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Verfasst: Dienstag 27. Juni 2006, 18:57
von Darna von Hohenfels
Der Boden bebte, und als sie aus dem Schloß halb stolperte, halb rannte, traf sie auf seine Hoheit und Lord Rafael. Was war hier los, gütiger Himmel?
"Ritterin von Elbenau, Ihr sucht mir jeden Magier, den Ihr finden könnt und bringt ihn zu diesem verfluchten Tor!"

Gut... DIE Anweisung war eindeutig!
Selten hatte sie schneller ihr Pferd gesattelt und bald schon pochte sie laut an das Tor des Phönixkonventes, doch niemand schien anwesend? Auch zur Academia Arcana preschte sie in halsbrecherischem Tempo, doch versprach der wachende Magier vor dem Tor nur, jedem bescheidzugeben, der käme.
Auch ihre Worte waren klar:
"Teilt allen reichstreuen Magiern mit, seine Hoheit benötigt Hilfe am Portal in Varuna!"

Verfasst: Dienstag 27. Juni 2006, 21:15
von Nuria Mondin
Mit geballten Fäusten sprenkte sie auf dem Rücken des Pferdes durch das Land zurück zum Heim der Schwestern. Es war ungerecht, so ungerecht... es schrie förmlich in ihr, doch sie war stumm geblieben, ihren wilden Zorn verbergend.
Dieses Portal des SChreckens.. es schien das Lied zu stören, fürchterlicher noch klangen die Gestalten, die daraus entsprangen.. und alles sollte um irgendwelche Steine gehen, wie sie aus dem Gerede herausgehört hatte. Wie sie es hasste, sich immer verstecken zu müssen... aber hart waren Viviannes Worte gewesen.. sage Niemandem, wie du wirklich heißt und was du wirklich bist. Im Moment brachte es nur Nachteile.. oder würden jene sie für das, was sie war, verurteilen?

Ich bin eine Hüterin Mutters, mein Leben habe ich dem verschrieben, zu schützen, was sie schuf.. es geht mich etwas an, wenn etwas ihre Schöfpung bedroht. Und alle meine Schwestern ebenso. So dumm waren sie.. nur nach äußeren Formalien blickend.. musste man das Siegel einer Magierakademie auf der Stirn kleben haben, um etwas bewirken zu können? Sollte ihre gottverdammte Stadt doch in Schutt und Asche aufgehen, wenn sie nicht einmal in der Lage waren, über solche äußeren Zeichen hinwegzusehen..
Denen würde sie sicherlich nicht mehr helfen, ein Kind musste sich erst an der Herdplatte verbrennen, bis es verstand, dass das Feuer heiß ist.. doch würde dieses Dunkel über die Stadt hinausgreifen, so würde sie alles in ihrer Macht stehende tun, um jenes aufzuhalten. Mutters Schöpfung musste gewahrt bleiben.. sie würde die Schwestern zusammenrufen.

Verfasst: Dienstag 27. Juni 2006, 23:37
von Der Erzähler
Die Schrecknisse scheinen sich zu häufen. Erneut shclugen die dunklen Wesen in Varuna zu und entführten unseren Grafen Adrian von Hohenfels. Er wurde mit einem Bann in das Portal gezogen. Uns drängt die Zeit.

Später fand ein Gespräch statt im Schloss von Varuna mitdarunter waren auch die Elfen vertreten. Wir berieten über viele Dinge die mit der dunklen Macht zusammenhängen. Auch kamen uns die Gedanken auf über einen Gegenangriff. Doch taten sich usn viele Fragen auf. Anschließend wollten sich einige das Portal nochmal anschauen. Vielleicht haben sie etwas herausgefunden?

Ich werde mich morgen mit einigen anderern auf den Weg zu den Zwergen machen, denn ihre Hilfe wird gebraucht.

