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Verfasst: Donnerstag 31. März 2005, 19:20
von Serendo Radil
Nach den den starken und aussagekräftigen Worten der Hohen Templerin wurde das Bild in seinem Kopf, was zu tun war und was die Ursache dieser Geschehnisse zu sein schien, klarer und klarer.
Er beschloss sich auf den Weg nach Tirell zu machen. Doch kam ihn der Clan Hinrah in den Sinn.
Dieser Clan war den Werten Mutters stehts treu ergeben und sie halfen gerne.
Er dachte sich das sie sich seiner Bitte besinnen werden und gerne dazu beitragen diese Tage sicher zu überstehen.
Serendo war bereits seit Monaten damit beschäftigt den Bewohnern Berchgards ein Geschenk zu bereiten in Form von einem Fass, gefüllt mit einem gut und schnellwirkenden Heiltrank.
Dieser würde sicher so einigen in der Not, die zur Zeit herrscht, helfen können und ihre Leiden lindern.
Er versteckte dieses fass in einem Erdloch nahe Berchgards. Er holtedies und rollte zu dem Hause Hinrah.
Etwas erschöpft erreichte Serendo schlielich das Haus und klopfte an der Tür. Dabei viel sein Blick auf einen Hirschkopf an der Wand.
Sein Miene und gesten erstarrten. Es war der Kopf des goldenen Hirsches, welchen er versuchte vor den Speeren der Jäger in Sicherheit zu bringen.
Währendessen öffnete eine Frau die Tür. Zunächst begrüßte sie ihn lächelnt, mit einem kleinen Knicks.
Doch Serendo blickte sie nur ausdruckslos mit einer herunterrinnenden Träne an.
Ohne ein wort zu sagen drehte er sich um, um zu gehen. Als er die Treppe herunter ging, rannte Cailean geschwind um ihn herum und fragte ihm was los sei. Was sein begehren war.
Serendo blickte sie abermals mit einer ausdruckslosen undTränen in den Augen an.
" Ich hätte nicht geglaubt das ich den Kopf und wohl auch das Fell dieses edlen und starken Tiers hier finde. Der Clan Hinrah entäuscht mich. Auch er ist wohl der Gier verfallen.
Wie alle Menschen die den glauben an Mutter verloren oder sie gar vergaßen."
" Mutter verliert immer mehr an Kraft und ihr tragt also dazu bei."
Serendo blickte förmlich durch sie hindurch. Er schien wie in Trance der Trauer und dem Schmerz verfallen zu sein.
Die Junge Frau leidete sichtlich mit. Doch fragte sie leicht unverstehend.
" Ist der Tod des Hirschs daran Schuld was hier geschieht? "
Der junge Druide schmuntzelte nur und schüttelte sacht den Kopf.
" Ihr versteht nicht.
Die Menschen haben zu sehr den Glauben an Eluive verloren oder sie gar vergessen und sind der "Gier" im laufe der Jahre mehr und mehr verfallen.
Dies schwächte die Mutter in all den Jahren. Nun reicht ihre Kraft nicht mehr alles im gleichgewicht zuhalten. Und diese dunklen Tage sind die Folge."
Bedrübt und sichtlich von seinen Worten bewegt senkte nun sie ihr haupt.
" Was kann ich tun um zu helfen? "
Serendo begann langsam sich von ihr abzuwenden und Richtung Verunas zu gehen. Seine letzten Worte waren.
" Helft den Menschen sich an Mutter und ihrer Tochter wieder zu besinnen. Und helft den Menschen ihr leid in diesen Tagen lindern."
Dann entschwandt Serendo aus ihrem Blick. Unterwegs traff er auch noch anghar Tagkon. Ihm erzählte er das selbe wie auch Caillean und ging rasch seiner Wege weiter.
Verfasst: Donnerstag 31. März 2005, 20:59
von Der Erzähler
Gebeutelt wurde auch heute wieder die ganz Alathair. Weitere Erdloecher taten sich auf. Manche mit Feuer. Manche ohne, dafür trieben sie Ratten ins Freie.
Es stand wirklich nicht gut um diese Welt. Eluive wurde tatsächlich schwächer und es schien, dass es nur wenige gab, die erkannten an was diese Welt litt...
Verfasst: Donnerstag 31. März 2005, 21:10
von Der Erzähler
Während des letzten Bebens geschah es, dass sich die wenigen Zwerge, welche vor der Schlacht fliehen mussten, welche vor Nilzadan tobte aus dem Tunnel retten konnten, in welchem sie nun seit fast drei Tagen vor ihren Übermächtigen Verfolgern geflohen waren. Während sie noch die letzten Nachzügler die es auch noch aus dem Tunnel geschafft hatten, welcher nun zusammenbrach, zur Strecke brachten, hatten sich ihre Verwandten in Nilzadan im inneren Ring der Stadt verschanzt und Alatars Schergen rannten gegen ihre mächtigen Tore an, jedoch ohne Erfolg.
Dies jedoch wussten die wenigen Überlebenden der oberen Torwache, welche durch eben jenen Tunnel nach Gerimor geflohen waren nicht. Sie hatten derweil genug damit zu tun, sich an der für sie so fremden Oberfläche zurechtzufinden, umgeben von den Langbeinern, deren Sprache sie nicht einmal verstanden.
Die methodisch vorgehenden Zwerge jedoch hatten schnell einen neuen Plan gefasst. Sie würden ihre Umgebung erkunden und nach einer geeigneten Höhle Ausschau halten um sich dort ein provisorisches Lager einzurichten, von welchem aus sie weiter planen konnten.
Und so machten sie sich auf die Suche, nach einer vorläufigen neuen Heimat, dabei jedoch immer von dem Gedanken getrieben, einst wieder zurückzukehren, in ihre wahre Heimat....Nilzadan, dem Götterberg.
Verfasst: Freitag 1. April 2005, 03:29
von Caillean Hinrah
" Helft den Menschen sich an Mutter und ihrer Tochter wieder zu besinnen. Und helft den Menschen ihr leid in diesen Tagen lindern."
Caillean spürte es tief in ihrem Innern, das war es was sie tun konnte. Etwas das sie tun konnte in diesen verrückten Tagen.
Helfen!!
