[MMT] Dämmerung der Sieben

Benutzeravatar
Aaryon von Hohenfels
Beiträge: 322
Registriert: Samstag 4. Januar 2025, 13:02

Re: [MMT] Dämmerung der Sieben

Beitrag von Aaryon von Hohenfels »

Die Mauer muss weg!


Da war sie also. Als er sie das erste Mal gesehen hatte, war ihm nur ungläubig die Kinnlade runter gefallen. Der Schrein der Ehre war geschändet. Sichtbar. Spürbar. Nun gut. So weit, so "normal".
Aber DAS hier?!
Pilger konnten den Schrein der Geistigkeit nicht mehr betreten, weil diese Mauer da war. Durch die schwarzen Platten mit diesen kruden eingeritzten Zeichnungen sah sie auch noch übel abschreckend aus. "Das ist ein langsames Sterben..!", dachte er entsetzt. Diese Mauer musste weg. Wenn es nach ihm ging, hatten in den nächsten zwei Tagen hier Bündel von Priestern anzurücken, geschützt von Truppen, und die Schreine der Ehre und Geistigkeit wiederherzustellen - und auf dem Rückweg Grenzwarth anzuzünden!
"Das ist 'mein' Schrein!", dachte er wütend. Gut, Antorius hatte die Statuette erhalten. Aber das Licht? Brannte die Flamme noch? Die Laterne in der Kirche sagte: ja. Aber wie lange, wenn niemand den Schrein aufsuchte?!

Die nächsten Tage waren verplant, und er war es leid, zu warten - wenn er die Magie, die auf der Mauer lag, untersuchen wollte, musste er es heute Abend machen. Seitens des Konvents kam keine Anweisung. Seitens des Klosters keine Anfrage. Konnte doch nicht wahr sein! Wollten die erst nach einem Magier fragen, wenn sie mit der ganzen Priesterschaft wie Ochs davor standen, oder was? Vertrauten sie darauf, dass ihr Glaube sie vor Arkorithermagie schützte?
Er traf die üblichen Vorbereitungen, wenn es gefährlich werden mochte: Notiz im Anwesen hinterlassen, wann er für was wo hin wollte und an die gewohnte Stelle legen. Persönliche Sachen weg packen, so weit es ging.
Und dann los.
Schnuppernd näherte er sich dem Schrein. Sah sich sichernd um. Auch wenn der Schrein im Wald lag, waren nahe Wege doch recht frequentierte Routen hier. Schon seit einer Weile hatte er keine Probleme mehr, sich einem Eichhörnchen entsprechend auch zu benehmen, und so huschte er mal hier, mal dort hin, lief in Spiralen um den Stamm herum einen Baum hoch, sprang zum Ast eines Nachbarbaumes, ließ sich ein wenig Zeit...

Gute, hohe Position. Er kletterte an dem Ast der Zeder weiter nach außen und reckte die Nase nach vorn, sah durch die alten offenen Fensterbögen des eigentlichen Schreingebäudes. Ja. Die Flamme brannte noch. Erstes Ausatmen. Gut.
Position wechseln. Er begann, sich jeweils bequeme Sitzpositionen zu suchen, gut zwischen den Blättern oder Nadeln vor Blicken verborgen und die beiden schwarzen Platten jeweils genauer anzusehen.
Magie spüren, wenn er "Fiep" war? Kein Problem. Aber als Eichhörnchen?
Er wusste, dass er einen Teil seiner Konzentration darauf bewahren musste, in der Tiergestalt zu bleiben. Ein Teil, der nun fehlte und womöglich wichtig werden mochte, aber er wollte erstmal ja auch nur oberflächliche Blicke werfen. Also begann er, seine Sinne für das Lied zu öffnen... Mit viel zu intelligentem Blick, viel zu lange fixiert, sah das Eichhörnchen danach jeweils auf eine der beiden schwarzen Platten und auf die Mauer insgesamt:

