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Ein Brief adressiert an das Königspaar erreicht den Palast
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Berenguer Breitenau





 Beitrag Verfasst am: 01 Aug 2021 18:25    Titel: Ein Brief adressiert an das Königspaar erreicht den Palast
Antworten mit Zitat

Kronwalden
1. Ashatar im Jahre 264

Der Segen der Schildmaid mit Euch, Euer Majestät Ador Segenus Corbidian Victor I von Alumenas und auch mit Euch Eure Majestät Ciarda Emyn von Alumenas! Möge das Königreich unter Eurer Herrschaft und unter Temoras wohlwollendem Blick erblühen und Euch dieser Brief bei bester Gesundheit erreichen!

Zunächst bitte ich vielmals um Verzeihung dafür, dass ich Eure wertvolle Zeit mit diesem Schreiben und meinem Anliegen in Anspruch nehme, doch befinde ich mich in einer schwierigen Lage und Temora hat es in ihrer Weisheit so gefügt, dass nur Ihr allein es seid, die es vermögen mich daraus zu befreien!

Ich hatte bereits die Ehre Euer Majestät kennenlernen zu dürfen, doch da dies leider für Eure Majestät nicht gilt, erlaubt mir bitte, mich kurz vorzustellen:
Mein Name ist Berenguer Breitenau, ich bin als Bürger des Herzogtums Lichtenthal treuer Untertan der Krone und wurde durch die Strahlende zum Dienst an ihr berufen. Letzteren darf ich durch die Gnade der Herrin und die der heiligen Brynn zurzeit im Range eines Diakons verrichten. Mit nunmehr fünfzig Sommern gehöre ich zudem nicht mehr zu den jüngsten Eurer Untertanen.

Doch ich will Eure Zeit nicht weiter mit Einzelheiten über mich beanspruchen und statt dessen zu dem Anliegen kommen, welches mich drängt diese Zeilen zu verfassen. Die Götter haben es gefügt, dass mein Herz für eine Dame von Stand entflammt ist und obschon mein Verstand darum weiß, dass Verbindungen zwischen dem Bürgertum und dem Adel nicht zulässig sind, so lassen sich die lodernden Flammen der Minne doch nicht durch die kühle Logik des Verstandes löschen. Seit nunmehr mehr als einem Jahr lodern diese Flammen in mir und in all dieser Zeit wuchsen sie nur noch anstatt zu vergehen. Besagte Dame ist die Hochedle Amelie von Salberg, welche als Vogtin der Gemeinde Kronwalden Euren Majestäten dient. Obschon wir einander noch keinerlei Versprechen gegeben haben, so bin ich guten Mutes, dass mein Werben Erfolg haben könnte, so es mir nur erlaubt wäre, es auszuüben.

An dieser Stelle will ich auch nicht verhehlen, dass mir aufgrund von Unwissenheit ein schwerer Fehler unterlaufen ist. So war mir bis vor einigen Monden nicht bekannt, dass man als Diakon lediglich im gesellschaftlichen Ansehen dem Range eines Edlen entspricht und dieser Umstand mitnichten auch für andere Belange, wie etwa die Auswahl möglicher Kandidaten für eine Ehe Anwendung finden darf. Und so habe ich in gutem Glauben einige Wochen lang bereits um die Dame meines Herzens geworben, die Brautwerbung jedoch sofort eingestellt, als ich erfahren habe, wie groß mein Irrtum war! Zu keiner Zeit war es mein Wille, geltendes Recht zu brechen und Eure Majestäten in dieser Angelegenheit zu übergehen! Möglicherweise wird die Freimütigkeit mit der ich diesen Fehler eingestehe nun dazu führen, dass Ihr Eure Ohren meinem Anliegen gegenüber verschließt, doch kann und will ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, Euch diese Informationen vorzuenthalten. Ich kann somit nur auf Milde und Nachsicht Eurer Majestäten hoffen!