Ihr ganzes Sein verlangte danach. Sie presste das Fässchen an die Brust und sah ihm nach
"Bei Eluive! Das werde ich!" schwor sie leise und ging wieder ins Haus, eine junge Frau folgte ihr. Esmeralda. Verwirrend nichtswissend, unsicher über ihre eigene Gabe mit Kräuter recht unzugehen, beschloss Caillean desöfteren Tränke bei ihr zu bestellen, um ihre Fähigkeiten zu testen und sie zu unterstützen. Die Welt brauchte Menschen wie Esmeralda. Sie hatte diese Energie die von ihr ausging direkt gespürt. Irgendwie.....tat sie gut. Es war nicht Güte, es war der Glauben. Esmeralda glaubte an etwas und das mit ganzer Kraft. Oder manche würden sagen Caillean fand sie auf Anhieb sympathisch und schätze ihre Bereitschaft zu helfen.
Wie verwirrend der Tag werden würde hätte sie niemals für möglich gehalten. Erst der Druide, dann wurden Berichte laut über Kleinwüchsige die aus der Erde kamen und in Rahal sassen. Caillean und Falk wurden gebeten zu helfen, egal wie. Diese knurrigen Wesen auf zu kurz geratenen Beinen und dicken Rauschebärten, mit kunstvollen Rüstungen und verzierten waffen, waren eine Augenweide. Sie füllte sich überflüssig weil ihr Bemühen helfen zu wollen, leiden welcher Art auch immer zu lindern, nicht angenommen wurde.
Falk drang irgendwie zu diesen Wesen mit der seltsamen sprache durch und plötzlich tummelte sich die ganze Meute in der Mine zu Berchgard.
Ein vorübergehendes zuhause verteidigte Falk seine Schnappsidee und doch war sie verärgert und sah Arger auf sich und das Dorf zu kommen.
Als ein Bergarbeiter sich bei Falk beschwerte man hätte ihn rausgeworfen aus der Mine, diese.. zwergenhaften Menschen wollten die Mine für sich, Raffte sich Caillean von einer Sekunde zur Nächsten ohne zu zögern auf und bat für die Fremden um Verständnis und Gastfreundschaft der Bergarbeiter. Man wollte nicht hartherzig sein gegen Fremde die der Hilfe bedurften von Menschen die diese geben konnten, nicht wahr?
War nicht Temora selbst voller Güte und lehrte das den Menschen?
Ruhe kehrte ein im Dorf und Caillean, beschwingt durch ihre selbsternannte Berufung auf ihre Art die Welt zu retten, eilte beschleunigt durch das Land mit der Kutsche und hielt die Augen offen nach denen die ihrer Hilfe bedurften. Sie verteilte Nahrung und Getränke, Kleidung bei denen die darum baten. Häuser mussten repariert werden und es mangelte an Gold. Eine Frau, Witwe durch das Grosse Beben, mit einem Kind, einem Säugling stand da ohne Einkommen. Sie fand eine Anstellung für sie als Kindermädchen. bei einem Heilerhaus verteilte sie grosszügig von dem Trank des fremden Druiden, der sie zuvor weinend verlassen hatte.
Spätabends widmete sie sich dann wohl doch recht erschöpft ihrer Arbeit und ging danach Richtung Haus um sich schlafen zu legen. Doch die grösste Herausforderung wartet vor ihrem Heim auf sie. Esmeralda stand da im Licht der Fackeln, ebenso Balthasar und Falk. Hinter der jungen Frau standen eingeschüchtert zwei Kleine kinder die sich aneinander und an Esmeralda festhielten. Wohl von Falks Grösse eingeschüchtert tauten sie bei Caillean erst auf, nachdem er sich entfernt hatte.
Mit ruhiger Stimme sprach sie auf die zwei Schwestern, Nefi und Burgi, ein und tastete sich behutsam vorwärts. Als Esmeralda sich einverstanden erklärte bei Aisling die nächste Zeit zu schlafen, willigten die zwei ein bei Caillean zu bleiben.
Schon jetzt malte sie sich aus wie sie die Geschichte Eluives ihnen erzählen würde.... mit viel Hilfe von anderen, da sie selbst nicht viel wusste, den geboren war sie nicht in Alathair. Aber ihr Herz war mit diesem Land verwurzelt als sie von dem Dock auf die Erde Gerimors trat.
Leiden kann man lindern, wenn man weiss wie und Caillean verstand es ihren Mitmenschen zu helfen. Schon immer hat sie Schwächere ungefragt in Schutz genommen.
Still betete sie stumm zu dem was andere Eluive nannten, oder die Mutter, und bat das Rechte tun zu können, mit ganzem Herzen und von ganzer Kraft die sie besass.
Verfasst: Freitag 1. April 2005, 09:15
von Quarius DeLore
Langsam stieg er morgens aus seinem Bett heraus, dabei rieb er sich die Augen und ging wie immer an seine kleine Wasserstelle die er ausserhalb des Hauses hatte hinstellen lassen.Was dachte nur ein 24 jähriger Mann zu dieser morgentlichen Stunde....eigentlich sollte es "nichts" sein, doch beschäftigte er sich mit dem Vorkommnissen der letzten Tage.Vieles war geschehen was er eigentlich nicht glauben oder erklären konnte.Seine Skepsis durchlief ihn wie ein Film hinter der Netzhaut seiner dunkelgrünen Augen, die er immernoch verschlafen und gähnend rieb.
Er hatte versucht schon am Vortag einigen Menschen und Glaubenden, erklären wollen, warum all das auf alathair geschieht, dabei bezog er seine Quelle auf jene Elfe die ihm und Anghar am Vortag begegnet waren, als sie auf der suche nach dem Greifen waren.Jene Elfin erklärte ihnen wieso jene Geschähnisse auf Alathair vorgehen ; waren es doch die Menschen selbst die den glauben an Mutter nicht mehr haben und sie deswegen keine Kraft mehr besitzt um Alathair zusammenzuhalten.
Er wollte sich schnell anziehen und zu Leon ans Kloster gehen....er würde fragen auf seine antworten wissen.