Keine Kuppel.
Das war fast das erste, wonach er spürte und was ihm als erstes auffiel.
Wirklich? Kein "geschlossenes System", nicht mal ein "Flachdach", das an den Oberkanten der Mauer abgeschlossen hätte?
Nein. Nur die Mauer als solche war von Magie durchdrungen.
"Seid ihr bescheuert?", dachte er irritiert. Kurz nahm in ihm der Wunsch ungeahnte Ausmaße an, vom Baum einfach zum Dach des Schreins zu springen, runter zu klettern, sich zurück zu verwandeln und ne Runde zu beten. Er blinzelte. Der Kopf ruckte herum, als über einen der Wege ein gemächlich trabender Reiter zu hören war.
Nein. Weiter. Die Zeichen...
Äh...
Bild Bild

Was war das? "Wissen die nicht, wie man ein Pentagramm richtig zeichnet?" Nun... das war ein sehr erheiternder Gedanke, aber leider reichlich unwahrscheinlich. Trotzdem bildete sich ein unguter Verdacht bei ihm:
"Wollen die uns nur verarschen? Ist das Illusion? Ein Trugbild? Abschreckung? Einfach die Mauer gefährlicher aussehen lassen, als sie ist, und sich darüber kaputt lachen, dass sich keiner heran traut...
Das wäre... eine herablassende Art, unser Streben nach Wissen zu verhöhnen... 'Die Temoris lassen sich von Kindergekritzel abschrecken, so wichtig kann ihnen ihr Schrein nicht sein'..."
Der Gedanke hatte etwas Perfides. Dann auch noch diese überheblichen Initialien hier und dort an den Steinen... "Und es würde erklären, warum die Magie so dicht am Schrein Bestand haben kann: es ist quasi gar keine..."

Ernsthaft?! War das ein Trugbild?
Er musste entschlossener vorgehen. "Werd nicht unvorsichtig!" Er brauchte eine kurze Denkpause und musste sich in seine Rolle zurück finden, auch wenn er sich gleich zurück verwandeln wollte. Aber da lagen diese leckeren Nüsse... Mh, köstlich. Erst vom letzten Herbst. Noch perfekt geschlossen. Er genehmigte sich eine Stärkung, und ohne nachzudenken schnappte er sich die zweite und lief zu einem nahen Baumstumpf, um sie zu vergraben. Mitten im Graben hielt er inne. Keine zwei Meter neben ihm stand ein verdammtes schwarzes Pferd. Er huschte hinter den Baumstamm.
"Meine Nuss!"
"Pfeif auf die Nuss!!"

Er sah zu der schwarzen Gestalt auf dem Pferd. Weiblich. Robe. Schlangenabzeichen. Nein, um himmels willen, BLOSS nicht unvorsichtig werden! Zum Glück konnte ein Eichhörnchen nicht blass werden. Die Arkoritherin sah sich einen Moment wie gleichgültig um, ritt dann weiter. Fort. Er wartete noch etwas.
"Ich brauch ein gutes Versteck."
"Oben in der Zeder ist..."
"Ich brauch ein Versteck für MICH!"

Nein... in einem der Bäume sitzend ging leider nicht: die Birke vor der Ostwand war herzlich ungeeignet und zwischen den Nadeln einer Zeder wollte er als Mensch nicht sitzen. Er musste etwas abseits und nutze die Nähe eines Laubbaumes und vor allem mehrerer hoher Farne, um sich abzuducken und darauf zu konzentrieren, sich bereits in einer sitzenden Position zurück zu verwandeln. Bereit, sofort nach der Phiole mit dem Unsichtbarkeitstrank zu greifen, wenn nötig. Er schob die Krücken tiefer unter den Farn. Sicherte... niemand da. Gut.

