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[Q] Im Wein liegt die Wahrheit...
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Allgemeines Rollenspiel » [Q] Im Wein liegt die Wahrheit...
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Christo





 Beitrag Verfasst am: 12 Mai 2021 15:58    Titel: [Q] Im Wein liegt die Wahrheit...
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... doch Lügen Rabendiener nicht nur ?

Vermutlich gingen noch immer Leute davon aus im Reiche Rahals und ganz sicher war es verbreitetes Unwissen unter denen welche von Lehrern und Eltern unter dem lichten Pantheon erzogen worden waren.

Doch hatte Fames es nicht Gestern Abend bewiesen ?
Der Dienerschaft, dem Reich und... sich selber ?


"..ihr werdet das Treppensteigen danach nur noch als Lästig empfinden.."

Ein Mann und sein gelähmtes Bein waren die Stufen in die Grabkammer herrabgestiegen und befreit worden.
Von seinem Leid...
von seinener Seele...
aber nicht von seinem Leben.

Der Trank der vor kurzem noch ein Skellet vor den Augen einer Zahl Repräsentanten des Reichs und seiner Verbündeten gestärkt und wiederhergestellt hatte war nun scheinbar, jedenfalls sichtbar auf den ersten Blick, Erfolg beim Menschen erfahren.

Die nächsten Tage würden nun die Diener mit ihm sprechen können, probieren was der Trank geschaffen hatte und vielleicht Grenzen finden, mit dennen sie noch nicht rechneten.
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Morra Thuati





 Beitrag Verfasst am: 17 Mai 2021 23:29    Titel:
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Faszinationen gab es derlei unzählig viele und das eigentlich Spannende an der Sachlage war, dass man diese dann natürlich nicht alle teilen konnte - oder aber teilen musste!
Der Eine schwärmte so vielleicht von langen Beinen, der Nächste von wohlgerundetem Gesäß und einem ähnlich veranlagtem Ausschnitt, während Nummer Drei den Blick auf die wallende Haarpracht so mancher Damen richtete. Tja und hier war man nur bei den obersten Fettäuglein der männlichen Klischeesuppe, die tiefer war, als der Löffel reichte. Glücklicherweise war sie weder klischeemännlich, noch an jeglichen Körperlichkeiten interessiert und Suppe mochte sie auch nicht besonders gerne und so war ihr Wissen in dem Gebiet fast schon darauf beschränkt, dass man zum Verzehr selbiger einen Löffel und keine Gabel nutzte.

Ähnlich bewandert war sie, wenn es um die kleinen Details der eben genannten Körperlichkeiten ging und so manches Individuum versuchte hinter die Fassade zu blicken. Sie interessierte sich nicht für Haut, Blut und Knochen, Sehnen und Muskeln, sondern für die unsichtbare, abstrakte Ebene auf der Gefühle, Geist und Seele zu finden waren. Gut, zugegebenermaßen verstand sie die erste Fraktion nur bedingt, doch die zweite faszinierte sie so sehr, wie die dritte sie unruhig werden ließ. Sie waren verbunden und dieses seltsam geknüpfte Band verbarg mehr als nur ein Geheimnis. Wohl dem also, der es eines Tages entwirren und das Mysterium dahinter entschlüsseln konnte.

Leider nur ihre Faszination, die da im Moment auch nicht unbedingt gefragt schien aber dennoch zog sie stur ihre eigenen kleinen Experimente mit der armen Seele... pardon, Ohnseele durch.
In ihrer Gegenwart musste der Herr keine Tränke probieren, wurde nicht gepiekt, gedrückt oder überhaupt angefasst. Sie saß ihm einfach still gegenüber und beobachtete ob und wie er auf das mitgebrachte Essen - meist das ein oder andere Törtchen der Valkenbergschen Zauberstube und ein Becherlein voll allerlei wärmend duftenden Teesorten - reagierte und seufzte dann unendlich enttäuscht, wenn er nach einer Weile den Teller mit düsterem Blick zu ihr zurückschob. Auch auf Hinweise hinsichtlich der köstlichen Zutaten und der meisterlichen Backzaubereien Fräulein Arwyns konnten das Wasser im Mund nicht zusammenlaufen lassen und meist erklärte er irgendwann unterkühlt:

"Diese Speisen können mich nicht mehr wärmen, erfreuen oder nähren."

Nun und hier war sie für den ersten Moment erreicht, die Sackgasse des Experiments, denn sie weigerte sich beharrlich ihm Blut in den Becher zu füllen oder gar kleine Lebewesen mitzubringen. Nicht, dass es das Mitleid gewesen wäre aber ob und wie er davon lebte interessierte sie nicht. Stattdessen war sie die ersten Abende enttäuscht aufgestanden, hatte ihr Büchlein und den Kohlestift gepackt und war gegangen. Am Vierten aber hatte er ihre Verabschiedung gebrochen, indem er sich rasch aufsetzte und vage in ihre Richtung haschte.