Verfasst: Dienstag 27. Juni 2006, 23:53
von Isdaniel Nifar
Nach dem langem Gespräch gingen sie nocheinmal zurück zum Portal. Isdaniel wollte sich dies zusammen mit Nethaliel und Shararyl nocheinmal genau ansehen. Nur wenige Schritte vor dem Portal stellten sie sich auf. Langsam oeffnete Isdaniel seinen Geist lauschte dem Lied Eluives und versuchte das Portal zu erfassen. Es war ein dunkles Gebilde das so nicht in die frohe Melodie an diesem Ort passte. Immer weiter studierte er das Lied versuchte Einzelheiten zu verstehen, als sich ihm plötzlich ein Weg auftat. Eine seichte Melodie nur ein paar Klänge - doch sie schienen das Portal zu durchschreiten koennen. Sanft wob er das Lied, umgab sich mit einer Melodie des Schutze und lies sich treiben, wie ein Floss auf dem Wasser. Sachte zog es ihn in das Portal und schliesslich tauchte vor ihm die dunkle Welt auf der anderen Seite des Portales auf. Ein schmaler dunkler Hölengang, dunkle Gestalten, doch das Bild entschwand seinem Sinn und ein neues tauchte auf. Ein anderer Ort in dieser Höhle - ein mächtiges Energiefeld - dahinter die 2 Rubine - wieder verschwamm das Bild und als die Augen wieder aufschlug erblickte er Nethaliel besorgt über sich beugend.

Das Portal wirkte nun wieder ruhig. Die drei Elfen reihten sich nocheinmal vor dem Portal auf und mit vereinten Kraeften woben sie das Lied im klang einer Mauer. Hart wie Stein und doch durchsichtig wie Luft. Geschickt verketteten sie diese Melodie mit dem Lied selbst, so dass es seiner Energie davon nähren konnte. Isdaniel hoffte das dies reichen würden um den Menschen in Varuna eine Pause zu können, genug Zeit zumindest um Kraft für einen Gegenangriff sammeln zu können.

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 12:00
von Rafael de Arganta
Die Rechte zur Faust geballt, donnerte er diese vor die Wand um sie dann mit einem wütenden Aufschrei zurück zu ziehen.
Sie hatten Adrian.
Sie hatten den Grafen mitgenommen und er hatte nichts dagegen tun können.
Er hatte noch nach ihm gegriffen doch die sengenden Flammen hatten seinen Arm verbrannt, das er ihn nicht länger hatte halten können.
Er verfluchte sich, das er nicht besser auf ihn aufgepasst hatte.
Aber hatten jene Kreaturen es nicht direkt auf ihn abgesehen gehabt? Wenn schon, das hätte nicht geschehen dürfen.
Jetzt hatten sie ein Druckmittel mehr.

Ein Druckmittel das ihn mehr als nur schmerzte, weil trotzdem man die Steine dafür nicht herausgeben konnte.
Ein Leben gegen das von Vielen? Zugegeben ein wichtiges Leben... doch was nützte es wenn danach alles in Schutt und Asche liegen würde, Tod und Verderben herrschte.
Nein es war kein wirklich möglicher Handel und das schmerzte Rafael.
Sein eigenes Leben hatte er angeboten gehabt, doch die Kreaturen lehnten ab. Sie wussten genau wen sie hatten und das sie mit ihm einen wertvollen Schatz in ihren Händen hatten.
Wenngleich nicht so wertvoll das man dafür den Frieden opfern durfte.
Es war eine Zwickmühle... eine aus der es hoffentlich ein entkommen gab.
Sie hatten so viele Informationen jetzt.
Und so viele Hände die ihre Hilfe anboten.
Rafael hatte noch mit den Elfen, den Magiern und dem Alten zusammen gesessen, um über die Sachlage und ihre Möglichkeiten zu diskutieren.