Er konzentrierte sich also neu auf das Lied und nahm die Sache nun entschlossener in Angriff: WAS war das da vor ihm? Selbst im Lied sah es irgendwie nach einer Art Verwirrungszauber oder Illusionsmagie aus - leider war das nicht gerade sein Spezialgebiet. Aber diese "gruselig" oder "bedrohlich" aussehenden Schleier, die über allem lagen, gingen ihm langsam auf den Keks.
"Wie habt ihr das verankert, hm? Das ist schon erstaunlich genug, dass ihr Magie überhaupt hier in direkter Nähe eines klerikalen 'Ortes der Macht' verankert haben wollt, dass hier was stabil bestehen bleibt, das wundert mich eigentlich am meisten.
Ich muss bei Gelegenheit untersuchen, wie dieses Wechselspiel zwischen Magie und klerikaler Kraft genauer funktioniert, vielleicht ist Leandra dafür zugänglicher..
Egal jetzt.
Wo ist eure Quelle? Wenn man die entfernt, wär der Spuk vorbei."
Er ließ sich genauer auf die Strukturen ein. Verzog das Gesicht und schluckte. Woah, diese dissonanten Töne! Aber... ja: Es sammelte sich tatsächlich in diesen seltsamen Symbolen. Und die Struktur der einen Platte war gar nicht Steinmauerwerk, sondern ähnelte eher .. Diamantstahl.. häh?
Die Quelle war nicht eine Quelle, sondern zwei: je eines der Symbole. Es war so verschleiert und verwoben, dass er in der Notwendigkeit, die Quellen klar zu erkennen, dieses 'Gewaber' wie lästige Spinnweben beiseite schob, um...

Fehler.

Im gleichen Moment, wie er klar erkannte, dass hier also der Ursprung des Übels lag, aktivierte sich: eines der Übel. Das wirrere der beiden Symbole leuchtete auf der arkanen Ebene auf, ihm quasi direkt ins Gesicht und versuchte, in seinen Geist einzudringen.
"Jeder Geist hat eine natürliche Abwehr." Und die von Magiern war noch geschult. Aber das hier... war gebündelt. Hier hatten zwei oder mehr, die von ihrem Fach wirklich etwas verstanden, sich zusammen getan und darauf vorbereitet, einen Geist wie seinen nieder zu zwingen!
Es war ein widerliches Gefühl, als er merkte, dass er dagegen nicht würde ankommen können. Als er seinen Verstand in eine Ecke zurück drängen lassen musste und über die äußeren Bereiche seines Denkens etwas anderes die Kontrolle übernahm.
Angst.
Sie fluteten alles mit Angst. Nein: Panik. Blankem Horror.
Die Schatten der Lichtung schienen sich lila zu verdichten. Schwarze Nebelschwaden kamen auf. "Das ist nicht echt...!" Er fühlte sich aber wie in dem Moment, als er außerhalb des Forts bei Grenzwarth zwischen der Palisade und der schwarzen Armee eingekeilt gewesen war und tatenlos zusehen musste, wie sich Skelette aus dem Boden gruben.
Nur...

hier waren es keine Skelette, die auftauchten, sondern sein niedergerungener Verstand machte selbst aus den harmlosesten Waldbewohnern (und wenig später unter anderem aus einem Kronritter) völlig andere Kreaturen...

Bild
"Wo der wohl wieder reingeraten ist... Der zieht das magisch an!"
- Kronritter von Salberg *noch qualmend* -
Benutzeravatar
Edora
Beiträge: 75
Registriert: Sonntag 15. Juli 2018, 21:09
Wohnort: Berlin

Re: [MMT] Dämmerung der Sieben

Beitrag von Edora »

Mehrmals am Tag kamen immer wieder 2 Reiter in Schwarzen Rüstungen und Leuchtenden Rot an der Mauer Vorbei.
Sie Waren Anhand der Farben klar als Die Legion des Panthers zu Identifizieren.

Sie Hielten immer wieder Inne und schauten sich immer in der Umgebung um .
Was suchten sie? Was wollten sie dabei finden?