Die Sonne war schon am himmel zu sehen als er an die Tore des Klosters trat...sachte aber dennoch fest klopfte er an das Tor und wartete das ihm jemand öffnete.Als die Tore geöffnet wurden sah er zu seinem erstaunen Leon ihn anlächelnd....er freute sich scheinbar ebensosehr wie Quarius ihn zu sehen.Immerhin hatte sich zwischen ihnen schon ein Band der FReundschaft geknüpft.
Er durchschritt den Eingang und berichtete seinem Freund alles was er von der Elfin hörte....warum Mutter geschwächt ist....welche Rolle die Edain dabei spielen und das nur SIE Alathair retten können.
Als er zuende Berichtete hörte er gespannt auf seine Worte.......
Verfasst: Freitag 1. April 2005, 11:06
von Balthasar
Balthasar lehnte sich an die Reling des Schiffes welches sich langsam in Bewegung setzte.
Skeptisch beobachtete er die Oberfläche des Meeres, je weite er aufs offene mehr schipperte des do unruhiger wurde die See.
Riesige Fontänen ließen Meerwasser auf das Deck schwappen.
Die See wurde immer unruhiger und das Schiff drohte zu kentern doch der Mann der das Schiff lenkte war ein erfahrender Seemann der es schaffte den Hindernissen zu trotzen.
In der ferne konnte man schon Menek’ur erkennen, doch plötzlich rumste es laut und eine Fontäne stieg unter dem Rumpf auf und riss ein Riesiges loch in das Schiff.
Ein weiteres Seebeben brachte das Schiff zum kentern und es zerschellte an einem Korallenriff.
Mit mühe konnten sich einige Männer an herum schwimmenden Holzteilen festhalten.
Balthasar war auch unter ihnen.
Der Druide versuchte mit all seiner kraft und mit der Holzplanke an der er sich festhielt nach Menek’ur zu gelangen was ihm auch nach einigen Stunden gelang.
In Menek’ur dauerte es nicht lange bis die sonne seine Sachen trocknete.
Balthasar schaute sich suchend um doch er konnte niemanden er blicken der ihn zu Dawoud bringen könnte, deswegen beschloss er einen Falken zu sich zu rufen der dem jungen Druiden Dawoud eine Nachricht überbringen sollte mit dem genauen stand Ort Balthasar.
Der Druide ließ sich danach etwas erschöpft in den Sand sinken und wartete geduldig auf die Ankunft Dawouds.
Verfasst: Freitag 1. April 2005, 14:53
von Irmenlind Auenfeld
Die Welt stand Kopf. Viel verstand sie nicht davon, aber genug, um zu erkennen, wie entsetzlich die Auswirkungen waren und noch werden könnten.
Auch auf ihrem Hof war die Erde aufgebrochen und spie ihr, ihr Innerstes entgegen.
Schnell und heiß. So heiß, daß der Erdatem Haut verbrannte, die dem Hauch zu Nahe war.
Ehe sie selbst einen klaren Gedanken fassen konnte, fand sie sich überschüttet von besorgtem Bedrängen, den Hof zu verlassen... am besten sofort.
Aber sie konnte nicht.
War es doch ihr Heim von Geburt an.
Sie steht am Zaun und ihr Blick schweift über die Felder, bis hin zu der Stelle, wo die Glut pulsiert, jederzeit neue Flammen empor bringen könnend.
Würde der Erdspalt weiter aufreißen?
All ihre Hoffnung liegt in den Händen des Elfenvolkes und denen, die sich Druiden nennen.
Auch bei den Menschen, die ihren Glauben wieder festigen müßten.
Nicht zuletzt auch bei ihren eigenen stummen Gebeten.
Ihr Blick fällt auf ihre Hände. Sie hatte die Bandagen entfernt.
Zuviel gab es zu tun auf dem Hof.
Schwerfällig streckt sie ihr Kreuz durch und begibt sich in den Hühnerstall.
Vielleicht haben die Hühner ja ein oder zwei Eier gelegt. Seit dem die Erde sich auf tat, gab es kein Einziges und auch die Euter der Kühe blieben leer.
Dawoud und Melos wußte sie in Menek’ur und somit zumindest auf dem Hof nicht in Gefahr.
Für Laurentia hatte sie ein Zimmer in der Herberge Bajards gemietet und überließ dem jungen Mädchen, ihrer Magd, selbst die Entscheidung, ob es noch bleiben wollte, oder das Zimmer beziehen.
Irvin und sie, Irmenlind würden jedoch bleiben, bis es nicht mehr ging.
Und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Der Weg nach Tirell
Verfasst: Montag 4. April 2005, 01:34
von Serendo Radil
Tage um Tage vergingen an denen die Kinder der Mutter Natur nicht wirklich ihrem Ziel näher kamen.
Doch ein Funken zeigte sich am Horizont. Einen jungen Druiden hatten sie bereits gefunden, welcher nun an der Seite Lukans
weitere Nachforschungen über die Spalten und das Auftauchen der Zwerge machen.
Serendo dagegen wollte sich auf den Weg nach Menek 'Ur machen um dem Emir,welcher die Druiden - wie fast alle anderen Bewohner Alathairs - um Hilfe gebeten hatte, zu berichten ,was sie in Erfahrung gebracht hatten.
Doch diesen Gedanken verwarf er auf dem Weg nach Bajard. Warum sollte er die lange, mühsame Reise auf sich nehmen, um dem Emir zu berichten, dass sie noch keine wirkliche Lösung gefunden hatten.
Er fand in den letzten Tagen kaum Schlaf und aß auch so gut wie gar nichts. Dies machte sich bemerkbar.
Serendos Antlitz war geprägt von Sorgen und Gedanken um Gedanken, was zu tun sei. Sein Haar glich in kürzester Zeit mehr und mehr dem eines alten Mannes. Und auch sein Schritttempo wurde langsamer. Viel Kraft besaß er nicht mehr auf einer scheinbar sinnlosen Suche nach Antworten.
Er beschloss den Weg zu den Magiern einzuschlagen, um dort noch einmal nach Antworten zu suchen.
Doch dann traf er ihn. Leyle Darsus. Er begegnete diesem Gefolgsmann Alatars öfter und öfter. Diese bemitleidenswerte Seele war stehts auf der Suche nach neuen Schergen. Und auch bei Serendo versuchte er, diesen auf seine Seite zu ziehen.