Die Elfe die später noch hinzu trat, versetzte ihn in erstaunen. Feingliedrig wie er nie zuvor eine Frau gesehen hatte, und ihre Ausstrahlung, als wäre sie weiser als alle Anderen.
Sie sprach mit bedacht und was ihn viel mehr verstörte war das er teilweise ihre Stimme in sich hörte, direkt in seinem Kopf.
Wie sie ihn fragte, ihn erforschte, seinem Willen nach sann.
Aber anscheinend schien sie mit was sie in ihm las zufrieden. Er strebte nicht nach Macht. Er strebte danach die Gefahr ab zu wenden ... und seinen Freund zu befreien.
Man entschied am nächsten Tag mit den Zwergen zu verhandeln, während die Elfen herausfinden wollten wie und ob man das Tor überwinden konnte
Der Überraschungseffekt wäre auf ihrer Seite, doch brauchten sie wohl eine Armee, wie der Alte sagte.
Rahal?
Adrian hatte das abgelehnt, und die Elfen und Zwerge?
Es musste, es würde sich zeigen was geschehen würde.
Sie würden jedenfalls alles daran tun um jene Steine zu vernichten und um den Grafen zu befreien.
Das war er seinem Freund schuldig.

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 12:50
von Letast
langsam geht letast in seinen arbeitszimmer auf und ab ...

weis dieser narr ... welch endscheidung er trifft ? ... weis dieser narr .. das es nicht nur ... um das verfluchte varuna geht ... hat dieser blinde narr ... dem alten gelehrten überhaupt zugehöhrt ...

sein blick wanderte auf ashai .. der an der türe stand und wie immer lautlos die worte von letast ertrug ...

unruhig geht letast in seinem arbeitszimmer auf und ab ...

sollte er es wagen ... mit seiner lächerlichen ... kleinen anhäufung von söltnern ... einen gegenangriff auf diese unbekannte macht zu starten ... er wird kläglich scheitern...


sein blick wandert kurz zu ashai .... melde mir sobald sie .. wahnsinnig genug sind alleine durch das tor gehen und einen angriff starten ...

ich will rahal wenigens auf die .. invasion vorbereiten .. die passieren wird .. sobald .. ihre armeen vernichtet sind

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 14:48
von Darna von Hohenfels
Weg. Einfach... weg. Sie war nicht von seiner Seite gewichen, und er war trotzdem weg. Ihr den Grafen weggenommen. Einfach so. Diese Feiglinge. Dieser... Bastard da vor ihr!
Sie riß den Arm nach vorne, doch Rafael hielt ihn fest, ließ ihrem innigen Wunsch keine Bahn, diesen Lump dafür einen Kopf kürzer zu machen. Was immer hinter diesem Portal war, sie sollten es wagen, sich über die Schwäche der Menschen hier lustig zu machen!
Die Genugtuung, diesen blöden schwarzen Drachen in Stücke zu hacken, war leer, doch sie reichte für den Augenblick. Die Klinge schnitt durch die dicken ledernen Schuppen, schnitt dort, wo anderes wirkungslos abprallte, doch es war gleichgültig - sie hätte dieses Biest auch mit bloßen Händen angehen können, das Schwert war Teil ihres Armes, die blutverschmierte Umsetzung ihres Wunsches, diejenigen Mächte tot zu sehen, die es wagten, ihr den Grafen wegzunehmen.
War dies die Einheit von Waffe und Krieger, die Luzcilla dauernd gefordert hatte? Vielleicht. Sie war aus Wut und Haß geboren...

Wie heiß das Feuer des Portals war, wusste sie nun aus eigener Erfahrung, hatte es am eigenen Leib gespürt. Ebenso wie sein Freund Rafael hatte sie nach ihm greifen, ihn da wieder rausziehen wollen... fassungslos starrte sie in die Glut und die Dunkelheit dahinter, das Feuer umhüllte ihre rechte Hand, konnte an dem Schwert nichts bewirken, auch das Pyrian in der Rüstung tat seinen Dienst und wurde dennoch heiß, das Leder des Handschuhs flammte auf wie Stroh im Feuer - der Geist im Fleisch jedoch war wie betäubt und gelähmt, die Haut warf längst Blasen, bevor sie die rechte Hand endlich zurückzog, begriff, daß sie hier wegmusste.
In ihr stritten sich Schmerz und Wut, was von beidem heißer brannte.

