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Es wimmelt nur von Soldaten
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Alathair - Online Rollenspielshard Foren-Übersicht » Gerüchteküche » Es wimmelt nur von Soldaten
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Yuklik Delaran





 Beitrag Verfasst am: 07 Feb 2020 11:21    Titel: Es wimmelt nur von Soldaten
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Besucher und Händler in Bajard berichten darüber, dass die Städte Rahal und Düstersee abgeriegelt wurden.

"Es wurde lediglich nur ein Tor offen gelassen, wo Pferdewagen mit viel Mühe durchkommen könnten.

An den Toren haben sich die Anzahl der Truppen verdreifacht. Sollte man die Städte betreten wollen, so muss man lange Wartezeiten und strenge Kontrollen in Kauf nehmen.

Jeder wird ausnahmslos kontrolliert und man sieht an den Aushängen sogleich, wer gesucht wird.

Unbekannte Besucher oder Händler wird kein Einlass mehr gewährt. Nur noch Bürger bekommen die Möglichkeit, die Städte zu besuchen. Bereits bekannte Gäste oder Geduldete, die sich eine lange und sehr ausführliche Untersuchung unterzogen haben, werden ebenfalls durchgelassen.

In den Städten wimmelt es nur von Soldaten. Jede Handlung der BürgerInnen und Gäste wird streng kontrolliert.

Es wäre schon Zauberei oder ein Wunder, wenn man die strenge Bewachung der Stadt umgehen könnte. Wenn ihr auf dem Marktplatz seid, passt lieber auf euch auf, denn die Wachen zur Oberstadt wirken leicht gereizt."


So der Händler, der in der Taverne Bajards über seine Erfahrungen berichtet.
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Nemia Werheim





 Beitrag Verfasst am: 07 Feb 2020 23:17    Titel:
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Am frühen Abend erscheint eine junge Frau mit schwarzem, langen Haar vor den Toren von Rahal. Die Schlange, die sich vor dem Tor bildete war wirklich lang. Wohl wollten einige Karren hinein und so verzögerte sich die Kontrolle. Das junge Fräulein stellte sich in die Schlange und lauschte einfach nur. Die meisten Personen waren recht still, nur einige Sprachen, sie versuchte Dinge aufzuschnappen und zu sehen was an den Toren los war. Die Gardisten waren sehr gründlich mit ihren Kontrollen, wohl jeden, den sie nicht kannten wurde aufs genauste Untersucht, selbst gut verkleidet würde wohl kein Durchkommen sein. Personen mit Bürgerbrief gelangten einfacher hindurch, trotzdem staute es sich.
Einige Gardisten schritten auch ab und an an der Schlange entlang und kontrollierten vorsorglich schon einmal die Bürgerbriefe, doppelt hält besser, richtig?

Sie hat genug gesehen, sie löst sich aus der Schlange und wollte sich entfernen, da kam nur ein Ruf.

„He da, wohin des Weges?“ Es war einer der Gardisten, der die Schlange beaufsichtigte.
„Ich wollte nur ein paar Brote erstehen, vielleicht kann ich dies auch bei einem Bauern in der Nähe!“ Entgegnete das blasse Fräulein.
„Halt, ihr werdet kontrolliert.“ Kam es nur mit tiefer, brummenden Stimme. Der Gardist war noch gut 15 Schritt entfernt.
„Ja, gut ich gehe wieder in die Schlange.“
Sie reihte sich wieder ein, nur um auf der anderen Seite hinaus zu treten, direkt den Kopf ein wenig absenkend, die erste Schritte langsam, dann aber rannte sie los, im Schatten der verwunderten Wartenden dauerte es vielleicht einen kurzen Moment bis der Gardist es bemerkte.

„HALT IM NAMEN DER GARDE, STEHEN BLEIBEN! SCHNAPPT SIE“!

Sie rannte, so schnell sie nur konnte, an der Zunft vorbei weiter gen Süden in den Wald hinein, zum Glück hat sie einen kurzen Vorsprung und kannte sich gut aus, so konnte sie entwischen.