Darsus war in der Lage, starke Worte zu sprechen und so manch einer verfiel seinem Irrglauben. Doch Serendos Geist blieb standhaft. Trotz
dem Mangel an Schlaf und dem langsamen Drang einer Resignation.
Im Gegenteil: die Worte Leyles gaben ihm neue Kraft zu kämpfen und das Leiden von Mutter Natur zu beenden.
Der Chaosritter schob in voller Überzeugung die Schuld auf die Magier Tirells. Sie seien es doch, welche Dämonen wie Elemente herauf beschwörten, um die Welt in Knechtschaft zu zwingen. Und es wäre an der Zeit, dem ein Ende zu setzen und gegen Tirell vorzugehen.
Darsus sprach in voller Überzeugung, doch machte er keine Anstalten, sein Gegenüber in irgendeiner Form davon abzuhalten, zu gehen noch dessen Leben ein Ende zu setzen. Er sah wohl seine Chance einen neuen Streiter für Alatar zu finden.
Doch Serendo blieb unbeeindruckt. Wusste er doch die Wahrheit, wie es um Alathair stand, und dass die Magier nicht das Unheil dieser Tage beschwörten. Doch gab es keinen Weg, Leyle vom Gegenteil zu überzeugen. Zu stark hatte der Panther ihn bereits in seinen Klauen gefangen. Und Serendo war dieses Gespräch bereits leid.
Galt es doch, Mutter Natur und ihrem Werk zu helfen. Er ließ ihn stehen, und machte sich mit seiner letzten Kraft, die er aufbringen konnte, auf nach Tirell.
Der junge Druide hatte schon lange den Verdacht ,Alatar würde sich die Schwäche Eluives zu Nutzen machen. Nach dieser Begegnung fühlte er sich in jenem Gedanken bestätigt. Und es galt wohl jetzt gleich zwei Probleme aus der Welt zu schaffen.
Er lief den ganzen Tag und die ganze Nacht, bis er vor den Toren der Akademie ankam. Dort brach er kraftlos und ausgehungert zusammen.
Verfasst: Montag 4. April 2005, 08:07
von Sinari
Neugierige Blicke huschen über den ausgezehrten Körper des Fremden etwas Eigenartiges ging von ihm aus, eine Art Verbundenheit und tiefe Abneigung zugleich, aber vielleicht lag auch dieser verwirrende Eindruck in der Tatsache das die ganze Welt langsam schwand und zerriss.
Die Priesterin der Eluive, oder Hexe, wie Andere sie wohl nennen würden sah sich schnell um und näherte sich der am Boden liegenden Gestalt. Sie hielt sich oft hier auf, aber es war schwer sich auf Akademiegelände als Schülerin auszugeben ohne das es einen Dozenten gab der wusste das dem nicht so sei. Darum und wegen vieler anderer Dinge blieb sie hier lieber ungesehen, vor allem weil sie hier war und sehen wollte ob die Magier wenigstens schon begriffen haben, warum die Welt zu zerreißen drohte.
Sie war alleine von der kleinen Insel der Priesterinnen fortgelaufen um Nachschau zu halten, denn die Herrin der See, Höchste Dienerin Eluives verbrachte diese Tage am Schrein und opferte der großen Mutter und erhellte deren Gemüt mit Gesang und Gedicht.
Sich noch einmal vorsichtig umblickend huscht die dunkelhaarige Frau schließlich auf den daniederliegenden und beugt sich über ihn, mit einem vorsichten Griff aus zarten Händen prüft sie ob er denn noch lebt und streicht ihm dann beinahe liebevoll mit zarten Fingerspitzen über das Gesicht. Das konnte keiner dieser lächerlichen Magier sein die mit den Fragmenten dessen hantierten, das sie ohnehin nie verstehen würden, denn irgendetwas an diesem Mann war anders und nicht zuletzt gefiel der Hexe auch was sie da vor sich sah und beschloss kurzerhand den Fremden zu retten.
Zuerst rief sie ihren tierischen Freund aus dem nahen Wald zu sich, sie brauchte seine Kraft dabei den Druiden ein wenig zur Seite zu ziehen, hier zu agieren war dann doch ein zu großes Risiko obgleich um diese Uhrzeit ohnehin noch niemand an der Akademie herumlief und mit gemeinsamen Kräften war Serendo alsgleich ins weiche Gras unter eine kleine Gruppe naher Obstbäume verfrachtet. Mit einigen raschen Griffen zog sich Sina das locker geknotete sonnengelbe Hemd vom Leib und rollte es unter den Kopf des Mannes, nur ein eng geknotetes Tuch bedeckte ihren Oberkörper, was im Grunde aber nun nichts zur Sache tat.
Sie handelte nun schnell und mit einer gewissen Routine, sie hatte in den letzten Monaten gelernt recht rasch zu töten, aber Jahre davor schon hatte sie gelernt dem Leben ins Leben zu helfen und Schmerzen zu nehmen damit ein Leben weiter bestehen konnte. Es war recht schnell klar was der Druide brauchte, Wasser, Nahrung und Ruhe nun die ersten Beiden Dinge konnte sie ihm geben, sogar mehr als das.
Mit feinen Händen zieht Sina ein kleines Fläschchen aus ihrer Gürteltasche und entfernt den zugeschnittenen Korken. Den Kopf des Mannes ein wenig angehoben und mit einer Hand den Mund aufgedrückt flößt sie ihm den Trank ein, auf dessen Etikett nichts weiter als „Speisung der Hungrigen“ steht. Ein sanfter Druck an die richtige Stelle der Kehle würde einen reflexartigen Schluckreiz auslösen und so fand der Trank seine Bestimmung. Damit wäre der Hunger für den heutigen Tag vergessen und die verbrauchten Kraftreserven erfuhren neue Aufladung. Dann holte sie noch ihren Wasserschlauch aus der Reitertasche die ihr tierischer Begleiter trug und stellte sie neben den Fremden, der ihr wieder als so vertraut erschien als verbinde sie etwas.
Die strahlenden Augen huschen noch einmal über seinen Körper und bemerken eine Bewegung der Hand, er würde gleich wieder erwachen, es war also Zeit zu gehen. Vorsichtig beugt sich Sinari über ihn und hinterlässt einen Kuss von weichen Lippen auf den Seinen, dann entschwindet sie so ungesehen wie sie auftauchte, zurück zur Insel die ihre Heimat war, zurück um mit Vivianne über den Fremden Mann zu sprechen.