Blutelementare, gütiger Himmel... Sie konnte die Finger kaum mehr bewegen. Sie musste da wieder raus, musste zu ihren Leuten vor dem Tor, nicht neben der Besprechung stehen, wo sie eh nichts zu suchen hatte. Was verstand sie schon von Magie? Da draußen starben derweil womöglich Menschen...
Cathal drückte ihr schlußendlich das Schwert wieder in die Hand, provisorisch und plump verbunden, sie schloß die Finger um den Griff und spürte, wie jeder noch empfindende Fetzen Fleisch in Agonie aufschrie, doch sie brauchte diese Waffe. Und wenn sie sie nie wieder neu loslassen oder greifen könnte.
Als Stunden später ihr Rafael sagte, sie solle nicht vergessen, die Waffe endlich abzulegen, wischte sie den hochbrodelnden Zorn mit Müdigkeit weg. Woher hätte er es wissen sollen? Einzig dumpfer Schmerz teilte ihr mit, daß die Hand überhaupt noch da war, noch immer trug sie die Waffe.

"Euch... sollte man..."
Gilvert starrte entsetzt auf das rote, nässende Fleisch, die großflächigen Brandblasen darauf. "Ihr habt da Salbe draufgetan?!"
"Nunja, nur... wo ich das noch auftragen konnte...", wurde sie leiser und fragte sich, wie sie den aufgeschnittenen Plattenhandschuh bis morgen repariert bekommen sollte. Nur mit der linken Hand würde sie alleine nicht die Rüstung anlegen können, verflixt.
"Nehmt doch gleich Mehl und streut das darüber!"
"Oh, das hilft auch?", fragte sie müde. Der Kadett war drauf und dran, sie anzuschreien.
Er versorgte die Hand mit kühlem Wasser und Seidentücher, band Moos in den locker angelegten Verband, doch er war kein Heiler. Sie war nicht mehr fähig und nicht willens, sich auszumalen, was die Konsequenzen dieses Tages sein konnten. Sie musste morgen wieder funktionieren, irgendwie.
Gilvert war gegangen, und sie legte sich in der Gewissheit hin, daß die Wachen ihn schon rauslassen würden - währenddessen zog der Kadett in der Bücherecke einen der Sessel zurecht. Es würde eine lange Nacht für ihn werden, denn daß die Ritterin Fieber bekommen würde, dessen war er sich ziemlich sicher...

Eine Waffe. Sie brauchten diese Waffe. Blut klebte an der schimmernden Klinge, und Flammen umhüllten sie, griffen auch nach ihr - wie makaber vertrauter Schmerz... Das Feuer brannte, aber dieses Schwert durfte sie nicht loslassen. Es musste hier raus. Sie musste hier raus. Sie würden Adrian da raus holen.
"Halt aus", flüsterte sie, zu sich, zu ihrem Herrn, immer wieder. "Raus... werd nicht... loslassen..."

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 15:53
von Shalaryl Di'naru
Sie hatte es gesehen, das Portal...kalte Finsternis, gehüllt in heiße Flammen.
Eine dissonante Verbindung zu einem anderen Ort, dessen Wesen in das
Lied eindrangen.

Gier. Macht. Waffe. Zerstörung.

