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Eine unendliche Geschichte
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Raia Lathaia





 Beitrag Verfasst am: 07 Nov 2020 19:14    Titel: Eine unendliche Geschichte
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Wenn Schwingen die Schritte tragen – Endlich daheim

Der kühle Wind wehte um ihre Nase und die roten Strähnen flogen ihr durchs Gesicht. Sie stand – wie vor langer Zeit – wieder am Bug des Schiffes, welches sie vom Festland und ihrer langen Pilgerreise zurück brachte. Zurück..
Vor jener Zeit wusste sie nicht mal, was jenes Wort bedeutete. Doch jetzt und hier spürte sie, dass es sie so anzog, wie der Mond die Flut. In Raia wuchs eine innere Kraft empor, eine Euphorie, die sie kaum zu bändigen vermochte. Wäre sie alleine auf dem Schiff gewesen, hätte sie wohl laut gesungen, getanzt oder gelacht – wer vermag es zu sagen.
Doch in ihrer selbst auferlegten Ruhe und Besonnenheit stand sie einfach nur da. Die Hände fest um das feuchte Holz der Reling gelegt und die sehnsüchtigen Augen auf Alathair gerichtet. Es war lange her, dass sie von solchen Gefühlen ergriffen worden war. Und sie wusste genau, wann das gewesen war. Für einen Moment durchzog sie der Schmerz als sie die Bilder vor Augen hatte, da ihre Heimat Varuna in Flammen stand und Kryndlagor seine zerstörenden Schwingen über der Stadt ausbreitete. Jener Tag als Raia Varuna und die Insel verließ war das letzte Mal, dass sie sich heimisch fühlte.
Mit dem nächsten Windhauch verabschiedete sich der alte Schmerz so schnell wie er gekommen ward und nur kurz atmete Raia einmal durch.
Jetzt sah sie eben jener Heimat wieder entgegen und sie wusste, dass sie daheim war. Hier und nirgends sonst konnte ihr Zuhause sein. Das Lächeln auf ihren Lippen manifestierte sich.
Das Kloster der Lichteinigkeit war wahrlich zu ihrem Zuhause geworden und doch wäre der Ort an sich ersetzbar – bis auf den Baum des Lichts gewiss.
Es waren die Menschen, die dort lebten oder den Ort belebten, die jene Sehnsucht in ihr auslösten. Sie machten die Gemäuer zu ihrem Zuhause und dem schönsten Ort der Welt – Raias kleiner Welt.

Langsam tauchten sie vor ihr auf, die Gesichter jener wunderbaren Gefilde. Johanna, Antorius, Aurael, Berenguer, Beak... Andra, Darius, Cyrius und die anderen Wächter und Bewohner Schwingensteins. Raias rehbraunen Augen funkelten inniglich als sie an jene Menschen dachte und ihre Lippen verließ das intensive Lächeln nicht.

Endlich konnte sie sie sehen, die Ufer Bajards und langsam tat sich der Hafen vor ihr auf! Nun entglitt ihr doch ein kleiner Juchzer, so sehr stieg die Vorfreude in ihr auf! Endlich daheim!

Kaum waren die Planken hinabgelassen, sprang die zierliche Akoluthin freudstrahlend von Bord des Schiffes. In Bajard verteilte sie noch einige Gabe an Bedürftige, ehe sie, der Sehnsucht nicht mehr trotzen könnend, nach Schwingenstein aufbrach.

Dort angekommen... war niemand da... Temoras Prüfungen – gerade was Raias mangelnde Geduld anging – waren immer wieder äußerst anspruchsvoll...

Am frühen Abend, während Raia erst durch das Kloster und dann durch Schwingenstein geschlendert war, traf sie – nicht minder überrascht- Beak und die Freude über jenes Wiedersehen entfachte die Euphorie und den kindlichen Enthusiasmus aufs Neue.
Die Nachrichten des Kommandanten und schon ewigen Bekannten... Freund... waren nicht erbaulich, doch konnten sie Raias Tatendrang und den Wunsch zu helfen, wo eben möglich, nicht mindern.

Temora hatte sie nicht ohne Grund zu jener Zeit nach Hause geschickt.
Und doch.. in der Nacht träumte sie sehr intensiv von Varuna und sie war sicher, dass es die Projektion mit Berchgard war.. Temora möge allen beistehen, dass es anders enden würde. Und so stand Raia im Morgengrauen vor der Lichtherrin Antlitz und betete viele Stunden für Berchgard, für eine Lösung und insbesondere für die Menschen!
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Raia Lathaia





 Beitrag Verfasst am: 07 Nov 2020 19:15    Titel:
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Zwischen Flügeln und Wurzeln

