Direkt liess er den Mann soll... Kraftlos wirkte er... Und murmelte immer ... "Nein nicht Derya"...
Das konnte doch nicht sein. Er mochte die kleine sehr.
Sofort schoss ihn ein weitere Name in den Kopf.
"Was ist mit JAFAAR?!" *meinte er lauthals*
Zwischenzeitlich kamen zwei Stadtwachen vorbei und wollte ihn beruhigen. Sie wollten ihn wieder zurück zu Kaserne bringen.
Niedergeschlagen folgte er den Maennern. Trauer, Wut und Hass verzierten seine Gesichtszuege.
Der Kasernensitz:
Auf der Bettrolle auf dem Boden liegend, die Haende auf dem Bauch gefaltet, starrte er die Decke an. Viele Gedanken schossen ihm durch den Kopf...
"Wie kam sie nur an den Wachen vorbei?! Wer hat nicht aufgepasst?! Wieso sie? Wieso immer Kinder, Maenner , Frauen die ich mag?
Ich muss zu Raakin und Aalina. Aber was ist wenn die MICh als Hauptmann dafuer verantwortlich machen?!
Denk nach. Denk nach.
Du musst dahin. Du musst mit ihnen reden und dein Beileid kundtun. Persönlich. Diesmal kein Brief.
Diese verfluchten Blutharpien. Morgen werde ich hingehen und alle nacheinander abschlachten. Diese verfluchten Bestien. Weshalb erlegt Eluive immer wieder unserem Volk eine solch schwere Aufgabe?!
Was ha´t das Volk wieder falsch gemacht?
Wieso? Warum? "
Ohne es zuwollen schlief er langsam ein.
Der nächste Morgen:
Völlig verschlafend wirkend erhob er sich. Zuerst fing er an sich frisch zumachen. Nahm ein Happen zusich. Zog seine Uniform an und trat aus dem Kasernengebaeude hinaus. Sofort befahl er das er umgehend den Bericht fuer gestern Abend haben wolte und so marschierte er schon fast wie im Trauermarsch RIchtung Haus des Grosswesirs. Sie möglichst nichts anmerken zulassen, denn er mochte die kleine fast wie eine eigene Tochter.
Am Haus vom Grosswesir angekommen, klopfte er einmal an die Tür, nach einem tieften Luft holen. Dieser Ernste Gesichtsausdruck, der aber in den Augne tiefe Trauer ausstrahlte.
Abwartend blickte er auf die Tür und versuchte sich vollkommen zufangen. Schliesslich war er Hauptmann und musste zu diesem Zeitpunkt sich nichts anmerken zulassen. Zu mindest nicht vor der Stadtwachen.
Und so blickte er abwartend zur Tuer, stramm stehend, und nochmal siene Uniform überprüfend.[/i]
Verfasst: Freitag 10. November 2006, 12:54
von Ismaael Masari
Gerade kam er wieder vom Palastgelände zurück. Er hatte wieder den Leibwächter markiert, fühlte sich sogar in gewisser Weise etwas "wichtig". Das lag sicherlich daran, dass er für einen kurzen Augenblick tatsächlich dachte, dass er eine wichtige Aufgabe erfülle. Er persönlich wusste, dass er mitsamt der anderen Wachen, eine hohe Verpflichtung hatte, aber genau hier, jetzt bei der ehrenhaften Omar, durfte er auch eine Rolle spielen - Er konnte sehen, dass er was tat. Natürlich, ist es ein Unterschied, ob man etwas weiß, oder zu wissen glaubt, und ob man es wahrhaftig fassen kann. Seine Brust war mehrere Millimeter angeschwollen, genauso war auch die Nase angehoben worden und er stolzierte herum, als hätte er lange Stelzen an, auf denen er nun lief, die anderen Menekaner von oben herab betrachtend.