Das trieb sie? Danach verlangte es ihnen? Soviel Leid und Schmerz an so
einem großen, und doch auf ein innerstes geschrumpften Ort. Das anschlie-
ßende Gespräch brachte ihr kaum neues Wissen, aber einen keimenden Ent-
schluss. Was war ihre Aufgabe? Sie sollte Veränderungen im Lied wahrnehmen
und es davor schützen, den Wald, die Geschöpfe...alles, eben das Lied.
Sie wollte sich nicht ausmalen, was jene Keaturen mit den Steinen anfangen
würden...sie wollte es nicht geschehen lassen, durfte es nicht.

Um das Lied zu schützen musste sie sicher gehen, dass die Steine zerstört
wurden. Mit der Mauer, die sie mit ihren hohen Brüdern und der Templerin
unsichtbar um das Portal wuchsen liess, wuchs auch ihr Entschluss... .

Sie würde das Lied schützen.

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 17:39
von Adrian von Hohenfels
Dunkelheit.. um ihn herum war kaum etwas anderes. Die Kette am Handgelenk spürte er deutlich. Und das Gemurmel der Dunklen drang zu ihm hervor. Die Worte kaum zu deuten, eine fremde Sprache oder nur verzerrt durch die Umgebung? Er vermochte es nicht zu sagen. Mühsam gewöhnten sich die Augen an das wenige Licht, Gestalten und Schatten waren auszumachen. Nicht wenige waren es, zu viele um sich freizukämpfen, wie auch? Sie hatten ihn schon vor Stunden besiegt, die Rüstung und Waffe genommen und ihn hier in diesem sargähnlichem Gebilde festgekettet. Waren es Stunden? Konnte er sicher sein? Wie behielt man Zeitgefühl in beinah völliger Dunkelheit?

Das Licht, es hatte ihn plötzlich umschlossen und überrascht. Er spürte noch wie man nach ihm griff, versuchte ihn zurückzuziehen, während das seltsame Licht ihn in das Tor hineinzog. Erinnerte sich an Rafael nahe an seiner Seite und seinen erfolglosen Versuch dies zu verhindern. In einem zynischen Gedanken konnte er sich nur zu gut ausmalen, was er sich würde anhören dürfen, käme er hier wieder heraus. Das „Wenn“ jedoch war sicherlich die wohl wichtigste Frage. Er hatte Vertrauen in Rafael, doch musste die Zeit erweisen, ob es gelang Zugang zu finden, in das diesseitige Gebiet des Tores. Aufgeben, vor allem sich selbst, würde er sicher nicht, solang noch ein Stück Leben übrig blieb.

Unzählige Fragen und auch Schmerz lagen hinter ihm. Sie wollten Wissen um die Steine. Wissen das er ihnen weder geben wollte noch konnte. Ob sie ihm letztlich geglaubt haben mochten, er wusste es nicht. Dennoch er war noch am Leben, so hatte er zumindestens wohl noch einen Sinn für sie. Glaubten sie gar sie könnten über ihn erreichen, zu erhalten was sie suchten? Er schüttelte nur den Kopf, seinen Gedanken folgend. Rafael kannte er so gut wie dieser ihn kannte. Er würde sich nicht beugen und die Welt in grössere Gefahr bringen, nicht einmal für ihn. Er war sich sicher, Rafael wusste was er gewollt hätte und würde hiernach handeln. Ein Opfer das zu geben besser war, als die Welt zu opfern.

Schritte näherten sich, rissen ihn aus diesen Gedanken. Jene düstere Gestalt.. ihr Anführer? Sie trat neben ihn. Wieder seltsames Gemurmel, nun ganz sicher deutbar in einer ihm unbekannten Sprache. Er vermochte ihren Sinn nicht zu deuten, doch ihren Effekt bald hierauf sehr wohl. Die Glieder versteiften sich und die Lider fielen ihm zu. Mühsam und sinnlos der Versuch sich mit Bewegung hiergegen zu wehren. Schwere... Versinken. Er spürte noch die völlige Versteifung der Glieder. Bewegunslosigkeit und Starre. Gefangen in einem Körper, mit wachem Geist und doch unfähig des Handelns. Konnte es ein grausameres Gefängnis geben? Er vermochte es nicht zu sagen. Alles was verblieb war der stumme Versuch des sich Erwehrens, der letztlich doch vergeblich blieb. Gedanken im Nebel, zu ewiger Starre gezwungen, war alles was blieb während die Zeit verstrich.

