Die große Veränderung im Norden
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Der Erzähler
Die große Veränderung im Norden
Die große Veränderung im Norden
[img]http://www.alathair.de/upload/Thyren_Herbst.jpg[/img]
„Bereitet euch gut vor Claner, ein kräfteraubender Winter naht...“
Das waren die deutlichen Worte der ältesten Schamanin an ihr Rudel gewesen. Sie prophezeite dem Volk eine Jahreswende welche in ihrer Intensität und Strenge seit Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen war. Die Claner nutzten die letzten sonnigen Tage bestmöglich um die Lager mit allen nötigen Nahrungsmitteln prall zu füllen. Ausreichend Felle wurden erjagt und Feuerholz in Übermaß geschlägert um sich Licht und Wärme zu sichern. Jede freie Hand half mit jene Vorbereitungen zeitnahe abzuschließen. Der erste Schnee könnte schon bald den Boden bedecken und ihnen damit die Arbeit erschweren. Doch nicht nur das Volk der Sturmheuler hatte sich auf das Bevorstehende vorbereitet. So konnten die Claner in letzter Zeit auch vermehrt Veränderungen bei den anderen Bewohnern hoch im Norden beobachten. Die Tierwelt und gar die unliebsamen Besetzer der alten Grimwould Feste haben ihr typisches Verhalten verändert...
[img]http://www.alathair.de/upload/Thyren_Herbst.jpg[/img]
„Bereitet euch gut vor Claner, ein kräfteraubender Winter naht...“
Das waren die deutlichen Worte der ältesten Schamanin an ihr Rudel gewesen. Sie prophezeite dem Volk eine Jahreswende welche in ihrer Intensität und Strenge seit Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen war. Die Claner nutzten die letzten sonnigen Tage bestmöglich um die Lager mit allen nötigen Nahrungsmitteln prall zu füllen. Ausreichend Felle wurden erjagt und Feuerholz in Übermaß geschlägert um sich Licht und Wärme zu sichern. Jede freie Hand half mit jene Vorbereitungen zeitnahe abzuschließen. Der erste Schnee könnte schon bald den Boden bedecken und ihnen damit die Arbeit erschweren. Doch nicht nur das Volk der Sturmheuler hatte sich auf das Bevorstehende vorbereitet. So konnten die Claner in letzter Zeit auch vermehrt Veränderungen bei den anderen Bewohnern hoch im Norden beobachten. Die Tierwelt und gar die unliebsamen Besetzer der alten Grimwould Feste haben ihr typisches Verhalten verändert...
Zuletzt geändert von Der Erzähler am Freitag 28. Oktober 2016, 18:01, insgesamt 3-mal geändert.
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Kjell
Beunruhigende Vorzeichen
Den Anfang machte ein grosser Vogelschwarm, welche von den Küsten im Norden aus nach Süden ins Landesinnere flohen. Ein weiteres beunruhigendes Signal ging mit den Vogelflug einher, die Tiere um Wulfgard wurden nervös und einige flohen oder verschwanden.
Dies unguten Ohmen veranlasten Urda dazu die Runen der hölzerne Feste zu erneuern und den Schutz der Geister zu erbitten.
Immer wenige Tiere wurden in dem Gebiet rund um das Fort gesichtet und so kam was kommen musste, die ungeliebten Gäste in den Ruinen des abgebranten Forts versuchten die Barikaden von Wolfgard zu erstürmen. Nach harten Kampf flohen Jenne, doch nicht in Richtung ihres schaurigen Lagers nein auch sie flohen Richtung Landesinnere. Seid diesen Tagen ward kein Monster mehr im Gebiet der Thyren gesichtet.
Weitere Tiere verschwanden und das ungute Gefühl nahm weiter zu, als dann noch Olov von einem Bären plötzlich angefallen wurde, war dem letzten klar, dass was gewaltig nicht stimmt.
Doch was wird kommen?
Was wird weiter geschen?
Bleiben die dunklen zeichen oder gibt es Hoffnung?
Den Anfang machte ein grosser Vogelschwarm, welche von den Küsten im Norden aus nach Süden ins Landesinnere flohen. Ein weiteres beunruhigendes Signal ging mit den Vogelflug einher, die Tiere um Wulfgard wurden nervös und einige flohen oder verschwanden.
Dies unguten Ohmen veranlasten Urda dazu die Runen der hölzerne Feste zu erneuern und den Schutz der Geister zu erbitten.
Immer wenige Tiere wurden in dem Gebiet rund um das Fort gesichtet und so kam was kommen musste, die ungeliebten Gäste in den Ruinen des abgebranten Forts versuchten die Barikaden von Wolfgard zu erstürmen. Nach harten Kampf flohen Jenne, doch nicht in Richtung ihres schaurigen Lagers nein auch sie flohen Richtung Landesinnere. Seid diesen Tagen ward kein Monster mehr im Gebiet der Thyren gesichtet.
Weitere Tiere verschwanden und das ungute Gefühl nahm weiter zu, als dann noch Olov von einem Bären plötzlich angefallen wurde, war dem letzten klar, dass was gewaltig nicht stimmt.
Doch was wird kommen?
Was wird weiter geschen?
Bleiben die dunklen zeichen oder gibt es Hoffnung?
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Gast
- Die letzten Tage waren von Unruhe durchzogen.
Die Wachen am Fort wurden verstärkt und die Zahl der Patrouillen erhöht. Auch wenn es gerade ruhig war, lies sich nur die Ruhe vor dem Sturm erahnen. Meist schickten die Geister solche Botschaften als Anzeichen für etwas. Was, das blieb dem Nordvolk noch offen.
Er beendete seine Wache im Fort und zog mit ein paar Schwertern durch Sturmouve. Es war ungewohnt. Ungewohnt ruhig und leise in den Wäldern. Sonst von so vielen Tieren bewohnt, wirkten sie ausgestorben und trostlos. Die Leere war fast mit der Hand zu greifen.
Die Runde führte sie beim Fjord und Hof vorbei. Hier schien zum Glück noch alles in Ordnung. Der jüngste Angriff der Orks und Oger galt nur der Festung. Was komisch ist, denn gerade diese ist am besten befestigt und bewacht, weshalb der Angriff auch ohne größere Verluste verteidigt werden konnte. Beim Hof wurden zwei Hähnchen eingepackt, welche als Proviant dienen sollten, da die Natur gerade nicht so viel zu bieten hatte.
Als der Trupp bei der Mine ankam und auch dort alles friedlich war, schlugen sie ein Lager auf und errichteten eine Feuerstelle. Eines der Hähnchen verlor – wortwörtlich – schlagartig den Kopf und wurde zum Essen vorbereitet.