Dabei fing der Tag wirklich nicht so schön an. Fariqq kam auf ihn zu, als Ismaael vor dem Masari-Gelände seine Schicht schob. Eigentlich machte er es freiwillig. Kemail hatte davon sicherlich nichts gewusst, aber das war dem jungen Säbelschwinger egal. Er hatte Aufgaben, die höher standen, als Kemails Befehle. Gleichzeitig wollte er nicht respektlos erscheinen - nicht vor einem Freund und auch nicht vor einem Feldherr. Vor wenigen Monden hatten sie sich noch geprügelt, gingen sich an die Kehle - so dass Ismaael heute noch den Schmerz spüren konnte, wenn er an damals zurückdachte. Unmerklich griff er sich an die Schulter, nur eine kleine Narbe war zurückgeblieben. Die Erinnerungen waren tiefer als der Schnitt des Säbels. Daraus entstand dennoch eine Art von Freundschaft, die aus dem hervorkam, was die beiden gemeinsam erlebt hatten. Zwar war Kemail schnell in der Militärhierarchie aufgestiegen, doch störte das Ismaael nicht weiter. Er wollte seinem Land dienen, ein einfaches Leben führen, ohne kreischend Befehle um sich zu werfen. Nicht, dass er soetwas von Kemail erwarten würde.
"Das Kind des Großwesirs wurde von einem der Blutwesen erwischt!", Ismaael fehlte die Luft zum Atmen. Ein...Gefühl? hatte ihm die Kehle zusammengeschnürt, ihn wohl für etwas mahnend. Die dunkelbraunen Augen des Menekaners suchten in seinem Umgebung und im Gesicht der anderen Wache nach einer Erklärung, aber die sollte er nicht finden. Eilig griff er seine wenigen Halbseligkeiten, die er bei sich trug und rannte, so schnell ihn seine Beine trugen, in Richtung des Anwesens vom Großwesir. Er musste an Aalina denken, die ihre Kinder behütete, an Raakin, der sicherlich vor Wut schon das Dach des Hauses verbrannt hatte. Ihm ging es aber darum, wahre Worte auszusprechen, sein Beileid zukommen zu lassen. Er sollte es nicht sofort bekommen, als ihm Kemail entgegenkam und zu ihm meinte, dass Aalina und Raakin bereits Besuch hätten. Ismaael dachte sich gleich, dass es wohl Besuch aus der eigenen Familie war. So schwieg er dazu nur. Trotz der Tatsache, dass er jetzt nicht stören wollte und durfte, blieb er. Er saß auf der Treppe und machte das Beste, was er eigentlich konnte - Disziplin zeigen und über die große Familie des Wesirs wachen.
Die Frau hatte die typische Aufmachung einer Menekanerin, wenn doch die Kleidung deutlich feiner geschneidert war und Muster aufwies, bei denen sich die zuständige Schneiderin sicherlich die Finger vor Mühe verbogen hatte. Eine eindrucksvolle Gestalt, wäre sie nicht so hochnäsig gewesen. Sie drängte sich ja regelrecht in das Haus des Großwesirs, als ob dies rechtens geschah. So war es auch, wie Ismaael leider feststellen musste. Er zeigte sich arrogant und abweisend, wollte sie sogar etwas provozieren, um sie von ihrem hohen Roß herunterzuholen. Einach wundervoll, wie er feststellen musste, dass er doch eine enorme Begabung für die Schauspielerei aufwies. Sie bemerkte seine Sticheleien sofort - war sie doch selbst so gut darin, dass er selbst nicht sagen konnte, ob sie eben mit jenen antwortete. Die trauernde Aalina kam gerade heraus, als Ismaael sein Haupt beugte. Um ihn war es geschehen, als er ihre Trauer sah. Die angefachelte Arroganz gegenüber der Fremden war verflogen und Ismaael sorgte sich nur noch um das Wohl der Ehegattin seines Großwesirs. Er entschuldigte sich und machte ihr auch gerne klar, dass er jederzeit für sie bereitstehen würde. Sie dankte ihm - bat ihn auch schon um den: "Bring bitte die ehrenwerte "Omar!" zurück in den Palast....Die letzten Worte waren nur noch reines "Blabla" für ihn, als er bemerkte, was er denn für einen Fehler gemacht hatte. Alles zog sich in ihm zusammen und gelinde gesagt - Es wurde ihm schlecht! Eine Omar - verflucht!