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:16
von Aldred Ravenor
Mitten in Varuna stand dieses monströse steinerne Portal und anscheinend hatte es erst kurz zuvor ein Gefecht gegeben. Der Graf war entführt worden und es wurde diskutiert, was zu tun sei.

Zusammen mit Amphion war er an das Portal herangetreten, nachdem dieses dunkle Wesen sich Ihnen nicht nur gezeigt, sondern auch gesprochen hatte. Spuren von Magie waren überall, durchzogen den dunklen Stein, tränkten diesen Ort und machten es ihm schwer, eindeutige Schlüsse zu ziehen. Der Drang nach Wissen brannte in ihm. Diese Wesen schienen das uralte astrale Wegesystem zu nutzen..... oder nur nachzuahmen? Wussten sie womöglich, wie sich diese arkanen Pfade erschaffen ließen? Zu gerne würde er sich einmal mit diesem Wesen unterhalten.
Aldred war der festen Überzeugung, dass man diese fremde Wesenheit verstehen und ergründen musste, um einen tauglichen Schutz oder eine andere Lösung zu finden. Brummelnd schaute er zu der Schar Bewaffneter, die vermutlich planten, die dunklen Kreaturen mit kaltem Stahl zu bekämpfen und ohne Frage nach deren Ursprung und Antrieb zu vernichten. Ganz klar hatten sie wieder nur das Problem und nicht die Ursache dahinter im Visier.....

Verstohlen sah er sich um, zückte Hämmerchen und Meissel aus seinem Beutel und klopfte einen kleinen Brocken des dunklen Steins aus dem Portal. Geschwind ließ er es in seiner Tasche verschwinden und verabschiedete sich. Mit Sicherheit würde die Gefahr noch eine Weile bestehen und er war sicher, dass ihm die ausführliche Untersuchung des Gesteins einen hilfreichen Anhaltspunkt liefern würde. Wenn die dunklen Wesen das nächste Mal auftauchten, würde er der Lösung ein kleines Sück näher sein, dessen war er sich gewiss.

Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:22
von Gilvert
Unruhig ruhte Sie die ganze Nacht, Fieberstöße und das Bewegen der verletzten Hand, liesen Ihr der Tapferen immer wieder Schreie der Schmerzen hervorbringen. Immer war er dann an Ihrer Seite, tupfte die Stirn mit einem feuchten Tuch ab, hielt ihren Verband nass. "Ruhig My Lady es wird wieder, ganz ruhig es ist alles gut" sanft und fats flüsternd zu ihr spricht. Als sie wieder etwas ruhiger schläft zieht er sich zurück die Schüssel mit Wasser und tücher mitnimmt. Der Gardist am Mittelgang nimmt Ihm beides ab und tauscht es gegen frisches Wasser und saubere Tücher aus. "Gardist, bitte besorgt mir Zitronen, Frische so an die 10. Stück. danke euch" Vorsichtig wendet er sich ab. Das Wasser und die Tücher auf ihren Bettkasten abstelt. Die Klinge er neben Ihren Bett stehend betrachtet. Ein leises saufzen und er nimmt die Klinge mit sich. Im Saal vor den Schlafkammern beginnt er Diese zu reinigen und zu ölen.

Mehrmals noch muss er in dieser Nacht zu Ihr. Die Rüstung und Waffen werden beim rausgehen laufend ausgewechselt, bis jenne gerreinigt und bereit sind zum nächsten gebrauch.

Den ausgepressten Zitronensaft zum Wasser gibt, einige scheiben legt er mit in den Verband ein, direkt auf die Haut, und alles wieder verbindet.