"Was wollt Ihr denn noch von mir...?"
, hatte er mit einer Mischung aus Unmut und Verzweiflung gefragt und sie wiederum konnte die Bitte dahinter heraushören - er wollte nicht alleine sein.
Langsam hatte sie ich umgedreht und war nahe an den Gittern behutsam in die Hocke gegangen. Leicht wippend und mit einem Lächeln auf den Lippen erfolgte die Antwort:

"Ich will mehr von Euch erfahren, mehr verstehen, sehen und hören."


Und da brach der Damm hinter der vermeintlichen Sackgasse, denn erzählen und berichten konnte und wollte er. Zumindest zu Beginn noch, denn schon nach wenigen Stunden stellte sie fest, dass er über die ersten Details, die er eben noch klar und deutlich dargestellt hatte, zu stolpern begann und seine Irritation über diesen Zustand ließ ihn das Gespräch verfrüht beenden. Doch sie kam auch am nächsten Abend und dem übernächsten und so weiter in die Kammer hinab, das Büchlein und den Kohlegriffel bereits parat, um ihm weiter still zu lauschen.
Sie beide brauchten nicht lange, um zu verstehen, was da geschah und wie schnell es passierte:

Er verlor seine Erinnerungen an die Vergangenheit, begann in der Gegenwart und einer diffusen Zukunft zu leben, die nur ein Wesen zwischen zwei Welten begehen konnte. Blieb nur die Frage, welche Zweitwelt er beschritt...
_________________
"I, myself, am strange and unusual."
Beetlejuice...Beetlejuice... Beetlejuice!


Zuletzt bearbeitet von Morra Thuati am 17 Mai 2021 23:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Christo





 Beitrag Verfasst am: 18 Mai 2021 17:21    Titel:
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Einige Blätter werden sieben an der Zahl in eine Mappe gelegt, die Überschriften verraten nicht an welchem Tag die Erfahrungen gemacht worden sind, mehr sind es einzelne Beobachtungen die scheinbar das besondere interesse des Schreibers genossen haben.

So findet sich der Hinweiss das sich der Aspekt des Schmerzes nicht wieder eingestllt habe. Die Notiz vom ersten Abend mit der durch Krathors Macht verliehenen Stärke und den Krallen an seinem Handschutz verursacht, ein paar andere Notizen die vom unauffällign Einsatz von Nadel und sogar einer Messerspitze künden. Jedes mal findet sich eine ungefähre Beschreibung der Einstichstelle, dafür aber ein gleichbleibendes Ergebniss.

"Keine Reaktion."


Was die Ernährung des Mannes angeht, so mag es vielleicht für jeden Anderen etwas seltsamer wirken als für Fames, doch berichtet jener davon das er die Speisen mit dem Mann gut teilen könne, auch wenn er scheinbar nicht mehr viel für den Geschmack übrieg hat. Auch hält die Sättigung kaum so lange an wie sie es solle, aber das mochte an dem Zustand des Körpers liegen.

Was den Geist des Mannes anging, so konnten die Notizen später erkennen lassen das der Diener zufrieden war mit der Entwicklung. Wo zu beginn noch Unwillen und Begierde die Oberhand hatten, so schienen mit der Zeit persönliche Eigenschaften zu bleiben und der Wiederwille sich an Anweisungen zu halten zu schwinden.

"Entwicklung geht in die richtige Richtung, Fragen werden weiter gestellt, Zweifel aber bei klarem Befehlston aussen vor gelassen."

Eine weitere Notiz zum Körper betrifft die "Heilung" der körperlichen Einschränkungen des Mannes. Dort kommt es zu Entdeckungen, die bei der Auswahl zukünftiger _Interessenten_ im Kopf behalten werden mussten. Zwar gab es ein paar klare verbesserte regenerative Entwicklungen, doch einige Dinge schienen mehr durch den Aspekt der Macht Krathors wieder so zu funktionieren wie es der Idealfall hätte sein können.

"Das Nachwachsen von Körperteilen ist wohl auszuschließen."


Die Notizen lange an diesem Tag weiter auf dem Regal in der Grabkammer, etwas verborgen so aber leicht greifbar für den Fall das sich an diesem siebten Tag etwas Neues entwickeln würde. Denn Heute war der Abend an dem weitere Freiwillige sich zu dem ersten Diener gesellen würden.
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