Worum ich Eure Majestäten nun ersuche ist, der reinen und wahren Liebe die ich in meinem Herzen verspüre durch einen königlichen Dispens die Möglichkeit zu geben, zu freudiger Erfüllung zu gelangen! Mir ist bewusst, dass die Bitte die ich äußere keine kleine ist und auch, dass Eure Majestät mich noch gar nicht und Euer Majestät mich nur flüchtig kennt.

Aus diesem Grund füge ich diesem Schreiben ein Leumundsschreiben der Kronritterin und Baronin Helisande von Gipfelsturm bei, in der Hoffnung, dass ihre Zeilen Euch von meiner Aufrichtigkeit zu überzeugen vermögen. Gerne bin ich auch bereit weitere Leumundszeugnisse von angesehenen Mitgliedern der Gesellschaft einzuholen oder auch persönlich bei Euch vorstellig zu werden um mich zu erklären! Auch die Hochedle von Salberg wäre sicherlich bereit einem solchen Gespräch beizuwohnen.

Mit diesem Brief lege ich mein Herz und mein Schicksal in die Hände Eurer Majestäten und verbleibe für den Moment mit den besten Segenswünschen!

Möge Temoras Licht über Euch erstrahlen!


 Gnaden Berenguer Breitenau

*ein weiteres Schreiben ist beigefügt*

Helisande von Gipfelsturm hat Folgendes geschrieben:
    Berchgard
    01. Ashathar 264



    Ehre der Krone und Euch, Euer Majestät Ador von Alumenas,
    Ehre der Krone und Euch, Eure Majestät Ciarda von Alumenas,


    meine ergebensten Grüße und herzlichsten Wünsche zu Eurem Wohlergehen, ergehen heute an Euch Eure Majestäten von Alumenas.
    Mitnichten will ich Eure Zeit heute mit politischen Anfragen füllen oder gar der Überbringer schlechter Nachrichten sein. Heute entsende ich Euch meine bescheidenen Zeilen in einer wahren Herzensangelegenheit. Darin geht es jedoch nicht um mein Herz, sondern um die Herzen zweier Eurer Untertanen, die mir als Vertraute sehr gut bekannt sind. Da die Angelegenheit auch durchaus ein wenig delikat ist, will ich bemüht sein, sie in so gefällige Worte wie möglich zu kleiden.

    Es trug sich in Lichtenthal zu, dass Seine Gnaden Berenguer Breitenau, Geweihter der Kirche Temoras, schon geraume Zeit in als Geweihter dem Adel und den Bürgern dort aktiv zur Seite steht. Er schreckt weder davor zurück dem Feinde mit erhobener Waffe und flammendem Worte entgegen zu treten, noch davor mir die Leviten zu lesen und mir geistliche Führung angedeihen zu lassen. Ebenso sollte Euch noch die Hochedle Amelie von Salberg bekannt sein. Ihre Verdienste als Vogtin Kronwaldens und als Meisterin der Sappeure Lichtenthals sind unbestritten.
    Beide Personen übernehmen Verantwortung für das Bestehen und Fortkommen Lichtenthals sowohl auf weltlicher als auch auf geistlicher Ebene. Diese gleichen und ehreren Ziele führten nun dazu, dass sich die Herzen der beiden nicht mehr ganz so jugendlichen Würdenträger angenähert haben.

    Ohne weiter um mein Anliegen herumzuschleichen, möchte ich Euch, Eure Majestäten, darum ersuchen, Gnaden Breitenau die Werbung um die Hochedle von Salberg zu gestatten und beiden die Möglichkeit zu geben den Rest ihrers Lebens gemeinsam als von Temora gesegnetes Ehepaar im Dienste Lichtenthals zu stehen.