"Ja Gardist Ihr habt mich richtig verstanden ich benötige noch Joghurt die Hand braucht die kühle und das fett daraus Wofür die Zitronen waren? Der Saft der Zitronen weicht die aufgeblasene Haut an und löst die flüssigkeit in den Brandblasen auslaufen und NUN bewegt euch."

Über den Büchern er sitzt "was hat Der gesagt, Ja Herr Knappe, der hat wohl einen zulange in der Sonne gemacht."

Wohl 15 mal ist er mindesten bei Ihr gewessen, Verbände gewechselt, feuchtgehalten, das Fieber bekämpft und Ihre Ausrüstung auf vordermann gebracht

Verfasst: Donnerstag 29. Juni 2006, 10:44
von Rafael de Arganta
Und wieder einmal stand er vor dem erloschenem Tor.
Die Sonne die hinter ihm zur Neige ging, tauchte alles in ein dunkles fast Omen gleichem Ton, aber Rafael rührte sich nicht.
Seine Eis grauen Augen starten fast durchdringend auf den massiven Fels und das jetzt im dunkel liegendem Tor, als könnte er es durchdringen.
„Morgen mein Freund.“ wisperte er bewegt wie zu einem Schwur. „Morgen hole ich dich da raus! Ich werde alles was in meiner Macht steht versuchen. Halte aus.“
Er presste die Lippen wie zu einem Strich zusammen und versuchte die Gefühle die er in sich spürte zu verbannen. Es schnürrte ihm die Kehle zu wenn er an seinen Freund dachte. Er würde ihn nicht so einfach aufgeben, komme was da wolle.
Doch er durfte nicht in Zorn verfallen, was jene Situation und die Kreaturen anging, das würde ihn nur unüberlegt handeln lassen.
Er brauchte heute Abend einen kühlen Kopf und musste daran denken worum es vorrängig ging.
Jene Steine zu erlangen und dann sie mit den anderen zusammen zufügen, und durch die Zwerge vernichten lassen.

Was hinter dem Tor auf sie wartete ... Der Paladin wusste es nicht.
Doch der Mann sagte etwas von einer Heerschar.
Es wurde zu einem Kampf kommen, und sie würden jeglichen Beistand benötigen den sie bekommen konnten ... selbst ... Rahal?
Er hatte daran gedacht. Er hatte wirklich daran gedacht.
Doch würden sie sie mitnehmen, würden die Zwerge ihre Hilfe versagen, und damit hatte man ein noch viel größeres Problem als nur Rafaels Unwohlsein mit Rahal, sei es auch nur für den Moment geborenen Packt.
Sie mussten es so schaffen.
Und mit den Magiern, Elfen, Zwergen, Menekanern und Angurern hatten sie gewaltige, machtvolle Verbündete. .
Was würde sie hinter dem Tor erwarten?
Eine zu lösende Aufgabe? Ging es doch um das Leben des Grafen und... um die Abwendung einer Gefahr für alles Leben.
Sie würden, sie mussten alles Geben.
Temora würde mit ihnen sein!

Lange Zeit blieb Rafael noch an diesem Ort.
Es war bereits dunkel geworden als er aufbrach. Aufbrach um die Nacht im Gebet in der Kathedrale zu verbringen.

Verfasst: Donnerstag 29. Juni 2006, 11:33
von Letast
boten in schwarzen kaputzen ihre gesichter bis zur unendlichkeit vermummt kommen und gehen aus letasts haus eilig huschen sie durch die dunkle stadt rahal...

noch habe er keine wichtigen informationen über einen angriff auf die unbekannte macht erhalten ... doch würde es nicht mehr lange dauern ....


letast sitzt an seinem schreibtisch und als der letzte bote verschwunden war stützt er sich mit dem elbogen auf denn tisch und begann leise mit sich selbst zu sprechen

würde .. raphael ... der junge paladin es wirklich alleine wagen ....
wenn ja ... dann ist die stunde rahals gekommen .... egal ob sie gewinnen oder verlieren in diesen umbekannten nichts.... ihre truppen wären geschwächt oder ganz vernichtet.... dann würde die stunde der truppen des herrn kommen ....