Was Serendo blieb war nicht mehr als der schwindende Geschmack von Kirschen auf den Lippen und ein Gefühl von Sättigung das neue Kraft in den ausgezehrten Leib bringt, vielleicht die Idee einer dunkelhaarigen Frau verschwommen wie ein Traum und doch so greifbar wenn man das zurückgebliebene Kopfkissen und die Wasserflasche betrachtet.
Verfasst: Dienstag 5. April 2005, 01:38
von Serendo Radil
Langsam wachte Serendo unter auf weichem Gras und durch den Schatten der Obstbäume wieder auf. Der Kuss seiner Retterin schien ihn die letzte Energie zu geben wieder aufzuwachen aus seinem Schlafe. Als er seine Augen langsam öffnete erblickte er für einen kurzen Augenblick einen dunklen schweif welcher sich rasch von ihm entfernte. Doch schiendieser Augenblick eher einen Traum als der Wirklichkeit zu gleichen. Langsam richtete er sich auf. Sein blickt fiel sogleich auf den Wasserbeutel, welchen er gleich zu seinem Mund führte. Dabei füllte er diesen wunderschön süßlich, nach Kirsche schmeckenden Geschmack. Dies wunderte ihn. War das Wasser doch geschmacklos. Dann viel sein Blick auf die Stelle wo er lag. Seine Augen blieben auf dem gelben Hemd hängen worauf sein Kopf lag. Er nahm dieses in die Hand und roch an jenem.
„ War es doch kein Traum? „
Dann steckte er es behutsam in seinen Reisebeutel.
Ihm viel sehr spät auf, das er nicht da war , wo er eigentlich dachte, zu sein. Nach einiger Zeit des Vergessens besonn er sich wieder. Hatte er doch eine Aufgabe zu erfüllen. Sogleich begab er sich wieder zu Akademie um Nuridanya aufzusuchen. Die Tore waren verschlossen. Und er beschloss zu warten. Es vergingen vielleicht ein paar Minuten. Da tauchte die hochgelehrte Magierin auch schon auf. Serendo schenkte ihr ein herzliches Lächeln und entschuldigte sich zunächst dafür das es nicht das Wissen nach neuem sein Weg hierher führte, sondern die Lage um Althair.
Sacht nickte Nuridanya und bat ihn, sie doch hinein zu begleiten.
Beide nahmen an einem großen Tisch Platz und der junge Druide zögerte nicht lange und berichtete ihr sogleich was ihm zugetragen wurde un dwas er nicht weiß. Und dies war eine Menge. Zu erdrücktend. Es schmerzte Serendo vor ihr und später auch vor Maximilian zu sprechen. War seine ausbildung doch viel zu kurz als das geheime Wissen der Druiden zu erfahren. Und beide Hochgelehrte Magier, welche ihm bei seinen Worten zu hörten, hegten ebenfalls die Hoffnung auf die Druiden.
Zunächst berichtete er Nuridanya über die Begegnung mit Leyle Darsus, welcher offenbarte gegen die Magier zu Tirell vorzugehen. Wobei sich auch der Verdacht Serendos stärkte das der Panther seine Stunde kommen sieht an dem er zu Ende führen kann, was er einst schon versuchte. Mit entsetzen nahm die Hochgelehrte diese Botschaft auf. Doch Ratlosigkeit und leichte zweifel gingen von ihr aus. Wollten die Menschen und vorallem die geblendeten Anghänger Alatars nun einen Beweis sehen, dass nicht die Magier an dieser Lage schuld sind. In dieser Gedanke scheint mehr und mehr anklang in der Bevölkerung zu bekommen. Doch wussten die an diesem Tisch sitzenden das dem nicht so ist.
Vorallem Maximilian verspürte, das nur die auserwählten Kinder Mutter Natur, welche in der Lage waren dies Welt retten konnten. Verspürte der Hochgelehrte Tief in den Kratern etwas seltsames was er aber nicht vermag zu verstehen, Da er nur Bruchstücke des Liedes vernehmen und verstehen konnte.
Beide Magier blickten voller Hoffnung auf den jungen Druiden. Serendo jedoch, blickte beide nur bedrübt an. Er konnte nur mit Nichtwissen antworten. Mehr und mehr überkam ihm das Gefühl das er nicht in der Lage war Mutters Aufgaben zu erfüllen, oder gar den Stab, welchem ihm für seine Taten an die Natur, von einem Waldgeist überreicht wurde, verdient. Er fühlte sich seiner sache nicht mehr sicher. War seine Ausbildung doch zu kurz, als das er über das nähere Verständnis seines Elements, Rituale oder größere Bitten an Eluive erfuhr.
Maximilian erkannte gut seine Lage. Er selbst wusste das nur Lernen das nähere Verständnis für alles gibt. Doch blieb seine Hoffnung auf Serendo und seine Brüder liegen. Wer wenn nicht sie sollte in der Lage sein das Lied zu verstehen und das Problem zu beheben.
Er verweiste auf seinen Stab, welcher wohl das Geschenk Eluives war. Serendo wusste das eine Große kraft von jenen ausging. Dies spürte sicher auch Maximilian und bat ihn. Den versuch zu machen. Und mit Hilfe des Stabes Mutter Natur um ein Zeichen, oder gar um Antworten zu bitten.
Serendo nahm diesen Ratschlag dankend entgegen und begab sich zu dem Ort, welchen er an jenem Tag bereits als „Heilig“ ansah, wo er den Stab erhielt.
An diesm Ort angekommen begab er sich nieder. Und griff legte den immergrünen Stab mit beiden Händen festhaltend auf seinen Schoß nieder.
Dann versuchte er alles umsich herum zu vergessen. Die Sorgen, das Leid, welches ihm mehr und mehr auffras, und den, ja sogar leichter Zorn gegen die Menschen welchen einen Teil der schuld für diese Lage trugen, zu vergessen.
Er konzentrierte sich nur noch auf seinen Stab un jenes Lied, welches dem Stab sein Wesen und seine Kraft gab.