Wer sie war?
Das wird man nicht wissen, doch wird der Gardist bestimmt Meldung über den Vorfall machen.
Sie scheint eine junge Erwachsene gewesen zu sein. Ungefähr 163 bis 170 Fingerbreiten groß. Vom Körperbau eher dünn gehalten mit schwarzen, langen lockigen Haaren. Ein heller Mantel wird wohl auffällig gewesen sein, was sie drunter trug, wird man wohl nicht sagen können.
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Lys´kaer





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 01:01    Titel:
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Der Ala'thraxor, der Mae'Qil und alle weiteren Geschwister werden von einer kleinen Fledermaus aufgesucht, die ihnen mit sämtlichen Flügel- und Krallenzeichen übermitteln will, dass sie umgehend in das Axorn zurück gerufen werden. Auch die Letharfen und Lethrae, welche als Gardisten im alatarischen Reich entsandt wurden, werden von der Fledermaus heimgesucht und in ihr Nest zurück beordert. Es wird gemunkelt, das der Ritter Aschengardt darüber Bescheid wisse...
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Terren Kaloor





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 08:54    Titel:
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In und um Düstersee werden Unmutsbekundungen und Gemurre häufiger und lauter, die sich über die Zustände der strengen Kontrolle und der besatzungartigen Präsenz der Soldaten Luft machen.

Außerdem macht sich die Sorge breit, dass eine Seuche auftreten könnte. Es wurden schon sorgenvoll Menschen beobachtet die sich häufig kratzen und jucken. Mit all den Flüchtlingen und Kranken scheint dies nicht so abwegig.

Die Stimmung scheint nicht sonderlich wohlgesonnen.


Zuletzt bearbeitet von Terren Kaloor am 09 Feb 2020 08:57, insgesamt einmal bearbeitet
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Szyr´dhar





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 11:02    Titel:
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*eine dunkelberobte Gestalt nähert sich den Reichsgrenzen von Bajard kommend. Vom Festland angereist, war die Gestalt in Bajard angekommen. Fast schon genervt wandert der Blick aus sicherer Entfernung auf die aufgebrachten Menschen. Wie sie sich tummeln, diskutieren, meinen jeder hat das Vorrecht gegenüber dem Anderen. Jeder weiß etwas besser. Die Wachen überall. Wollen Sicherheit vermitteln. Es wird geredet. Dahinter schneidet ein einfacher Bengel den Goldbeutel vom diskutierenden Bauern ab. Ein Schmunzeln. Alles war beim Alten. Auf nahezu unbekannten Schmuggelrouten sucht sich die Gestalt ihren Weg in Richtung des Leth'Axorns*
_________________
-ՆΣԷԨΨՐ ΨՊ ՆΣԷԨ'ԹӼՃՐՈ-
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Yuklik Delaran





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 14:45    Titel:
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Nach einer mehrtägigen Auszeit, geht der Provost wieder in Dienst. Mehr Arbeit als Leidenschaft aktuell, brummt er lautstark als er die lange Schlange an ungeduldigen Besucher vor Kommandantur vorfindet. Eine Weile dauert es, bis er die Tür erreicht und weiter in das Büro der nicht Offiziere durchschlängelt, um dort nur ein Berg an Berichten vorzufinden. Ihm wird nicht mal die Möglichkeit gegeben, sich in Ruhe hinzusetzen bevor der erste Soldat in sein Büro reinstürmt und über irgendwelche Gedrängel und Beschwerden berichten wird.

„Sorgt verdammt nochmal für Ruhe und Disziplin da draußen! Notfalls schickt ihr Soldaten raus, die jeden Querulanten in der Schlange sofort festnehmen sollen und sorgt außerdem dafür, dass die Soldaten in einem Umkreis um den Tempelbezirk Wache halten sollen und nicht unmittelbar davor.“ Ein kurzer Salut bevor er wieder alleine im Büro ist. Die Zeit mit den Berichten verbringend, gehen ihn immer wieder die Geschehnisse durch den Kopf. „Warum haben uns die Letharen verraten? Sollen wir denen noch vertrauen? Und was ist mit der Drecksverräterin? Warum haben wir sie noch nicht gefasst?“ Gedanklich mit sich selbst am Diskutieren, fällt ihm ein Bericht über die Seuche in Düstersee auf. „Soldat Hans“, („get ze Flammenwerfer!“) ruft er. Der Soldat, hektisch und überlastet, stürmt ins Büro und vergisst beinahe den förmlichen Gruß der Garde.