Verfasst: Donnerstag 29. Juni 2006, 11:55
von Adrian von Hohenfels
Stille! Das ferne Gemurmel war wohl vorhanden und am Rande nahm sein Geist dies auch auf. Er wusste nicht ob er sich freuen sollte, einmal nicht dem Spott des Anführers der Dunklen ausgesetzt zu sein oder sich der nutzlosen Wut hingeben über das Geschehen. Bewegen, aufstehen... etwas tun können. Sei es nur den Finger bewegen. Selbst dies wäre ein Erfolg gewesen. Ein Sieg gegen die Starre.

Zorn, ein Fehler nicht die Warnung wahrzunehmen. Rage die sich keine Bahn schaffen konnte. Stetiges Suchen wenigstens eine Bewegung zu erreichen. Und doch wissend, es machte keinen Sinn. Lethargie? Davon war er noch weit entfernt. Sich ihr hinzugeben hiesse sich aufzugeben. Niemals! Eine Regung gab es wohl, den der Zornestränen, sich nicht aus dieser Lage befreien zu vermögen. Wie lang noch? Würden sie kommen, würden sie es schaffen und würde es rechtzeitig sein?

Es gab nicht viele Möglichkeiten. Doch was wenn sie es nicht schafften. Dann blieb ihm die Wahl hier zu sterben durch die Hand seiner Wächter, wenn sie es ihm denn gewährten. Es wäre die mildeste Methode, doch milde schien kaum ihr Weg zu sein. So würden nur Lethargie oder Wahn verbleiben. Beides durfte er nicht zulassen. Aushalten! Den Geist freimachen und Geduld finden. Es war der einzige Weg, wollte er dies überleben. So lauschte er dem eigenen Atem. Wissend, solang er diesen noch selbst vernahm, gab es auch Hoffnung. Die Gedanken wanderten wieder zu Rafael. "Ja alter Freund ich kann mir Denken, was du sagen wirst und mir stetig vorhalten." Könnte er seufzen er würde es nun.

Verfasst: Donnerstag 29. Juni 2006, 11:56
von Shan´Rhyl
Mit ruhigen Schritten begab sich der hohe Lethyr auf den Straßen Rahals in Richtung des Hauses der Bruderschaft. Nur einige Entfernung davor erblickte er bereits eine rotgerobte Person und neben ihm ein Mitglied der Armee Rahals, welcher stramm anhielt. Ihm war bei jenem Anblick bereits klar um wen es sich dabei handeln musste.

Nach einer kurzen Begrüßung untereinander schien Letast wohl einige Informationen herausgefunden zu haben, die er im Gespräch mit dem Paladin Rafael de Arganta erfahren haben musste. Zum Beispiel das die Rubine wohl von den Kreaturen unterhalb der Erde, im Berge Nilzadans dazu im Stande waren diese zu zerstören. Auch das die selben schwarzen Gestalten bereits in Varuna eingefallen waren, jedoch diese zurückgeschlagen werden konnten. Die Varunesen hatten wohl geplant das Tor mit einer Armee zu betreten, jedoch zunächst ohne Rahal.

Shan'Rhyl selbst, war der selben Meinung wie der Ahad, dass die Varunesen zunächst ihre Soldaten verheizen sollten. Was kümmerte es das gefolge Alatars. Auch von ihrer Seiten würden sie Varuna keine Hilfe anbieten, jene sollten danach betteln, nicht eher würden sie einschreiten.

Er meinte noch zu Letast, dass er bei diesem Fall die Bruderschaft versammeln lassen würde und mit jenen Worten betrat er das Gildenhaus.....