Leise sagte einige Worte bevor er scheinbar in vorkommener Trance geriet und nur noch das Lied und ihre Melodie vernahm.
„ Mutter schenke mir Rat.
Das wir verbringen können eine Tat.
Um dich und dein Werk zu schützen.
Es würde schon ein kleiner Lichtpunkt am Himmel nützen.
Schenke uns einen Teil deiner Kraft.
Damit wir dich schützen werden und es niemand schafft,
Dein Werk zu vernichten.
Oder dich gar falsch zu richten.
Schenke uns Rat.
Ds wir verbringen können eine Tat.“
Verfasst: Dienstag 5. April 2005, 11:55
von Der Erzähler
Serendo versank vollends in Trance und erlebte einen Traum.
Er erzählte von dem Tal, welches die Druiden einst ihr Heim nannten.
Dort wo sie Eluive am nächsten waren vesammelten sich die Druiden erneut.
Verwirrende Bilder überschlugen sich dann; Vollmond, die Sonne, Lava, Erdbeben, das Wasser, die Bäume, ein Kampf, der Stab, ein Ritual, und letztendlich war Stille.
Der Traum war zu ende und sein Stab schien für einen kurzen Augenblick Wärme auszustrahlen.
Der Himmel war bewölkt, die Luft fahl, und die Erde unruhig, der zunehmende Mond war fast vor der Vollendung. Morgen würde vollmond sein und zur zweiundzwanzigsten Stunde würde er in seiner ganzen Pracht zu sehen sein.
Die Vision und ihr Weg zu einer Antwort auf alle Fragen
Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 02:58
von Serendo Radil
Augenblickte, Minuten oder Stunden vergingen. Serendo konnte dies nicht Nachvollziehen.
Die plötzlich, von dem Stab ausgehende Wärme weckte ihm snaft aus seiner Trance, und er verlies das Jenseits und kehrte zurück ins Dieseits.
Noch immer klar die Bilder vor seinen Augen sah sich Serendo wohl suchend, nach seinen Brüdern und ein Zeichen, welchen seiner Vision glich, um.
Doch daseinzige was er sah und vor allem hörte, war die stärker werdende Disharmonie des Liedes und eine mehr und mehr sterbende Natur. Lange war nun wirklich keine Zeit.
Den noch gab er sich einen kurzen Augenblick, um die Bruchstücke an Bildern, welche Mutter Natur ihn gebar, zu deuten.
Der junge Druide sah einen sehr alten Wald vor seinen Augen. Scheinbar unberührt von Menschen, oder dessen Holzfälleräxten und ein Tal, welches jener Wald umgab. Dies konnte nur das vergessene Tal zu ihrer verlorengegangen Heimat sein.
Dann sah er den Vollmond. Sein weißes Licht schien, durch einen Spalt der Wolkendecke und dem Geäst einiger Bäume an einer nahliegenden Bach, auf einen betsimmten Fleck. Dort musste der Zugang ihres alten Heims sein.
Als er diese Bilder lange in seinem Kopf Trug, schien er auch wieder leicht dem Lied zuverfallen.
Lauter und reiner wurde es je länger er dieses Tal und den Wald in seinem Kopf vor augen trug. Ehe er wieder in scheinbarer Trance geriet besonn er sich. Die Itensität und die Reinheit des Liedes und ihrer Melodien, wie er sie in seinem Traum vernahm, sowie der alte unberüte Wald, errinnerte in an den Wald, welchen die Hochelfen ihr Reich und ihre Heimat nannten. Dort waren die Gesänge so rein und stark. Slebst in diesen Tagen vernahm er das Lied stärker als an allen anderen Orten Alathairs.
Dieser Wald, in welchen die Elfen leben musste der Ort sein an dem auch das alte Heim der Druiden zu finden ist.
Doch er sah auch ein, das wahrscheinlich letzte, alles erschütternde Beben, vor seinen Augen. Aus allen Kratern und Spalten schien Lave zu Fliesen, Bäume und Land schienen zu verbrennen. Er sah wohl was kommen mag, wenn sie nicht gemeinnsam das Tal und Vermeneton finden.
Serendo erblickte auch in seiner Vision seinen, von der Natur erhaltenden Stab. Doch konnte er dieses Bild nicht wirklich deuten. Hatte er dem Stab doch schon genug zu verdangen.
Doch er sah auch ein scheinbares Ritual an dem er und andere Druiden sich in einem Kreis aufstellten.
Als letztes Bild vernahm er nur durcheinander. Die wankenden Tonlagen und Rythmus des Liedes waren so wirr, als gliche dies dem gleichzeitigen aufkommen aller Elemente auf einen Ort. Einen unbendigen kampf um die Macht.
Serendo schien nun entgültig zu begreifen, was von den jungen Druiden verlangt wird. Was ihre Aufgabe in dieser Welt. Und wofür Eluives, die Mutter alles Seins zu ihre Gaben schenkte.
Die Druiden sollten ihren alten zugeschriebenen und verflichteten Platz im Gefüge des Gleichgewichts und dem Schutze der Natur wieder einnehmen. Nur so erlangt Eluive die Kraft wieder, um Alathair weiterhin zusammenhalten zu können.
Nach diesem Augenblick der Erleuchtung machte sich Serendo auf den Weg nach Berchgard. Wo sich, nach vorheriger Absprache Lukan und Maltaviar Nelthas, ein ihnen erst kürzlich begegnetes Kind Mutter Naturs, aufhielten.
Doch zum laufen hatte er keine Zeit. Er war mehr und mehr Eile geboten. Erreichte das Licht des Mondes am kommenden Tag seine Vollkomme Kraft. Die Druiden mussten endlich, nach vergebenen Rufen, zusammen finden. Er rief einen alten und stehts treuen Gefährten zu sich.