Bevor sie gingen umrundeten sie die Mauer und inspizierten sie.
Jede kleinste Veränderung wurde begutachtet und notiert ehe sie sich besprachen und dann weiter Ritten.
Benutzeravatar
Aaryon von Hohenfels
Beiträge: 322
Registriert: Samstag 4. Januar 2025, 13:02

Re: [MMT] Dämmerung der Sieben

Beitrag von Aaryon von Hohenfels »

Erst war nach einem Abend die Platte mit der Sigille der Mauerverstärkung aus eben dieser gesprengt. Keinen Schritt vor dem Bereich, wo die Platte saß, fanden sich Reste eines akkurat aus Silberstaub gelegten Schutzkreises.
Was immer genau dort passiert war, es muss mit Eis zu tun gehabt haben, oder Wasser: feucht glänzende Stellen weisen an den Steinen darauf hin, die Strukturen wirken gebrochen, Frostschäden an einer Pflasterstraße wohl am ehesten gleichend.
Lärm? Ja, gab es. Ein trockener Knall, gar nicht zu überhören, doch als Wachen an den Ort des Geschehens gekommen sein mögen, war niemand mehr dort. Ein kundiger Spurenleser würde in einer Verlängerungslinie Mauer->Schutzkreis-> Personen die Spuren von drei Menschen ausfindig machen können, wenn die Patrouillen nicht alles zertrampeln; wobei die mittlere Spur nur einen Fußabdruck aufweist, links und rechts davon je immer ein daumenkuppengroßes Loch im weichen Waldboden. Diese und eine der beiden anderen Personen entfernen sich danach ein Stückchen gen Süden und verschwinden dann, die dritte Spur geht ein paar Schritt in die andere Richtung und dann hören die Spuren ebenso "einfach auf".

Heute Abend dann muss, wenn es sogleich auffällt, jemand anderes erneut gegen die Mauer vorgegangen sein:
Drei Steine fehlen.

Der Stein mit den Initialien 'J.D.'
Die vergoldete Plakette mitsamt dem Stein, auf dem sie aufgebracht wurde, mit 'C.L.'
Und auch der scheinbar so unauffällig ausgewählte Stein muss entdeckt worden sein, denn auch dieser mit den Buchstaben 'A.S.' fehlt.

Fehlen? Es wirkt, als hätte jemand den Mörtel jeweils um den entsprechenden Ziegelstein herum kaputt gemacht; zerbröselt; beschädigt. Reste davon liegen in den Löchern und auf dem Boden. Spuren von Werkzeugen sind keine zu finden, sollte man sich die Mühe machen, das prüfen zu lassen. Sucht man nach Spuren des Aufpralls von den Ziegelsteinen, findet sich der Aufschlag des Steins 'A.S.' außerhalb vor der Mauer und wirkt erwartbar tief. Die Aufschläge der anderen beiden Steine finden sich zwischen Mauer und Schrein, also "innen", aber sie wirken eher, als wären die Steine abgelegt worden, nicht gefallen.
Entsprechend kann niemand etwas von großem Krach erzählen.
Eine Suche nach Fußspuren gestaltet sich als verwirrend bis frustrierend: die ersten frischen Spuren von zwei Stiefeln tauchen innen auf, wo die zwei Steine fielen, dann gehen sie zum A.S.-Stein, dieser wurde wohl zuletzt aufgehoben, dann ein paar Schritte zwischen die Bäume... und weg.
"Wo der wohl wieder reingeraten ist... Der zieht das magisch an!"
- Kronritter von Salberg *noch qualmend* -
Medeia Aphiar
Beiträge: 34
Registriert: Donnerstag 27. Februar 2025, 23:09

Re: [MMT] Dämmerung der Sieben

Beitrag von Medeia Aphiar »

*Das einzige was sie nicht unscheinber wirken ließ, war die schwarze Robe, während sie sich den Ort nochmal mit ihrer Schwester ansah. Sie war zufrieden. Alles, was sie sich in der Kürze der Zeit ausgearbeitet hatte, hatte seinen Dienst mehr zufriedenstellend erfüllt.