Die Blaumeise fliegt ihre Runden durch den Klostergarten und Raia folgt ihr ab und an mit ihrem Blick. Der Herbstwind weht heute sanft und mit milder Luft durch den abgeschiedenen Garten – umgeben von den alten Mauern, die so viel Ruhe und Kraft ausstrahlen.
Endlich ist sie wieder zu Hause. Die Pilgerreise hatte viel mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich geplant. Um so sehnlicher war der Wunsch endlich wieder Daheim zu sein. Das jenes Zuhause das Kloster der Lichteinigkeit sein sollte, hätte sie nie zu träumen gewagt.
Ihre Wege waren weit und verschlungen gewesen, bis sie hier endlich angekommen war. Die gesamte Reise hatte sich Raia mit ihrem früheren Sein und ihrer heutigen Existenz beschäftigt. Nun fühlt sie sich mit sich im Reinen – zumindest was die Vergangenheit anbelangte.
Raia wusste ja, dass Pilgerreisen wichtig waren, um die Perspektive zu wechseln, den eigenen Horizont zu erweitern und Temoras Lehren in die Welt zu tragen. Doch für die nächste Zeit hoffte sie inständig, dass keine längere Reise mehr anstehen sollte.
Gedankenverloren spielt Raia am Ziergras, welches neben der kleinen Bank unter dem Apfelbaum wächst. Auf eben jener Reise hatte sie hauptsächlich in Waisenhäusern gedient und immer mehr erschien ihr der Gedanke der Demut näher zu kommen. Während Amyra im Zeichen des Mitgefühls sie zum Kloster lenkte und lange Zeit ein wichtiger Wegweiser war, spürt Raia mehr und mehr, dass sie sich auch oder noch mehr Ilara zum Vorbild nahm. Es war alles andere als einfach und klar.

Raias Stirn kräuselt sich und ein schwermütiger Blick verrät das innere Zwiegespräch.
Es ist wahrlich nicht leicht mit sich selbst ins Gespräch zu kommen – manchmal. Was genau störte sie denn eigentlich? Temora würde ihr den Weg zu sich selbst, zu ihr, zu ihren Kindern schon weisen – wie immer. Wenn es eine sichere Konstante gab, dann war es ihr unerschütterlicher Glaube an die Lichtbringerin. Was also grämte sie – was trieb sie um?

Seufzend schlendert sie auf leisen Sohlen durch den kleinen Klostergarten. Der Blick verliert sich immer mehr in den bunten Farben des Herbstes.

War es wahrlich nur die Frage nach Amyra oder Ilara? War es nicht viel mehr die weitergehende Frage, wer sie wirklich war und sein würde?
Vermutlich würde man sie als ruhige und höfliche Akoluthin beschreiben, die nicht viel mehr von der Welt versteht als es die Mauern des Klosters zulassen. Und Raia war ja auch stets sehr bemüht eine vorbildhafte Akoluthin abzugeben, um Temora und der Welt ihre Dankbarkeit zu zeigen, dass sie jene Chance erhalten hatte.
Aber wer war sie noch? Gab es noch eine andere Raia neben der Geweihten? Und wenn ja, wofür?

Raia blickt hinauf zum Himmel und ihr Blick verrät, dass sie sich bereits bei Temora für ihre unzähligen und kindlichen Fragen entschuldigte.

Eines Tages würde sie es schon wissen und jetzt hatte sie sich genug um sich selbst gekümmert. Es gab viel zu viel zu tun und wahrlich wichtigere Belange, um die sie sich zu kümmern hatte – vor allem um die Menschen, die in jenen Zeiten voller Sorge waren.

Als der Fuß die steinerne Treppe zum Klosterinneren betritt, kehrt das ruhig Lächeln zurück und mit den nächsten Schritten weichen auch die Sorgenfalten von ihrer Stirn.
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Raia Lathaia





 Beitrag Verfasst am: 04 Dez 2020 21:19    Titel: So nah und doch so fern...
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Clamavi de Produndis – Far over the misty mountains

Es war deutlich kälter geworden und die letzten Blätter hatte der gestrige Wind von den Bäumen geweht. Raia saß über einem halbfertig geschriebenen Brief ganz oben in der Bibliothek und ihr Blick war schon einige Zeit ins Land geschweift. Von hier oben hatte man einen herrlichen Ausblick! Sie sah vage gen Festland und seufzte leise auf. Johanna und Aurael waren irgendwo da draußen und sie fehlten ihr. Raia hing nicht einfach so schnell an Menschen, aber ihre Brüder und Schwestern und auch die Klosterwache, waren ihre Familie. Lächelnd erhob sie sich vom Stuhl und stellte sich direkt ans Fenster. Ihr Blick fiel auf den Baum des Lichtes, die weitläufige Klosteranlage und auf die darunterliegende Klosterwache. Es war doch wirklich das schönste Fleckchen Erde, welches sie kannte. Lächelnd zog sie das warme Wolltuch enger um sich und mit einem tiefen Atemzug nahm sie die kalte Winterluft in sich auf. Es war die letzten Tage, Wochen gar, so viel geschehen, dass Raia das erste Mal Zeit fand alles nochmal Revue passieren zu lassen. Dem Geschehen so nah und doch so fern!