Das Andere, kleiner und gar schwächlich wirkend, fand durch ein Messer den Tod. Dieses wurde jedoch nicht verzehrt, sondern wurde als Opfer angeboten.
Der Nordmann kniete sich vors Feuer, das Tier in Händen haltend. Das aus dem Tier strömende Blut wurde zu seiner Rechten und Linken entlang auf den Boden gespritzt. Dann streicht er sich mit zwei Fingern Blut auf seine Wangen und träufelt etwas Blut ins Feuer. Zischend quittiert das Blut den Kontakt mit der Hitze und kleine Rauchfähnchen ziehen gen Himmel.
Er schließt die Augen und murmelt leise Worte vor sich hin.
„De Claner brauchen dey. Alle sind unruhig wegen de Zeichen. So ruft mey dey an.
Jäger und Wächter des Waldes.
Hilf uns und halt unser Rudel zusammen.
Kraft und Mut.
Gib uns Zuversicht und lass uns ney verzagen. Wey stellen uns de Prüfung die uns de Ahnen und Geister auferlegen! De Clans halten zusammen. Unser Rudel steht beisammen!
Stärke und Kampfeswillen.
Wey werden kämpfen. Wey werden siegen!
Blut für Blut. Das Opfer, für deine Hilfe. Nimm de Opfergabe an und wache übers Rudel.“
Er verharrte noch einige Momente in dieser Pose, ehe er sich wieder löste. Das Blut in seinem Gesicht wurde nicht abgewaschen, um weiter die Verbindung zum angerufenen Geist zu signalisieren.
Gegen Abend traf die Patrouille wieder im Fort ein. Es gab keine weiteren Vorfälle zu verzeichnen. Auch im Fort selbst war es ruhig geblieben.
Eine kurze Stärkung am Feuer – Wärme, Met und was zu Essen – dann wurde wieder der Wachposten besetzt.
Zuversicht trieb ihn an, dass man den nächsten Angriff frühzeitig erkennen und sich erneut erfolgreich verteidigen konnte. Das Rudel ist für den Kampf gewappnet. Der Norden wird sich nicht so leicht geschlagen geben.
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Olov Hinrah
Der Morgen war frisch und still gewesen als Olov sich entschied auf Patrouille zu gehen. Kurz wechselte er mit seinem Clansbruder Orn, der am Pfeile machen war, ein zwei Worte und trank einen Met zur Stärkung. Nicht lange hielt die Rast und der Thyre ging los. Wie die Tage zuvor war es sehr ruhig und kaum ein Tier war zu sehen. Hier und da ein Elch oder ein Keiler, doch trotz dessen war es im Norden wie ausgestorben. Die jüngsten Ereignisse ließen das Schwert kaum Ruhe finden, so er oft dieser Tage gedankenverloren wirkt. Auch an diesem Morgen war er nicht ganz bei der Sache und in den Gedanken vertieft. Er streifte langsam durch das Unterholz, die Äste unter seinen Füßen brachen alle laut und deutlich ob des Gewichtes der Rüstung. Kurz erschrak der Thyre als er zu seiner linken ein lautes und tiefes Gebrüll vernahm. Ein Grizzly! Kaum das Olov die Situation verstehen konnte stürmte der riesige Bär auf den Thyren zu. Noch nie hatte er es erlebt, dass ein Bär im Norden so wutentbrannt war.
Kaum dass er die Arme hochreißen konnte, überwältigte der Bär ihn schon und rammte ihn zu Boden. Es gab einen lauten Knall und die Rüste schepperte. Olov schützte erst seinen Kopf mit den Unterarmen und versuchte die Bisse und Schläge des Bären so gut es ging mit seiner Platte zu decken.
Ab und an schlug er mit voller Wucht die gepanzerte Faust in den Schädel des Bären, doch dieser schien kaum beeindruckt. Die Schläge des Bären wurden immer wuchtiger, wieder folgten Bisse. Der Thyre begann immer mehr in Rage zu geraten, er knurrte und deckte, er schlug und fluchte. Nichts half, der Bär war drauf und dran ihn nach Anundraf zu schicken. Im Flug vergingen diese Momente und ihm erschien das neugewonnen Rudel. Im inneren Auge sah er einen Schildwall aus all seinen Claner. Voller Stolz und Ehre brüllten sie dem Feind entgegen. Die Schwerter und Äxte wurde laut gegen die Schilde getrieben. Mit einem mal durchfuhr Olov ein ihm vollkommen unbekanntes Gefühl. Wut, Wut in so einer fülle die er nicht unterbringen konnte, sie überflutete ihn regelrecht. Ein markerschütternder Kampfschrei stieß der Thyre aus. Laut und furchterregend, die Arme schlugen nach links und rechts aus, so dass er dem Bären direkt ins Gesicht sehen konnte. Der Schrei war lang und der Bär ging tatsächlich, einen Schritt wohl, aus Schreck zurück.
Olov bleckte die Zähne, eines Raubtiers gleich und nutzte den Moment um aufzuspringen.
Wie im Fieber liefen seine Augen rot an. Die Atmung war hastig und stark, so der Speichel, teils regelrecht ausgestoßen wurde.
Nun auf den Beinen zog er nicht das Schwert wie es wohl zu erwarten war, nein, er zog ein großes Messer und schrie abermals wutentbrannt aus. Er rannte direkt auf den Bären zu, der sich schließlich auf die Hinterbeine stellte um den herannahenden Thyren wohl gebührend zu empfangen. Der Thyre unbeeindruckt, wohl noch immer nicht Herr seiner Sinne, rammte den Bären regelrecht frontal und kurz schien es, als würden sich beide umarmen. Der Thyre begann wieder tief Luft zu nehmen, tief und wütend war der Kampfschrei. Er rammte dem Bären unzählige Male das Messer in den Körper. Auch er erfuhr noch einige Schläge, doch immer mehr trieb ihn das in Rage. Es schien ihm als würden Stunden vergehn, jedoch waren es nur Minuten. Gefühlt einhundert Messerstiche später ging der Bär nieder und lag erst auf Olovs Schultern und rutschte dann erst hinab auf den Boden. Olov schrie noch immer, als könne er nicht aufhören. Als würde er nicht gewinnen wollen, sondern sein gegenüber wohl gänzlich zerstören. Als der Bär am Boden lag griff Olov den Unterkiefer des nun Toten Bären mit der linken und hielt den Schädel mit der rechten. Der Schrei wurde nochmals ein Schwung lauter und so riss ihm der im Berserkerwahn stehende Thyre den Unterkiefer aus.