Es war ein kräftig ausehender Braunbär. Serendo klammerte sich auf seinen Rücken und flüsterte ihn etwas sanftes ins Ohr. Sogleich machte sich der Braunbär,so rasch ihm seine Tatzen tragen konnten auf nach Berchgard. Unterwegs traf er noch einen jungen Mann. Dieser gab sich als Baldor
zu erkennen. Es wurden nicht viele Worte gesprochen. Doch Serendo erkannte schnell in seiner sarken Aura, dass Baldor ebenfalls ein Kind Mutter Erdes ist. Serendo hatte verlor keine Zeit. Ohne irgendetwas weiter über ihn zu erfahren, bat er ihn eindringlichst so schnell ihm es möglich ist, sich zum Wegekreuz, nordwestlich Verunas, zu begeben. Er solle dort so lange warten, bis Serendo mit den anderen zu ihn stoßen. Ohne auf seine Reaktion zu warten brachte ihn der Bär weiter Richtung nach Berchgard.
Dort angekommen entlies Serendo seinen treuen helfer und bat ihm allen Tieren in den Wäldern zu berichten wo ihn sein Weg mit den anderen hinführt. Und das sie jedem Kind Mutters, welches sie erblicken und finden genau zu dem Wald bringen würden.
Auch Lukan und Maltaviar brachte er nicht seine so sonst ruhige Austrahlung entgegen. Er bat diese sofort mit ihm aufzubrechen und ihm zu folgen.
Unterwegs berichtete er ihnen von seiner Vision, seiner naheliegenden Vermutung über den Standort Vermenetons und ihrer Aufgabe, welche sie ansich nehmen müssen um Elvuive und diese Welt zu retten.
Nun galt es zu hoffen das auch andere den Ruf vernehmen, welcher in den Wäldern, in der Luft und im Wasser wahrzunehmen ist.
Das neue Heim
Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 09:09
von Kyr´laex
Das neue Heim
Die Welt hatte gebebt, der Erdboden sich aufgetan, die feurige Glut brach hervor. Eluive war geschwächt, soviel stand fest. Gemeinsam mit Xa’rohl hatte Kyr’laex im Hause des Vaters zu Rahal gebetet. Auf dass Vater ihnen ein Zeichen schicke, wie sie die Verhasste, die Hässliche noch weiter schwächen, ihr womöglich den Todesstoß versetzen zu können. Die Knie schmerzten, die Glieder wurden steif, den Kopf in Demut gesenkt rührten sie sich nicht.
Doch es kam kein Zeichen.
Kyr’laex kämpfte gegen die aufsteigende Enttäuschung an. Dieser Kampf war schwerer als jeder Gegner, unheimlich viel schwerer als der Kampf um Demut, wenn er Leyle diente. Ein Gegner vermochte seinen Körper zu schädigen, ihn gar zu töten. Ein Verlusst der Demut vermochte seinen Zorn herausbrechen zu lassen. Jedoch diese Verzweiflung und Enttäuschung vermochte ihn seiner selbst zu berauben. Jeden Tag hatte er seinem Vater gewidmet, jeden Tag nur dafür gekämpft sein Lied der Disharmonie vollends erklingen zu hören. Endlich von ihm anerkannt zu werden. Das einzige was Kyr’laex fürchtet ist es auf ewig von ihm unbeachtet zu bleiben und als wandelnde, doch tote Hülle zurück zu bleiben, dass ihm das das Reich seines Vaters versagt bliebe. Stumm focht er diesen Kampf, seinen Bruder neben sich und die eingetretenen Damen hinter sich nicht bemerkend. Immer in der Hoffnung die Stimme des Vaters doch zu vernehmen.
Doch die Stimme erhob sich nicht.
Es kam keine Aufforderung der Hässlichen den Todesstoß zu versetzen. Auch einige Tage später hatte er sie noch immer nicht vernommen, doch waren seine Gedanken auf irdische Dinge gerichtet. Ratten waren durch Löcher hindurch auf die Oberfläche nach Rahal hervorgekrochen. Sie wuchsen sich zu einer regelrechten Plage aus. Also mussten sie dezimiert werden. Er ging lustlos, ohne Leidenschaft an dieses Tagwerk, welches getan werden musste heran. Es war ein Kampf, jedoch kein Kampf mit Feuer im Herzen, wie er sie früher gefochten hätte.
Plötzlich blieb er mit einem Stiefel in einem Loch hängen, zunächst dachte er an ein von einem Schwarzwurf aufgeworfenen Erdhügel, doch als sein Bein fast zur Gänze hinein glitt, war sein Irrtum offenbar. Schnell erschlug er die letzte Ratte und grub mit den Knochenhänden im Erdreich, um das Loch zu vergrößern. Bald stellte es sich als ein Eingang zu einer Höhle heraus. Schnell rief er einige Brüder beisammen, welche mit ihm die Höhle erkunden sollten. Sie war viel größer, als das kleine Loch vermuten ließ. „Dass dieses kleine, so unscheinbare Loch in eine so große Höhle führte… Den Letharen sehr ähnlich…“, dachte Er bei sich.
Er hoffte, dass dies endlich ein Zeichen Vaters sei. Dass er ihn doch anerkannt und dazu auserkoren hatte seine Brüder und Schwestern in dieses neue Heim und bald auch in das neue Zeitalter zu führen. Schnell hatte er weitere Letharenhändler und Handwerker um sich versammelt, welche die Höhle bald recht wohnlich eingerichtet hatten. Kohletöpfe erhellten die Stellen, welche von der Lava nicht erleuchtet wurden, ein Klassenzimmer wurde eingerichtet, ein Laboratorium für die Alchemisten. Sogar einen Thron für den weisen Lethyren hatten sie aufgestellt, damit er in angemessener Umgebung zu ihnen sprechen konnte. Noch lange war die Höhle nicht fertig, doch konnte er sie inzwischen seinen anderen Brüdern und seiner Schwester zeigen, um ihnen einen Versammlungsraum zu geben, in welchem sie ungestört von allem Geschmeiß dieser Welt gemeinsam ihre Zeit verbringen konnten. Dies war der Beginn einer glorreichen Zeit in ihrem neuen Heim.
Doch die Stimme erhob sich nicht und noch immer blieb er von Selbstzweifeln geplagt zurück…
Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 09:14
von Sinari
Aufgeregt zucken die 8 Beine der vor Sinari zusammengekauerten Spinne und der dicke Leib wippt im Gleichklang mit den Wellen die ans nahe Ufer rollen. Mit den bestachelten Klauen reißt sie Striche in den weichen Boden als versuche sie etwas aufzuzeichnen das unheimlich wichtig ist. Und nicht nur die Riesenspinne verhält sich eigenartig, es hatte beinahe etwas groteskes das auch das doch recht massive Reittier, ebenso ein Freund der Hexe, ebenfalls unruhig hin und hertrippelt und versucht die junge Frau vom Haus weg zu schieben. Erst die Raben waren es die dann deutlicher wurden und Ihr Auskunft gaben was geschehen ist.