Verfasst: Samstag 11. November 2006, 11:14
von Raakin Yazir
Die folgenden tage vergingen wie in trance. war es nur ein schrecklicher albtraum gewesen oder war das alles tatsächlich wahr? In seinem Kopf spielte immer wieder dieselbe Szenerie revue, immer und immerwieder. Dieser furchtbare Moment als der neu ernannte Feldherr, wohl seiner Verantwortung bewusst und trotzdem irgendwie gewöhnungsbedürftig, ihn zu der Stätte seiner tiefsten Ängste und Pein führte - zu Raakins eigenem Zuhause. dort emfing Ihn seine Frau in Tränen aufgelöst und schreiend wie die Frauen derer Wachen welche er noch tage zuvor selbst getröstet hatte. Als hätte sie sich selbst vergessen stammelte sie sich ihr lautes Wehklagen von der Seele und fiel dem Überraschten, nun voller dunkler vorahnungen, Großwesiren um den Hals.
Er verstand es allzuschnell und schmerzhaft als die beiden Ihn ohne ein weiteres Wort vor den Westflügel des Anwesens führten wo er zum ersten Mal das Grab seines eigenen fleisch und Blutes führte.
Blankes Entsetzen entfuhr ihm in einem einzigen Wort welches er nur noch als abgerissenen Schrei zustande brachte - nein. Er glaubte es nicht... er wollet es nicht glauben. Von da an begann dieser Zustand der ohnmächtigen Trance aus welchem er es immer noch nicht schaffte sich zu befreien. er wusste dass er schlimme Anschuldigungen verlauten liess und in seinem Schmerz alles und jeden die Schuld anzuhängen versuchte doch er konnte diese ersten Momente der Qual nicht anders. es war als wäre ihm das Herz aus dem Leib gepickt worden Er fiel in ein Tiefes Loch der Verzweiflung.
Ohne die Worte der Vernunft, welche wie aus weiter Ferne aus Kemails Mund zu Ihm durchzudringen versucht hatten, hätte er an diesem Tage sicher noch mehr verloren als seine geliebte tochter Yasemeen Derja... seine Frau, sein Leben wie er es kannte, seinen Verstand.
Nun galt es für ihn neue Kraft zu sammeln und seine Frau zu stärken, auf das sie diese Kriese überwinden mögen um irgendwann wieder einen Weg in die normalität zurück zu finden.
Verfasst: Samstag 11. November 2006, 11:39
von Fadi Yazir
Stundenlang blickte er auf den Tisch vor sich. Alles hatte er feinsäuberlich ausgebreitet und doch ergab sich für ihn wenig sinn darin. Proben des kalten dickflüssigen Blutes, die Federn und das Blut- Sand- Gemisch, welches sie umgab, der Splitter aus dem Herzen. Er wusste er hatte die Lösung hier vor sich und doch ergab sich ihm kein zwingender Zusammenhang. Ein weiteres Mal schenkte er sich ein Glas Kaktusschnaps ein und leerte es zügig. Nein, er würde heute wohl kaum noch was in Erfahrung bringen können.
Eilig packte er die kleinen Schälchen zusammen und verfasste das in Erfahrung gebrachte in eine Schrift und rief nach Farooq. "Die Schrift und all diese Proben müssen sofort zum Großwesir gebracht werden." Während Farooq begann alles aufzunehmen und zusammen zu packen, ging er nochmal die Berichte der letzten Tage durch. Viele Menekaner lassen jeden Tag ihr Leben oder wurden verletzt. Er hoffte Raakin würde es gelingen die von ihm gewonnenen Erkenntnisse zusammen zu fügen. Die Berichte in einer Hand, das Glas in der anderen nickte er langsam am Schreibtisch ein.
Verfasst: Samstag 11. November 2006, 21:45
von Azhar Yazir
Gerade hatte er die Akademie verlassen, als er schon wieder aufgeregte, gellende Schritte durch Menek'Ur hatte hallen hören. Sofort eilte er zum Stadtausgang und fand dort schon eine Truppe Menekaner bereit stehen. Unter ihnen fand sich selbst der Emir persönlich, sie scheinen aufbruchbereit zu sein. Ihr Ziel: Der heilige Berg von Cantar.