Erst dann hörte das Schreien auf. Erst dann sackte der ledierte Thyre zusammen auf die Knie. Kurz musterte er das Blutbad vor sich. Noch nie griff ihn hier ein Bär an oder ein anderes Tier. Und dies auch noch ohne einen ersichtlichen Grund. Er war übermannt von der Situation. Ihn griff ein riesiger Bär an. Er fühlte etwas das er nicht kontrollieren konnte. Es schien ihm als ob er nur aus seinem Inneren heraus zusehen konnte. Mit einem mal wurde es ihm schwindlig und er kippte direkt neben dem Bären um. Einige Stunden später als er wieder zu sich kam, lag der Bär noch immer neben ihm. Ihm war als hätte er geträumt, einen Traum an den er sich nur schwach erinnern konnte. Das entstellte Tier weckte sein mitleid, voller Verwirrung nahm er sein Schild und fing an ein riesiges Loch zu schaufeln. Direkt unter einer Eiche begrub er das mächtige Wesen und gewährte ihm die letzte Ehre.
Wirr und mit einem sehr schlechten Gefühl machte er sich auf ins Fort, ohne auch nur jemandem erzählen zu wollen was wirklich geschah!
So kam er ins Fort und berichtete:
„ Orn, eyn Bär griff mey an! Grundlos! Es ys ernst, wey müssen uns alle vorbereiten! “
Kaum dass er die Arme hochreißen konnte, überwältigte der Bär ihn schon und rammte ihn zu Boden. Es gab einen lauten Knall und die Rüste schepperte. Olov schützte erst seinen Kopf mit den Unterarmen und versuchte die Bisse und Schläge des Bären so gut es ging mit seiner Platte zu decken.
Ab und an schlug er mit voller Wucht die gepanzerte Faust in den Schädel des Bären, doch dieser schien kaum beeindruckt. Die Schläge des Bären wurden immer wuchtiger, wieder folgten Bisse. Der Thyre begann immer mehr in Rage zu geraten, er knurrte und deckte, er schlug und fluchte. Nichts half, der Bär war drauf und dran ihn nach Anundraf zu schicken. Im Flug vergingen diese Momente und ihm erschien das neugewonnen Rudel. Im inneren Auge sah er einen Schildwall aus all seinen Claner. Voller Stolz und Ehre brüllten sie dem Feind entgegen. Die Schwerter und Äxte wurde laut gegen die Schilde getrieben. Mit einem mal durchfuhr Olov ein ihm vollkommen unbekanntes Gefühl. Wut, Wut in so einer fülle die er nicht unterbringen konnte, sie überflutete ihn regelrecht. Ein markerschütternder Kampfschrei stieß der Thyre aus. Laut und furchterregend, die Arme schlugen nach links und rechts aus, so dass er dem Bären direkt ins Gesicht sehen konnte. Der Schrei war lang und der Bär ging tatsächlich, einen Schritt wohl, aus Schreck zurück.
Olov bleckte die Zähne, eines Raubtiers gleich und nutzte den Moment um aufzuspringen.
Wie im Fieber liefen seine Augen rot an. Die Atmung war hastig und stark, so der Speichel, teils regelrecht ausgestoßen wurde.
Nun auf den Beinen zog er nicht das Schwert wie es wohl zu erwarten war, nein, er zog ein großes Messer und schrie abermals wutentbrannt aus. Er rannte direkt auf den Bären zu, der sich schließlich auf die Hinterbeine stellte um den herannahenden Thyren wohl gebührend zu empfangen. Der Thyre unbeeindruckt, wohl noch immer nicht Herr seiner Sinne, rammte den Bären regelrecht frontal und kurz schien es, als würden sich beide umarmen. Der Thyre begann wieder tief Luft zu nehmen, tief und wütend war der Kampfschrei. Er rammte dem Bären unzählige Male das Messer in den Körper. Auch er erfuhr noch einige Schläge, doch immer mehr trieb ihn das in Rage. Es schien ihm als würden Stunden vergehn, jedoch waren es nur Minuten. Gefühlt einhundert Messerstiche später ging der Bär nieder und lag erst auf Olovs Schultern und rutschte dann erst hinab auf den Boden. Olov schrie noch immer, als könne er nicht aufhören. Als würde er nicht gewinnen wollen, sondern sein gegenüber wohl gänzlich zerstören. Als der Bär am Boden lag griff Olov den Unterkiefer des nun Toten Bären mit der linken und hielt den Schädel mit der rechten. Der Schrei wurde nochmals ein Schwung lauter und so riss ihm der im Berserkerwahn stehende Thyre den Unterkiefer aus.
Erst dann hörte das Schreien auf. Erst dann sackte der ledierte Thyre zusammen auf die Knie. Kurz musterte er das Blutbad vor sich. Noch nie griff ihn hier ein Bär an oder ein anderes Tier. Und dies auch noch ohne einen ersichtlichen Grund. Er war übermannt von der Situation. Ihn griff ein riesiger Bär an. Er fühlte etwas das er nicht kontrollieren konnte. Es schien ihm als ob er nur aus seinem Inneren heraus zusehen konnte. Mit einem mal wurde es ihm schwindlig und er kippte direkt neben dem Bären um. Einige Stunden später als er wieder zu sich kam, lag der Bär noch immer neben ihm. Ihm war als hätte er geträumt, einen Traum an den er sich nur schwach erinnern konnte. Das entstellte Tier weckte sein mitleid, voller Verwirrung nahm er sein Schild und fing an ein riesiges Loch zu schaufeln. Direkt unter einer Eiche begrub er das mächtige Wesen und gewährte ihm die letzte Ehre.
Wirr und mit einem sehr schlechten Gefühl machte er sich auf ins Fort, ohne auch nur jemandem erzählen zu wollen was wirklich geschah!
So kam er ins Fort und berichtete:
„ Orn, eyn Bär griff mey an! Grundlos! Es ys ernst, wey müssen uns alle vorbereiten! “
Zuletzt geändert von Olov Hinrah am Freitag 28. Oktober 2016, 21:37, insgesamt 5-mal geändert.
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Der Erzähler
Ein großer Tag für das raue Volk im Norden neigt sich dem Ende zu. Die Claner begingen mit Vorfreude und Stolz Samhain, das Fest der Toten. Einmal jährlich eröffnet sich ihnen der Weg die Zwischenwelt zu betreten, welche eine Brücke zwischen Anundraf und dem Diesseits bildet. Eine seltene Möglichkeiten nahestehende Claner wiederzusehen welche ihnen bereits nach Anundraf vorausgegangen waren. Viele suchen Rat bei ihrem Vater, Mutter oder anderen Mentoren welche ihr leben prägten als sie noch im Diesseits wandelten. Andere nutzen die Gelegenheit ihr Weib oder Kind wiederzusehen von denen sie tragischerweise getrennt wurden. Es wurde gesungen getanzt gefressen und gesoffen. All ihre Sorgen und Ängste wurden an jenem Tag in jener Nacht verdrängt und vergessen um ausgelassen zu feiern.