    So fremd es Euch auch ankommen mag, dass gerade ich als junge Witwe nun eine Lanze für jene beiden breche, so bitte ich Euch dennoch um Nachsicht darob. Ich habe mit beiden ob ihrer Absichten mehr als ein vertiefendes Gespräch geführt und bin mir sicher dass jene Absichten ernsthaft sind und keiner Launenhaftigkeit unterliegen. In Anbetracht der bewegten Vergangenheit der Hochedlen wünsche ich ihr von Herzen ein spätes Glück und die Sicherheit und Geborgenheit liebender Arme.

    Ich verbleibe untertänigst und schließe Eure Majestäten weiterhin in meine Gebete ein.


    Für Krone, Reich und Glauben.

    Helisande von Gipfelsturm
    Baronin von Gipfelsturm
    Ritter der Krone Alumenas

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Berenguer Breitenau





 Beitrag Verfasst am: 26 Okt 2021 18:16    Titel:
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*nach mehreren Wochen des vergeblichen Wartens auf eine Antwort wird ein Berenguer, der sich sichtlich nicht ganz in seiner Haut wohlfühlt beim Palast auftauchen und sich bis zum zuständigen Beamten durchfragen. Von diesem wird er höflich erfragen wollen, ob der Brief das Königspaar erreicht hat und ob ihm bekannt sei, ob beziehungsweise wann eine Antwort zu erwarten sei*
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Bote der Krone





 Beitrag Verfasst am: 22 Nov 2021 09:06    Titel:
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*ein königlicher Bote wird Berenguer persönlich aufsuchen und ihm eine gesiegelte Schriftrolle überreichen*


Der Krone und dem Reich zu Ehr, Euer Gnaden Berenguer.

Mit Wohlwollen lasen wir Eure Zeilen. Wir werden uns kurz halten:

Der Hochedlen Amelie von Salberg und dem Geweihten Berenguer Breitenau sei es gestattet in den Bund der Ehe unter den Augen Temoras und des alumenischen Reiches zu treten.
Möge diese Verbindung dem Reich dienlich sein!
Es sei dem Geweihten gestattet den Namen und Titel derer von Salberg zu tragen, diesen jedoch nicht zu führen. So will es das Gesetz. Die Verlobungszeit wird mit der Wartezeit verrechnet, so dass Wir die Zeit der Verlobung auf drei Monatsläufe verkürzen.


Es sei nicht zu vergessen, uns eine Beurkundung der vollzogenen Hochzeit für die Akten zukommen zu lassen.


Krone und Reich zu Ehr,

Seine Majestät Ador Segenus Corbidian Victor I von Alumenas

*das majestätische Siegel prangt unter dem Schreiben*


Zuletzt bearbeitet von Bote der Krone am 24 Nov 2021 11:04, insgesamt einmal bearbeitet
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Berenguer Breitenau





 Beitrag Verfasst am: 28 Nov 2021 23:40    Titel:
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*es dauert einige Tage bis dann auch noch eine Antwort zurück an den Palast ergeht*

Kronwalden, 28. Rabenmond 264

Der Seherin Segen mit Euch Euer Majestät!

Ich will mir ein Beispiel an Euch nehmen und auch selbst meinen Brief kurz halten, denn ich habe Euch bereits genug Eurer Zeit mit meinem Anliegen geraubt:

Die Hochedle und ich sind Euch zu tiefem Dank verpflichtet und stehen in Eurer Schuld! Wir wissen, dass weder der Dispens, noch die Herabsetzung der Verlobungszeit selbstverständlich waren und fühlen uns sehr geehrt!

Mit Freude darf ich Euch darüber in Kenntnis setzen, dass die Hochedle am heutigen Abend meinen Heiratsantrag angenommen hat und wir fortan verlobt sind. Bitte betrachtet Euch bereits jetzt als für die Hochzeitsfeierlichkeiten eingeladen! Eine formelle Einladung wird zu gegebener Zeit folgen.

Möge Temora Euch und Eurer Königin Gesundheit schenken!

Hochachtungsvoll


Diakon Berenguer Breitenau
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