„Soldat, befehligt den befehlshabenden Offizier in Düstersee, dass die Verletzten und Kranken zurück nach Rahal ins Lazarett verlegt werden sollen. Sollten sie irgendwelche Anzeichen von Krankheiten haben, so werden sie vorher in den vorhandenen Waschzuber gründlich gereinigt, deren Kleidung auf ein Haufen geworfen und verbrannt. Wenn die Seuche damit nicht eingedämmt werden kann, so wird die Stadt für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Sorgt dafür dass ausreichend Nahrung und Heilmittel für den Zeitraum vorhanden sind.“

„Jawohl, wird ausgeführt Provost“ kommt es wie gewohnt aus dem Soldaten raus und verschwindet wieder in die Menschenmenge, die sich mittlerweile auch in der Kommandantur häufen. Weiter bemüht, die Berichte durchzugehen, wird die Geräuschkulisse hinter seiner Tür immer lauter. Genervt verlässt er sein Büro und geht hinauf auf die Mauer um die Menschen, die bis zum Horizont einander gereiht sind, zu überblicken. Als einer der Wachpatrouillen ihm nähern, hält er die Truppe an.

„Soldat, Bericht“
„Alles ruhig bis jetzt, es wurden keine besonderen Vorkommnisse gemeldet.“ „Wurde die Verräterin schon gesichtet?“ „Nein, bis auf einige, die scheinbar von der strengen Kontrolle überrascht wurden und geflüchtet sind, ist sie noch nicht gesichtet worden.“ „Ausgezeichnet, was ist mit den Letharen, gab es da schon Übergriffe?“ „Bis auf ein paar Beleidigungen haben die Bürger sich sonst nicht übergriffig verhalten.“ „Weitermachen, Soldat“ Eine Weile wird er oben auf der Mauer seine Gedankengänge zu Ende führen bevor er wieder ins Büro gehen wird...


Zuletzt bearbeitet von Yuklik Delaran am 09 Feb 2020 15:02, insgesamt einmal bearbeitet
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Enomis Crain





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 15:32    Titel:
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Da in Düstersee auf Befehl des Provost bei der Verlegung von der Burg weder Verletzte noch Kranke sind,sondern in Grenzwarth von Lille betreut werden, wird der arme Offizier wohl völlig alleine wieder heimschlendern und seinen Feierabend geniessen können und nur von einer Bade und Putzaktion im Kerker in Düstersee murmeln, bei der sehr viel Wasser geflossen sein muss und auch die Gardisten mit zum Wasser tragen und Holz holen eingeteilt wurden. Ebenfalls liegen überall Matten zum lüften in der Gegend.
Außerdem wird er wohl berichten können, dass er von einigen unmutigen Blicken getroffen worden ist wegen der vielen Kontrollen.


Zuletzt bearbeitet von Enomis Crain am 09 Feb 2020 15:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Der Erzähler





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 16:46    Titel:
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So wird sich der Soldat, als er wieder auf dem Heimweg von Düstersee ist, seine Gedanken machen und sich fragen, wie es zu den Gerüchten aus Düstersee über eine mögliche Seuche oder den Ausbruch von Krankheiten kommen konnte. Sicherlich, dessen war er sich bewusst, sind die Zeiten mehr als turbulent und der ein oder andere mochte gewiss Dinge anders wahrnehmen als die Anderen. Dennoch war er froh, dass in dieser Zeit auch den Gerüchten nachgegangen wird um sofort eventuellen Problemen vorzubeugen, gerade wenn es heißt, dass Seuchen sich ausbreiten könnten.

Ob der Tatsache, dass nach und nach die meisten Menschen wieder in ihre Heime zurückkehren konnten und der langsam einkehrenden Ordnung und Ruhe, war der Soldat trotz allem recht erleichtert darüber, dass diese Situation endlich ein Ende gefunden hatte und so wird er in der Kaserne davon berichten, dass die Gerüchte um mögliche Seuchen und Kranke nur Gerüchte waren.
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Lille





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 17:35    Titel:
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*Nach einigen Tagen der Kranken und Verletztenpflege in Grenzwarth, sowie der Nebentätigkeit die Hygienemaßnahmen im Flüchtlingslager Düstersee zu kontrollieren, setzt sich Lille an ihren Schreibtisch und verfasst einen kurzen Bericht. Schriftbild und Rechtschreibung wurden aber offenbar nicht korrigiert und sind wie gewohnt dezent verbesserungswürdig.*

Macht un Stärke!

Ch möcht auf diesm Wege meine Einschätzung zur Lage in Düstersee un Grenzwarth gebn.

Die im Hospital befindlichn Patientn sin auf dem Weg der Bessrung, wies aussieht werdn wir keine weitren Soldatn an die Folgn der Kämpfe verliern.

Die krankn aus den Lagern die zu mir gekommn sin, habn, gepriesn sei der All-Eine, keine schwer ansteckndn oder gar tödlichn Krankheitn un werdn getrennt behandlt.