Es war bereits weit nach Mitternacht gewesen als selbst die ausdauerndsten Claner in ihr Fell gefallen waren. Es lag eine angenehme Stille über den Ländereien im Norden. Selbst das traute Knarzen der Holzpalisade oder das Säuseln des Strohdaches hervorgerufen von einem Luftzug blieb diese Nacht aus. Doch plötzlich donnert wie aus dem Nichts ein Grollen über Sturmouve hinweg. Die Erde zitterte und bebte einige Momente hindurch ehe diese Unruhe ebenso schnell wieder verschwunden war und die Stille zurückkehrte. Wach Gerissene versammelten sich aufgebracht am Feuer um über das Beben und seine mögliche Gründe zu palavern...
Es war bereits weit nach Mitternacht gewesen als selbst die ausdauerndsten Claner in ihr Fell gefallen waren. Es lag eine angenehme Stille über den Ländereien im Norden. Selbst das traute Knarzen der Holzpalisade oder das Säuseln des Strohdaches hervorgerufen von einem Luftzug blieb diese Nacht aus. Doch plötzlich donnert wie aus dem Nichts ein Grollen über Sturmouve hinweg. Die Erde zitterte und bebte einige Momente hindurch ehe diese Unruhe ebenso schnell wieder verschwunden war und die Stille zurückkehrte. Wach Gerissene versammelten sich aufgebracht am Feuer um über das Beben und seine mögliche Gründe zu palavern...
Zuletzt geändert von Der Erzähler am Donnerstag 3. November 2016, 02:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Urda Bunjam
Noch aus gezerrt von dem langen Aufenhalt in der Ziwschenwelt und dem Schutz den sie dort den Clannern und den Gästen gewährte riss sie die Augen auf.
Erstmal nachsehen ob es soweit allen gut ginge. Also anziehen und vor die Tür. So langsam fragte sie sich wozu die Halle so gross war, wenn eh doch immer alle draussen am Lagerfeuer waren. Aber egal.
Sie verschaffte sich einen Überblick und überging die Fragen des Rudels einfach. Natürlich wollten sie Anworten aber die konnte Urda ihnen im Moment noch nicht geben.
Dann Kontrolierte sie die Schutzrunen, mit den anderen Schamanen, an der Aussenseite des Forts. Unwirsch reagierte sie dabei auf Störungen. Sie goß den Met in ihre große Muschelschale und spuckte hinein. Mit den Fingern fuhr sie die Runen, wie schon so oft in der letzten Zeit, nach und versank in der Geisterwelt. Die meisten Geister, die sie an das Fort hatte binden drüfen, waren auch Zufrieden mit den täglichen Opfergaben die sie brachte. Die anderen besänftigte sie mit Worten oder Versprechen welche so gut es ging oder vieleicht sogar ein bisschen besser noch, eingehalten wurden oder entlies sie entlies sie wieder. Auch neue Geister erklärten sich bereit sich durch die Runen ans Fort binden zu lassen.
Erstmal nachsehen ob es soweit allen gut ginge. Also anziehen und vor die Tür. So langsam fragte sie sich wozu die Halle so gross war, wenn eh doch immer alle draussen am Lagerfeuer waren. Aber egal.
Sie verschaffte sich einen Überblick und überging die Fragen des Rudels einfach. Natürlich wollten sie Anworten aber die konnte Urda ihnen im Moment noch nicht geben.
Dann Kontrolierte sie die Schutzrunen, mit den anderen Schamanen, an der Aussenseite des Forts. Unwirsch reagierte sie dabei auf Störungen. Sie goß den Met in ihre große Muschelschale und spuckte hinein. Mit den Fingern fuhr sie die Runen, wie schon so oft in der letzten Zeit, nach und versank in der Geisterwelt. Die meisten Geister, die sie an das Fort hatte binden drüfen, waren auch Zufrieden mit den täglichen Opfergaben die sie brachte. Die anderen besänftigte sie mit Worten oder Versprechen welche so gut es ging oder vieleicht sogar ein bisschen besser noch, eingehalten wurden oder entlies sie entlies sie wieder. Auch neue Geister erklärten sich bereit sich durch die Runen ans Fort binden zu lassen.
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Gast
Sie hoffte es so sehr. So, so sehr. Als seine Felle einfach leer waren, hieß es er sei aufgebrochen. Wohin auch immer ihn die Dame schickte, er hatte wohl keine Zeit sich von ihr zu verabschieden. Die Hoffnung, dass er wohlauf ist, trug sie sogar bis in die Heimat. Doch das Brett welches zurück kam ließ verlauten, Steyn war nicht zu Hause. Aber wer kannte schon die Beweggründe der Dame im Wind?
Dann war Samhain. "Willst du dein Wiedersehen wirklich so riskieren? Ist nur einmal im Jahr." Da musste sie etwas Lächeln: "Aye, das ist es mir wert.". Sie wickelte in die Kerze ein Band, welches sie an das Band zu Runar erinnern sollte und eine Blume, genau die Art die in dem Kranz für Steyn vorkam als sie Kinder waren. Mit ihrer Kerze in der Hand, beschritt sie mit den Clanern und ihren Gästen Annundarf.. Die Hoffnung..
"Mey kann ihn nicht finden.", erklang es von Urda. Da keimte die Hoffnung zur Gewissheit: Er lebte! Doch kaum verklangen die Worte Urdas in der kalten vermodderten Zwischenwelt, erkannte sie den Berg.. der sich durch die Dunkelheit zum Feuer schob. Hellblondes Haar, aber noch einen Ton dunkler als sie. Ozeanblaue Augen. Pranken wie ein Bär.. Nein.. Nein.. Sie sackte auf die Knie und schrie unter Tränen auf: "Ney, Ney, Ney! DU lebst!" Sie wollte es nicht wahr haben, es konnte nicht Real sein. Er war nicht hier. Da legte er die Pranke auf die Schulter seiner Schwester, die immer noch bitterlich weinte. Es dauerte.. dauerte bis sie sich klar wurde, dass es real war. Sie drückte sich da auf, rote Augen und Wangen genässt von Tränen, und stellte sich vor ihn. Er lehnte seine Stirn an ihre, sie ihre an seine. Das taten sie häufig, als sie noch kleiner waren.. und manchmal noch wenn sie älter wurden.
"Der Himmel und der Ozean treffen sich immer" - "über den weiten des Meeres." flüsterte sich das Geschwisterpaar zu. Neben all den Stimmen, Wiedersehensfreuden und auch ein oder anderes Geschimpfe. Schwiegen die Beiden.. und standen nur da. So lange, bis Frowe sich löste und alleine mit ihrer Kerze, ohne einen Abschiedsgruß wieder in ihre Welt zurück kehrte.