In der engen Schlucht, welche sich zu der heiligen Stätte schlängelte, wimmelte es nur so von diesen blutigen Wesen. Entschlossen streckten die Kinder der Wüste eines nach dem andere nieder. Die heilige Stätte war entweiht, verwüstet, überall lagen die Leichen von Wachen, Kindern der Wüste, und die Gebirgshaenge rings herum waren von Blut besudelt.
Aus dem Eingang, welcher tiefer in den Berg führte, drangen gellende Schreie. Diese Wesen hatten sich allem Anschein nach dort unten, im heiligen Berg Eluives, verschanzt. Als die Hoehle bertreten wurde, schlug der faulige Gestank von Verderbniss und Verwesung den Kindern der Wüste beinahe so brutal entgegen, wie die Schreie der Harpien schon die ganze zeit über taten.
Die Höhle beherrbergte Duzende dieser blutrünstigen Wesen und wie einem Berserk verfallen stürmten die Kinder der Wüste auf sie zu und töteten sie, um so ihre Gefallenen Brüder und Schwestern zu rechen. Immer tiefer drang die Gruppe in den Berg - immer vehementer wurde der Widerstand, den ihnen diese Untiere entgegen brachten - und immer entschlossener wurde der Kampfgeist der Menekaner.
Schliesslich erreichten sie eine Kammer, in der die Verderbnis, die diesen Raum zu erfuellen schien, beinahe fühlbar war, sie schlug einem wie ein Granitblock ins Gesicht. Und wen der Geruch nicht übermannte, der musste sich immernoch gegen die inzwischen Ohrenbetäubend, gellenden Schreie der Blutrünstigen Bestien beweisen.
Während eines dieser Wesen nach dem anderen fiel, und die Haufen der Gebeine zu beiden Seiten der Hoehle immer höher wurden, die Blutlachen auf dem Boden immer tiefer und frischer wurden, so wurde einem jeden Menekaner immer gewisser, dass der Ursprung dieser Wesen nicht mehr weit entfernt sein konnte. Die Gebeine zu beiden Seiten, waren noch Blutverschmiert, an einigen Leichen hingen noch Kleidungsstuecke und ueberall lagen verdorrte Herzen umher.
Eine Lache aus Blut begleitete die Kinder der Wüste, als sie auf eine Monströsitaet stiessen, gut doppelt so groß wie die anderen, Krallen, die das Gestein zum Bersten brachten, Flügel von eine Spannweite, dass es sie in der Höhle nicht vollends entfalten konnte und einem Schnabel, der aussah, als könne er Gebeine splittern lassen. Die Augen waren nur leere Höhlen.
Der Emir befahl Fadi zu versuchen, mit dem Wesen zu verhandeln, doch es schien nicht im Mindesten auf die Worte des Drakons zu reagieren. Und so befahl der Emir den Angriff. Ein erbitterter Kampf entfachte, bis das Wesen schliesslich zu Boden gerungen war. Dort lag es .. und verströmte wellenweise Blut. Inzwischen war der gesamte Sand blutgetraenkt. Und jaeh begannen sich Gebilde aus dem blutigen Sand zu formen. Ganz so als stecke neues Leben in ihnen und die Menekaner wichen unsicher zurueck. Und plötzlich stoben die Gebilde auseinander, befleckten Kleidung, Rüstung, Haare, Haut.
Und eine Totenstille kehrte ein...
Der Körper des enormen Wesens inzwischen hatte sich vollends aufgelöst, nur zurueck war ein herz von enormer Größe geblieben - kuehl und leblos. Fadi beauftragte Azhar von Blut, Sand und Federn Proben zu entnehmen und in die Akademie zu bringen. Inzwischen wurde der Emir zurueck nach Menek'Ur eskortiert.
Als Azhar alles beisammen hatte, machte auch er sich zurueck auf den Weg nach Menek'Ur - ein beständig puslierender Feuerball war sein ständiger Begleiter, denn wer konnte schon wissen, was in der Wüste noch lauern würde. In Menek'Ur angekommen, brachte er die Dinge eilig zur Akademie und machte sich auf die Suche nach dem Wesir..