Re: Briefe nach Hause
Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2026, 20:14
Über den Seeweg, stets von zuverlässigen und dem Adel treuen Händen zu ebensolchen, gelangt eine mit rot-silbernen Bändern verzierte Lederrolle nach Adoran. Von dort nach Berchgard weitergeleitet, zu Linus Sturmfang, dem Leiter des Hauses der Künste. Einer anderen Person wird das Schreiben als auch ein sorgsam in einer Kiste mit Öltuch verpackter Gegenstand nicht ausgehändigt.

Wacht und Wehr der streitbaren Herrin Temora mit Euch,
Herr Linus Sturmfang!
So ist man in diesem Hause mit freudiger Neugier darauf gespannt, ob Kunde von der Museumseröffnung bis nach Drachenfels dringe und wünscht dem Museum als auch den Bürgern Berchgards lange Zeiten der Sicherheit.
im Auftrag ihrer Erlaucht

Paladina in Diensten der Herrin Temora
Gräfin zu Drachenfels

gräflicher Schreiber
Drachenfels, 16. Eisbruch des Jahres 269
Stadt Drachenfels, Grafenschloss
Stadt Drachenfels, Grafenschloss
Wacht und Wehr der streitbaren Herrin Temora mit Euch,
Herr Linus Sturmfang!
- Euer Schreiben gelangte zu Händen ihrer Erlaucht von Hohenfels und wir dürfen ausrichten, dass Eure höflichen Zeilen ihrer Erlaucht den Tag versüssten. Auch wenn das Thema "Gerimor" und gerade "Berchgard" des öfteren als heikel oder vorbelastet angesehen werden müssen, ist ihre Erlaucht gewillt, Eurer artigen Bitte zu entsprechen.
Diesem Schreiben mit folgend sollte eine Kiste mit besagtem Rüstgut in Berchgard angelangen. Es wird dem Museum zu Berchgard - wir mögen dies ausdrücklich betonen - als "Leihgabe" überlassen, auch wenn nicht zu befürchten sein solle, dass es alsbald zurück gefordert werden würde.
Ihr versteht jedoch sicher, dass ihre Erlaucht sich auch von einem für sie so bedeutenden Stück des Andenkens an ihre Zeit auf Gerimor und ihre Anfänge als Ritterin im Dienst des Reiches nicht einfach so trennen mag.
Ihre Erlaucht geruht wohl, sich des Humors ihres erlauchten Herrn Gemahls zu befleißigen, wenn ich wörtlich ausrichten solle, dass sie sehr hoffe, doch zumindest ihre Rüstung dereinst in einem Stück und unbeschädigt zurück zu erhalten, wenn schon nicht ihren Erstgeborenen.
So ist man in diesem Hause mit freudiger Neugier darauf gespannt, ob Kunde von der Museumseröffnung bis nach Drachenfels dringe und wünscht dem Museum als auch den Bürgern Berchgards lange Zeiten der Sicherheit.
im Auftrag ihrer Erlaucht
Paladina in Diensten der Herrin Temora
Gräfin zu Drachenfels
gräflicher Schreiber