Die Gewissheit war da.
Das Beben in der Nacht ließ sie aufstehen, da sie sich jedoch zu ihrer Schneiderei zurück zog, brach sie erst am Morgen zum Fort auf um nachzusehen ob auch sie das Beben spürten oder es nur an der Küste zu jenem kam...
Dann war Samhain. "Willst du dein Wiedersehen wirklich so riskieren? Ist nur einmal im Jahr." Da musste sie etwas Lächeln: "Aye, das ist es mir wert.". Sie wickelte in die Kerze ein Band, welches sie an das Band zu Runar erinnern sollte und eine Blume, genau die Art die in dem Kranz für Steyn vorkam als sie Kinder waren. Mit ihrer Kerze in der Hand, beschritt sie mit den Clanern und ihren Gästen Annundarf.. Die Hoffnung..
"Mey kann ihn nicht finden.", erklang es von Urda. Da keimte die Hoffnung zur Gewissheit: Er lebte! Doch kaum verklangen die Worte Urdas in der kalten vermodderten Zwischenwelt, erkannte sie den Berg.. der sich durch die Dunkelheit zum Feuer schob. Hellblondes Haar, aber noch einen Ton dunkler als sie. Ozeanblaue Augen. Pranken wie ein Bär.. Nein.. Nein.. Sie sackte auf die Knie und schrie unter Tränen auf: "Ney, Ney, Ney! DU lebst!" Sie wollte es nicht wahr haben, es konnte nicht Real sein. Er war nicht hier. Da legte er die Pranke auf die Schulter seiner Schwester, die immer noch bitterlich weinte. Es dauerte.. dauerte bis sie sich klar wurde, dass es real war. Sie drückte sich da auf, rote Augen und Wangen genässt von Tränen, und stellte sich vor ihn. Er lehnte seine Stirn an ihre, sie ihre an seine. Das taten sie häufig, als sie noch kleiner waren.. und manchmal noch wenn sie älter wurden.
"Der Himmel und der Ozean treffen sich immer" - "über den weiten des Meeres." flüsterte sich das Geschwisterpaar zu. Neben all den Stimmen, Wiedersehensfreuden und auch ein oder anderes Geschimpfe. Schwiegen die Beiden.. und standen nur da. So lange, bis Frowe sich löste und alleine mit ihrer Kerze, ohne einen Abschiedsgruß wieder in ihre Welt zurück kehrte.
Die Gewissheit war da.
Das Beben in der Nacht ließ sie aufstehen, da sie sich jedoch zu ihrer Schneiderei zurück zog, brach sie erst am Morgen zum Fort auf um nachzusehen ob auch sie das Beben spürten oder es nur an der Küste zu jenem kam...
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 3. November 2016, 10:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Der Erzähler
Noch in den frühen Morgenstunden eilte Geirr Sturluson ins Fort. Sichtlich aufgebracht erkundigt er sich nach dem Aufenthaltsort der oberste Schamanin. Kurzerhand wird er nach oben in die große Halle geschickt wo sie mit einigen Clanern am Feuer diskutiert. Wenig später winkt die Schamanin ihm heran um sein Anliegen anzuhören. Geirr erzählte der Runde von seinen seltsamen Beobachtungen unten am Hafen. Er wollte wie jeden Morgen sein Fischerboot besteigen um das Rudel mit frischen Fischen zu versorgen. Doch sein Boot, welches er stets direkt am Pier vor dem Leuchtturm vertäute, lag dort nun gebettet im Sand. Die Wassermassen haben sich gute 50 Fuß zurückgezogen. Was hat dies alles zu bedeuten?
- Admor
- Beiträge: 14
- Registriert: Sonntag 17. Mai 2015, 17:36
Die Nachricht von Geirr - Sohn des Sturlu hatte bereits im Fort die Runde gemacht und sich über Sturmouve verbreitet. So unterbracht Admor - Sohn des Hunboga seine Streifzüge durch die stillen Wälder des Nordens, wo er bereits seit etlicher Zeit die Veränderungen bei den Tieren dem Landes des Nordens beobachten könnte. Rasch und mit festem Schritt führte sich sein Weg zm Hafen, vorbei am jung gepflanzten Baum und erreichte die Siedlung der Hände - Wolfsfjord in Sturmmouve.
Bereits von der Ferne sah er dass sich das Meer tatsächlich sich zurückgezogen hatte und verharrte am Pier, wo das Nordische Handelsschiff sich auf den Grund gesetzt hatte und bedrohlich zur Seite neigte. Ein scharfer Atemzug ging ihm durch seine Lippen und er verließ den Pier um dann am Ufer hinab zum Grund des Meeres zu gleiten, in welchem das Wasser fehlte. Dort angekommen versanken seine Füße bereits im matschigen Sandboden und er ging in die Knie um das verottene Seil vom Boden aufzuheben, welches er in seiner Hand langsam und bedächtig drehte. Sein Blick hob sich dann über den Sandboden des Meeres hinaus in die Ferne, wo sich das Meer zurückgezogen hatte und ließ das Stück des Seiles wieder auf den Meeresboden versinken.
Rasch führte sein fester und strammer Schritt sich zurück nach Wulfgard, wo er sogleich die anwesnden Brodder und Systers in die Halle von Wulfgard rief um Sie ueber seine Befruechtungen zu informieren.
Bereits von der Ferne sah er dass sich das Meer tatsächlich sich zurückgezogen hatte und verharrte am Pier, wo das Nordische Handelsschiff sich auf den Grund gesetzt hatte und bedrohlich zur Seite neigte. Ein scharfer Atemzug ging ihm durch seine Lippen und er verließ den Pier um dann am Ufer hinab zum Grund des Meeres zu gleiten, in welchem das Wasser fehlte. Dort angekommen versanken seine Füße bereits im matschigen Sandboden und er ging in die Knie um das verottene Seil vom Boden aufzuheben, welches er in seiner Hand langsam und bedächtig drehte. Sein Blick hob sich dann über den Sandboden des Meeres hinaus in die Ferne, wo sich das Meer zurückgezogen hatte und ließ das Stück des Seiles wieder auf den Meeresboden versinken.
Rasch führte sein fester und strammer Schritt sich zurück nach Wulfgard, wo er sogleich die anwesnden Brodder und Systers in die Halle von Wulfgard rief um Sie ueber seine Befruechtungen zu informieren.
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Gast
Mittags mag man beobachten können wie Svartr aus der großen Halle eilt und jedes Rudelmitglied, dass ihm über den Weg läuft, wird in Kenntnis gesetzt. Einige der Kerle befürchten eine Sturmflut, scheinbar fliehen alle Tiere panisch aus Sturmouve, selbst der Hain ist wie ausgestorben.