Alle Kinder Eluives wurden an den Platz der Visionen gerufen, der Standort Vernementons war wohl wieder entdeckt worden, der Ort von dem auch Vivianne, schon erzählt hatte, der Ursprung der Hohepriesterinnen und einstmals Heimat aller Bewahrerinnen und aller Druiden.
Schnell dankt sie den Tieren und huscht zurück ins Haus, nur eine Handvoll Dinge wollte sie mitnehmen, ein Bündel mit diesen Dingen ist schnell geschnürt. Ein paar Tränke und dergleichen noch mit eingepackt dann betritt sie den Garten um nach der Herrin vom See zu sehen. Mit angemessenen Anlauf und einer gehörigen Portion Hoffen springt sie über die kleine Gartenmauer, an der Stelle wo sie schon etwas bröckelt und deshalb nicht mehr ganz so hoch ist und trabt dann zufrieden grinsend und nun ebenso aufgeregt wie die Tiere zum Ritualplatz. Dorthin wo sie Vivianne vermutet, denn seit die Welt erbebte war sie von dort nicht mehr fort gegangen und hat versucht Eluive zu Stärken. Mit Gebeten, Opfern, Gesängen und uralten Ritualen um deren Ausführung die Hüterin wusste, jedoch noch nicht selbst ausgeführt hat, dass stand nur den Höchsten zu, denn ein kleiner Fehler würde jegliche aufwendige Vorbereitung zunichte machen.
Verfasst: Freitag 8. April 2005, 02:43
von Serendo Radil
Serendo und zwei seiner Brüder nahmen den kürzesten Weg zum Wegekreuz. Durch den Pass des Berges Nördlich Verunas. Maltaviar missviel es durch Städte zu laufen. Doch blieb keine Zeit mehr um die eigenen Vorlieben in den Vordergund zu stellen. Am Wegekreuz angekommen saß auch schon Baldor, wartend auf Serendo und seine Brüder. Doch schien der Ruf der Tiere, welchen Serendo in das Ohr seines Gefährten flüsterte noch keine seine Brüder erreicht zu haben.
Es war bereits fühe Nacht eingebrochen und das warten auf die anderen Druiden zerte mehr und mehr an ihren Kräften. Serendo begab sich in einen nahe liegenden Wald wo er ein Paar Kräuter zusammen suchen wollte, welche ihm vielleicht nützlich sein würden auf ihrer weiteren Reise.
Nach einem kurzen Augenblick des verharrens. Kam dem Jungen Druiden ein Bild seiner Vision wieder ins Gedächtnis. Er schaute hoch in den Himmel und der Vollmond erlangte seine volle Kraft. Serendo blickte um sich, wartend auf was geschehen würde. Oder war der Vollmond ein anderes Zeichen? Er wusste es nicht. Der junge Druide blickte weiter umher. Und da sah er es.
Zunächst vernahm er nur einen Schatten, welche um die Bäume umher zog. Dann vernahm er seinen Namen. Er schien aus allen Himmelsrichtungen zu kommen. Jenen kurzen Schatten den er vernahm, formte sich vor ihm zu einer verschommenen Darstellung eines brennenden Baumes.
Zum zweiten mal in seinem noch recht jungen Leben erbklickte er wieder einen Waldgeist.
Serendo fühlte keine angst als dieser ihm bat näher zu treten. Vielmehr trauer, da dieser Geist sichtlich litt. Dieser Hüter frug ihn ob Serendo weiß was seine und die zukünftige Aufgabe der Druiden sein wird. Sachte und doch unsicher nickte der junge Druide.
Serendo offenbarte ihn seine Gedanken.
Das verloren gegangene Tal zu finden und ihren vorgeschriebenen Platz im Kreislauf dieser Welt wieder einnehmen. Doch lag Serendo in der annehme falsch wo er Vernementon vermutete.
Der Waldgeist bat ihm zu folgen. Sichtlich seine letzte Kraft sammelnd und voller Anstrengung in dieser Gestalt zu wandeln, weiste der Geist Serendo den Weg.
Mehr und mehr Bilder schienen dem jungen Druiden wieder ins Gedächtis zu kommen. Mehr und mehr erkannte er aus seiner Vision wieder.
Als sie ihr Ziel erreicht hatten sprach der Geist zu Serendo:
„Nur vereint könnt ihr Vernementon betreten. Und auch nur wenn ihr es vorher schafft die Bäume zu zähmen.“
Eine Kurze Zeit war Stille und der Waldgeist schien seine Getsalt nicht mehr erhalten zu können. Dann schien seine Stimme wieder von überall auf den jungen Druiden einzuwirken.
„ Serendo! Das Schicksal dieser Welt liegt in deiner Hand. Führe deine Brüder vereint hier her. Betritt gemeinsam mit ihnen Vermeneton. Und nehmt euren vorgesehen Platz wieder ein.“
Nach diesen eindringlichen Worten war wieder Stille. Doch kurz darauf kamen immer stärker werdende Windböen auf. Welche Serendo griffen und ihn über das Gebirge zurück zu seinen Brüdern ans Wegekreuz schweben lies.
Vollens verwundert blickten sie ihn an. Serendo erzählte ihnen ohne umschweife was er erlebte und erfuhr. Dann begab er sich etwas abseits, von der Lagerstelle nieder und versinkte wieder in tiefe gedankengänge. Er wusste nicht ob er stark genug war diese Bürde zu tragen. Die letzten Geschehnisse nagten sichtlich an seiner körperlichen wie auch geistigen Verfassung. Immer mehr schien sich eine energie aufzubauen, welche nach draußen wollte. Und immer mehr kamen zweifel auf ob seine Brüder seinen Rufen folgten oder sie gar vernahmen.
Nun galt es wieder unerbittlich zu warten. Den nur vereint konnten sie den letzten Weg gehen und Mutter Natur ihre Kraft zurück geben.