Sie hustete ein paar mal leise und keuchend trocken in ihre Faust. Eleftheria, so ihr Ordensname, hatte kein großes Interesse daran, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, dafür gab es andere Berühmte und Berüchtigte. Das Wissen dagegen war unbezahlbar. Alles fügte sich zusammen. Die Gläubigen Alatars wollten ein Zeichen setzen, dabei hatte der Orden geholfen. Die einfache Sigille, die nichts anderes darstellte, als ein übler Streich für zu viel Neugierde, wurde ausgelöst. Schade, dabei hätte sie zu gern gesehen was dem Opfer passiert war.

Für den Moment erlaubte sie sich ihren Sarkasmus und schwelgte darin. Ob sie oder er das überlebt hatte? Möglich. Bei einem anderen mal würde sie allerdings nicht so augenscheinlich handeln, oder vielleicht doch weil man es anders erwartete? Aber das hier war kein Spiel, zumindest nicht dahingehend, was passiert war. Es ging um etwas völlig anderes bei alledem. Etwas, was nur den Orden angeht. Zumindest... im Augenblick. Dürre blasse Finger fuhren über den geborsteten Stein, fixierend stechende Augen musterten die Umgebung im Lied wie weltlich. Eine Vielzahl komplexer Muster schwirrten in ihrem Kopf, der nie wirklich zur Ruhe kam, ständig Theorien, Ideen durchging. Sie hatten genug gesehen und kehrten nach Rahal zurück, Zeit für den nächsten Schritt. Und dazu musste sie zu denen zurückkehren, die ihr geduldig lauschten und immer wieder in sich Antworten trugen, egal wie viel sie vor sich hin murmelte. Ihre Pergamente und Bücher! Die Kerzen brannten nieder bis tief in die Nacht, ein Wust von Zeichnungen, Kommentaren kreuz und quer darüber umgab sie wie eine Mauer.*


Du solltest dich auf eine Sache konzentrieren, Kind! Was ist dein nächster Schritt Medeia?

*hörte sie im Kopf die Stimme ihres Ziehvater und verzog mismutig, wenn das überhaupt noch möglich war bei ihrer Mimik, den Mund*
Er ist ständiger Wandel!
*fast ein trotziger Unterton*

Alles muss im Wandel sein, Chaos bringt Neues hervor, Alte Regeln und Harmonie sind nichts anderes als Fesseln des Verstandes! Ein Verkrüppeln von dem, wozu wir im Stande sein können. Zerschmetterte Hoffnungen sind Inseln die sich in den Tränen der Verzweiflung erheben.


*ein Lachen rau und basslastig dröhnte in ihrem Kopf*

Wenn man bedenkt, dass du nie Templerin werden wolltest? War das eine Predigt oder fängst du an wieder zu handeln?


*Ein Fass Tinte flog in hohem Boden durch den Raum mit einem Schaufen und zerschellte an der Wand*
Avani Sayer
Beiträge: 17
Registriert: Montag 8. Mai 2023, 21:06

Re: [MMT] Dämmerung der Sieben

Beitrag von Avani Sayer »

Während eines Kontrollrittes entlang der äußeren Waldpfade nahe des entweihten und geschändeten Schreins der sogenannten " Geistlichkeit " stellte ich fest, dass die durch die Legion des Panthers errichtete Vermauerung teilweise zerstört wurde. Mit Hilfe des Ordens der Arkorither wurde diese Mauer sogar versiegelt. Der zuvor unzugängliche Eingang zum Schrein ist durch die Zerstörung somit wieder betretbar.
Ich nahm unmittelbar eine Untersuchung der Umgebung vor und suchte nach frischen Spuren, Hinweise auf Werkzeug, Lagerstellen oder sonstige Zeichen unbefugter Anwesenheit. Trotz sorgfältiger Prüfung konnte ich keine eindeutigen Hinweise auf die Verantwortlichen finden
Nach Entdeckung des Vorfalls setzte ich die Bruderschaft des Herrn umgehend darüber in Kenntnis.
Der Zugang zum Schrein ist derzeit offen. Weitere Maßnahmen zur erneuten Sicherung oder erneuten Versiegelung sollten geprüft werden.

Avani Sayer

Rekrut der Bruderschaft
Trabant der Legion des Panthers








i
Antworten