Der Angriff auf Berchgard und der Versuch der Rückeroberung, gemeinsame Besprechungen aller Beteiligter, das wunderbare Bürgerschaftsgespräch mit Vogtin von Thronwall, Seelsorgegespräche, Waffenweihen, ihr erster Unterricht für Skorgrim und ihr erster öffentlicher Unterricht im Glaubenshaus – dessen Leitung sie nun erhalten hatte. Die Unterrichte auf Menek`Ur waren interessant, lehrreich und ein wenig .. Nun ja, die Diplomatie stand bisher noch nicht auf ihrem Unterrichtsplan. Alle Völker und selbst die Völker an sich hatten immer mal wieder Themen, die es zu besprechen galt. Die Kommunikation ist die Brücke zwischen den Kulturen, deren Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Es bleibt spannend! Nur Raia mochte es gar nicht so gerne allzu spannend… Nun gut! Das waren wohl die Prüfungen, die Temora ihr auf ihrem Pfad zur Lichtherrin selbst auferlegte und sie würde sie meistern – bestimmt! Den Prüfungen so nah und doch so fern!

Und dazwischen gab es noch zahlreiche Begegnungen… Allen voran: Der König war zu Gast im Kloster gewesen! Aufregend und beruhigend gleichermaßen, so war er doch direkt heraus und – irgendwie sogar bodenständig. Seine unvermittelten Fragen – auch an Raia selbst – hatten sie ein wenig überfordert und bis jetzt war sie sich nicht sicher, ob sie sich halbwegs manierlich und respektabel verhalten hatte. Bisher waren ihres Wissens nach zumindest keine Rügen eingegangen. Dem König so nah und doch so fern!

Überhaupt hatte Raia das Gefühl, dass sie immer mehr aus den sicheren Klostermauern hinausgeführt wurde und sich der Welt dort draußen, die sie lange doch eher gemieden hatte, stellen musste. Doch sie war nicht alleine. Hochwürden Antorius, der sich voller Geduld und Hingabe um sie kümmerte, war sehr geschickt im Gleichgewicht zwischen Fördern und Fordern, Berenguer forderte sie gerne und viel und dennoch wusste sie um seine stetige Unterstützung. Und Beak hielt Raia nicht nur, wenn sie tatsächlich strauchelte, weil sie mal wieder verträumt über Wurzeln stolperte, sondern, wenn diese große Welt sie mal wieder sichtlich überwältigte. Andra war ihr immer ein Rätsel. Vor allem, da Raias Gefühl versprach, dass Andra immer für sie da sein würde und das auf viele verschiedene Arten. Cyrius wurde ihr immer vertrauter und sie empfand seine humorvolle Art als wahrlich erfrischend. Doch dahinter mochte sich ein sehr loyaler und tapferer Mann verbergen. Sie hoffte inständig, dass sie jenen Menschen, die ihr so viel gaben, auch Selbiges zurückgeben konnte. Den geliebten Menschen so nah und doch so fern!

Raia ging zu ihrem Platz zurück und sah auf den unvollendeten Brief hinab. Die Finger strichen über die mittlerweile getrockneten Lettern. Ein Wenig schürzte sie die Lippen und fragte sich, ob dieser Brief angemessen und richtig war. Nun ja.. ein Geschenk. Nicht mehr… vermutlich.
Leise lachte sie auf, schüttelte den Kopf über sich selbst und schrieb den Brief zu Ende. Als das Kloster bereits im tiefen Schlaf weilte, hörte man das leise Rascheln der Robe, das Gras am Baum des Lichts unter den Füßen und dann versank die Akoluthin in ein langes stilles Gebet – Der Welt so nah und doch so fern…


Zuletzt bearbeitet von Raia Lathaia am 05 Dez 2020 07:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Raia Lathaia





 Beitrag Verfasst am: 10 Jan 2021 10:56    Titel:
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Winterwelten