Viele des Rudels bringen Tiere und Sachen in Sicherheit.
Viele des Rudels bringen Tiere und Sachen in Sicherheit.
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Eigentlich wollte Marie nur ein wenig üben. Viel zu lange hatte sie den Kampf vernachlässigt und so führte ihr Weg sie in die Frostwassergrotte wo sie einen Elfen traf. Kurze Zeit war daraus eine Jagdgruppe angewachsen die aufbrach um den Huorn zu erlegen. Nachdem dieser lag, öffnete eine Magierin ein Portal und alle gingen hindurch. Marie war jedes mal unwohl, aber alleine zurück bleiben wollte sie auch nicht.. so traf man sich wieder am Rande des Nebelwaldes wo die Beute geteilt wurde. Marie verzichtete auf ihren Anteil, denn sie benötigte nichts. Dann jedoch kam jemand und berichtete von einem großen Unglück bei den Thyren und so machten sie sich erneut über solch ein Portal auf dem Weg dorthin. Gerade angekommen wurden sie auch schon weg gescheucht.. eine gewaltige Flutwelle kam und man floh über die Brücke. Weiter südlich der Brücke wurde ein Lager aufgeschlagen und Marie half dabei so gut sie konnte. Sie fuhr mit der Kutsche nach Bajard und belud dort ein Packpferd mit Fellen, Leder, Wolle und Holz, aber auch mit frischem Fleisch, Fisch, Honig, Nüssen und Früchten und machte sich gleich wieder auf den Weg zurück. Fleissige Handwerker waren schon dort und bauten ein Lager auf. Marie half bis tief in die Nacht dabei. Sie verteilte das Essen, sowie die Felle und anderen Sachen die für die Notunterkünfte gebraucht wurden und schlug dann noch mehr Holz. Dann gab es zur Belohnung einen Krug Met und auch etliche Komplimente, wie gut sie gearbeitet und geholfen hätte. Jeden Dank wies sie allerdings zurück, denn für sie war das selbstverständlich.. erst spät verkroch sie sich müde in die Felle, aber erst nachdem sie ihre beiden Pferde versorgt wußte.
- Eylif Wikrah
- Beiträge: 44
- Registriert: Sonntag 16. Oktober 2016, 11:03
Regungslos saß die junge Thyrin auf einem Felsen am nördlichen Ufer von Junkersteyn und starrte mit leerem Blick aufs offene Meer hinaus, die verweinten Augen so rot wie die wirr abstehenden Locken in denen der Schlamm und Sand langsam trockneten.
Noch bevor der Tag zu dämmern begann, hatte sie ihren Schlafplatz im provisorischen Zeltlager der Überlebenden verlassen, nicht weil das dröhnende Schnarchen der erschöpften Kerle, welche anscheinend sogar im Schlaf weiterhin Bäume niedersägten, sie geweckt hatte. Nein, eine aufwühlende Unruhe verhinderte jeglichen weiteren Herzschlag des Schlafes. Tiefe, schmerzende Sorge um ihre vermissten Geschwister brannte in ihrer Seele, raubte ihr jeden klaren Gedanken.
Für ein Kind Thrails war das eigene Rudel heilig, wichtiger als alles andere auf der Welt. Es existierte kein "ich", nur das "wir" zählte. So fühlte es sich für sie an, als hätte sie mit jedem Vermissten ein Gliedmaß ihres eigenen Körpers verloren und sie wußte, dass sich dieses Gefühl nicht ändern würde bevor nicht das Schicksal eines jeden Sturmheulers bekannt war.
Aus diesem Grund verbrachte die Thyrin die ersten Morgenstunden damit, unermüdlich den Küstenverlauf abzusuchen, verbissen in den Trümmerhaufen zu graben. Als sie in einem einen Stofffetzen im Hinrah-Rotbraun hervorlinsen sah, setzte ihr Herzschlag für einen Moment aus bevor sie wie von Sinnen im Schlamm zu wühlen begann. Doch hing der zerfledderte Stammeskilt nicht an einem leblosen Körper, den Ahnen sei Dank, nur die Reste einer aufgeschwemmten Kleiderkiste förderte sie zu Tage. Erschöpft suchte sie schliesslich etwas Rast auf dem Felsen, ließ die kühle Meeresluft die brennende Lunge und mutlosen Tränen lindern, welche sie nun fern von den anderen im Notlager endlich zuließ.
Verzweiflung breitete sich in ihr aus, drohte sie zu übermannen als sie ihr Haupt senkte und schluchzend ein inniges Gebet an die Ahnen flüsterte, die Meeresgeister anflehte sich zu beruhigen, die Waldgeister darum bat ihren Geschwister in den folgenden Tagen Schutz zu gewähren. Mit einem Male brauste eine Windböe vom Meer auf sie ein, zwang sie den Kopf zu heben als hätte sich eine unsichtbare Hand unter ihr Kinn gelegt. Die brennenden Augen verengten sich als sie aufs Wasser hinaus starrte während ihre Ohren vermeinten, schwache Klangfetzen derselben sanften Stimme im Wind zu hören, die sie und ihren Bruder vor Wochen auf diese Insel rief.
Plötzlich durchfuhr blendende Erkenntnis die tiefe Leere in der jungen Frau.
Sie verstand mit einem Male alles.
Das war der Grund, weshalb die Dame im Wind in ihrer unendlichen Weisheit sie und soviele andere in letzter Zeit auf diese Insel sandte. Die wachende Hüterin der Thyren hatte die Flutwelle vorausgesehen, die zornige Prüfung der Elemente erwartet.
Da loderte das fast schon erloschene Temperament in dem Rotschopf wieder gleißend in alter Intensität auf und ein wildes Lächeln erschien auf den blassen Zügen als sie das unruhige Meer fixierte und fast schon knurrend entgegen schleuderte:
Herausforderung angenommen!
Noch bevor der Tag zu dämmern begann, hatte sie ihren Schlafplatz im provisorischen Zeltlager der Überlebenden verlassen, nicht weil das dröhnende Schnarchen der erschöpften Kerle, welche anscheinend sogar im Schlaf weiterhin Bäume niedersägten, sie geweckt hatte. Nein, eine aufwühlende Unruhe verhinderte jeglichen weiteren Herzschlag des Schlafes. Tiefe, schmerzende Sorge um ihre vermissten Geschwister brannte in ihrer Seele, raubte ihr jeden klaren Gedanken.