Bezüchlich der üblichn Probleme wie Parasitnbefall in Lagern, kann ch euch versichern s es uns gelungn is gut funktioniernde Hygienemaßnahmn einzuleitn. Bis auf einige Erkältungn un gut kontrollierbarn Lausbefall, gibts keine Meldung zu machn.

Lediglich der Unmut über die Kontrolln schlägt hier un da zu Buche, aber noch verhaltn sich die Menschn ruhich un äußern nur verbale Aggressionn.

Möge Ihm gefalln wasser sieht.


Lille
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Shessidyr Shartir





 Beitrag Verfasst am: 09 Feb 2020 21:07    Titel:
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So viel Leid.

So viel Schmerz.

Wundervoll.

In diesen Nächten war es keine Seltenheit, dass man sich beobachtet führen konnte, als eine stille Silhouette sich nahe Schattenwinkel durch das Dunkel bewegte und auf der Suche nach etwas war...

_________________
Psychopathisch? Ich bevorzuge das Wort "kreativ"!
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Sajel´rar





 Beitrag Verfasst am: 11 Feb 2020 18:39    Titel:
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Es war bereits fast ein volles Jahr ins Land gezogen als der "damalige" Lethrixor den angehenden Lethrixor Sajel'rar in eines der entfernten Axorn entsandte.
Seine Aufgabe war es an den Unterrichten und Kampfübungen der dortigen stationierten Lethrixoren teilzunehmen.
Er musste seinen Körper weiters stählen und ausbauen, auch die Gebote und Lehren galt es erneut zu verinnerlichen.
Viel habe sich nicht verändert an dem jungen Letharfen, einzig und allein weitere Narben und geschwollene Körperteile erinnerten wohl an die dortigen Bestrafungen und deren Ausbildung.
Auch wenn er sich seine Gemeinschaftsrune im LethAxorn verdient hatte, so waren vergangene Erfolge beinahe nichtig.
Die Lethrixoren schienen Ihn nicht freiwillig unter Ihnen zu akzetpieren und auch der hiesige Mael'Qil war genervt von seiner Anwesenheit.
Die Strafen wurden strenger und härter verfolgt und die Kräfte zerrten an der Hülle des Letharfen.

"Mein Leib ist der Schutzwall der Lethyren"
"Meine Pantherklaue die Gedanken der Lethyren"
"Meine Handlung der Wille der Lethyren"

Das Jahr neigte sich dem Ausbildungsende und der Mael'Qil forderte die Rüstung und Bewaffnung des Letharfen.
"Ablegen! Deine Zeit hier ist zuende Letharf!"
"Du wirst in dein Axorn zurückkehren und den Weg dorthin ohne Rüstung und Waffen bestreiten!"
"Wird sich zeigen wozu deine Hülle gut ist und ob du den Weg zurück überlebst."
Dies waren die letzten Worte welche Sajel'rar von dem Mael'Qil hörte, ehe er seine zerrissene Robe ergriff und sich auf dem Weg machte.

"Schnell, ungesehen und todbringend sollt Ihr sein .. "
Vorsichtig schlich der Letharf in der Nacht durch die Wälder und bahnte sich seinen Weg zurück gen des heiligen alatarischen Reiches.
Dort angekommen versteckte er sich hinter einem der dicken Bäume, um nicht sofort von der aufgebrachten Menschenmenge entdeckt zu werden.

Was war hier nur geschehen?
Die Menschen verhielten sich noch verrückter als sonst, beinahe angewiedert pendelte das bernsteinfarbene Augenpaar zwischen den Personen, die des Nachts noch vor den Toren Rahals standen, umher.
Wo waren die Geschwister auf den Zinnen der Reichsmauer und vor den Toren in der Kluft des alatarischen Reiches und der Garde selbst.
Vieles hatte sich in der Zeit verändert, doch wieviel genau würde der Letharf erst noch erkennen müssen.
Auf leisen Schritten und mit blutbedeckten Füßen führte in der Weg zielgerecht zurück in das LethAxorn.
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Yuklik Delaran





 Beitrag Verfasst am: 13 Feb 2020 16:10    Titel:
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Geplagt von den unfassbaren Ereignissen am gestrigen Abend, ging der Blick heute früh zum Fenster in der Hoffnung, der Riss wäre nur ein schlechter Scherz gewesen. Unruhig musste er feststellen, dass es weiterhin vorhatte, die Welt in sich aufzusaugen als wären die einstigen Götter bereits verschwunden. Nicht lange ruhte der Blick gen Himmel, denn die Stille wurde rasch vom Geschrei unterbrochen.