Wie so oft hatte Raia sich ganz oben ins Turmzimmer des Klosters zurück gezogen, umgeben vom Duft alter Bücher und des Nebelwaldes. Mochte es wirklich irgendwo einen friedlicheren Ort geben? Vermutlich nicht..
Sie war direkt nach einem heißen Bad hinauf gegangen und flechtete ihre roten langen Haare im Blindflug zu einem seitlichen und ordentlichen Zopf. Anders waren die rötlichen Wellen kaum zu bändigen und im Alltag des Klosters doch eher hinderlich.
Sie wechselte das Fenster und sah gen Berchgard.. Vage, und die in Schnee getauchte Landschaft machte eine Ortung nicht leichter, erkannte sie noch die Schemen.
.. Jeden Abend betete sie für eine baldige Lösung und vor allem auch Erlösung.. Sie vertraute denen, die sich emsig und unnachgiebig bemühten, kämpften und tüffelten. Es musste eine Lösung geben... Denn sonst.. Wer weiß es schon... Für Raia gab es kein "sonst". Zu innig und fest war ihr Glauben an die Lichtherrin und Ihre Streiter.
Noch ein tiefer Atemzug und die kalte frische Winterluft durchströmte ihre Lungen und füllte den Körper und Geist mit neuer Energie. Lächelnd schloss Raia das Fenster und stieg die steilen Treppen hinab. Früher hatte sie die unzähligen Treppen des Klosters noch gerne gezählt - heute kannte sie jede auswendig.
Ihre Finger glitten an den steinernen geschwungenen Wänden entlang und sie musste leise Lachen.. Ob sie wahrlich für immer im Kloster leben würde? Was würde das Leben und vor allem Temora noch für sie bereit halten wollen?
Zufrieden und ausgelassen führten sie ihre Schritte in die klösterliche Küche.
Ein wenig aufgeregt, vor allem aber freudig, begann sie das reichhaltige Winterbuffet zu bereiten. Sie hatte sich für ein offenes Buffet entscheiden, um die verschiedenen Geschmäcker besser kennenzulernen, um zukünftig die Gerichte danach aussuchen zu können. Ausserdem machte ihr es immer noch am meisten Spaß, anderen eine Freude zu bereiten..
Nach einem langen und freudigen Tag, zwischen Küche, Garten und Weinkeller, stand sie am frühen Abend relativ zufrieden in der Klosterküche und sah sich um..
Das wird bestimmt schön und sie liebte es, wenn buntes Treiben das sonst so ruhige Klosterleben unterbrach.. Und wenn nur für einen Abend.
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Raia Lathaia





 Beitrag Verfasst am: 12 Jan 2021 11:40    Titel:
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Raia wandelt durch das imposante Kirchenschiff und findet die Tür zum Klosterinneren dank Cassius geöffnet vor. Ein dankbares Neigen des Kopfes folgt ihm gegenüber und ihre Schritte lenken zu ihrem Zimmer. Doch mitten im Kreuzgang hält sie inne und geht die zwei Stufen zum Baum des Lichts inmitten des Klostergangs hinab.

Vor jenem kniet sie sich in den Schnee und legt den Kopf in den Nacken, um in die glitzernde Baumkrone hinauf zu sehen. Sie hockt sich gänzlich hin und bettet die Hände in ihren Schoß, den Blick fest in der Baumkrone verankernd.


„Oh Temora, welch Wege und Würden Du mir schenkst.. Wie habe ich das verdient? Du segnest mich mit einem derart schönen Leben, dass ich es an Tagen wie diesen kaum zu fassen wage. Die Winterluft ist rein und erfrischt den Blick aufs Wesentliche. Meine Liebe zu Dir ist grenzenlos und doch spüre ich, dass mein Herz groß genug scheint, um auch weiteren Menschen gerecht werden zu können. Oh, Lichtherrin, glaubst Du das auch? Kann ich Dir genug dienen, wenn ich anderen Liebe schenke? Was erwartest Du von mir für all das Glück, welches Du mir bescherst?“


Der Blick ist weiterhin fest im Glitzer des Heiligtums verankert und ihr Herz schlägt ruhig und doch intensiv nach jenem Gebet. Mit niemanden war es ihr möglicher in jene Zwiegespräche zu gehen als mit der Herrin selbst. Und sie war sich gewiss, dass die Antwort alsbald zu erblicken sein würde.

Als die Nässe des schmelzenden Schnees unter ihren Knien allmählich fröstelnde Kälte zum Körper durchdringen lässt, atmet sie noch einige Male tief ein und erhebt sich. Nebensächlich streift sie den Schnee von der Robe und geht noch einen Schritt weiter auf den Baum zu.
Raia legt ihre Hände an die urige Rinde und streicht mit den Fingerspitzen über den knorrigen Untergrund.


Was bin ich mit Dir... was wäre ich ohne Dich?



Lächelnd und voller inniger Freude führen sie ihre Schritte zum Schlafsaal, wo sie ihr Bettlager hat. Ein kurzer Blick auf die sonst leeren Betten. „Ein wenig mehr Leben wieder im Kloster.. ja, das wäre auch schön. Aber ich habe alles, was ich brauche und bin so dankbar!“

In gänzlicher Zufriedenheit und dem Hauch von Aufregung fällt sie in einen tiefen und traumreichen Schlaf..


Zuletzt bearbeitet von Raia Lathaia am 12 Jan 2021 15:19, insgesamt einmal bearbeitet
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