Für ein Kind Thrails war das eigene Rudel heilig, wichtiger als alles andere auf der Welt. Es existierte kein "ich", nur das "wir" zählte. So fühlte es sich für sie an, als hätte sie mit jedem Vermissten ein Gliedmaß ihres eigenen Körpers verloren und sie wußte, dass sich dieses Gefühl nicht ändern würde bevor nicht das Schicksal eines jeden Sturmheulers bekannt war.
Aus diesem Grund verbrachte die Thyrin die ersten Morgenstunden damit, unermüdlich den Küstenverlauf abzusuchen, verbissen in den Trümmerhaufen zu graben. Als sie in einem einen Stofffetzen im Hinrah-Rotbraun hervorlinsen sah, setzte ihr Herzschlag für einen Moment aus bevor sie wie von Sinnen im Schlamm zu wühlen begann. Doch hing der zerfledderte Stammeskilt nicht an einem leblosen Körper, den Ahnen sei Dank, nur die Reste einer aufgeschwemmten Kleiderkiste förderte sie zu Tage. Erschöpft suchte sie schliesslich etwas Rast auf dem Felsen, ließ die kühle Meeresluft die brennende Lunge und mutlosen Tränen lindern, welche sie nun fern von den anderen im Notlager endlich zuließ.
Verzweiflung breitete sich in ihr aus, drohte sie zu übermannen als sie ihr Haupt senkte und schluchzend ein inniges Gebet an die Ahnen flüsterte, die Meeresgeister anflehte sich zu beruhigen, die Waldgeister darum bat ihren Geschwister in den folgenden Tagen Schutz zu gewähren. Mit einem Male brauste eine Windböe vom Meer auf sie ein, zwang sie den Kopf zu heben als hätte sich eine unsichtbare Hand unter ihr Kinn gelegt. Die brennenden Augen verengten sich als sie aufs Wasser hinaus starrte während ihre Ohren vermeinten, schwache Klangfetzen derselben sanften Stimme im Wind zu hören, die sie und ihren Bruder vor Wochen auf diese Insel rief.
Plötzlich durchfuhr blendende Erkenntnis die tiefe Leere in der jungen Frau.
Sie verstand mit einem Male alles.
Das war der Grund, weshalb die Dame im Wind in ihrer unendlichen Weisheit sie und soviele andere in letzter Zeit auf diese Insel sandte. Die wachende Hüterin der Thyren hatte die Flutwelle vorausgesehen, die zornige Prüfung der Elemente erwartet.
Da loderte das fast schon erloschene Temperament in dem Rotschopf wieder gleißend in alter Intensität auf und ein wildes Lächeln erschien auf den blassen Zügen als sie das unruhige Meer fixierte und fast schon knurrend entgegen schleuderte:
Herausforderung angenommen!
Zuletzt geändert von Eylif Wikrah am Freitag 4. November 2016, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Baznuk Donnerfaust
Der Berg ruhte ein wenig nach der letzten Schlacht in den Rahalischen Landen. Die letzten verwundeten wurden versorgt und die Schmiede die dazu bereits wieder in der Lage waren ließen das Lied des Amboss erklingen. Es war eine Niederlage die Baznuk mit den seinen einstecken musste und doch sogleich ein Sieg wenn er daran dachte wie lange schon niemand mehr die Waffe in Richtung der Pantherwämser erhob. Die Zwerge waren eingerostet und noch kampflahm, doch das würde sich sicher bald wieder ändern.
Als er gerade dabei war die letzten Vorbereitungen zu treffen für die Beisetzungs Zeremonie der Vogtin aus der Thelor-zâr Stadt, bemerkte er das sein Krug leer war...fluchend und brummend eilte er ins Sippenhaus zurück.
Recht überrascht vom Anblick des langen Langbeins Ozurr, einer der Thyren die er bereits kennen lernen durfte. Baznuk hatte es schon mitbekommen das die Dame im Wind den Nordvolk wohl gesonnen war. Er selbst hat sich davon schon etliche mal überzeugt und war sichtlich begeistert über das neue Rudel. Offen, freundlich und stolz!
Umso schmerzlicher traf Ihn die Kunde die Ozurr in den Berg brachte. Das Fort, die Siedlung und die komplette halb Insel wurde von einer Flutwelle überschwemmt.. Furchtbar einem so frisch aufblühenden Rudel solch eine Prüfung aufzuerlegen. Ein paar wechselnde Worte mit dem alten Chrom, der ebenfalls anwesend war sicherte Baznuk Ozurrs Volk Hilfe zu. Er wusste das sie niemals fragen würden, zu Stolz.
Nebst den wichtigsten Dingen wie Essen, Bier, Schnaps, reichlich Kleidung und Wolle würde es wohl auch eilig für den Winter an Baumaterial fehlen. Daher bot Baznuk seinem neuen Nordling Freund an, das sein Volk den Winter im Berg verbringen könnte oder eben in der Frostklamm Festung. Allerdings wusste Baznuk das dies eine Entscheidung des Rudels war und nicht von Ozurr.
Ozurr zeigte Ihnen noch das Notlager, was umgehend mit ordentlichen geschlachteten Schweinen und etlichen Fassbier versorgt wurde, als erst Maßnahme. Ebenfalls würden wohl bald einige Graikler auftauchen um das Rudel zu Unterstützten und vor allem Nachts die Wache an Ihrer unbefestigten Notunterkunft zu halten. Thelor-zâr wurde bereit mit Erfolg um Erlaubnis gebeten da es schließlich immer noch seine Ländereien sind. Er mochte die Unkompliziertheit des Zârs, ein Mann ein Wort und schon konnte sich wichtigem gewidmet werden. Ebenfalls willigte Thelor den steigenden Waren Transport durch die Stadt ein. Taten mussten so knapp vor dem Winter folgen und keine leeren Worten.
Am frühen Morgen schon machte sich der Priester daran alles weitere innerhalb seines Volkes in die Wege zu leiten. Des Felsens helfende Hand wurde nötig. Sein erster Weg war der zu Chrom um gemeinsam mit Ihm alle in die Wege zu leiten.
Als er gerade dabei war die letzten Vorbereitungen zu treffen für die Beisetzungs Zeremonie der Vogtin aus der Thelor-zâr Stadt, bemerkte er das sein Krug leer war...fluchend und brummend eilte er ins Sippenhaus zurück.
Recht überrascht vom Anblick des langen Langbeins Ozurr, einer der Thyren die er bereits kennen lernen durfte. Baznuk hatte es schon mitbekommen das die Dame im Wind den Nordvolk wohl gesonnen war. Er selbst hat sich davon schon etliche mal überzeugt und war sichtlich begeistert über das neue Rudel. Offen, freundlich und stolz!