Die Menschen rannten panisch umher und prophezeiten den Untergang der Welt. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass manche Häuser in sich zusammenklappten und die halbe Stadt am Brennen war, mussten die Bürger auch noch anfangen, ihre Hysterien freien Lauf zu lassen.

Schnell war dem Provost klar, was zu tun sei. Die Ordnung muss wiederhergestellt werden. Halb angezogen, rannte er die wenigen Schritte zur Kommandantur. Es war eine Katastrophe. Auf der einen Seite sah man die Truppen, die BürgerInnen davon abhielten, die Geschäfte zu plündern und auf der anderen Seite versuchten verzweifelt Soldaten, Verschüttete aus den Trümmern zu ziehen. Sowas grauenvolles hatte er im Leben noch nicht gesehen und auch wenn er am liebsten schreiend aus der Stadt rausrennen wollte; wo sollte er hin? Nicht einmal die Ketzer, die ihren König feierten, waren vom Riss befreit.

Auch der Riss in den eigenen Reihen machte ihn zu schaffen. Die Letharen, die ihren Blutdurst nachgehen und den Wahnsinnigen zur Seite stehen wollten, zogen sich nach dem gestrigen Scheitern zurück und sprengten ihre Eingänge. Die Menschen, ihre Meinungen gespalten, wie es mit den Letharen weitergehen soll, fetzen sich gestern in der Kommandantur darüber was man tun könnte, um das bröckelnde Kartenhaus wieder neuen Halt zu geben.

All das war ihm jedoch unwichtig, wenn keine Ordnung in der Stadt herrschen würde. In der Kommandantur angekommen, befehligt er alle Streitkräfte, ihren Einsatz auf Schadensbegrenzung zu konzentrieren statt die Toren zu bewachen. So geschah es, dass alle funktionierenden Tore wieder geöffnet wurden. Jedoch zeichnete sich nun ein anderes Bild vor den Toren ab als ein paar Tagen zuvor. Alle, die einst meckernd in die Stadt reinwollten, rannten nun panisch aus der Stadt hinaus.


Zuletzt bearbeitet von Yuklik Delaran am 13 Feb 2020 16:13, insgesamt einmal bearbeitet
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Auriane





 Beitrag Verfasst am: 13 Feb 2020 17:54    Titel:
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Die ganze Nacht hindurch hatte man Lichter im Hort brennen sehen können, wenn man daran vorbeilief. Die Türen indes aber waren verschlossen und es wurde niemandem geöffnet, der daran klopfte, es sei denn, es wäre jemand mit einem wirklich dringlichen Gesuch.
Auch bis spät in den nächsten Tag hinein konnte man eine junge Frau am Schreibtisch sehen oder schlafend eingerollt vorm Kamin, neben ihr ein Buch, Zettel und Schreibwerkzeug. Würde man die Wachen fragen, würden sie es verneinen, jemanden wieder hinauskommen gesehen zu haben, vom Fenster aus jedoch, jenachdem wo man stand, konnte man den einen oder anderen Bücherberg sehen, der sich hier und da stapelte als würde dort geräumt oder geforscht werden.
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Sajel´rar





 Beitrag Verfasst am: 13 Feb 2020 23:14    Titel:
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Spät Nachts wird noch die ein oder andere dunkel berobte Gestalt durch die Wälder wandern.
Ihr deutliches Ziel ist das Aufsuchen aller Letharen welche der Garde und dem alatarischen Reich zur Unterstützung Ihres Reiches sowie den Grenzen geboten wurden.
Ein jeder Lethar wird ausdrücklich und sofort auf
Befehl des Meisters in die Zitadelle der Quuypoloth und zum Mineneingang des Leth'Axorn beordert.
Diese gilt es mit allen Mitteln zu bewachen sowie alle Ungewohntheiten sofort an die höheren Geschwister weiterzuleiten.
Einem jeden Menschen ist es fortan untersagt den Zugang zum LethAxorn gerüstet sowie bewaffnet zu betreten.
Es herrschen Strenge Kontrollen ..

Nach und Nach wird man mit der Zeit weitere Lethrixoren und Wachpersonal des Leth'Axorn in der Nähe der Zitadelle sowie dem Mineneingang des Axorn vorfinden.
Der Sicherungszustand sowie das Gemüt der Letharen verrät höchste Alarmbereitschaft.
Ab und an wird man auch die Geschwister der Gemeinschaft der Letharen durch die Nahe Ortschaft Grenzwarth patroullieren sehen.
Das einfache Fußvolk wird dabei lediglich ignoriert und in Ruhe gelassen.
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