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Verfasst: Sonntag 30. März 2025, 23:21
von Ennika Farnsstedter
Einen grünen Daumen hab ich nie wirklich gehabt... eher braun... matschgrün?
Immerhin ein paar Rosen haben mal überlebt, aber genauso viele haben damals im Haus am Tempelplatz auch das Zeitliche gesegnet.
Nicht verwunderlich also, dass ich nur einen Teil der dann hervorgeplatzten Samenkörner behielt und den Rest verteilte, Teira erzählte schon von ersten Erfolgen und der wachsenden kleinen Pflanze, andere Körner und Töpfe warteten noch auf ihr neues Zuhause.
Malou hatte gleich mehrere Töpfe aufgestellt mit den Samenkörnern aus ihrer Pflanze. Da ich nichts weiter hörte, ausser dass sie wuchsen, hielt ich mich einfach weiter an meine Regel: Gießen wenn es zu trocken wird und nicht zu viel, dass man die Pflanze nicht ersäuft... und mehr am Topfrand, wo die Wurzeln sich dann verteilen und wachsen wollen. Oder weiter daran orientieren, wenn das Kleingrün die Blätter durstig hängen ließ etwas Wasser zugeben.
Noch lebten sie. Zwei verschiedene Standorte, damit sie vielleicht eine bessere Chance noch hatten...
Nun hieß es weiter abwarten. Braun oder doch matschgrün?

Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 14:26
von Elibell-Aenn Eichengold
Im Normalfall führte sie der erste Weg morgens in den Wald, um Holz zu sammeln, oder zu schlagen und danach ein kräftiges Frühstück zu sich zu nehmen.
Das war seit einigen Tagen anders. Genauer gesagt seit dem Tag, als sie den Samen der seltsamen Pflanze in einen Topf mit Pflanzenerde gebettet hatte. Seit dem führte der erste Weg am Morgen zu eben jener Pflanze. Ging es ihr gut? War die Erde nicht zu trocken? Nicht zu feucht?
Vor wenigen Tagen sproß kleines Grün aus der Erde, aber weiterer Wachstum war für sie nicht zu erkennen.


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Nun, vom grünen Daumen konnte man bei ihr nicht sprechen, sie fand Blumen, Bäume, Sträucher, Gewächse hübsch, wenn sie sie malerisch auf Leinwand bannen konnte, oder ausgewachsen irgendwo herumstehen hatte und nur noch in den notwendigen Abständen gießen musste.
Wäre es anders gewesen, wäre sie Blumenmädchen geworden und nicht Meisterin der Holz- Ton- und Malkunst. Und dabei brachte sie alle Geduld der Welt auf. Beim schnitzen von Figuren, beim Malen von Landschaften und Personen und auch bei den hölzernen Alltagsgegenständen und Möbeln.
Aber diese kleine Pflanze rang ihr alles an Geduld ab, die sie dafür aufbringen konnte.
Dabei wollte sie doch unbedingt sehen, ob sich aus der hölzernen Wurzel nicht etwas Hübsches schnitzen ließe. Die erste Wurzel, von der Pflanze, die sie von K'awi geholt hatten, sah aus, als barg sich in ihr ein Kopf mit Hut, ein Gesicht, nicht deutlich herausgearbeitet, also mit etwas Phantasie eben. Die Art von Phantasie, die eine Künstlerin versuchen lassen wollte, das Versteckte hervorzuholen.


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Sie traute sich nicht an diese Wurzel Hand beziehungsweise Werkzeug anzulegen. Es war die erste und einzige, die sie besaß und was wäre, wenn sie kaputt ginge? Das Wurzelholz vielleicht splitterte, wie es Knochen zuweilen taten? Nein, nein, sie musste auf dieses zweite Exemplar warten, um damit experimentieren zu können. Wenn doch nur ihre Pflanzengeduld annähernd die gleiche wäre, wie bei anderen Dingen...

Verfasst: Dienstag 1. April 2025, 16:49
von Varek Talan Sonnwein
Nun waren die Pflanzen endlich ausgewachsen und sahen auch gar nicht so traurig hart und knöchern aus wie das wilde Exemplar das sie ausgegraben und nach der Düngerbeigabe zu Grabe getragen hatten. Aber es hatte seinen Auftrag erfüllt und seine Saat weiteregegeben.

Zugegebenermaßen haben wir dann etwas nachgeholfen indem wir die Samen aufgehoben und eingepflanzt haben - aber der Wille war da, nicht wahr?

Von kleinen unscheinbaren Knöpfchen zu dieser interessanten Pflanze - es war ein Prozess der Interessant zu beobachten war. Nur was nun damit tun?

Durch Andarc konnten wir erfahren das gerade die Wurzeln bei fachgerechter Abtrennung auch nachwachsen und man diese als Rohstoff weiter verwenden könnte.
Ein Selbstversuch von Andarc führte zu der Erkenntnis das nach einem ein Tee aus den Wurzeln die Nähe des Partners wohl sehr wünschenwert wäre. Ein Öl könne man wohl auch daraus pressen - hätte man mehr Wurzelstücke.

Aber ließe sich auch sonst was daraus machen? Mit einem Messer vielleicht? Das wird wohl die Zukunft zeigen - noch hatte Leoras nichts herausgefunden...

Verfasst: Freitag 4. April 2025, 18:09
von Der Erzähler
Und dann war es endlich soweit!

Wer auch immer auf die Idee gekommen war, die harte Wurzel fein zu raspeln und in einem Tee auszukochen und dann auch noch wagemutig, wahnwitzig oder einfach nur verrückt genug gewesen war, um diesen Aufguss auch noch zu probieren, der musste glücklicherweise nicht sein Leben (aber vielleicht ein klein wenig Würde) opfern, um das Rätsel um den Faunstängel ein für allemal zu lösen.
Ein durch und durch guter und... aufrechter Mann!
Im wahrsten Sinne des Wortes.

So standen sie alsbald beim fleißigen Bauern wie kleine, exotische Eluiviarbäumchen in die Höhe und wuchsen dort zu prächtigen, strammen Rohren heran. Sogar aus dem ledrigeren Teil der wundersamen Pflanze vermochten fleißige Holzarbeiter etwas Schönes zu zaubern, was nicht nur die Damenwelt zu beglücken weiß.

In diesem Sinne - ein HOCH auf all die fleißigen Forscher und stoßt an auf den Anstoß des Faunstängels!
Nur vielleicht nicht unbedingt alle mit Faunstängeltee.

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[OOC: Wir möchten uns ganz herzlich bei euch bedanken, für viel Humor, reges Interesse und nimmermüde Forschungsmomente mit tollen Ideen - das RP zu beobachten, Logs zu lesen und zu sehen, wie ihr euch gegenseitig bespaßt und bespielt habt, hat uns begeistert und gerührt! Jetzt wünschen wir euch viel Spaß mit diesem neuen Gewächs - euer Staff.]