Umso schmerzlicher traf Ihn die Kunde die Ozurr in den Berg brachte. Das Fort, die Siedlung und die komplette halb Insel wurde von einer Flutwelle überschwemmt.. Furchtbar einem so frisch aufblühenden Rudel solch eine Prüfung aufzuerlegen. Ein paar wechselnde Worte mit dem alten Chrom, der ebenfalls anwesend war sicherte Baznuk Ozurrs Volk Hilfe zu. Er wusste das sie niemals fragen würden, zu Stolz.
Nebst den wichtigsten Dingen wie Essen, Bier, Schnaps, reichlich Kleidung und Wolle würde es wohl auch eilig für den Winter an Baumaterial fehlen. Daher bot Baznuk seinem neuen Nordling Freund an, das sein Volk den Winter im Berg verbringen könnte oder eben in der Frostklamm Festung. Allerdings wusste Baznuk das dies eine Entscheidung des Rudels war und nicht von Ozurr.
Ozurr zeigte Ihnen noch das Notlager, was umgehend mit ordentlichen geschlachteten Schweinen und etlichen Fassbier versorgt wurde, als erst Maßnahme. Ebenfalls würden wohl bald einige Graikler auftauchen um das Rudel zu Unterstützten und vor allem Nachts die Wache an Ihrer unbefestigten Notunterkunft zu halten. Thelor-zâr wurde bereit mit Erfolg um Erlaubnis gebeten da es schließlich immer noch seine Ländereien sind. Er mochte die Unkompliziertheit des Zârs, ein Mann ein Wort und schon konnte sich wichtigem gewidmet werden. Ebenfalls willigte Thelor den steigenden Waren Transport durch die Stadt ein. Taten mussten so knapp vor dem Winter folgen und keine leeren Worten.
Am frühen Morgen schon machte sich der Priester daran alles weitere innerhalb seines Volkes in die Wege zu leiten. Des Felsens helfende Hand wurde nötig. Sein erster Weg war der zu Chrom um gemeinsam mit Ihm alle in die Wege zu leiten.
Zuletzt geändert von Baznuk Donnerfaust am Samstag 5. November 2016, 06:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Kjell
Das typische gereäusch der Axt welche Holz bearbeitet erklang den gestrigen Tag durchs Lager. Ungeschützt war der Platz und das machte Norwin Kopfschmerzen. Doch nun lag es an den Händen den Clanern ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Ein Speerwall und dahinter ruhender Graben sollte de Anfang machen, aber es gab noch ein grösseres und wichtigeres Projekt! Den Masten.
Jeder von Ihnen, ob Kerl oder Weib, erlente früh auf einen Segelmasten zu stehen und Ausschau zu halten. Und genau den würde Kjell die nächsten zwei Tage zusammenzimmern. An Frowe erging die Bitte Seile zu drehen und sie zu einer Leiter zu verarbeiten, um auf die obere Plattform zu kommen. Von jemen ausichtspunkt sollte Wulfgard beobachtet werden, aber auch die Umgebung.
Jeder von Ihnen, ob Kerl oder Weib, erlente früh auf einen Segelmasten zu stehen und Ausschau zu halten. Und genau den würde Kjell die nächsten zwei Tage zusammenzimmern. An Frowe erging die Bitte Seile zu drehen und sie zu einer Leiter zu verarbeiten, um auf die obere Plattform zu kommen. Von jemen ausichtspunkt sollte Wulfgard beobachtet werden, aber auch die Umgebung.
- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1643
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Chrom kam zu Baznuk weil man sich abgesprochen hatte gemeinsam zu Beisetzung Sophias in Kloster gehen wollt. Zufällig war grade der Lange Ozurr von den Thyren bei Baznuk zugast und Chrom bekam mit als dieser von den Ereignissen erzählte die ihn und sein Volk ereilt hatten. Schlicht gesagt eine Katastrophe. Das ganz Volk der Thyren mehr oder weniger obdachlos, alle Vorräte die für den bevorstehenden Winter bereits eingelagert waren, verloren. Jetzt hausten sie mit Kind und Kegel in einem Notlager das auch am selben Abend noch in Augenschein genommen wurde. Das Lager machte dem Namen “NOT-Lager“ alle Ehre, - es war eben alles Nötig.
Chrom und Baznuk warfen sich schweigend Blicke zu und man war sich wortlos einig, hier musste geholfen werden und zwar schnell und unbürokratisch, was sicher nicht leicht werden würde, das die Zwerge bekannt dafür sind das alles seinen Bürokratisch ordnungsgemäßen Ablauf haben musste. Deshalb beschloss Chrom das ganze auf den kurzen Dienstweg durchzuziehen, genau wie Baznuk es mit Sir Thelor gemacht hatte wegen des Transports durch Berchgard, weil der Weg durchs Moor mit schwer beladenen Wagen einfach zu beschwerlich und zudem auch zu gefährlich.
Chrom fertigte einfache Steintafeln an in denen er das Volk der Kaluren zu Spenden aufrief. Alles was entbehrlich war soll nach Berchgard gebracht und auf die dort bereitstehenden Wagen verladen werden. Gebraucht werden warne Decken, Wolle, Leder, Holz und vor allem Werkzeuge für den Bau von Unterkünften und Lagerbefestigung, aber auch Nahrung Getränke und Medizin werden dringend benötigt. Der Wagenzug soll in spätestens vier Tagen zum Notlager der Thyren aufbrechen.
Chrom selbst verteilte die Steintafeln mit dem Spendenaufruf in der Klamm und in Nilzadan auf das jeder es wissen möge.
Chrom und Baznuk warfen sich schweigend Blicke zu und man war sich wortlos einig, hier musste geholfen werden und zwar schnell und unbürokratisch, was sicher nicht leicht werden würde, das die Zwerge bekannt dafür sind das alles seinen Bürokratisch ordnungsgemäßen Ablauf haben musste. Deshalb beschloss Chrom das ganze auf den kurzen Dienstweg durchzuziehen, genau wie Baznuk es mit Sir Thelor gemacht hatte wegen des Transports durch Berchgard, weil der Weg durchs Moor mit schwer beladenen Wagen einfach zu beschwerlich und zudem auch zu gefährlich.
Chrom fertigte einfache Steintafeln an in denen er das Volk der Kaluren zu Spenden aufrief. Alles was entbehrlich war soll nach Berchgard gebracht und auf die dort bereitstehenden Wagen verladen werden. Gebraucht werden warne Decken, Wolle, Leder, Holz und vor allem Werkzeuge für den Bau von Unterkünften und Lagerbefestigung, aber auch Nahrung Getränke und Medizin werden dringend benötigt. Der Wagenzug soll in spätestens vier Tagen zum Notlager der Thyren aufbrechen.
Chrom selbst verteilte die Steintafeln mit dem Spendenaufruf in der Klamm und in Nilzadan auf das jeder es wissen möge.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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(A. Einstein)